Platzierung Sensoren

  • Hey Leute,

    ich bin mit der Einrichtung und Verkabelung meines 1500er-DD-Technikbeckens größtenteils fertig.

    Zwei Fragen habe ich aber noch: Wo platziert man optimalerweise die Sensoren für A) die Heizung und B) die Nachfüllautomatik?

    Sollte der Temperaturfühler vor das Abteil, in dem der Heizstab liegt oder dahinter?

    In welchem Abteil messe ich den Wasserstand, damit die Pumpe zusätzliches OW in das System fördern kann?

    Danke im Voraus und noch einen schönen Feiertag!

    Salzige Grüße
    Dirk

    Der frühe Vogel fängt den Wurm.
    Aber die zweite Maus bekommt den Käse!

    Einmal editiert, zuletzt von ACDC63 (3. Oktober 2026 um 19:18)

  • Der Sensor für die Nachfüllautomatik kommt in das Rückförderabteil, dort sinkt der Wasserstand nämlich, wenn Wasser verdunstet.

    Wenn Du einen Vliesfilter hast solltest Du den Sensor so plazieren, dass im RFP-Abteil genügend PUffer ist, dass das Abschäumerabteil nicht steigt.

    Solange Du nicht den Temperatursensor in die Nähe des Heizstabs setzt sollte die Platzierung ziemlich egal sein. Wichtig ist nur, dass der Sensor immer von Wasser bedeckt ist. Ich nehme deshalb gerne das Abschäumerabteil, weil dort der Wasserstand immer definiert ist.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Der Temperaturfühler für die Heizung ist sinnvoll im Bereich des Rücklaufes, nie in den Bereich des Zeizstabes.

    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner

    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    6 Turbellen, Rundströmung mit Wellen im 1-Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • So einfach sehe ich das nicht. Ist der Fühler zu weit vom Heizer entfernt, gibt es bei Ausfall der RFP Chaos: Die "Heizkammer" heizt sich u.U. sehr stark auf und die "Regelkammer" sagt weiterhin "hier ist's zu kalt". Ich würde immer die gleiche Kammer nehmen. Dabei aber Fühler und Heizstab ein paar Zentimeter auseinander. Wenn im Normalbetrieb genügend Wasser um Heizung und Fühler fließt, kann auch eine hohe Leistung - falls erforderlich - übertragen werden.

    LG Burkhard

  • . Dabei aber Fühler und Heizstab ein paar Zentimeter auseinander. Wenn im Normalbetrieb genügend Wasser um Heizung und Fühler fließt, kann auch eine hohe Leistung - falls erforderlich - übertragen werden.

    Wie ist das denn bei einem Regelheizer ? Hier ist das Thermostat und Heizelement in einem Gerät.

    Was ja nix neues ist, das funktioniert ja auch und das Wasser wird gleichmäßig geheizt !?

    Externe Fühler sind eher für den Anschluss für „mehrere“ Heizer , die an verschiedenen Stellen in größeren Becken platziert werden oder nicht ?

    Gruß
    Reiner

  • Externe Fühler sind eher für den Anschluss für „mehrere“ Heizer , die an verschiedenen Stellen in größeren Becken platziert werden oder nicht ?

    Nicht ganz. Titan-Heizstäbe benötigen alle einen externe Fühler, Regler.

    Gruss

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Nicht ganz. Titan-Heizstäbe benötigen alle einen externe Fühler, Regler.

    Gruss

    Hajo

    Stimmt 👍, mir ging es eher um die Platzierung vom Fühler in der nähe vom Heizer , bei einem Regelheizer (Glas) ist alles in einem Gerät und es funktioniert, warum sollte der Sensor nicht in der Nähe des Titanheizer platziert werden. Ist jetzt nur mal so zum Verständnis. Burkhard hat ja recht mit seinem Argument mit der RFP .Wenn die ausfällt gibt es mehr und andere Probleme 🙈😉

    Gruß
    Reiner

  • Auch Regelheizer würde ich grundsätzlich mit einem externen Regler ansteuern. Zu leicht brennen die Bimetalle in den Regelheizern fest und dann gibt es eine Dauerheizung - im Sommer fatal.

    Bei Regelheizern gilt auch die Regel, dass sie sehr gut umströmt sein müssen. Ansonsten kann er die Temperatur im Aquarium nicht halten und liegt immer unter der Wunschtemperatur.

    LG Burkhard

  • Hallo zusammen!

    Bei der Heizerfrage drängt sich u. a. das Thema der Sicherheit auf.

    Absolut gibt es sie nicht. Aber alles hängt mit allem zusammen.

    Es gibt Gründe, warum die Wahl einer externen Temperaturregelung von Vorteil sein kann. Den „Standard“-Regelheizer versteckt man gewöhnlich dort, wo er nicht auffällt. Somit entzieht er sich unserem Blick.
    Die optische Kontrolle über die korrekte Funktion des Heizelements geschieht dann über ein separates Thermometer, da in den meisten Fällen, der Blick auf die Kontrollleuchte des Heizer verbaut oder zumindestens erschwert sein wird.
    Mit einem externen digitalen Controller hat man alles unter Dach und Fach. Je nach Hersteller, lassen sich auch noch der Ph-Wert, die Temperatur, Uhrzeit etc. ablesen. Alles auf einen Blick. Zu jeder Tageszeit.
    Es besteht auch die Möglichkeit den 2. Port der Schaltsteckdose ( wenn vorhanden) oder eine unabhängige Quelle für die Installation eines 2. Heizers zu nutzen. In der Regel ist das ein normaler Regelheizer, der voreingestellt, den Ausfall des ersten Heizelements auffangen soll. Elegant wäre eine Absicherung durch einen 2. Stromkreis.

    Ich will das Thema nicht überspitzen. Mir hat aber vor 14 Tagen der Titanheizer seinen Dienst gekündigt. Das passiert leider auch in den besten (Heizer)Familien.

    Gruß

    Hajo

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  • (...) Mir hat aber vor 14 Tagen der Titanheizer seinen Dienst gekündigt. Das passiert leider auch in den besten (Heizer)Familien.

    Ich hatte einen Titanheizstab von Schego. Der ist nach 9 Monaten durchgebrannt. Schego hat die Garantie abgelehnt mit dem Hinweis, er wäre überhitzt.

    Beworben wird der Heizer mit "Überhitzngsschutz". Ich habe das Ding aufgesägt und starke Korrosion an den Kontakten festgestellt, die Bilder an Schego geschickt und keine Antwort mehr erhalten.

    Weiß jetzt nicht, welche beste Heizerfamilie Hajo meint.

    Für mich zählt auch der Kundenservice zur Qualität mit.

    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner

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    Einmal editiert, zuletzt von Werner F. (6. Oktober 2026 um 11:59)

  • Ich hatte einen Titanheizstab von Schego. Der ist nach 9 Monaten durchgebrannt.


    Weiß jetzt nicht, welche beste Heizerfamilie Hajo meint.

    Der Hajo verwendet diesen Heizertyp schon sehr, sehr lange.:smiling_face: Nicht dauerhaft den einzelnen Heizer, aber eben diese Produktlinie von Schego. Bislang war kein Ausfall zu vermelden. Als Redundanz ein Heizer von Eheim. Allerdings tausche ich als Vorsichtsmassnahme die Heizer alle paar (4-5) Jahre. Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn sich der im Wasser liegende Teil des Stromkabels nicht mehr ordentlich führen lässt. Nach bretthart kommt oft defekt. Das muss ich nicht haben.

    Gruss

    Hajo

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  • Oft genug kündigt sich das Ende der Heizer (und Pumpen) mit einem Fehlerstrom an. Leider sind die Fehlerstromprüfer sehr teuer. Wir müssen bei AquaCare - wie in allen Firmen - regelmäßig alle "Geräte mit Stecker" überprüfen. Manchmal lässt sich somit ein Kandidat entnehmen, bevor er den Fehlerstromschalter (FI) im Sicherungskasten auslöst.

    LG Burkhard

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