Welche Lösungen für die Umsetzung permanenter Wasserwechsel habt ihr?

  • Also DIE Lösung scheint es nicht zu geben, es sei denn, man investiert in diese Membranpumpen, bei denen ich immer noch nicht weiß, nach welchen Modellen ich überhaupt schauen müsste. :frowning_face:

    Viele Grüße,
    Andreas


    Hallo Andreas,

    da wird die bestimmt Klaus die nötige Beratung geben können. Meine beiden Kracher sind uralt und absolut nicht mehr auf der Höhe der Technik unserer Tage. Wenn ich mir noch einmal ein neues Modell zulegen würde, wäre auch erst einmal Klaus mein Ansprechpartner. Der lebt in dieser Materie. =)
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Zitat

    Denkanstöße bezüglich der Tröpchenmethode zu erhalten. Vor allem in Bezug auf die Dichteschwankungen, denn ein "Messsklave" möchte ich auch nicht werden.

    Andreas, wie groß wird denn das Hauptbecken und an wieviel WW denkst Du dabei? Das ist doch eine ganz simple Rechenaufgabe!

    Wenn Du ein 1000 Liter Becken hast und 10 Liter WW täglich machst, dauert es doch WOCHEN, bevor Du eine merkliche Dichteschwankung tatsächlich messen kannst, solange Du mit einer Dichte von vielleicht 1.012 nachfüllst.

    Man(n) muß bei solchen Betrachtungen auch immer mal die Kirche (Siehe oben) im Dorf lassen.

    Natürlich muß man ab und zu mal den Salzgehalt messen, aber alle 1 - 2 Wochen reicht doch vollkommen und das macht man doch eigentlich sowieso.

    Nervig wird es nur bei zu kleinen Vorratsgefäßen und man sollte vielleicht auch eine ganz winzige Pumpe in das Vorratsgefäß legen, damit das Wasser dort nicht steht. Das ist aber auch schon alles, was es bei der Tröpchenmethode zu beachten gibt.

    .

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Zitat

    Also DIE Lösung scheint es nicht zu geben, es sei denn, man investiert in diese Membranpumpen, bei denen ich immer noch nicht weiß, nach welchen Modellen ich überhaupt schauen müsste. :frowning_face:

    @ Andreas

    Also Klaus hat doch eigentlich schon zwei gute Marken benannt. Iwaki und ProMinent. Ich persönlich kenne nur die ProMinent, ich glaube Iwaki ist noch eine Klasse besser. Ich habe bereits mit einer älteren ProMinent Gamma 4 gute Erfahrungen sammeln dürfen. Ich denke die Beta und Gamma Serie sind beide gut geeignet. In der Bucht gibt es immer wieder gute gebrauchte Prominent.

    Gruß
    Jens

  • Hallo Torsten,

    ich zitiere mich mal selbst, denn diese Frage aus Beitrag #4 ist genau das, was ich wissen wollte.

    Zitat

    Einmal rangetastet, sollte es doch eigentlich egal sein, ob 5, 6 oder 7 Liter Wasser verdunsten, denn bei einem >1000 Liter Volumen reden wir über den Promille-Bereich. Oder sehe ich das so falsch?

    Mein neues Becken wird etwa 1200-1300 Liter im gesamten Kreislauf haben.


    Hallo Jens,

    ja, die Marken standen schon oft genug geschrieben. Es gibt aber verschiedenste Modelle von über Hundert bis mehrere Hundert Euro.

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hallo zusammen,

    Jens, sorry, das Vorgehen in dem Link finde ich maßlos kompliziert und damit anfällig, vielleicht täusche ich mich da.

    Ich würde mit einem direkten Überlauf aus dem Technikbecken in die Kanalisation arbeiten und von zwei Pumpen UO-Wasser und frisches Meerwasser unabhängig aus Behältern, die ungefähr eine Wochenvorrat aufnehmen, nachdosieren lassen.

    Bei Verwendung einer Mehrfach-Schlauchpumpe muss die Einstellung einfach sein, so dass ich die Nachdosierung des UO-Wassers leicht an den Bedarf anpassen kann, so dass es keine messbaren Dichteschwankungen gibt. Wenn solche messbar werden, korrigiere ich die Einstellung.
    Eine zweite Schlauchpumpe dosiert nach vorgegebenem Programm das frische Meerwasser in das Hauptbecken.

    Besser wären Membranpumpen mit geringer Leistung und vorzugsweise mechanische Zeitschaltuhren mit Viertelstunden-Takt. Warum mechanische Zeitschaltuhren und keine elektronischen mit Minutentakt? Nach meiner Erfahrung sind mechanische Zeitschaltuhren zuverlässiger, elektronische Zeitschaltuhren sind meiner Erfahrung nach deutlich kurzlebiger und gehen immer im eingeschalteten Zustand kaputt. Außerdem sieht man es einer elektronischen Zeitschaltuhr nicht einmal an, wenn sie kaputt ist, die Kontakte des Relais sind einfach "verschweißt" oder verklebt und die Uhr läuft weiter, schaltet aber nicht mehr ab.

    Mit dieser Anordnung kann nach meinem Ermessen nichts gravierendes Passieren. Ein kompletter Wochenvorrat an UO-Wasser wirft ein 1000-l-Becken (unter normalen Umständen) nicht aus der Bahn. Ansonsten nimmt man eben den Vorrat für 4 Tage und muss den Behälter öfter mit UO-Wasser auffüllen. Ich halte diese Lösung für relativ sicher und kostengünstig und leicht zu überschauen und zu kontrollieren. Sie wäre, wie gewünscht, auch ziemlich Low-Tech, nicht überelektronisiert.

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (17. Juli 2015 um 11:34)

  • Hallo Jens,

    da muss ich Hans-Werner recht geben. Ich finde es auch ziemlich kompliziert. Eine Steuerung, die eine Steuerung steuert...


    Hallo Hans-Werner,

    Zitat

    Besser wären Membranpumpen mit geringer Leistung und vorzugsweise mechanische Zeitschaltuhren mit Viertelstunden-Takt.

    Wozu die Zeitschaltuhren? Um die Membranpumpen abzusichern?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Wozu die Zeitschaltuhren? Um die Membranpumpen abzusichern?

    Hallo Andreas,

    ich bin jetzt mal von der allgemeinen Empfehlung für Membranpumpen ausgegangen, hatte aber selber noch keine in Betrieb. Die laufen ja nicht im Dauerbetrieb, oder?

    Sagen wir mal, eine Dosierpumpe macht 1l/h und am Tag verdunsten 6 l, dann muss die Pumpe über eine Zeit von 6 h laufen. Auf der mechanischen Zeitschaltuhr werden also 4 x 6 = 24 Reiter geschaltet.

    Wie soll es anders gehen, wenn ich nach dem Überlaufprinzip Wasserwechsel mache? Das Becken ist ja schon durch den Tropfenwasserwechsel über die andere Pumpe immer bis zum Überlauf voll, Pegelschalter funktioniert also nicht. Also einfach noch UO-Wasser obendrauf dosieren, so dass die Dichte/Salinität gleich bleibt.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hi Jens

    schau mal im Beitrag 5, da ist fast das gleiche mit einfacheren Worten beschrieben. :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Hallo Andreas,

    vielleicht, könnte man probieren. Dagegen spricht, dass hier mehrfach für eine Trennung von Wasserwechsel und Verdunstungsausgleich plädiert wurde, und dass es einfacher ist einen Reiter an einer Zeitschaltuhr einzudrücken oder herauszunehmen als den Wochenvorrat immer in der Salinität anzupassen. Dafür spricht, dass man dann nur einen Reservebehälter, eine Pumpe und eine Zeitschaltuhr benötigt. Ist, denke ich, auch eine Geschmacksfrage.

    Ich wollte nur mal aufzeigen, dass es so auch möglich ist, ganz simpel, ohne Niveauschalter, Regler usw..

    Gruß

    Hans-Werner

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!