Tragisches Ende

  • Moin,

    MDF:

    Zitat

    Diese Platten quellen schon bei geringer Feuchtigkeit auf

    Das stimmt 100%ig! Bloß, wenn die Wasser abbekommen und das regelmäßig ist irgendwo etwas falsch. Dafür gibt es andere Materialien, z.B. Vollkunststoff, Phenolharzgetränkte und verleimte Mehrschichtplatten für den Aussenbereich, fasergebundenen Platten aus Zement und und und..

    Die Versiegelung ist wichtig und das der Lack keine Risse bekommt, sonst quillt es, und das unvermeidbar. Irgendwo im meinem Fred habe ich das mal beschrieben und auch Bilder eingestellt wie der Lackaufbau sein sollte und wie Kanten zu bahendeln sind.

    Aber wir weichen etwas ab. Reissen kann meine Bodenscheibe auch. Aber ich wüßte dann nicht, was ich hätte besser machen sollen :face_with_rolling_eyes:

    Gruß
    S. Kadatz

    4 Mal editiert, zuletzt von Kadatz (7. Mai 2010 um 10:20)

  • Hallo,

    ich habe gerade erst von dem Drama gelesen. Mein Mitgefühl! Wie sieht es denn mittlerweile aus?

    Zum Unterbau/Unterschrank habe ich eine Frage: Kann man davon ausgehen, dass extra als solche gebaute Aquarienschränke, die man im Aquaristikfachgeschäft kaufen kann, geeignet sind? Wir haben einen solchen Schrank von einem Aquarienhändler mit so einer Gummimatte von Hornbach zwischen Schrank und Becken. Wenn wir im Zuge des Hausbaus vergrößern, wollten wir wieder so einen Unterschrank kaufen.

  • Hy Christiane,

    diese Billigunterschraenke halten schon - wenn sie nicht nass werden und sauber ausgerichtet sind. Aber generell sind die meisst billig verbaut und Presspan. Ich halte nix davon.

    Eine Holzplatte kann man generell schon als Unterlage verwenden. Ist immer nur ne Sache wie weit sich welcher Teil durchbiegen kann. Meisst sind die Becken auf 3 Seiten aufgelegt und vorne wirds vergessen. Da muss dann etweder ein Stahlrohr rein oder halt eine dicke Holzplatte (Siebdruck) senkrecht. Dann biegt sich nix mehr durch.

    Auch darf man ab 3-400 l nicht vergessen, dass ein Estrich auch mal nachgeben kann oder eine Holzbalkendecke sich über die Jahre auch mal durchbiegt.

    Ich gebe Klaus daher Recht - am besten eine saubere Stahlkonstruktion - habe ich auch so .-)

    Gruß
    Roger

  • Hallo,

    ob das mit dem Styro. jetzt gut oder schlecht war wissen andere hier besser. Das davon die Scheibe gleich so reißt glaube ich persönlich bei dem eher mittleren Becken nicht.
    Und schon gar nicht so wie gesehen. Es sieht so aus, als ob an einer Stelle ein richtiges Loch ist. Das und der extrem schnelle Wasseraustritt (2min = halbes Becken also mindestens 200l ?) sprechen IMHO eher für einen umgefallenen Aufbau mit "Steinschaden" von innen - vielleicht in Verbindung mit einer entsprechenden Spannungs/Hohlstelle unter dem Becken.

    Ich meine mal ehrlich - als ich vor einigen Jahren mit dem Hobby (Süß und Seewasser) angefangen habe war damals die Styroporplatte (zumindestens im Süßwasser - Meerwasser hatte damals hier noch so gut wie niemand) Standard.
    Keines (der zum Teil auch sehr großen Becken), das ich kenne ist jemals durch eine gerissene Bodenblatte so untergegangen - wenn was war, dann war das in der Regel immer eine Klebestelle.
    Und einen Bauing. hat hier niemand - da wurde/wird einfach hingestellt und gut ist :O

    Hat sich mal jemand die damaligen Juwelbecken angeschaut? Die standen hohl auf einer Plastikumrandung (keine Ahnung ob da noch so ist).

    Naja, da kann man ja schon fast froh sein, dass mein aktuelles Becken auf einem fertig montierten Sockel steht (ich hoffe doch AM hat die Hausaufgaben gemacht) und im schlimmsten Fall ergießen sich ja auch nur 180l :loudly_crying_face:

    Mein Beileid .... ich mag mir den Schaden gar nicht ausmalen (vom Geruch mal ganz zu schweigen oder?9.

    Gruß,
    Carsten

  • Zitat

    Original von klaus Jansen


    > ebener Unterbau, z.B. Stahlvierkantrohrgestell. Alu-Steckverbindergestelle sind ungeeignet, ebenso Ytong-Unterbauten, die keinen ringsumlaufenden Rechteckrohrrahmen integriert haben.
    Es nützt rein gar nichts, eine Holzplatte einfach so auf die beiden Enden zu legen. Selbst eine 40mm Platte wird sich in der Mitte über die Zeit durchbiegen...


    Grüße ... Klaus

    Taugen die Alu Gestelle,wie sie von Marinesystems vertrieben werden,nichts?
    Das sind ja auch Steckverbindersysteme,oder?

    MfG
    Thomas

    MfG

    Thomas

  • hey,

    ich denke, das kommt auch ein wenig auf die größe des Beckens an,
    ob man so ein Gestell verwenden kann oder doch lieber Stahl.
    Habe mir auch so ein Gestell geholt. Mein Becken ist im Gegensatz aber ein "Nano".
    Die Verbinder bei Marine Systems haben einen Stahlkern.
    Welche aus dem Baumarkt haben meistens nur Kunststoffverbinder.
    Das Gestell macht einen sehr stabilen Eindruck. Da ist bei 110cm sogar noch eine Stütze in
    der Mitte. Die Scherrplatten sind 16mm. Ich denke bis sich das Gestell auch nur 1mm bewegt, bei
    der größe, bricht mir eher die Hütte zusammen ;). Wenn ich bedenke, auf welchen "Pressspan" Schrank mein Süßwasserbecken Jahrelang stand :winking_face_with_tongue:


    Grüße
    Tino

  • Moinsen
    Ich hatte auch schonmal über ein Alugestell von Marine Systems nachgedacht.Allerdings sah mir das auf Fotos immer so labberig aus.Rein subjektiv betrachtet^^Andererseits haben ja genug Leute ihr Gestell von denen und es scheint zu funzen.Ich denke gerade über ein Delta mit ca 120cm Kantenlänge nach.Bauen die auch Gestelle für Deltabecken und hat eventuell jemand Erfahrungen damit?

    gruß Michael

  • Hallo,

    habe auch das Alu-System von MS. An der front ist zusätzlich in der Mitte ein Rohr und es läuft auch noch ein Rohr oben und unten von Vorne nach Hinten. Am Anfang dachte ich, ist das nicht ein bisschen übertrieben aber inzwischen fühle ich mich damit sicher. Hier mal ein Bild

    Ich (85 KG) Stand schon auf der rechten Seite drauf um im Schacht zu hantieren und hatte dabei ein sicherres Gefühl.

    Gruß
    André

    Einmal editiert, zuletzt von nopa86 (17. Mai 2010 um 08:47)

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    Hi Ricardo...

    ... und da lag schon der erste Fehler.... Styropor ist absolut ungeeignet, um etwas auszugleichen. Auf die Fläche gesehen, gibt Styropor kaum nach. außerdem sind die Styropor-Platten viel zu unregelmäßig geschnitten..... vorn können 20 mm Platten, z.B. 18 mm haben und am anderen Ende 22 mm. besser wäre eine 10 mm Neopren Matte gewesen. Die 20 mm OSB-Platte ist ebenfalls völlig ungeeignet, in Verbindung mit einem Ytong-Unterbau. Die Bodenscheiben benötigen eine umlaufende, flächig nicht nachgebende, Unterlage. Der Bodenscheibenbruch bei dir war daher vorhersehbar.

    Grüße ... Klaus

    Hallo Herr Jansen,

    welche SHORE-A Härte der Neoprene Matten verwendet Ihr bei euch?
    Habe gerade ein Angebot über SHORE-A 50 (+5/-5) vorliegen.

    Danke
    MfG

    Tino

  • Hallo,

    ist ja der Horror das hier zu lesen.
    Was mich mal interessieren würde wo und wie kann man denn eine Meerwasseraquarium versichern.
    Meine Versicherungs futzis erzählen mir reihenweise das geht nicht und den Inhalt schon gar nicht. Ob wohl die glatt einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen würden.
    Wäre nett wenn Ihr mir mal Tips geben könntet wo die Becken versichert sind, was alles versichert ist und was das in etwa kostet.

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • Hi Stephan,
    Fremdschäden durch z.B. Wasser oder Feuer werden durch die Privathaftpflichtvers. reguliert, falls Dich ein Verschulden trifft.
    Eigenschäden an Mobiliar und Gebäude (Eigenbesitz) sind durch die Hausratvers. gedeckt. Bei manchen Gesellschaften muss das Aquarium extra in den Vertrag aufgenommen werden und kostet meist einen Aufpreis.
    Glasschäden am Aquarium (das Glas muss beschädigt sein) sind durch die, meist gegen einen Aufpreis an die Hausratvers. gekoppelte, Glasversicherung gedeckt. Die Regulierung erfolgt hier unabhängig von der Schuldfrage. Das Aquarium muss extra angemeldet sein und kostet meist extra Beitrag.
    In einem Aquarienverein der dem vDA angeschlossen ist, ist man automatisch Haftpflicht versichert und kann den Eigenschaden günstig extra versichern.
    Den Besatz kann man nicht mehr versichern.

    Keine Regulierung der Schäden erfolgt immer bei Vorsatz oder (häufig) bei grober Fahrlässigkeit.

  • Hallo,

    ich bin mit der Hausratversicherung bei der VHV. Seit letztem Jahr sind da zum Beispiel bei Wasserschäden auch schäden durch Aquarienwasser inbegriffen.

    Gruß
    André

  • Danke erstmal,
    ich will den Fred nicht weiter mißbrauchen hatte nur den Eindruck es gäbe extra eine Aquarienversicherung.

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • Zitat

    Original von ThreedeeMP

    Hallo Herr Jansen,

    welche SHORE-A Härte der Neoprene Matten verwendet Ihr bei euch?
    Habe gerade ein Angebot über SHORE-A 50 (+5/-5) vorliegen.

    Danke
    MfG

    Tino

    Hi Tino...

    50 Shore, ist so die Grenze.... härter sollten sie nicht sein. 30-40 Shore wäre der Idealfall...

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo

    geht als unterlage auch zellgummi EPDM 1 cm dick für ein 2000 lieterbecken
    Gruß thomas

  • Zitat

    Original von KS

    Fremdschäden durch z.B. Wasser oder Feuer werden durch die Privathaftpflichtvers. reguliert, falls Dich ein Verschulden trifft.
    Eigenschäden an Mobiliar und Gebäude (Eigenbesitz) sind durch die Hausratvers. gedeckt.

    Definitiv falsch ! Hausrat geht über die Hausratversicherung. Das ist richtig. Beschädigungen am Gebäude sind über die Wohngebäudeversicherung abgesichert. Trocknung des Mauerwerkes etc. ist Angelegenheit des Wohngebäudeversicherers.

    Zitat

    Original von KS
    Keine Regulierung der Schäden erfolgt immer bei Vorsatz oder (häufig) bei grober Fahrlässigkeit

    Diese Aussage in einem öffentlichen Forum in Zusammenhang mit dem ersten Teil unter Verweis auf die Privathaftpflichtversicherung ist mehr als bedenklich, da im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung auch bei grober Fahrlässigkeit Versicherungsschutz besteht. (Vorsatz ist immer ausgeschlossen) Mir ist kein Versicherer bekannt, der im Rahmen seiner Bedingungen die grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen hat.
    Auch in Bezug auf die anderen Privatsparten (Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung) ist diese Aussage nach der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes nicht richtig. Tritt ein Schaden durch grobe Fahrlässigkeit ein, ist der Versicherer nicht automatisch leistungsfrei.
    Daher mahne ich an dieser Stelle zur Vorsicht mit Pauschalaussagen.

    Grüße

    Chris

  • Zitat

    Diese Aussage in einem öffentlichen Forum in Zusammenhang mit dem ersten Teil unter Verweis auf die Privathaftpflichtversicherung ist mehr als bedenklich, da im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung auch bei grober Fahrlässigkeit Versicherungsschutz besteht.


    Richtig lesen :] Seit der Änderung zum 01.01.2009 gilt zwar der pauschale Ausschluß in Altverträgen nicht mehr, aber jeder Fall kann von den Versicherung individuell beurteilt und reguliert oder ausgeschlossen werden. Da kannst Du die Entscheidung dann einem Richter überlassen. Die Zeiten in denen Versicherungen freudestrahlend einen Schaden regulieren, sind leider vorbei. Wenn ich sehe welche Anstrengungen und Anwaltskosten Versicherungen investieren um bei Autounfall-Schadensregulierungen event. 50.- Euro sparen zu können :winking_face_with_tongue: dann kann ich mir denken welche Probleme mich in so einem Fall bei der Hausrat- oder Haftpflichtversicherung erwarten.

    Einmal editiert, zuletzt von KS (24. Mai 2010 um 23:23)

  • Der Thread gerät nun ein wenig Off Topic.
    Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich weder im Bereich meiner Privathaftpflicht, noch bei meiner Hausrat-, Wohngebäude- oder Rechtschutzversicherung irgendein Problem mit der Schadenregulierung hatte. Auch die gegnerischen KH Versicherer haben die Kfz Schäden problemlos bezahlt.
    Kleiner Tipp und gut gemeinter Rat am Rande, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch raus.

    LG

    Chris

  • Zitat

    Original von Chris1970
    Kleiner Tipp und gut gemeinter Rat am Rande, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch raus.


    Das musst Du meinem Anwalt sagen :grinning_squinting_face: aus beruflicher Erfahrung heraus überlasse ich die Schadensregulierung immer unserem Anwalt. Meine Familie hatte in den letzten Jahren leider einige unverschuldete Auto-, Motorrad- und Rollerunfälle. Nur ein 12.000.- Euro Schaden wurde von der Allianz problemlos reguliert. Ansonsten wurden immer unberechtigte Abzüge an den Werkstattkosten (Überführungs-, Lackier- und Lohnkosten) vorgenommen, obwohl es vom BGH dazu entsprechende Grundsatzurteile gibt und die Nürnberger Richter dafür bekannt sind "Geschädigtenfreundlich" zu urteilen. Bei dem jüngsten Schaden forderte die gegnerische Vers. bei einer Schadenshöhe von geschätzen 500.- Euro ein Gutachten. Sie haben schriftlich erklärt dass sie die Kosten übernehmen. Laut gutachten sind es jetzt über 900.- Schaden und sie haben das Gutachten von zusätzlichen ca. 270.- Euro nur zu 50% erstattet. Naja, muß es halt der Anwalt richten. Bisher haben sie immer vor der angesetzten Gerichtsverhandlung gezahlt. Vielleicht hast Du einen Kfz-Sachverständigen im Bekanntenkreis. MitDu dem musst Du Dich mal über Schadensregulierung unterhalten. :wink

    Einmal editiert, zuletzt von KS (25. Mai 2010 um 00:54)

  • Ja, kenne ich. Ich kenne auch eine KFZ Werkstatt, die tagtäglich mit der Regulierungspraxis zu kämpfen hat. Ich habe nur meine Erfahrungen geschildert. Allerdings kenne ich auch die Hintergründe zu der von Dir geschilderten Praxis der Versicherer. Ich kann beide Seiten verstehen. Im Bereich der Kfz Versicherunng lässt sich seit der Deregulierung des Marktes halt kein Geld mehr verdienen. Bedeutet die Combined Ratio liegt im Bereich der Kfz Versicherung bei vielen Versicherern > 100 %.
    Aber dann von der Regulierungspraxis im Bereich der KH auf die anderen Bereiche und dortige Regulierungspraxis zu schließen, Klaus kann für Dich hier ganz böse ausgehen, wenn hier ein sagen wir mal Vorstand einer Versicherungsgesellschaft mitliest.
    Ist nicht böse gemeint, ganz im Gegenteil. Das zumindest einige Versicherungsvorstände begeisterte Seewasseraquarianer sind, weiss ich.

    LG

    Chris

  • Zitat

    Original von Chris1970
    Im Bereich der Kfz Versicherunng lässt sich seit der Deregulierung des Marktes halt kein Geld mehr verdienen. Bedeutet die Combined Ratio liegt im Bereich der Kfz Versicherung bei vielen Versicherern > 100 %.


    Du hast mich überzeugt. die VG handeln aus Nächstenliebe und sozialer Verantwortung :ylol

    Zitat

    Aber dann von der Regulierungspraxis im Bereich der KH auf die anderen Bereiche und dortige Regulierungspraxis zu schließen, Klaus kann für Dich hier ganz böse ausgehen, wenn hier ein sagen wir mal Vorstand einer Versicherungsgesellschaft mitliest.


    Und :confused_face: Habe ich etwas verleumderisches behauptet? Das hier geschriebene kann ich Satz für Satz belegen. Vielleicht solltest Du das ganze morgen nochmal in Ruhe lesen und mir hier nichts unterstellen.

    Zitat

    Ist nicht böse gemeint, ganz im Gegenteil. Das zumindest einige Versicherungsvorstände begeisterte Seewasseraquarianer sind, weiss ich.


    Wo ist das Problem? Ich kenne etliche Meerwasseraquarianer die Versicherungsnehmer sind.

  • Hallos,
    bevor das Thema Versichern weiter ausartet, hier eine Adresse zu einem Beitrag meinerseits, in korallenriff.de wo ich die Thematik Auarium versichern m.M ausführlichts dargestellt habe.

    http://www.korallenriff.de/artikel/210_Wa…HTIG_versichern!.html

    Gruß jim

    2 Mal editiert, zuletzt von VISREF (26. Mai 2010 um 01:04)

  • Hallo,

    bist du dir eigentlich sicher, dass es ein Spannungsriss war und nicht z.B. ein Stein runtergefallen ist? Wenn ich mir deinen Riss so anschaue, sehe ich rechts hinten ein winziges Stück das fehlt. Das spricht nicht für einen Spannungsriss. Weiterhin treten diese - wenn ich mich da an ein paar vergangene Vorlesungen Schadensmechanik erinnere - eigentlich seltenst genau im Eck auf. Weiterhin gibt dein angegebener Rissverlauf von links hinten nach rechts hinten und dann urplötzlich kurz vorm Eck übergehend in einen Nebenast auf die Seite gegenüber, keinen Sinn. Viel wahrscheinlicher hat sich der Riss rechts hinten in zwei Äste gleichzeitig aufgeteilt, nachdem hier ein Stück von einem schweren Gegenstand herausgeschlagen wurde.

    Im Endeffekt musst aber du wissen was an der Stelle gestanden haben muss.

    Gruß,
    KaJo

  • Hallo meine lieben Meerwasserfreunde. Heute mal nen kleines Update zu dem Schaden.

    Nach 4 Wochen kam endlich der Gutachter von der Versicherung zu mir, und hat sich den schaden angeschaut. Der konnte auch nicht feststellen woran es nun gelegen hat. Er ist der Vermutung das eventuell irgendetwas unter dem Becken gelegen hat, oder das Becken an der Stelle hohl stand, was ich beim abbauen allerdings nicht feststellen konnte( weder hohl noch irgendetwas was untergelegen hat). Ich sage ganz einfach es war ein wink des Schicksals. Der Gutachter hatte auch festgestellt dass im fußboden das wasser gestanden hat, und beauftragte auch gleich eine trocknungsfirma. Also hieß es von jetzt auf gleich das Wohnzimmer ausräumen, PVC-Belag raus, und rein mit den Trocknern. Die Trockner standen dann 4 Wochen im Wohnzimmer(qual), sodas uns nur das Schlafzimmer und die beiden Kinderzimmer zur Verfügung Standen. Ein glück habe ich gute schwiegereltern, sodass wir nur zum schlafen nach hause mußten. In der zeit wo die Trockner in der Wohnung standen, habe ich dann nach und nach das Wohnzimmer renoviert. Als die Trockner dann raus waren kam ein paar tage später der Fußbodenleger und legte neuen PVC rein. Dann noch schnell das Wohnzimmer streichen und am nächsten Tag einräumen. Es war wie ein segen als wir in unserer Wohnung alles tun und lassen konnten was wir wollten. Die Versicherung hat auch alles übernommen was schaden genommen hat, bis auf den beckeninhalt, da unser Versicherungsvertreter es verschlafen hat den mitzuversichern. Da wird aber im moment die Klage vorbereitet, und unser Anwalt ist da guter dinge, da wir es uns bescheinigen lassen haben das er den Inhalt mit versichern sollte. Mal schaun was dabei dann noch rumkommt. Heute haben wir uns auch dazu entschlossen uns erstmal das Komplettset von sera zu holen, um langsam wieder in die meerwasseraquaristik einzusteigen. Mache noch nen anderen tread auf, da ich noch nen paar besatzungsvorschläge und so brauche. Bis denn dann

  • Hi Alle,

    Es kann noch ein ganz anderes Problem geben :
    Je nach Bodenaufbau ist nicht das Wasser das Problem, sondern das Salz, genau gesagt die Chlorid-Ionen, von denen im Meerwasser ja jede Menge vorhanden sind.
    Bei Böden wandern die Chloride durch die immer vorhandenen Risse Richtung Armier-Eisen und zerfressen das Eisen, damit wird die Statik des Gebäudes erheblich gestört. Wir haben hier in der Firma Eisen ausgebaut, die hatten nach 4 Jahren nicht mehr 20 mm sondern nur noch 10 (!!) mm, die Tragfähigkeit war "eingeschränkt".
    Es war ein Betonboden, der von PKW's befahren wurde, das Chlorid kam im Winter übers Streusalz.

    Die Chlorid-Ionen zersetzen sich bei diesem Prozess nicht, sondern machen immer weiter.
    Es wäre sinnvoll, klären zu lassen, ob und wie groß der Chlorid-Eintrag ist und ob ein schädlicher Wert erreicht wurde.

    Ciao

    Konrad

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