Inhaltstoffe und Kennzeichnung aus: Der überfällige Wechsel

  • Hallo Joe,

    Zitat

    Original von Joe
    nur weil einer (genau?) draufschreibt, was drin sein soll, ist das doch kein hinweis auf eine güte für unsere einsatzzwecke.

    Da hast Du selbstverständlich recht.
    Aber, um genau beurteilen zu können wie z.B. die Wirkung eines bestimmten Zusatzes ist benötigt man
    natürlich eine solide und bekannte Basis.

    Nehmen wir den, in diesem Meersalz unter der natürlichen Konzentration, zu geringen Wert des Brom.
    Gerade in deinem Umfeld könntest Du jetzt, da Du den Initialen Wert kennst, beobachten wie sich Brom
    auf einzelne Teile deiner Zucht auswirken. Du könntest durch Dosierung von Brom heraus bekommen wie
    sich Brom auf die Organismen auswirken. (Laut Glaser max. 5% der natürlichen Menge pro Tag).

    Bei einem anderen Meersalz, wo Du diesen Wert nicht kennst, würdest Du ggfls. Brom dosieren und dein
    Zuchtansatz würde verkümmern.
    Warum?
    Weil Du Brom nachdosiert hast oder weil vielleicht
    Brom in der 5 fachen Konzentration bereits in deiner Mischung vorhanden war?

    Mir ist klar dass die Zusammenhänge natürlich noch komplexer sind und das bestimmt nicht mit jedem
    Element so funktioniert.
    Allerdings kann es ja kein Fehler sein zu wissen was und in welcher Konzentration man zuführt.

    Für mich ist es absolut unverständlich warum die Hersteller auf eine Veröffentlichung verzichten.
    Man könnte doch mit genau diesen Angaben eine Qualitäts- Kampagne starten.
    Man könnte ganze Strategien mit den Inhaltswerten bilden. z.B. extrem niedrige Konzentration bestimmter Elemente die dann per dedizierte Zugabe (inhalte wiederum bekannt)
    in bestimmte, biologische, Verhältnisse gebracht werden könnten.

    Also z.B. die Basis-Mischung und Zusätze für SPS oder Weiche oder eben so lassen für Fische.

    Was wir bisher machen ist doch ein stochern im Nebel.
    Wir dosieren jede Menge nach und setzen sodann massiv Technik ein um das meiste irgendwie wieder zu entfernen.
    Und alles dazwischen können wir nicht beurteilen weil mit unseren beschränkten Mitteln eine wirkliche Kontrolle nicht möglich ist.

    Ich kann auch nicht glauben das es irgendwelche Geheimnisse zu waren gibt.
    Das beschriebene Salz wird seit 30 Jahren verkauft.
    Die Inhalte sind schon lange dokumentiert.
    Was drin sein sollte weiß auch jeder Hersteller.
    Wenn die Mischung einen bestimmten Grund haben sollte (z.B. einen höhere Konzentration von irgendwas)
    dann kann man damit doch werben statt es zurück zu halten.
    Wenn z.B. ein Hersteller den Beryllium Anteil aus einem bestimmten Wachstumsgrund erhöht dann muss man das doch nicht verstecken.
    Es ist doch eher die Publizität des eigenen Knowhow’s.

    Zum anderen, bei 3-5 Euro pro Kilogramm kann ich als Kunde verlangen das man mir,
    bei einem Grundstoff für Lebewesen, eindeutig mitteilt was da drinnen ist.
    Das ist bei Hundefutter auch so.

    Ich persönlich kenne keinen anderen Bereich der
    so schlecht, seitens der Hersteller, dokumentiert ist wie die Meerwasser-Aquaristik.
    Gefolgt von den Süßwasser-Aquarianer.
    Jeder beruft sich nur auf eigene Erfahrungen die aber alle derart unterschiedlich sind und
    von so vielen Parametern bestimmt dass sie eben nicht reproduzierbar sind.

    Wir mixen zu, entfernen, wechseln usw. usw. bis irgendwann etwas funktioniert.
    Das hat zu großen Teilen auch etwas mit Glück zu tun.

    Wenn mir jemand einen Fernseher verkaufen wollte und mir keine Angabe zur Auflösung macht
    dann kaufe ich diesen nicht.
    Auch ein Hinweis das er damit toll fernsehen kann genügt mir dann nicht,
    Und der Hinweis das ich nur gegen 3:00 Uhr Morgens bei Mondschein fernsehen kann verunsichert mich noch mehr.

    Das ist in der Meerwasser-Aquaristik alltags Geschäft.

    Man muss befürchten das etwas nicht wegen bestimmter Zusätze und Techniken funktioniert sondern trotzdem.

    Dabei ist natürlich der Inhalt der Meersalzmischungen realistisch gesehen nicht alles entscheidend,
    aber hier muss angefangen werden.

    PS: Wenn ich mir die Statements auf deiner Seite anschaue so fürchte ich, liegen wir gar nicht weit auseinander.

    Grüße
    Andre

  • Hallo :wink ,

    vielleicht verzichten die Hersteller auf dies Angaben, weil sie diese geringen Mengen nicht dauerhaft reproduzieren könnten. Sie wären angreifbar wenn sie Werte auf die Packung schreiben die dann nicht garantiert werden können. Ich könnte mir vorstellen diese Werte werden von Charge zu Charge schwanken und deshalb nicht angegeben.

    LG
    Basti

  • Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zum Shimek-Artikel: Er ist wegen seiner Arbeitsweise etwas umstritten, z.B. nimmt er nur bei einem Teil der Salze
    unabhängige Messungen als Grundlage, bei anderen einfach nur Angaben aus Werbepospekten. Das ist keine gute Vergleichsgrundlage.

    Da muss ich Dir zustimmen und das fällt natürlich auch sofort auf.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Die Aussage, dass Meersalzmischungen mehr Spurenelemente enthalten als Meerwasser, kann ich bestätigen. In
    anderen Untersuchungen hat sich übrigens gezeigt, dass das von ihm gepriesene "schwermetallarme" Salz eher
    im oberen Bereich liegt (siehe http://www.advancedaquarist.com/issues/sept2004/feature.htm ).

    Hmm, in diesem Artikel sind natürlich auch ein paar Produkte die weniger Elemente enthalten als Meerwasser was dann wiederum gegen deine obige Aussage spricht.

    Wo ich ein wenig auseinander komme, als nicht Fachmann, ist die wenig verlässliche Angabe der ppb. In dem Artikel im Advanceaquarist wird z.B. Aluminuim mit 10 ppb angegeben im assay chart (als Bild) aber mit 0.17 ppm.
    Zudem berechnen die Autoren im Advanceaquarist bei 33 psu wo hingegen der assay chart bei einer (das ist zu befürchten) relativen Dichte von 1.025 liegt. Hier wäre ich Dir dankbar für eine Aufklärung.

    Mit geht es in erster Linie darum etwas als Grundlage zu sehen.
    Letztendlich will ich dieses Salz auch gar nicht bewerten. Der Unterschied ist doch das man hier
    ungefähr weiß wenn etwas funktioniert bei welchen Grundlagen.
    Wenn es schief geht eben das auch.

    Wenn es in einer komplizierten Konfiguration mit den üblichen Mischungen klappt, sehr schön.
    Man weiß aber eben nicht warum.
    Wenn es nicht klappt auch nicht.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Shimeks Befürchtungen, dass die üblichen Meersalzmischungen eine schlechte Grundlage für die Meerwasseraquaristik
    wären, kann ich jedoch nicht teilen. Das sehe ich wie Joe: jahrzehntelange Erfahrung spricht dagegen.

    Aber das ist für mich der springende Punkt. Hier erfolgt keine Überprüfung anhand der publizierten Werte, also theoretisch, sondern hier wurde ein Biologisches Experiment durchgeführt. Das Ergebnis, wenn es denn wahr ist, ist dann aber eindeutig. Und das erstmal unabhängig der z.B. Aluminium Werte. Weil, mir als sorgender Pfleger ist es völlig wurscht wie hoch ein bestimmter Wert ist solange er denn biologisch unbedenklich ist.

    Die Aussage ist, dass die Überlebenschance bei den anderen am Experiment beteiligten Salzen sehr gering war und das bei dem hier diskutierten Salz die Entwicklungsrate nahezu wie beim natürlichen Meerwasser ist. Und Shimek versucht das mit den veröffentlichten Daten zu begründen. Aber dieser Teil ist ja gar nicht so wichtig im Gesamtkontext.

    Die tatsächliche Relevanz müsste mal ein Biologe verifizieren. Für mich als biologischen Laien bedeutet dieses Ergebnis das ein Meerwasser angemischt mit dem diskutierten Salz biologisch unbedenklich erscheint. Jede andere Mischung kann das auch sein aber es ist eben nicht bewiesen.

    Auch hier wäre eine Analyse seitens der Hersteller mit einem solchen Test (oder einem besseren?) wünschenswert. Uns allen liegt doch an der Natürlichkeit und der biologischen Unbedenklichkeit.

    Ja, ich gebe zu, die Statistik scheint Erfolge mit der üblichen Strategie aufzuweisen. Aber, sehen wir
    wirklich alles? Oder sehen wir nur die paar Experten die mit goldenen Händen (E~t) und dem Einsatz
    enormer Technik die Sache trotzdem ans fliegen bekommen?

    Ich erinnere an diesen Thread:
    schlechtes Gewissen

    Möglicherweise sehen wie also nicht alle Resultate die mit den üblichen Mitteln vorkommen.
    Sollte es einen Weg geben der Biologisch unbedenklicher ist, und genau darauf deutet der Beitrag von Shimek, dann steht für mich außer Frage das man diesen Weg gehen sollte.

    Noch mal, hier wäre ich wirklich dankbar für die Unterstützung eines Biologen.

    Grüße
    Andre

  • Hallo Basti,

    Zitat

    Original von Basti_fantasti
    Sie wären angreifbar wenn sie Werte auf die Packung schreiben die dann nicht garantiert werden können.

    Ja, dass könnte eine Möglichkeit sein, allerdings kann ich erwarten das die Mischung stets gleich ist.
    Wie bei meiner Brot-Backmischung. Schwer ist das nicht.
    Die ist auch noch deutlich günstiger.

    Grüße
    Andre

  • Hi :wink ,

    sicher man kann von einem Brot erwarten, dass Mehl, Hefe u.s.w. im gleichen Verhältnis stehen, so wie man beim Salz erwarten kann das Mg, Ca und KH stimmen. Doch meinst Du im Brot ist immer die gleiche Menge an Spurenelementen drin :grinning_squinting_face: ?
    Vielleicht kann ja Armin einschätzen ob das machbar ist, dass man ein Salz mit immer genau den gleichen Spurenelementen produzieren kann?

    LG
    Basti

  • Hallo Andre,

    du glaubst doch nicht wirklich, daß deine Brotbackmischung stets die gleiche ist? :winking_face:

    Mehl ist ein Naturprodukt, mit großen Varianzen. Deshalb kommen auch so viele Zusatzstoffe dazu. Wie beim Meersalz :grinning_squinting_face:

    Salzige Grüße
    Dirk

    Der frühe Vogel fängt den Wurm.
    Aber die zweite Maus bekommt den Käse!

  • Hallo Andre,

    Hovanec, der Autor der Salzuntersuchung hat auch den Seeigellarventest wiederholt: http://www.advancedaquarist.com/2005/3/aafeature

    Sein Resümee lautet:
    " In conclusion, the results of this study and many other studies demonstrate that there is no evidence of toxicity of freshly mixed synthetic sea salts to sea urchin larvae and no evidence that using synthetic sea salts in a marine aquarium would be detrimental to the health of the organisms in the aquarium."

    Wir können also beruhigt sein. Die Untersuchung stimmt mit der Erfahrung überein.

    Zur Angabe der Zusammensetzung von Salzmischungen: Ich bin davon überzeugt, dass es sinnvoll wäre
    die Hauptelementgehalte für die Salze anzugeben, einschließlich dem Wassergehalt. Hier tun sich die Hersteller
    leider noch schwer, einzelne behaupten sogar unsinniges Zeug. Leider traut sich keiner, den Anfang zu machen.

    Bei den Spurenelementen schätze ich das Thema etwas komplizierter ein. Hier können große Schwankungen
    möglich sein, die auf unterschiedliche Verunreinigugen der Hauptkomponenten wie z.B. Kochsalz zurück gehen.
    Da ist es fast nicht möglich, Werte zu garantieren.

    Gruß Armin

  • Hallo Armin,

    was mir keine Ruhe gelassen hat ist die Umrechnung des Silicon in Silkonoxid.
    Wenn man mg/l Silikonoxid nach Silicon ppm umrechnen will so wird der Multiplikator 2.1 angewendet.
    Das bedeutet dass der umgekehrte Weg Silicon ppm nach Silikonoxid mg/l durch 2.1 zu teilen ist.

    Demzufolge wären die 2.8 ppm Silicon ~ 1.33 mg/l Silkonoxid ? (und dann müsste man noch die andere Dichte mit einbeziehen, 1.025 statt 1.
    Kannst Du das bitte verifizieren.

    Ein Salifert Test von frisch angesetztem Meerwasser mit dem diskutierten Salz zeigt, mit wohlwollen, 0,5 mg/l Siliconoxid auf der nach oben offenen Richterskala. Ich fürchte hier ist der Test einfach nicht genau genug. Allerdings müsste er 6 mg/l schon erkennen.


    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Sein Resümee lautet:
    " In conclusion, the results of this study and many other studies demonstrate that there is no evidence of toxicity of freshly mixed synthetic sea salts to sea urchin larvae and no evidence that using synthetic sea salts in a marine aquarium would be detrimental to the health of the organisms in the aquarium."

    Da muss ich drüber nachdenken.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zur Angabe der Zusammensetzung von Salzmischungen: Ich bin davon überzeugt, dass es sinnvoll wäre
    die Hauptelementgehalte für die Salze anzugeben, einschließlich dem Wassergehalt. Hier tun sich die Hersteller
    leider noch schwer, einzelne behaupten sogar unsinniges Zeug. Leider traut sich keiner, den Anfang zu machen.

    Das wird aber leider nicht geschehen solange das immer nur am Rande diskutiert wird.

    Mal unter Hobbyisten. Eine HR-ICP-MS Messung, was kostet so etwas, wie lange dauert das und gibt es unabhängige Institute die so etwas auf Bestellung durchführen?

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Bei den Spurenelementen schätze ich das Thema etwas komplizierter ein. Hier können große Schwankungen
    möglich sein, die auf unterschiedliche Verunreinigugen der Hauptkomponenten wie z.B. Kochsalz zurück gehen.
    Da ist es fast nicht möglich, Werte zu garantieren.

    Hm, dann wäre es natürlich schön man würde die Schwankungen versuchen zu beziffern.
    Also Inhalt Brom 6ppm +/- 10%
    Von Garantie ist ja gar nicht die rede. Wenn man aber einen Überblick bekommen könnte wäre
    das sehr hilfreich bei der Analyse von Gegebenheiten und auch sehr hilfreich beim Einsatz von Zusätzen oder Absobern. Wenn man die dahinterliegende Strategie sehen würde.

    In deinem Buch, Meerwasserchemie, führst Du auf Seite 127 eine HR-ICP-MS Messung eines
    Meerwasseraquariums an. Welches Salz wurde hier verwendet?

    Grüße
    Andre

    2 Mal editiert, zuletzt von aruff (8. März 2010 um 10:27)

  • Hallo Basti,

    Zitat

    Original von Basti_fantasti

    Doch meinst Du im Brot ist immer die gleiche Menge an Spurenelementen drin :grinning_squinting_face: ?

    Da hast Du sicherlich recht. Vielleicht ist die Backmischung auch zu einfach.
    Wie wäre es mit Aspirin statt Backmischung?

    Meines Erachtens gibt es Möglichkeiten hier eine differenzierte Qualität herzustellen.

    Das Optimum wäre ein definierter Standard, von Biologen und Chemikern und den Herstellern ermittelt in
    vielleicht 3-4 Ausprägungen die bestimmte Inhaltsstoffe für die unterschiedlichen Habitate als
    optimal darstellen.

    Nun kann der Hersteller versuchen so nah wie möglich an diese Standards heran zu kommen.
    Damit hätten wir ein greifbares Qualitäts-Kriterium. Vielleicht geht das dann sogar mit einer
    Ampel, grün bei +/-10 % Toleranz, gelb +/-20% usw. usw.

    Ich befürchte mal dass wir für viel Geld auch eine 1:1 Mischung hinbekommen werden.
    Irgendein Hersteller wird es schaffen, und das bei jeder Charge. Das ist dann halt das Premium Produkt.

    Dann kann sich jeder selbst überlegen mit welchem Qualitätsstandard er arbeiten möchte.
    Oder ob es überhaupt relevant für den jeweiligen Nutzer ist.

    Eine solche Unterscheidung halte ich für angebracht beim Umgang mit lebenden Tieren.

    Grüße
    Andre

  • Hallo Andre,

    bei deiner Silicatberechnung liegst du daneben. 2,8 ppm Si (deutsch: Silicium, englisch: Silicon) entsprechen 6 mg/l SiO2 (Silicat).

    Si hat das MG 28, SiO2 das MG 60.

    Du kannst es auch in Kieselsäure (Si(OH)4) umrechnen. Dann sind es 9,6 mg/l.

    Gruß Armin

  • Hallo Andre,

    sicher wäre es toll wenn die Herstellen das hin bekommen würden. Die große Frage ist doch aber welcher Aufwand dahinter steht. Wenn dann 1kg Meersalz soviel wie 1kg Aspirin kostet, wir unser Hobby nur noch von Leute mit ganz dicker Brieftasche betrieben.
    Wenn man das nur als Premiumsalz für wenige produziert, wirds dann noch teuer, aufgrund der geringen Produktionsmenge.

    LG
    Basti

    Einmal editiert, zuletzt von Basti_fantasti (9. März 2010 um 07:59)

  • Hallo Basti,

    Zitat

    Original von Basti_fantasti
    sicher wäre es toll wenn die Herstellen das hin bekommen würden. Die große Frage ist doch aber welcher Aufwand dahinter steht. Wenn dann 1kg Meersalz soviel wie 1kg Aspirin kostet, wir unser Hobby nur noch von Leute mit ganz dicker Brieftasche betrieben.

    Hm, dass ist natürlich Sache der Hersteller. Ich glaube nicht dass es teurer wird.
    So etwas regelt der Markt ganz schnell. Nötigenfalls kann man ja das US Salz nehmen das zu
    einem üblichen Preis verkauft wird und bereits analysiert ist.

    Grüße
    Andre

  • hi,

    als anwender halte ich eine genaueste analyse der entsprechenden salzfabrikate für die gesamtheit der meeresaquaristik nicht wirklich als erforderlich.

    selbst wenn wir wissen würden, wie die einzelnen bestandteile im milligrammbereich zusammengestellt sind, wird ein salz in jedem becken aufgrund der beckenspecifischen abläufe immer andere ergebnisse zeigen.

    es wird nix gewonnen.

    einzig ca/mg/kh sollten in ihrem wert fixiert sein.

    zumindest für leute, die keine sps/lps-becken pflegen, aber trotztdem diese werte gerne (durch ww) einhalten wollen.

    alle kalkverbrauchenden becken müssen eh zudosiert werden, sodass eine über-/unterdeckung in salzen immer unter kontrolle ist.

  • Hallo Joe,

    Zitat

    Original von Joe
    es wird nix gewonnen.

    Was ginge uns verloren?
    Warum die Hersteller hier aus der Verantwortung nehmen?

    Grüße
    Andre

  • Zitat

    Original von aruff
    Was ginge uns verloren?
    Warum die Hersteller hier aus der Verantwortung nehmen?

    ...auch wieder war.

    aber welche verantwortung sollen sie denn übernehmen?

    der eine macht n bischen mehr brom rein, der andere ne spitze mehr mangan....

    von mir aus können sie es analysemässig draufschreiben...

    ich will nur den user dafür sensibilisieren, dass die minutieuse auflistung der elemente ihn in seinem betrieb des aquas nicht weiterbringt und ein salz, wo draufsteht, was drin ist, nicht desswegen ein besseres salz ist.

  • Hallo Joe,

    Zitat

    Original von Joe

    ...auch wieder war.

    aber welche verantwortung sollen sie denn übernehmen?

    der eine macht n bischen mehr brom rein, der andere ne spitze mehr mangan....

    Die Verantwortung für ein Produkt das zur Tierhaltung bestimmt ist.
    Ich glaube dass es richtig wäre hier für Transparenz zu sorgen.

    Ja, es macht natürlich wenig Sinn die reinen Daten zu vergleichen.
    Wenn aber ein Hersteller mehr Brom hinzufügt wird er ja einen Grund dafür haben.
    Dann könnten wir an der Entwicklung teilhaben die dazu führt das bei diesem Hersteller
    mehr Brom in den Salzen enthalten ist.

    Oder, wie hier beim diskutierten Salz, der hohe Silicon Wert.
    Ich frage gerade den Hersteller an warum dieser hohe Wert in seinem Salz enthalten ist.
    Vor allem da er ja sehr auf die Verträglichkeit und Neutralität seiner Mischung hinweist.
    Ich bin mal gespannt was er antwortet.

    Diese Anfrage könnte ich natürlich nicht stellen wenn ich nicht über die Inhalte informiert wäre :winking_face:
    Und, wie schon mehrfach angesprochen, wenn nur die Haupt- und Neben-Bestandteile aufgeführt sind ist das schon ein Fortschritt.

    Zitat

    Original von Joe
    von mir aus können sie es analysemässig draufschreiben...

    Aah, schon wieder einer :smiling_face:

    Zitat

    Original von Joe
    ich will nur den user dafür sensibilisieren, dass die minutieuse auflistung der elemente ihn in seinem betrieb des aquas nicht weiterbringt und ein salz, wo draufsteht, was drin ist, nicht desswegen ein besseres salz ist.

    Da hast Du völlig recht. Alleine durch die Analyse wird gar nichts bewiesen. Dass könnte man erst
    wirklich tun wenn es auf allen Packungen draufsteht. Du siehst ja auch die umgebende Diskussion.
    Und dann müssen wir das auch noch verstehen :winking_face:

    Und Du hast nochmals recht, dabei geht es nicht/wenig um die Spurenelemente. Aber bestimmte herausragende Mengen oder das bevorzugen bestimmter Anteile würde schon das Bild komplettieren.

    Im Moment schmeißt mich der US Hersteller mit weiteren Informationen zu, auch z.B. aktuelle assay charts. Zum anderen behauptet er recht offen, was ungewöhnlich ist in einem mit seltsamen Prozessen behaftetem Land, dass die Studien die etwas anderes erzählen als die von Shimek nicht stimmen würden. Er führt viele weitere Studien an die seine Position stärken sollen. Details dazu sind auf der Hersteller-Seite zu finden.

    Das kann ich noch nicht beurteilen und muss das alles auch erstmal lesen und verarbeiten.
    Zudem sind das natürlich schwere Geschütze, was man hier in Deutschland so nicht veröffentlichen kann. Dieser Hersteller zumindest beharrt auf seine Position das er ein biologisch einwandfreies Salz anbietet und begründet das, unter anderem, mit der ständig geprüften Qualität, die letzte Überprüfung hat im Januar 2010 statt gefunden.

    Es bleibt spannend.

    Grüße
    Andre

    Einmal editiert, zuletzt von aruff (9. März 2010 um 17:08)

  • Hallo Andre,

    manche deiner Fragen lassen sich recht einfach beantworten, du musst sie nur richtig stellen:

    "Wenn aber ein Hersteller mehr Brom hinzufügt wird er ja einen Grund dafür haben." ist die falsche Frage, denn
    der genannte Hersteller fügt ja in Wirklichkeit WENIGER zu. Das hat meist einen einfachen Grund: Natriumchlorid
    ist viel billiger als Natriumbromid. Drum spart man ein bisschen Bromid ein, nimmt etwas mehr Chlorid und schon
    kostet es in de Herstellung einige Cent weniger. Aus dem gleichen Grund fehlen manchen Salzmischungen
    etwas Magnesium und manchen etwas Kalium. Denn das ist alles teurer als Kochsalz...

    Gruß Armin

  • hallo

    transparent schaft vertrauen und das ist schon mal viel wert
    auch wen die meisten kunden diese werte nicht lesen und verstehen werden

  • Hallo Andre,

    an dieser Aussage von Joe ist viel mehr dran als es im ersten Moment scheint:

    Zitat

    Original von Joe
    selbst wenn wir wissen würden, wie die einzelnen bestandteile im milligrammbereich zusammengestellt sind, wird ein salz in jedem becken aufgrund der beckenspecifischen abläufe immer andere ergebnisse zeigen.

    du kannst ein komplett analysiertes Salz auf 10 verschiedene Becken anwenden und wirst in jedem unterschiedlichen Verbrauch feststellen.
    Abhängig von Verbrauchen und Fütterung.

    Also wozu eine genaue Analyse des Salzes, die ob der unterschiedlichen Chargen wahrscheinlich sowieso immer unterschiedlich ausfallen wird. Bei den großen Mengen lässt sich eine homogene Verteilung nur sehr schwer erreichen.

    Somit müsstest du, wenn du es genau haben willst unter Laborbedingungen ein Becken analysieren, dann ein bereits analysiertes Salz verwenden, dann das Becken wieder analysieren um zu schauen, ob das Salz passt und im Zweifel die fehlenden Spurenelemente nachdosieren. Wer will und kann das schon?

    Somit: so lange die Spurenelemente im Groben ohne extreme Ausreißer passen, wirst du es ausprobieren müssen, welches Salz für dein Becken genau das richtige ist. Da helfen auch keine teuren Analysen

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Hallo Adi,

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    du kannst ein komplett analysiertes Salz auf 10 verschiedene Becken anwenden und wirst in jedem unterschiedlichen Verbrauch feststellen.
    Abhängig von Verbrauchen und Fütterung.

    Absolut. Das trifft aber leider ja nur auf die von uns messbaren Parameter zu. Solltest Du bedarfsgerecht nachdosieren wollen so kannst Du das ja weiterhin tun.

    Dann stellt sich aber eben noch die Frage was mit den von uns nicht messbaren Inhaltsstoffen geschieht? Welche Stoffe führe ich zu z.B. beim Wasserwechsel usw. zu?
    Im Falle des diskutierten Salz kann ich hier z.B. wunderbar sehen das ich damit ständig Silicon beim
    Wasserwechsel zuführe. Wie sieht es damit bei deinem Salz aus?
    Das kann man mit einer Analyse deutlich besser abschätzen als ohne.

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    Also wozu eine genaue Analyse des Salzes, die ob der unterschiedlichen Chargen wahrscheinlich sowieso immer unterschiedlich ausfallen wird. Bei den großen Mengen lässt sich eine homogene Verteilung nur sehr schwer erreichen.

    Hmm, weil ich glaube dass dies zu einem Produkt der Tierhaltung einfach dazugehört.
    Auch will ich wissen wie groß die (ruhig geschätzt) Abweichungen der Chargen sind.
    Auch das ist ein Qualitätskriterium. Auch glaube ich dass einige Hersteller das besser machen als die
    anderen. Auch das will ich wissen und kann mich entsprechend darauf einrichten.

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    Somit müsstest du, wenn du es genau haben willst unter Laborbedingungen ein Becken analysieren, dann ein bereits analysiertes Salz verwenden, dann das Becken wieder analysieren um zu schauen, ob das Salz passt und im Zweifel die fehlenden Spurenelemente nachdosieren. Wer will und kann das schon?

    Du darfst natürlich auch gerne schätzen. Zumindest wüsstest Du wie viel Brom dein Produkt enthält.
    Du wüstest auch wie wenig davon ein anderes Produkt enthält. Die Rückschlüsse kannst Du nun ziehen.
    In der heutigen Situation hoffst Du mal das da überhaupt Brom drin ist, vielleicht in dieser Charge und in der nächsten nicht?

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    Da helfen auch keine teuren Analysen

    Also ich glaube nicht das man die Hersteller hier so einfach aus der Verantwortung nehmen kann.
    Ich habe Armin gefragt aber leider bisher noch keine Antwort bekommen.
    Ich schätze dass eine solche Analyse 5000 - 10.000 Euro kosten wird.

    Selbst wenn man diese Jährlich wiederholt sollte das, Du hast es selbst gesagt, bei den Mengen keinen wirklichen Kostenfaktor darstellen.
    Da wird manches Bild auf der Umverpackung deutlich teurer sein.

    Auch glaube ich das, zumindest bei den großen Herstellern, das Salz von den einschlägigen Chemie Herstellern gemischt wird. Nach Vorgabe.
    Eine Analyse würde auch hier ein Mittel zur Hand geben die Qualität gegenüber dem Abfüller zu sichern.

    Zudem glaube ich dass zumindest die großen Hersteller diese Analysen selbst und adhoc durchführen könnten.
    In anderen Beiträgen wird hier schnell mal eine Messung durchgeführt weil das equipment sowieso da steht.

    Mir ist daher völlig schleierhaft warum das nicht als Qualitätskriterium eingesetzt wird.

    Grüße
    Andre

  • Hallo,

    der hier beschriebenen Analyse des diskutierten Salz liegt diese Basis zugrunde:

    http://www.seafriends.org.nz/oceano/seawater.htm

    Damit wird klar warum 2.8 Si enthalten ist.
    Bisher habe ich die Stelle noch nicht gefunden wo genau die Proben damals
    genommen wurden.

    Laut Glaser enthält Meerwasser immer Silicium, auch in Konzentrationen von 5 mg/l.
    In nährstoffarmen Gebieten aber nur in mengen von 0,03 - 0,5 ,g/l

    Es gibt einen weiteren Beitrag des Herstellers der eben angibt das diese niedrigen
    Werte aufgrund eines Verbrauchs zustande kommen und demzufolge immer etwas Si
    zugeführt werden soll.

    Grüße
    Andre

  • Zitat

    Original von aruff
    Absolut. Das trifft aber leider ja nur auf die von uns messbaren Parameter zu. Solltest Du bedarfsgerecht nachdosieren wollen so kannst Du das ja weiterhin tun.

    genau das ist der springende Punkt, was ist in deinem Becken denn bedarfsgerecht?
    Besonders interessiert mich das bei den von dir nicht messbaren Parametern.

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Hallo Adi,

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    genau das ist der springende Punkt, was ist in deinem Becken denn bedarfsgerecht?
    Besonders interessiert mich das bei den von dir nicht messbaren Parametern.

    Ich benutze keine zusätzlichen Zusätze außer Wasserwechsel. Aber die Ansicht darüber
    ist natürlich unterschiedlich. (und sollte hier nicht zusätzlich diskutiert werden)

    Wenn ich also Wasserwechsel mache so weiß ich bei einem analysierten Salz recht genau
    was ich in welcher Menge zuführe.

    Solltest Du bei einem analysierten Salz etwas zugeben wollen so kannst Du das natürlich machen.
    Dabei kannst Du ja deine Strategie wie bisher anwenden. Das ist doch völlig unabhängig von einer
    Analyse des Salzes, oder?

    Was würde denn eine aufgedruckte Analyse verhindern?
    Den Stand es nicht zu wissen haben wir nun ja auch.

    Mir ist auch nicht ganz klar welchen Vorteil die Hersteller davon haben keine Analyse aufzudrucken.
    Die geschätzten 10.000 EUR einmalig können es doch nun wirklich nicht sein.

    Dagegen eine transparente Auflistung der Inhaltstoffe ist doch ein Garant für Qualität und Transparenz zum Kunden.
    Ein Aufdruck der möglichen Schwankungen doch noch mehr. Eben ein Dienst am Kunden.
    Zeigen zu können, wir haben das verstanden, wir haben das im Griff.
    Hiermit ist auch eine Abgrenzung gegen zweifelhafte Billig-Angebote möglich.

    Bei dem hier diskutierten Salz ist die Strategie mittlerweile recht klar.
    Basierend auf der Meerwasser-Analyse hat man die Mischung so zusammengestellt
    das sie möglichst genau dieser Analyse entspricht (eben was technisch möglich ist)
    dabei ist mir zwar nicht klar warum gerade diese Meerwasser-Analyse genommen wurde aber eben
    ein beliebiger Ansatz. Ein andere Hersteller mag eine andere Analyse bevorzugen, eben sein
    Knowhow einbringen.

    Das entspricht so in etwa dem was auch mir spontan dazu eingefallen ist, eben eine Mischung
    die möglichst genau einer bestimmten Meerwasser-Qualität entspricht.

    Hiervon 3 -4 unterschiedliche, andere Regionen oder Tiefen (als Beispiel) und es entsteht
    ein komplettes Set an Salzen für bestimmte Aufgabengebiete.

    Thema Genauigkeit der Chargen. Der Hersteller hat mir folgendes gesendet:


    A. Precision Blending. Our custom designed blending equipment is the finest available. Every gram of material is accounted for and meticulously weighed by scientific scales costing thousands of dollars each. The entire production process is video taped and monitored live in real time 24/7. Detailed production/test logs are maintained daily for every small batch-lot produced. Every batch lot is qc'd for various parameters, including calcium & magnesium & alkalinity. Retainer batch-lot samples are kept to back check every lot produced.
    B. The EPA facilities test 1000's of times daily. There have been no reports of any variances in the quality of our product there, or anywhere else, for that matter.
    C. If you ever feel there is any issue, feel free to send a small sample (one pound/ .5 kg) of the product in question for testing.
    D. Our Independent Assay is generated uilizing distilled water in it's testing process, far superior to R/O-D/I water generated by typical equipment available to hobbyists.


    Die Testen also jede Charge auf die Hauptparameter.
    Kein schlechter Service wenn man bedenkt dass dieses Salz nicht teurer ist
    als andere Produkte (und auch noch ein paar Tausend Kilometer Transport hinter sich hat)

    Ich will das diskutierte Salz mitnichten bewerten. Das kann ja jeder selbst anhand der Analyse.
    Bei diesem Salz frage ich mich aber nicht nach dem Wasserwechsel, was habe ich da jetzt reingekippt.
    Für mich ein entscheidender Punkt.

    Grüße
    Andre

    Einmal editiert, zuletzt von aruff (10. März 2010 um 19:14)

  • Hallo Andre,

    ich glaube, ich muss mich nochmal wiederholen, um die 2 unterschiedlichen Bereiche klarer auseinander zu halten:

    1. sinnvoll fände ich die Angabe der Hauptionen in Meersalzmischungen.
    Das sind Chlorid, Natrium, Sulfat, Magnesium, Calcium, Kalium, Carbonate, Bromid, Borate, Strontium und Fluorid.
    Und natürlich die Angabe des Wassergehalts.

    2. Wenn die Hersteller den Gehalt der übrigen Elemente angeben würden, dann würde der Analyseaufwand
    mit dem der pharmazeutischen Industrie vergleichbar werden. Und damit auch der Preis.

    Daher halte ich die 2. Forderung nicht für realistisch.

    Gruß Armin

  • aaach... mal wieder zum ursprungsthema.... :wink
    ich kann die Beobachtungen besonders beim Salzwechsel nur zu gut unterstreichen. Als ich vor einigen Jahren das Naturmeersalz hier etwas ausführlicher getestet habe und imho einer der längsten aktiven Nutzer bin...kenne ich auch den Gegenwind, wenn man was nicht allgemein akzeptiertes macht.


    OT
    aruff:
    das von mir verwendete Salz hat eine Serienstreuung... da würden Dir die Ohren abfallen! Na und??? Da Du den Verbrauch nicht kennst und auch nicht messen kannst, was nützt die Diskussion um den 100%igen Anteil einiger Spuries, wobei man kaum großartige richtige Erfahrungen und Wissen hat.
    Männer versuchen Frauen seit Jahrtausenden zu verstehen... die Meerwasseraquaristik ist erst gut 40 Jahre alt... was an Wissen soll man in einer so kurzen Zeit schon erwarten??
    OT off

    Besonders krass war für mich der Wechsel vom TM standart auf Naturmeersalz. Ich konnte es fast nicht glauben, so dermaßen Hammer war das Polypenbild! und die Farben... Norbert Dammers fragte mich mal ob ich ein Zeovitbecken hätte :grinning_squinting_face:

    Nun habe ich nach dem Hau-Ruck-Umzug gut ein Jahr hinter mir. Nach einem Problem, für das ich einfach längere Zeit keine Lösung hatte (bzw. mich vor dem Aufwand für die Beseitigung gescheut habe)... musste ich alle Komponenten auf den Prüfstand stellen, um rauszufinden woher das Problem kam.

    So wechselte ich die Salzsorte mehrfach (und zig andere Komponenten) ... bis alles wieder so war, wie ich es gewohnt war. Da war alles dabei... vom extrem teuren gepuschten Markensalz... bis zum Billigsalz. Jetzt habe ich die letzten 700l Wasser mit dem alten guten TM Standart gemacht. Alles TOP!!! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie doll ich mich auf den erneuten Wechsel zu 100 % Naturmeersalz freue... da ging noch einiges mehr!

    Viele Grüße
    Norman

  • Zitat

    Original von aruff
    Wenn ich also Wasserwechsel mache so weiß ich bei einem analysierten Salz recht genau
    was ich in welcher Menge zuführe.

    leider aber nicht was verbraucht wird, also was soll hier eine genaue Analyse bringen?
    Siehe den Post von Armin

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Hallo Armin,

    ich hatte das auch schon beim ersten mal verstanden :winking_face:

    Ich frage mich allerdings warum der US-Hersteller das kann.
    Es sei denn das Testverfahren oder die ermittelten Werte werden angezweifelt.

    Ich frage jetzt einfach mal an was eine solche Analyse denn kosten wird.
    Leider fehlen mir hier konkrete Zahlen.

    Nach wie vor glaube ich das die großen Markenhersteller in der Lage wäre eine solche Analyse
    kostenneutral durchzuführen. Das würde für uns Endverbraucher auf jeden Fall bedeuten das wir
    eine gewisse Konstanz in der Mischung haben und das –ein paar Cent- gespart, wie von Dir erwähnt wahrscheinlich aufhören würde.

    Und, um einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen muss man erstmal die maximal Forderung definieren.

    Grüße
    Andre

  • Hallo Norman,

    Zitat

    Original von norman_r
    So wechselte ich die Salzsorte mehrfach (und zig andere Komponenten) ... bis alles wieder so war, wie ich es gewohnt war. Da war alles dabei...

    Hier kann ich Dir in allen Punkten folgen, auch dem OT :D. Auch ich beschäftige mich nicht erst seit gestern mit dem Thema.

    Alles das ist nur ein deutliches Zeichen dafür das die Lebewesen in unseren Aquarien extrem anpassungsfähig sind.
    Die Frage die bleibt ist, ob ein bestimmter Zustand eintritt wegen einer Änderung oder trotz einer Änderung.

    Ich glaube nach wie vor das dieses enorme rumprobieren nicht immer nötig ist wenn man anfängt die
    Sache transparenter auszuweisen. So wissen wir gar nichts über das verwendete Salz, nicht in den Hauptbestandteilen und auch nicht in den Spurenelementen.
    Demzufolge können wir alles mal durchprobieren bis wir bestimmte (völlig unbekannte und voneinander abhängige) Ergebnisse haben.

    Mit der Analyse ist es vielleicht möglich, nach und nach, Rückschlüsse auf die Vorgänge und das Gesamtbild zu ziehen.
    Vielleicht können wir dann, irgendwann, 3 Mischungen als Zielführend begreifen.

    Mir kommt dabei das Knowhow der Hersteller hier ein wenig zu kurz. Viele bewerben Ihr Produkt ja
    mit bestimmten Eigenschaften und suggerieren eine bestimmte Zielführung.

    Dem muss ja einiges zugrund liegen, Erfahrung, Tests, Analysen usw. usw.
    Ich könnte mir vorstellen das zumindest die großen Hersteller ganze Experiment-Reihen am laufen haben.

    Eine Begründung der Eigenschaften durch nachgewiesene Inhaltsstoffe kann doch nur zweckdienlich sein.
    Selbst wenn 0.5 mg/l Magic dazu gemischt werden.

    Grüße
    Andre

    Einmal editiert, zuletzt von aruff (11. März 2010 um 11:34)

  • Hallo Adi,

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    leider aber nicht was verbraucht wird, also was soll hier eine genaue Analyse bringen?

    Ich bin mir nicht sicher wen Du hier schützen möchtest?
    Auch ist mir nicht ganz klar vor was?

    Der obige Satz birgt natürlich jede Menge Sprengstoff. Laut dieser Aussage ist die Zuführung
    einer jeglichen, nicht mit üblichen Mitteln, messbaren Substanz sinnlos weil der Verbrauch nicht nachweisbar ist.
    Das trifft dann natürlich auf alle, nicht deklarierten, Zusätze zu.
    Warum also Spurenelemente zuführen wenn der Verbrauch gar nicht nachweisbar ist.

    Ich fürchte damit würde man einen Sturm der Entrüstung hervorrufen.

    Aber, Du hast natürlich recht und Du hast mich entdeckt. Die Wahrheit ist das man nach der Analyse der Meersalz-Mischungen nicht aufhören darf.
    Es muss noch mehr Transparenz geschaffen werden um weitere Abhängigkeiten zu erkennen.

    Beispiel, Armin schreibt in seinem Hauptwerk,
    „Cobalt ist meist ausreichend in Meersalzmischungen enthalten. Eine weitere Anreicherung sollte höchstens in Form von…

    Wobei das gesamte Buch auf viele der Spurenelemente eingeht.

    Der springende Punkt ist das kleine Wort „meist“.
    Wenn nun, wie bei so vielen anderen Spurenelementen, ein bestimmtes Ziel mit Zugabe erreicht werden soll so weiß ich bei
    fast allen auf dem Markt befindlichen Mischungen „nicht“ ob es "überhaupt" enthalten ist.
    Habe ich eine Aussage dazu kann ich, möglichst Neutral, darüber nachdenken ob ich
    meine etwas zumischen zu müssen und ob es überhaupt vorhanden ist.

    Also, rund heraus, macht es Sinn die Flasche mit Cobalt Elexir zu kaufen oder nicht?

    Selbstverständlich, dass ist wie Du schon beschrieben hast nicht zuverlässig da nicht wirklich kontrollierbar.
    Das ist es jetzt aber auch nicht. Ist die Analyse vorhanden habe wir zumindest nach bestem Wissen eine Unbekannte in der Gleichung aufgelöst.

    Ich fürchte das ist mit ein Grund warum nicht alle Hersteller wild darauf sind diese Daten zu veröffentlichen.
    Mag sein das man befürchtet einiges von den Zusatzmitteln nicht mehr in einer wirtschaftlichen Menge verkaufen zu können. Das ist aber reine Spekulation.

    Solange ich nicht weiß was eine solche Analyse kostet kann ich auch noch nicht den Nachteil für
    den Hersteller und den Kunden sehen.
    Ich kann kaum glauben dass die Hersteller „nicht“ genau wissen sollen was in ihren Mischungen drin ist.
    Sollte Armin mit der Aussage des Sparens recht haben dann haben wir ja noch ein ganz anderes Problem. (dann verlassen wir uns eben auf die Anpassungsfähigkeit?)

    Demzufolge ist die Strategie des US Herstellers nachvollziehbar.
    Die nehmen eine Meerwasser-Analyse und versuchen so nah wie möglich heran zu kommen.
    Das erscheint mir ein vernüftiger Ansatz zu sein. Davon würde ich gerne mehr sehen, vor allem
    von den weltweit führenden deutschen Herstellern.

    Grüße
    Andre

  • Zitat

    Original von aruff
    Demzufolge ist die Strategie des US Herstellers nachvollziehbar.
    Die nehmen eine Meerwasser-Analyse und versuchen so nah wie möglich heran zu kommen.
    Das erscheint mir ein vernüftiger Ansatz zu sein. Davon würde ich gerne mehr sehen, vor allem
    von den weltweit führenden deutschen Herstellern.

    Hallo Andre,

    genau hier scheiden sich die Geister.
    Bei einem kompletten Wasserwechsel hättest du in jedem Fall recht.

    Bei einem Teilwasserwechsel fährst du das Becken mit einem auf das Meer abgestimmten Salz bei den Elementen die tatsächlich verbraucht werden immer in einer zu niedrigen Konzentration.

    Somit wäre es sinnvoller in einem Salz alle Stoffe leicht überzudosieren, die von denen man weiß, dass sie verbraucht werden sogar etwas stärker.
    Die Frage ist nur, welcher Stoff wird wie verbraucht und das kommt wieder auf den Besatz und die Fütterung an.

    somit ist es mit einer Analyse des Salzes leider nicht getan.

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Hallo Adi,

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    Somit wäre es sinnvoller in einem Salz alle Stoffe leicht überzudosieren, die von denen man weiß, dass sie verbraucht werden sogar etwas stärker.
    Die Frage ist nur, welcher Stoff wird wie verbraucht und das kommt wieder auf den Besatz und die Fütterung an.

    somit ist es mit einer Analyse des Salzes leider nicht getan.

    Vielen Dank. Einen solchen Ansatz würde ich mir von einem der führenden Hersteller wünschen.
    Die haben die Möglichkeiten und das Knowhow genau so etwas in Produkte umzusetzen.
    Aber bitte für jeden transparent!

    Ein Salz für den Neuaufbau und leicht unterschiedliche für den Wasserwechsel.
    Besatz orientiert mit ausführlicher Analyse, vieleicht Vorschläge zur Fütterung.

    Warum müssen dieser Erkenntnisse immer von dem Aquarianer selbst, möglicherweise mit
    Verlusten, ausprobiert werden.

    Grüße
    Andre

    Einmal editiert, zuletzt von aruff (11. März 2010 um 12:37)

  • Hallo Adi,

    Nachtrag

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    Bei einem kompletten Wasserwechsel hättest du in jedem Fall recht.
    Bei einem Teilwasserwechsel fährst du das Becken mit einem auf das Meer abgestimmten Salz bei den Elementen die tatsächlich verbraucht werden immer in einer zu niedrigen Konzentration.

    Somit wäre es sinnvoller in einem Salz alle Stoffe leicht überzudosieren, die von denen man weiß, dass sie verbraucht werden sogar etwas stärker.

    Du nimmst also an das die Hersteller weit voraus gedacht haben und unterschiedliche Stoffe in Ihren Salzen leicht überdosieren
    um einen imaginären Verbrauch zu kompensieren?
    Das würde ja bedeuten das die Hersteller über die Vorgänge genauestens informiert sind.
    Also alle Analysen schon in der Schublade haben?
    Dann würde ich mich über eine entsprechende Publikation freuen die das irgendwie begründet.
    Wir haben einen erhöhten Anteil Kupfer in unserem Salz weil ….

    Fakt ist aber das wir gar nicht wissen was darinnen ist.
    Und nur durch Selbstversuch heraus bekommen was geht und was nicht?

    Wären Sie tatsächlich informiert, besser als die Aquarianer selbst, so könnte man ja
    die eigenen Produkte mit genau diesen Argumenten in den Vordergrund schieben.

    Anbei ein weiterer Link mit einer Analyse. Das beschäftigt die Welt :smiling_face:
    Leider nur in Englisch.

    http://web.archive.org/web/2000121507…s/1/default.asp

    Schaue bitte einmal ganz nach unten auf die erhöhten Kupfer Werte.
    Damit rückt die Analyse von Shimek wieder in den Vordergrund.

    http://www.reefkeeping.com/translations/g…ature/index.php

    Gerade diese Kupfer Konzentration wird als sehr problematisch angesehen.

    Warum die Hersteller nicht eine eindeutig dokumentierte Situation schaffen
    ist mir nach wie vor völlig unverständlich.

    Grüße
    Andre

    Einmal editiert, zuletzt von aruff (11. März 2010 um 13:32)

  • Zitat

    Original von aruff
    Demzufolge ist die Strategie des US Herstellers nachvollziehbar.

    jep,

    und zwar, um sich von anderen abzuheben in der hoffnung, dass man dadurch mehr verkauft. :grinning_squinting_face:

  • Hallo
    ich mache den Anfang,
    Unser Salz: Silbermann pro Color beinhaltet folgende Hauptelemente:
    die bei jeder Charge kontrolliert werden.
    mit Osmosewasser angesetzt:
    dKH 5,5
    Calcium ca450mg/liter
    Magnesium ca1400mg/liter
    Kalium ca 350 mg/liter
    Sulfat ca 2400 mg/liter
    pH 8,2- 8,4

    oder, zu selben Preis:
    dKH 8
    Calcium ca450mg/liter
    Magnesium ca1400mg/liter
    Kalium ca 350 mg/liter
    Sulfat ca. 2400 mg/liter
    pH 8,2- 8,4

    viele Grüße
    Bernd Silbermann

  • Hallo Bernd,

    dies ist einmal eine klare Mitteilung, für die ich mit einer baldigen Bestellung danken werde.

    Viele Grüße vom Namensvetter

    Bernd

    Ps.: Ich persönlich bin schon zufrieden, wenn ich die Mengen der Hauptbestandteile kenne. Bezüglich der sonstigen Elemente herrscht meiner Meinung nach viel zu viel Unwissen und Spekulation über ihre Bedeutung und Wirksamkeit sowie mögliche Wechselwirkungen mit all den Mittelchen (bes. Spuris), die Aquarianer sonst noch in ihr Becken einbringen. Die Grundformeln für die Salzmischungen finden sich schon in 35 Jahre alten Fachbüchern (z.B. von de Graaf). Ob sich da tatsächlich so viel Entscheidendes geändert hat?

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (12. März 2010 um 22:50)

  • Hallo Bernd,

    vielen Dank.

    Bei welcher Dichte treffen diese Werte zu?

    Wie überprüfst Du die Chargen?

    Was passiert wenn andere Werte gemessen werden?

    Was ist mit den anderen Inhaltstoffen, sind diese bekannt?

    Würdest Du eine Empfehlung wagen für welche Arten von Aquarien dein Salz geeignet ist?
    Oder anders, habt Ihr es in eine bestimmte Richtung komponiert?
    Wenn ja mit welcher Überlegung?

    Werden die Mengen der Spurenelemente überwacht?

    Wie wird sichergestellt dass die komplizierteren Inhaltsstoffe gleich bleiben?

    Grüße
    Andre

  • Hallo Andre,

    ich habe schon geschrieben, dass ich auf Salz verschiedener Hersteller vertraue, weil ich damit einfach gute Erfolge habe. Ich habe seit fast 40 Jahren Meeresaquarien und mir in der Fachliteratur die nötigsten chemischen Grundkenntnisse der Aquaristik angeeignet. Damit und mit den allerwichtigsten Tests komme ich gut aus, denn ich beobachte mein Becken, notiere mir seit Jahrzehnten regelmäßig meine Maßnahmen und deren Wirkungen und erkenne damit eventuelle Fehler. Natürlich verfolge ich Aufmerksam neue Entwicklungen und Berichte darüber, glaube aber nicht, über jedes Stöckchen springen zu müssen, das jemand hinhält. Man kann ein Aquarium auch ohne Chemiestudium betreiben. Einige Beitäge und Gedankengänge halte ich für Luftona... . Ich gehe doch wohl nicht falsch in der Annahme, dass wir gerade bei den Spurenelementen nur wenige Zusammenhänge und noch weniger quantitative Größen im Bezug auf Stoffwechselvorgänge der einzelnen Organismen unserer Becken und die Wechselwirkung mit den individuellen Verhältnissen in den einzelnen Becken richtig kennen. Was sollen da überzogene Feinstanalysen auf Verpackungen, die dann letztlich nicht einmal stimmen müssen?
    Ich bin dankbar, wenn erfahrene Aquarianer mit entsprechendem fachlichen Hintergrund gerade in chemischen Einzelfragen gute Hinweise geben und lerne gern aus Erfahrungsberichten anderer hinzu, aber nur so lange sie auf dem Teppich bleiben.

    Viele Grüß

    Bernd

  • Hallo Andre

    Bei welcher Dichte treffen diese Werte zu? Etwa bei 1.023 etwas schwankend, abhängig auch von Wasser- und Außentemperatur/Feuchte

    Wie überprüfst Du die Chargen? Na, wir messen…

    Was passiert wenn andere Werte gemessen werden? „ Wie meinst Du kommt das Salz in die Nordsee“…
    Die Werte sind weitestgehend genau und dienen nur der Kontrolle.

    Was ist mit den anderen Inhaltstoffen, sind diese bekannt?
    Selbstverständlich, so fern messbar oder bekannt….

    Würdest Du eine Empfehlung wagen für welche Arten von Aquarien dein Salz geeignet ist?
    Für alle Riffaquarien, wir wollen kein Salz mit unnatürlichen oder zu hoch angesetzten Werten. Natürlich auch keine zu tiefen Werte. Wir haben versucht ein Salz herzustellen das es erlaubt OHNE Zugaben von div. Mittel ein Aquarium stabil zu fahren. So sind schon einige Kunden in der Lage, auch perfekt funktionierende Steinkorallenaquarien, ohne Balling, Rührwerk oder Kalkreaktor oder andere Zugaben, erfolgreich zu fahren. Voraussetzung ist allerdings ein Wasserwechsel von 10% die Woche. Diese Meerwasseraquaristik light funktioniert sehr gut, wie wir festgestellt haben mit den wenigsten Problemen im Vergleich zu anderen Systemen. Problemen die in der Regel so wie so “ hausgemacht“ sind, …und je weniger man das als Aquarianer beeinflussen kann, desto...
    Dazu sage ich nur , probieren.
    Trotzdem stellen wir weiterhin Spurenelemente und Ballingsalze her und verkaufen diese mitsamt Kalkreaktoren, Rührwerken und Zeolithen auch noch.
    Natürlich ist mir klar daß nicht jeder meiner Philosophie folgt, dafür ist es ja nur meine, jeder wird und soll ja auch seine eigene verfolgen. Ansonsten finde ich die Meinung von Bernd was Spurenelemente betrifft sehr „vernünftig“ und stimme ihm weitestgehend zu. Ohnehin wird jeder SEINE Methode verfolgen, klar ist ja auch uns allen daß, nicht alles was „gut“ ist, für jedes Aquarium gut sein kann.


    Werden die Mengen der Spurenelemente überwacht? … das ist in der Tat sehr schwierig…

    Wie wird sichergestellt dass die komplizierteren Inhaltsstoffe gleich bleiben?
    Wir geben uns Mühe…durch ein besonderes Zugabe verfahren…

    Und ja, das muß ich los werden, natürlich, wir machen das Salz so gut um damit Geld zu verdienen… :wink

    Ansonsten eine gute Diskussion, :thup

    Viele Grüße
    Bernd

  • Zitat

    Original von bernds
    So sind schon einige Kunden in der Lage, auch perfekt funktionierende Steinkorallenaquarien, ohne Balling, Rührwerk oder Kalkreaktor oder andere Zugaben, erfolgreich zu fahren. Voraussetzung ist allerdings ein Wasserwechsel von 10% die Woche.

    hallo bernd,

    das funzt bei becken mit kleinem steinkorallenbesatz bzw. in der anfangszeit.

    sobald die teile größer werden, wird man um eine zugabe der hauptelemente und ggfls. spuris nicht herumkommen.

  • Zitat

    Original von Joe

    hallo bernd,

    das funzt bei becken mit kleinem steinkorallenbesatz bzw. in der anfangszeit.

    sobald die teile größer werden, wird man um eine zugabe der hauptelemente und ggfls. spuris nicht herumkommen.

    da ich Bernds Salz nutze, kann ich das was Joe sagt bestätigen, obwohl noch kaum besetzt muss ich Ca ein wenig nachdosieren.

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

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