Hallo Armin ,
Weil es theoretisch unmöglich ist die mikrroelemente homogen zu mischen.
was meinst du dazu ![]()
Inhaltstoffe und Kennzeichnung aus: Der überfällige Wechsel
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Hallo Cihan,
das homogene Zumischen kleinster Mengen ist wirklich nicht einfach. Allerdings sehe ich die Probleme noch viel
mehr in der Konstanz der verwendeten Stoffe. Im Meerwasser spielen so geringe Schwermetallmengen eine Rolle,
dass es praktisch unmöglich ist die (Verunreinigungs-)Konzentrationen konstant zu halten. Daher halte ich auch
die in den USA kursierenden Pauschalangaben über die Spurenelementgehalte von Meersalzmischungen für unglaubwürdig. -
Hallo Armin ,
ich kan dir nur zustimmen
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Tach zesame

Ja, Andre ist penetrant. Gut!
Wäre er es nicht, wäre die Diskussion ja längst im Sande verlaufen und dabei haben wir immer noch keine (für mich) selbstverständliche Deklaration. Ohne Leute wie ihn hätten wir auch noch keine Airbags ("Wer braucht denn sowas? Was das wieder kostet?") und und und…
Bei unseren Ravioloi gibt es die Testesser (oder Messungen) selbstverständlich, wie ja mehr oder weniger süffisant angemerkt wurde, und selbst Hunde- und Katzenfutter wird mittlerweile von Menschen gestestet und so besser geprüft als manches Gemüse. Kein Rindfleisch kommt ohne BSE-Testung mehr in den Handel ("Was das alles wieder kostet!"), das alles ist gut und wird von uns als selbstverständlich erachtet. Benzin, dass unseren Automotoren etwas antun könnte, weil es evtl. nicht aufwändig geprüft und verunreinigt ist? Völlig undenkbar, die Empörung wäre mindestens ebenso groß wie bei der aktuellen Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko.
Andre hat doch recht, dass Hersteller hier werben könnten für ihre Produkte. Hey, wenn Ihr ein Auto kauft, …
• "Der Falk200 hat fünf Airbags und Seitenaufprallschutz, verbraucht nur 6,5 Liter und emittiert 80 gr CO2 und wissen Sie was, dabei haben sie einen 1,2-L-Vierzylinder mit Turboaufladung, der bei dem geringen Gewicht von 1.200 kg und 125 PS ordentlich Fahrspaß bringt."
• "Nee, wir haben den gestestet und es macht echt am meisten Spaß mit diesem Auto und am sichersten und umweltfreundlichsten ist es auch. Das müssen Sie uns schon glauben. Bestätigen auch viele Kunden."
Wo kauft Ihr die Karre?
Shimek hat zumindest festgestellt (oder meinethalben teils abgelesen), dass Kupfer in für viele Wirbellose hochtoxischen Dosen in manchen Salzen ist. Reicht DAS denn nicht etwa aus, um eine Aufschlüsselung zu fordern? Da sich doch alle Hersteller darauf berufen, so nahe wie möglich am echten Salz dranzusein, könnten sie auch nichts verraten – das ist doch ein fadenscheiniges Argument.
Und JA, JEDER Bäcker muss für JEDES Brot und jeder Metzger für JEDE Wurst alle Inhaltsstoffe angeben. Mein Sohn und meine Frau haben rund 50 Allergien jeder, wir müssen bei JEDEM Lebensmittel die Deklaration durchlesen, und zwar ständig, weil die auch immer mal wieder geändert werden, und wo es wider die Bestimmungen keine Aufschlüsselung gibt, das kann eben auch nicht gekauft werden.
Hier geht es um das Salz bzw. Wasser, in dem unsere Pfleglinge leben. Also vergleichbar mit unserer Luft. Und da können die Hersteller keine Unbedenklichkeitsbescheinigung abgeben? Traurig, kann ich da nur sagen. Nicht bekanntgeben, was drin ist, obwohl es doch "wie im Meer", "wie in der Natur" sein soll. WENN das so wäre, dann könnten sie doch völlig bedenkenlos die "Zutaten" bekannt geben.
Hier wird sich dauernd komplett widersprochen. Erst heißt es, bei so großen Mengen gebe es natürlich Schwankungen und niemand könne dies verhindern. Dann heißt es:
ZitatOriginal von Hans-WernerDu hast keine Vorstellungen von den Dimensionen, das sind Mikrogramm/kg Salz (ppb), minimalste Verunreinigungen. Unsere Rohstoffe haben, soweit möglich, Pharmaqualität.
Was denn nun? Oder: Wie dreckig sind denn Stoffe in Pharmaqualität?Wir jedenfalls verwenden, wenn irgendwie möglich, kein synthetisches Salz, weil die Inhaltsstoffe nicht deklariert werden. Da erscheint mir auf natürlichem Wege gewonnenes Salz die deutlich bessere Alternative. Auch beschäftigen wir uns durchaus mit der Zucht von Wirbellosen (Fische und Korallen interessieren uns nicht) und dort ist z.B. der Kupfergehalt essentiell. Die tödlichen Dosen liegen dort im Bereich von Millionstel Gramm pro Liter! Natürlich interessiert mich da, ob ein Salz solche Mengen beinhaltet oder nicht. Viele Nachzuchtversuche gehen übrigens aus unbekannten Gründen schief. Bei manchen wissen wir auch, woran es liegt (oder meinen, es zu wissen), und ich will auch nicht behaupten, DASS manche Versuche wegen z.B. Kupfer im Salz schiefgehen. Mich würde aber schon beruhigen (und bei der Fehlersuche helfen), wenn der Hersteller DAS ausschließen könnte!
Wen es nicht interessiert, gut. Warum muss der hier meckern, dass ihn die Diskussion nervt? Unlogisch und unhöflich! Wer nichts Sinnvolles zu einer Diskussion beizutragen hat, sollte sich raushalten und nicht auf Bild-Niveau unqualifizierte Kommentare a la "Du nervst" abgeben. Das ist Vorschulkindergarten.
Genauso wird es natürlich 99 Prozent nicht interessieren, was auf der Packung steht. Ist beim Essen nicht anders. Trotzdem wurde es aus gutem Grund gesetzlich festgelegt und muss nachprüfbar sein. Meerwassersalz für die Aquaristik kostet etwa ab dem Fünf- bis Zehnfachen (!) wie einfaches Speisesalz! Da soll es unbezahlbar sein, die Inhaltsstoffe zu prüfen und anzugeben? Das kann (!) ich nicht glauben. Dass der Hersteller mir bescheinigt, dass sein Produkt meine Tiere nicht umbringt? DAS darf ich für so eine Wahnsinnskohle nicht erwarten?
Vielleicht übersehe ich auch etwas Wesentliches und verzettele mich gerade – doch auf den bisherigen elf Seiten konnte ich kein stichhaltiges Argument finden, warum die Hersteller die Bestandteile nicht nennen können.
ZitatOriginal von M.WulfSoll er doch mal was von sich preis geben,aber nöööö,da kneift er.
Wieso muss eigentlich jeder, der unbequeme Fragen stellt, völlig unbequeme private Fragen dulden, die NICHTS mit dem Thema zu tun haben und wird auch überhaupt so behandelt, als hätte er einen Klatsch?Warum "soll er doch mal was von sich preisgeben", weil er etwas völlig Selbstverständliches fordert? Wenn ich jetzt sage, dass ich keine Antibiotika in meinem Fleisch haben will, muss ich dann auch erst meinen Beruf angeben, damit ich eine Antwort erwarten darf? Wo ist denn da der Zusammenhang?
Es sei denn natürlich, er wäre in einer Branche, die ihn befangen machen könnte. Dafür sollte es dann aber bitte stichhaltige Beweise geben, ansonsten ist es wild ins Blaue "mit Dreck werfen, irgendwas wird schon hängenbleiben".
ZitatOriginal von Armin Glaser
Im Meerwasser spielen so geringe Schwermetallmengen eine Rolle,
dass es praktisch unmöglich ist die (Verunreinigungs-)Konzentrationen konstant zu halten. Daher halte ich auch
die in den USA kursierenden Pauschalangaben über die Spurenelementgehalte von Meersalzmischungen für unglaubwürdig.
Hi Armin, das ist eine sicher interessante Aussage, die man auch teilweise gelten lassen könnte, die so klar aber noch keiner sonst getroffen hat. Aber WENN diese Mengen derart gering sind, dann könnten die Hersteller doch auch nicht behaupten, dass ihr Salz die Spurenelemente "wie in der Natur" enthält? -
Hallo Cihan,
ZitatOriginal von karaadam
Der erste grund warum die Hersteller nicht angaben geben können ist weil sie
es selber nicht wissen . Warum wissen sie es nicht ?
Weil es theoretisch unmöglich ist die mikrroelemente homogen zu mischen.Wenn die Hersteller nicht genau wissen was darinnen ist dann frage ich mich wie
die fast 100% Preis-Aufschlag innerhalb der Produkt-Linie mancher Hersteller zustande kommen.
(Verhältnis günstigste Mischung zur Top-Mischung)
Was genau muss da mit dem doppelten Preis bezahlt werden?Und hier, ohne jegliche Bewertung, ein weiterer Ansatz die Spurenelemente homogen zu mischen.
http://www.coral-shop.com/news.php?id=167
Auch dieser Hersteller beteuert dass seine Komposition nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und nahe einer Meerwasser-Analyse (ohne Quellen-Angabe, im Mittelwert) liegt.
Selbstverständlich unter Anleitung von Biologen und Chemikern.
Nachfragen haben zur Aussage geführt das die Zusammensetzung der Mischung irgendwann auf der
Webseite erscheinen soll. Leider ist es bisher bei dieser Ankündigung geblieben.ZitatOriginal von karaadam
Der zweite Grund ist die Verunreinigung der Chemikalien die nicht immer identich sind.Sogar bei Calcium und Magnesium habe ich bei zwei neu geofnet Eimern
unglaubliche diferenzen gesehen.Wie hast Du das festgestellt?
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Hallo Armin,
nochmals und voraus geschrieben.
Weder habe ich kommerzielle Interessen noch bin ich in irgendeiner Weise mit irgendeinem Hersteller verbunden.ZitatOriginal von Armin Glaser
Daher halte ich auch
die in den USA kursierenden Pauschalangaben über die Spurenelementgehalte von Meersalzmischungen für unglaubwürdig.Nach wie vor halte ich diese Aussage für gewagt und schlicht polemisch.
Anbei findest Du erneut die „unterschriebene“ Expertise als Assay Chart von Meisalt.
Diese wird jedes Jahr erneuert.Sollte dieser Assay Chart begründbar falsch sein so bitte ich Dich, im Interesse aller, uns zu sagen
worin die Zweifel liegen.Zudem solltest Du, als Fachmann, in der Lage sein diesen Hersteller konstruktiv zur Rede zu stellen
damit diese Fehlinformation (so sie denn eine ist) verschwindet. Ich könnte mir auch vorstellen das
einer der großen Salz-Hersteller hier mal mit einer Klage wegen unlauteren Wettbewerbs gegen den
Hersteller vorgeht. Da es eine US Company ist geht es ja gleich um Millionen. Das lohnt sich.
Gerade in den USA darf nicht einfach etwas behauptet werden das nicht wahr ist oder nicht dem Stand
der wissenschaftlichen Erkenntnis entspricht.Viele Nutzer Weltweit werden Dir Dankbar sein wenn Du Scharlatane entlarven würdest.
ZitatOriginal von Armin Glaser
über die Toxizität bewährter Markensalze würde ich mir keine Sorgen machen. Auch wenn die Spurenelementkonzentrationen
deutlich über denen von nicht verunreinigtem Meerwasser liegen, beweisen jahrzehntelang erfolgreich betriebene
Aquarien, wie anpassungsfähig Korallen sind. Das sieht man auch im Meer: Korallen gedeihen auch in z.B. durch
Industrieabwässer stärker mit Spurenelementen belasteten Meeresbereichen.Hmm, dass wird Dir die Industrie aber übel nehmen. Die Hersteller behaupten eher das es nur
mit ganz bestimmten Zusätzen, Mischungen und Technik geht. Bei Dir hört sich das an
als wenn es aufgrund der Anpassungsfähigkeit immer gehen würde.Dann ist es also völlig egal welche Technik oder welche Ingredienzien verwendet werden?
ZitatOriginal von Armin Glaser
Warnen würde ich allerdings vor "Salzschnäppchen". Billige Rohstoffe enthalten ein Vielfaches an Verunreinigungen
gegenüber Rohstoffen, die bestimmte Normen, wie z.B. das Deutsche Arzneibuch, erfüllen. Da kann schnell die Grenze
der Anpassungsfähigkeit überschritten werden.Hier sind wir wieder beim Thema.
Wie kann ich als „Benutzer“ unterscheiden welche Produkte „Billige Rohstoffe“ enthalten und welche nicht?
Was genau ist in deinen Augen ein "Salzschnäppchen“?
Woran erkenne ich diese?Kannst Du mir sagen welche Hersteller die Normen für z.B. das „Deutsche Arzneibuch“ erfüllen?
Und das kontinuierlich über Jahre hinweg und bei unterschiedlichen Chargen?
Kannst Du mir Garantien geben? -
Mit üblichen tests.
Bei einem war Ca~320 Mg~1650
Bei dem anderen Ca~600 Mg~1100 -
Hallo Cihan,
ZitatOriginal von karaadam
Mit üblichen tests.
Bei einem war Ca~320 Mg~1650
Bei dem anderen Ca~600 Mg~1100Das wird leider in einer Diskussion darüber mit dem Hersteller nicht reichen.
Der wird auf jeden Fall den Test, die Prozedur, Haltbarkeit, deine Fähigkeit den Test zu bedienen, usw. usw. anfechten.
Das Problem liegt immer beim Anwender!Kannst Du nicht mit dem Equipment der Universität genauere Daten besorgen?
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Zitat
Original von BEASTIEPENDENT
Bei unseren Ravioloi gibt es die Testesser (oder Messungen) selbstverständlich, wie ja mehr oder weniger süffisant angemerkt wurde, und selbst Hunde- und Katzenfutter wird mittlerweile von Menschen gestestet und so besser geprüft als manches Gemüse. Kein Rindfleisch kommt ohne BSE-Testung mehr in den Handel ("Was das alles wieder kostet!"), das alles ist gut und wird von uns als selbstverständlich erachtet. Benzin, dass unseren Automotoren etwas antun könnte, weil es evtl. nicht aufwändig geprüft und verunreinigt ist? Völlig undenkbar, die Empörung wäre mindestens ebenso groß wie bei der aktuellen Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko.
Für jede Charge? Sicher!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Andre hat doch recht, dass Hersteller hier werben könnten für ihre Produkte. Hey, wenn Ihr ein Auto kauft, …
• "Der Falk200 hat fünf Airbags und Seitenaufprallschutz, verbraucht nur 6,5 Liter und emittiert 80 gr CO2 und wissen Sie was, dabei haben sie einen 1,2-L-Vierzylinder mit Turboaufladung, der bei dem geringen Gewicht von 1.200 kg und 125 PS ordentlich Fahrspaß bringt."
• "Nee, wir haben den gestestet und es macht echt am meisten Spaß mit diesem Auto und am sichersten und umweltfreundlichsten ist es auch. Das müssen Sie uns schon glauben. Bestätigen auch viele Kunden."
Wo kauft Ihr die Karre?
Ohne Nachweis und Überprüfung und mit dem Wissen, dass es nicht überprüfbar ist bzw. wo jede Überprüfung negativ verläuft?ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Shimek hat zumindest festgestellt (oder meinethalben teils abgelesen), dass Kupfer in für viele Wirbellose hochtoxischen Dosen in manchen Salzen ist.
Jaja, und alle Hersteller haben damals von der zentralen Meersalzverteilstelle bezogen und alle mit der gleichen Spurenelementemischung und damit das nicht so auffällt haben sie die Mengenelemente ein bisschen variiert, aber Spurenelemente kamen überall die gleichen rein, so war das damals!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Und JA, JEDER Bäcker muss für JEDES Brot und jeder Metzger für JEDE Wurst alle Inhaltsstoffe angeben.
Nein, er darf Inhaltsstoffe, die in so geringen Mengen zugesetzt werden wie die Spurenelemente im Meersalz gar nicht deklarieren, weil behördlicherseits die Möglichkeit zur Überprüfung fehlt. So ist das mit der Deklaration wirklich! Und die Liste der Spurenelemente haben wir auf der Packung, das ist mindestens so gut wie das berühmte „kann Spuren von Nüssen enthalten“. Eigentlich viel besser, wir schreiben, enthält Spuren von …“!!!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENTHier geht es um das Salz bzw. Wasser, in dem unsere Pfleglinge leben. Also vergleichbar mit unserer Luft. Und da können die Hersteller keine Unbedenklichkeitsbescheinigung abgeben? Traurig, kann ich da nur sagen. Nicht bekanntgeben, was drin ist, obwohl es doch "wie im Meer", "wie in der Natur" sein soll. WENN das so wäre, dann könnten sie doch völlig bedenkenlos die "Zutaten" bekannt geben.
Machen wir doch!!!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Hier wird sich dauernd komplett widersprochen.
Ja, von Dir, Du merkst es nur noch nichtmal!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Erst heißt es, bei so großen Mengen gebe es natürlich Schwankungen und niemand könne dies verhindern. Dann heißt es:
Was denn nun? Oder: Wie dreckig sind denn Stoffe in Pharmaqualität?Nur mal ein Beispiel aus dem Roth-Katalog für NaCl zur Analyse, 25 kg 138,65 €.
Kupfer (Cu) max. 0,0002%
Das sind 0,000002 kg/kg oder immerhin 2 mg/kg. NaCl ist zu rund 70% in Meersalzmischungen, davon ca. 4% im fertigen Meerwasser, macht dann also 0,056 mg/l Aquarien-Meerwasser maximal, das ist das, was Dir dieser Lieferant garantieren kann, mehr nicht! Und bei Merck oder wem auch immer sieht es genauso aus.ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Wir jedenfalls verwenden, wenn irgendwie möglich, kein synthetisches Salz, weil die Inhaltsstoffe nicht deklariert werden. Da erscheint mir auf natürlichem Wege gewonnenes Salz die deutlich bessere Alternative.
Und was sind die Unterschiede? Die Mengenanteile werden beim einen aus dem Zechsteinmeer, das vor ein paar Millionen Jahren ausgetrocknet ist und das andere aus einem heutigen Meer mit Randbesiedelung auf dem Frachter und Tanker mit TBT- und Kupfer-Anstrichen fahren gewonnen. Da die Spurenelemente bei beiden nicht alle in löslicher Form vorliegen, z. B. Strontium oder Barium, werden sie bei beiden als chemisch aufbereitete Spurenelemente-Salze zugefügt.ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Auch beschäftigen wir uns durchaus mit der Zucht von Wirbellosen (Fische und Korallen interessieren uns nicht) und dort ist z.B. der Kupfergehalt essentiell. Die tödlichen Dosen liegen dort im Bereich von Millionstel Gramm pro Liter! Natürlich interessiert mich da, ob ein Salz solche Mengen beinhaltet oder nicht. Viele Nachzuchtversuche gehen übrigens aus unbekannten Gründen schief.
Schau an! An der australischen Küste gibt es studierte Fischereibiologen, die versuchen Hummer zu züchten und bekommen die Larven auch nicht groß!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Bei manchen wissen wir auch, woran es liegt (oder meinen, es zu wissen),
Lass mich raten, es liegt an der Ernährung.ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
und ich will auch nicht behaupten, DASS manche Versuche wegen z.B. Kupfer im Salz schiefgehen. Mich würde aber schon beruhigen (und bei der Fehlersuche helfen), wenn der Hersteller DAS ausschließen könnte!
Bei mir vermehren sich Asseln, Gammariden, bodenlebende und freischwimmende Copepoden und Mysis, Turbo-, Patella-, Columbella-, Stomatella- und Wurmschnecken sowie diverse Röhrenwürmer. Was hättest Du denn gerne? Testorganismen sollten wenigstens prinzipiell züchtbar sein. Es mach wenig Sinn, einen Testorganismus auszusuchen, der ohnehin für den Test ungeeignet ist..ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Genauso wird es natürlich 99 Prozent nicht interessieren, was auf der Packung steht. Ist beim Essen nicht anders. Trotzdem wurde es aus gutem Grund gesetzlich festgelegt und muss nachprüfbar sein. Meerwassersalz für die Aquaristik kostet etwa ab dem Fünf- bis Zehnfachen (!) wie einfaches Speisesalz! Da soll es unbezahlbar sein, die Inhaltsstoffe zu prüfen und anzugeben? Das kann (!) ich nicht glauben. Dass der Hersteller mir bescheinigt, dass sein Produkt meine Tiere nicht umbringt? DAS darf ich für so eine Wahnsinnskohle nicht erwarten?
Ich kenne keinen Salzhering, der das Einsalzen überlebt hätte. Also, wie unbedenklich? Weise bitte nach, dass im Meerwasseraquarium irgend etwas vom Salz kommt und nicht von Pumpe, Wasser etc., bevor Du Behauptungen aufstellst! Das dürfte Dir recht schwer fallen.Und wenn das so billig ist, dann mach es doch mal, es gibt Dienstleister, die so etwas anbieten, aber bitte für jede Charge, denn Dein Lieferant garantiert Dir nicht, dass die Konzentrationen nicht schwanken, im garantierten Bereich halt, siehe oben. Wenn Du meinst, Dein Aldi-Salz wäre besser, nur zu!
ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Vielleicht übersehe ich auch etwas Wesentliches und verzettele mich gerade –
Ganz klar, ja!ZitatOriginal von BEASTIEPENDENT
Hi Armin, das ist eine sicher interessante Aussage, die man auch teilweise gelten lassen könnte, die so klar aber noch keiner sonst getroffen hat. Aber WENN diese Mengen derart gering sind, dann könnten die Hersteller doch auch nicht behaupten, dass ihr Salz die Spurenelemente "wie in der Natur" enthält?
Tja, klar, der, der sagt, seine Werte seien „wie in der Natur“, wo sie erheblich schwanken, z. B. Kupfer nach Millero um eine Größenordnung, Faktor 12, tatsächlich aber noch viel mehr, wenn man die Küsten dazu nimmt, der Hersteller lügt, und der Hersteller, der Fantasiewerte aufdruckt, der sagt die Wahrheit, Du bist so super!
Naja, ich sollte lieber amerikanische Foren lesen, das ist für mich viel erfreulicher. Der Prophet gilt halt nichts im eigenen Land!Grüße
Hans-Werner
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Naja, ich sollte lieber amerikanische Foren lesen, das ist für mich viel erfreulicher. Der Prophet gilt halt nichts im eigenen Land!
Das fällt dir echt jetzt erst auf ???
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Nee, Claude, ich hab´s nur bisher für mich behalten ;)!
Gruß
Hans-Werner
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Morjen
ZitatOriginal von Hans-Werner
Für jede Charge? Sicher!
Was für jede Charge? Auf BSE getestet? Nein, für jedes Tier einzeln.ZitatOhne Nachweis und Überprüfung und mit dem Wissen, dass es nicht überprüfbar ist bzw. wo jede Überprüfung negativ verläuft?
Naja, gibt ja etliche Automagazine und ggfls. den Verbraucherschutz, die viele dieser Angaben überprüfen.ZitatNein, er darf Inhaltsstoffe, die in so geringen Mengen zugesetzt werden wie die Spurenelemente im Meersalz gar nicht deklarieren, weil behördlicherseits die Möglichkeit zur Überprüfung fehlt. So ist das mit der Deklaration wirklich!
Das ist natürlich richtig. Gleichwohl sind das nach heutigem Stand der Wissenschaft Mengen, die für uns nicht schädlich sein sollten – während z.B. Kupfer in solchen Mengen für Krabben schnell lethal ist.ZitatMachen wir doch!!!
Dann ist es doch gut. Wogegen wehrt Ihr Euch dann?ZitatKupfer (Cu) max. 0,0002%
Das sind 0,000002 kg/kg oder immerhin 2 mg/kg. NaCl ist zu rund 70% in Meersalzmischungen, davon ca. 4% im fertigen Meerwasser, macht dann also 0,056 mg/l Aquarien-Meerwasser maximal, das ist das, was Dir dieser Lieferant garantieren kann…
Danke, das ist doch mal eine Aussage!
Wenngleich eigentlich eine unerfreuliche, denn bei solchen Kupfermengen brauche ich mir um Verträglichkeit für Krebstiere keine Gedanken mehr zu machen, das wäre Gift. Schließlich wurden bei Garnelenlarven im Meerwasser bereits 1 bis 4 µg/l als tödlich gestestet (ist allerdings artabhängig).Zitat
Lass mich raten, es liegt an der Ernährung.
Teils nicht genug Lebendfutter, hier mal Licht ausgefallen, dort Wattschnecken als Restevertilger eingesetzt, die aber schleimen und frisch gehäutete Larven in dem Schleim hängenbleiben und verhungern, teilweise Temperaturschwankungen über 2 Grad oder mehr, die bei einigen Arten bereits ausreichen zum Absterben der Larven.ZitatBei mir vermehren sich Asseln, Gammariden, bodenlebende und freischwimmende Copepoden und Mysis, Turbo-, Patella-, Columbella-, Stomatella- und Wurmschnecken sowie diverse Röhrenwürmer. Was hättest Du denn gerne? Testorganismen sollten wenigstens prinzipiell züchtbar sein. Es mach wenig Sinn, einen Testorganismus auszusuchen, der ohnehin für den Test ungeeignet ist..
Bei mir auch.
Es ging ja gar nicht um einen Testorganismus. Ich sagte doch nur, dass es positiv wäre, wenn mir der Hersteller aufgrund der Zusammensetzung seines Produktes garantieren kann, dass das Salz als Ursache von Problemen ausgeschlossen werden kann. Da war doch keinerlei Wertung (weder positiv noch negativ) oder Bewertung drin.ZitatAlso, wie unbedenklich?
So unbedenklich, dass in damit angemischtem Salzwasser Meeresorganismen davon nicht geschädigt werden.ZitatWeise bitte nach, dass im Meerwasseraquarium irgend etwas vom Salz kommt und nicht von Pumpe, Wasser etc., bevor Du Behauptungen aufstellst!
S.o.! Ich habe keinerlei (!) Behauptungn aufgestellt! Ganz im Gegenteil: Ich habe nur um Informationen gebeten.Was ist denn von diesen Tests an 15 Salzen (S15 report) zu halten, welche das nach eigenen Aussagen unabhängige Magazin "Aqua Craft" hat durchführen lassen (gibt also doch noch mehr Tests): http://www.aquacraft.net/index.html ?
'ne schöne Jrooß, Ollie
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Echt super, das unabhängige Magazin "Aqua Craft" :ylol. Und wie hies nochmal der Hersteller?:
BIO-SEA® Marinemix
manufactured by Aqua Craft®, Inc. USA

... und sag bloß, Dir ist das nicht gleich bei der Salzanalyse aufgefallen?

Grüße
Hans-Werner
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Das Ergebnis ist schon auffällig, klar. Wenn ich als Hersteller so eine Untersuchung erstellen/"türken" lassen würde, würde ich es niemals derart krass machen, dass es ja eigentlich keiner glauben kann.
Dennoch: Da ich keinen Überblick habe, wie unabhängig oder nicht dieses Magazin ist bzw. ob deren Eigenaussage zutrifft, frage ich doch extra nach! Ist zudem ja auch schon wieder einige Jahre alt…
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Klar, aber Du siehst schon, der ehrliche Hersteller, der auf die Qualität seiner Produkte vertraut, ist manchmal der Dumme, weil andere mit allen Tricks arbeiten. Es gibt noch mehr solcher Aussagen, die nachweislich absolut falsch sind, z. B. "das bei wissenschaftlichen Untersuchungen meistverwendete Meersalz" usw.. Kann man ja mit Google überprüfen, so einfach!
Es gibt auch Aquarienmagazine ... und Foren! Da sollen sich manche Sachen auch herumsprechen ... habe ich so mitbekommen.
Und wo kann man sich als Dauer-Testesser für Ravioli bewerben. Nee, nicht für mich, aber vielleicht wüsste ich da jemanden, der das als Ferienjob mal machen würde.
Grüße
Hans-Werner
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... ach ja, das mit dem Kupfer war nur ein Maximalwert, drunter bleiben darf der Hersteller/Lieferant, nur gibt es dafür keine Garantie! Das soll nur heißen, wer konkrete Werte angibt, die in einem Fantasiebereich liegen, ist schon der Lüge überführt! So sehe ich das!
Im übrigen kann man z. B. Kupfer, auch dann wenn es im Becken ist, relativ rasch und problemlos absenken, ein paar Scanvenger-Spuren, die andere Spuren aus dem Wasser ausfällen und biologisch verdrängen und schon hast Du effektiv niedrigere Kupferkonzentrationen als zuvor. Wenn die Zucht also nicht klappt, hast Du entweder den richtigen Dreh noch nicht raus oder es liegt an etwas anderem.
Diese ganze Spurenelemente-Geschichte ist sehr komplex, mit chemischen und biologischen Wechselwirkungen, sagen zumindest Leute die das über Jahrzehnte erforscht haben, z. B. an Planktonalgen. Man sollte da nicht vorschnell mit Zahlen um sich werfen.
Grüße
Hans-Werner
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Zitat
Original von Hans-WernerKlar, aber Du siehst schon, der ehrliche Hersteller, der auf die Qualität seiner Produkte vertraut, ist manchmal der Dumme, weil andere mit allen Tricks arbeiten.
Selbstredend!ZitatEs gibt auch Aquarienmagazine ... und Foren! Da sollen sich manche Sachen auch herumsprechen ... habe ich so mitbekommen.
Jau. Ich hatte – auf den ersten Blick – AquaCraft für ein solches gehalten. Beim Lesen der allgemeinen Infos zum Test und Überfliegen einiger Einzeltests war mir nicht aufgefallen, dass einer der Salzhersteller (welch Zufall) auch AquaCraft heißt… Shame on me! Aber genau wegen solcher Details, die dem Laien nicht unbedingt sofort ins Auge fallen, hab ich ja gefragt (dass es SO augenfällig ist, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet, das gebe ich zu).ZitatUnd wo kann man sich als Dauer-Testesser für Ravioli bewerben.
*lach* Ich weiß nicht, ob es Testesser für Ravioli speziell gibt.
Ich weiß aber, dass viele Süßwarenhersteller selber testen/abschmecken lassen, Bier und Wein wird so (auch) getestet, Katzenfutter ebenfalls. Daneben gibt es natürlich die regelmäßigen Tests… Ob die immer ausreichend sind, weiß ich aber auch nicht. -
Klar, Ollie, alles verständlich,
aber eine Rezeptur zu testen ist nun mal etwas anderes, als jede Charge zu testen und einzeln eine Unbedenklichkeitsbescheinigung auszustellen.
Ein Hersteller kann im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen ein bestmögliches Produkt herzustellen und mit den entsprechend spezifizierten Rohstoffen und abhängig von den restlichen Produktionskosten einen mehr oder weniger hohen oder niedrigen Preis für seine Produkte zu kalkulieren. Die meisten Hersteller gehen auch relativ offen und ehrlich mit den stärken und schwächen ihrer Produkte um, siehe auch Veröffentlichungen von Hovanec (z. B. Hovanec und Coshland).
Um so ärgerlicher ist es, wenn einzelne falsch spielen und auch noch einen Wissenschaftler mit einem eigentlich und bis dahin guten Ruf gewinnen können, Fantasienummern allen ernstes mit veralteten und unplausiblen "Messwerten" zu vergleichen, anstatt eigene, unabhängige und vergleichbare Messwerte zu erstellen. Das ist schon fast nicht mehr kritikwürdig, so bodenlos ist das.
Grüße
Hans-Werner
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hi,
das einzig stabile über die jahre gesehen ist die zuverlässigkeit der erprobten salzhersteller/salze.
alles andere an zutaten sind varianten, die diese salzstabilität/beckenwasserqualität gefährden.
selbst bei "naturnahen" systemen ist der wasserwechsel oder der kohleeinsatz obligatorisch, zur vermeidung von überdosierungen von diesen mittelchen
.wer höchstempfindliche tiere züchten/pflegen möchte, kann m. e. die dafür notwendige qualität des wasseres nicht auf den salzhersteller schieben. hier ist eigenes engagement gefragt, um u. u. mit natürlichem meerwasser "ungenauigkeiten" der salzzusammenstellungen zu umgehen.
für den normalen betrieb - auch unserer sps zucht - sind alle von uns bislang verwendeten salze ohne auffälligkeiten an den tieren einzusetzen gewesen.
selbst wenn auf die zwölfte stelle hinterm komma genaue inhaltsstoffe angegeben wären, wer maßt es sich an, schwierigkeiten seiner beckenbewohner aufgrund einer null mehr oder weniger zurückzuführen?!

diese diskussion dreht sich im kreise, ist aber recht unterhaltsam
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
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Hi Hans-Werner
ZitatOriginal von Hans-Werner
... ach ja, das mit dem Kupfer war nur ein Maximalwert, drunter bleiben darf der Hersteller/Lieferant…
Das hatte ich auch so verstanden.
Wenn dem nicht so wäre, dann hätte bisher auch eigentlich keine Nachzucht gelingen können.ZitatIm übrigen kann man z. B. Kupfer, auch dann wenn es im Becken ist, relativ rasch und problemlos absenken, ein paar Scanvenger-Spuren, die andere Spuren aus dem Wasser ausfällen und biologisch verdrängen und schon hast Du effektiv niedrigere Kupferkonzentrationen als zuvor.
Ist bekannt. Die Frage ist aber, was auf Dauer mit den auf diese Weise am Boden abgesetzten Kupferverbindungen geschieht – für Zuchten ist dies aber auch unerheblich, weil die Larven ja pelagisch sind und nicht (oder kaum) auf dem Boden herumlaufen.ZitatWenn die Zucht also nicht klappt, hast Du entweder den richtigen Dreh noch nicht raus oder es liegt an etwas anderem.
Wie gesagt gehe ich ja davon ohnehin aus. Es wäre eben eine Gewissheit, wenn man das Salz positiv ausschließen könnte. Bei der Larvenaufzucht gibt es mehrere Variablen, von denen meist einige gar nicht bekannt sind. So benötigen manche Krabbenlarven beim Sprung von einem Larvalstadium zum nächsten ein bestimmtes Bodensubstrat, ganz bestimmte Nahrung oder das Vorhandensein von Artgenossen… Bei so komplexen, oft unbekannten Variablen wäre es einfach hilfreich, wenn man mit Sicherheit sagen kann "Am Salz liegt es schonmal nicht, das können wir ausschließen". Der Bericht von Shimek macht einen da natürlich skeptisch.ZitatOriginal von Hans-Werner
Ein Hersteller kann im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen ein bestmögliches Produkt herzustellen…
Ich glaube auch durchaus, dass die meisten das auch so machen oder versuchen.
ZitatUm so ärgerlicher ist es, wenn einzelne falsch spielen und auch noch einen Wissenschaftler mit einem eigentlich und bis dahin guten Ruf gewinnen können, Fantasienummern allen ernstes mit veralteten und unplausiblen "Messwerten" zu vergleichen, anstatt eigene, unabhängige und vergleichbare Messwerte zu erstellen.
Allerdings! Das ist ja für beide Seiten (wenn man Kritiker oder Fragende als "Gegenseite" sehen will) gleichermaßen ärgerlich. Durch so etwas wird ja jegliche Objektivität auf den Prüfstand gestellt. Mich ärgert fast genauso, dass mir das bei AquaCraft nicht sofort selber aufgefallen ist – aber vor einer Bewertung dieser "Testreihe" habe ich ja auch extra hier nachgefragt.
Zitatwer höchstempfindliche tiere züchten/pflegen möchte, kann m. e. die dafür notwendige qualität des wasseres nicht auf den salzhersteller schieben. hier ist eigenes engagement gefragt, um u. u. mit natürlichem meerwasser "ungenauigkeiten" der salzzusammenstellungen zu umgehen.
Da hast Du wahrscheinlich wohl recht. Gleichwohl muss es (auch für andere) erlaubt sein, die Qualität dieser Produkte kritisch zu hinterfragen. Nicht destruktiv, aber Kritik an sich ist nichts Negatives.EDIT: Der Bernd Silbereisen beispielsweise hat ja hier auch einen Anfang gemacht und auf einige Fragen von Andre geantwortet. Das kam sicher bei vielen Mitlesern gut an. Ob die gemachten Antworten dem Fragesteller ausreichen, ist natürlich wieder eine andere Geschichte…
Ich sehe das als Aufeinander-zugehen, als Anfang, als Kompromissvorschlag. Ob man das noch verbessern kann, muss man dann eben ausdiskutieren (was ich aber gar nicht als Angriff auf die Salzhersteller sehen würde). /EDIT -
Hi,
normalerweise kommentiere ich ja keine Threats von denen ich nichts verstehe oder die ich nicht ganz gelesen habe. Aber hier stellt sich mir echt die Frage ob ihrs nicht ein wenig mit der Genauigkeit übertreibt?
Wie viele Aquarien werden denn alleine bei uns mit den handelsüblichen Salzen betrieben. Ich wage mal zu behaupten das kein Tier durch die Inhaltsstoffe in den Salzen stirbt zumindest wenn es gutes Salz ist. Hier wird doch auf Prinziepien rumgeritten.
Ich begreife es nicht wenns einer so genau wissen will soll er sein Salz halt Testen lassen. Ich denke aber das es 99% der Aquarianer relativ Wurscht ist. Hauptsache das Salz ist rein. Fehlt mir ein Spurenelement, dann füge ich es halt bei. Schaut euch die tollen Becken an. Da geht es nicht um Mycrogram sonder um das richtige Verhältnis unterschiedlichster Parameter.
Diese Diskussion hat für mich auch nichts mehr mit Detailverliebtheit oder intensievem Auseinandersetzen mit dem Hobby zu tuen. Freut euch an euren Becken.
Sorry wollte ich einfach mal sagen. Ich halt mich jetzt auch wieder zurück

CU Ralph
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Hallo Ollie,
Ausfällung heißt nicht automatisch, dass der Boden das Depot bildet. Kolloide und mit Organik verbundene Kolloide werden auch gerne abgeschäumt. In den letzten Jahren wird über solche Themen eine immer größere Flut an Artikeln zugänglich, die man versuchen kann, in die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen einzubauen, verschiedene Theorien, die man für sich und seine Beobachtungen akezptiert oder verwirft. Das kann ganz spannend sein.
Gruß
Hans-Werner
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Ola Hans-Werner,
ZitatOriginal von Hans-WernerAusfällung heißt nicht automatisch, dass der Boden das Depot bildet. Kolloide und mit Organik verbundene Kolloide werden auch gerne abgeschäumt.
okay, danke für den Hinweis. Trifft bei uns zwar nicht direkt zu, weil wir Wirbellosenbecken ohne Abschäumer betreiben, aber ich behalte es mal im Hinterkopf. -
Die Preise der Stoffe aendern sich nicht nur bei den Verunreinigungen sondern auch bei dem H2O Anteil.
1 kg CaCL2 = 1162 g CaCl.H2O = 1324 g CaCl2.2H2O = 1649 g CaCl2.4H2O = 1973 g CaCl2.6H2O
Dies beinflusst den Salz anteil . Ich kenne Salz marken wo man bei 25lt 1.025 ~ 800gr
benuzt un bei einem anderen ~1000g. Das heist man zahlt bei manchen
Marken fürs Wasser gehalt
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Hallo,
um Missverständnisen vorzubeugen, ich kann beide Seiten in ihrem Anliegen verstehen, der eine wünscht sich eine Garantie, der andere sieht die Realität, dagegen ist nichts einzuwenden.
Ich möchte aber auf eines hinweisen, die "normalen" Arten vertragen offensichtlich die aktuelle Qualität der Salze, sonst hätten wir sie nicht in unseren Becken.
Wenn die Hersteller nun die exakten Inhaltsstoffe mit der realen Konzentration jeder Charge angeben würden hätten wir nur Daten, aber keine Information! Denn dafür müssen Daten in eine bestehendes Informationsnetz eingebunden werden. Da mir aber kein Tabellenwerk bekannt ist, in dem steht welche Maximalkonzentration eine Art bei welchen Bedingungen, für alle Inhaltsstoffe im spezifischen Verhältnis verträget, könnte ich mit den Inhaltsangaben nichts anfangen.
Aber denken wir weiter, angenommen wir hätten nun diese Informationen, dann hat Stoffgehalt der Mischungen nichts, aber auch garnichts mit der Konzentration im Becken zu tun, denn dort können wir nichts messen, also stehen wir da wo wir jetzt auch schon sind, wir wissen nicht was in unserem Wasser ist aber das Salz ist deutlich teurer geworden.
Wie gesagt, auch ich würde mich über Garantien freuen, sehe aber keine Möglichkeit diese von der Theorie in die Praxis zu übertragen. Ungeachtet aller Kosten.
Gruß
Benjamin -

hier mal ein LINK zur Preisliste eines Labors für instrumentelle Analytik.
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[Zynikermode] Erbsenzähler, fangt schon mal an zu sparen, Salz wird teuer. [/Zynikermode].
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Hallo Thomas,
leider ist dabei keine für die Meerwasseranalytik geeignete Methode aufgezählt

Andre und Ollie: Schade, dass wir diese Diskussion nochmal aufnehmen müssen. Ich hatte gehofft, es wäre
beim letzten Mal mehr angekommen.Im Grunde genommen hat Hans-Werner alles notwendige gesagt. Ich will trotzdem noch ein Beispiel beisteuern:
Schaut euch mal das hier an: http://de.vwr.com/app/catalog/Pr…er=1.06406.0500
Da kann man für 800 Euro (incl. MwSt) ein Kilo Kochsalz kaufen, für das es eine ziemlich genaue Spezifikation gibt.
Natürlich keine in der Art "dieses Kochsalz enthält immer genau soundsoviel Kupfer". Sondern JEDE EINZELNE CHARGE
bekommt ein Analysezertifikat. In diesem Analysezertifikat werdet ihr trotzdem für einige Schwermetalle Obergrenzen finden,
die deutlich über dem Schwermetallgehalt von durchschnittlichem Meerwasser liegen. Aber seis drum. Wenn ihr
bereit seid, statt 3 Euro weit über 1000 Euro für ein Kilo Meersalzmischung auszugeben (Kochsalz ist eine der
preiswerteren Komponenten darin), dann können eure Forderungen zumindest zum Teil erfüllt werden.Aber sicher nicht für 3 Euro pro Kilo.
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