• Hallo!

    Nachdem unser Becken endlich wieder eine längere Zeit stabil läuft, machen wir uns Gedanken, wie wir den bestehenden Besatz noch evtl. erweitern könnten.

    Im Becken (300l, ich denke mit gut strukturiertem Riffaufbau) befinden sich
    - 1 Goldstirngrundel (Partner verstorben)
    - 1 kleiner Feilenfisch
    - 5 junge Chromis viridis
    - 1 kleine Symbiosegrundel mit Krebs
    - 2 Occelaris
    - 1 Decora-Grundel (Partner im anderen Becken, da leider ungeliebt ;))

    Da die eine Grundel nur an ihrer Krebshöhle hockt, sich die Occelaris ausschließlich in ihrer Anemone aufhalten, die Goldstirngrundel bodennah baggert und die Decora konstant an einer Stelle in der Strömung steht, schwimmen lediglich Feili und die Chromis frei im Becken. Naja Feili meditiert eher durchs Riff... :grinning_squinting_face:
    Wir dachten daher an (nicht alle)
    - Sechsstreifenlippfisch: Lieber als Einzeltier oder mehrere? Wie viele dann?
    - Bipartitus-Lippfisch
    - ca. 3 kleine Zwergkaiser (Arghi o.ä.)
    - 1 Paar Fridmani

    Was meint ihr? Außerdem bin ich für sonstige Vorschläge natürlich offen :smiling_face:

    Danke!

  • Hallo,

    wenn ihr was schwimmen sehen wollt, würde ich zu den Zwergkaisern raten. Die Sechsstreifen würde ich wegen dem Agre4ssions Potential vermeiden, 1,1 bipartitus würde ich noch zusätzlich einbringen. Allerdings sind das sehr Transport empfindlichen Tiere ....

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo, Peter,

    danke für deine nächtlich Antwort :smiling_face:

    Meinst 1, 2 Bipartitus? Ansonsten verstehe ich "1,1" nicht. Bei den Bibis ist es ja häufig so, dass das/die Weibchen nach der Umwandlung eines Fisches gejagt werden. Je mehr Weibchen dann da sind, also je größer der Harem, desto besser verteilen sich die Aggressionen des Männchens, richtig? Das spräche ja dafür, entweder nur einen Fisch oder aber gleich mind. drei, besser mehr zu nehmen. Wobei wir dann mit der Beckengröße schon ziemlich am Limit sind...

    Zu den Hexataenias: Im Netz gibt es einige Berichte von friedlichen Exemplaren, insbesondere bei Gruppenhaltung. Vielleicht wäre es einen Versuch wert, wenn der/die Hexas sehr klein sind und als vorläufig letzte eingesetzt werden?

    Wir haben die Möglichkeit, Fische für die kommende Lieferung bei einem Händler vorzubestellen. Ist eben die Frage, ob man einen oder mehrere Exemplare bestellt (oder keins).

    Die Fridmanis wären wahrscheinlich gut geeignet, aber an die kommt man ja kaum ran :frowning_face:

  • Hallo Christiane!

    Fridmanis sind ein Traum und es gibt schon immer wieder Nachzuchten. Bei den Zwergkaisern würde ich auch an C. argi denken, die sind relativ unempfindlich und putzmunter.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hi,

    bei den Grama Loretto kann ich nur sagen wenn sie die Möglichkeit haben dann bleiben die im Riff, bei mir ist das so (3 habe ich) allerdings muss ich sagen das das einer der schönsten Fische ist.

    Ich würde auch auf Zwergkayser gehen.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Hi!

    Gramma loretos hatte ich schon mal, aber leider nur fürca. zwei Wochen. Nach dem Einsetzen bekamen sie Pünktchen, die solche Ausmaße annahmen, dass nicht nur die Grammas, sondern auch zwei Clownfische und ein Mandarin gestorben sind :frowning_face: Das war in der ersten Laufzeit unseres Beckens (mittlerweile gab es ja wegen dieser unerklärlichen Probleme im letzten Jahr einen Neustart).
    Vielleicht war das nur Pech, aber irgendwie traue ich mich an die nicht mehr...

    Also, ich sortiere jetzt mal:

    • Zwergkaiser: Außer den Argis und Acanthops wären ja auch Bispinosa und Ferrugata denkbar (und ein paar ähnlich große, die man aber eher selten bekommt). Vor dem Neustart hatten wir ein Ferrugata-Paar, die waren wirklich toll. Allerdings konnte uns dieser Händler (hat mittlerweile leider aufgehört) mit viel Umsicht ein Paar zusammenstellen. Ist es richtig, dass man die etwas größeren wie Bispinosa und Ferrugata schwierig verpaaren kann, während sich die kleineren Argis und Acanthops relativ leicht als kleine Gruppe halten lassen?
    • Barsche: Sofern wir mal die Möglichkeit haben sollten, an Fridmaninachzuchten zu kommen, könnte man die wahrscheinlich auch zu Zwergkaisern noch ergänzen.
    • Lippfische: Bipartiti finde ich richtig toll, und unsere "Bibi" war ein total netter und pflegeleichter Fisch :smiling_face: Hier ist wirklich die Frage, ob Einzelhaltung oder kleiner Harem... Sie benahm sich auch viel ausgeglichener als die beiden Chrysus, die wir vor dem Fiasko hatten. Die waren viel hektischer, und sie würde ich daher nicht mehr in 300l setzen wollen.
      Unklar ist mir auch noch die optimale Haltungsweise bei den Hexataenias.
      Welche Lippfische kämen noch in Frage? Evtl. Zwerglippfische? Oder wie wäre es, verschiedene schwierig zu verpaarende/vergruppierende Lippis zusammen mit jeweils einem Tier zu halten? Z.B. ein Bipartitus, ein Meleagris, einen Putzer oder so?
    • Grundeln: Ich würde liebend gern der Baggergrundel einen Ersatzpartner beschaffen, aber bei Strigatas hat man da wahrscheinlich keine Chance, oder? Evtl. könnte man ein Tier kaufen (möglichst klein?), das ggf. in unser Meterbecken umziehen könnte, wenn sich die beiden nicht vertragen..?

    So, das war's erst mal. Her mit euren Ideen :smiling_face:
    Danke!

  • LOL ... wollte das ja, aber mein Körper wollte ab 03:30 einfach nicht mehr :winking_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hi Christiane,
    wir haben ein Pärchen der C. bispinosa, und kann mich Peter nur anschließen.
    Wir haben sie in 360l und das ist ihnen unserer Meinung nach zuwenig. Sind Vielschwimmer und würden mehr Platz gut vertragen. Waren beim Kauf noch kleiner, und sind jetzt doch ziemliche Brocken geworden.
    Haben einmal nachgesetzt und das hat glücklicherweise geklappt.
    Sind auch bei uns die neben den A. phalaena Grundeln die größten im Becken und markieren auch gerne mal den Chef. Haben uns leider den 2. Feuerkorallenwächter und eine A. phalaena gekostet, weil zu stark unterdrückt.
    Wenn wir sie rausbekommen würden, wären sie schon in einem größerem Becken.

    LG,
    Wolfgang

  • Peter: Ach so, doch, das kenne ich aus der "Hundesprache" :winking_face: Allerdings hatte ich gedacht, dass die Bipartitus eher in kleinen Gruppen oder eben ganz alleine gehalten werden. Zudem dürfte es schwierig sein, ein fertiges Männchen zu bekommen. Würdest du also dazu raten, zwei Weibchen zu nehmen, in der Hoffnung, dass sich eins umfärbt? Bekommt das andere dann nicht Ärger vom Männchen?

    Bei den Zwergkaisern werden wir uns dann wohl auf Argis oder Achantops beschränken. Über Tipps oder Meinungen zu meinen weiteren Vorschlägen (s.o.) würde ich mich freuen :smiling_face:

  • Hi Christiane,

    hast du keine Angst, dass dir die Zwergkaiser an die Korallen gehen?

    Ich hatte bei meinen ersten grammas leider auch kein Glück.
    Meine waren nach ca. 2 Wochen auch weg, obwohl ich keine Anzeichen einer Krankheit sehen konnte.
    Damals lief bei mir noch keine UV Anlage.

    Jetzt mit UV gabs keine Probleme mehr. Meine "Neuen" waren aber auch vom Händler vor Ort und die "Ersten" vom Online-Handel.

    Woran es es lag, kann ich nicht sagen. Mein Becken war auch noch recht frisch (4Monate).

    Meine grammas sind nicht sehr scheu und sind den ganzen Tag am Riffgestein unterwegs.

    Gruß lars

  • Hi,

    bei uns läuft keine UV mehr, seit wir in ihrem Inneren die vermutliche Ursache für unsere Beckenprobleme im letzten Jahr gefunden haben: Unmengen von schwarzem, stinkendem Schlick :winking_face_with_tongue: Seither läuft ein Ozonisator im Dauerbetrieb auf geringer Stufe. Sollte für die Keimminderung auch reichen, oder?

    Wegen der Zwergkaiser und der Korallen... Wir hatten ja schon mal ein Paar Centropyge ferrugata, und die haben zum Glück sehr wenig zum Fressen gern gehabt. Okay, eine kleine Pocillopora musste dran glauben, aber sonst ließen sie eigentlich alles in Ruhe.

    Sind die Argis denn fürs Korallenzupfen bekannt? Oder ist das im Schnitt bei sämtlichen Kaisern ähnlich ausgeprägt?

    Da wären ja noch die Lippis. Was haltet ihr von diesen Variationen:
    a) 2 oder 3 Macropharyngodon bipartitus,
    b) je ein Tier: Macropharyngodon Bipartitus, Macropharyngodon meleagris, evtl. Putzerlippfisch, also eine Gruppe von ähnlichen Fischen, die füreinander aber keine Konkurrenz darstellen,
    c) eine kleine Gruppe von Zwerglippfischen, also eine Paracheilinus- oder Cirrhilabrus-Art.

    Danke!

  • Okay, prinzipiell bin ich auch nicht dafür, ich dachte nur, dass es für diese Fische vielleicht besser sei als die innerartlichen Aggressionen aushalten zu müssen...

    Ich werde nachher mal beim Händler anrufen und versuchen, 2 (oder besser 3?) Bipartitus zu bestellen. Die Zwerglippfische nenne ich dann als Alternative.

  • hi
    also ich hab selbst zwei grammas, sehe aber nur wenig von beiden, da sie zumeist im riff stecken. ebenso hab ich zwei bipartitus. 2 weibchen gekauft, eins davon direkt nach dem einsetzen nicht mehr aufgetaucht :-/ also nochmal eins geholt, anfangs etwas reiberei, aber kurz darauf hat eine der beiden angefangen sich umzufärben und inzwischen ists ein paar. sehr schwimmaktiv, die ganze zeit im becken unterwegs. der bock geht ihr als nach, verfolgt sie aber nicht permanent, d.h. wenn er sie sieht geht er kurz nach, aber wenn sie abdreht verfolgt er sie nicht weiter. sieht eigentlich so aus, als würde es ganz gut funktionieren.

    Grüße
    Daniel

  • Hi!

    Danke, das klingt ja recht vielversprechend. Leider war bei unserem Händler kein Bipartitus auf der Stockliste. Ein Einzeltier hätte er noch, aber es ist wohl besser/aussichtsreicher, wenn wir gleich 2 oder 3 zusammen kaufen. Also warten...

    Hält hier vielleicht jemand mehr als zwei Bipartiti? Die Hoffnung ist ja, dass sich die Aggressionen des Männchens dann besser verteilen und die Weibchen weniger Stress haben.

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