Wie (viel) frist Chelmon rostratus ?

  • Hallo liebe Forenleute,
    wir sind Anfänger in MW und haben nun unseren 1. Fisch. Einlaufphase ist wie im Bilderbuch abgelaufen, WW immer super, Turbos, Einsiedler, Drahtalge und ein paar (Weich)Korallen sind drin, allen geht es offenbar gut.
    Vor 3 Tagen haben wir dann den Chelmon rostratus als 1. Fisch eingesetzt.
    Wir wollten den sooooo gern und da er ja nicht ohne ist v.a. bzgl. Futter und eingewöhnen haben wir gedacht, wir nehmen ihn als erstes.
    Das hat auch super geklappt. 1. Tag hat er sich nur versteckt, dann langsam das Becken erkundet.
    Er frist auch brav sein Frostfutter (Mysis, Artemia, Krill).
    Heute hat er dann alle Glasrosen weck genascht :ylol! Er pickt fleiig im Gestein, findet auch hier und da was, obwohl das Becken ja noch nicht alt ist. Die 2 Röhrenwürmer sowie die Muschelsammler (entstanden aus LS) leben noch (Wunder), vermutlich nicht mehr lange.
    Sorry, langer Vortext... Nun meine Fragen:
    1) Wieviel Frostfutter frist er als mittelgroßer Chelmon denn so? Ich habe keine Idee. Ich habe vom Frostfutter so Bröckchen abgemacht und verfüttert. Vielleicht ca. 1/4 so eines Kästchens auf 2 Mahlzeiten verteilt. Aber wenn der noch Platz für die vielen Glasrosen hatte...
    2) Wie füttere ich ihn am besten? Ich habe das aufgetaute, gewaschene Frofu einfach ins Becken geworfen, es trudelt dann herum und er pickt es aus dem Wasser sowie vom Boden oder von den Steinen, wo welches liegen bleibt. Er frist aber nicht in einem durch sondern halt nach und nach.
    ich denke, das ist auf Dauer (wenn andere Fische kommen) nicht die super-Methode, weil er sicher zukurz käme.
    Ich habe versucht ein Töpfchen mit Steinen und Futter ind Becken zu tun, aber da ist er nicht dran gegangen. Soll ich das wieder versuchen?
    Ich habe die Strömung nicht abgestellt, weil er sich bei dieser Veränderung sofort verzieht und nicht mehr vor kommt. Soll ich ihn daran gewöhnen? Durch die Strömung wir das FroFu ja ganz shön rumgewirbelt und landet auch im Abschäumer....
    Also, wie füttere ich ihn langfristig effektiv für später?
    Frist er auch anderes als FroFu?
    Ich hoffe, ihr habt viele gute Tipps
    Nic

  • Hi Nic ,

    das der chelmon kein anfängerfisch ist , ist dir wohl klar ...
    ...wenn ihr ihn "retten" wollt , müsst ihr euch schon etwas anstrengen.
    Dabei ist es die qualität des futters eigentlich wichtiger als die menge.
    Herkömmliches frofu besitzt , wenn es dazu noch nach dem auftauen gewaschen wird , nicht genügend nahrungswert , um einen solchen fisch auf dauer am leben zu erhalten.
    Ich habe diesen fisch 4 jahre gepflegt , und dann doch verkauft , weil ich mir doch noch kein grösseres becken gekauft habe ...und dabei hauptsächlich selbstgefangene mysis gefüttert.
    Was diese Fische nehmen , ist unterschiedlich , meiner ist nie an trockenfutter gegangen.
    Er nahm aber auch gerne scallops(St. jacobsmuschel) , auch miesmuschel geht manchmal, und gekochte krabben/garnelenschwänze in stückchen)Dieses futter ist weitaus besser als herkömmliches frofu (mysis ,artemia), da kann der fisch fressen soviel er will es wird nie reichen ...es sei denn, man reichert es an , z.b.mit lipovit (von TM)
    Falterfische fressen in der natur den ganzen tag über , wie du schon richtig beobachtet hast mal hier mal da , und können sich den bauch nur im begrenztem masse vollschlagen.
    Oft füttern ist deshalb besonders wichtig , und qualität dabei ist entscheident.
    Wichtig ist ansonsten auch , das der chelmon im becken der "chef" ist , und nicht von anderen fischen (z.B . doktorfischen) dauernd "getriezt" wird.

  • Hallo Thhomas,
    danke für deine Antwort. Ja all diese Schwierigkeiten sind uns bewußt und das denke ich auch hin zu kriegen. Es hapert nur leider an den Dingen, die man nirgends zu lesen bekommt, wahrscheinlich, weil sie so banal erscheinen, dass sie niemand beschreibt. Wir haben alles was wir finden konntenüber den Chelmon gelesen und ich trau mir zu, dass Futter entsprechend zusammen zu stellen. Aber momentan ist sein Schnäuzchen noch sehr klein, so dass Mysis teils schon zu groß für ihn sind....
    Aber wie gesagt, es hapert an der optimalen Idee, dass er langfristig, wenn andere Fische als Futterneider hinzu kommen, genug ab bekommt.....
    Wie hast Du das denn "sortiert" dass ihm nicht alles weck gefuttert wird?
    LG Nic

  • Hallo Nic,

    ich habe zwar nie einen Chelmon gehalten, aber vielleicht lässt er sich an eine Futterreuse gewöhnen wie sie für Seepferdchen häufig angewendet wird, diese könnte mit einem relativ engen Spalt ausgestattet werden, so dass nur der Chelmon mit seinem recht speziellen Maul an das Futter gelangt.
    Hier ein Beispiel

    Gruß
    Benjamin

  • Hi,

    meiner frißt bevorzugt aus der Futterraufe von den Seepferden. Das ist eine Plexiglasschale die so 10cm über den Bodengrund hängt. In die geht ein Rohr von der Oberfläche. Unten ist das Rohr abgeschrägt damit das Futter in die Schale kann. Damit das Wasser im Rohr nicht stockt hat es noch ein paar 3mm Löcher zum Wasseraustausch. Oben in das Rohr werfe ich die Mysis und spüle mit einer Spritze etwas nach damit es locker nach unten in die Schale fällt ohne aus dieser herauszuwirbeln. Zuerst hat der Chelmon sich die Mysis aus dem Löchern am Rohr gepickt, aber inzwischen frißt er auch friedlich mit den Pferden zusammen aus der Schale. damit verhinderst Du das das Frostfutter im ganzen Becken herumwirbelt und in der Deko vergammelt.

    mfg Uwe

  • Auch kleine Chelmon fressen Mysis, die zerreissen die dann einfach. Ich halte Mysis für das beste Futter, denn das beschäftigt ihn und kommt seinem natürlichem Futter am nächsten.

    Du kannst ihn einfach darauf konditionieren, das wenn die Strömung aus geschaltet wird Futter zu erwarten ist. Das geht schnell, denn die Fische sind nicht doof. Problematisch könnte jedoch sein das der Fische allein ist und damit änsgtlich.

    Wie meine Vorredner möchte ich auch darauf hinweisen, das Chelmon als erster Fisch eine denkbar schlechte Wahl ist und nicht zur Nachahmung geeignet!

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,

    ich habe keinen Chelmon, aber schonmal von einer weiteren Methode gelesen, ihn zu beschäftigen und auch dafür zu sorgen, dass er seinen Teil abbekommt. Derjenige hat ein paar Löcher in ein Ü-Ei gebohrt und darin das FroFu gegeben. Der Vorteil ist wohl, dass der Chelmon dran kommt, die anderen aber nicht.

    Viel Erfolg für euch beide!
    Ben

  • Hallo!

    Ich persönlich würde schauen, dass ich den Chelmon "normal" an Futter bekomme. Und zwar immer ein bisschen FroFu mit Pinzette füttern und schauen ob er frisst. Ich hoffe er geht überhaupt an Futter!?!?!?

    Der kann auch zu einem gelben Hawaidoc ganz schön frech werden und ihm das Futter wegschnappen, wenn er im Becken gut eingewöhnt ist! Dann musst du später nicht extra für den Chelmon immer etwas vorbereiten, sondern gibst einfach Futter ins Becken und der Chelmon frisst mit. Wichtig ist wie gesagt, dass er erstmal überhaupt an Futter geht! Wenn er an frei schwebendes Futter nicht ran geht, dann mit den Methoden von den Vorrednern probieren.
    So würde ich es machen...

    Gruß, Paul

    Einmal editiert, zuletzt von Paulie (9. Februar 2010 um 01:33)

  • Als ich angefangen habe wollte ich auch unbedingt einen, als mir dann der zweite eingegangen ist, lies ich es bleiben.
    Damals 400L

    LG Robert
    (Schreibe gleichzeitig im Österreichischem Forum)

  • Hallo Nic,

    Du kannst es auch am Anfang mit lebenden Artemia und lebenden roten Mückenlarven versuchen. Nach ein paar Tagen Lebendfutter lies unser Chelmon sich problemlos auf FroFu umstellen (erst nur rote Mückenlarven, dann weiße Mückenlarven, Artemia und zum Schluss an Mysis).

    LG Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Sorry, hab überlesen, dass er schon an FroFu Artemia geht. Das ist doch schon mal was! =)
    Lebendfutter hat uns schon öfter geholfen heikle Fresser an Frostfutter zu bekommen. Ein wenig Geduld und dann nach und nach das jeweilige Lebendfutter mit dem Frostfutter mischen.

    LG Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Da hat wohl mal wieder "Haben-Wollen" über Vernunft gesiegt so wie es mit diesem Fisch scheinbar der Regelfall ist.

    By the way auch wenn ich wieder ein Fass aufmache: dein Becken ist auf Dauer zu klein für den Fisch.

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hallo zusammen!
    Erst mal Danke für die vielen guten Tipps, Anregungen und auch die konstruktive Kritik.
    Nun will ich Euch auch an meiner gefundenen Lösung teilhaben lassen:
    Ich habe eine Stiftkappe aus schwarzem Plasik abgekocht, und zum Futternapf erklärt. Da die Kappe zu tief war, habe ich sie ca. bis zur Hälfe mit Filtermaterial gefüllt. Oben auf habe ich das FroFu und kleine Stücke Muschelfleisch gestopft. Dann Daumen drauf und in mit der offenen Seite strömungsabgewandt postiert und in einem Steinloch fest geklemmt. So treibt das Futter nicht umher. Erst wenn er pickt kommt auch etwas mit heraus, was er dann auch frist. Funktioniert echt gut! :ylol
    Nun, es war kein "Lustkauf" sondern mein Mann und ich haben uns das lange überlegt, ob wir uns ihn zutrauen, haben uns auch zeigen lassen, dass er Frofu frist. Und weil das Weiterfressen ja das Problem bei ihm ist und er nicht leicht einzugewöhnen ist, haben wir entschieden, na dann ihn zuerst und die unproblematischern später.
    ICh habe mich v.a. am Buch von Gohr "Fische für das Riffaquarium" orientiert und demnach ist er abgesehen vom Futter nicht problematisch und die Beckengröße sollte demnach auch ok sein. Wir wollen auch insgesamt eher wenig Fische und außer ihm nur 1 oder 2 Hawaidocks als große Fische (steht aber noch nicht ganz fest).
    Lange wird er nicht alleine sein, sobald das Becken seines ist, werden wir was kleines (Grundel) dazu tun.
    Lieben Gruß
    Nic

  • Hei Nic ,

    das mit der beckengrösse ist relativ (ich fasse mich da selber nicht als "extremisten" auf , weder in die eine noch in die andere richtung ;))
    meiner hat 4 jahre lang keinen unglücklichen eindruck gemacht ,in 360 L,aber nach einem halbem jahr in 720 L hat er dann den löffel abgegeben ...
    Ich kenne jetzt nicht das buch von Gohr (wie alt ist es ?), im allgemeinem ist die empfohlene beckengrösse für die meisten unserer fische im laufe der jahre
    einer wachsenden "inflation" unterworfen und im stetigem steigen begriffen ...es ist nicht auszuschliessen , das man am ende herausfindet , das die meisten unserer zöglinge letztendlich am besten im meer aufgehoben sind :grinning_squinting_face:
    Allerdings ist in einem kleinerem becken ( da meine ich unter 600 L) meiner meinung kein platz für SOWOHL hawaidoktor(en) ALS AUCH einen chelmon.
    Entweder oder würde ich sagen.
    Und , auch wenn ich es schon erwähnt habe , mit fütterung basiert auf artemia, mückenlarven und forstmysis von zweifelhafter qualität wirst du an einem chelmon nicht lange freude haben.Vollkommen unabgesehn von der beckengrösse.

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    3 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (9. Februar 2010 um 21:38)

  • Hallo Thomas,
    dieses Buch ist von 2004, demnach nicht sooo alt. Klar, je mehr Platz desto besser, ist ja immer klar....
    Nun, der Chelm hat sich heute über Jacobsmuschel gefreut... Nun, wenn ich die Technik des Fütterns gut im Griff habe, sollte die Qualität der Küchezubreitung ja das kleinere Problem sein.
    Ist es denn nicht gut das FroFu mit Vitaminen anzureichern (Multisanoostol-Methode) anzureichern und zu verfüttern? Plus Muschelfleisch, oder auch Tintnenfisch regelmäßig? Bzw. reicht es Deiner Erfahrung nach nicht aus? Womit kann ich denn sonst noch so diesen Kandidaten füttern? Röhrenwürmer sind nun ja wirklich etwas kostspielig..... Also dass er mir an Pellets geht, glaub ich nicht... Weist Du vielelicht, ob es sinnig + gut ist FroFu mit Lachsöl anzureichern?
    Haste noch Tipps? dann her damit.
    Direkt noch ne Frage: WEgen der Beckengröße mach ich mir ja auch den Kopf, ob es wohl für Hawai-dok reicht... in einem Buch steht es so im anderen anders..... Dann noch die Widersprüche, ob man diesen Hawai nun besser einzelnen oder als Paar pflegt , die einen so die anderen so... Paarhaltung kann wohl ggf zu Aggression führen wen es kein eingespieltes Paar ist, was man schon als solches kauft....
    Da alle anderen Docks nun wirklich ausscheiden, wegen der Größe, finde ich auch keine gute Alternative eines Fisches, der ein guter Algenfresser ist.... Ich möchte ja auch die ökolog. Nischen gut besetzen.....
    Haste da auch nen Tipp? Dann auch her damit...
    Schönen Abend noch
    Nic

  • Hallo Nic,

    es gibt auf dem Markt recht gute Anreicherungsmittel für Futter:
    Z.B. Lipovit von Tropic Marin oder Food Energizer von Fauna Marin.
    Auch eine Anreicherung mit Knoblauch und/oder Multi Sanostol (ohne Zucker) ist sinnvoll.
    Anreichern solltest du das Futter auf alle Fälle.

    Bezüglich des weiteren Besatzes gebe ich Thomas recht. Auch ich würde dir von einer Pflege von Z. flavescens UND C. rostratus in deinem Becken abraten.
    Trotzdem möchte ich dir deine Frage zur Haltung des zebrasoma beantworten:
    Wenn das Becken groß genug ist, sollten diese Tiere zu zweit oder sogar als Gruppe gehalten werden.

    Haltungsinformationen zu beiden Tieren findest du auch hier:
    Zebrasoma flavescens - Gelber Hawaii Seebader
    Chelmon rostratus - Orangebinden- oder Kupferbinden-Pinzettfisch

    Bei deiner Beckengröße kannst du auch diverse Einsiedler und Schnecken als Algenvernichter einsetzen.
    So ist auch diese Nische besetzt und es bleibt genügend Raum für andere interessante kleiner bleibende Fische.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
    ________________________________

    Nur was Menschen kennen, können sie lieben.
    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Hallo Nic,

    zum Futter kann ich nur sagen das es aus dem Salzwasser stammen muss, da Süßwasserarten nicht die richtigen Nährstoffe enthalten um einen Seewasserfisch dauerhaft zu ernähren.

    Bezüglich der Beckengröße gibt es einen ganz einfachen weg, stelle dir vor wie groß der entsprechende Fisch wird, und wie aktiv er schwimmt. Dann stellst du dich vor dein Becken und überlegst dir ob du das vor deinem Gewissen verantworten könntest. Ich könnte mir definitiv nicht vorstellen einen Fisch in ein Becken zu setzen, das er mit wenigen Flossenschlägen durchquert hat, das Becken ist ja nur 6,5mal länger als der Hawai-Doc. Entscheide selber was du verantworten kannst. Hier noch ein Link (Klick mich an)

    Als Algenfresser könntest du alternativ Einsiedler, Seeigel, Turboschnecken oder bei dauerhaft vielen Algen einen Seehasen einsetzen.

    Gruß
    Benjamin

  • Hi,

    also mein Chelmon ist mehr an den ganzen Löchern im Lebendgestein interessiert als an freiem Schwimmraum. Eigentlich schwimmt er nur von einem Loch zum anderen um nachzuschauen ob da nicht doch was drinn ist. Und irgendwie scheint er auch tatsächlich öfter was zu finden. Ich halte daher eine abwechslungsreiche stark strukturierte Beckengestalltung für wichtiger als die reine Literzahl. Die Kombi Doktor und Chelmon würde ich auch lassen. Ein Fisch dieser Größe ist für das Becken genug. Lieber noch ein paar kleine.

    mfg Uwe

    PS. erstaunlich, vor ein paar Jahren noch hätte es in so einem Threed Mord und Totschlag gegeben :grinning_squinting_face:

  • Guten Morgen,

    nur damit wir uns nicht falsch verstehen.

    Zitat

    Auch ich würde dir von einer Pflege von Z. flavescens UND C. rostratus in deinem Becken abraten.

    Mit UND meinte ich die gemeinsame Pflege bei dieser Beckengröße.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
    ________________________________

    Nur was Menschen kennen, können sie lieben.
    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Zitat

    PS. erstaunlich, vor ein paar Jahren noch hätte es in so einem Threed Mord und Totschlag gegeben

    Und womit? Mit Recht!

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    also mein Chelmon ist mehr an den ganzen Löchern im Lebendgestein interessiert als an freiem Schwimmraum. Eigentlich schwimmt er nur von einem Loch zum anderen um nachzuschauen ob da nicht doch was drinn ist. Und irgendwie scheint er auch tatsächlich öfter was zu finden. Ich halte daher eine abwechslungsreiche stark strukturierte Beckengestalltung für wichtiger als die reine Literzahl

    Dito, ist bei unserem auch so der Fall. Deswegen hätte ich den Fisch auch nicht in ein Recht frisches Becken gesetzt, aber hat ja glücklicherweise bisher geklappt.

    Gott, was für'n Drama wegen dem Futter :face_with_rolling_eyes:

    Wir halten unseren Chelmon mit etlichen großen Fischen zusammen, da kann man keine Extrawurst braten. Das wird auch euch bei Mehrbesatz nicht gelingen. Der Fisch ist so schnell und gierig am Futter, das er immer genug abbekommt. Er frisst alles, große Stücken wie Krill (ganz) zerreißt er einfach und nimmt die Stücken einzeln. Will sagen, meine Erfahrung ist: Wenn ein Chelmon erstmal am Futter ist - was ja hier der Fall ist - braucht man sich m.E. keine Sorgen mehr zu machen.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Zitat


    Wenn ein Chelmon erstmal am Futter ist - was ja hier der Fall ist - braucht man sich m.E. keine Sorgen mehr zu machen.

    Das gilt im allgemeinen für alle fische ... ich sehe das nicht so , was den chelmon betrifft.
    Im gegenteil , das ist oft ein falscher trugschluss , und es gibt haufenweise beispiele dafür , das diese fische eines tages einfach "umpippen" , nachdem sie monatelang gut gefuttert haben ...
    ...von daher gesehen kann die beckengrösse sogar doch von bedeutung sein , in einem becken von deiner grösse kann der chelmon auch ausser durch fütterungen durch den pfleger einiges im gestein finden , was in kleineren becken schnell weggefressen ist.

  • Zitat

    [i]

    Gott, was für'n Drama wegen dem Futter :face_with_rolling_eyes:

    Wenn das futter auf die leichte schulter genommen wird , kann man es den fischen meistens bedeutend leichter ansehen als eventuellen platzmangel :winking_face:
    ...dramen (auf diversen foren)entsehen aber weitaus öfter bei diskussionen betreffend des letzteren faktors...

  • Hallo Ihr alle!
    Ich wollte nur mal sagen, dass ich gut finde, dass ihr so viele nette Hinweise gebt! Von den Hawai-Docs habe ich mich eigentlich auch schon verabschiedet.
    Dem Chelmon geht es weiterhin richtig gut! Er ist weiterhin im ganzen Becken unterwegs, aber immer rund um und durch die Steine. Was das Futter angeht, ist er wohl schon verwöhnt... Er kommt an die Futterstelle und klappert. Wenn dann vitaminisierte Mysis kommen, macht er ein doofes Gesicht und frisst die nur, wenn er Hunger hat,heißt, wenn es die erste Mahlzeit ist. Wenn ich ihm zuerst Muschelfleisch gebe, frißt er sich daran satt und rührt das vitaminisierte einfach nicht an. Aber da habe ich ihn nun durchschaut. Erst die Vitamine, dann das Leckere! Mittlerweile habt er auch drauf, dem Futter nachzujagen und aus dem Freiwasser zu fangen, es muß nun nicht mehr auf den Steinen liegen.

    :wink Nic

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