HILFE! Bekomme dauernd Stromschläge!!!

  • Hallo!

    Ich hab das Percula 120 mit dazugehörender Beleuchtung 2x 150W HQI ohne T5 von Aqua Medic.
    Die Leuchte liegt noch auf der Abdeckung, da meine Decke nicht wirklich Dübel hält und ich evtl. erstmal Halterungen in die Wände machen muss. Außerdem kommt bald ne neue Leuchte!

    Immer wenn ich mit einer Hand im Becken (Wasser) bin und mit der anderen die Leuchte berühre bekomme ich einen Stromschlag, auch wenn die Hand, die die Leuchte berührt nicht nass ist. Und auch wenn ich z.B. den Filter reinige und mit dem Arm die Leuchte berühre.

    Ich schob die Schuld immer auf die Leuchte und dachte, bald hab ich dann eh ne neue, dann kommt die weg.
    Heut Abend war das Beckenlicht aus und ich hab noch was am Becken gemacht und berühre wieder mit einer Hand im Becken die Leuchte und bekomme wieder eins "geschossen". Die Leuchte ist an einer mechanischen Zeitschaltuhr angeschlossen und das Licht war schon aus. Wäre es möglich, dass durch die Zeitschaltuhr trotzdem ein Strom fließt? Wenn nicht, dann müsste der Strom ja von woanders kommen, oder?

    Jetzt hab ich schon daran gedacht, ob nicht eine Pumpe oder sonst was Strom ans Wasser abgibt und ich von der Lampe eins geschossen bekomme, weil die evtl. geerdet ist durch die Steckdose und es dann eben "brutzelt" sobald ich den Kontakt zur geerdeten Leuchte herstelle!?!?

    Ist euch das schon mal passiert? Ist nicht nur ein kleiner Funke, wie wenn man elektrisch geladen ist, sondern der Arm zuckt richtig zusammen. Oder wären bei Abgabe von Strom von einer Pumpe an das Wasser auch alle Fische tot und es kommt keine defekte Pumpe in Frage???


    Bitte um Erfahrungen und Tipps! Danke!

  • Hallo Paulie

    ich habe das Percula 90 auch mit der Originalleuchte von AM und auch das gleiche Problem ob man beim hantieren an den Lampenkörper kommt, oder die Seilaufhängung berührt man bekommt eine gewischt, auch wenn die Lampe eigentlich aus ist.
    Ich hatte die Lampe schon auseinander genommen, da der Vorbesitzer das Kabel auf die andere Seite der Lampe verlegt hatte. Nachdem ich alles auf den ursprünglichen Zustand zurückgebaut hatte und auch ganz sicher alle grün/gelben Kabel wieder da waren wo sie hingehörten änderte sich dieses Problem und ich dachte alles wäre jetzt in Ordnung. Mittlerweile ist es wieder so, das man bei Berührung eine gefeuert bekommt. Daran kann es also nicht gelegen haben. Ich vermute, das es warum auch immer mit der Zeit, vermutlich duch den Salznebel über dem Becken zu Kriechströmen kommt, was dann wohl bauartbedingt sein dürfte. Meine Lampe hängt 25 cm über dem Wasser.

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • Hallo Pauli, hallo Stefan

    drehe mal die Schaltuhr in der Steckdose und auch den Netzstecker der Lampe.

    Es sollte bei der Schaltuhr immer die Phase geschaltet werden.

    Die Phase kannst du leicht mit einem Phasenprüfer (isolierter Schraubendreher mit Glimmlampe,
    gibt es in jedem Baumarkt) prüfen (Prüfer in die Steckdose, Daumen hinten drauf, leuchtet = Phase).
    Ist die Schaltuhr auf aus, sollte die Glimmlampe nicht leuchten. So kann man immer die Phase rausprüfen.

    Grundsätzlich sollten Schalter / Uhren usw. immer die Phase schalten.

    MFG
    Jürgen 

  • Danke Jürgen,

    Super Tip für Nichtelektriker, mach ich mal gleich

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • Zitat

    Original von s.zaehler
    Danke Jürgen,

    Super Tip für Nichtelektriker, mach ich mal gleich

    jau - und bei der Gelegenheit schau gleich mal, ob die Stecker auch bei Deiner Stereo-Anlage richtig rum in der Dose stecken. Macht nämlich nen Klangunterschied und auch dafür gibt es eine Theorie :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ...

    Hi zusammen,

    nein - ich möchte das Ganze jetzt um Himmels Willen nicht ins Lächerliche ziehen - denn prinzipiell hat Jürgen schon Recht - nur - für mein Verständnis ist es egal, wo ich nen Stromkreis trenne - und hier fließen offensichtlich Fehlerströme, welche so nicht sein dürfen! Und warum sollten die bei Phasenwechsel plötzlich weg sein - bin hier für Erklärungen gerne aufnahmebereit...

    Leute - sowas kann gefährlich sein!!! Ich habe da auch eher die Theorie, dass eine der Pumpen (wenn man sich diese genau anschaut - sie haben keine Erdung sondern nur den üblichen Gerätestecker) einen Defekt hat und sich eben die Erdung dann über die "geschüttelte" Person sucht...

    Hast Du mal versucht, ob bei gezogenen Steckern der Pumpen das Problem immer noch auftritt?

    Und: hast Du keinen FI? Das war damals das erste, worum ich mich gekümmert habe, als ich mir einen Glaskasten voll mit Elektrolyt und 230V Bestromung anschaffte :winking_face: ... Der müßte bei sowas doch eh auslösen.

    Hinweis: auch bei mir im Sicherungskasten hängt ein FI. Wenn man den mal ausschaltet, stellt man erstaunt fest, dass dieser einzig und allein die Badezimmer-Waschmaschinen-Steckdose absichert. Ich habe mir seinerzeit diese 4er-Steckerleisten mit FI-Integration (u.a. bei Conrad erhältlich - aber recht teuer) angeschafft - für zwei getrennte Stromkreise sogar zwei Stück - aber das war mir die Sicherheit wert. Die arbeiten ab nem Fehlerstrom von 10 mA sogar weit sensibler als die im Haushalt üblichen (30 mA) - ich habe ein Percula 90 und die haben noch nie ausgelöst und geschossen bekommen habe ich logischerweise auch noch keine :ylol ...

    LG aus N

    Stefan

    ...if there is life after death, there is no death -
    and if death does not exist, we do not live...

  • Hmm...
    ich hab zwei Balken unterschiedlicher Hersteller über meinem Becken, ich bekomme auch immer einen gewischt, wenn ich, jetzt kommts, die Reflektoren und das Wasser berühre. Wobei die Reflektoren nur Kontakt zu den Röhren haben und nicht zu den Balken selbst, bei denen das Phänomen auch nicht auftritt.

    sehr mysteriös...

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Ok, ich werd mich gleich mal morgen drum kümmern. Wollte auch mal versuchen immer eine Pumpe auszustecken und dann zu testen. Aber vielleicht löst sich das Problem ja auch mit dem "Phasen-Tipp".

    In unserem Sicherungskasten ist ein FI-Schalter drin. Unsere Elektrik wurde vor 3 Jahren neu gemacht, da die alten Kabel einfach schon zu alt waren. Hab auch nie Probleme, dass es mir die Sicherung raushaut, wenn ich viel auf einmal anschalte etc. Aber was genau der FI absichert müsste ich dann auch mal testen!

    Mal sehen was es ist....?

  • Hallo Paulie, hallo @

    meine Antwort bezog sich auf die Tatsache, das du bei einer ausgeschalteten Lampe einen Stromfluß spürst.
    Ich habe leider nicht weiter gedacht, und auch andere Fehlerusachen eingeschlossen.

    Es ist aber Richtig, das zur Sicherheit ein Fi vorgeschaltet sein sollte, um solche "Kriechströme" fest zu stellen (auszulösen).
    Es gibt Fi für die Steckdose, die man einfach vorschalten kann (Conrad)

    Es sollte daher auch getestet werden, welches Gerät für den Kriechstrom verantwortlich ist und dieses ersetzt werden.
    Salzwasser ist nun mal ein perfekter elektrischer Leiter :frowning_face: und Salzkrusten sind immer rund ums Becken vorhanden, dies lässt sich auch nicht vermeiden.

    Deshalb, wie schon gesagt, alle Geräte (Pumpen, Heizer), die im Wasser stehen, nacheinander abziehen und
    so prüfen, welches Gerät den Fehler verusacht.
    Sollte eine Isolierung defekt sein (die Kabelisolierung, die im Wasser ist, wird mit der Zeit spröde und bricht leicht), das Gerät entsorgen, damit es nie mehr eingesetzt werden kann.

    Trotzdem ist es besser, immer die Phase zu schalten (Schalter/ Uhr /...), was aus ist, kann nichts mehr verursachen

    MFG
    Jürgen 

  • Hi zusammen,

    ich bin ja nun zwar nur der "Werkstoff-Clown" - aber wozu arbeite ich in einem elektrotechnischen Unternehmen - also habe ich (weil es mir keine Ruhe ließ) heute mal nen promovierten E-Technik-Ingenieur gefragt :grinning_squinting_face: ...

    Allerdings glaube ich an dessen Theorie nicht mehr so sehr, nachdem Paulie mitteilte, dass die Elektrik vor drei Jahren neu gemacht wurde:

    Er tippte nämlich sofort auf eine alte Verkabelung mit sogenannter "Klassischer Nullung" - war wohl früher mal nicht unüblich; hier wird der Schutzleiter einfach mit dem Null-Leiter verbunden :winking_face_with_tongue: . Und je nach Gegebenheiten im Stromkreis ergibt sich ein Potenzialunterschied zwischen "echter Erde" (über den Berührenden) und Ableitung über den Null-Leiter. Da kommen schnell mal 30 - 40 V zusammen, welche man "eben spürt" (wie sich mein Kollege so schön ausdrückte :winking_face: . Gemein: da bei dieser Art der Verkabelung Fehlerströme auch wieder auf den Null-Leiter zurückgeführt werden, "merkt" auch der FI nix und ist hier nutzlos... Gefährlich...

    Aber wie gesagt - ich glaube auch gelesen zu haben, dass sowas bei Neuinstallationen nicht mehr statthaft ist.

    Schau mal nach den Pumpen und Heizstab etc. - würde mich brennend interessieren, woran es liegt.

    @jürgen: da Du natürlich Recht hast mit Deiner Meinung zum Schalten der Phase kam bei mir die Frage auf: gibt es eigentlich ggf. "bessere" Schltuhren, die zweipolig trennen? Dann hätte man das ganze Theater nicht und man kann ja vom 0815-Anwender nicht wirklich verlangen, dass dieser mit dem Fasenprüfer an jede Steckdose geht, bevor er seine Schaltuhr einsteckt.

    LG aus N

    Stefan

    ...if there is life after death, there is no death -
    and if death does not exist, we do not live...

  • Hallo zusammen,

    da kann ich stefan nur leidvoll recht geben :loudly_crying_face: Das ist am WE an meinem teich auch passiert, steckdose aus dem gartenhaus (Bauj. 1958 ) da hat man soetwas noch gemacht. Habe jetzt eine andere leitung gelegt und elektriker ist beauftragt.

    D A S I S T E C H T G E F Ä H R L I C H

    Gruß Jörg

    180X90X80

  • Also ich kann nicht sagen was der Elektriker gemacht hat. Ob evtl. im Sicherungskasten NULL-Leiter und Masse parallel geschaltet sind. Oder er nur die Kabel geatuscht hat, aber die Schaltung an sich immer noch "alt" ist.

    Der FI im Sicherungskasten geht bei uns auch nur für Bad und Küche. Wenn man ihn aus macht, funktioniert der Strom in anderen Räumen auch noch. Sogar einige Steckdosen in der Küche funktionieren noch. Was mich auf die Befüchtung mit der "alten" Schaltung schließen lässt. Ich werd hetn Abend mal alles checken und meld mich dann später nochmal was es war usw.

    Danke bis dahin für eure Hilfe!


    LG. Paulie

  • Hallo, nimmt einfach eine Edelstahlschrabe/Elektrode mit einem Stück Kabel, edestahl ins Wasser kabel auf Erde.
    Gruß
    Wojtek

  • Hallo,

    Zitat

    Hallo, nimmt einfach eine Edelstahlschrabe/Elektrode mit einem Stück Kabel, edestahl ins Wasser kabel auf Erde.

    Also das Becken zu erden bekämpft zwar das Symptom, aber nicht die Ursache, gerade mit Strom im Seewasser würde ich immer einen Erkannten Fehler eliminieren, denn die Erdung könnte auch mal abrutschen oder anderes.

    Ausserdem sind metallische Elektroden nicht so prickelnd für unsere Beckenbewohner, lieber Kohle.

    Gruß
    Benjamin

  • Hi, ich habe das Problem seit 2Jahren, den Kabel habe ich in die Verteilung eingeklemmt.
    Gruß
    Wojtek

  • Zitat

    Original von Benjaminb
    Hallo,


    Also das Becken zu erden bekämpft zwar das Symptom, aber nicht die Ursache, gerade mit Strom im Seewasser würde ich immer einen Erkannten Fehler eliminieren, denn die Erdung könnte auch mal abrutschen oder anderes.

    Ausserdem sind metallische Elektroden nicht so prickelnd für unsere Beckenbewohner, lieber Kohle.

    Gruß
    Benjamin

    Uneingeschränkte Zustimmung Benjamin! Klar kann ich, wenn was nich stimmt ein Kabel ins Becken hängen und an der anderen Seite an meine gff. vorhandene Bleiwasserleitung anschließen - ich sollte es aber nicht ;)!

    Sondern ich sollte den Fehler suchen und beseitigen. Aber nur meine Meinung.

    Paulie: also Respekt! Bei Dir wirkt der FI schon mal auf Bad UND Küche. Daher denke ich auch, dass beschriebene Verkabelung auf Dich nicht (mehr) zutrifft - aber klär es ruhig mal ab. Meine Mietwohnung ist in einem 1991 gebauten Haus - und bei mir sichert der FI echt nur das Bad als Feuchtraum ab. Das ist aber seit 1984 wohl auch so vorgeschrieben.

    LG aus N

    Stefan

    ...if there is life after death, there is no death -
    and if death does not exist, we do not live...

  • Hallo!

    Also ich will auch der Sache auf den Grund gehen, gerade auch weil man Kinder hat und nie wissen kann was die machen. Da soll das alles schon ohne Strom im Wasser ablaufen!

    Ich hab jetz die Zeitschaltuhr so gedreht, dass sie die Phase schaltet! Somit fließt dann kein Strom mehr, wenn die Leuchte aus ist. Aber das ist ja nur der Grund, dass ich neulich abends einen Stromschlag erwischt habe. Wenn tagsüber die HQI an ist, dann wäre das ja egal wie rum die Zeitschaltuhr wäre, oder? Sehe ich das richtig? Danke dir Jürgen für den Tipp!!!

    Sorry, war eine Fehlaussage wegen dem FI !!!
    Der FI sichert auch NUR das Bad ab, die Geräte in der Küche funktionieren DOCH alle weiter.
    Weiß gar net wie ich das gestern geschaut habe. Aber da war es auch schon wieder nach Mitternacht! :winking_face:


    Hab eben nachgesehen und festgestellt, dass die Leiste mit der Masse und die Leiste mit dem Null-Leiter kurzgeschlossen sind in unsrem Stromverteilerkasten, siehe roter Pfeil auf Foto! Sollte ich dieses Kabel da mal rausmachen??? Aber da ich ja nicht weiß, wie die ganzen Stromkreise verschaltet sind sollte ich es lieber drin lassen, oder? Kann das das Prolbem für die Stromschläge am Aquarium sein!?
    Also ich hätte schon mehr erwartet von einem Elektriker, der schon neue Kabel einzieht und alles neu installiert und dann die alte Schaltung beibehält!


    Da ich keine Lust habe beim Testen viele Male eins gescheuert zu bekommen, hab ich folgende Fragen:

    1.
    Entweder ich kauf mir morgen so einen FI-Schalter vor die Steckdose und sobald das wieder passiert sollte der FI ja auslösen und ich bekomme keinen Stromschlag, ist das so richtig? Dann könnte ich es ja "ohne Schmerzen" testen. :smiling_face: Oder bekomme ich ERST einen Stromschlag und DANN schaltet der FI aus?

    2.
    Kann ich das nicht auch mit einem Multimeter testen, indem ich das eine Kabel ins Becken halte und das andere an die Leuchte halte? Das Multimeter auf VOLT stelle und dann sehen kann ob ein Strom fließt? Wäre das nicht auch ne Möglichkeit um es etwas schonender zu testen? Oder fließt der Strom so gering, dass das Multimeter nix anzeigt? Hätte es so getestet, aber da ich kein Multimeter da hab, muss ich erstmal morgen eines von meinem Dad holen!

    Danke für die Hilf ebisher und für die Hilfe, die noch kommt!!!!

    Viele Grüße!

  • Hallo Pauli, der Multimeter muss Du auf Volt stellen dann kannst Du ca 50-60V feststellen oder?
    Du kannst ein FI (CDA 440 vom Hager) in die Verteilung setzen dann ist dein Haus abgesichert.
    Nimmt das kabel einfach mit Edelstahl Schraube und tut das Becken erden dann bist Du das Problem los.

    Gruß
    Wojrek

  • Hach Gott,

    Nichtelektriker am Sicherungskasten :smiling_face: Bin zwar auch keiner, hab den Schrott aber wenigstens mal studiert *g*

    Lass die Brücke ja da wo sie ist. Je nach Hausanschluss muss das so sein. Nulleiter und Erde sind ja im Endeffekt das selbe ... Kommt nur auf die Verschaltung an.

    Habe letztlich auch erst wieder ne Wohnung aus den 60er Jahren neu verkabelt. Was man da so an Generationen in der Wand findet .. echt super. Jetzt hat die ganze Wohnung nen FI.

    Bei mir ist das uebrigens so geregelt, dass das Becken an 2 getrennten Phasen haengt welche je mit einem FI abgesichert sind. Im Haus habe ich einen 3 Phasen FI und 3 1 Phasen FIs :smiling_face:

    Ein FI hat das Problem, dass es zwar den Strom sehr schnell lahmlegt - aber halt auch wenn man nicht zuhause ist. Und dann kann das Becken geliefert sein. Also lieber 2 Stromkreise und 2 FIs und Erdung des Beckens.

    Zu Deinem Problem:

    Die Spannung kann durch elektrostatische Aufladung oder Induktion erzeugt werden (oder durch nen Isolationsfehler). Funkt es nur ganz kurz oder britzelts dauerhaft?

    Nimm einen Multimeter und haenge diesen zwischen Dein Becken und den Schutzleiter einer Steckdose. NICHT IN DIE LOECHER REIN! Dann stell den Multimeter (nacheinander) auf Volt und mA und schau mal was der anzeigt. Sehr wahrscheinlich musst erstmal auf Wechselspannung umschalten - kommt aber drauf an was Du in Deinem Becken hast.

    Dann schalte nacheinander die Geräte aus und schau was sich verändert. Die Messreihe poste bitte hier.

    Gruß
    Roger

    Einmal editiert, zuletzt von RHT (5. Juni 2009 um 10:00)

  • Hallo, ich denke das die Spannung über elektrostatische aufladung von den Pumpen kommt.
    Gruß
    Wojtek

  • Zitat

    Hallo, ich denke das die Spannung über elektrostatische aufladung von den Pumpen kommt.

    Oder von Teppichboden und Schuhsohle. Das war zumindest bei meinem letzten Becken so, wenn ich dann das Wasser berührt habe (oder den Türgriff,...). Da geöwhnt man sich ganz merkwürdige Verhaltensweisen an: Immer erstmal kurz mit dem Finger gegen tippen.

  • Hallo zusammen,

    er hat weiter oben schon geschrieben, dass es nicht nur kurz blitzt, sondern dauerhaft Strom fließt.

    @Pauli:
    Hast Du den Phasenprüfer mal an das Gehäuse der Lampe gehalten? Hatte das gleiche Problem in der Küche unserer alten Wohnung. Hier war die Verkabelung auch schon etwas älter und der Schutzleiter wurde im Sicherungskasten mit dem Nullleiter kurzgeschlossen. Anfangs hat es gekribbelt, wenn man die Edelstahlspüle/Wasserhahn mit der einen und die Spülmaschine mit der anderen Hand berührt hat und das Wasser lief oder garade gelaufen war. Später hab ich dann rausgefunden, dass auf sämtliche Schutzleiter dieses Stromkreises Spannung lag!!!!!
    Ich hatte beim Bohren unmittelbar vor einem Kabel abgesetzt (Kabel noch in Ordnung), dann aber mit der Schraube das Kabel angeschnitten und so eine hauchdünne Verbindung zwischen Phase und Schutzleiter hergestellt. Eine 1a Kriechstrombrücke. Da half es auch nichts sämtliche Verbraucher nacheinander abzuziehen, weil die Verbraucher alle in Ordnung waren, aber der Schutzleiter deren Gehäuse unter Spannung setzte!
    Die Fehlerstelle konnte mir damals ein Elektriker sehr genau ausmessen. Die Schraube wieder ein Stück rausgedreht und gut wars. Mit einem FI hätte ich damals direkt gemerkt, dass ich ein Kabel getroffen hab. In so einem Fall hilft dann aber auch keine Erdung des Beckenwassers.

    Das Haus ist jetzt mit 2 FIs gesichert, plus 2 FI für das AQ. So wird das Haus nicht vom AQ beeinflusst und umgekehrt.

    Gruß
    Christian

  • Hallo,

    auch bei einer Induktion zeigt der Phasenpruefer was an :smiling_face:

    Deswegen sag ich .. Stueck fuer Stueck durchmessen und mal melden ..

    Gruß
    Roger

  • Hallo Roger,

    ich wollte damit auch nur sagen, dass der Fehler gar nicht direkt am Becken liegen muss und daher auch beim Ausschalten aller Pumpen usw. zwischen Becken und Schutzleiter noch was gemessen werden kann.

    Gruß
    Christian

  • Zitat

    Original von RHT
    Hach Gott,

    Nichtelektriker am Sicherungskasten :smiling_face: Bin zwar auch keiner, hab den Schrott aber wenigstens mal studiert *g*

    Bei mir ist das uebrigens so geregelt, dass das Becken an 2 getrennten Phasen haengt welche je mit einem FI abgesichert sind.

    Na endlich der Fachmann, den wir hier brauchen :winking_face: ... So wie Du es schreibst, habe ich es auch gemacht (2 getrennte Stromkreise mit je einem FI). Und dabei bin ich doch nur ein dummer "Masch-Bauer", wie unsere E-Technik-Ingenieure immer sagen :grinning_squinting_face: .

    Induktion über die Pumpen halte ich für Voodoo... Die Vorschaltgeräte der HQI´s sind da eher verdächtig - wer schon mal den Stecker einer HQI-Lampe gezogen und zeitnah die Kontakte berührt hat weiß, was ich meine... Aber Paulie hatte die Lampe ja schon ausgiebig konrolliert und die ist ja i.O.

    Die Hausverkabelung sollte auch keine klassische Nullung mehr beinhalten - wie ich schon schrieb - auf keinen Fall hier irgendwas selber machen (siehe das Post mit "Brücke rausnehmen" etc. !!!). Lieber Fachmann zu Rate ziehen.

    Nacheinander schauen wie Roger sagt und dann weiter sehen...

    LG aus N

    Stefan

    ...if there is life after death, there is no death -
    and if death does not exist, we do not live...

  • Hallo Stefan,
    ich habe eine T5 Lampe mit EVG-s und es geht nicht um Induktion sonder um Statische Aufladung
    zb. die Pumpenreibund entstehen kann. Das Aquarium kann man ohne Probleme erden.
    Gruß
    Wojtek

  • Also ich denke ich hab den Fehler gefunden! Es scheint eine Tunze nanostream 6045 zu sein. Die Pumpe hab ich vor ein paar Wochen gebraucht ersteigert.

    Hier mal die Messwerte:

    gemessen wurde zwischen Beckenwasser und einem "Erdungsclip" einer Steckdosenleiste.
    Multimeter stand auf Wechselstrom 750V und Wechselstrom 2mA

    alles an: 222V | 2,2 mA
    1. nanostream aus: 71V | 0,05 mA
    2. nanostream aus: 67V | 0,044 mA
    Eheim UVC-Pumpe aus: 63V | 0,039 mA
    Rückförderpumpe aus: 40V | 0,019 mA
    UVC-Röhre aus: 40V | 0,018 mA
    Abschäumerpumpe aus (alles aus): 8V | 0,005 mA

    Wenn ich alles aus mache, nur die vermutlich defekte nanostream an lasse, dann messe ich auch zwischen 222-227V.
    Das hieße also laut der Messung, dass die eine nanostream wohl Strom ans Wasser abgibt. Finde es aber auch krass, dass Rückförderpumpe oder Abschäumerpumpe 23 V bzw. 32 V ans Becken abgeben!!!

    Wenn ich die eine nanostream rausmache, dann sollte ich trotz der 71 V aber keinen Stromschlag mehr abbekommen, wenn ich gleichzeitig die Leuchte berühre und im Becken arbeite, oder?


    Viele Grüße, Paul

  • Hi zusammen,

    damit solltest Du es haben! Hört sich wenig an (2,2 mA) - aber bei Wechselstrom sind 0,5 mA schon deutlich spürbar.

    Jetzt kannst Du entweder die Pumpe genauer untersuchen und ggf. reparieren, diese ersetzen, oder wie von Wojtek mehrfach vorgeschlagen das Becken erden.

    @Wojtek:

    War nicht böse gemeint - ich habe ja gleich zu Beginn geschrieben, dass man das natürlich machen kann mit dem Erden.

    Ist halt ne Frage der persönlichen Einstellung - ich bin eben so, wenn ich offensichtlich irgendwo nen Fehler habe, diesen auch zu suchen und zu beseitigen - und nicht nur die Symptome behandle... Ist wie wenn Du über lange Zeit Schmerzen hast - klar kann ich Schmerzmittel in mich reinschütten - n.m.M. ist es aber interessanter, die Ursache für diese zu finden und zu beseitigen.

    Den Hinweis auf Deine T5 verstehe ich übrigens nicht - es ging um das Problem von Paulie und da war die Beleuchtung anders beschrieben - daher meine Anmerkung.

    Und das Problem mit der beschriebenen klassischen Nullung damals war eben, dass solche Erdungen bzw. Brückungen irgendwann mal weggegammelt sind oder ausserhalb des eigenen Einflusses unterbrochen wurden - und bei vorhandenen Fehlern stand dann alles unter Strom.

    Aber wie gesagt: wir sind alle erwachsene Leute und müssen selber entscheiden, was wir tun.

    LG aus N

    Stefan

    P.S.: Statische Aufladung in einem elektrolyt-ähnlichen Medium durch rotierende Teile leuchtet mir dennoch nicht ein - hier kann doch alles wunderbar abfließen. Bin aber wieder für Erklärungen dankbar.

    ...if there is life after death, there is no death -
    and if death does not exist, we do not live...

  • Kennt jemand die Probleme von den nanostreams, sprich: hatte das schon jemand und konnte es reparieren?

    Werde sie mir morgen mal genauer ansehen, aber für Hilfen und Tipps bin ich sehr dankbar!!!

  • Zitat

    Original von Paulie
    Kennt jemand die Probleme von den nanostreams, sprich: hatte das schon jemand und konnte es reparieren?

    Werde sie mir morgen mal genauer ansehen, aber für Hilfen und Tipps bin ich sehr dankbar!!!


    Hallo,
    so ein langer Thread für solch ein simples Problem.
    ....mehr als ansehen wird wohl auch kaum möglich sein. :winking_face:
    das Problem haben viele Klein-Pumpen und Heizstäbe .

    Es liegt immer am eingegossenen Kabel ins Gehäuse/Motorblock. Die Plastikummantelung des PVC-Kabels schrumpft; der entstehende hauchdünne Abstand Vergußmasse/Kabel mit nun gegebener Möglichkeit für eindringende Feuchtigkeit reicht für entstehendes spürbares 'Pritzel :grinning_squinting_face: '-Phänomen aus.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (7. Juni 2009 um 10:39)

  • Hallo!

    Also mit Reparieren meinte ich ja nicht, dass ich das Ding irgendwie aufmache. Ist ja eh vergossen, so dass man da keine Chance hat.
    Ich meinte nur, ob es nicht die Möglichkeit gebe das Gerät austrocknen zu lassen und dann die Stelle, an der das Stromkabel in die Pumpe geht mit einem bestimmten Kleber abzudichten, so dass kein Wasser mehr ins innere der Pumpe kann.

    Aber bevor ich da ein Risiko eingehe, lass ich es sein und nehme eine andere Pumpe!

    Danke für eure Hilfe!!!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!