Beiträge von Ahriman

    Zitat

    Original von KS


    Und das gilt nur für Günstig-Produkte :confused_face: :ylol Meinst Du denn, IHM lässt das Teflonband speziell für die Aquaristik fertigen :grinning_squinting_face:

    von hinten nach vorne: ...nö - das glaube ich nicht bzw. da bin ich mir sogar sicher, dass nicht - aber ich würde hoffen, dass die ein qualitativ hochwertiges zukaufen. Ganz idealistisch vll sogar eines, was ne FDA oder gar medical Zulassung hat. Und im Zweifelsfall ist der Euro mir selbst das Placebo-Gute-Gefühl wert. :grinning_squinting_face:

    Und ja: bisher hat mich das die BASF z.B. bei ihren Kunststoffen noch nicht gefragt (welches Zerti soll´s denn sein?) - und was ich dargestellt habe bezieht sich somit wirklich nur auf "billig asia"-Ware. Gilt übrigens auch für Metalle wie bspw. Messingqualitäten...

    Im Endeffekt kommt da auch bei noch 5 Tagen Diskussion immer wieder dasselbe raus (für mich): Bauchgefühl, "Glauben" und Risikobereitschaft...

    Paulie: schön, dass das in Deiner Branche wie dargestellt ist. Hat aber leider keinerlei Bezug zu Rohstoffbezügen / Materialchargenprüfzeugnissen, Schadstoffbescheinigungen etc.

    LG aus N

    Stefan

    ...und nun schaue ich mal, was es eigentlich alles so für Umschulmaßnahmen gibt... :winking_face:

    ...das ist letzten Endes alles eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft...

    Zitat

    Original von Niesmuschel

    (...) philipps band ist das gleiche wie ausm baumarkt, auch wenn er es nicht wahrhaben mag (ich hatte auch schon dieses band, aber nicht weil ichs extra dort bestellt habe, sondern halt mitbestellt mit anderem kram, auch habe ich welches ausm baumarkt, identisch)
    (...)

    ...kann sein - muß aber nicht. Woran machst Du diese fundierte Analyse des "identisch sein´s" denn eigentlich fest?! Dies ist das fast tägliche "Deja vu", welches mich stets fragen läßt "wozu hab ich den Krempel eigentlich 5 Jahre lang studiert?!" - im Kunststoffsektor meint jeder Ahnung zu haben und mitreden zu können - denn nen Joghurtbecher hatte schließlich schon jeder mal in der Hand - oder?! Und "googeln" kann man ja auch vieles. Und wie schon geschrieben wurde, sind diese Fluorverbindungen so ziemlich das stabilste, was die Chemie zu bieten hat - das Problem sind ggf. enthaltene Restmonomere, Hilfsstoffe, Reaktionsrückstände. Ggf. Reaktionsanlauf / -auslauf der Produktion, welcher billiger abgegeben wird, weil nicht komplett in den Spezifikationen - schon mal daran gedacht?!

    ICH habe es im Arbeitsleben schon erlebt, dass der asiatische Geschäftspartner auf die Frage nach der Qualität von Werkstoffen und der Einhaltung bestimmter Normen die Frage gestellt hat "welche wollen Sie denn gerne bescheinigt haben?" - aber das nur am Rande...

    ...aber gut - wie gesagt - Stichwort "Risikobereitschaft"... Wem´s auf nen Euro ankommt - gerne. Ich kenne aus dem Spritzgießbereich der Kunststoffverarbeitung für Kühlwassersystemverklebungen im idustriellen Bereich übrigens auch Tangit-ähnliche Klebstoffe. Eben für Nutzwassersysteme... Und nochmals: Risikobereitschaft... Ich würd´s nicht nehmen...

    LG aus N

    Stefan

    ...hö hö hö - is ja cool... Denn schau ich mal bei uns beim Praktiker. Da kenne ich einen. Toom gab´s mal - is aber glaub ich wech... Bauhaus wüßt ich keinen - ggf. vll noch unsere Baywa - aber die hatten auch bisher immer nur PS.

    Ich hab mein PMMA zum Basteln bisher auch immer direkt bestellt (Evonik / Röhm) - is aber nich ganz billig...

    Aber mal im Enst: wo fängt man an - wo hört man auf? Die beschriebenen asiatischen Platten würde ich auch gerne vermeiden - aber sonst?!

    Schwarzer Kunststoff - egal welcher Typ - Rußpigmente ggf. mit PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe - hat sogar die BASF in ihren Polyamiden) - Polycarbonat mit Bisphenol A - geht ja genug durch die Medien... Die Firmen wie Tunze, AM etc. pp. müssen für ihre Komponenten ja auch irgendwelche Kunststoffe nehmen - und die sind auch nicht unbedingt immer "medical grade" (auch wenn es der Preis teilweise vermuten läßt :grinning_squinting_face: ) ... Und selbst wenn - auch in nem Transfusionsblutbeutel aus Weich-PVC darf bis zu 33% DEHP-Weichmacher drin sein (welcher als krebserregend gilt)...

    Dir brauch ich da nix erzählen. Will nur sagen, dass wir da ggf. oftmals etwas hysterischer drüber nachdenken, als wir es ggf. müßten. Es gibt andere Leute, die mineralische Grundwerkstoffe haben / abbauen für ihre Produkte und auch behaupten, dass es keinerlei Gefahren / Auswirkungen gibt und die Qualität stets konstant bleibt.

    PVC-U ist auf jeden Fall sicher - um es Thomas nochmals deutlich mitzuteilen - der Rest ist "Fachgesimpel" - und führen wir bei Bedarf gerne per PM weiter :winking_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    [i]
    Baumarkt-Qualitäten

    Diese enthalten güstigere HALS-Additive, UV-Absorber und Schlagzähmodifyer, die besser ins Wasser migrieren können.


    MfG Philipp

    Hi Philipp,

    ...in welchem Baumarkt gibt es PMMA-Platten? Ernstgemeinte Frage - da würde ich mich drüber freuen.

    Alles, was ich an Platten im OBI o.ä. zumindest jemals gesehen habe, war immer sog. Bastelglas - und dat is (bei uns zumindest) Polystyrol. Hier gebe ich Dir auch zumindest mit den Zähmodifiern Recht, denn sonst bricht das ja schon beim scharfen anschauen :winking_face: ... Und trotzdem habe ich eine solche 4mm Platte als Bodenschutz auf der Grundscheibe liegen...

    PMMA ist von Haus aus recht zäh und UV-beständig (absorbierend) dass gerade die Billig-Baumarkt-Qualität doch recht teure Additive enthalten sollte, halte ich für eher unwahrscheinlich - aber grundsätzlich hast Du natürlich Recht mit den Migrationsneigungen von Additiven.

    Fischegucker sprach aber auch ausdrücklich von Acrylglas GS - darunter verstehe ich Röhm-Gussqualität.

    LG aus N

    Stefan

    Hi Thomas,

    wie Micha W. schon mit Hinweis auf die Verrohrung schrieb - das geht und ist bei vielen Komponenten ja gängige Praxis. PVC-U (das "U" steht für "unplasticized") also Hart-PVC kommt wie der Name schon sagt ohne die teils problematischen Weichmacher aus und enthält auch keinen zusätzlichen Flammschutzmittel o.ä. (da von Haus aus selbstverlöschend), welche Ärger machen könnten.

    PMMA (Plexiglas), wie Fischegucker schreibt, ist natürlich auch ne Option. Problematisch wird´s eben wie gesagt meist erst, wenn o.a. Substanzen im Spiel sind.

    LG aus N

    Stefan

    P.S.: ...ich mach das hauptberuflich (Kunststofftechnik-Ing.) :winking_face: ...

    Hallo Dave,

    ja - auch ich kann es bestätigen - grün und rot in unmittelbarer Nachbarschaft - mittlerweile seit >2 Jahren. Sie "wandern auf dem Bierdeckel" - mal berühren sie sich - mal nicht - haben keine Probleme miteinander. Bilder müßte ich mal schauen - bei den letzten (von meiner roten explizit aufgenommenen) haben sie sich nun gerade nicht berührt - aber ich schau mal im Archiv meiner Fotos.

    LG aus N

    Stefan

    Hi Leola,

    sorry - ich sollte keine Antworten schreiben, wenn ich danach mehrere Tage (wissentlich) weg bin - war mein Fehler...

    UV: hab auch etwa 300 l und hatte ne De Bary AN-11 (die "E" gab´s damals noch nicht) - also 11 W UV-C. Pumpe war auch erst die Eheim Compact 600 (auf die Hälfte gedrosselt) - diese habe ich dann aber anderweitig verwendet und durch eine "voll aufgerissene" Eheim Compact 300 ersetzt. Hat seinerzeit perfekt funktioniert - aber: parallel hatte ich noch nen Ozonisator (Sander C50) am Laufen - daher kann ich schwer sagen, ob´s die Kombi ggf. gemacht hat...

    Tja - und als dann alles super lief über längere Zeit und der Besatz auch schon länger beendet war, habe ich irgendwann all dies abgeschaltet und ausgebaut und versucht, mit Zeolith und sowas anzufangen, um Phosphate und Nitrate noch weiter runter zu bringen (quasi die "biologische Schiene", wie ich es immer nenne :grinning_squinting_face: )...

    Btw: Du schäumst 7,5 LITER pro Tag in 300 l ab?! Wie geht das allein schon logistisch...?! Hast Du ne automatische Entleerung des Schaumtrichters mittels Bypass-Schlauch (wie bei Tunze z.B.)? Was Corinna geschrieben hat bzgl. Nährstoff und Spurenelement-Eintrag: ich hatte damals auch das Problem - machst Du viele Teilwasserwechsel, schaukelst Du bestimmte Werte im Becken auf. Die Salzmischungen gehen gewöhnlich von "normalen Bedingungen, Wechselintervallen und gewissen Verbrauchen" aus. Bei mir ging insbesondere der (meist stark angereicherte) Mg-Wert bis an die Sättigungsgrenze. Damals gab es aber ein nicht weiter angereichertes "normales" Salz von Red Sea, welches aus Meerentsalzung im Roten Meer hergestellt (also nicht chemisch synthetisiert) wurde - mir hat das damals geholfen. Hab eben aber mal geschaut - das scheint es nicht mehr am Markt zu geben - aber ggf. können einschlägige Experten hier ja nen Hinweis geben...

    Womit wir wieder bei den restlichen Werten wären: pH, KH und Mg wären schon noch interessant. Und - was macht bei diesen vielen Wasserwechseln und Ergänzungen die Salinität eigentlich? Die "Sieben-Gscheiten" ( :grinning_squinting_face: - ist nicht böse gemeint), die Jod und Strontium auf die Liste setzen, würde ich gerne mal um Hinweise auf halbwegs verlässliche Test´s bitten - und - noch wesentlicher - wie ggf. grob abgeschätzte Werte denn wohl dann einzuordnen wären :winking_face: ... Kalium hab ich in dieser Aufzählung eigentlich noch vermisst - oder überlesen :winking_face: ... Da sind jetzt zwar viele Smileys - aber ich möchte immer lernen und wäre an Erkenntnissen hierzu ernsthaft interessiert!

    Was mir noch auffällt: Du schreibst, Du hast die Strömung verändert / Pumpen anders angeordnet. Irgendwas tut sich ja jetzt offensichtlich auch zum positiven (hoffe ich; ob´s damit zusammenhängt ?!?? - k.A.) - wie war es vorher / wie ist es jetzt (Stichwort: saubere Ringströmung etc.)? Ggf. würden echt mal ein paar Bildchen weiterhelfen, wie schon von anderen angemerkt.

    Wünsche das allerbeste!

    LG aus N

    Stefan

    Hi Leola,

    entnehme ich das richtig: Du hast das Becken seit Weihnachten stehen und dosierst seit 5 Monaten (also ab März) diverse Mittelchen gegen Dino´s? Die Biologie hatte also nicht mal mehr als zwei Monate Zeit (Jan + Feb), sich einzulaufen?!

    Die global gemessenen Werte sind eigentlich nicht zu beanstanden. Wie schaut es mit Strömung und Deko aus? Letztere überwiegend LG oder viel Riff-Keramik?

    Die Frage nach "falsch gemacht" ist immer schwer zu beantworten - aus meiner Sicht zu früh zu viel gewollt und mit diversen Mittelchen unterstützt. Solltest Du meine Eingangsfrage allerdings mit "ja" beantworten müssen - dann würde ich sagen - Einlaufphase komplett falsch (oder nicht) verstanden und - ja - somit falsch gehandelt.

    Dino´s kann man auch absaugen - oder? Wegen mir täglich mal versuchen - die dabei zwangsläufigen kleinen Wasserwechsel können sich nach der ganzen Chemie ggf. auch positiv auswirken. Ich würde zunächst so verfahren und die Dosierung diverser Wundermittelchen einstellen. Meine Meinung.

    BTW.: bist Du Dir sicher, dass es Dino´s sind (Alkohol-Test bzw. mal ne Probe zu den Profi´s geschickt)?

    Wünsche Dir auf jeden Fall das beste!

    LG aus N

    Stefan

    Hallo Ihr zwei,

    na dann erst mal vielen Dank für das führen vom Holzweg! Hatte halt gefunden, dass die Pyr´s nicht zwingend weiß sein müssen und es durchaus Exemplare geben soll, die nen cm und mehr als Körpergröße erreichen...

    Einerseits bin ich erleichtert - andererseits beginne ich nun wieder ob der wirklichen Ursache zu grübeln. Wasserwerte passen, Brenner war im Januar erst erneuert und der Verlauf des Dahinscheidens war der für den vermuteten Plagegeist beschriebene... Aber nein - selbst gesehen habe ich Übergriffe nicht - ich vermute, ich habe die letzten 3 Jahre nicht mehr nachts in mein Becken geschaut :confused_face: ... Erst als es schon "dahin" war vielen mir viele der abgebildeten Exemplare auf.

    LG aus N

    Stefan

    Hallo zusammen,

    sooo - da Wasserwerte und alles andere wie Beleuchtung etc. keinen Hinweis auf das Ableben meiner seit 4 Monaten super und ohne Probleme stehenden Tridacna (Bild im Anhang) geben konnten, habe ich jetzt die Ursache gefunden - o.a. Schnecken.

    Nein - bei mir sind sie nicht weiß - aber es sind viele...

    Gemäß Buch von D. Knop liegt der Lebenszyklus dieser Schnecken bei etwa 5 Monaten. Was kann ich jetzt tun?

    Sind es Nahrungsspezialisten, welche sich ausschließlich von Tridacnen ernähren? Dann müßte man ja nur ein halbes Jahr warten... Der im angesprochenen Buch erwähnte Fressfeind (Lippfisch Coris gaimard) scheidet als Lösung leider aus.

    Ich würde aber gerne wieder Muschel(n) pflegen - bleibt da echt nur der Weg "ne neue als Köder und des nächtens absammeln"? Hätte ich irgendwie Skrupel...

    Viele Grüße aus N

    Stefan

    Hi Michael,

    ...na - war ja klar, dass diese Frage kommt - aber Du weißt schon, dass ich Kunststofftechniker bin - oder :grinning_squinting_face: ?!??

    Ist jetzt blöd, da ich die große Halterung nicht kenne. Die kleine habe ich mir heute mal genauer angeschaut und im Anhang folgende Überlegungen angestellt. Ich denke, hier sollte es zumindest mit dem in Längsrichtung magnetisierten Stab für mein Empfinden funktionieren - unter allem Vorbehalt...

    Schau Dir Deine Halterung mal genauer an und versuche ggf. Analogien zu finden. Zunächst Magnetfeldrichtung mit Kompass (nein - nicht der im iPhone :O ) testen und dann vergleichen...

    Ansonsten: ich kann Micha W. nur zustimmen: der Tunze-Service ist eigentlich sehr gut - vielleicht verraten sie Dir ja wenigstens, WAS sie da sonst eingesetzt / vergossen haben - dann wird´s sicher einfacher nach Ersatz zu suchen.

    BTW.: falls man ggf. erhältliche Alternativ-Magneten "verkleiden" will und auf den Schrumpfschlauch kommen sollte als Idee - bitte immer bedenken, dass die Teile ab >80 °C für gewöhnlich an Magnetkraft einbüßen...

    LG aus N

    Stefan

    Hi,

    na ja - oder man hilft sich (notgedrungen und mit Zusatzkosten) selbst und schaut mal hier:

    http://www.magnet-shop.net/Neodym-Magnete…ete:::56_2.html

    Ausdrücklich: kenne ich nur aus beruflicher Tätigkeit heraus - bei meinen 10 mm Scheiben und gekauften Tunze-Pumpen älter 5 Jahre kenne ich das geschilderte Problem nicht aus dem Aquaristikbereich...

    Aber bitte extremste Vorsicht! Wir haben auf Arbeit die 40 x 40 x 10 mm Variante in Prototypen getestet - angegeben mit 35 kg Haltekraft... Zwei davon einmal zusammen - viel Spaß! Der Finger darf da eh nicht zwischen sein... Ansonsten: Schraubstock, Schraubenzieher und Hammer - und am besten ne Schutzbrille - denn wenn die brechen, dann splitternd! Gab schon Studenten, die wollten das nicht glauben :O .

    Will sagen - diese Kategorie oder eher noch schwächer (natürlich nur außen) sollte doch in Zusammenspiel mit dem Tunze-Innenteil sicher reichen.

    Den Rest - siehe "MKR" - kann ich aus beruflicher Sicht bestätigen: Neodym-Eisen-Bor sind diese Magneten - kurz - eine der "seltenen Erden" - fest in chinesischer Hand und mit den dargestellten Preisentwicklungen - kenne ich leider aus unserer Firma... Die Chinesen haben´s halt irgendwann gerafft und sind nicht so blöd wie wir teilweise... Gilt übrigens auch für Metalle wie bspw. Wolfram. Es lebe die Globalisierung!

    LG uas N

    Stefan

    Hi Philipp,

    ...das sollte "normal" eigentlich funktionieren - aber - na ja...

    Selbst erlebt: drei "Weißband" waren im Becken seit langem etabliert. Zwei Wurdemannis zugesetzt. Am zweiten Tag nach dem Besatz - wirklich durch nen puren Zufall noch kurz vor "Licht ein" - werde ich Zeuge, wie eine der neuen Wurdemannis sich "live" häutet - zack - eine der Weißband war sofort da und hat sie "vor meinen Augen platt gemacht".

    Die weitere Wurdemanni lebt in völliger Eintracht seit ca. 2 - 3 Jahre mit den Lysmata amboinensis (jetzt noch zwei - eine war mal so blöd, meiner Anemone zu lässig zu begegnen) und einem Pärchen Stenopus cyanoscelis zusammen. Zeitweise war auch noch ne Hymenocera elegans im Becken - gab es auch keinerlei Probleme. Letztere habe ich aber dann bei Zeiten zurückgegeben, weil meine Mini-Seestern-Plage (gg. die ich sie geholt hatte) durch sie ausgemärzt war - eigentlich schade - ein wunderschönes und entgegen der sonstigen Meldungen bei mir sehr präsentes und zutrauliches Tier, welches aber ja nun leider der bekannte Nahrungsspezialist ist...

    Fazit: sollte funktionieren - tut es aber in unseren beengten Bedingungen im Aquarium leider nicht immer...

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    Zitat

    Original von Sensay
    Hatte mir auch etwas mehr erhofft vom Tütenlivesand, aber immerhin stehen die Becken bei Neueinrichtungen recht schnell stabil. Wahrscheinlich wird man das Gleiche mit totem Aragnoitsand erreichen, welchen man hinterher mit den erhältlichen Bakterienkulturen animpft.

    ...vermutlich hast Du Recht, dass man das auch auf die von Dir beschriebene Weise erreichen kann. Würde ich auch so vermuten...

    Aber: ähm - außer "recht schnell stabil stehen" (bei Neueinrichtung) - was genau hast Du denn vom "Tüten-LiveSand" mehr erwartet :confused_face: ? Dies ist n.m.M. das, was er tun soll und vll. auch kann. Bei mir war es allerdings auch so, dass bei Bestellung nix da war und ich erst aus einem frischen Import direkt meine Charge weitergeleitet bekommen habe. Spielt sicher auch noch ne Rolle, wie schon von anderen hier angesprochen. Das "mindestens 12 Monate haltbar" zweifele ich da auch etwas an...

    Oder ist hier die allgemeine Erwartung, dass da Acroporas rauswachsen, aus "versteckten Gelegen" Imperator-Kaiser schlüpfen und Unmengen von Einsiedlern hervorkriechen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ? Nicht zu vergessen natürlich die neunhundertfünfunddreißig Fangschreckenkrebse - haaachh - also hat man dann ja doch wieder ein Problem :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Hallo,

    ich habe exakt selbigen LiveSand wie Michael eben schrieb bei Ersteinrichtung verwendet und auch positive Erfahrungen gemacht. Meine (Mess-) Werte waren sehr schnell sehr gut.

    Diverse Plagen gab es erst etwas später - und nur auf den zusätzlichen Riff-Keramik-Teilen (Rest waren die üblichen 10 % des Beckenvolumens in kg an Lebendgestein) - jedenfalls niemals auf dem Sand.

    Dies ist aber ein sehr heikles Thema, mit welchem ich hier nicht erneut anfangen will... Ist aber gut recherchierbar hier im Forum :grinning_squinting_face: ... Und letztlich wurde ja bei mir mit der nötigen Geduld auch auf der RK alles gut (und zwar ohne jemals "Mittelchen" eingesetzt zu haben).

    Fazit: mit 100 % LG würde ich jederzeit zu (zumindest der angegebenen Marke) LiveSand raten bei Ersteinrichtung. Bei hohem Anteil Riffkeramik kann es ggf. kontraproduktiv sein - weiß ich aber nicht und würde ich - falls Du sowas vor hast - bei den Experten von Korallenwelt (Torsten) erfragen. Habe mich seit meiner Ersteinrichtung nicht mehr damit beschäftigt.

    LG aus N

    Stefan

    Hi,

    schöne Diskussion, aber bzgl.:

    "gemessene 32 db in 1 mtr. Entfernung, externer Betrieb....Pumpe ist somit geeignet in Schlafräumen"

    in der Beschreibung würde ich bitten zu streichen. Das "Schlafräume"...

    9 dB Lüfter mit TÜV-Bezeichnung "in 1m nicht mehr messbar" kann ich nachvollziehen und bestätigen. N´paar 20er (dB) ok - is aber ja nu leider logarithmisch in der Wahrnehmung...

    32 dB is n Haufen! Und ich möchte das definitiv nich im Schlafzimmer! Ich höre bei leiser Lautstärke die Lüfter meines Plasma-Display´s dort (die vermutlich bei etwa 21 dB oder so liegen dürften - in ca. 3m Entfernung übrigens).

    Produkt ist Klasse - keine Diskussion - aber diese Bewerbung sollte man n.m.M. überdenken. Aber gut - stimmt ja irgendwo trotzdem: in 1 m 32 dB - da muß ich ja nur rechnen, wie groß mein Schlafzimmer sein muß - ähmmm - ähmmm - ähhhhh - reicht nich :grinning_squinting_face:

    LG aus N

    Stefan

    Hi Uwe,

    ich bin von berufswegen Kunststofftechnik-Ing. - und bei PE oder PP mußt Du Dir keine Sorgen machen - da wird nix Böses abgegeben o.ä. - das paßt schon. Da ist auch kein Weichmacher o.ä. drin, was Probleme bereiten könnte.

    Anders beim von Dir ausgeschlossenen PVC - ok - solange das bei "uns in der Aquaristik" übliche PVC Verwendung findet selbstredend kein Problem. Aber Achtung bei irgendeinem Billig-Baumarkt-Zeugs, was vll für den Installations-/Abwasser-/Hausbereich- gedacht ist... Da könnten brombasierte oder sonstige Flammschutzmittel o.ä. enthalten sein - das lieber nicht verwenden.

    Ansonsten viel Spaß und Gruß an den kunststofftechnischen Freund und Kollegen :winking_face:

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    also ich hatte gestern im Internet schon unter der in der "Koralle" angegebenen Adresse eine Anleitung für das Produkt gefunden - auch in Deutsch (die http://www.microbelift-deutschland.de/ war wie erwähnt tot):

    http://www.ecologicaleurope.com/pdf/prod_anl_d…ate_Cleaner.pdf

    Auch für alle anderen Produkte scheinen dort die Info´s zu bekommen zu sein. Nur der Vollständigkeit halber. Über die Qualität einer Anleitungen läßt sich dann sicher bei jedem Produkt vortrefflich streiten - ist auch vieles Ansichtssache.

    Wäre aber auch davon ausgegangen, dass es in Printform mit dabei ist.

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Sudad

    ich möchte grundsätzlich darauf hinweisen, dass es bei allen bakteriellen Produkten von Microbe-Lift aufgrund des erhöhten Stoffwechsels durch mehr Mikroorganismen zu einem leichten Abfall von KH und pH kommen kann, da mehr CO2 produziert wird. Je nach Wasserbelastung bzw. Bodenbelastung an Schadstoffen kann diese Senkung mehr oder weniger stark ausfallen. Daher ist peinlich genau während der Anwendung auf die KH zu achten, die ca. 8 dH° nicht unterschreiten sollte.

    Sudad

    Hi zusammen,

    bin heute eigentlich durch die Werbung in der aktuellen "Koralle" erstmals auf das Produkt gestoßen. Habe keinen Bedarf - bin aber vielseitig interessiert - und habe im Internet nach ner schlechten pdf-Anleitung und ner toten Home-Page dann ebenso interessiert diesen Threat gelesen.

    Somit weder pro noch contra - aber eines liegt mir am Herzen:

    @Sudad: dann schreibt sowas wie von Dir oben zitiert doch bitte in die Anleitung - wenn es offensichtlich schon bekannt ist. Da steht aber nichts dergleichen, dass der kH bei mindestens 8.0 sein muß oder sollte. Mein Becken fahre ich z.B. grundsätzlich zwischen 7.0 - 7.4 kH. Andere schwören sogar auf kH um die 6.0 - was passiert denn dann bei ner Dosierung?

    Ich bitte dies als wertfreie Anregung für vernünftige Anleitungen zu sehen :winking_face: . Ansonsten unterstütze ich die gemachten Ausführungen bzgl. "zaghafter" Dosierungen und begleitendem Beobachten komplett. Wenn man schon auf diverse Mittelchen setzt...

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    bei PMMA - also Plexiglas - ist Weichmacher Schwachfug! Kann ich als Kunststofftechniker bestätigen - da hat der Händler Unsinn erzählt.

    PVC-U wäre ich vorsichtig bzgl. Flammschutzmitteln, welche ggf. enthalten sein könnten und ggf. noch auf Halogen-Basis oder sonstigen bösen Verbindungen aufbauen. Die Diskussion hatten wir hier aber schon häufiger. Ob´s ggf. wirklich schadet, weiß ich aber auch nicht. So´n bißchen Brom o.ä. im Becken - keine Ahnung, wie sich das auswirkt - ggf. ja sogar positiv :winking_face: ... Was im Aquarienbedarf angeboten wird, ist sicherlich da sicher - bzw. alles, was trinkwassergeeignet angeboten wird. Aber da gibt´s ja auch viel für den Abwasserbereich im Baumarkt oder einfache Platten als Halbzeuge, wo Flammschutz sogar gewünscht wird...

    Bei mir liegt unten die preiswerte "Bastelglas-Variante" aus dem Baumarkt in 4 mm Stärke drin. Ist deutlich billiger als Plexiglas und enthält keine Weichmacher oder Flammschutz o.ä.

    Es gab hier auch mal einen interessanten Vorschlag mit Rohrabschnitten aus PVC (flammschutzfrei) und dem Hauptaufbau darauf ruhend.

    Lichtraster ist aber auch ein guter Tip. Wollte ich aber nicht bzgl. der wühlenden "Lippi´s" (M. bipartitus).

    @Bernhard: meine Platte ist nicht verklebt. Wenn der Aufbau steht und der Sand aufgefüllt wird, mag sich aufgrund Wasseraufnahme und Relaxationen der Rand ringsum etwas heben. Unwahrscheinlich aber möglich. Ziemlich sicher gehen da auch Sandkörnchen drunter. Aber warum sollte auf diesen dann plötzlich das ganze Gewicht des Aufbaus liegen? Außer ich verlagere das Hauptgewicht des gesamten Aufbaus nachträglich?

    LG aus N

    Stefan

    Hi Ingrid, hi Thomas,

    besten Dank für die schnellen Reaktionen.

    ... es geht hier auch weniger darum, ob es eine Rolle spielt, als darum, meinen Wissensdrang zu bedienen :grinning_squinting_face: ...

    Pufferkapazität ist genug da - keine Frage, da mein Becken derzeit mit kH-Werten gen 9,3 etwa läuft - mit Blick auf das Nachfüllwasser. Jenes bleibt allerdings (aufgrund keinerlei Umwälzung) auch über Wochen bei diesem Ausgangswert von pH=5,0, wenn man es einfach nur stehen läßt (DAS hat mich eben noch interessiert und ich hab´s grad mal gemessen).

    Und das angesetzte Wechselwasser hat mit dem Reefers Best Salz von Korallenzucht nen vorschriftsmäßigen Wert von irgendwas zwischen 8,2 und 8,5. Na ja - wird ja auch genügend bewegt und umgewälzt beim Ansetzen.

    Also keine Probleme in diesen Rcihtungen.

    Nein - weil ich eben gelesen hatte, dass die UOA den pH normalerweise nicht beeinflußt, habe ich halt wieder dieses "bei-mir-is-wieder-alles-anders-und-niemand-hat-mich-lieb-nich-ma-meine-osmoseanlage :D"- Gefühl bekommen und möchte die Zusammenhänge halt gerne verstehen.

    Thomas: und jetzt frage mich mal bitte, wann und warum ich auf die Idee gekommen bin, den pH meines Osmosewassers zu messen - ich weiß es nicht mehr. Vermutlich, weil ich nach etwa 2 Jahren Betrieb der Anlage die Phosphat- und Nitrat-Werte kontrolliert habe und man blind mittlerweile alles andere einfach "mitmacht"...

    LG aus N

    Stefan

    Hallo zusammen,

    eeeeewig nicht im Forum gewesen und dann gleich mit ner vermutlich blöden Frage - aber vielleicht kann´s mir ja wer erklären...

    - Leitungswasser Ausgangs-pH gute 7,5

    - Osmoseanlage Nutzwasser 5,0

    Zumindest denke ich dass, weil dass das niedrigste ist, was mein Tetra-Süßwasser-Test anzeigen kann... Aber vielleicht geht auch nicht "heller als das gelb auf der Karte" und der pH ist noch tiefer... :winking_face:

    Nun lese ich stets überall "pH wird durch die Osmoseanlage nicht verändert" - u.a. auch in den FAQ´s. Manchmal findet man auch "wird schon beeinflußt - aber maximal um 0,5 - 1,5". Bei mir sind´s mindestens 2,5 Verringerung.

    Zuerst hatte ich den nachgeschalteten Silicat-Harzfilter in Verdacht. Nach dem Prinzip "wer weiß, was dat fürn Harz is" :winking_face: ... Abgeklemmt - gemessen - nö - 5,0.

    Osmoseanlage war ne Billiglösung von ebay und drei Jahre alt. Also eh fällig. Da ich mir schon immer was "anständiges" zulegen wollte, hab ich also ne Aqualight bestellt (380er Modell). Hab sie gerade angeschlossen, 10 Minuten gespült und dann 40 Minuten laufen lassen. Eine eben durchgeführte Messung ergab - Ihr werdet es erraten - pH 5,0.

    Ich möchte es gerne verstehen - kann man mir das allgemeinverständlich erklären?

    Vielen Dank und LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Paulie
    Hallo nochmals!

    Was kann ich dann als Silikatfilter hinten dran hängen? (Bitte um Links oder ähnliches).
    Wie oft bzw. nach wievielen Litern muss ich dann die Filterpatronen bzw. den Inhalt tauschen?

    Wie ihr seht hab ich von Osmoseanlagen nicht viel Ahnung.
    Danke schon mal für die Infos!!!


    Gruß, Paul

    Hi Paul,

    weiß jetzt garnicht, ob das erlaubt ist - aber hier ist der Link zu dem, was ich nachgeschaltet habe:

    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…--U601-10-.html

    Allerdings hier beim örtlichen Händler bezogen und nicht dort gekauft.

    Wie oft Du die Kartusche wechseln mußt, hängt stark davon ab, wie hoch der Silikatgehalt in Deinem Wasser de fakto ist und wie viel Du entnimmst. Ich bin sehr "schlampig" und mache nur sehr wenige Wasserwechsel. Zudem ist mein Becken mit etwa 250 - 280 l Netto ja auch sehr klein. Mein Filter ist fast zwei Jahre alt. Ich messe halt hin und wieder mal am Auslauf den Silikatwert - das ist vermutlich die beste Lösung - sobald da was is - wechseln :winking_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Azalee

    ja, das mit den Falterfischen ist echt immer so eine Sache... Aber gut, der Kleinii ist tatsächlich klein :winking_face: und mit dem Händler haben wir ja ein Rückgaberecht vereinbart.

    ...ich will ja auch nicht als erster aus meinem Glashaus heraus mit Steinen werfen... :wink Es gibt sowas wie eine Selbstverantwortung - aber ansonsten gibt es zur Orientierung auch die Haltungsempfehlungen und Steckbriefe bei uns im "MARUBIS".

    Wenn´s klappt - ok. Mich würde allerdings echt mal interessieren, ob im Fall der Fälle der Händler bei solch "abgesprochenen Rückgaben" das dann auch wirklich einhält (und ggf. zu welchen Konditionen) :grinning_squinting_face: ...

    Zitat

    Und zumindest bei unserem Besatz waren die Chrysus lebhafter als die Bibis. Diese waren zwar auch den ganzen Tag unterwegs, aber eher gleitend, suchend anstatt sportlich herumflitzend; vielleicht weißt du, was ich meine :winking_face:

    Jepp - ich weiß, was Du meinst. Stimmt schon so - deshalb schrieb ich auch "wuseln" - gleitend, suchend trifft es ganz gut. Nicht von links nach rechts in größtmöglicher Geschwindigkeit :winking_face: ... Aber versuche trotzdem mal, ein Foto von denen zu machen :grinning_squinting_face:

    Bau mal Dein Haus und dann gibt es das 3 Kubikmeterbecken - dann können wir über 40 cm große Doktorfische diskutieren :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Hätt ich auch gerne - so mit offenem Küchen / Wohnbereich und dann vielleicht als Raumteiler so dazwischen...

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von IngridR

    Deine Erfahrungen mit Osmose solltest du vergessen. Es gibt für unter hundert Euro Anlagen, die ein gutes Verhältnis Reinwasser/Abwasser haben. Ich besitze diese bzw. vermutlich das Vorgängermodell und bin sehr zufrieden. Das Verhältnis ist 1:2,5 ohne Druckerhöhungspumpe und sie schafft real etwa 280 Liter pro Tag:

    RO 500

    Grüße
    Ingrid

    Hi nochmal,

    der Link ist leider irgendwie tot - aber ich glaube, ich habe dieselbe Anlage wie Ingrid sie ansprach. Bei mir läuft ein Liter Reinwasser in 7 Minuten raus - macht somit bei meinem Wasserdruck etwas mehr als 200 l / 24h. Und: durch die extrem geringe Abnahme läuft meine Wasseruhr nicht mit - obgleich diese letztes Jahr erst getauscht wurde und somit brandaktuell ist und dem neuesten Stand entspricht... Das habe ich aber schon von mehreren Leuten so gelesen und ist bei mir somit kein Einzelfall - ich hoffe, Vermieter lesen hier nicht auch mit :grinning_squinting_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Hi Gerald,

    ich kann den Vorrednern nur beipflichten - Nitrat quasi über das Wasser "zuzudosieren" solltest Du vermeiden - da wirst Du vermutlich über die Zeit eh Probleme mit Anreicherungen im Becken bekommen und Dir Gedanken machen, wie Du gegensteuern kannst.

    Phosphat kannst Du ja mal spaßeshalber messen. Also zumindest beim ROWA ist der bei meinem Nürnberger Leitungswasser schon laaaange nicht mehr auf der nach oben offenen Skala :winking_face: ...

    Das mit dem Silikat ist nur zu unterstreichen. Was Lars noch vergaß Dir zu sagen: das angesprochene Silikat ist mit der UOA nicht zufriedenstellend zu entfernen mit den üblichen Rückhalteraten. Dazu hat "vogtländer" aber die passende Bemerkung mit dem "Vollentsalzerharz" gebracht :winking_face: ... Und wenn Du´s genau machen willst, mineralisierst Du anschließend alles wieder mit einem teuren Präparat auf (für das Nachfüllwasser - nicht für die "Grundlage", welche Du für´s Ansetzen des Salzwassers verwendest).

    Letzteres ist wahlweise - zu allem anderen (UOA + Silikatpatrone) würde ich raten. Ist gut investiertes Geld und vermeidet Enttäuschungen. Ich habe z.B. mit UOA gestartet - ohne Silikatfilter. Später habe ich mich von meinem ortsansäßigen Händler ob der Nürnberger Silikatwerte mal kurz auslachen lassen - seitdem die Harzpatrone dahinter - und ab da nie wieder Probleme mit Kieselalgen o.ä.

    Mit demselben Fünkchen Ironie

    LG aus N

    Stefan

    Hi Christiane,

    Zitat

    Original von Azalee

    Lippis hätte ich einerseits schon gerne wieder. Andererseits sind 300l echt grenzwertig. Die "Yellows" (also H. chryssus) schienen mir sehr aktiv, besser geeignet wären eher wieder Bipartitus oder andere Macropharyngodon-Arten.

    ...hmmm - und das mit "grenzwertig" erzählst Du mir bei nem C. kleinii :winking_face: ... Aber solche Diskussionen will ich hier nicht anfangen.

    Ich wollte nur bemerken: die M. bipartitus sind doch auch sehr aktiv. Bei mir zumindest. Die beiden sind ständig unterwegs und wahre "Wusel". Zudem neigen sie nicht so zum Unfug, wie andere Lippi´s. Sie wühlen nur rum, wenn sie schlafen gehen wollen und lassen alles andere im Becken in Ruhe. Sie suchen meine Tridacnas nach Schnecken-Larven ab - tun den Muscheln selber aber nix und denen geht es prächtig. Einzig ihr Hang zum Springen macht mich immer etwas ängstlich. Aber da habe ich ja Maßnahmen getroffen.

    Wie dem auch sei - schreib halt, wenn es was neues gibt - bzgl. Besatz oder sonstiges.

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Azalee

    als Unterlage haben wir Plexiglasscheiben, aber kleinere Stücke genommen. Die liegen mehr oder weniger passgenau unter den Steinen. So kann quasi kein Sand etc. unter die Platten kommen.

    Das is gut und wird funktionieren.

    Zitat

    Schlimmer war aber vermutlich der schwarze Schmodder unter den Keramikplatten und in deren Mulden. Auch in der UV-C haben wir schwarzes Zeug gefunden, obwohl sie immer durchströmt wurde.

    Das mit den gelegten Keramikplatten hatte ich ja vermutet. Aber das mit der UV-C finde ich seltsam.

    Zitat

    Der Sand ist so eine mittelfeine Körnung, ich glaube 2-3mm. Fein genug für Grundeln etc., aber nicht so dicht, dass gleich wieder Probleme auftauchen könnten.

    Das ist auch gut - so hatte ich die Körnung geschätzt. Auh - da werden sich die Lippi´s freuen =) =) =) =) (oder sind keine Bipartitus mehr geplant?)

    Zitat

    Die Glasrosen sind per se nicht neu, und vorbehandelt haben wir die Steine in dem Sinne auch nicht.

    Ich hatte mich nur gewundert, warum die zuvor nicht "explodiert" sind, wenn das Potential vorhanden war. Aber Du hast da ja jetzt mit dem Kleinii schon reagiert.

    Ich hatte da auch mal ne echte Plage. Habe dann 3 Wurdemannis eingesetzt - eine hat es nach kurzer Zeit dahin gerafft. Ich war live dabei: das Tier hat sich gehäutet und zack - war eine meiner L. amboinensis da und hat sie gekillt. Sollte aber wohl die Ausnahme sein und nur passieren, wenn die Tiere sich bei der Häutung auch direkt "gegenüber sehen" - sonst hätten die anderen Beiden ja auch nicht überlebt bisher. Egal - in punkto Glasrosen hat es nix gebracht.

    Dann habe ich echt mal investiert in 2 x 6 Berghia verrucicornis. Ursprünglich hatte ich vor, 6 zu besetzen und die restlichen 6 für die Zucht zu verwenden. Aber Du kennst das - wie das so ist hatte man keine Zeit und keine Lust und daher habe ich alle Exemplare einfach ins Becken "geschmissen". Lange Rede - kurzer Sinn - seitdem habe ich nie wieder eine der von Dir erwähnten "kleinen" Glasrosen gesehen. Um die großen kann man sich ja dann selber kümmern mit den entsprechenden Mitteln - aber soll ich Dir was sagen: ich habe etwa 10 große und lasse die mittlerweile :winking_face: ... Solange es nicht mehr werden...

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von nhauke
    Hi Martin,

    auch wenn die alten EVGs schon ein paar Stunden auf dem Buckel haben, funktionieren die ja immer noch. Und nicht schlechter als Neuware. Warum also nicht verkaufen? 10 Euro pro Stück kannste da evtl. schon noch dafür bekommen.

    ...da hat der Nico recht - wollt ich auch immer mal machen. Braucht jemand noch zwei Stück nicht dimmbare 2x24W T5 EVG´s von Phillips - sind sogar nagelneu aus meiner Giesemann und nie benutzt (nur ein Scherz :winking_face: )... Allerdings haben sie vom raushebeln ein paar kleine Dellen - Giesemann klebt die Dinger nämlich mit Silikon ein...

    Aber wie Nico schon sagt - 10 Euro sollte auf ebay drin sein.

    LG aus N

    Stefan

    Hallo Christiane,

    schön von Dir zu lesen!

    Für welche Unterlage habt Ihr Euch jetzt letztlich entschieden? Lichtraster oder PMMA-Platte? Oder doch die Rohrabschnitte?

    Und beim Sand? Sieht mir auf den Foto´s aus wie maximal 3 mm von der Körnung her.

    Das Lebendgestein ist noch das alte, so wie Du geschrieben hattest, oder? Man könnte ketzerisch sagen: was lebte denn da :winking_face: ... Bzw. wie habt Ihr das beim Umzug vorbehandelt? Mich wundert, wo die Glasrosen jetzt herkommen - das Gestein war ja schon etwas "im Betrieb" - will sagen, warum waren die vorher nicht da.

    Ich wünsch Euch auf jeden Fall viel Erfolg und drücke die Daumen.

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    ich habe in diesem Jahr ne Giesemann umgebaut und mich daher ein wenig mit der Problematik beschäftigt.

    Martin: Neu bekommst Du die dimmbaren elektronischen EVG´s (zweiflammig) bei den einschlägigen Aquaristik-Internethändlern zwischen 60 - 66 Euro pro Stück (Osram). Im Elektrofachhandel über Online-Shop´s sicher noch einen oder anderen Euro billiger. Die ebay-Variante ginge zwar wie beschrieben auch - aber mir war da der Händler meines Vertrauens doch lieber... Is aus meiner Sicht halt auch ein Sicherheitsaspekt.

    Hinweis: 0...10V Schnittstelle zum Dimmen - ich weiß nicht, ob es generell so ist - aber bei mir am Simmod bedeutet 0% nicht = aus! Dessen solltest Du Dir bewußt sein (war ich zu Beginn nicht). 0V ist hier eben nicht "völlig potentialfrei" - somit "glimmen" die Röhren auf niedrigem Niveaus - aus meiner Sicht nicht unerheblich. Heißt im Klartext: für "Duster" muß nach wie vor ne Schaltsteckdose am 230V-Strang herhalten.

    LG aus N

    Stefan

    Hi Adi,

    ...na - alles, was bei den "Händlern unseres Vertrauens" angeboten wird - Versand oder nicht - Michael Mrutzek oder oder oder - da würde ich mal davon ausgehen, dass das unbedenklich ist. Ist ja schließlich für Verrohrungen etc. in MW-Aquarien mittlerweile "tausende kilometerweit" verbaut und als gut befunden worden...

    Ich hab damals zunächst im Baumarkt davor gestanden - und das würde ich nicht kaufen! Habe bei einer Abwasserverrohrung (für Waschbecken - weiß auch nicht mehr - etwa 70 mm vielleicht) neben den normalen Fabrikationsvermerken in dem Schriftzug den Aufdruck "FR" für "flame retardant" entdeckt.

    Man kann sich ggf. noch an den Brand im Düsseldorfer Flughafen erinnern, wo es größtenteils um PVC ging. Seit dem wird verstärkt auf Flammschutz gesetzt. Nur im Trinkwasserbereich kann man halt nicht alles machen, was so möglich ist... Aber bei Abwasser würd ich meine Hände dafür halt nicht ins Feuer legen... Und falls von der Dimension noch interessant würd ich auch meine Finger von einer PVC- "Regenrinne" lassen :grinning_squinting_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Hi Christiane,

    der Kompromiss ist gut, wie ich denke. Dass dickere Platten formstabiler bei Biegung sind (und daß das sogar bei gleicher Last noch besser wird bei kleineren Dimensionen bzw. Auflagerabständen) hätte ich Dir vorher auch sagen können - weil - "ich hab studiert" - aber jetzt ein gaaaanz breites Grinsen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :D...

    Bitte berichte unbedingt weiter, wie es so läuft!

    Ich drücke auf jeden Fall alle Daumen!

    Und das mit dem LG war eben die Überlegung: "na ja - alles in einem Rutsch". Denn ich denke nicht, dass im Fall der Fälle (welchen ich nicht hoffe) der zusätzliche Frust und insbesondere auch der ggf. Verlust von weiteren, meist sehr schnell lieb gewonnenen, Tieren sich die Waage hält mit den 300 Euro zusätzlicher Geldausgabe... Je nach Besatz kann man das auch gerne mal gegenrechnen.

    Aber - alles wird gut! Meld Dich halt, wenn es was Neues gibt.

    LG aus N

    Stefan

    Hi,

    was mir eben noch eingefallen ist und kleiner Nachtrag:

    Weil Adi "Abwasserrohre" schrieb: vermutlich weiß der eine oder andere, dass ich Kunststofftechniker bin - ich würde nur auf Rohre zurückgreifen, welche auch für die Aquaristik angeboten werden. Oder minimal zumindest als "trinkwassergeeignet" gelten.

    Abwasser könnte ich mir vorstellen, dass mit Flammschutzmitteln gearbeitet wird - das sind Antimon-tri-oxide als "Buster" oder phosphorbasierte Systeme oder aber Metall-Hydroxide oder oder oder... Will man nicht wirklich haben und können auch unkalkulierbare Gefahren mit sich bringen. Denn für gewöhnlich migriert "dat Zeuch" - über kurz oder lang...

    Nur als Hinweis.

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    @Adi: ...das hatte ich bisher noch nicht gelesen mit den Rohrabschnitten. Ist aber ne richtig gute Idee - insofern danke für den Tipp :thup ... Echt überlegenswert bei ner Neueinrichtung.

    Christiane:

    Also direkt auf die Bodenscheibe stellen - neeee - davon würd ich abraten. Punktlast und Glas - muß nicht sein und ich hätte echt Angst vor dem Reißen der Scheibe...

    Lichtraster gebe ich Dir Recht. Ich habe auch noch von keinem gehört, der da Probleme hatte. Was den Schluß nahe legt, dass es an den lokalen Dreckansammlungen eigentlich nicht liegen kann - ist aber wohl zu simpel gedacht. Ich persönlich empfinde Lichtraster aber zumidest als "unschön" solchen Tierchen wie den M. bipartitus gegenüber... Hätte da Angst vor Verletzungen etc. Wenn ich sehe, wie tief meine manchmal eintauchen (um unter den Lieblings-Steinvorsprung zur Nachtruhe zu kommen)...

    Wenn Du Dich nicht für die von Adi vorgeschlagene Variante mit den Rohrabschnitten entscheiden möchtest, würde ich echt die rundum verklebte Bastelglasplatte (oder eben wirkliches Plexiglas) empfehlen. Ich selbst habe auch eine solche als Grundlage - aber auch meine ist nicht verklebt - so wie es bei Dir der Fall war. Würde es heute aber so machen - und hoffe nach Deinen Schilderungen, dass ich es nicht noch mal bereuen werde...

    Sandkörnung und Bibi´s: hmmm - beim LiveSand wäre die nächste Körnung 1,0 - 3,5 mm. Denke, das sollte noch gehen. Wenn nicht Live würde ich gefühlsmäßig nicht über 3 mm hinausgehen. Ist aber ne Bauchangabe ohne Erfahrungswerte. Kommt natürlich auch darauf an, wie groß (oder eher klein) die Racker beim Besatz sind. Ich habe bei Händlern mit groberer Körnung schon sehr häufig M. bipartitus gesehen, welche wirklich böse geschädigte Mäuler hatten durch die Einbuddelaktionen in selbigen... Einen davon habe ich gekauft und bei mir zugesetzt (war etwa 3,5 cm groß) - es hat etwa 5 Wochen gedauert, bis er wieder normal ausgesehen hat und alles verheilt war...

    So - es ging etwas durcheinander in der Reihenfolge, aber ich hoffe, zu allen Deinen Fragen was gesagt zu haben :winking_face: ... Zu den grau-schwarzen Stellen weiß ich auch keine fundierte Antwort.

    Ich hoffe, dass das bei Dir gut geht. Ich hätte in den sauren Apfel gebissen und das LG ersetzt. Aber klar - sind gute 300 Euro... Wäre es mir aber denke ich wert gewesen, komplett neu aufzusetzen.

    Mich wundert halt an dieser "Gammelecken-Theorie" folgendes: Deine Werte waren super (was halt so meßbar war). Du hast die Strömung verändert - es kam zu nem Anstieg Nitrat und Phosphat - aber nicht so sehr dramatisch - und später sanken die Werte ja auch wieder. Alles folgte somit für mich der Theorie. Können diese Bereiche denn dann wirklich so problematisch gewesen sein? Klar - man weiß nicht, was da sonst noch so entsteht - was wir eben nicht messen können...

    Soweit - solang :grinning_squinting_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Hallo Azallee,

    es ist schön, wieder von Dir zu hören, wenn auch in diesem traurigen Zusammenhang...


    ...ich persönlich hätte aus dem Bauch heraus keine Probleme, das Technikbecken etc. nach Reinigung weiter zu verwenden - aber schon Bauchschmerzen beim Lebendgestein... Da man da nicht drin steckt (oder nicht weiß, was im wahrsten Sinne des Wortes "drin steckt"), wäre das bei mir bei einer "auf Nummer sicher" Aktion das, was ich definitiv nicht wiederverwenden würde... So teuer das auch sein mag...

    Hmmm - Unterbau als Riffkeramik-Rücksteine? Heißt das, Ihr habt wirkliche Rückwandsteine mit der flachen Seite auf die Bodenscheibe gelegt und dann mit Sand aufgefüllt? Das wäre in der Tat nicht so toll - aber das hab ich jetzt sicher nur mißverstanden.

    Und zur Sandkörnung: bei mir ist LiveSand mit 0,5 - 1,7 mm Körnung kein Problem. Der liegt sogar recht hoch mit etwas zwischen 5 und 7 cm. Keine Probleme - und die Lippi´s lieben ihn!

    LG aus N

    Stefan

    Hi Ingrid,

    ...und sorry noch mal. Wie schon geschrieben war es nicht böse gemeint - weil vielfach aber sehr schnell gebastelt wird ohne dem Ganzen etwas Zeit zu geben, fühlte ich mich veranlaßt, darauf hinzuweisen.

    Das AM von Abschäumung nach 24 h schreibt, wußte ich noch. Das mit der Pumpe nicht mehr - obwohl ich die Anleitung online mal gelesen hatte, aufgrund der sehr vielen positiven Meinungen auf der Händlerseite von M.M. - natürlich bist Du hier nur den Herstellerangaben gefolgt.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du hier berichten wirst, was letztlich die Ursache war. Interessiert mich auch sehr. Das Geräuschempfinden ist zwar sehr subjektiv - aber "Geschirrspüler und Kamin" sollten´s nun ja doch nicht sein :grinning_squinting_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    P.S.: Ich bin da geräuschmäßig auch sehr empfindlich - und mir ist alles immer noch zu laut. Und wenn ich mal Besuch habe, sagen immer alle "was Du nur hast"... Allerdings sträubt sich ästhetisch bei mir was gegen eine Hang-On-Lösung. Aber angestachelt durch diese Diskussion, meine Steuerrückzahlung und die überschläglichen 100 Euro Verbrauchskosten/Jahr für mein Lindenholzsystem werde ich wohl mal den Versuch mit dem Tunze 9010 wagen... Im Zweifelsfall bist Du Schuld :ylol ...

    Hallo,

    auch ich bin ein Anhänger der flüsterleisen Abschäumung - bei mir arbeitet ein Knop mit einer Mistral recht zufriedenstellend. Nervig ist halt das Gewechsel der Lindenholzausströmer und auch ne Luftpumpe muß nach 2,5 Jahren mal gewartet werden - wie ich jetzt feststellte... Hatte daher mal über nen Tunze 9010 nachgedacht - werd ich ggf. mal ausprobieren...

    Aber gut:

    @Ingrid: das ist jetzt nicht böse gemeint - aber ich hätte dem Ganzen erst einmal ein wenig Zeit gegeben, bevor ich nach nur 24 h mit dem rummanipulieren begonnen hätte... Als Kunststofftechniker kann ich bestätigen, dass das Material über Ladungsausgleiche etc. erst einmal ein wenig braucht. Für gewöhnlich sprechen die Hersteller von einigen Stunden bis 3 Tagen. Insbesondere wenn Du ein eher gut eingelaufenes Becken hast, wo ggf. nicht viel abzuschäumen ist, kann es eben durchaus etwas dauern.

    Das mit den Pumpen und dem Glück (ob leise oder lauter) stelle ich in die gleiche Ecke. Aus eigener Erfahrung mit ner Nanostream 6055 kann ich sagen, dass die nach einer Woche nicht mehr zu hören war - und zu Beginn dachte ich da auch erst "oh Gott - und das zu dem Preis"... Hört man immer wieder und klingt auch logisch, dass sich da die Teile bei ungünstiger Toleranzlage ggf. erst einmal aufeinander einlaufen müssen.

    Was ich damit sagen will: wie bei allem in der Meerwasseraquaristik - gebt doch auch der Technik ein wenig Zeit :grinning_squinting_face: ! Klar ärgert man sich zunächst - aber nach 1,5 Wochen kann man immer noch basteln, überlegen, reklamieren oder oder oder...

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    ich gebe Ralph Recht - wenn sie wirklich wollen, kommen sie wohl raus - das sehe ich auch so :winking_face: ...

    Ich hatte zum Glück keinerlei Verluste bisher - meine Abdeckung entstammt einer Aktion meines M. bipartitus zum letztjährigen Weihnachtsfest (somit stelle ich gerade fest, dass es noch kein ganzes Jahr her ist mit der Abdeckung, wie ich im letzten Beitrag schrieb)... Der machte den Satz und war draußen - wurde von mir zurückgetan und erfreut sich seitdem immer noch bester Gesundheit. Aber er hatte somit nur Glück mit der Wahl des Zeitpunkts (da sonst niemand zu Hause gewesen wäre).

    Ich weiß auch nicht, ob die Fische wirklich "lernfähig" sind - denke aber mal, eher nicht. Obgleich ich den Eindruck habe, dass er es nie wieder versucht hat - zumindest habe ich nie etwas dergleichen beobachtet.

    Der zweite M. bipartitus hat es (hab ich in nem anderen fred schon mal geschrieben) mal über den Überlaufkamm geschafft - das habe ich aber live beobachtet und der war eben in der Ecke und hat sich erschrocken, als ich hektisch am Becken vorbeigelaufen bin... Deshalb klemmt dort dieser blöde blaue Schwamm drüber :winking_face: ... Nebenbei: ich hatte mit einem schnurlosen Telefon telefoniert - und (kein Witz) ich habe manchmal den Eindruck, dass die Fische dabei ein gewisses Unwohlsein zeigen - jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Vorstellbar wäre es schon aus meiner Sicht. Ach ja - angesprochener Fisch hält sich seitdem auffällig von der Ecke des Beckens fern - doch lernfähig?!

    Licht: ja Ingrid - Du hast Recht - es sind einige Stege über dem Becken. Vielleicht kann man es auch eleganter lösen. Aber ich hatte wie gesagt nie Probleme. Eine Scheibe ist da schon problematischer. Zumal es bei mir thermisch im Sommer dann zu einer Katastrophe kommen würde, wenn ich die Verdunstungskühlung per Ventilation nicht nutzen könnte (oder eben extreme Investitionen bedeuten würde).

    LG aus N

    Stefan