Dirk greif zum Algenblenny, wenn das Becken erstmal voll mit Korallen besetzt ist hat ein doc kaum noch Schwimmraum bei dir.
LG Stefan
Dirk greif zum Algenblenny, wenn das Becken erstmal voll mit Korallen besetzt ist hat ein doc kaum noch Schwimmraum bei dir.
LG Stefan
Ich verstehe nicht, warum du die vielen Alternativen nicht gelten lässt?
Unter den Zwerkaisern und vor allem unter den Lippfischen gibt es eine große Zahl wunderschöner, schwimmfreudiger Fische, die für dein Becken geeignet sind.
Meine C. loriculus gehen übrigens nie an irgendwelche Korallen...
Meine Antwort bezog sich auf die Ausgangsfrage...
Sorry, ich möchte nur helfen und sagen, daß es genug Alternativen gibt um bei 240 l die "Schwimmlücke" zu füllen.
Ich möchte mal etwas Öl ins Feuer giessen ![]()
Und ich möchte auf die ursprüngliche Frage dieses Thread zurück kommen und dazu mal eine Frage in die Runde stellen.
Glauben die Leute die meinen ab 500L geht ein Flavescens und bei 200L nicht, oder das Becken muss dazu 2 Meter lang sein und nicht 1m, tatsächlich dass dies diesem Fisch was ausmacht, ob er ein paar cm weiter Schwimmen kann ![]()
Immer vorausgesetzt die Wasserbedingungen und die "Verpflegung ist sonst optimal (Sauerstoffgehalt etc.) Ich halte diese These, die sehr weit verbreitet ist, für recht fragwürdig!?
Wenn man weis wie man das Wasser top halten kann (externe gute Abschäumung, WW etc.) dann kann man auch in 200L bspw. einen Flavescens so halten dass er gesund und vital bleibt. Zudem gebe ich zu bedenken dass ein DOC, der sich auch von Algen und anderem Aufwuchs im Becken ernährt und der somit eine wertvolle biologische Funktion hat immer besser ist als "Freiwasserfresser" die deutlich mehr zugefüttert werden müssen - und das insbesondere in kleineren Becken.
Viel wichtiger als ein paar cm mehr Beckenlänge oder breite erscheint mir ein vielseitig strukturierter Aufbau mit viel "Durchschmimmmöglichkeiten" und eine starke, aber weiche Strömung (Stream etc.)
Hallo Michael!
ZitatOriginal von mmegerle
Glauben die Leute die meinen ab 500L geht ein Flavescens und bei 200L nicht, oder das Becken muss dazu 2 Meter lang sein und nicht 1m, tatsächlich dass dies diesem Fisch was ausmacht, ob er ein paar cm weiter Schwimmen kann
Ja.
Oder wie geht es sonst weiter? Wenn ein Fisch in 200 Litern "glücklich" ist, warum dann nicht auch in 150? Und danach in 100? Reicht es, wenn er sich noch im Becken drehen kann?
Wer so argumentiert, lügt sich in die eigene Tasche.
Grüße
Ingrid
Ich sehe es ähnlich wie Michael. Natürlich darf es nicht zu extrem werden. Jedoch liegt besonders in diesem Forum, die Messlatte was Mindestvolumen angeht, sehr sehr hoch. Und wenn man dann mal ein Bild von seinem Aqua postet, wo ein Doc drauf zu sehen ist, kommen gleich die Experten raus und fragen " Was macht der Doc in so einer pfütze ? " ... Ist jetzt nicht böse gemeint und ich lese und poste sehr gerne hier...nur der ein oder andere user übertreibt es teilweise und fällt nur noch durch oben genannte Kommentare auf.
Ansonsten bin ich der meinung, dass ein HawaiiDoc auf 240 Litern gut gehen KANN....wenn die sonstigen Bedingungen stimmen...
Moin moin,
Eigentlich finde ich die Messlatte hier nur sehr niedrig angelegt...
Ich finde auch, es geht hier ein bisschen am Thema vorbei: Solange man richtig füttert und das Wasser in der richtigen Qualität hält, kann man einen Doktor auch in 40l oder noch weniger am Leben erhalten- genauso wie ja auch Hühner und Kaninchen in Käfighaltung durchaus überleben, oder Mastschweine; dass die Tiere das überleben stellt hier denke ich niemand in Frage, aber gutheißen wird es wohl auch keiner- oder?
Ich dachte immer, in der Aquaristik gehts auch immer um das Wohl der Tiere- aber hier stehen wir wohl irgendwo zwischen dem Wunsch nach hübschen Deko-Objekten und Massentierhaltung, und allem zugrunde liegt die Annahme, dass so ein blöder Fisch eben nur körperliche Bedürfnisse hat und keine geistigen. Aber wie dem auch sei- man soll als Mensch ja nicht immer von sich selbst auf andere beziehen? ![]()
Der Vergleich zwischen HawaiiDoc auf 240 Litern und einen Huhn im Käfig hinkt meiner Meinung nach schon gewaltig...
Bitte mit den Anworten nicht in Extreme abschweifen ! Von einem Goldfischgals war bei dem Threadstarter nicht die Rede, sondern von 240L.
Frage? Wer kennt die Bedürfnisse seiner Fische an Schwimmraum? Ingrid- wie lange pflegts du Doktoren und an was machst du deren artgerechte Haltung fest? Ist dir klar dass Tiere keine Bewusstsein haben wie Menschen und ihre Situation nicht reflektieren können wie wir ?
Ich würde eine Diskussion über den Unterschied zwischen 1m und 10m Beckenlänge verstehen. Alles andere halte ich für einen Witz. Oder glaubt ihr dass es für euch einen Unterschied machen würde, wenn ihr im Knast sitzt, ob eure Zelle 2m oder 3m lang wäre? Viel wichtiger wäre euch sicher, ob es gutes Essen gibt, ob gute Luft im Zimmer ist und ob es Kommunikation mit anderen gibt ![]()
Man muss bei den Fakten und Realitäten bleiben und sich nicht irgendwelche "vermenschelnde" Hirngespinste ausmahlen. Bitte lest genau was ich geschrieben habe zu Aufbau und Strömung, Wasserquali und Fütterung.
Ein kleines wohl strukturiertes Becken miit guter Strömung, Wasserqualität und adäquater Fütterung der Tiere ist beileibe was anderes als ein Hühnerkäfig! Übrigens - artgerecht ist dass in der Natur über 90% der Jungtiere das geschlechtreife Alter nicht erreichen.
Ich habe einen Flavescens im Becken der 13 Jahre alt ist, der wäre in der Natur längst von gekillt. Im übrigen passen sich viele Tiere auch an die Grösse des Beckens an, was das Wachstum angeht, das vergessen auch viele.
Moin,
Soll ja auch nur aufzeigen, wo der Unterschied zwischen "möglich" und "gut" liegt- aber natürlich muss man darüber nicht nachdenken, ist ja nur ein Hinweis.
Und letztlich ist das immer so ein bisschen Feilscherei, "Ich mache es noch richtig, solange es jemanden gibt, der es schlechter macht!"
Hi,
nö, hinkt nicht. ![]()
Was sind denn 240 Liter? 120 x 40 x 50? Und dann noch ein bißchen Deko hier und ein paar Korallen dort... wo soll sich ein Hawaiidoc wie meiner zum Beispiel (ca. 15 cm) denn da noch bewegen? Und mittlerweile finde ich er kann in meinen 450 Litern auch nicht mehr so richtig Gas geben, denn er ist seit ich ihn habe gut 5 cm gewachsen.
KÖNNEN kann man vieles, aber es geht darum was man SOLLTE. Artgerecht eben. Meine Einstellung war zu Beginn des Hobbies auch mal anders, aber mit der Zeit ist bei mir das Bewusstsein für artgerechte Tierpflege gewachsen und ich persönlich werde mir nie wieder einen Doc für meine Pfütze kaufen.
ZitatOriginal von mmegerle
Ist dir klar dass Tiere keine Bewusstsein haben wie Menschen und ihre Situation nicht reflektieren können wie wir ?
Hi,
Woher willst Du das wissen? Schon mal Fisch gewesen? ![]()
Man kann es nicht pauschalisieren und Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Regel sind in < 300 Liter aber Hawaiidocs, die sich den ganzen Tag kaum blicken lassen oder immer die selbe Runde drehen, am Wachstum gehindert werden (mbb schrieb mal "Großaugenfische"), ungewöhlich aggressiv werden usw.
Sie haben eventuell kein Bewusstsein so wie wir es kennen, aber "Wohlfühlen" kann sich der Mensch, der das verursacht hat bestimmt nicht. Wenn ich Hawaiidoc wäre würde ich lieber in Freiheit gefressen werden als so ein Dasein zu fristen.
ZitatOriginal von Claudia B
Wenn ich Hawaiidoc wäre würde ich lieber in Freiheit gefressen werden als so ein Dasein zu fristen.
Woher willst du das denn wissen? Wie hast du so schön zuvor gefragt: Schon mal Fisch gewesen
?
Also dass sich Fische sehr wohl wohlfühlen können zeigen mir meine jeden Tag. Die Docs sowie mein Papageifisch wechseln je na Situation die Farbe, fressen mir aus der Hand und lassen sich sogar manchmal streicheln.
Und nochmal eines ES GIBT KEINE ARTGERECHTE TIERHALTUNG in den meisten Heimaquarien, das ist Fakt. Wer sich mal mit dem Thema Doktoren etwas auseinander gesetzt hat, weiß dass die meisten Tiere ein Revier von 10 bis 15m2 für sich / oder zusammen mit Ihrem Partner beanspruchen. Also dürfte Keiner hier im Forum solche Fische pflegen.
Was ich gelten lasse, wenn Jemand in einem 2*2 Meter Becken ein paar Anemonenfische und einige kleinbleibenden Arten pflegt und er sagt ich halte meine Fische artgerecht ![]()
Ich denke wir machen uns alle etwas vor, letztlich halten wir Tiere, weil es uns Spaß macht und nicht dem Wohl des Tieres dient, nicht mehr und nicht weniger.
LG Stefan
ZitatAlles anzeigenOriginal von mmegerle
Bitte mit den Anworten nicht in Extreme abschweifen ! Von einem Goldfischgals war bei dem Threadstarter nicht die Rede, sondern von 240L.Frage? Wer kennt die Bedürfnisse seiner Fische an Schwimmraum? Ingrid- wie lange pflegts du Doktoren und an was machst du deren artgerechte Haltung fest? Ist dir klar dass Tiere keine Bewusstsein haben wie Menschen und ihre Situation nicht reflektieren können wie wir ?
Ich würde eine Diskussion über den Unterschied zwischen 1m und 10m Beckenlänge verstehen. Alles andere halte ich für einen Witz. Oder glaubt ihr dass es für euch einen Unterschied machen würde, wenn ihr im Knast sitzt, ob eure Zelle 2m oder 3m lang wäre? Viel wichtiger wäre euch sicher, ob es gutes Essen gibt, ob gute Luft im Zimmer ist und ob es Kommunikation mit anderen gibt
Man muss bei den Fakten und Realitäten bleiben und sich nicht irgendwelche "vermenschelnde" Hirngespinste ausmahlen. Bitte lest genau was ich geschrieben habe zu Aufbau und Strömung, Wasserquali und Fütterung.
Ein kleines wohl strukturiertes Becken miit guter Strömung, Wasserqualität und adäquater Fütterung der Tiere ist beileibe was anderes als ein Hühnerkäfig! Übrigens - artgerecht ist dass in der Natur über 90% der Jungtiere das geschlechtreife Alter nicht erreichen.
Ich habe einen Flavescens im Becken der 13 Jahre alt ist, der wäre in der Natur längst von gekillt. Im übrigen passen sich viele Tiere auch an die Grösse des Beckens an, was das Wachstum angeht, das vergessen auch viele.
Hallo Michael,
ein Blick auf meine Beckenangaben zeigt dir, wie lange ich schon Doktoren pflege.
Ich werde mir auch nicht anmaßen zu beurteilen, ob es 1000 Liter sein müssen oder ob 500 reichen. Allerdings halte ich 250 oder auch 300 Liter trotzdem für einen Witz. Dafür muss ich die Tiere nicht selbst halten. (Ich besitze auch keine Hühner und bin trotzdem gegen Käfighaltung.) Es reicht mir, die zu erwartende Endgröße zu wissen und die Tiere in Filmen oder beim Händler zu beobachten. Die Beschreibungen anderer Halter und die Haltungsempfehlungen vervollständigen das Bild.
Dass Fische sich der Beckengröße anpassen ist zum Teil richtig. In Süßwasserforen ist dieses Phänomen schon seit längerem als Krüppelwuchs beschrieben, weil dabei Organschäden auftreten.
Grüße
Ingrid
moin,
ZitatOriginal von Hergo, fressen mir aus der Hand und lassen sich sogar manchmal streicheln.
das ist dressur und hat mit artgerechter haltung absolut nichts zu tun, wie mancher tanzbär beweißt ![]()
ZitatOriginal von mmegerle Im übrigen passen sich viele Tiere auch an die Grösse des Beckens an, was das Wachstum angeht, das vergessen auch viele.
warum kommt da eigentlich immer wieder dieses unsinnige argument?
die tiere passen sich nicht an, sie verkrüppeln, erst kaum merklich, wenn man es merkt, ist es in der regel schon zu spät ![]()
dann stimmen die körperproportionen nicht mehr, und es kommt zur ausbildung der großen augen etc.
hier mal ein besonders scheußlich zugerichtetes exemplar
![]()
ZitatOriginal von Hergo
Also dass sich Fische sehr wohl wohlfühlen können zeigen mir meine jeden Tag. Die Docs sowie mein Papageifisch wechseln je na Situation die Farbe, fressen mir aus der Hand und lassen sich sogar manchmal streicheln.Und nochmal eines ES GIBT KEINE ARTGERECHTE TIERHALTUNG in den meisten Heimaquarien, das ist Fakt.
Hallo Stefan,
dann müssen sich die Fische im Meer sehr unwohl fühlen. Dort wollte sich noch keiner von mir streicheln lassen.
Und weil artgerecht eh nicht möglich ist, ist also die Beckengröße letztendlich unwichtig, denn eingesperrt werden sie so oder so? Weg mit den Haltungsempfehlungen und jeder so, wie er Lust und Laune hat?
Grüße
Ingrid
Moin,
ZitatOriginal von mmegerle
Ich habe einen Flavescens im Becken der 13 Jahre alt ist, der wäre in der Natur längst von gekillt.
...ich bin ja auch für natürliche Selektion, und leihe jedem gerne mal meinen Paddelbarsch....aber nur wenn ihr nix mehr nachsetzt!
ZitatOriginal von mmegerle
Im übrigen passen sich viele Tiere auch an die Grösse des Beckens an, was das Wachstum angeht, das vergessen auch viele.
....das ist Kümmerwuchs!!!! Das ist das selbe, was Japanische Frauen mit ihren Füßen tun......die Tiere verkümmern!
Die Mindestbeckengrößen im Lex sind für meinen Geschmack noch viel zu klein...ich gebe da Jannes recht.
Andere Länder schreiben deutlich größere Becken vor....an der Kontrolle hapert es.
Zu große Fische dann abgeben zu wollen ist löblich....deshalb ist mein Becken mittlerweile überfüllt!....wie so viele andere größere Becken. Die großen Schauaquarien sind auch voll, da wird man auch nichts mehr los....
Viele verwechseln m.E. auch den Begriff "artgerecht" mit "bedürfnisgerecht".
Die Diskussion über Mindestbeckengrößen für Fische (egal ob Doks oder andere) ist doch sowieso für die Tonne. Letztendlich ist jeder nur seinem Gewissen verpflichtet....
Genauso wie die Gesellschaaft, die Menschen (teilweise zu zweit) zeitlebens auf 10 qm einpfercht....die können im Knast echt alt werden...und sind dabei auch bestens medizinisch und ernährungsmäßig versorgt. Die bekommen sogar eine Stunde Hofgang.....scheint für Menschen auch artgerecht zu sein.
....und zu guter letzt: Ich sehe tagtäglich in meinem Beruf mißhandelte, mißbrauchte, verletzte und sogar getötete Kinder....wenn ich das mit Abstand sehen würde und nicht den Menschen angehören würde, müßte ich den Eindruck erhalten, das es "artgerecht" ist, Kinder zu schlagen, zu vernachlässigen....
Etwas OT, zeigt aber meine Einstellung zur Sinnhaftigkeit einer solchen Diskussion!
Hallo!
ZitatUnd nochmal eines ES GIBT KEINE ARTGERECHTE TIERHALTUNG in den meisten Heimaquarien, das ist Fakt.
Ich weiß nicht, wieso dieses unsinnige Totschlagargument nicht ausrottbar ist. Letztendlich steckt dahinter doch die Ansicht, wenn man Tierhaltung für verantwortbar hält, muss man automatisch auch jede Tierquälerei gutheißen. Das kann doch nicht ernsthaft vertreten werden.
@ Fischsuppe
Ich stimme dir vollkommen zu, außer darin:
ZitatLetztendlich ist jeder nur seinem Gewissen verpflichtet....
Das ist eben nicht so! In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Tiere verhaltensgerecht zu halten sind (man beachte: nicht artgerecht!).
Man kann nicht oft genug § 2 TierSchG zitieren:
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Das ist geltendes Recht und keine Frage des persönlichen Geschmacks!
Gruß
Wolfgang
Hi zusammen,
Um mich umfassend in diese immer wiederkehrende Endlosdiskussion einzubringen, fehlt mir leider die Zeit (und in Anbetracht der Resistenz mancher, in diesem Forum glücklicherweise selten gewordener, Aquarianer auch der Nerv).
Nur eins zur gern vorgeschobenen These, Fische würden weder fühlen, denken, noch sonst etwas empfinden, was eine entsprechende Behandlung moralisch notwendig machen würde:
In Krause, Jens et al. (2006): Fish Cognition and Behaviour, Blackwell, Oxford. wird der aktuelle Forschungsstand zur Frage erläutert, wie Fische wahrnehmen und inwiefern sie kognitive Strukturen zeigen, die von uns als 'Denken' oder sogar 'Intelligenz' bezeichnet würden.
Würden sich mehr Leute durch diese 300 Seiten schwere Kost quälen, hätten sicher einige Fische ein angenehmeres Leben...
Viele Grüße
Inken
Hallo Inken,
na das ist doch mal ein schönes Schlusswort.....zumindest für diesen Tröt.....
Wolfgang ich stimme dir in den Punkten zu 100% zu, aber wo fängt es an, wo hört es auf und wer kontrolliert sowas ?
Auch finde ich das artgerechte Tierhaltung kein Totschlagargument ist, sonder einfach der Wahrheit entspricht. Denn artgerecht ist wohl nur die Natur und da gehört wohl jedes Tier hin. Eine naturnahe Haltung mit dem Versuch optimale Verhältnisse zu erschaffen lasse ich gelten <--- das sollte auch das Ziel unseres Hobbys sein!
Über unsere Gesellschaft brauchen wir wohl nicht erst zu reden, denn diese ist an sich schon krank genug, auch hier müssen wir uns alle den Schuh mit anziehen ob wir wollen oder nicht.
@Ingrid dann müssen sich die Fische im Meer sehr unwohl fühlen. Dort wollte sich noch keiner von mir streicheln lassen.
Du weißt genau wie das gemeint ist aber was solls, einige Fische lassen sich auch im Meer streicheln...halt nur nicht von jedem ![]()
@mmb das ist dressur und hat mit artgerechter haltung absolut nichts zu tun, wie mancher tanzbär beweißt...das trifft denn wohl aber auf alle unsere Tiere die im Haushalt leben zu oder nicht ? Oder sagst du mir jetzt bei einem Hund, einer Katze oder einem Kaninchen ist das anders ![]()
Ich halte Fische nun schon seid 16 Jahren und so ganz langsam bilde ich mir mal ein ich weiß was gut und was schlecht für die Tiere ist. Natürlich passiren mir im Gegensatz zu vielen hier trotzdem noch Fehler
Das gleiche gilt auch für Kaninchen, bis jetzt sind unsere Bunnys alle älter wie 10 Jahre geworden und an Herzinfakt verstorben ( häufigste natürlcihe Ursache bei Kaninchen ) und das trotz Süßigkeiten wie Zitronenjoghurt, Salamischwarzbrot und Schokoküssen etc...auch ein Bunny ist nur ein Mensch ![]()
LG
Edit: sorry Inken das ist wirklich ein schönes Schlusswort
nur ich war gerade so schön in fahrt
außerdem finde ich egal wie oft man ein Thema durchnimmt es immer wieder auf neue spannend. Wer zum lesen keinen Lust hat...einfach ausblenden, hilft mir manchmal auch.
Ein letztes Wort,
zum Thema Kümmerwuchs, mit Verlaub das halte ich für eine ungeprüfte These. So lange nicht alle Haltungsbedingungen bei solchen Tieren in die Betrachtung eingeflossen sind und dazu die Fang- und Transporttechnischen Vorraussetzungen die der Fisch mit bringt halte ich solche Pauschalaussagen "kleines Becken = Kümmer/Krüppelwuchs" für sehr gewagt.
Ich habe auch in grösseren Riffbecken schon jede Menge Krüppeldoktoren und Hungerhaken gesehen
Die Beckengrösse ist beileibe nicht alles. Wie schon ein Vorredner gesagt hat, sieht man mit entsprechender Erfahrung am Aussehen und Verhalten der Tiere auf den ersten Blick an ob sie sich wohl fühlen. Und ich habe durchaus schon solche Doktoren auch in 200-300L Becken gesehen, wenn die Becken mit Sachverstand und verantwortungsvoll betrieben wurden. Zumal Docs in einem Riffbecken auch eine wichtige biologische Funktion haben.
Kognitive Fähigkeiten haben mit "Bewusstsein" nichts zu tun.
Der "je grösser - je lieber" Fraktion, mit noch dazu moralisch erhobenem Zeigefinger, möchte ich zu bedenken geben, dass man mit den Energiekosten einer grossen Anlage an anderer Stelle des Globus eine ganze Familie ein Jahr lang vor dem Verhungern retten könnte. Aber das nur mal am Rande, hat ja mit der ursprünglichen Frage des Themenstarters nichts zu tun. Aber wenn man Fragen über die moralische Vertretbarkeit von Dingen (hier Fischhaltung) aufwirft, sollte man auch über sowas nachdenken ![]()
Wie schon einer gesagt hat, letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden was er verantworten kann und was nicht. Da wie dort.
moin,
ZitatOriginal von mmegerle
Ich habe auch in grösseren Riffbecken schon jede Menge Krüppeldoktoren und Hungerhaken gesehenDie Beckengrösse ist beileibe nicht alles.
völlig richtig, hat auch niemand gehauptet, aber die beckengröße ist ein wesentlicher faktor. in zu kleinen becken führt dauerhaltung auch bei optimalen bedingungen genauso zu verkrüppelung wie dauerhaft z.b. mangelhaftes oder zu wenig futter in großen becken.
ZitatOriginal von mmegerleDer "je grösser - je lieber" Fraktion, mit noch dazu moralisch erhobenem Zeigefinger, möchte ich zu bedenken geben, dass man mit den Energiekosten einer grossen Anlage an anderer Stelle des Globus eine ganze Familie ein Jahr lang vor dem Verhungern retten könnte.
solche argumente sind mit verlaub gesagt humbug ![]()
genausogut könntest du verlangen, daß wir zu fuß zur arbeit etc gehen oder in eine hütte ohne heizung ziehen. das ist hier ganz sicher nicht die alternative, es geht schlicht und einfach darum, ob ich ein tier in der vorhandenen beckengröße halten kann oder nicht. wenn nicht, muß ich halt vergrößern oder verzichten. zum 1000. mal das gleiche experiment auf kosten der tiere zu machen, finde ich traurig ![]()
ansonsten, mit dem, was ich inzwischen "dort unten" alles gekauft habe, sichere ich sicher auch dort arbeitsplätze, und das ist deutlich besser, als almosen zu verteilen ![]()
Ihr werdet doch sowieso nie auf einen Nenner kommen, weder diejenigen, die sich ein 5000 Liter-Becken leisten können und sofort aufschreien, noch die 250 Liter-Fraktion, die mit ihrem Fischbestand hart an der Grenze hantieren...ist eine never ending story!
Außerdem wird langsam aber sicher doch vom Thema abgewichen...
@Michael (Megerle): Ich hatte selbst einen flavescens in 240 Liter mit einigermaßen (was halt so geht in so ner Pfütze) Schwimmraum. Es lag sicher an der Einzelhaltung aber ich glaube noch mehr an der Beckengröße: Je größer das arme Tier wurde (und er wurde sehr schnell groß) um so "bescheuerter" wurde er es war wirklich traurig mit anzusehen. Ich habe ihn dann an jemanden mit 1200 Litern abgegeben wo er sich super in eine 4er Gruppe flavescens integriert hat. Also nicht nur ums Krüppelwachstum gehts sondern auch um das Sozialverhalten der Tiere.
Hallo zusammen
Zitat:
Original von mmegerleDer "je grösser - je lieber" Fraktion, mit noch dazu moralisch erhobenem Zeigefinger, möchte ich zu bedenken geben, dass man mit den Energiekosten einer grossen Anlage an anderer Stelle des Globus eine ganze Familie ein Jahr lang vor dem Verhungern retten könnte.
Was soll denn hier Humbug sein....??
Möglichst viel Strom verbrauchen, von Klimaschutz und El-Ninio hat auch noch nie jemand etwas gehört, Korallen sterben durch Erwärmung ist auch kein Thema....Aber das liegt ja nicht an meinem Stromverbrauch da es ja auf den einzelnen nicht ankommt....:ylol
...daher gehe ich lieber auf "Anfänger" los, die gehören ja nicht zu uns...habe ja schliesslich nie Fehler gemacht und bei mir ist alles "Artgerecht" und noch kein Lebewesen ist in meinem Becken gestorben weil es hinter Glas gefangen war, hatte immer andere Gründe....und den Lufttransport finden die sogar noch lustig.
...Fangt fische und sperrt sie ein. Aber nur in ein bisschen grösseren Becken....
Gruss Simon
Hallo!
Allmählich wird die Argumentation immer skuriler. Wenn ich mir kein großes Becken leisten kann oder aus Umweltschutzgründen nicht leisten will, dann muss ich mir doch nicht trotzdem einen zu großen/lebhaften Fisch kaufen! Es gibt doch keinen Kaufzwang für Tiere und auch kein unveräußerliches Menschenrecht auf die Haltung von bestimmten Fischen. Dann heißt es halt, auf diese Tiere zu verzichten. Aber diesen Begriff kennt heute wohl kaum mehr jemand.
Jetzt sind wir ja fast schon so weit, dass eine nicht verhaltensgerechte bis quälerische und damit gesetzwidrige Tierhaltung als gemeinnützige und umweltfreundliche Großtat hochgelobt wird. Und klassenkämpferische Argumentationsschienen haben in einer Diskussion, in der es um das Wohl der Tiere geht, auch nichts verloren. Ich habe in den 80ern mit einem 200 l Becken gegonnen und wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, einen Fisch einzusetzen, der länger als 10 cm wird.
Verwunderte Grüße
Wolfgang
Moin moin,
Das heißt also im Klartext: Ein Unrecht rechtfertigt das andere? Selbst wenn diese Argumentation wirklich auf Fakten und Wissen basieren würde, heißt das immer noch, solange jemand etwas schlimmeres tut, darf ich das, was ich tue, auch? Wenn ich heute in der Zeitung lese, dass jemand erschossen wurde, dann darf ich erstmal ein paar kleine Läden ausrauben?
Im Übrigen bitte ich darum, die eigenen Beiträge vor dem Abschicken nochmal durchzulesen- und dann mal nachzuhaken, wo eigentlich im Grundrecht verankert steht, dass in jedem Meerwasserbecken auch ein Doktorfisch zu schwimmen hat. Es gibt kein Recht auf einen Doktorfisch- genausowenig wie auf einen weißen Hai oder andere Arten, die genauso interessant und schön sind.
Man setzt die Tiere in ein Becken, die hineinpassen, nicht die, auf die man ein Recht zu besitzen glaubt. Und all die armen, armen Gebeutelten mit ihren "kleinen" 300l-Becken müssen dann eben ohne Doktorfisch auskommen- ist ja nicht so, dass es keine anderen Fische im Meerwasserbereich gäbe, oder?
Hatte im übrigen noch nie ein Becken von 300l im Seewasserbereich, hatte noch nie einen Doktor, und trotzdem kann ich mich über Langeweile in dem Hobby nicht beklagen...
Zitat...daher gehe ich lieber auf "Anfänger" los, die gehören ja nicht zu uns...habe ja schliesslich nie Fehler gemacht und bei mir ist alles "Artgerecht" und noch kein Lebewesen ist in meinem Becken gestorben weil es hinter Glas gefangen war, hatte immer andere Gründe....und den Lufttransport finden die sogar noch lustig.
Danke, das hat mich echt erheitert- ich lache gern mal. Also muss jeder Anfänger seine eigenen Fehler machen, und eigene Fische verheizen, weil er ja alles besser weiß? Aber du bringst es genau auf den Punkt- sobald jemand, der länger als ein halbes Jahr Fische hält, einem Anfänger schreibt "Du, das geht so nicht", wird gleich herumgeschrien "ALLE GEHEN AUF MICH LOS! IHR LASST JA EH KEINE ANDEREN MEINUNGEN GELTEN!", ohne zu hinterfragen, woher dieses Wissen eigentlich kommt.
Also kommt, wenn ihr argumentieren wollt- dann doch aber bitte mit echten Argumenten.
ZitatIch habe auch in grösseren Riffbecken schon jede Menge Krüppeldoktoren und Hungerhaken gesehen
Die Beckengrösse ist beileibe nicht alles. Wie schon ein Vorredner gesagt hat, sieht man mit entsprechender Erfahrung am Aussehen und Verhalten der Tiere auf den ersten Blick an ob sie sich wohl fühlen. Und ich habe durchaus schon solche Doktoren auch in 200-300L Becken gesehen, wenn die Becken mit Sachverstand und verantwortungsvoll betrieben wurden. Zumal Docs in einem Riffbecken auch eine wichtige biologische Funktion haben.
Kognitive Fähigkeiten haben mit "Bewusstsein" nichts zu tun.
Biologische Funktion? Kot absetzen, Fressen? Ich glaube, das tun andere Fische auch. Algen fressen? Puh, das ist jetzt echt ein Totschlagargument- eigentlich sollte man den Doktorenfang komplett verbieten, weil allein dadurch die Riffe veralgen- denn andere Algenfresser gibt es ja leider nicht ![]()
Es lohnt sich übrigens, mal fünf Minuten darauf zu verwenden, über Verhaltensstörungen bei Fischen und anderen Tieren zu lesen, die durchaus existent und nachgewiesen sind- und die seltsamerweise auftreten trotz "idealer Bedingungen".
Und ja, ein Kaninchen wie auch ein Fisch, die sich streicheln lassen, sind gewissermaßen gestört- das ist auch der Unterschied in der Reptilienhaltung. Manche fuddeln die Tiere an, wo es nur geht, freuen sich über "zahme" Echsen oder Schlangen oder was weiß ich, andere erfreuen sich eher am natürlichen Verhalten und berühren die Tiere so selten wie möglich- muss jeder selbst entscheiden, was ihm gefällt, technisch gesehen gibt es aber einfach kein "Streicheltier", ausser möglicherweise dem Hund- der so hingezüchtet ist, dass er die Beziehung zum Menschen mehr oder minder sucht.(oder zumindest dazu in der Lage ist)
Lieber Wolfgang S
Bist du schon mal auf die Idee gekommen dass viele die mit 200L angefangen haben nach ein oder 2 Jahren "hochgerüstet" haben, was das Becken angeht?
Was spricht dagegen einen kleinen und rel. klein bleibenden Doc in ein solches Becken zu setzen und diesen dann später umzuziehen - nichts! Und genau das machen viele auch. Aber nur wenn Sie den Spass nicht gleich am Anfang verdorben kriegen :-/
Frag doch mal wieviel in dem Forum gleich mit einem 500 oder 1000L angefangen haben? Die meisten sind erst mit der Zeit und mit der Erfahrung immer "grösser geworden".
Alles sehr undifferenziert und zwischenzeitlich auch recht fruchtlos, im Sinne der ehemaligen Frage, was hier diskutiert wird. Ich würde jedenfalls einem Anfänger mit 240L jederzeit zu einem bsw. Hawai Doc raten. Es gibt deutlich schlimmere "Anfängerfehler" als dies. Immer vorrausgesetzt der betreffende hat sich den erforderlichen Sachverstand in der Meerwasseraquaristik angeeignet. Darauf kommst viel mehr an. Denn wenn einer nur weil er die finanziellen Möglichkeiten, aber keine Ahnung von der Sache hat, sich einen grossen Pott hinstellt, dann erdet er deutlich mehr Tiere in kurzer Zeit und hört oft bald auch wieder auf. Dies soll eine ganz allgemeine Feststellung sein und bezieht sich nicht auf irgendwen hier - nicht dass gleich wieder das "Geschrei" los geht.
Ich hoffe der Fragende konnte sich aus dem Thread seine Meinung bilden. Jeder solls machen wie er`s will und wie er´s versteht. Aber Moralapostel haben´s meist grade nötig ![]()
Es gibt keine kleinbleibenden Docs .... Mein Händler meinte auch, ein Hawaii in 240 Litern ist kein Problem der wächst ja eh so langsam. Pustekuchen dank Spirulina-Flakes und co konnte man dem Tier beim Wachsen zusehen und seinen Verhaltenstörungen ebenso. Aber deiner Meinung nach hätte ich besser noch nen zweiten dazu gesetzt dann wär alles gut geworden oder? Und so viele wie du meinst vergrößeren nicht weil entweder die finanziellen Möglichkeiten fehlen oder (wie bei mir) schlicht kein Platz ist für mein Wunschbecken das Argument ist Augenwischerei und hört man viel zu oft vorallem beim hepatus.
hi,
die beiträge von michael zeigen sehr viel wissen um die meersesaquaristik.
er spricht nur das laut aus, was viele denken und auch im laufe ihrer jahrzehnte erfahren haben.
wer hawaidocs mit spirulina mästet (sorry stefan :), anstatt ihnen ihr natürliches nageverhalten als aufwuchsfresser zu ermöglichen, darf sich nicht wundern, wenn son fisch aus aus vollgefressenheit und langeweile einen an die klatsche bekommt.... und ohne adäquate kumpelfische sowieso.
in den 60gern und siebzigern habe ich in einem meterzwanzig juwelbecken 3 gelbe gepflegt. das war früher voll normal und niemand störte sich daran. 240 liter waren ein großes becken - toll!
mittlerwele schwimmen gelbe hier in 4500 litern, sind in der tat etwas größer aber ansolut nicht in ihrem verhalten anders zu bewerten als damals meine drei im 240 liter.
wenn schon vom " biete enorm viel schwimmraum" stolz berichtet wird, weiss ich schon wo vielfach der hase langläuft.
stupides von rechts nach links schwimmbecken mit kaimauerrückwand ohne die so wichtige struktur einer riffnachbildung.
das nur mal am rande.
einem fisch ist es auch wurst, wenn er nach einer zeit des größerwerdens, in ein anderes, seiner neuen größe entsprechendes becken umgesiedelt wird. ein fisch ist in dieser richtung nicht wie ein hund zu sehen. der fisch geht in der neuen meute auf und dreht sich noch nicht mal um.
selbstverständlich ist es zu begrüßen, dass wir nicht mehr die sechziger haben und auch die fischbezogene beckengröße sich um etliches erweitert hat.
aber sich daran aufzuhängen, ob nun 280 liter oder es mindestens 320 sein müssen ist nicht wirklich dienlich und bringt uns keinen zentmeter weiter.
ein "fischgrechtes" aquarium misst sich nicht nur nach dem volumen seines inhalts.
![]()
Hi Joe,
keine Sorge Aufwuchsnahrung hatte er schon auch und die Spirulina-Flakes waren eben auch wieder ne Händlerempfehlung man sieht ja was dabei rauskommt. Fett war er nicht er is nur relativ schnell gewachsen. Und genau da liegt für mich auch mit der Hase im Pfeffer: mangelnde Beratung durch die Händler verkaufen verkaufen verkaufen und die Beratung bleibt auf der Strecke. In den 60ern hattest du aber auch noch nicht so schöne Korallen im Becken gehabt bei 3 Hawaiis und deren "Umsatz" möcht ich die Wasserwerte nicht wissen ![]()
Hallo!
ZitatWas spricht dagegen einen kleinen und rel. klein bleibenden Doc in ein solches Becken zu setzen und diesen dann später umzuziehen - nichts!
Auch dieses vielfach vorgeschobene Argument kann ich fast nicht mehr hören. Wer die Dinge in den Foren über Jahre verfolgt, wird schnell feststellen, dass die (nur) im Hinblick auf Fehlkäufe angekündigten Vergrößerungen nur wirklich selten passieren und wenn, dann meist auf eine Nummer größer umgestiegen wird, die auch nicht ausreicht. Die Methode ist auch vom Ansatz her falsch. Warum kann man sich den Fisch nicht erst kaufen, wenn man ihn ordnungsgemäß halten kann? Warum muss er erst in eine Sardinenbüchse? Wachstums- und Verhaltensstörungen treten meist viel schneller ein, als die großspurig angekündigte Vergrößerung erfolgt und die übermäßige Einengung der Bewegungsfreiheit wird nicht dadurch gemildert, dass man vielleicht, irgendwann eventuell ein größeres Becken plant. Also warum kann man nicht warten? Wer das nicht kann, hat aus meiner Sicht sowieso ein recht gravierendes Defizit im Hinblick auf seine "Meerwassertauglichkeit".
ZitatAber Moralapostel haben´s meist grade nötig
So etwas solltest du dir lieber verkneifen.
@ Joe: Ich schätze deine Kenntnisse und Beiträge im Allgemeinen sehr, aber deine Einstellung zur Fischhaltung teile ich in keiner Weise und kann sie auch nicht gutheißen. Insbesondere gehen davon falsche Signale für die Anfängerschar aus!
Zitatein "fischgrechtes" aquarium misst sich nicht nur nach dem volumen seines inhalts.
Das stimmt, man kann ein eigentlich ausreichendes Becken zuklotzen. Aber ein zu kleines Becken kannst du auch mit der vielgepriesenen schwimmfreundlichen Einrichtung keinen Millimeter größer machen! Da lügt man sich nur kräftig in die Tasche zu Lasten der Tiere.
Gruß
Wolfgang
moin,
ZitatOriginal von mmegerle
Ich würde jedenfalls einem Anfänger mit 240L jederzeit zu einem bsw. Hawai Doc raten. Es gibt deutlich schlimmere "Anfängerfehler" als dies. Immer vorrausgesetzt der betreffende hat sich den erforderlichen Sachverstand in der Meerwasseraquaristik angeeignet.
genau richtig ![]()
nur, hat er den "erforderlichen sachverstand", wird er deinen rat ignorieren, dann weiß er es nämlich besser ![]()
ZitatOriginal von Joe
mittlerwele schwimmen gelbe hier in 4500 litern, sind in der tat etwas größer aber ansolut nicht in ihrem verhalten anders zu bewerten als damals meine drei im 240 liter.
diese aussage ist definitiv falsch und spiegelt eindeutig händlerinteressen wieder! sicher gehen deiner meinung nach auch noch zwei palleties dazu ![]()
ZitatOriginal von Joe
einem fisch ist es auch wurst, wenn er nach einer zeit des größerwerdens, in ein anderes, seiner neuen größe entsprechendes becken umgesiedelt wird. ein fisch ist in dieser richtung nicht wie ein hund zu sehen. der fisch geht in der neuen meute auf und dreht sich noch nicht mal um.
da gebe ich dir sicher recht, aber wie viele siedeln im endeffekt wirklich um?
ZitatOriginal von Joe
ein "fischgrechtes" aquarium misst sich nicht nur nach dem volumen seines inhalts.
das steht bereits oben und wird durch wiederholen nicht richtiger ![]()
Wie agressiv und gereitzt die meisten Groß-Aquarianer doch werden...
@ mbb
Wenn du doch so ein fanatischer Verteidiger der 1000 Liter Becken bist, wieso hälst du dann Rochen in einem Aquarium? Meinst du nicht, dass die besser im Meer aufgehoben wären??
@ Joe
Finde ich gut, dass du deine Meinung hier trotzdem postest und nicht einfach mit der großen Welle mitschwimmst. Das machen nämlich einige hier, habe ich das Gefühl...
ZitatOriginal von Castro
@ mbbWenn du doch so ein fanatischer Verteidiger der 1000 Liter Becken bist, wieso hälst du dann Rochen in einem Aquarium? Meinst du nicht, dass die besser im Meer aufgehoben wären??
was ist an rochen anders als an anderen tieren, die wir halten?
haben die nicht auch kiemen und flossen?
aber das ist hier nicht thema, und dir fehlt da auch das wissen, oder wie viele tiere hast du bisher gehalten?
ich buche solche sprüche inzwischen als dumme polemik von neidhammeln ohne das geringste fachwissen!
aber du kannst gerne einen neuen fred zu diesem thema aufmachen und dein wissen über die haltung dieser tiere belegen ![]()
Wie gesagt, einige werden hier schnell agressiv und beleidigend, wenn sie sich auf den Schlips getreten fühlen. Und neidisch auf ein Aquarium, bin ich ganz sicher nicht. Aber mir auch egal, Michael Jackson der King of Pop ist tot. Von daher geht mir dieser Thread gerade am Arsch vorbei...
![]()
Hi
Ich gehöre sicher nicht zu denen die Coktofsche in 240L halten wollen. In die Ecke lasse ich mich auch nicht stellen.
Ich will auch nicht den Mist des Einen mit dem Mist des Anderen rechtfertigen.
Den Thread hier verfolge ich von Anfang an. Das meisste hab ich schonmal gehört oder gelesen.
Der erhobene Zeigefinger ist ja bei dem Thema nix neues.
Aber eines muss ich jetzt mal loswerden.
Dieses Post hier schiesst den Vogel ab:
Zitatwas ist an rochen anders als an anderen tieren, die wir halten? haben die nicht auch kiemen und flossen? aber das ist hier nicht thema, und dir fehlt da auch das wissen, oder wie viele tiere hast du bisher gehalten? ich buche solche sprüche inzwischen als dumme polemik von neidhammeln ohne das geringste fachwissen! aber du kannst gerne einen neuen fred zu diesem thema aufmachen und dein wissen über die haltung dieser tiere belegen
...gerade vor dem Hintergrund der vorangegangenen Posts.
Ich sehe hier ein perfektes Beispiel selektiver Wahrnehmung gepaart mit einer unglaublichen Arroganz und Ignoranz. ![]()
Rein grössenmässig betrachtet müsste ich einen Paletti in ein 100L Becken sperren um an die Rochen ranzukommen.
Wer im 3mmFloat Glashaus sitzt sollte wirklich nicht mit Katapulten spielen. ![]()
Äh danke übrigens für den Hinweis das Joe sein Geld neuerdings mit Doktorfischen verdient. ![]()
lg Lino
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