"Mindestaufwand" zur Pflege von einem Paar Amphiprion Ocellaris

  • Hallo zusammen,

    ihr habt's ja schon mehrmals angerissen , ich bin fest davon überzeugt , das die Quadricolor sich durch Stress zum teilen bewegen läst.Darum hätte auch ich keine Skrupel , sie in 100 Litern zu halten.Wenn's ihr zu eng wird , wird sie sich teilen , Christian hat es ja selber erlebt.Dann sollte man natürlich die Hälfte entfernen , bevor das wandern anfängt...
    Ausserdem glaube ich nicht , das die Occelaris in einem kleinem Becken so gross werden.Ein Bekannter von mir hatte mal ein (sogar schon älteres Päarchen) in 200 Litern , welches letztendlich in 450 L abgegeben wurde , wo die Fische dann noch beachtlich an Grösse zulegten und erst dort die erwähnten 8-10 cm erreichten.

    @lars

    feiens Becken hast du :smiling_face:
    ich glaube nicht , das da was nicht dran stimmt.Ich bin ziemlich fest davon überzeugt , das Clownies
    als Bewohner das Wachstum der Anemone hemmen.Auf dem Bild von Michael sind ja keine zu sehen , nehme an , hier wächst die Anemone ungestört ?

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (22. Oktober 2008 um 23:54)

  • Fällt mir gerade noch ein, ich kann glaub ich nicht mehr editieren: RHT hatte auch mal eine von meinen kleinen Anemonen! Roger wie groß ist die geworden?
    @ Thomas: danke für das Kompliment =)
    was du sagst ist sicher ein guter Einwand: In wieweit "stören" die Fische die Anemonen und zwingen sie zur Teilung! Ich hatte die Anemonen vor den Fischen, aber einen Zeit auch mit Porzellankrabben. Das mochten sie gar nicht! Sie teilten sich und wurden immer kleiner.
    Lars
    Edit : Höflichkeit ! Mein Namen fehlte.

    Einmal editiert, zuletzt von Lars Kläning (23. Oktober 2008 um 00:18)

  • Das mit der Teilung bei Stress hat mir Patrick Schubert von Pro Marin auch so gesagt (daher habe ich meine Anemone). Auf der anderen Seite spricht eine Größenzunahme (wenn man alle Ramete zusammennimmt) von mehreren tausend Prozent auch nicht für unzumutbare Bedingungen. Ich denke da ist der E. quadricolor Komplex, um mal nicht von einer Art zu sprechen, einfach sehr plastisch in der Ausprägung verschiedener Merkmale. Und dabei muss die größte Variante nicht zwangsläufig auch die "gesündeste" sein, das halte ich für Überinterpretation.

    Michael, das mit dem Verpflanzungsexperiment war ernst gemeint und nicht provokant. Würde mich sehr interessieren. Zu klären wäre nur der Versand und ob du das Risiko eingehen willst dass sie dir evtl. den ganzen Aufbau zuwachsen. Wenn sich bei dir einzelne große Exemplare entwickeln würden, wäre das zumindest für mich eine Überraschung. (oder kann sich wer melden der Ableger von mir hat? wie entwickeln die sich?)

    Und noch was Allgemeines: ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass ich für "Käfighaltung von Hühnern" bin. Sehe mich eigentlich eher als Fan des Gegenteils. Einen A. sohal würde ich z.B. nicht unter 15.000l empfehlen, wo andere wahrscheinlich deutlich drunter lägen mit ihrer Empfehlung. Aber ich mache mir halt gerne ein eigenes Bild.

    Grüße,
    Hanno

    P.S. finde die Diskussion übrigens sehr interessant und keineswegs zu hart :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Hanno
    @Michael: würdest du mal so nett sein und eine meiner Anemonen bei dir im Becken aufziehen? Würde mich echt interessieren wie die sich entwickelt. Übernehme aber keine Haftung (bilden viele viele kleine Ableger!).

    moin,

    nee, laß mal lieber :winking_face:

    hab so schon probleme genug mit meinen.

    wenn die einmal hinten im riff sitzen, hab ich praktisch keine möglichkeit, sie zu entfernen, da ich die hinterseite nur mit der zange erreiche.

    Zitat

    Original von Thomas Engels
    Ausserdem glaube ich nicht , das die Occelaris in einem kleinem Becken so gross werden

    jetzt bitte nicht wieder die "die fische passen sich an" sprüche :winking_face_with_tongue:
    das ist kein anpassen, sondern ein langsames verkrüppeln!
    genau dein posting belegt daher doch, daß eigentlich auch 200l noch zu klein sind :winking_face:

    mfg
    michael

  • hi,

    bei wirbellosen wie anemonen,korallen etc. ist die grösse des beckens wurst....

    wichtig sind die parameter wasser, strömung und licht und ggfls. nahrung.

    ist allerdings in kleineren becken nicht einfach hinzubekommen.

    ps: wie gross sind denn die becken der elterntiere ( z.b. ocellaris) bei profizüchtern...?

  • Hallo Joe!

    Zitat

    ps: wie gross sind denn die becken der elterntiere ( z.b. ocellaris) bei profizüchtern...?

    Ich glaube schon lange nicht mehr, dass eine Fortpflanzung ein Beleg für verhaltensgerechte Haltung ist! Auch Käfighühner legen Eier und auch Schweine pflanzen sich fort, selbst wenn sie in Boxen gehalten werden, die gerade mal so lange und breit sind wie sie selber. Die Reihe ließe sich ziemlich weit fortsetzen. Der Arterhaltungstrieb ist halt nach dem Selbsterhaltungstrieb der stärkste. Deshalb ist das Argument "Meine Fische laichen, also halte ich sie richtig" untauglich und dient meist nur der eigenen Rechtfertigung.

    Zu den Haltungsbedingungen:
    Weder für die Anemonenfische noch für die Anemone ist es normal oder gut , wenn sich die Fische mehr oder minder zwangsläufig ständig darin aufhalten müssen. Und da es bei allen guten Vorsätzen auch in Becken der Schnapsglasklasse in aller Regel nicht bei einem Pärchen A. ocellaris bleibt, sondern irgendwann doch andere Fische oder Garnelen etc. eingesetzt werden, wird der Lebensraum noch mehr eingeschränkt. Und die neu zugesetzten Tiere können sich in der zunehmend kleiner werdenden Ecke drängen, die die Anemone noch nicht abgedeckt hat...

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von Joe
    hi,

    bei wirbellosen wie anemonen,korallen etc. ist die grösse des beckens wurst....

    wichtig sind die parameter wasser, strömung und licht und ggfls. nahrung.....

    Eben,
    genau das meinte ich auch weiter oben.
    Bei Fischen sehe ich das ebenfalls ganz anders, aber bei Wirbellosen?
    Lasst mal die Kirche im Dorf :grinning_squinting_face:

  • Mann sollte beachten das kleine Anemonen leicht von den Fischen Todgekuschelt werden! Wenn kleine dann sind ausreichend viele Anemonen nötig. Dann gehen natürlich auch Becken von ca 100 Liter.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Wolfgang
    Ich glaube schon lange nicht mehr, dass eine Fortpflanzung ein Beleg für verhaltensgerechte Haltung ist! Auch Käfighühner legen Eier und auch Schweine pflanzen sich fort, selbst wenn sie in Boxen gehalten werden, die gerade mal so lange und breit sind wie sie selber. Die Reihe ließe sich ziemlich weit fortsetzen. Der Arterhaltungstrieb ist halt nach dem Selbsterhaltungstrieb der stärkste. Deshalb ist das Argument "Meine Fische laichen, also halte ich sie richtig" untauglich und dient meist nur der eigenen Rechtfertigung.


    Da stimme ich dir vollkommen zu. Aber es geht ja um "Mindestanforderungen" und "laichen" gehört nun einmal zu einem natürlichen Verhalten. Hätten Hanno und Ich geschrieben: "Unsere Fische verhalten sich völlig normal", hättet ihr doch alle ,völlig zurecht, geschrieben: "Woher willst du denn wissen was ein Normales Verhalten ist."
    Es ging einfach darum die Fakten aufzuzählen

    :confused_face: Was bedeutet denn dein "auch-käfighühner-legen-Eier"-Argument im Umkehrschluss?....
    Lars

  • Wolfgang: kann ja gut sein, dass das kein perfektes Indiz ist, aber welchen Maßstab würdest du anlegen? Meine Fische wirken sehr ausgeglichen, sind schön gefärbt, fressen sehr gut, laichen regelmäßig. Trotzdem Qualhaltung? Kann ja sein, aber welches Argument hast du dafür? Und um das nicht unter den Tisch fallen zu lassen: mein Hauptargument ist ja ein anderes, nämlich dass sie das jetzige Becken überhaupt nicht voll ausnutzen, obwohl es außer ihnen keinen einzigen Fisch im freien Wasser gibt. Man muss die Tierquälerei ja nicht herbeidiskutieren!

    Hier mal meine Beiden in ihrem Anemonenmeer:

  • Moin moin,

    Muss mich dem anschließen- absolut geiles Becken! :thup


    Nun aber zum eigentlichen Thema, eine Frage von einem unerfahrenen Narren: Mal angenommen, die entsprechende Anemone wird im entsprechenden "Minibecken" zu groß- was spricht denn dann eigentlich gegen eine "manuelle Teilung", wie sie oft genug von anderen Leuten praktiziert wird?

    Im übrigen liegt die Größe eines Fisches im Wesentlichen nicht am Becken, sondern an der Wasserqualität. Bewiesen durch eine Universität, bei denen im Laufe des Versuchs junge Karpfen so lang und länger wurden wie die blauen Plastikschalen, in denen sie gehalten wurden, während jene, die nicht so oft gereinigt wurden, die üblichen bekannten Krüppelformen bildeten.

  • Hallo Lars!

    Zitat

    Was bedeutet denn dein "auch-käfighühner-legen-Eier"-Argument im Umkehrschluss?

    Nicht mehr und nicht weniger, als dass Fortpflanzungstätigkeiten keine Beleg für verhaltensgerechte Haltung ist. Mit dem "natürlichen" Verhalten (nicht identisch mit dem "Verhalten in der Natur!") kommen wir der Sache schon näher. Und dazu gehört ein Bündel an Faktoren, von denen Hanno einige genannt hat. Allerdings: Auch der Goldfisch im Kugelglas schwimmt, frisst und ist schön farbig...

    Hallo Hanno!

    Schöne Aufnahme und schöner Anemonenwald! Ich sage nicht, dass in Becken unter 200 l gleich die Tierquälerei beginnt und deine Fische schauen keineswegs gequält aus, aber es gibt sicher Untergrenzen! Gegen kleinere Becken spricht m. E.:

    1. Die Anemonen werden im Normalfall (nicht so wie bei dir) für diese Becken zu groß. Das mag nun die Anemone wenig stören, aber sie nimmt den Fischen und anderen Tieren Platz weg, der einfach von deren Lebensraum abzuziehen ist. Im übrigen ist es für Nicht-Anemonenfische vermutlich ziemlich stressig, stets in unmittelbarer Nähe der Tentakel manöverieren zu müssen.

    2. Zum natürlichen Lebensumfeld der Anemonenfische gehören auch andere Fische und Wirbellose. Ohne diese "Ablenkungsfaktoren" haben sie keine Möglichkeit zur Interaktion, außer sie beschäftigen sich mit sich selber, dem Partner oder der Anemone, was dieser wiederum nicht unbedingt gut tut. Das bedeutet aber, für die Gesellschafter brauche ich Platz (siehe hierzu wiederum Argument 1). Ich habe A. ocellaris übrigens schon im 840-l-Becken gehalten und dort schwimmen sie durchaus ein größeres Stück von der Anemone weg, als sie das im kleinen Becken können/tun.

    Natürlich kann ich auch nicht sagen, 192,7 l ist artgerecht, 134,9 l geht gerade noch, aber 128,4 l ist Tierquälerei (die österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt für Anemonenfische mindestens 300 l vor!) Bei "aquarienadaptierten" Nachzuchttieren kann man vielleicht auch Abstriche machen gegenüber Wildfängen aus dem Meer. Bei den Mindestanforderungen soll man sich aber immer vom Vorsorgeprinzip leiten lassen und nicht die minimalste Ausstattung (an der Grenze zur Tierquälerei) als Vorgabe nehmen, sondern sich auf die einigermaßen sichere Seite stellen. Das sollten wir unseren Gefangenen schuldig sein. Bei 200 l und einem Ocellaris-Pärchen mit kleinen Geschellschaftern kann ich mir denken: "Das passt gut". Bei 160 l würde ich mir denken: "Na ja, es wird schon noch gehen". Bei 100 l müsste ich mir sagen:" Eigentlich ist das nicht mehr in Ordnung". Und parallel dazu würde sich mein Wohlbefinden beim Blick ins Aquarium gestalten.

    Letztendlich wurden solche Diskussionen ja schon sehr oft geführt, stets ohne Ergebnis außer mit dem, dass sowieso jeder mit den Tieren macht, was er will.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang S (23. Oktober 2008 um 15:00)

  • BTW:
    Ich habe mir gerade das Sera Biotop Cube 130 bestellt.
    160 LIter sind besser als 112 :grinning_squinting_face: :smiling_face_with_sunglasses:

    Was in diesem Becken alles Möglich ist (oder nicht), sieht man der bei "Wahl zum Becken des Monats Oktober 2008".
    Man kann in diesem Becken eine schöne hohe Säule einbringen, was in so kleine Becken, so finde ich, immer gut aussieht.
    Danke nochmals Hanno!

  • Hallo Rüdiger

    Wenn du eine hohe Säule da rein stellen willst solltest du aber darauf achten, dass die nicht im Bereich der Beleuchtungsfläche endet, sonst schluckt die sehr viel des ohnehin schon rel. mageren Lichts :winking_face:

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Zitat

    Original von Ruedi
    Hallo Rüdiger

    Wenn du eine hohe Säule da rein stellen willst solltest du aber darauf achten, dass die nicht im Bereich der Beleuchtungsfläche endet, sonst schluckt die sehr viel des ohnehin schon rel. mageren Lichts :winking_face:

    Danke für den Tipp :thup

  • Möchte noch mal sagen, dass ich die generelle Empfehlung von mindestens 200l für diese Art unterstütze, es aber auch für möglich halte sie artgerecht in meinen 112l zu halten. Denn zu deinen Punkten: sie haben Interaktionsmöglichkeiten da im Becken noch andere Tiere leben, und die wiederum sind so ausgewählt, dass sie keine Probleme durch die Anemonen haben. Muss natürlich Alles dementsprechend geplant sein.

    Zu den kopulierenden Schweinen: da vergleichst du natürlich Fische mit Schweinen...äh...Äpfel mit Birnen. Da muss man sich leider schon die Mühe machen und jede Art einzeln betrachten. Manche Tiere reproduzieren gerade wenn die Bedingungen schlecht sind (dein Avatar-Wasserfloh z.B.), andere dagegen nur wenn alles stimmt (siehe manche Zoonachzuchtprogramme).

    Und nein, ich mache nicht einfach was ich will, sondern was ich für richtig halte. Und da fließen selbstverständlich auch Erfahrungen Anderer ganz entscheidend mit ein! Vor allem die von vernünftigen Diskutanten wie dir :winking_face:

    Und zum Abschluss noch: eine Verordnung zu zitieren die auch für Premnas und A. clarkii gilt ist zumindest schelmisch :winking_face:

    Grüße,
    Hanno

  • Hallo Hanno!

    Man kann m. E. die Mindestanforderungen an Beckenvolumen auch unterschreiten, wenn man das profimäßig angeht (Einrichtung, Besatz, Technik). Und meine beiden genannten Argumente sind ja nicht unumstößlich oder unüberwindlich, wie ja dein Becken und auch das von Lars nach allem was ich sehe recht gut zeigen. Das ist für mich in Ordnung! Aber die Steckbriefe sind in erster Linie für Anfänger gedacht, die halt noch nicht wissen, dass und wie man geringeres Volumen mit umsichtigen Maßnahmen in gewissen Grenzen auch ausgleichen kann. Und gerade Anfänger lesen die Botschaft "Das geht auch in kleinen Becken" nur allzu gerne und unkritisch, so dass man diese Aussage schon mit allem Wenn und Aber garnieren muss.

    Zu den Schweinen: Ich vergleiche nicht Schweine mit Äpfeln oder Fische mit Birnen oder so :D. Ich sage nur, dass das Argument Ablaichen = Wohlbefinden nicht hält und das gilt m. E. auch bei Fischen, wenn auch sicher nicht bei allen Arten (auch hier gibt es aber Massenzuchtfarmen). Die von Joe angesprochene Haltung mancher Anemonenfische in Profizuchten (kleine nackte Becken mit einer "Ablaichplatte") zeigt mir aber, dass gerade Amphiprion durchaus auch bei völlig artwidrigen Bedingungen zur Fortpflanzung neigt (vielleicht sogar besonders gut?).

    Zitat

    Und nein, ich mache nicht einfach was ich will, sondern was ich für richtig halte.

    Ich hoffe für dich, dass sich das weitgehend deckt =). Das war von mir ein allgemeiner Frustsatz, der nicht auf dich oder einen anderen Mitschreiber dieses Threads gemünzt war. Hier reden wir ja nicht über indiskutable Verhältnisse sondern eher über den Unterschied zwischen "kann man machen" und "soll man machen" und die Entwicklung der Diskussion zeigt ja, dass man miteinander reden kann. Find ich gut! Insofern war der Satz inhaltlich richtig, aber in diesem Thread tatsächlich etwas deplaziert :wink.

    Die österreichische Tierhaltungsverordnung ist natürlich sehr pauschal (notgedrungen) und setzt z. T. auch recht hoch an. Da es sich aber auch dort um Mindestvolumina handelt, muss man schon davon ausgehen, dass das auch für A. ocellaris gedacht war und für weitere Arten dementsprechend mehr erforderlich ist. Jedenfalls gilt sie nunmal auch für A. ocellaris und Marubis unterschreitet damit den österreichischen Gesetzgeber in den Anforderungen um sage und schreibe ein Drittel. Also Maßlosigkeit kann man uns sicher nicht vorwerfen, eher, dass wir schon wieder einmal hinter den Österreichern liegen :D.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • :thup :thup
    Mensch Leute, was war das für eine tolle Diskussion!!
    Wolfgang: Ich gebe dir prinzipiell in allen Punkten recht!
    Und nächstes mal wenn es wieder heisst: "Ich-will-einen-chelmon-in-300l-weil-ich-hab-nämlich-glasrosen" oder "Mein-Händler-hat-einen-zebrasoma-in-einem-redseamax-kann-ich-das-auch?" dann werde ich wieder100% auf deiner Seite stehen.
    Auch ich habe die Marubis Empfehlung niemals kritisiert.
    Und ich hoffe, dass ich die Offenheit Kritik anzunehmen nicht verlieren werde, damit es eben mehr Leute gibt und sich der resignative Satz

    Zitat

    Letztendlich wurden solche Diskussionen ja schon sehr oft geführt, stets ohne Ergebnis außer mit dem, dass sowieso jeder mit den Tieren macht, was er will.


    nicht bewahrheitet.
    :confused_face: Gott wenn ich das so lese, Wolfgang, du hast -leider- auch mit diesem Satz recht.!
    Hoffentlich schreibt der Themenstarter oder jemand anders noch was, hab irgendwie keine Lust hier das Schlusswort zu haben.... :wink
    Also bis denne
    Lars

  • Zitat

    Original von mbb

    jetzt bitte nicht wieder die "die fische passen sich an" sprüche :winking_face_with_tongue:
    das ist kein anpassen, sondern ein langsames verkrüppeln!
    genau dein posting belegt daher doch, daß eigentlich auch 200l noch zu klein sind :winking_face:

    Ich mag diese Sprüche an sich auch nicht , aber falls dein Argument wirklich stimmen sollte , wären auch 360 L für blaue Riffbarsche (Ch.cyanea) zu klein , die habe ich auch schon wesentlich grösser in grösseren Becken gesehen (als bei mir)
    Demnach wäre die Konsequenz , dass nur ein Becken , wo der Fisch/das Tier seine maximale (auch in der Natur übliche) Endgrösse erreicht , dem Tier ausreichend gerecht wird (rein Raum-mässig)
    Da würden aber viele ins Schleudern kommen...
    Du hast ja gut reden :face_with_rolling_eyes:, aber alle können nunmal nicht solche Schnorchelparadiese (das ist als Kompliment gemeint =))wie du im Wohnzimmer haben ...

  • So, der Themenstarter schreibt nun das Schlusswort :D:

    Ich denke, dem Ocellaris wird es wohl egal sein ob er nun in einem 125 Liter oder 1000 Liter Becken gehalten wird.
    Er schwimmt so oder so quasie nur zum Fressen aus seiner Anemone oder aber um andere Tiere zu verjagen, die seinem "Wohnzimmer" der Anemone zu nahe kommen.

    Hautpsache, die Wasserqualität und die allgemeine Pflege kommt nicht zu kurz.

    Letztlich bleibt es doch ein Aquarium!

    Wenn einem Ocellaris 125 Liter nicht langen, dann langen einem (z.B.) A. Hepatus auch keine 5000 Liter :winking_face:

  • Hallo Rüdiger!
    Wow, hat sich dieser Thread entwickelt. Hätte ich nie mit gerechnet, hatte den völlig aus den Augen verloren.

    Tja, egal wird es dem Ocellaris mit Sicherheit nicht sein! Nicht alle Amphiprion sind ausschließlich Anemonengebunden auch wenn es die meisten sein werden. Nur kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass meine definitiv nicht Anemonengebunden sind. Sie sind im ganzen AQ unterwegs, aber auch wirklich jede Ecke und kehren dann wieder zu Ihrer Anemone zuück. Und mein Becken hat ca. 350 L. Genau das gleiche in dem Schaubecken meines Händlers und dass hat immerhin 800 L.

    Für kleine Clown´s würde sicherlich weniger reichen, aber meiner Meinung nach nicht für ausgewachsene.

    Gruß
    Gerrit

  • Zitat

    Original von Rüdiger Scharm
    So, der Themenstarter schreibt nun das Schlusswort :D:
    Wenn einem Ocellaris 125 Liter nicht langen, dann langen einem (z.B.) A. Hepatus auch keine 5000 Liter :winking_face:

    Nicht um dir das Schlusswort zu nehmen :

    aber genau das bleibt nämlich auch mein (vorläufig) letzter Gedanke hier :

    wenn es noch gerade gut geht , über den Raumanspruch von Clownies zu diskutieren , ist's wohl kein Wunder , das es bei Docs normalerweise in die Hosen geht ...
    ...man kann sich noch ganz gut bei 150 Litern einigen :winking_face: , wenn man das hier "verhandelte" aber auf andere Fischarten übertragen würde , würden die meisten von uns vielleicht kaum noch Zwergkeiser halten dürfen...

  • Nun,

    auch wenn die "Forderungen" hier vielleicht als nicht verwirklichbar oder vielleicht sogar als ein wenig lächerlich betrachtet werden, so wird wohl noch ein erhebliches Umdenken einsetzen müssen, nämlich spätestens dann, wenn die Gerüchte sich bewahrheiten, dass es in nicht zu ferner Zukunft so etwas wie eine EU-Regelung für den Bereich geben soll. Und ratet mal, was angeblich als Vorbild dient? Tja, die Österreicher... ;). Mag schon sein, dass dann ganz, ganz viele Aquarianer die Vorgaben nicht erfüllen können, aber das wird dem Verordnungsgeber ziemlich egal sein. Vielleicht sollen wir uns schon einmal daran gewöhnen, dass man auch Heimtieren soviel Lebensraum geben muss, dass sie wenigstens auswachsen können. Ich bemühe mich schon in dieser Richtung: Mein größter Fisch (von insgesamt 6 Paaren) im 900er ist derzeit ein Mandarin-Männchen, im 300er lebt ein Pärchen Blaustreifen-Seenadeln mit ein paar Garnelen und Einsiedlern, die ich alle im Algenwald nur selten sehe. Mir gefällts, aber ich weiß und akzeptiere natürlich, dass das für die meisten kein nachahmungswertes Beispiel ist. Muss auch nicht sein.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von Thomas Engels
    aber falls dein Argument wirklich stimmen sollte ,..

    moin,

    das war eigentlich nicht mein argument, sondern deins!

    ich hab es nur etwas aufgearbeitet :winking_face:

    es deckt sich aber mit meinen erfahrungen.

    und was jannes schrieb, mag zwar auf karpfen zutreffen, obwohl ich auch das bezweifele ( sorry, ich bin angler, da macht man seine erfahrungen). aber zum beispiel für hecht wird die endgröße durch die gewässergröße vorgegeben!

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Wolfgang S
    Nun,

    auch wenn die "Forderungen" hier vielleicht als nicht verwirklichbar oder vielleicht sogar als ein wenig lächerlich betrachtet werden, so wird wohl noch ein erhebliches Umdenken einsetzen müssen, nämlich spätestens dann, wenn die Gerüchte sich bewahrheiten, dass es in nicht zu ferner Zukunft so etwas wie eine EU-Regelung für den Bereich geben soll. Und ratet mal, was angeblich als Vorbild dient? Tja, die Österreicher... ;). Mag schon sein, dass dann ganz, ganz viele Aquarianer die Vorgaben nicht erfüllen können, aber das wird dem Verordnungsgeber ziemlich egal sein.

    Nun , lächerlich finde ich das Thema überhaupt nicht.Nur habe ich noch etwas Schwierigketen mit der Forderung,das der Qualitätsbeweis für artgerechte Haltung die Endgrösse des Geschöpfes sein soll...
    mein Percula-Weibchen hat diese in meinem 360 l Becken erreicht , die Vorgängerin Frau Occelaris aber nicht ... :confused_face:

  • Zitat

    Original von mbb

    und was jannes schrieb, mag zwar auf karpfen zutreffen, obwohl ich auch das bezweifele ( sorry, ich bin angler, da macht man seine erfahrungen). aber zum beispiel für hecht wird die endgröße durch die gewässergröße vorgegeben!

    Ich bin auch Angler ,

    (und da kann's aber ganz schnell OT werden :D) und da kauf ' ich dir den Hecht schonmal gar nicht ab , da gibt's doch viele Beispiele das die Bestände schnell verkümmern (von der Grösse ,nicht von der Anzahl) können , wenn der Futterzugang nicht stimmt...was übrigens auch auf Forellen und andre zutrifft...
    ...nicht zu vergessen die Lachse , wo zwei Fische gleich alt sein können , aber der eine 3 und der andre 8 kg wiegt ...
    ...und denk 'mal , wenn die Behörden es spitz kriegen , wieviel m3 bräuchten dann Hechte um ihr dasein
    in einem bestimmten Gewässer zu berechtigen ?
    ..und wenn wir es so weitertreiben ?(, dann wäre dies doch ein Argument , das Fische sich DOCH anpassen ?
    in den kleinsten Flüssen werden die Lachse nur ca.1,2 kg ...im Schnitt..im Fluss nebenan bis 25 kg...

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (23. Oktober 2008 um 22:29)

  • Zitat

    Original von Thomas Engels
    (und da kann's aber ganz schnell OT werden :D)

    Was hier aber wirklich nicht sein muss....also lasst bitte die Karpfen Karpfen und die Hechte Hechte sein und bleibt bei der Meerwasseraquaristik und den Anemonenfischen. :smiling_face: Viele Grüße, Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
    ________________________________

    Nur was Menschen kennen, können sie lieben.
    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Hallo Thomas!

    Zitat

    Nur habe ich noch etwas Schwierigketen mit der Forderung,das der Qualitätsbeweis für artgerechte Haltung die Endgrösse des Geschöpfes sein soll...

    So ist es auch nicht gemeint. Auch in freier Natur gibt es unterschiedlich große Individuen, die Größe des Lebensraums ist da sicher nicht alles. Aber wenn die Fischart XY in einem Becken mit 100 l in der Regel nur 5 cm lang wird, in Becken mit >200 l aber in der Regel 8 cm, dann ist das schon ein gewichtiges Indiz, selbst wenn es ausnahmsweise in 100 l auch 8 cm Exemplare und in 200 l gelegentlich auch 5 cm Exemplare geben mag. Neben der Endgröße sind sicher auch das Bewegungsbedürfnis, das Aggressionspotential und das Revierverhalten zu beachtende Aspekte. Und natürlich wird man nie eine Mindestgröße mathematisch exakt begründen können. Aber auf Annäherungswerte wird man kommen.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • sorry, sabine, es geht aber auch ot :winking_face:

    Zitat

    Original von Thomas Engels
    ..und wenn wir es so weitertreiben ?(, dann wäre dies doch ein Argument , das Fische sich DOCH anpassen ?...

    hechte und viele andere süßwasserfische können sich anpassen, naturbedingt hat es die evolution so vorgesehen, da sie ihr gewasser nicht vergrößern können (das bezieht sich jetzt nur auf stehende gewässer!)

    dieses problem hat sich aber meerwassertieren nie gestellt. sicher werden auch diese durch reviergrenzen eingeengt, aber die größten und stärksten tiere können ihr revier vergrößern, definitive grenzen kennen sie somit im unterschied zum teich- hecht nicht!

    mfg
    michael

  • Hallo Sabine!

    Nun sieh es mal nicht so verkniffen bürokratisch ;). Wir diskutieren hier freundschaftlich-zivilisiert über die Frage der Aquariengröße und da müssen zur Argumentation schon auch mal Karpfen und Hechte herhalten (wir hatten heute auch schon Hühner und Schweine, Äpfel und Birnen :ylol). Alles im Sinne eines Herantastens an die Ausgangsfrage: Wie groß muss ein Ocellaris-Becken sein und vor allem warum? Wenn man bedenkt, wie vergleichbare Diskussionen früher mit Beleidigungen und Forenaustritten endeten, dann finde ich, solltest du diesen Thread als lobenswertes Musterbeispiel einer sachlich-freundlichen Auseinandersetzung laufen lassen. Nicht nur Ocellaris, sondern auch User brauchen Freiraum, um sich entfalten zu können und damit ihre Meinung richtig auswachsen kann. Also geh mal beruhigt Zosterae füttern :D.

    Hochachtungsvoll :grinning_squinting_face:

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Tja...wie man's macht macht man's verkehrt.... :loudly_crying_face: - dann diskutiert mal schön weiter - aber wehe es kommen, hinterher Klagen :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
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    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Hallo Michael!

    Im Ansatz hast du sicher recht. Aber auch im Meer gibt es sicher Unterdrückung aufgrund von Rangordnungen oder Platzmangel. Auch ist die Futtersituation und die Wasserqualität bei weitem nicht überall gleich. Wir hatten hier schon einmal den Gedanken, dass für Rifffische das Meer nicht grenzenlos ist, sondern auch deren Lebensraum durch verschiedene Parameter eingeschränkt ist. Das erschien mir nachvollziehbar, zumindest für "substratgebundene" Arten. Das dürfte auch der Grund sein, warum wir uns mit diesen Arten im Aquarium leichter tun als mit Freiwasserarten.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von Wolfgang S
    Aber auch im Meer gibt es sicher Unterdrückung aufgrund von Rangordnungen oder Platzmangel.

    jein.

    sicher erreichen auch im meer nur wenige tiere die endgröße.

    je größer sie jedoch werden, umso weniger probleme haben sie damit, ihr revier zu verteidigen und zu erweitern. somit wird es irgendwann mal "grenzenlos", wobei es natürlich wenig sinn macht, ein revier zu verteidigen, welches von der größe her nicht benötigt wird (sind ja fische, keine menschen!).

    konkretes beispiel:

    pflege 2 arten anemonenfische, die früher ihre eigene anemone verteidigten.

    je größer jedoch das premnas- weibchen wurde, um so mehr dehnte sie ihre ausflüge durchs becken aus.
    da an anderen stellen des beckens auch noch anemonen stehen, wurden diese langsam, aber sicher auch zum revier erklärt. heute schwimmt sie auch viel frei zwischen den anemonen und nutzt das gesamte becken, während das deutlich schwächere ocellaris- paar sich darauf beschränkt, seine anemone zu verteidigen.

    mfg
    michael

  • Hallo Michael!

    Ja, das ist nachvollziehbar. Ich habe ja auch schon weiter oben geschrieben, dass die A. ocellaris in meinem größeren Becken auch größere Ausflüge machten. Eine Anemone mussten sie nicht besetzt halten, weil keine sonstigen Anemonenfische vorhanden waren. Auch im Roten Meer konnte ich Anemonenfische (Amphiprion bicinctus) ein ganzes Stück weit von der Anemone entfernt beobachten. Also hocken Anemonenfische normalerweise wohl nicht immer in den Tentakeln, wenn die Umgebung genügend Freiraum und Rundumsicht bietet. Das spricht wiederum für etwas größere Becken, obwohl man andererseits sagen muss, dass es kaum andere Fische gibt, die so an einen Standort gebunden sind.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von Sabine Sax

    Was hier aber wirklich nicht sein muss....also lasst bitte die Karpfen Karpfen und die Hechte Hechte sein und bleibt bei der Meerwasseraquaristik und den Anemonenfischen. :smiling_face: Viele Grüße, Sabine

    Es hat mich schon öfter gewundert , warum insbesonders Meerwasseraquarianer Vergleiche mit
    Süsswasser- oder gar Speisefischen so anstrengend finden :confused_face:
    auch wenn ich glaube , das es für die meisten keine Neuigkeit ist , in ihrer Heimat dienen viele unsere "Lieblinge" als Bereicherung des menschlichen Speisezettels :loudly_crying_face:

  • Hallo Wolfgang,

    ich habe in meinem Becken mit 960L ein ocellaris Pärchen, das nie in die Quadricolor eingezogen ist (einmal nach der Vergrößerung hab ich beide per Netz in die Anemone gesetz, der erste Fisch war am nächsten Morgen draußen, der andere einen halben Tag später): Ok ich weiß, das die Quadricolor nicht ihre bevorzugte Anemone ist: Aber auch bei Ruedi, von dem die Nachzuchten sind, waren die Fische davor in einer drinnen....
    Die sind sehr Standorttreu an einer Stelle des Beckens, lediglich bei der Fütterung bewegen sie sich mal von dem Ort weg.
    Dasselbe beobachte ich bei dem Ocellaris paar im 2500L Aquarium in MAurach. Dort waren sie mal kurzzeitig in einer Quadricolor - aber nur solange, die am angestammten Platz der Fische war; nachdem sie von diesem wegwanderte blieben die occelaris wieder ohne Anemone zurück...; mehr als 20cm bewegen die sich nicht von ihrem Platz weg.
    Ganz anders da der frenatus, der da auch im Becken ist; der ist im ganzen Becken unterwegs und auch immer wieder in einer der drei quadricolor am kuscheln...

    Soweit meine Beobachtungen.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Original von Wolfgang S
    Hallo Thomas!

    So ist es auch nicht gemeint. Auch in freier Natur gibt es unterschiedlich große Individuen, die Größe des Lebensraums ist da sicher nicht alles.

    Genau ,die Grösse des Lebensraumes ist nur ein Parameter , ausserdem noch von unterschiedlicher Wichtigkeit von Art zu Art.
    Warum ist es eigentlich so ein grosses Argument , das es einem Fisch besser geht , wenn er seine volle Grösse erreicht ?Auch hier gibt es ja grosse Unterschiede von Art zu Art , es soll ja welche geben , deren Wachstum sich überhaupt nicht von der Beckengrösse beeinflussen lässt ?
    Welch ein kümmerliches Leben führt dann das Clownfisch -Männchen , welches bei den meisten Arten kaum halb so gross wird wie das Weibchen ? :grinning_squinting_face:
    Brunnenbauer z.B. könnte man in ein 1000 l Becken stecken , und egal wieviel grösser sie darin werden könnten , wenn sie ihre Burg nicht bekommen , werden sie vor Depression zunichte gehen...hier ist der Bodengrund noch wesentlich wichtiger als die Anemone beim Clownfisch , wage ich zu behaupten.
    Auch um nochmal zu der Sache mit der Laichbereitschaft zu kommen , bei Schweinen ( =)) ,Guppies und Clownfischen ist dies vielleicht nicht der grösste Beweis für artgerechte Haltung - bei Docs sieht's da wohl auch schon wieder etwas anders aus...die werden wohl kaum aus "Langeweile" reproduzieren...
    ...und wenn artgerechte Haltung auch bei Wirbellosen gleiche Wichtigkeit haben sollte wie bei Fischen ,
    sollten Anemonen eigentlich ohne Anemonenfische gehalten werden , da sie sich dann doch oft viel besser entwickeln :face_with_rolling_eyes:

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (24. Oktober 2008 um 18:26)

  • Wenn man nur voher wüsste, welcher Clownfisch eine Anemoe will und welcher nicht...
    Dann könnte man so ein kleines Becken auch mit Clownfischen aber ohne Anemone halten, wenn man unbedingt Clownis möchte.
    Dann hätte man mehr Auswahl an sonstigen Korallen, weil Wanderungen gerade in Becken <200 LIter wohl nicht sehr gern gesehen sind :smiling_face_with_sunglasses:

    Oh je. Hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder was falsches gesagt :smiling_face_with_sunglasses: :grinning_squinting_face:

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