Posts by Hanno

    Teilen wir noch die Realität oder nur Empfindungen? Genau genommen dürfte man auch diese Arten nicht empfehlen.

    Damit macht man es sich meiner Meinung nach zu einfach. "Kein Tier kann in Gefangenschaft wie in Freiheit leben" ist ein Totschlagargument um nicht weiter darüber nachdenken und differenzieren zu müssen.

    Aus diesem Grund sehe ich auch die No Zoos-Bewegung (Gegenpol) skeptisch.

    Man kann Tiere so halten, dass sie davon nichts merken, so dass sie wahrscheinlich nicht leiden, so dass ihr Verhalten merklich eingeschränkt wird und so dass man es als Tierquälerei bezeichnen kann.

    Vieles davon ist natürlich subjektiv und Ansichten und Ansprüche wandeln sich mit der Zeit. Aber es ist nicht vollkommen beliebig.

    Ich maße mir nicht an einzelne Szenarien die irgendwo in der Mitte liegen allgemeingültig zu bewerten. Aber zu bestreiten, dass Unterschiede in der Bewertung verschiedener Haltungsformen zu sehen sind, ist dann doch nicht konstruktiv.

    VG Hanno

    Schnorcheln/tauchen erdet doch aber wirklich immer wieder!

    Diesen Sommer im Mittelmeer wieder beobachtet wie mittelgroße Chromis-Schwärme in Ruhe einfach etwa 100.000 Liter Wasser einnehmen.

    Oder wenn man mal im roten Meer einen Doc gesehen hat wie er mit wenigen schnellen Flossenschlägen ein paar Meter macht, einen 10 m langen Korallenblock patroulliert und innerhalb von Sekunden im Blau verschwindet.

    Da fällte es dann doch schwer, mehr als Anemonenfische, Grundeln und ein paar kleine Riff- und Zwergbarsche für die Aquarienhaltung zu empfehlen...

    VG Hanno

    Hi,

    Bythell und Kollegen schreiben in einer Übersichtsarbeit 2018:

    Quote

    Reef corals are also widely regarded as potentially immortal at the level of the asexual lineage and are assumed not to undergo an intrinsic ageing process. However, putative molecular indicators of ageing have recently been detected in reef corals. While many of the large massive coral species attain considerable ages (>600 years) there are other much shorter-lived species where older members of some populations show catastrophic mortality, compared to juveniles, under environmental stress. Other studies suggestive of ageing include those demonstrating decreased reproduction, increased susceptibility to oxidative stress and disease, reduced regeneration potential and declining growth rate in mature colonies.

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/brv.12391


    Übersetzung:

    Quote

    Riffkorallen gelten ebenfalls weithin als potenziell unsterblich auf der Ebene der asexuellen Abstammungslinie, und es wird angenommen, dass sie keinen intrinsischen Alterungsprozess durchlaufen. Allerdings wurden kürzlich mutmaßliche molekulare Indikatoren für Alterung in Riffkorallen nachgewiesen. Während viele der großen massiven Korallenarten ein beträchtliches Alter erreichen (>600 Jahre), gibt es andere, viel kurzlebigere Arten, bei denen ältere Mitglieder einiger Populationen im Vergleich zu Jungtieren unter Umweltstress eine katastrophale Sterblichkeit aufweisen. Weitere Studien, die auf Alterung hindeuten, sind solche, die eine verminderte Fortpflanzungsfähigkeit, eine erhöhte Anfälligkeit für oxidativen Stress und Krankheiten, ein verringertes Regenerationspotenzial und eine abnehmende Wachstumsrate in reifen Kolonien belegen.


    Dann noch eine Begriffsklärung: jedes einzelne genetisch identische Fragment heißt Ramet ("Klon") und die Gesamtheit aller Rameten heißt Genet. Diese Begriffe kommen eigentlich aus der Botanik (einzelne Erdbeerpflanze = Ramet, alle durch Ausläufer entstandenen Pflanzen zusammen = Genet). Pflanzliche Geneten können über zehntausend Jahre alt werden (z.B. "Pando" in Utah). Ob die Geneten schließlich an Alterungsprozessen sterben oder zufällig bzw. durch Selektion ist meines Wissens nicht klar.


    Rameten sind übrigens nicht zwingend absolut genetisch identisch. Bei jeder Zellteilung können ja Mutationen auftreten die dann an alle Tochterzellen weitergegeben werden. Dadurch entsteht in diesem Ramet dann ein genetischer Mosaizismus. Wenn eine Mutation z.B. eine Farbänderung bewirkt, ergibt sich dadurch über die Zeit vielleicht ein andersfarbiger Ast. Bricht man nun zwei Ableger unterschiedlicher Äste dieses Stocks, kann man zwei Rameten desselben Geneten mit unterschiedlichen Farben erhalten.


    Jedenfalls würde ich sagen, dass Unsterblichkeit ein sehr großes Wort für real existierende Organismen ist. Aber mehrere hundert oder gar tausend Jahre scheinen für Geneten riffbildender Steinkorallen nicht unüblich zu sein. Damit dürfte die Gefahr relativ gering sein, dass ein bei Aquarianern gerade beliebter Genet innerhalb der nächsten Jahrzehnte an Altersschwäche ausstirbt. Rameten unterliegen natürlich der uns bekannten Alterung durch Faktoren wie Selbstabschattung etc., die zum Absterben des Stocks führen können.


    Viele Grüße

    Hanno

    Ich weiß nicht mehr genau, wie er entsteht, aber dieser Sand entsteht immer wieder frisch im Meer.

    Ooide entstehen in warmem, kalkübersättigtem Wasser mit starker Wellenbewegung. Ausgangspunkt sind kleine Partikel wie z. B. Sandkörner oder Fragmente von Muschelschalen, die durch die Wellenbewegung in der Schwebe gehalten werden (Suspension). Sie bilden Kristallisationskeime, an denen sich Kalk in konzentrischen Schalen oder in Form von radial-faserigen Calcitkristallen ablagert. Sind diese Ooide zu schwer geworden, so sinken sie auf den Meeresgrund und bilden eine Sedimentschicht, in der sie durch Wasserbewegung gerollt werden. (Wikipedia)

    Hallo Tommy,


    eine Alternative wäre Chrysiptera springeri - auch ein sehr schönes Blau und die sind wirklich recht friedlich. Leben bei mir als Paar u.a. mit Chromis und Pseudochromis in 300 l zusammen. Als es mal nur noch ein Tier war habe ich wieder ein zweites nachgesetzt und auch das hat gut geklappt. Sind natürlich Riffbarsche und haben entsprechendes Grundverhalten mit kleineren Stänkereien, aber ich finde es unproblematisch.


    Viele Grüße

    Hanno

    Hi zusammen, Ich kann nur sagen, es funktioniert seit 12 Jahren. ChatGPT?

    Hi Deniz,

    physikalische Gesetze gelten auch wenn man sie ignoriert :smiling_face:

    Wenn ein Eiswürfel von einem Liter in 1000 Liter warmes Wasser mit 27 °C geworfen wird, muss das Eis zuerst geschmolzen werden, wofür es Energie aus dem warmen Wasser aufnimmt. Die benötigte Energie beträgt etwa 334 kJ, was dazu führt, dass sich das Wasser durch diesen Prozess um etwa 0,08 °C abkühlt.

    Nach dem Schmelzen hat das entstandene Wasser 0 °C, während das übrige Wasser nun eine Temperatur von etwa 26,92 °C hat. Da sich die Flüssigkeiten anschließend vermischen, findet ein weiterer Wärmeaustausch statt. Nach vollständiger Durchmischung ergibt sich eine Endtemperatur von etwa 26,89 °C. Insgesamt führt der gesamte Vorgang also zu einer Temperaturänderung von rund 0,11 °C nach unten.

    Um 1000 Liter von 27 °C auf 25 °C abzukühlen benötigt man also etwa 19 Liter Eis. Nicht berücksichtigt ist hier die parallel weiter stattfindende Energiezufuhr aus Beleuchtung, Pumpen, Raumtemperatur, etc.


    Viele Grüße

    Hanno

    die "Würfel" sind gefrorene Osmosewasserwürfel aus 1l-Plastikboxen. (also 1l-Würfel). Meist reicht einer, um die Temperatur zu halten.

    Hi Deniz,

    das solltest du nochmal genau beobachten. Evtl. vermischen sich da verschiedene Effekte. Die Kühlung durch einen Liter gefrorenes Wasser auf 1000 Liter macht quasi nichts aus.

    ChatGPT sagt, ein Liter Eis senkt die Temperatur von 1000 l Wasser um 0,08 °C.

    Ich hatte mir das früher auch schon mal selbst ausgerechnet als ich überlegte mein Becken damit zu kühlen und bin zu dem Schluss gekommen, dass das selbst bei 200 l nicht praktikabel ist.

    Viele Grüße

    Hanno

    ich war 2 wochen nicht zuhause beruflich und die Person die sich kümmern sollte naja was soll ich sagen die hat auch mit abwesenheit geglänzt

    Hi,

    und auch wenn du jetzt mit all den guten Hinweisen hier neu startest und ein schönes Becken bekommst - irgendwann wirst du wieder länger nicht zu Hause sein (Arbeit, Urlaub) und dann brauchst du eine verlässliche Vertretung. Wenn die Person die das Becken durch Ignoranz, oder angeklungen sogar Sabotage, an die Wand gefahren hat dein bester Joker war, dann könnte das in der Zukunft ein echtes Problem werden. Denk mal drüber nach ob das absehbar für dich machbar sein wird.

    Viele Grüße!

    Hi Melanie,

    ich würde diese Angaben vor allem als "ungefähr-Werte" verstehen. Ein Lippfisch braucht mehr Schwimmraum als ein Korallenwächter gleicher Größe. Deshalb steht da dann 800 l beim einen und 350 l beim anderen Fisch. Damit hat man eine grobe Orientierung wie bewegungsfreudig das Tier ist. Zu genaue Angaben täuschen nur etwas vor was sie nicht liefern können. Dafür kommen noch viel zu viele weitere Faktoren ins Spiel. Ist das Becken mit einem massiven Aufbau gefüllt oder gibt es viel Freiwasser? Gibt es viele Höhlen und Revierabgrenzungen oder ist alles offen und unstrukturiert? Gibt es viele Fische mit ähnlichen Revieransprüchen und/oder Färbungen? Ist das Becken eher länglich oder eher voluminös? Bei all diesen Aspekten gibt es auch kein besser oder schlechter, sondern das eine Beckenkonzept kommt eben der einen Fischart entgegen und erlaubt deshalb ein auf dem Papier eher niedriges (Netto-)Volumen und andersherum.

    Viele Grüße

    Hanno

    Hallo,

    richtige Chitindornen wären mir beim Studium von Larven von Chironomus sp. unter der Stereolupe nicht aufgefallen. Lediglich sehr feine, die man eher als Härchen bezeichnen würde. Die Parapodien (Nachschieber am Körperende) gehen evtl. noch in diese Richtung, sollten aber wahrscheinlich auch nicht problematisch sein. Klar ist die Hülle inkl. Kopfkapsel an sich verhältnismäßig stabil, bei frühen Stadien ist das allerdings weniger der Fall. A propos Chironomus sp.: die im Aquarienhandel käuflichen lebenden roten Mückenlarven sind nicht nur einer Art zuzuordnen (C. plumosus) wie wir beim Mikroskopieren der Chromosomen festgestellt haben (z.B. waren auch C. commutatus mit 3 statt 4 Chromosomen darunter). Den schlechten Ruf als Fischfutter haben rote Mückenlarven ja vor allem daher, dass sie in sehr dreckigen Gewässern vorkommen. Ich selbst habe sie mehrfach aus Sickergruben und Kläranlagenauslässen gesammelt (nicht als Aquarienfutter :face_with_tongue:). Man kann sie jedoch auch wunderbar unter sehr sauberen Bedingungen aufziehen. In der richtigen Größe aus vertrauenswürdiger Quelle sollten sie sehr gutes Futter darstellen.

    Viele Grüße

    Hanno

    Hi,

    ich würde in ein laufendes Riffbecken in dem alle Fische gesund wirken keine Medikamente kippen. Ein paar Monate kommt man auch ohne Clownfisch aus. In der Zeit kann man gründlich alles beobachten. Die Zeit nutzt man dann auch um sich für die Anemonenart zu entscheiden die man pflegen möchte und diese zu etablieren. Dann würde ich es noch einmal mit Fischen aus anderer Quelle versuchen.

    Viele Grüße

    Hanno

    Hi Michael,

    noch ein Rat: am Red Sea Aquarium wird es sicher nicht scheitern. Aber eine ruhige Hand und ein kühler Kopf sind mit das Wichtigste in der Meerwasseraquaristik. Du bist jetzt innerhalb von 6 Stunden von "unbedingt sofort bestellen" zu "gar keine Lust mehr" und wieder zurück geschwankt. Wenn man bei einem Problem im Becken in analoger Weise zwischen KH anheben, Abschäumleistung verändern, Spurenelemente dosieren, Beleuchtung anpassen, etc. schwankt endet es im Chaos. Da muss man jeweils erst recherchieren, gründlich überlegen, dann die Entscheidung treffen wie man reagiert und schließlich Tage, Wochen, Monate durchhalten. Nur so als Ansatz.

    Viel Spaß mit dem Becken!

    Viele Grüße

    Hanno

    Hallo Michael,

    tatsächlich ist es hilfreich direkt am Anfang einen ordentlichen Besatz ins Becken zu bringen. Damit wird der Nährstoffkreislauf in Gang gebracht und die Flächen im Riff auf denen Korallen wachsen stehen Algen nicht mehr zur Verfügung.

    Die Steine (tot/lebend) brauchst du gleich zu Beginn und sie sind teuer. Allerdings muss man nicht gleich tausende Euro für Tiere ausgeben. Wenn man nicht sehr genaue und exquisite Wünsche hat kann man Kontakt zu anderen Meerwasseraquarianern aufnehmen und sich mit Ablegern schnell wachsender Korallen eindecken: Weichkorallen, Blasenanemonen, Montipora, Stylophora, etc. Die bekommt man teilweise geschenkt (weil sonst Tiere teilweise entsorgt werden müssten) oder zumindest bekommt man ordentliche Stöcke (keine Stöpsel) für kleines Geld. Ist dann halt erstmal nicht mit fluoreszierenden Euphyllia etc., aber die kann man ja dann dazu holen wenn das Becken stabil ist und man wieder ein paar Euro zur Seite gelegt hat.

    Dazu ein Schwarm Chromis, eine Gruppe Einsiedler, Schnecken, kostet auch nicht die Welt (ein paar Hunderter aber schon!).

    Man sollte sich nur vorher einigermaßen überlegen was man will. Hauptsache Meer mit Tieren zum Beobachten oder ein modernes high end Becken?

    Und teuer wird es auf jeden Fall, gerade in den ersten Monaten, dessen sollte man sich bewusst sein. Wassertests, Chemikalien, Scheibenmagnet, Futter ... da fällt einem täglich was ein was man noch braucht und das sind jedes Mal gleich ein, zwei Hundert Euro pro Bestellung/Einkauf...

    Vielleicht passt du auch die Beckengröße etwas dem Budget an?

    Es gibt viele Möglichkeiten das Projekt anzugehen. Du hast ja 6.000 Euro plus X bereits eingeplant, damit kriegst du das schon hin. Mach dir nur einfach vorher Gedanken ums Gesamtkonzept.

    Viele Grüße

    Hanno

    Hallo miteinander,

    früher ein begeisterter Meerwasseraquarianer und aktiver Meerwasserforist, war ich die letzten beiden Jahre beruflich im Ausland und spiele nun mit dem Gedanken mein altes Becken wiederzubeleben.

    Bezüglich der Beleuchtung bin ich unsicher. Ich hatte immer eine T5-Hängeleuchte (4x39W), möchte aber lieber nichts in unsere instabile Altbaudecke bohren. Könnt ihr mir eine Lampe empfehlen die man an den Rand eines 100x50x50 cm Becken anbringen kann? Gerne LED. Das Becken soll kein SPS-Leistungszentrum werden, sondern von allem ein bisschen bieten und eher pflegeleicht betrieben werden (äquivalente Leistung zur ehemaligen T5).

    Über Gebraucht-Angebote per PN freue ich mich ebenso.

    Vielen Dank für Tipps!
    Hanno

    Hallo Ilja,

    ich wollte nur mal kurz sagen, dass ich deinen Plan klasse finde! Hört sich so an, als könnte das ein schönes Becken werden...

    Ansonsten sind dir ja Pseudochromis fridmani mit Sicherheit ein Begriff. Die würden natürlich auch perfekt passen. Allerdings wohl eher als Alternative zu den Grammas. Von Farben und Schwimmbild würde ich zu fridmani tendieren, vom (Sozial-)Verhalten zu gramma.

    Grüße,
    Hanno

    Hallo,

    mir sind schon zwei Seehasen in Stream-Pumpen geraten und verendet. Deshalb würde ich mir keinen mehr zulegen, auch wenn ich eine Algenplage hätte.
    Wenn sie nur mit dem Fuß darüber kriechen gibt es glaube ich kein Problem, der ist muskulös und relativ fest. Wenn sie aber beim Kommen oder Gehen irgendwie mit dem Rücken gegen die Schlitze kommen und ein Teil der anderen Schlitze vielleicht noch durch Algen o. ä. verstopft ist, kann das passieren.

    Grüße,
    Hanno

    Hallo,

    @ Dietmar: hast du das schon ausprobiert? Bei mir ist mal eine Acropora an der Scheibe festgewachsen. Knapp 10 cm Durchmesser. Irgendwann ist diese Fußscheibe dann aber glatt abgefallen. Wenn die Koralle jetzt richtig nach vorne wächst stelle ich mir das ganz schön "schwer" vor.

    Grüße,
    Hanno

    ...und wenn alles nichts hilft: Spritze mit Nadel nehmen, Salzsäure aufziehen, und Salzsäure in die Anemone spritzen. Zwei Minuten warten und dann die Anemone absaugen oder sonst wie entfernen. Dann gammelt auch nichts.
    So kriegst du sie zur Not auf jeden Fall raus.
    ...verlierst aber 15 Euro oder so :winking_face:

    Hi,

    so schnell wird die aber nicht fabiger. Sollte wohl am Blickwinkel liegen. Je mehr man von oben auf eine Koralle/ Muschel blickt, desto farbiger wirkt sie (oft). Deshalb werden die Tiere für WYSIWYG in Online-Shops auch immer von oben durch die Wasseroberfläche geknipst.

    Grüße,
    Hanno

    Hallo Gerald,

    wie war denn die Beckentemperatur als die Fische gehechelt haben? Am wahrscheinlichsten ist doch, dass der neue Heizer falsch eingestellt war und die Temperatur erhöht hat. Die dadurch erniedrigte Sauerstoffkonzentration hat die Fische dann zur Schnappatmung verleitet.
    Die Cyanos haben die Milieustörung zur Ausbreitung genutzt.
    Hast du den Heizer nochmal justiert? Wie ist die Temperatur jetzt?

    Grüße,
    Hanno

    Es gibt diese Anekdote, die Helmut Newton zugeschrieben wird: Der Meister kam in ein feines Restaurant, der Koch hörte davon und begrüßte den Fotografen und sagte: “Ich bewundere Ihre Fotografie, was müssen Sie für eine tolle Kamera haben.” Nach dem Essen ließ Newton den Koch zu sich rufen und meinte: “Hervorragendes Essen, das hat mir sehr geschmeckt, Sie müssen großartige Töpfe haben!”