Teilen wir noch die Realität oder nur Empfindungen? Genau genommen dürfte man auch diese Arten nicht empfehlen.
Damit macht man es sich meiner Meinung nach zu einfach. "Kein Tier kann in Gefangenschaft wie in Freiheit leben" ist ein Totschlagargument um nicht weiter darüber nachdenken und differenzieren zu müssen.
Aus diesem Grund sehe ich auch die No Zoos-Bewegung (Gegenpol) skeptisch.
Man kann Tiere so halten, dass sie davon nichts merken, so dass sie wahrscheinlich nicht leiden, so dass ihr Verhalten merklich eingeschränkt wird und so dass man es als Tierquälerei bezeichnen kann.
Vieles davon ist natürlich subjektiv und Ansichten und Ansprüche wandeln sich mit der Zeit. Aber es ist nicht vollkommen beliebig.
Ich maße mir nicht an einzelne Szenarien die irgendwo in der Mitte liegen allgemeingültig zu bewerten. Aber zu bestreiten, dass Unterschiede in der Bewertung verschiedener Haltungsformen zu sehen sind, ist dann doch nicht konstruktiv.
VG Hanno
