Luftfeuchtigkeit im Winter

  • Zitat

    Original von Lars Schwede
    Würde es eigentlich was bringen mit einem Lüfter (z.B. Dunstabzugshauben ähnlich) die Luft nach draussen zu befördern oder gibt es dann einen Unterdruck im Zimmer!?

    Will im Winter nicht immer das Fenster auflassen daher dachte ich an einen Lüfter welcher so 177,61 m³/h über den Rollokasten nach draussen befördert. "Frische" Zuluft kommt ja über die anderen Räume, undichte Haustüren etc. eh rein.

    Die Luft kommt schon rein aber ein Unterdruck kann trotzdem entstehen.... kommt halt darauf an wie "dicht" das Haus ist. Bei Neubau ist normalerweise das Problem mit dem Unterdruck größer als bei Altbauten.

    Das ist ja auch der Grund warum es Vorschrift ist, dass beim Betrieb eines "Festbrennstoffofens" :ks: und einer Dunstabzugshaube oder Lüftung ein Unterdruckmelder angeschlossen sein muss (Alternativ geht auch eine Fensterschalter, der die Dunstabzugshaube nur bei geöffnetem Fenster einschaltet!)

    Aber warum wills du das tun, damit haust du doch die "warme" Luft aus dem Raum raus und verschwendest viel Energie... auf Dauer das wird das doch Teurer.

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (25. September 2008 um 09:25)

  • hier sind eigentlich schon alle wichtigen physikalischen Grundsätze beschrieben.

    Das Wichtigste bleibt, möglichst geringen Eintrag von Wasserdampf in die warme Luft. Alles Kondensat an kalten Bauteilen kommt IMMER durch den Nutzer in den Raum. Die einfachste Art und Weise bleibt, das Aquarium abzudecken und die Verdunstungsrate zu senken. Die benötigte Verdunstungskälte wird ja nur in der warmen Jahreszeit gebraucht. Ich werde es jedenfalls so machen. Filter und Becken an kalten Tagen bzw. den Winter über abdecken.

    Gruß
    S. Kadatz

    P.S. Die meisten Fenster haben heute übrigens sogenannte Spaltlüfter in der Beschlagstechnik, häufig von Roto, mit eingebaut.

  • Hi,

    das mit den Spaltlüftern ist wirklich wichtig. Bei uns im Altbau verschwand ein Großteil des morgendlichen Niederschlags am Fenster (doppelte Holzfenster) nach dem "Einbau" der Schlitze! Wenn sowas nicht vorhanden ist, sollte man mal mit Vermieter und Tischler/Fensterbauer sprechen! :thup

    Ciao sagt Nico.

  • hi
    also ich hab mein becken tag und nacht mit angefertigten scheiben abgedeckt und brauch seitdem nichtmal einen liter verdunstungswasser nachzufüllen. vllt 3 liter in der woche bei 500l. vorteil nr 2 ich brauch keinen heizstab mehr:) im winter bei 19°c raumtemp hab ich im becken 24°c. viele sagen immer der lichtverlust wäre enorm aber meine korallen wachsen drotzdem und was mir viel wichtiger ist dass die farben trotzdem super sind. m sommer hab ich dann über der lampe nen ventilator und die scheiben schräg auf dem aqua liegen, das reicht aus um immer noch genug verdunstungskühlung zu haben. meine raumfeuchtigkeit ist im winter bei 50 und im sommer bei 62...
    das einzige ist wirklich man muss die scheiben mind 1x wöchentlich reinigen da durch die lampe viel staub angezogen wird. was noch nen vorteil ist die reflektoren sehn bei mir noch aus wie am ersten tag:) und der geräuschpegel vom ablauf wird auch nochmal gedämpft. also für mich persönlch ergibts mehr vorteile als nachteile
    ich hab mal schnell nen bilder zur veranschaulichung gemacht.
    alex

  • Bei mir genauso, unter 22° wird die Flauschidecke rausgeholt :face_with_rolling_eyes:

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Zitat

    Original von nhauke
    das mit den Spaltlüftern ist wirklich wichtig. Bei uns im Altbau verschwand ein Großteil des morgendlichen Niederschlags am Fenster (doppelte Holzfenster) nach dem "Einbau" der Schlitze! Wenn sowas nicht vorhanden ist, sollte man mal mit Vermieter und Tischler/Fensterbauer sprechen! :thup

    hmmm... woran erkenn ich ob ich Spaltlüfter habe oder nicht bzw. wie funtkionieren die ?

    Höre das nämlich zum ersten mal.

    Gruß

    Pinuccio

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (25. September 2008 um 13:31)

  • Habe das gestern im Internet auch gelesen mit den Spaltlüftungen, kontne aber nichts ergoogeln... hat da jemand nen Link?

    grüße
    -petra

  • Hallo,

    nen wirklichen Link kann ich Euch dazu nicht nennen. Ich denke - wenn ich Stefan nicht falsch verstanden habe - es handelt sich um kleine Öffnungen in den Außenseiten der Fensterrahmen. Die Dinger sind meist unten angebracht und außen mit einer kleinen Schutzabdeckung versehen. Bei uns ist das hier rechteckig (ca.1x2 cm) mit einer Öffnung nach Unten. Einfach mal draußen an die Fensterrahmen schauen... :smiling_face:

    Ciao sagt Nico.

  • moin,

    tiefe temperaturen sind meiner meinung ehr kontraproduktiv !

    je größer da die negative differenz ist (luftbewegung vorausgesetzt), um so größer die verdunstung .

    wir haben das problem jetzt hoffentlich dadurch gelößt, das wir zusätzich einen ofen eingebaut haben und mit holz heizen. ich erwarte mir durch den luftaustausch eine reduzierung der luftfuchtigkeit.

    mfg
    michael

  • leider in einer mietwohnung eher schlecht :confused_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Lars Schwede (25. September 2008 um 16:31)

  • Zitat

    Original von mbb
    moin,

    tiefe temperaturen sind meiner meinung ehr kontraproduktiv !

    je größer da die negative differenz ist (luftbewegung vorausgesetzt), um so größer die verdunstung .

    ....

    Hallo Michael

    Nicht ganz richtig, da je kälter die Luft umso weniger Wasser kann sie aufnehmen ;), daher kondensierts auch mehr.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Zitat

    wir haben das problem jetzt hoffentlich dadurch gelößt, das wir zusätzich einen ofen eingebaut haben und mit holz heizen. ich erwarte mir durch den luftaustausch eine reduzierung der luftfuchtigkeit.

    Michael, davon kannst ausgehen wir haben im Wohnzimmer nen Kamin den wir zum heizen nutzen und unsere Luftfeuchte ist bei 2 Aquas im Raum auf 25% bzw wenns lüften vergessen wird und geheizt wird auf 20%

    LG Matze

  • Zitat

    Original von Ruedi
    Nicht ganz richtig, da je kälter die Luft umso weniger Wasser kann sie aufnehmen ;), daher kondensierts auch mehr.

    moin, ruedi

    das ist der denkfehler, den ich auch lange gemacht habe.
    aber, es ist meine meinung und kein wissenschaftlicher fakt!!!

    richtig ist?, und denk mal an deine rissigen lippen im winter:

    je kälter die luft in relation zum wasser ist, vorausgesetzt, sie bewegt sich über dem wasser, um so mehr wird sie erwärmt.

    je höher die temperatur steigt, um so geringer ist die relative feuchte, also um so mehr wasser kann die luft aufnehmen. dadurch verdampft sehr viel wasser. danach kühlt die luft wieder auf raumtemperatur ab, es kommt zu einem anstieg der relativen feuchte, an kühlen stellen zur kondensation.

    stellen wir uns jetzt als gegenteil fiktiv (weil, gibts nicht ;))mal einen raum mit 30° lufttemperatur bei 25° wassertemperatur vor. hier würde die luft über dem becken abgekühlt, die relative feuchte würde steigen, und die verdunstung reduziert.

    soweit meine persönliche meinung :winking_face:

    mfg
    michael

  • servus

    Festbrennstoff deshalb,weil es auch öfen gibt die mit öl heizen :smiling_face:


    nhauke

    die schlitze an den fenstern unten dienen nur dazu eingedrungenes wasser wieder rauszulassen.
    zb bei kippstellung der fenster kann das passieren,das wasser zwischen flügel und rahmen gelangt,wenn draußen schüttet.

    gruß

  • Hallo Lars,

    du hast ja schon ne Menge Antworten bekommen, nur eins vermisse ich:
    Ihr lüftet 30 bis 45 Minuten?

    DAS IST WAHNSINN!!!!

    Stosslüftung ist angesagt, 3 bis 5 Minuten, bei Durchzug auch weniger.
    Man kann pro Lüftung nur soviel Feuchtigkeit raus kriegen, wie momentan in der Luft ist.
    Alles über 5 min Lüftungsdauer verballert nur Energie und kühlt ALLES aus.http://www.meerwasserforum.com/images/planetg…s/gconfused.gif

    Ein wenig könnte noch helfen wenn Du die Wassertemperatur senkst, auf ca 24°,
    ansonsten hilft nur Abdeckung oder moderne Lüftung mit Wärmeaustausch.

    Die beschriebene Trocknungwirkung von Holzöfen basiert allein auf dem Lüftungseffetkt,
    dh, da könnte man zb auch die Dunstabzughaube laufen lassen.

    mfg, Asko

  • Zitat

    Original von eulenspiegel
    Die beschriebene Trocknungwirkung von Holzöfen basiert allein auf dem Lüftungseffetkt,
    dh, da könnte man zb auch die Dunstabzughaube laufen lassen.

    mfg, Asko

    Naja die Trocknungswirkung basiert zwar auf dem Lüftungseffekt, doch der Hofen heizt ja den Raum... das mach die Dunstabzugshaube nicht.

    Das ist doch ein sehr plumper Vergleich :face_with_rolling_eyes:

    Vom "Ergebnis" her macht der Holzofen "fast" nichts anderes wie der Wärmetauscher... feuchte Luft raus warme und trockene Luft bleibt drin... denke es gab jetzt genug Leute die dies "Eindrucksvoll" dargestellt haben.

    cu

  • Verzeihung,

    ich halte das für blanken Unsinn, da der Holzofen Holz verbrennt, somit durch
    zusätzlichen Energieverbrauch die Temperatur aufrecht erhält...

    mfg, Asko

  • Nochmal zu den Spaltlüftungen...

    Das sind dann natürlich nicht die Dinger die ich meinte. Da hab ich mal wieder zuerst geschrieben und dann gedacht und recherchiert... SORRY! Muss Stefan wohl selber erklären was er damit meint. :wink
    Wobei wir diese kleinen Schlitze unten im Altbaufenster auch nicht hatten und zusammen mit einer Abdichtung der inneren (!) Fenster brachte das Ganze den Effekt, das kein Wasser mehr an den Scheiben kondensierte. Was genau da passiert, hat uns der Tischler zwar erklärt, aber ich hab mir bestimmt nur wieder die Hälfte gemerkt. Drum überlasse ich das Erklären lieber den Leuten vom Fach.

    So ist es jetzt hoffentlich richtig. Danke für die Berichtigung! :yrf

    Ciao sagt Nico.

  • :winkGuten Morgen,

    also, die Schlitze im Unterstück eines Fensters sind nur für die Wasserführung gedacht. Regen der die Scheibe über den Flügel am Fenster herunterläuft und dann durch die Dichtung zwischen Flügel und Blendrahmen gelangt, wird durch dieses Schlitzen aus dem Fenster geführt. (is jetzt ne bisschen blöd formuliert :ylol) Fenster die keine Schlitze haben, häufig Holzfenster, habe dafür ein Paßstück aus Aluminium.

    Die Spaltlüfter sind in der Beschlagstechnik untergebracht. Wenn die Fensterolive nach unten zeigt= geschlossen/Fenster komplett dicht. bei 1/4 oder 3/4 Stellung bleibt das Fenster verriegelt, ist aber zu einem gewissen Teil nicht dicht, d.h. die Luft kann zirkulieren. Bei 1/2 oder 1/1 wird ja der Flügel entriegelt bzw. gekippt. Aber vorsicht, bei manchen fehlt die Fehlbedienungssperre, d.h. nun wieder, das das Fenster bei 3/4 völlig aus dem rahmen genommen werden könnte, einem also entgegenkommt. Probiert es mal aus!

    lg
    Stefan

  • Nachteil den ich jetzt bemerkt habe ist das sich die Temp langsam anstaut weil es Nachts nicht mehr kühler wird im Becken durch die Abdeckung :face_with_rolling_eyes:

  • Zitat

    Original von eulenspiegel
    Verzeihung,

    ich halte das für blanken Unsinn, da der Holzofen Holz verbrennt, somit durch
    zusätzlichen Energieverbrauch die Temperatur aufrecht erhält...

    mfg, Asko

    nach deinen Aussagen wäre also ein Holzofen zum Heizen nicht geignet, weil er ja ständig die Warme Luft über den Kamin jagt und somit "zusätzliche" Energie verbraucht.... verstehe ich das jetzt richtig (kopfschüttel) :face_with_rolling_eyes:

  • Zitat

    nach deinen Aussagen wäre also ein Holzofen zum Heizen nicht geignet, weil er ja ständig die Warme Luft über den Kamin jagt und somit "zusätzliche" Energie verbraucht.... verstehe ich das jetzt richtig (kopfschüttel)


    also ich hatte die aussage von eulenspiegel so verstanden, dass der holzofen, im gegensatz zur wärmerückführung, nicht die quasi vorhandene wärme nutzt und zurückführt, sondern eben durch verbrennung neue wärmeenergie schafft die zum heizen bzw aufrechterhalten der temperatur genutzt wird..

    Viele Grüße,
    Lars

  • Zitat

    Original von thelars
    also ich hatte die aussage von eulenspiegel so verstanden, dass der holzofen, im gegensatz zur wärmerückführung, nicht die quasi vorhandene wärme nutzt und zurückführt, sondern eben durch verbrennung neue wärmeenergie schafft die zum heizen bzw aufrechterhalten der temperatur genutzt wird..

    also dass ist natürlich klar... aber trotzdem ist es nicht mit einer eingeschalteten Dunstabzugshaube zu Vergleichen. Da sind die Verluste nochmal höher... wahrscheinlich viel höher.

    Außerdem braucht der Holzofen eh eine Luftzufuhr. Energetisch am effizientesten ist da wahrscheinlich die Wärmerückführung aber die erzeugte Energie durch Öl oder Gas kostet dafür auch mehr als mit Holz. Der Sparfaktor ist allerdings nicht der wichtigste Punkt für den Kauf eines Holzofens, jedenfalls nicht bei mir.

    Wenn man eh auf eine "Holzofenatmosphäre" steht dann kann man sich evtl. die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sparen.... wenn nicht dann sollte man eben die Lüftungsanlage kaufen, vom Preis her ergiebt sich da nicht viel.

    Es kann aber sicherlich keine Lösung sein eine "Dunstabzugshaube" als Entfeuchtunganlage zu "missbrauchen" oder ständig das Fenster gekippt zu lassen usw.
    Mann kann auch eine eingeschaltete Dunstabzugshaube nicht mit einem Holzofen vergleichen.... das ist doch hirnrissig :face_with_rolling_eyes:
    Die Energie über normale Heizkörper wird ja meistens aus Öl oder Gas hergestellt was ja wie gesagt teurer ist als Holz. Außerdem bin ich der Meinung dass die "Entfeuchteleistung" des Holzofens wesentlich effektiver funktioniert als mit einem Ventilator, einfach weil im Hofen ganz andere Temperaturen herschen und Wasser quasi erhitzt und als Dampf hinaufsteigen kann. Das ist beim Ventilator überhaupt nicht gegeben.

    Zitat

    eulenspiegel
    Die beschriebene Trocknungwirkung von Holzöfen basiert allein auf dem Lüftungseffetkt,
    dh, da könnte man zb auch die Dunstabzughaube laufen lassen.

    Die Trockenwirkung beim Holzofen basiert meiner Meinung nach somit nicht nur allein auf dem Lüftungseffekt !

    Das kann man z.B. ganz gut daran erkennen, dass Räume wo ein Holzofen betrieben wird z.T. so trocken werden, dass die Luftfeuchtigkeit unterhalb der Luftfeuchtigkeit der Außenluft sinkt. Das kann man mit einem Ventilator nun sehr schwehr erreichen... evtl. nur mit voll aufgedrehten Heizkörper vielleicht.
    Guckst du hier:

    Zitat

    Matzaton
    Michael, davon kannst ausgehen wir haben im Wohnzimmer nen Kamin den wir zum heizen nutzen und unsere Luftfeuchte ist bei 2 Aquas im Raum auf 25% bzw wenns lüften vergessen wird und geheizt wird auf 20%

    Der Vorschlag mit dem Abdecken dagegen ist wieder vernünftig.... wobei das aber mit Arbeit verbunden ist und das muss jeder für sich entscheiden. Ein Holzofen ist ja auch mit etwas Arbeit verbunden. :winking_face:

    cu

    2 Mal editiert, zuletzt von Pinuccio (26. September 2008 um 13:23)

  • Hallo

    du mußt die luft was an der oberfläche entsteht (wasseroberfläche ) absaugen und mit einer lüftung ins frei blasen und wen du einen technikbecken unterm aqua hast die luft mußt du auch noch mit absaugen zuluft bekommst du ja über die wohnung .du kommst um eine beckenverkleidung nich drum rum oder du wohnst immer in den tropen :grinning_squinting_face:

    bei mir im 6 qm zimmer wo das aqua drin steht sauge ich die komplete luft vom raum ab mit 2x 200 qm lüfter auch wegen der wärmeentwicklung in dem zimmer herscht eine temperatur abens von 27c und eine luftfeuchte von 20 % und in der früh max von 50 %

    in der wohnung ist bei mir die luft sogar zu trocken das ich von meinen süßwasser aqua die abdeckung auf lase das es nicht sooo trocken ist im winter ohne ca 35 % und mit 45 %

    Gruß thomas

  • Moin moin,

    wie verhält es sich denn mit Holzdecken ? Sind die
    besonders anfällig ? Bei unserem neuen Becken
    (noch unbefüllt) ist der Abstand von Beckenoberkante
    zur Holzdecke 71cm.

    Eigentlich wollten wir keine Abdeckung, aber.....
    ehe die Decke fault :winking_face_with_tongue:

    Zur Not würde ich dann eine Abdeckung bauen, die
    von der Decke herunterhängt und die Leuchtbalken
    aufnimmt. Dann würde sich wohl das meiste Wasser
    innerhalb der Abdeckung niederschlagen ?

    Das Abdecken mit Glasscheiben führt doch sicher dazu
    dass man dauernd Salz auf den Scheiben hat (es spritzt
    ja doch hin und wieder mal)... oder ? Das wäre ansonsten
    eine Idee die man auch verfolgen könnte.

    Kaminofen käme dann bei uns als nächste Alternative.
    Kann man dann gänzlich auf die Abdeckung verzichten ?
    Auch mit dem relativ kurzen Abstand zur Holzdecke ?

    MfG
    Chris

  • moin,

    wir haben auch sehr viel holz, da gabs noch nie probleme.

    holz wirkt ehr als puffer, bei feuchter luft wird feuchtigkeit aufgenommen, bei trockener luft wieder abgegeben.

    probleme kann es eigentlich nur in schlecht isolierten ecken geben, da es dort durch kälte zu kondensation kommen kann.

    mfg
    michael

  • Also derzeitiger Stand bei uns, 33-55% Luftfeuchtigkeit bei
    zweimaliger Stoßlüftung am Tag. Und es stehen derzeit
    rund 2000 Liter Wasser auf 50qm. 500 Liter kommen
    demnächst weg (alte Becken).

    Grüße
    Chris

  • Habt ihr einen Tipp wie man das AS müffeln aus dem Raum bekommt? Ich habe einen Terra Nova AS mit Luftansaugung aus dem AS Topf. Dort hinein auch etwas Ozon. Nur momentan Riechts gehörig morgens nach Fisch. War sonst nicht so. Sorry ist etwas OT.

    Gruss Ingo

  • Wollte mich mal an dem Feuchtigkeitsthema beteiligen:

    Die Feuchtigkeit draußen ist im Winter, vor allem wenn es viel regnet und schneit bei bis zu 91% und mehr.
    Wenn wir bei uns die Heizung anmachen, dann sinkt sie auch rapide auf bis zu 25% im Raum. Ich hab im Moment ja nur ein kleines Becken mit Abdeckung, daher bekomme ich davon keine Feuchtigkeit her.

    Wir wohnen in einem Haus mit alten Holzfenstern und da die nicht wirklichdicht sind, sind sie zu dieser Jahreszeit auch jeden morgen nass. Und zwar so nass, dass das Wasser auf dem Fensterbrett steht.

    Kann also auch an den Fenstern liegen, dass die so geschwitzt sind.


    Übrigens sagt man ja eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung sei im Winter gut, denn wenn sie zu niedrig ist, dann trocknen die Schleimhäute aus und sind dann anfälliger für Viren usw.
    Aber ich verstehe natürlich auch, dass ein feuchttropisches Klima auch ätzend ist.

  • Zitat

    Original von Paulie
    Wir wohnen in einem Haus mit alten Holzfenstern und da die nicht wirklichdicht sind, sind sie zu dieser Jahreszeit auch jeden morgen nass. Und zwar so nass, dass das Wasser auf dem Fensterbrett steht.

    hi,

    das prinzip früherer tage.

    da waren zwar die fenster nass, weil kälteste stelle im raum aber die wände blieben trocken und schimmelfrei.

    ach ja, und die menschen waren gesund.

  • Zitat

    Original von Joe
    [das prinzip früherer tage..

    moin,

    naja, hab ich auch gedacht. wie oben geschrieben, haben wir auf einen ofen und holz umgestellt, was bisher temperaturmäßig auch reichte. heizung brauchte ich noch nicht anzustellen.

    eigentlich hab ich erwartet, daß durch das ständige ansaugen von verbrennungsluft die räume trockener werden als bei heizungsbetrieb.

    aber das genaue gegenteil trat ein. luftfeuchtigkeit 60-70% und wenn abends nicht noch mal massiv gelüftet wird, beschlagen die scheiben trotz guter thermopenfenster.

    mfg
    michael

  • Guten Morgen @ all.

    Auf einige Dinge möchte ich an dieser Stelle einmal eingehen.

    @ Joe: Du hast den Nagel ziemlich genau auf den Kopf getroffen. Insbesondere die alten Doppelkastenfenster zeigen dieses "Nässebild" (oft auch mit Schimmelbildung), da dort die Kältebrücke auftritt. Wie ich das etliche Male im Jahr feststelle, wurden solche Fenster oftmals in der Vergangenheit mangelhaft bearbeitet. Nämlich nur gestrichen, ohne diese fachgerecht zu schleifen, oder zu brennen. Dadurch enstehen insbesondere zu den Seiten, wo sich die Aufhängungen befinden immer mehr Lackschichten, die dann zu einer ungenauen Schließung führen, da die Flächen, wo ein Fenster anliegt, nicht mehr in dem Maß gegeben sind. Dann bejammern die Leute i.d.R. die undichten Fenster und fangen an zusätzliche Dichtstoffe anzubringen.


    Holzdecke:
    Sofern es sich um eine unbehandelte, unlackierte Decke handelt, würde ich persönlich an der Decke ( in dem kritischen Bereich, bis ggf. komplett) eine nanotechnischen Holzversiegelung aufbringen.
    Ist es eine lackierte Decke wäre auch eine entsprechende Lackversiegelung eine Vorsorgemaßnahme.

    Bei den Decken verhält es sich teilweise ähnlich, wie mit den Fenstern. Ist nämlich oberhalb der Decke kein beheizter Raum so entsteht an der Decke ebenfalls eine Kältebrücke.


    Vieles hängt natürlich mit den individuellen Bauweisen, den Raumgegebenheiten und und und zusammen. Hierzu kann man selten eine allgemeingültige Formel aufstellen, sondern lediglich von Erfahrungswerten schreiben.

    Grüße,
    Bert

  • Bei meinem Bruder im Haus waren auch die Fenster dauernd nass. Dann haben sie neue bekommen, die zwar trocken sind, aber jetzt schimmelt es an den Wänden, da das Haus an sich nicht gut isoliert ist. Ich denke mal, wenn man ein gut isoliertes Haus hat und gute Fenster, dann bleibt es schön warm UND schimmelt nicht im Haus, außer vielleicht man hat ein Aquarium :winking_face:

    Bei uns sind auch die Fenster dauernd nass. Wenn man in Nähe eines Fensters steht zieht es richtig. Wir haben zwar keinen Schimmel, aber die Heizkosten im Winter sind dafür enorm und wir heizen die Räume nur auf 18-20°C. Selten mal ist bei uns ein Raum 21° warm. Trotzdem zahlen wir 50 EUR mehr Miete im Monat (warm) weil die Heizkosten im letzten Jahr so hoch waren!

    Einmal editiert, zuletzt von Paulie (27. November 2008 um 14:25)

  • Hallo!

    Das stimmt so nicht ganz! Generell gilt auch bei super gut isolierten Häusern, dass man sehr gut Lüften muss, dann die Feuchtigkeit kann eben nicht raus, weder durch Fenster noch durch Wände...
    Lieber schlecht isolierte Fenster und bissle zug, als tolle Fenster und keine Isolierung an den Wänden. Da ist der Schimmel leider vorprogrammiert, obwohl wir z.B. auch extrem heizen... :baby:

  • Moin Moin @all,

    also unser Architekt würde jetzt sagen: "..entweder man wohnt in einem Altbau und zahlt weniger Kaltmiete und dafür mehr Nebenkosten oder man wohnt in einem modernen Neubau und zahlt auf Grund dessen mehr Kaltmiete und weniger Verbrauchskosten" womit er ja auch ein wenig recht hat.

    Gerade in Altbauten ist das Lüften sehr wichtig, gerade wenn sie auch noch saniert sind, sprich neue Fenster eingebaut sind und evtl sogar auch neu verputzt worden ist.

    Hier kann wirklich nur das mehrmalige Stoßlüften helfen, was ja aber manchmal schon aus beruflichen Gründen nicht möglich ist. Wenn man dann eine kostengünstigere Lösung in der Anschaffung haben möchte, ist die Alternative eine dezentrale Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung:

    http://www.lunos.de/produkte/flach…ung/skalar-2sf/

    Wir bauen jetzt in unseren Mietwohnungen diese Variante ein, um uns vor lüftungsmuffelnen Mietern zu schützen.

    In der Küche und im Badezimmer wird abgezogen und im Wohnzimmer und im Schlafzimmer gelangt frische Luft durch Wandurchlässe hinein und über die Türschlitze in die abziehenden Räume.


    Hoffen das wir so die Wohnungen gut Belüftet bekommen. Ist ein anraten unseres Architekten.

    MFG
    Thorsten

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