Hallo!
Ich hab da mal ein hintersinniges Problem.
Aquamedic, Red Sea, und, jetzt auch Eheim verkaufen Aquarien mit Filtersystemen, die aus mechanischen Einheiten wie Bactoballs, Schwämmen, Keramik bestehen..
Wenn ich, egal in welchem Forum, darauf zu sprechen komme, heisst es immer nur: weg damit...nitratschleuder etc...
Sind alle meerwasseraquarianer schlauer oder sind die hersteller zu dumm?
Warum wird sowas denn verkauft, wenn es anscheinend doch so negativ wirkt?
Ich frage aus dem Grunde, weil ich jetzt, im 2. Becken schon, mit Schwebstoffen kämpfe. Kann es daran liegen, weil ich auf die erfahrenen Aquarianer gehört habe und die mechanischen Filter nicht nutze?
Mechanische Filter
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Horst-J. -
22. September 2008 um 20:07
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Hallo Horst,
da sprichst Du ein heikles Thema an, um das sich immer wieder lange Diskussionen drehen. Die meisten kommerziellen Filtersysteme sind wahrscheinlich für Süßwasserbecken entwickelt worden und werden dann häufig ebenfalls für Meerwasser angeboten. Leider werden die Erkenntnisse über die komplexen Wasseraufbereitungsmechanismen im Meerwasser teilweise von Herstellern ignoriert bzw. es werden Standardfiltersysteme angeboten. Die im Süßwasser erwünschte Nitrifikationskette und die Förderung entsprechender Bakterienbiofilme dazu sind im Meerwasser nicht immer erwünscht, da hier Nitrate im Korallenbecken eine fatale Wirkung entfalten können.
Die in Meerwassersystemen angebotenen mechanischen Filtereinheiten sind nur dann brauchbar, wenn man sich die Mühe macht, sie alle paar Tage zu reinigen, damit sich nicht zuviel "nitratbildende" Biologie hier aufbaut. Dafür sind sie aber meistens unpraktisch konstruiert und somit verbleibt die regelmässige Reinigung.
Ich selbst nutze meine alten Eheim-Topffilter nur bei Quarantänebecken oder reinen Fischbecken. Im Korallenbecken habe ich nur einen kleinen Tunze-Schnellfilter, der alle 2 Tage neue Filterwatte bekommt, die mir die Schwebstoffe herausfiltert. Ebenso nutze ich ihn, um Aktivkohle oder Absorbermaterial kurzfristig für einige Tage zur evtl. Korrektur der Wasserwerte hier zu plazieren. Zusammen mit dem Abschäumer, dem Lebendgestein, einem biologisch aktiven Bodengrund und regelmässigen Wasserwechsel kann ich das fragile Gleichgewicht zwischen erwünschten und unerwünschten Stoffen im Becken so sehr gut erhalten.
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Hallo Horst,
das verstehe ich auch nicht.
Ich habe mir jetzt ein Komplettsystem von AquaMedic gekauft und da sind Eimerweise Biobälle im Einlaufschacht und im vorhanden Filterbecken.
Das Becken ist aber nicht für Süßwasser entwickelt worden sondern für Meerwasser.
Ich kann wohl die Biobälle brauchen, weil ich ein Schlammfilter-Refugium betreibe, aber verstehen kann ich das nicht.
Überall hört man Biobälle raus und die Komplettsysteme werden doch wieder mit ihnen geliefert.
Ich werde jetzt den Nitratgehalt mehr kontrolieren.
Sollte er zu sehr steigen dann kommen die Biobälle raus oder ich installiere einen Nitratfilter.
Das kann von Aquamedic sogar Absicht sein, sie bieten ja für ihr Unterschranksystem einen passende Nitratfilter an.
Es wäre mal interessant zu hören, was die Hersteller dazu sagen.
Vielleicht liest das einer und gibt uns Auskunft darüber.Viele Grüße
Peter I -
Zitat
Original von Torsten Sause
Die in Meerwassersystemen angebotenen mechanischen Filtereinheiten sind nur dann brauchbar, wenn man sich die Mühe macht, sie alle paar Tage zu reinigen, damit sich nicht zuviel "nitratbildende" Biologie hier aufbaut. Dafür sind sie aber meistens unpraktisch konstruiert und somit verbleibt die regelmässige Reinigung.Ich selbst nutze meine alten Eheim-Topffilter nur bei Quarantänebecken oder reinen Fischbecken. Im Korallenbecken habe ich nur einen kleinen Tunze-Schnellfilter, der alle 2 Tage neue Filterwatte bekommt, die mir die Schwebstoffe herausfiltert.
Dem ist nichts hinzuzufügen ! Nur der Tip statt Watte den Tunze "Patronenkern" zu nehmen. Diese Schaumstoff Teile sind für mich der Hit und in allem meiner laufenden Becken im Einsatz. Sind relativ schnell auszuwachen und fliegen ab und an auch mal in die Waschmaschine (ohne Mittel natürlich)
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Hallo Horst,
das ist ein Thema das man bis zum Sangt Nimmerleinstag diskutieren kann.
Zum Thema Bio / Bactobälle schau mal hier rein.
Ich denke es ist Positiv, dass die Hersteller (z.B. Aqua Medic) die Bälle mitgeben. Ob man sie ins System integriert ist dann einem selber überlassen. Ich selber habe sie in meeenm System und sie Funktionieren wunderbar indem sie Nitrit in das schlimme Nitrat umsetzten. Ich habe aber auch 50 Kg LS in dem Becken mit 450 Liter Inhalt. Nicht jeder hat so viel LS in seinem Becken. Und in diesem Gestein leben nunmal die entsprechenden Bakterien, welche das Nitrat in Stickstoff umwandeln. Mein Nitrat liegt meist unterhalb der Nachweißgrenze. Und ich habe sogar noch im Ablaufschacht Stücke von blauen Filtermatten (noch eine Nitratschleuder) als Geräuschdämmung eingesetzt.
Ich denke jeder sollte die individuelle Lösung für sein System finden. Mal sind die Bälle sehr gut, in anderen Systemen eher schlecht.
Ich würde die Bälle auch nicht als mechanischen Filter ansehen, da sie eigentlich keinen mechanische Filtereigenschaft haben.Zumindest bei mir. Erst kommt der die Filtermatte, dann der Abschaumer, nochmal Filtermatte, dann Lochplatte, darunter Filterwatte auf den Biobällen.
Ich denke sie sind doch eher Biologisch.Als mechanischen Filter zähle ich z.B. auch die Filterwatte (auch blaue Filtermatten) dazu. Diese habe ich auch drin um feine Schwebstoffe zu Filtern, die der Abscghäumer nicht erwischt hat.Diese wird alle paar Tage gewechselt, damit diese nicht zur bösen Nitratscheuder wird.
Wobei man beachten sollte das jeder mechanische Filter, irgenwann zu Biologischen wird. Wenn man ihn nicht alle paar Tage saubermacht.
Ich hatte mal zum Test ein Verdustungskühler angeschlossen. Wow das habe ich gleich am Nitrat gehalt gemerkt. Aber nach ca 2 Wochen hatten sich die Bakterien soweit vermehrt, das dieses wieder aufgefangen wurde.
Also ich denke es kommt auf ein gutes ausgeglichenes System an. Das verhältnis Fisch / Korallen / LS / Filtersystem usw ist wichtig.
Ich denke umso größer der Anteil Fisch pro Liter Wasser ist, desto weniger Biobälle sollten drin sein. Aber der Aufwand wie ich Nitrit und Nitrat aus dem Becken bekomme steigt dann auch an.
Wenn du die Bälle ganz aus den System nimmst, wird du aber denoch Nitrat haben. Die Bakterien die Nitrit in Nitrat umwandeln sitzen nicht nur in den Bällen. Sondern eingentlich auf allen Oberflächen die mit Sauerstoff versorgt werden. Nur die Bälle bieten eine extreme große Besiedlungsoberfläche für Bakterien an.
So genug geschwafelt.
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Zitat
Original von Peter Ismaier
Sollte er zu sehr steigen dann kommen die Biobälle raus oder ich installiere einen Nitratfilter.
Das kann von Aquamedic sogar Absicht sein, sie bieten ja für ihr Unterschranksystem einen passende Nitratfilter an.
Es wäre mal interessant zu hören, was die Hersteller dazu sagen.
Vielleicht liest das einer und gibt uns Auskunft darüber.Viele Grüße
Peter IHi Peter,
Herr Grohmann von Aqua Medic findest du unter den Herstellern.
Absicht von AM ist da sicherlich nicht, nur um einen Nitrat Filter zu verkaufen. Den bieten ersten noch viele andere an, und zweitens sie diese wahrscheinlich nicht minder umstritten wie die Bio/Bacto Bälle. Da sie meisten mit Schwefel laufen, Säure entsteht, diese Neutralisiert werden muss usw.
Ein Vorschlag von mir den du nicht beachten mußt:
Also wenn dein Nitrat steigt versuche erst mal die entsprechenden Bakterien zu vermehren, die Nitrat abbauen können. Das Geht über weitere Niitratfilter, ich glaube auch über Zeolith Fillter (sind nicht mein Ding, deswegen beschäftige ich micht damit nur am Rande) oder günstig und etwas aufwendiger, da sie täglich angewendet werden muß, mit der Wodka Methode. Diese Habe ich angewendet, als der Verdunstugsfilter meinen Nitratwert in die höhe gejubelt hat. Ich habe diese Methode dann nach bereits 14 Tagen absetzten können. Kosten etw 5 Euro und danach Kopfschmerzen von Rest Wodka
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moin,
verstehe das problem jetzt nicht ganz.
gegen mechanische filter ist absolut nichts einzuwenden.
bei nicht regelmäßiger reinigung beginnt dieser filter, biologisch zu arbeiten.
und zwar aerob.der aerobe stichstoffabbau ist seit langem bekannt, das endprodukt ist nitrat!
jetzt liegt es am becken, in manchen ist das zeug ja durchaus erwünscht

aber da gerade ersteinsteiger zu solchen komplettsystemen neigen, halte ich aerobe filter in solchen becken für absolut falsch!
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Moin
ZitatZum Thema Bio / Bactobälle schau mal hier rein. im Ablauf bactoballs
Ausgerechnet Micha der damals noch gar nicht dabei war, findet diesen Threat, während ich mich totsuche....
Ja Horst du warst doch da schon aktiv dabei, schon vergessen?
Aber ich will die Diskussion nicht abwürgen.
Wenn du einen rein Mechanischen Schnellfilter täglich reinigst und ihn gegen Schwebstoffe einsetzt kannst du das ntürlich machen.Jetzt mal etwas provokatives:
Hersteller X bietet ein Komplettaquarium mit Abschäumer, Hersteller Y schmeisst in eine Wasserkammer vor oder hinter dem Schäumer ein par merkwürdige stachelige Kunststoffbälle und verkauft das ganze für wenig mehr Geld als Komplettanlage mit "Biologischer Wasseraufbereitung und bla bla."
Welches Becken kauft sich der Anfänger, an den diese Komplettangebote meist gerichtet sind (
"Wie jetzt bei dem einen ist ja gar kein Filter dabei! Ich glaub das kann nicht richtig sein"Ich selber betreibe mein Becken mit dem "Biostarflotor". ( Ja, das ist das Ding bei dem man sofort merkt wenn der Strom mal ausfällt, die ruhe die dann einkehrt ist himmlisch
)
Hinter dem Abschäumer ist ja noch dieses "Bakterienriesenrad" eigentlich eine Nitratproduktionsfabrik vom feinsten.
Ob sich das ding dreht, oder über Wochen mal festhängt, ich es mal rausnehm auswasche oder sonstwas, ich merke keinen Unterschied
Aber habt ihr mal gelesen Wie Aqua Medic das Ding bewirbt:ZitatEr ist das kleinste industriell gefertigte Komplettfiltersystem für Meerwasseraquarien......Er ist das ideale Filtersystem auch für den Meerwassereinsteiger......Biorotor Tauchwalze für hohe biologische Aktivität.
Also nicht falsch verstehen, das Ding tut seinen Dienst, sonst hätte ich es ja nicht seit Anfang in Gebrauch.Gruß Lars

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Zitat
Original von Lars Kläning
Moin
Ausgerechnet Micha der damals noch gar nicht dabei war, findet diesen Threat, während ich mich totsuche....

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Zitat
Original von Micha W.


ich habe damals bereits mitgelesen, war aber nicht angemeldet. Diese bin ich erst seit kurzem.
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Hallo!
Danke erst mal für die Antworten.
Sicher kenne ich den alten Thread. Deshalb habe ich auch nichts mehr von Bällen und Schwämmen im Becken und TB, aber eben immens viele Schwebeteile.
Nun habe ich auf Korallenriff.de den Film über das neue Eheim-Aquarium gesehen, und, da ist ja wirklich das komplette TB vollgestopft mit Schwämmen, Keramikröllchen etc....Ich habe es schon mit einem Eheim-Außenfilter versucht, der aber, wohl wegen zu geringer Leistung keinen wirklichen Erfolg brachte und außerdem neben dem Aquarium auch optisch nicht der Hingucker ist...Also muss ich wohl doch eine grössere Powerhead oder ähnliches ins Becken hängen...
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Hi Horst,
gegen Schwebteilchen hilft wohl am besten Filterwatte. Diese müsstest du doch irgenwo in dein System integrieren können. Dann wäre doch das Problem eventuell bereits gelöst.
Das mit dem E Heim Filter ist villeicht auch gar nicht so falsch. Klar kommt es auf die Durchflußmenge an und was du als Filtermedien drin hast. Aber mit Kermik usw. bekommst du keine Schwebteilchen aus dem Wasser.
Ich glaube ich versteh dich jetzt falsch, aber ein stärkerer Powerhead bringt nur mehr Strömung. Nicht weniger Schwebeteilchen, eher mehr....... Es sei du denn du willst ihn an den E Heim anschließen mit richtiger Füllung. Geht das?
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also,
ich hatte schon immer in mein TB die blaue Filtermatte, einfach wegen dem Abschäumer dessen Ablauf so blöd konzipiert ist, dass man ständig das Wasserplätschen hört.... der Ablauf geht nun über ein vertikal-stehende Filtermatte und es ist endlich leise.
Eine Zeit lang hatte ich auch blaue Filtermatte im Ablaufschacht auch wegen dem Geräuschpegel. Außerdem ist noch blaue Filtermatte unterhald der Förderpumpe und des Abschäumer... ebenfalls zur Geräuschdämmung.
Alles in allem also doch schon einiges.... allerdings hatte ich noch "nie" einen Nitratanstieg bemerken können. Hatte immer nach Salifert maximal 0,2mg/l

Mein becken war auf jedenfall nicht überbesetzt aber eine Zeitlang hatte ich mal (neben den anderen Fischen) bis zu 10 Fahnenbarsche drin die ständig gefüttert wurden --> auch kein Nitratanstieg.
An LS hatte ich nicht sehr viel drin, war überwiegen totes Riffgestein was ausgespült wurde und einige Tage gewässert wurde. (übrigens es war auch kaum Phosphat m Becken!)
Mein becken lief immer sehr Nährstoffarm und eine Zeit lang habe ich sogar Nitrat reingekippt um es etwas anzuheben. Korallenbesatz war hauptsächlich Steinkorallen aber nicht übermäßig viele.
Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung habe ich das Thema "Nitratschleuder" nie richtig nachvollziehen können, aber jedes Becken ist bekanntlich anders.
Ich führe mein niedrigen Nitratwert auf 2 Gründe zurück:
1. Sehr groß dimensionierter Abschäumer, der ist nämlich lt. Hersteller für 3x so große Becken geeignet,
2. Ich habe eine relativ hohe Sandschicht... ist zwar kein DSB aber an einige Stellen, erreicht man schon 6-8 cm und evtl. findet hier ein Nitratabbau statt.Man kann also nicht immer pauschal sagen, das ein Filter mit Filtermatte, Biobälle u.a. nicht funktionieren würde und Hersteller die "Komplettsysteme" anbieten können damit zumindestens mal Kunden locken.

Ein leeres Filterbecken verkauft sich auch eher schlecht als ein mit Biobälle befülltes

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass viele Filtersysteme in einer Zeit entwickelt wurden, wo man auch in der Literatur für Meerwasseraquaristik solche Rieselfilter mit Biobälle angeprießen hat und anscheinend werden diese immer noch mehrfach gekauft
cu
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Tja, das ist ein gutes (schwieriges) Thema.
Ich rate Anfängern auch reflexartig vom Einsatz der mechanischen Filterung ab. Außer in besonderen Situationen, in denen vermehrt Schwebstoffe im Wasser sind.
Wenn ich so richtig darüber nachdenke, habe ich aber grad auch Schwierigkeiten, die Nachteile mechanischer Filterung nachzuvollziehen:
Fall A: es ist eine mech. Filterung vorhanden. Also sammelt sich der feste Dreck teilweise im Filter. Der im Wasser "gelöste" Dreck steht weiterhin der Abschäumung zur Verfügung. Der Dreck im Filter wird durch permanente Sauerstoffzufuhr bis hin zum Nitrat oxidiert.
Fall B: es ist keine mech. Filterung vorhanden. Auch hier kommen die im Wasser "gelösten" Eiweiße/Fette bis zum Abschäumer. Die festen Bestandteile bleiben in diesem Fall nicht im Filter sondern im Becken, und zwar zum Großteil wohl ebenfalls in Bereichen mit ausreichend Sauerstoffzufuhr.
Der Abbau sollte doch eigentlich in beiden Fällen gleich ablaufen, ober habe ich was übersehen?
Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Der_Stevie
Der Abbau sollte doch eigentlich in beiden Fällen gleich ablaufen, ober habe ich was übersehen?Gruß
StefanNaja auf der Filtermatte, Biobälle oder Siporax ist halt eine sehr große Fläche vorhanden... somit läuft die Umsätzung in sehr viel größerem Maßstab und vorallem sehr viel schneller ab.
Trotzdem.... bei Riffkeramik z.B. wird die Porösität und damit die "gute" Siedlungsfläche für Bakterien ebenfalls angeprießen.Sehe jetzt keinen großen Unterschied von Riffkeramik zu Siporax und ähnlichem.
Ich weiss auch nicht ob jetzt in Riffkeramik auch ein Nitratabbau stattfindet wie man das sehr häufig von LS z.B. "ließt".
Es ist auch die Frage zu stellen, ob im LS wirklich in so einem hohen Maß der Nitratabbau stattfindet oder ob nicht vielmehr die Anzahl der Organismen wie z.B. Filtrieren, Algen u.a. eher für den Nitratabbau verwantwortlich sind. Ich weiss es ganz ehrlich nicht und so richtig nachvollziehen kann es glaub ich auch keiner.
Viele Sage auch dass in Riffkeramik kein Nitratabbau stattfindet.... aber warum nicht ? Was soll den da anders sein.
Früher habe ich immer wieder gehört, das totes Riffgestein nie wieder so lebendig wird wie echtes LS.... warum eigentlich nicht ? Bei mir hat es eigentlich ohne Probleme funktioniert.Sowohl Becken die nur mit Riffkeramik oder nur mit totem Riffgestein (siehe Atoll-Riff z.B.) ausgestattet sind laufen vielfach ohne Probleme.....
Mir ist das irgenwie auch nicht immer schlüssig. Vielleicht kommt es auch auf das Verhältniss an und wo die Nährstoffe überhaupt "zuerst" abgebaut werden und wie schnell und damit gegeneinander in Konkurenz stehen.
cu
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Zitat
Original von Micha W.
Hi Horst,Ich glaube ich versteh dich jetzt falsch, aber ein stärkerer Powerhead bringt nur mehr Strömung. Nicht weniger Schwebeteilchen, eher mehr....... Es sei du denn du willst ihn an den E Heim anschließen mit richtiger Füllung. Geht das?
Hallo!
Die Powerhead mit Schnellfilteraufsatz sollte doch zumindest etwas Abhilfe schaffen? -
Zitat
Original von Pinuccio
Naja auf der Filtermatte, Biobälle oder Siporax ist halt eine sehr große Fläche vorhanden... somit läuft die Umsätzung in sehr viel größerem Maßstab und vorallem sehr viel schneller ab.
Ja, aber was an organischem Material da ist, wird auch irgendwann oxidiert werden. Entscheidend für die entstehende Nitratmenge müsste die anfallende Masse an organischem Material sein, nicht die Bakterienfläche oder das Sauerstoffangebot. Es könnte höchstens sein, dass eine langsamere Oxidation dazu führt, dass der Abschäumer mehr von den Eiweißen und Fetten zu sehen bekommt, so lange sie noch langkettiger sind. Dieser Anteil würde dem Wasser natürlich rechtzeitig entzogen und dadurch könnte die mechnische Filterung schon sehr nachteilig sein.Wenn man (wie ich) im wesentlichen ohne Abschäumer arbeitet, müsste es mehr oder weniger egal sein, ob die Oxidation im Topffilter oder in irgendwelchen Ecken des Beckens stattfindet.
ZitatOriginal von Pinuccio
Es ist auch die Frage zu stellen, ob im LS wirklich in so einem hohen Maß der Nitratabbau stattfindet oder ob nicht vielmehr die Anzahl der Organismen wie z.B. Filtrieren, Algen u.a. eher für den Nitratabbau verwantwortlich sind. Ich weiss es ganz ehrlich nicht und so richtig nachvollziehen kann es glaub ich auch keiner.
Meine (ganz persönliche) Erfahrung ist ja sowieso, dass die LS kaum Nitrat abbauen. Evtl. fehlt einfach der Wasseraustausch in die anaeroben Zonen. Was Nitrat und Phosphat abbaut, sind vitale und wachsende Korallen.Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Der_Stevie
Wenn man (wie ich) im wesentlichen ohne Abschäumer arbeitet, müsste es mehr oder weniger egal sein, ob die Oxidation im Topffilter oder in irgendwelchen Ecken des Beckens stattfindet.Mit was arbeitest du dann ? DSB, Algenfilter, Jaubert oder nichts von dem ?
Ich bin ein Anhänger von Abschäumern, weill "ich" damit einfacher umgehen kann... arbeitet halt mehr oder weniger konstant, was aber jezt nicht heisst, dass die anderen Systeme nicht funktionieren.
ZitatOriginal von Der_Stevie
Meine (ganz persönliche) Erfahrung ist ja sowieso, dass die LS kaum Nitrat abbauen. Evtl. fehlt einfach der Wasseraustausch in die anaeroben Zonen. Was Nitrat und Phosphat abbaut, sind vitale und wachsende Korallen.Sehe ich genau so... Ich würde auch Algen dazuzählen.
Eine Erfahrung noch die mein Bruder im KOI-Teich gemacht hat:
Eine rein mechanischer Filter mit Biobälle hat überhaupt nicht ausgereicht.... es musste unbedingt noch ein Biologischer Pflanzenfilter hintergeschaltet werden. Das ist auch nachvollziebar, denn mechanische Filter und Biobälle wandeln erstmal alles in Nitrate und Phosphate um.... doch wie wird man die wieder los ? ---> das geht also nur mit Verbraucher, den Pflanzen eben.So funktioniert auch ein Algenfilter z.B.
Nur der Abschäumer ist da anders... er "fängt" die Stoffe auf bevor sie überhaupt abgebaut werden können und steht somit in Konkurenz zu den biologischen Filter.
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Zitat
Original von Der_Stevie
Der Abbau sollte doch eigentlich in beiden Fällen gleich ablaufen, ober habe ich was übersehen?Gruß
Stefannein.
viele der feinen schwebestoffe werden ebenfalls vom schäumer entfernt.
außerdem schmeißt du zwei sachen durcheinander, mechanischer filter und bio- filter.
ersterer ist vom prinzip sehr gut, da sehr effektiv schwebestoffe aller art endgültig aus dem kreislauf entfernt werden. das problem hierbei ist eigentlich nur der innere schweinehund, das ganze muß alle paar tage gereinigt werden.
sonst wird das ganze zum aeroben bio- filter, und der entfernt nichts, sondern baut es nur in durch den schäumer nicht mehr erfassbares nitrat um.
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Zitat
Original von Pinuccio
Mit was arbeitest du dann ? DSB, Algenfilter, Jaubert oder nichts von dem ?
Bei mir reichen im Allgemeinen die Korallen zum Nährstoffabbau.ZitatOriginal von mbb
außerdem schmeißt du zwei sachen durcheinander, mechanischer filter und bio- filter.
Nein, ich schmeiße nichts, vom Biofilter hab ich nämlich gar nicht geredet. Immer nur vom mechanischen Filter.Natürlich entfernt der Abschäumer auch feine Sedimente. Da ich die Haarspalterfraktion schon erwartet hatte, hab ich "gelöst" extra in Anführungsstrichen gesetzt

Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Der_Stevie
Bei mir reichen im Allgemeinen die Korallen zum Nährstoffabbau.Das ist interessant ! Hast du also überhaupt kein Abschäumer drin ? Wie sieht es mit Sandschicht aus ?
Ich hab gesehen, dass du natürlich eine ganze Menge an Korallen drin hast, doch wie hast du das am Anfang gemacht wo die Korallenstöcke nicht ganz so groß waren ?
Hast du da den Fischbestand entsprechend langsam aufgestockt oder hast du gleich ganze Korallenstöcke gekauft ?
Wenn letzteres zutrifft.... dann darf ich natürlich kein Wort mehr mit dir reden das ist dir doch wohl klar oder

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Zitat
Original von Pinuccio
Das ist interessant ! Hast du also überhaupt kein Abschäumer drin ? Wie sieht es mit Sandschicht aus ?
Doch, ich habe sogar einen recht großen Abschäumer dran. Der läuft nur nach Bedarf. Wenn Nitrat+Phosphat (wie meistens) nicht nachweisbar sind, läuft er in der Regel eine Stunde am Tag. Diese eine Stunde lasse ich ihn aus dem vagen Gefühl heraus laufen, eine Anreicherung von irgendwas damit vermeiden zu können.Ich hatte in den letzten Wochen entweder durch andere Brenner und/oder Schwankungen im Calciumhaushalt ein vermindertes Korallenwachstum. Sofort ging das Nitrat auf 5 hoch. Also hab ich auch den Abschäumer wieder durchgehend angeworfen. Für solche Fälle sollte man natürlich immer einen haben.
Der Sand ist sehr dünn bei mir.
ZitatOriginal von Pinuccio
Ich hab gesehen, dass du natürlich eine ganze Menge an Korallen drin hast, doch wie hast du das am Anfang gemacht wo die Korallenstöcke nicht ganz so groß waren ?
Man muss für diese Methode natürlich erst mal einen niedrigen Nitratlevel als Einstieg haben. Sonst kommen die Korallen nicht in Fahrt und das ganze springt nicht so richtig an. Da ich am Anfang einige wenige Fische, aber noch weniger Korallen hatte, hab ich mir da mit einem Nitratfilter beholfen. Allerdings kein Schwefelnitratfilter. Damit bin ich sofort auf Null Nitrat runter. Daraufhin fingen die Korallen an zu wachsen und ich musst erst den Nitratfilter ausschalten, dann den Abschäumer runterfahren, um keinen Nährstoffmangel zu bekommen.ZitatOriginal von Pinuccio
Hast du da den Fischbestand entsprechend langsam aufgestockt oder hast du gleich ganze Korallenstöcke gekauft ?
Ja, der ging langsam hoch. Immer wenn ich in einen Nährstoffmangel lief, konnte ich wieder etwas dazusetzen. Der Bestand ist aber immer noch recht zurückhaltend.ZitatOriginal von Pinuccio
Wenn letzteres zutrifft.... dann darf ich natürlich kein Wort mehr mit dir reden das ist dir doch wohl klar oder

Nein, die hab ich relativ klein gekauft. Die meisten Stöcke, die jetzt so riesig sind, waren vor 2 Jahren noch fingergroß. Und ich mache andauernd Ableger davon ab. Das Zeug wuchert einfach wie irre. Kannst also noch mit mir reden
Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Der_Stevie
Nein, ich schmeiße nichts, vom Biofilter hab ich nämlich gar nicht geredet. Immer nur vom mechanischen Filter.eben
aber in einem mechanischen filter findet kein abbau statt!
ZitatOriginal von Der_Stevie
Fall A: es ist eine mech. Filterung vorhanden. Also sammelt sich der feste Dreck teilweise im Filter. Der im Wasser "gelöste" Dreck steht weiterhin der Abschäumung zur Verfügung. Der Dreck im Filter wird durch permanente Sauerstoffzufuhr bis hin zum Nitrat oxidiert.das passiert nur biologisch, also im biofilter

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Zitat
Original von mbb
aber in einem mechanischen filter findet kein abbau statt!
Das sehe ich anders. Auch hier laufen imo aerobe Abbauprozesse ab.Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Der_Stevie
Auch hier laufen imo aerobe Abbauprozesse ab.dann ist es ein biologischer filter, ist denn das so schwer zu verstehen?
in einem mechanischen filter findet kein abbau statt!ZitatOriginal von Der_Stevie
Da ich die Haarspalterfraktion schon erwartet hatte,war bisher eigentlich recht sachlich, und auch wenn du was nicht kapierst, hat das noch lange nichts mit haarspalterei zu tun.
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Ok, auf den üblichen mbb Kram hab ich grad keine Lust

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Zitat
Original von Der_Stevie
Ok, auf den üblichen mbb Kram hab ich grad keine Lust
nur weil du nicht in der lage bist, auch nur einfachste sachen zu kapieren, muß ich mich noch lange nicht von dir anmachen lassen. ich hab versucht, dir sachlich die unterschiede zu erläutern, verstehen mußt du sie jedoch!
auch eine osmoseanlage ist ein mechanischer filter, findet da auch oxidation statt?
die umwandlung der stickstoffverbindungen geschieht ausschließlich durch bakterien.
wenn du das unter mechanisch verstehst, hast du natürlich recht!
ansonsten kauf dir aber erst mal ein ordentliches buch, statt hier humbug zu verbreiten
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Zitat
Original von Der_Stevie
Ok, auf den üblichen mbb Kram hab ich grad keine Lust Augen rollen
ZitatOriginal von mbb
ansonsten kauf dir aber erst mal ein ordentliches buch, statt hier humbug zu verbreiten
nanana locker bleiben Jungs
alles wird gut... leben und leben lassen -
Zitat
Original von mbb
...in einem mechanischen filter findet kein abbau statt!...Hallo zusammen,
also bis jetzt haben sich bei mir noch in jedem Filtermaterial (egal ob süß oder salz) Bakterien angesiedelt und damit fängt auch ein Filter, der zur mechanischen Filterung eingesetzt wird, nach ein paar Tagen (oder sogar Stunden/Minuten) an biologisch zu arbeiten. Wenn das Filtermedium nicht gereinigt wird, wird jeder Filter zum Biofilter, vor allem wenn sich schön viel Schmodder drin gesammelt hat.
Und warum sollte das in einer Osmoseanlage nicht passieren? Auch im Leitungswasser sind Bakterien und Nährstoffe (wenn auch nur in sehr geringen Mengen). Und wo Bakterien sind findet auch ein Abbau statt.
Die Frage ist doch vielmehr, ab welcher Bakterienpopulation man einen Filter nun als biologisch arbeitend bezeichnet. Aber nur, weil wir einen bestimmten Filter zur mechanischen Filterung einsetzen heißt das doch noch lange nicht, das er wirklich nur mechanisch arbeitet.@Micheal:
Es kommt darauf an, wozu wir einen Filter einsetzen wollen und wie sehr wir darauf achten, dass er das auch macht. Und dann muss es heißen, in einem mechanischen Filter "soll" kein abbau stattfinden.
Gruß
Christian -
Jo, Christian, so sehe ich das auch. Und so waren auch meine bisherigen Aussagen zu verstehen. Sobald sich in einem Filter organisches Material ansammelt, geht der Abbau auch schon los. Sauerstoff ist z.B. in einem Topffilter reichlich vorhanden, die nötigen Bekterien kommen spätestens mit dem "Dreck" in den Filter.
Gruß
Stefan -
moin,
nochmals:
mechanische filter sind ein ständig gereinigter schwamm ohne bacterieneinwirkung, eine osmoseanlage, ein kaffeefilter, ein sieb zum passieren von speisen, ..... hier werden stoffe ungeändert und endgültig entfernt.
biologische filter sind eigentlich medien jeglicher art, in/auf denen sich bacs ansiedeln können. hier wird aber im unterschied zu oben ein stoff nicht direkt entfernt, sondern durch die bacs umgebaut.
so wird im aeroben bereich aus stickstoff über nitrit nitrat, im anaeroben bereich aus nitrat N(welches als gas entweicht) , O wird für den stoffwechsel genutzt.im grundsatz besteht also ein gravierender unterschied zwischen einem mechanischen und einem biologischen filter, also zwischen mechanik und biologie!
das bei unseren filtersystemen der übergang fließend seien kann, ist mir durchaus bewußt, deshalb hatte ich ja geschrieben:
ZitatOriginal von mbb
moin,verstehe das problem jetzt nicht ganz.
gegen mechanische filter ist absolut nichts einzuwenden.
bei nicht regelmäßiger reinigung beginnt dieser filter, biologisch zu arbeiten.
und zwar aerob.der aerobe stichstoffabbau ist seit langem bekannt, das endprodukt ist nitrat!
und später:
ZitatOriginal von mbb
außerdem schmeißt du zwei sachen durcheinander, mechanischer filter und bio- filter.ersterer ist vom prinzip sehr gut, da sehr effektiv schwebestoffe aller art endgültig aus dem kreislauf entfernt werden. das problem hierbei ist eigentlich nur der innere schweinehund, das ganze muß alle paar tage gereinigt werden.
sonst wird das ganze zum aeroben bio- filter, und der entfernt nichts, sondern baut es nur in durch den schäumer nicht mehr erfassbares nitrat um.
wohingegen das völlig falsch ist, wie sich aus obiger erklärung ergibt:
ZitatOriginal von Der_Stevie
Fall A: es ist eine mech. Filterung vorhanden. Also sammelt sich der feste Dreck teilweise im Filter. Der im Wasser "gelöste" Dreck steht weiterhin der Abschäumung zur Verfügung. Der Dreck im Filter wird durch permanente Sauerstoffzufuhr bis hin zum Nitrat oxidiert.denn dann arbeitet der filter nicht mechanisch, sondern biologisch!
ansonsten wäre ich auch durchaus für eine wider sachliche diskussion.
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Hallo Michael!
ZitatOriginal von mbb
moin,nochmals:
mechanische filter sind ein ständig gereinigter schwamm ohne bacterieneinwirkung,
Wie willst Du das in der Praxis realisieren? Egal, wo auch immer man im Aquarium rumguckt (Ausnahme UV-Röhre oder Ozonschlauch), findest Du Bakterien, mal mehr, mal weniger. Und die fressen und vermehren sich auch ständig, bauen also irgendetwas ab oder um. Damit hast Du an jeder Stelle biologische Aktivität. Du hast auch an jeder Stelle im Aquarium den Umbau von Harnstoff und Eiweißen/ Aminosäuren zu kleineren Molekülen bis hin zum Nitrat. Und damit das, was man biologische Filterung nennt. Sicher ist bei einer neuen oder frisch gewaschenen Filterpatrone die biologische Aktivität gering, aber nach ein paar Stunden doch schon merklich vorhanden. Wie willst Du da die biologische Filterung verhindern? Ständig waschen? Ständig tauschen? Nur mal kurz benutzen nach dem Rumwühlen im Aquarium? Realitätsfern, wenn Du mich fragst. Es sei denn, man hat viel Zeit oder keinen Job und lungert ständig zuhause rum....

Ich denke, die strikte Trennung Mechanischer Filter /Biologischer Filter ist vielleicht bei abiotischen Systemen wie Kaffeefilter oder Osmoseanlage möglich, im Aquarium aber nicht (auch im aufgewirbelten Mölm ist eine Menge los). Darauf zu beharren, daß man das trennen kann, ist an der Realität vorbei.Viele Grüße aus OL
Paula -
Zitat
Original von mbb
ansonsten wäre ich auch durchaus für eine wider sachliche diskussion.
Dann musst du das mal auch machen....
Ich versteh den hick-ack jetzt leider nicht sorry.... das hilft doch jetzt niemanden.
Lasst es doch einfach bleiben und geht mal wieder ans wesentliche. Gefragt wurde nämlich nach Systeme mit mechanische Filter, die ganz klar mit der zeit biologisch arbeiten, also Filter mit Filtermatte, Biobälle, Rieselfilter, Siporax usw.
Es hat doch keiner nach den mechanischen Filter die
alle 5min. gereinigt werden müssen, nur damit diese blos ja nicht biologisch arbeiten, gefragt.... das praktiziert doch eh keiner so richtig... die Zeit hat doch fast keiner mehr und wenn doch, dann hat er
eindeutig zu viel Geld, keine Freunde oder ist Arbeitslos.Naja wenn letzeres zutrifft, dann hat er wohl auch bald kein Meerwasserbecken mehr.
cu
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@Paula
unser fred hat sich wohl überschnitte....
aber wir Vetreten fast die gleiche Meinung. -
Hallo!
Da hab ich ja wieder was angezettelt.:)
Darf ich noch mal auf den Anfang zurück kommen?ZitatIch frage aus dem Grunde, weil ich jetzt, im 2. Becken schon, mit Schwebstoffen kämpfe. Kann es daran liegen, weil ich auf die erfahrenen Aquarianer gehört habe und die mechanischen Filter nicht nutze?
Also:
Wie bekomme ich diese groben Teile am besten aus dem Wasser? Außenfilter, Innenfilter, andere Vorschläge?
Es gab ja schon den Hinweis, mehr Strömung = mehr Schwebeteile. Ok. Ich möchte aber nun nicht die Strömung reduzieren.:) -
Zitat
Original von Horst-J.
Wie bekomme ich diese groben Teile am besten aus dem Wasser? Außenfilter, Innenfilter, andere Vorschläge?
Hi Horst,wenn bei mir mal überdurchschnittlich viel Schwebstoffe unterwegs sind, hänge ich immer für ein paar Tage oder Wochen einen alten Eheim Topffilter dran. Den reinige ich allerdings dann auch 1x pro Woche.
Sowas hatte ich z.B. vor kurzem, als ich eine Grundel eingesetzt habe. Die hatte erst mal jede Menge alten Mist aufgewirbelt.
Im Normalfall habe ich zwar immer ein paar Schwebstoffe im Wasser, in gewissem Rahmen stört mich das aber nicht.
Gruß
Stefan -
Zitat
Original von Horst-J.
Es gab ja schon den Hinweis, mehr Strömung = mehr Schwebeteile. Ok. Ich möchte aber nun nicht die Strömung reduzieren.:)Verstehen tu ich das jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht.
Mehr Strömung ---> mehr Schwebeteile ---> mehr Schwebeteile werden durch den Abschäumer gefangen.
Also alles eine Frage der Zeit irgendwann ist es dann weg. Eine Powerhead mit Patrone sollte aber genau so funktionieren, aber wenn du die dann wieder wegklemmst dann hast du irgendwann wieder Schwebeteile und dann musst du halt wieder ran.
Übrigens habe ich mich über die Schwebeteilchen auch nie sonderlich gedanken gemacht, es waren immer wieder welche drin aber auch nicht so dass es mich gestört hat und ich denke die Filtrierer werden es dir evtl. danken.
Bei mir sind Schwämme überall gewachsen selbst im Ablaufschacht und im TB und an einigen Steine sogar die schwarze Muscheln, die wie Miesmuscheln aussehen.
cu
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Hallo Horst,
wenn Du ein TB hast, kannst Du an der Stelle, wo das Wasser ins TB kommt so einen tollen Netzablaichkasten hinhängen, eine Lage Filterwatte rein und das Wasser da durchlaufen lassen. Die Filterwatte kannst Du dann ganz bequem jeden Tag wechseln.
Ohne TB ist es halt Mist das Filtermedium zu reinigen oder wechseln. Alle paar Tage/einmal die Woche den Topf abklemmen und öffnen wäre mir zu aufwändig. Beim Innenfilter hat man oft das Problem, dass beim Rausnehmen wieder was von dem rausgefilterten Material ins Wasser fällt. Dem kann man aber z.B. mit einem Meßbecher entgegenwirken. Einfach vor dem Rausnehmen von unten drüberstülpen. Alles was der Filter verliert bleibt dann im Messbecher. Musst dann halt jedes Mal 1 Liter Salzwasser auffüllen ;).
Gruß
Christian@Paula
Zitat...Ich denke, die strikte Trennung Mechanischer Filter /Biologischer Filter ist vielleicht bei abiotischen Systemen wie Kaffeefilter oder Osmoseanlage möglich,...
Also ich hab schon Kaffeefilter gesehen, denen würde ich auch eine biologische Aktivität unterstellen

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Zitat
Original von Pinuccio
Dann musst du das mal auch machen....
die anmache kam nicht von meiner seite, das recht, zu reagieren, mußt du mir schon zugestehen
ZitatOriginal von paula meiners
Wie willst Du das in der Praxis realisieren?ganz einfach, ihn alle2-3 tage reinigen, dafür muß man nicht arbeitslos sein!
ZitatOriginal von paula meiners
Egal, wo auch immer man im Aquarium rumguckt (Ausnahme UV-Röhre oder Ozonschlauch), findest Du Bakterien, mal mehr, mal weniger. Und die fressen und vermehren sich auch ständig, bauen also irgendetwas ab oder um. Damit hast Du an jeder Stelle biologische Aktivität. Du hast auch an jeder Stelle im Aquarium den Umbau von Harnstoff und Eiweißen/ Aminosäuren zu kleineren Molekülen bis hin zum Nitrat. Und damit das, was man biologische Filterung nennt.hab ich auch nie bestritten, der fehler war hier:
ZitatOriginal von Der_Stevie
Fall A: es ist eine mech. Filterung vorhanden. Also sammelt sich der feste Dreck teilweise im Filter. Der im Wasser "gelöste" Dreck steht weiterhin der Abschäumung zur Verfügung. Der Dreck im Filter wird durch permanente Sauerstoffzufuhr bis hin zum Nitrat oxidiert.das ist nun mal nicht mechanisch, das geht nur biologisch, darum ging es!
ich habe das in der form nie behauptet, sondern wollte doch nur widerlegen, daß dieses mechanische filterung ist, lest doch mal richtig
ZitatOriginal von paula meiners
Sicher ist bei einer neuen oder frisch gewaschenen Filterpatrone die biologische Aktivität gering, aber nach ein paar Stunden doch schon merklich vorhanden.warum dauert es dann so lange, bis ein becken oder filter im sw eingefahren ist, wenn das bei dir so schnell geht? sicher bildet sich langsam biologie, aber so schnell geht das ganz sicher nicht!
wobei sicher keiner von uns in der lage sein wird, den zeitraum genau zu definieren.ZitatOriginal von paula meiners
Ständig waschen? Ständig tauschen? Nur mal kurz benutzen nach dem Rumwühlen im Aquarium? Realitätsfern, wenn Du mich fragst.weiß ja nicht, in welcher realität du lebst, und um sachlich zu bleiben, solltest du es unterlassen, mir realitätsferne zu unterstellen! aber ich mach das alle 2-3 tage, arbeitsaufwand: 5min.
da muß man nicht arbeitslos sein, daß schaff ich mit meinen 2 jobs locker
ZitatOriginal von paula meiners
Ich denke, die strikte Trennung Mechanischer Filter /Biologischer Filter ist vielleicht bei abiotischen Systemen wie Kaffeefilter oder Osmoseanlage möglich, im Aquarium aber nicht (auch im aufgewirbelten Mölm ist eine Menge los). Darauf zu beharren, daß man das trennen kann, ist an der Realität vorbei.das hab ich auch nicht gemacht.
aber um stefans fehler aufzuzeigen:ZitatOriginal von Der_Stevie
Nein, ich schmeiße nichts, vom Biofilter hab ich nämlich gar nicht geredet. Immer nur vom mechanischen Filter.muß man doch zunächst mal klar die unterschiede aufzeigen. stefan beharrte darauf, daß er nur von einem mechanischen filter sprach, es dort aber biologisch abgebaut wird.
und das geht nun mal nicht! wenn abbau erfolgt, geht das nur biologisch!
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alles wird gut... nicht uffregen...

so und nun weiter im Text... wir wollen ja dem Horst helfen....
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