Wir Wollen Eine Re -komplett-anlage

  • na Klaus, du weißt was gute Saxophone kosten. Allerdings gibts auch welche bei ebay für 250 Euro mi Koffer :grinning_squinting_face:

    Wie wäre es denn mit nem Tausch? Mein Costum gegen ne Komplettanlage? Wenn du noch was drauflegst würde ich glatt drüber nachdenken :ylol und mich als Betatester zur Verfügung stellen :face_with_rolling_eyes:

  • nee, nee, nee...wirkliche Musiker geben ihr einmal lange ausgesuchtes und eingespieltes Instrument nicht mehr weg oder nur an ausgewählte Leute....is ja nicht ne elektronische Zahnleiste :grinning_squinting_face:

  • War ja klar Heinz, ich drück dir die Daumen :thup
    @Klaus mal zwei Fragen, wäre es nicht Sinnvoll auch den Raumteilermarkt ( sind ja gerade sehr im Trend ) abzudecken ? Und warum arbeitet Ihr mit Parapan und nicht mit Kömacell, gibt es da so große Unterschiede im Material was die Seewassertauglichkeit angeht ?

    LG

  • Hallo Klaus,

    ich danke Dir, dass Du zu "menschlichen" Beckentiefen zurück gefunden hast. Klar ist ein 100er toll und ein 150er noch toller .... Doch wer kann diese Tiefen wirklich stellen, wenn er nicht gerade ein Haus drumherum gebaut hat. Von den Problemen bei den irgendwann immer anfallenden Pflegearbeiten ganz zu schweigen.

    Bei der Technik verlasse ich mich ganz auf Deine Erfahrungen. Es wäre dreist, den Vater der BKs und RDs nicht die Kompetenz dafür zuzusprechen. Ebenso bei der fachlich richtigen Verrohrung.

    So etwas wie eine Nachfüllautomatik solltest Du aber vielleicht doch als Standard aufnehmen. Wer kann denn drauf verzichten? Jeder ist mal im Urlaub oder auf Geschäftsreise. Und nicht jeder hat jemanden für eine tägliche Betreuung. Doch ich weiß, welcher Punkt Dich dabei drückt: Die anfälligen Fühler und Kontakte, deren 100%ige Funktion Du nicht garantieren kannst. Jedenfalls nicht, die Teile aus der Aquaristik-Herstellerszene. Das wäre dann ein Punkt, der Deine "perfekten" Becken den "Glanz" nehmen könnte. Eine Lösung habe ich dafür auch nicht. Die Lösungen einiger Aquarianer mit doppelt abgesicherten Nachfüll-Laufzeiten der Pumpen, etc. klappen zwar gut, sind aber alles andere als professionell ... Bastellösungen eben (ohne die Anerkennung zu schmälern). Du sprachst mal von Lösungen aus der Industrie ... vielleicht lässt sich darauf etwas aufbauen ...

    Abschließend: Gib doch bitte mal einen Komentar auf die Idee "Aufangwanne gleich Technikbecken" lässt sich da wirklich nichts daraus gewinnen?

  • Also gut Sefan. ich lasse Dir den Vortritt.
    Zweitergeht auch noch ...


    und ... könnt ihr Korallen-Beschaller nicht einen eigenen Thread aufmachen? Dann hätte ich einen Umbau-Plan für Noten-Fetischisten: "wie bastel ich aus einer Tuba ein gut funktionierendes Technikbecken"

    Heinz

  • Klaus, bitte noch eine Frage:

    was heißt doppelt umlaufende Stahlstreben? Ist das bedingt, weil Du, wie bei Deinen bisherigen Anlagen den Unterschrank einrückst, d.h. vorne, links und rechts kleiner machst?

    Wenn ja, bin ich mir da nicht so sicher, ob das so elegant aussieht, wenn das Becken, wie ein größerer Teil oben aufgesetzt aussieht.

    Denn das ist die gängige Optik bei den "billigen" Becken im Aquarienhandel. Die eleganten Italiener und auch die designstarken Amis (ELOS) bauen heute "gerade" Anlagen.

    Heinz

  • Das Prinzip Technikbecken gleich Sicherheitswanne habe ich ja oben schon mal erklärt.

    Die Verkleidung und die Oberkante der Türen sind die Blenden für Klebestellen des Beckens. Wer den Bodengrund auch noch abdecken will, muss nur die Türen noch höher bestellen.

    Jetzt sagt mal, wäre das nicht ein modernes Design?

  • Hallo Heinz,

    ich habe gerade nicht soviel Zeit, sonst hätte ich schon etwas konstruiert.
    Ich habe nur kurz ein paar Anmerkungen:

    - Dein System fällt um!! So biegesteif ist kein Rahmen. (Aussteifung fehlt)
    - Die Scheibenaufnahme vorn funktioniert so nicht, die Scheibe muss sich selbst dicht drücken, also gegen einen Anschlag eingebaut sein. Die Nut ist meiner Meinung nach nicht möglich. Wenn zeit, zeichne ich es mal auf warum.
    - Schau dir die Beckenkonstruktion von Klaus genau an, dann weißt du auch ws notwendig sein wird.
    - Die Scheibe muß/sollte allseitig gehalten sein, oberer Abschluss ist so schwierig herzustellen

    Design:

    - bis jetzt ist es nicht schlüssig, es fängt irgendwo an und hört nicht auf (Abschluss)
    - Minimalismus ist ja o.k. Momentan erinnert es mehr an ne Spanplattenkiste
    Es kommt bei diesem Punkt ganz entscheident auf die Proportionen an, dann kann es sehr gut wirken. Mal abgesehen davon, das der Sockel, wenn auch nur ein paar Milimeter, vorhanden sein muß. Sonst schleifen die Türen ja auf dem Boden

    Technik:

    Nachfüllsystem meine ich gar nicht. Würde ich an Klaus Stelle auch nicht machen. Ich meine die mühelose Funktion des Wasserwechels, genau die Menge Wasser die monatlich notwendig ist, sollt man einfach vom System abstellen (kurzschließen) können, dann ablassen und wieder auffüllen. Ich mene damit noch nicht die Verdunstung, sondern wirklich den Wechsel von Meerwasser. Das läßt sich auch ohne Technik, nur mit zei kleinen Tanks und Kugelhähnen bewerkstelligen. Wenn zeit, dann skizzier ich gern. Würde sich in die Blackbox ohne großen Aufwand integrieren lassen.

    Heinz, bitte nichts persönlich nehem was ich so schreibe. Es geht immer um die Sache. Du, bist mir sehr sympathisch :thup :wink

    Gruß
    Stefan

    P.S. bitte Tippfehler übersehen:-)

    Einmal editiert, zuletzt von Kadatz (16. Mai 2008 um 16:12)

  • Hallo Stefan, nein, nein, Kritik gehört dazu - sonst kommt man nicht weiter.

    Ich glaube Du hast meine Zeichnungen falsch verstanden. Und Du hast scheinbar die Postings dazu nicht genau gelesen.

    Aber jetzt erst mal der Reihe nach:

    1: Ich habe geschrieben, dass die Proportionen zunächst unwichtig sind. Es geht erst mal um den grundsätzlichen Aufbau. Klar verschiebt man die Größen in die Richtung, die am schönsten sind, bzw. gebraucht werden. Und es gibt Leute die wollen einen Aufbau zum davorstehen, andere zum davorsitzen.

    2. Im allersten Posting ganz oben habe ich die Zeichnung 1 nur für die Nut und in der Zeichnung 3 für einen L-Anschlag gemacht. Warum schreibst Du das der fehlt? Da gibt es sogar ein Detailbild. Ob es trotzdem nicht geht, weil oben auch ein Anschlag sein muss, müssen die Fachleute entscheiden. Ich hatte mal ein Becken 150 x 70 ohne Streben

    3. Natürlich gehört am Gestell noch eine Verstrebung unten vorne und hinten hin. Ich wollte aber nicht die Funktion des Gestells zeichnen sondern die Idee der Sicherheitswanne als Technikbecken zeigen

    4. Spanplattenkiste ist heftig! Möbel in Klavierlack genau in dieser Optik, minimalistisch und pur, glatte Flächen ohne Schnörkel und Absätze stehen im Museum Of Modern Art. Und sowas sagst Du als Architekt - da bin ich sprachlos.

    5. Natürlich muss noch ein Sockel darunter - alternativ Stellschrauben nur 1 cm hoch (Bei uns hat eine Entwicklungsmaschine mit 2 Tonnen 4 Stellschrauben am Rahmengestell sonst nix - steht auf Beton).

    6. Mir ging es nur darum die Türen auch als Blende für den Beckenboden zu zeigen. Nicht wieder eine Strebe, nicht wieder eine Blende ... etc ... pures Design ohne viele Teile macht auch die Konstruktion preiswert. Das war die Grundidee.

    7. Vielleicht hast Du geglaubt die Zeichnungen sind Konstruktions-Zeichnungen? Fällt mir im Traum nicht ein. Ha, So unterscheiden sich Designer und Architekten.

    8. Und zum Thema Design, schau Dir mal Komplettbecken von Italienern an - einfach nur schön (leider mit sch... Technik). Auf der INTERZOO wirst Du sicher auch welche sehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bloom (16. Mai 2008 um 18:02)

  • Wir Designer sind sowas gewohnt. Wer den Trend vorgibt steht erst mal nackt im Wind. So ergeht es jeden Genie, gefeiert wird man erst Jahre später :ylol :ylol :ylol :ylol

  • Was auch irre elegant daher kommt, ist so eine sich nach hinten schiebende Rolltüre (Keine zwei oder drei Schiebetürenplatten - das sieht billig aus). Die Zeichnung kann die Eleganz nicht vermitteln. Weiterer Vorteil: keine Beschläge die Rosten können (Das System läuft in Kunsstoffschienen - Büroschränkezubehör - Die Kunstofftüre mit den biegsamen 2cm-Elementen gibt es als Meterware) Und ... keine Türe steht im Weg.

    Ja, so kann man sich austoben.

  • Hallo Heinz,

    wichtig ist natürlich eine gewisse Höhe innerhalb des Unterschrankes ( :grinning_squinting_face: )...... sowie eine geschickte Aufteilung.

    Nichts ist müßiger als wiederkehrende Arbeiten im Unterschrank die ständig mühsam durchführen werden müssen. Eine entspechend praktische Aufteilung ist ein äußerst wichtiger Planungsbestandteil. Letztendlich bleiben Wartungsarbeiten, bei unpraktischen Gegebenheiten auf der Strecken und trüben so unser leidenschaftliches Hobby.


    Viele Grüße

    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hallo, Ihr beiden Künstler...

    Respekt vor euren Ideen....

    also, der Entwurf von Kadatz, entspricht sehr unserem bisherigem Produktportfolio, so wie wir bisher die Anlagen gebaut haben.

    rein aus praktischen Gründen, da hat Carsten Recht, werden auf jeden Fall unten im Unterschrank, in den Seiten, große Türen eingebaut, damit man auch seitlich an die Technik ran kann. Hier ein Bild von einer Anlage mit seitlichen Türen....

    @Nachfüllautomatik...
    ja, ich hätte da schon gewisse Vorstellungne, wie eine Nachfüllautomatik aussehen sollte :

    > Kapazitiver Sensor ( berührungsloser Näherungsschalter aus der Industrie... misst mit Strahl durch die PVC-Filterwand den Wasserstand)
    > separater Wassertank mit integrierter Membrandosierpumpe, die Tropfenweise das verdunstete Wasser nachfüllt.

    Begründung :

    die klassische Methode, mit elektr. Fühlern den Wasserstand zu messen um anschließend eine Pumpe zu starten, ist viel zu riskant... irgendwann wird irgendwas in dieser Kette mal hängen bleiben. Gerade die Billigsensoren in der Aquaristik, die keine 5.- Euro wert sind, haben schon so manches Becken, ausgesüßt und Wohnzimmerböden, geflutet. Ganz besonders gefährlich sind Magnetventile, die direkt am Hauswassernetz, hängen.
    Ein kapazitiver Niveuschalter, mit regelbarer Hysterese, ergo einstellbarer Empfindlichkeit, schaltet ein Relais, das wiederum eine Membrandosierpumpe, z.B.von Iwaki oder Prominent, einschaltet. Dann wird tropfenweise Osmosewasser dazugegeben, evtl. wurde das Nachfüllwasser schon aufgekalkt.
    Die Dosierpumpe fördert grundsätzlich immer so, dass sie etwas mehr fördert, als tatsächlich verdunstet. Erreicht der Nachfüllstand, den max. zulässigen Level, auf das der Niveuschalter, kalibriert ist, schaltet dieser die Pumpe aus.
    Mit dieser Methode kann ein überlaufen des Filters, garantiert ausgeschlossen werden. Denn selbst wenn das Relais mal hängen sollte, würde es Tage dauern, wenn nicht Wochen, bis der Filter überlaufen würde. Hätte man nur eine kleine Pumpe anstatt der Dosierpumpe verwendet, wäre der Filter in 2 Minuten, übergelaufen......

    So eine Nachfüllautomatik aus der Chemieindustrie, ist leider nicht billig. 1.500.- Euro wird so ein Hightechteil sicher kosten. Wer wird soviel ausgeben, wenn es doch am Markt, Nachfüllautomatiken gibt, die 20.- Euro kosten ?

    Je mehr wir uns über das Projekt Gedanken machen, kommen wir zu der Überzeugung, eine Art Baukastensystem einzuführen. D.h. wir bieten nur Highend-Zubehör an, oder gar nichts. Der Kunde kann dann bei der Bestellung seine Anlage selbst zusammenstellen und selbst entscheiden, ob er eine RE 1.500.- Euro Nachfüllanlage bestellen möchte, oder eben nicht.
    Es gibt Grundmodule, wie das Untergestell, Auffangwanne, Filter, RD2 usw. und in welcher Ausstattung und Design, das kann der Kunde dann sich selbst zusammenstellen.

    Aufpassen müssen wir allerdings, das man sich nicht anfängt zu verzetteln und nur wirklich das anbietet, was auch von der Produktion, Verfügbarkeit und Lieferzeit, realistisch ist. Es macht keinen Sinn, 20 verschiedene Designs und Farben auf Lager zu halten, das würde utopisch hohe Lagerkosten, verursachen, die wiederum das Produkt unnötig verteuern. So wird es für die Nachfüllautomatik nur ein Angebot geben und keine 5 verschiedene Ausführungen, usw....

    @Untergestelle von RE, sehen grundsätzlich immer so aus.....

    und so sehen die Gestelle von unten aus... alles schön Kunststoff-Ummantelt.....

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • und so die Aquariumplatte von unten, mit PVC-Durchbrüchen. Wie gesagt : ... keine Verschraubungen. Einmal verschweißt : ein leben lang dicht....

    und hier beim Airlesslackieren der Untergestelle..

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Alu-Steck-Untergestelle wird es von RE nicht geben. Das entspricht nicht im entferntesten, unserem Qualitätsanspruch... Bei uns werden noch richtig massive Metalluntergestelle gefertigt. Wir haben dafür eine eigene Schlosserei, Schweißerei und Lackierraum....

    Auffangwannen aus Kunststoff...

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • ..und noch ein paar Bilder, der Black-Box Filteranlagen......

    Das Kernstück der neuen Anlagen, wird auf jeden Fall die RD2 mit integrierter laminarer Strömungsanlage werden, in Verbindung mit den Oceansimulator, eine frei programmierbare Steuerung und Nachtabsenkung...
    Das Strömungsbild ist für jedes Becken, individuell frei programmierbar. Selbst die Anlauframpen, können selbst bestimmt werden. ( Rampen: ist die Zeit, die die Pumpen brauchen, um von null auf 100 % Drehzahl, zu fahren)
    Der Oceansimulator ist nun seit mehr als 1,5 Jahre im Probelauf und arbeitet sehr zuverlässig. Da hat unser Entwicklungsingeneur, saubere Arbeit geleistet.....


    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • sieht alles sehr gut aus!!
    Sag mal, ist es möglich deine Verbundkonstruktion so zu erweitern, dass nicht nur die Frontscheibe allein den Blick ins Becken gewährt sondern so wie ich es gezeichnet habe auch durch die Seiten? Praktisch würde es bedeuten, dass es drei Scheiben gibt. Als oberer Abschluss ist dann allerdings ein umlaufender Stahlrahmen notwendig, da sich die Seite ja in Scheibe /Verundbundplatte teilt. Hm.... mal nachdenken. Könnte aber gehen.

    Die Verdunstungsautomatik klingt gut. Ich beharre auf meiner Meinung. WASSERWECHSEL ist das Zauberwort. Es wird bei mir höchstwahrscheinlich nicht das ganze System sein. Mehr die Variante auf der man Aufbaut, also nur den Unterbau mit Blackbox, BK, RD, RD2 etc. Aber nur, wenn der Waserwechsel logisch bedacht ist!!!!!!!!! Meistens habe ich im Urlaub Zeit mal wieder gründlicher zu konstruieren, der ist aber noch ne bischen hin. Aber wahrscheinlich hast du schon ne Lösung, oder???

    WASSERWECHSEL!!!

    Wie schön der BK eingebaut ist :thup. Da gibt es kaum Verdunstung im Technikbecken.

    Gruß
    Stefan

    P.S. Ach so, gibts denn schon mal was zu sehen von der laminaren Strömung?

  • Hi Kadatz...

    Wasserwechsel : .. ja, hab ich einen Vorschlag :... auch mit Dosierpumpen.. und zwar Regel-und einstellbaren Membrandosierpumpen. Du gibst die Menge xY ein und in welchem Zeitraum, die Pumpe, altes Salzwasser tropfenweise rauszieht und eine zweite Pumpe, frisches Wasser eintröpfelt....

    Diese Methode, die wir bei Großanlagen seit vielen Jahren, sehr erfolgreich praktizieren, hat unglaublich gute Erfolge erbracht : .. die ständigen Schwankungen, die vor und nach einem manuellem Wasserwechsel zu beobachten sind, verschwinden vollständig. Ein so durchgeführter Wasserwechsel, kommt meinem Verständniss von permanenter Kontinuität in der Führung eines Meerwasserbeckens, sehr nahe. Es ist, klar, eine kostspielige Sache, denn regelbare Dosierpumpen kosten über 1.000.- Euro.... aber ein wenig spinnen, dürfen wir hier mal alle, oder... :wink... die Frauen lesen das hier eh nicht mit.. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Kadatz.. die Seitenscheiben werden defintiv sich nicht integrieren lassen, weil die Strömungsboxen dort installiert werden sollen. Das ist, klar, eine Einschränkung der neuen Komplettanlagenserie. Wo Vorteile glänzen, sind die Nachteile meistens nicht weit..... die Box ist eine druckdichte und in sich hermetisch geschlossene Kammer und die sollte so groß wie möglich sein, um eine tatsächlich möglichst große Wassermenge, von Links nach rechts ( und umgekehrt) zu schieben.... wenn die Kammern verkleinert werden, gibt es Wirbelstromverluste.....

    @ Laminare Strömungsanlagenzeichnung : ..

    Kadatz : .... 100 % genau getroffen... :thup... genau so wird es gemacht : ... die Pumpen saugen über Kreuz an... Du hast es 100 % verstanden und zeichnerisch umgesetzt.....

    Die RD2 speziell für die Boxenströmung bekommen ein druckoptimiertes, neuentwickeltes Flügelrad.... das haben wir hier selbst entworfen : .. die beiden RD 2 machen je max. 22.000 Liter bei max. 11 Meter Steighöhe, bei einem max. Stromverbrauch von 400 Watt : .... keine Pumpe auf dem Markt, erreicht auch nur annähernd diese Werte.
    Man wird die RD2 sicher niemals auf volle Leistung fahren können. Alexander Grah hat zwei dieser Pumpen unter sein Becken gehangen und die laufen auf max. 40 %, sonst wird im Aquarium alles weggeblasen. Er hat allerdings keine Strömungsboxen, sondern konventionell verrohrt.
    In aller Regel, haben 98 % aller Aquarien, die ich kenne oder kennengelernt habe, immer viel zu wenig Strömung. Es kann u.U. beruhigend sein, eine Pumpe zu haben, die noch Leistungsreserven hat, wenn ich sie denn mal brauche, denn erfahrungsgemäß, wenn die Becken anfangen mit Korallen zuzuwuchern, muss die Strömung deutlich erhöht werden, um ein absterben der Steinkorallen von unten an, zu verhindern. Der grüßte Vorteil eines Bruhless DC-Gleichstrommotors ist, dass die Drehzahl linear mit dem Stromverbrauch einhergeht. Reduziere ich die Drehzahl, geht der Stromverbrauch, drastisch runter. Deshalb auch der Nachtabsenkungsmodus.
    Der Nachtabsenkungsmodus wird aber nicht über Timer geregelt ( die sind viel zu störungsanfällig,) sondern über einen Lichtsensor. Sobald das letze Licht aus geht, regelt die Pumpe runter, auf die programmierte Mindestdrehzahl. Die Korallen und Fische lieben das und so lassen sich erhebliche Betriebskosten am Aquarium einsparen, denn Pumpen sind 24 Stunden Dauerläufer und hauptverantwortlich für Betriebskosten eines Meerwasseraquariums.


    Zitat

    .P.S. Ach so, gibts denn schon mal was zu sehen von der laminaren Strömung?

    ja.. in meinem Kopf... i:wink in der Theorie funktioniert das schon... Wenn wir aus Spanien wiederkommen, wird das endlich real getestet...... der Cermak ist ja ebenfalls nicht in die Pötte gekommen, ...der wollte das auch mal testen.

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (17. Mai 2008 um 00:12)

  • Zitat

    der Cermak ist ja ebenfalls nicht in die Pötte gekommen, ...der wollte das auch mal testen.


    na, du bist vielleicht ein Ei.... :angry_face:
    ich hatte vor 1,5 Jahrenschon geschrieben, dass es mir an den passenden Pumpen, rspkt. an der regelbaren Kreuzschaltung mangelt.
    Angeblich hätte ich seit April letzten Jahres schon 2 Pumpen bekommen sollen *hahaha*...; aber ich weiss es ja-, die Ernsthaftigkeit läßt grüßen... :angry_face: :winking_face:

    Konzept war einmal, dass nur über den 1,5 fachen vorhandenen Wasserdruck selbst das Wasser durch die Boxen geschoben werden muß, da auf der gegenüber liegenden Seite gleichzeitig abgesaugt wird, -der Effekt des auf ganzer Breite und Höhe geschobenen Wassers wird dadurch mehr als verdoppelt.
    Jetzt kommt Jansen und pumpt in die Boxen 22m³. Für ein 5m³ Becken gut und schön, aber ansonsten maßlos übertrieben.
    Das Argument , dass die Pumpen nur zu 40% laufen, mit Nachtabsenkung Stromspareffekt besitzen-, ist dadurch wieder zunichte gemacht. ...obwohl mir das bei persönlichem Einsatz wurscht ist.
    In einem hast du recht, Klaus.
    Es ist tatsächlich fast der %Satz an Becken, die mit mangelnder (besser gesagt falsch eingesetzter) Strömung dahinvegetieren. Dazu noch stromsparende Beleuchtung und die resultierenden Probleme aus beidem mit den sessilen Einwohnern der Aquarien füllen seitenweise die Boards.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (17. Mai 2008 um 10:32)

  • Hallo Klaus,

    aber bitte, bitte, bitte, nicht die Kajüten-Türchen. Da muss es doch eine andere Lösung geben. Ärgert mich auch, dass Stefan diese Fensterläden in seiner technisch sonst so perfekten Zeichnung übernommen hat. Da hätte mein Bleistift oder der Eingabestift am Grafiktablett den Dienst verweigert.

    Es ist eine Freude Eure HighTech-Planung zusehen. Und es täte mir unheimlich weh, wenn diese Meisterleistung in einer Verkleidung endet, die dieser Technik nicht ebenbürdig ist. Klavierlack allein rettet da gar nichts, wenn das Produktdesign nicht stimmt. Und über gutes Design lässt sich nicht streiten, auch wen es grafisch Blinde es immer so sagen. Leider muss ich bei der Kombination von Technik und Design immer wieder Enttäuschungen erleben - auch hier im Forum. Da werden gelegentlich tolle Becken technisch vorbildlich aufgebaut und am Ende verkleidet, dass mir fast der Sehnerv aus der Augenhöhle springt.

    @Klaus, jetzt hast Du für die BlackBox doch einen Deckel gefertigt und die überstehenden Schäumerteile perfekt darin ausgespart. Als ich bei Dir war, hast Du noch gesagt, das braucht es nicht !? Hinterlasse ich Spuren? Was mich freuen würde.

    Warum muss denn eine Stirnblende über dem Frontglas sein? Becken mit Hängeleuchten sehen ohne Stirnblende besser aus. Nur bei einer integrierten Beleuchtung würde ich sowas akzeptieren. Aber die will ich ja nicht.

    So, nun habe ich genug gestänkert. Ich schaue mir die weitere optische Entwicklung in Ruhe an - zugegeben mit Angst. Um die technsche Seite muss ich mir ja keine Gedanken machen ...

    Heinz

  • Stefan C. kannst Du mir das bitte mal mit den 1,5 fachen Wasserdruck erklären (1,5fach mehr als was und warum). Aber bitte so, dass es auch ein technsch unerfahrenes Aquarianerhirn verstehen kann. Das wäre nett.

    Heinz

  • Hallo Heinz,

    ich gebe dir 100% Recht!!!! Bitte nimm mal meine Ansicht nicht als fertig an. Es ging mir damals mehr um die dahinter ligende Technik. Allerdings alles konventionel. Ohne Blackbox, ohne laminare Strömung. Allerdings mit ClosedLoop. Das will ich unbedingt. Ich möchte keine Pumpen im Becken sehen. Und viele Bohrungen im Glasboden bereiten mir Kopfschmeruen. In Verbundbauweise kein Problem. Also die Ansicht gibt nur die Ausmaße an, und die Türchen sind etwas ...hm....naja. Allerdings sind Quadrate völlig ungeeignet. Deshalb erstmal diese Teilung. Es wird aber sowieso ne ganz andere Ansicht werden. Links und rechts werden wenigstens 15cm Blende zu sehen sein. Hinter diesen verbergen sich dann die Verkleidung für die Seiten und die dahinterliegende Strömungsbox. Alles mit etwas "Luft", da sind 15 cm schnelle weg. Dann sieht alles euf einem Mal völlig anders aus. Auch deine Ansicht kippt dann. Ich werde mal skizzieren, mir fält ganz gewiss etwas ein. Es dauaert nur noch ein Weilchen. Und mann muß auch gerade die Varianten mal zeichnen, die es auf keinen Fall werden.

    Hier mal meine alte Variante (konventionell) Finde ich aber nach wie vor ganz gut und noch erschwinglich :face_with_rolling_eyes:

    Und dann mal der alte Zwischenstand mit dem Versuch laminare Strömung mit Rohren zu realisieren.

  • :thupWarum muss denn eine Stirnblende über dem Frontglas sein? Becken mit Hängeleuchten sehen ohne Stirnblende besser aus.

    Weil es immer Salz und Kalkablagerungen gibt, auch wenn der Wasserstand sehr konstant ist. Außerdem springen Dir sonst die Fische auf den Wohnzimmerteppich, da nützt die ganze High Tech Anlage gar nichts, wenn Du die eingesparten Betriebskosteneuro´s jede Woche zum Fischhändler trägst.

    Was Die Türen betrifft: Vollste Zustimmung!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • @Stefan K. .... sag ich doch, ich schaue mir die weitere optische Entwicklung erst mal in Ruhe an ...


    @Stefan K. & @Klaus ... Eine Sache beschäftigt mich schon den ganzen Vormittag: Wie wollt Ihr verhindern oder mit was gewährleisten, dass sich die feinen Auslässe, ect. der Strömungsanlage (Bei der Zeichnng mit den ganzen Seitenteilen) nicht mit den Jahren bei einen gut bewachsenen, lebenden Becken zusetzen. Die ganze Sache wird doch dann in der klaus'schen Art eingeschäumt - oder? Eine Wartung, bzw. S äuberung ist dann nicht möglich.

    Und wenn sich dann was einzieht oder festsetzt? Becken wieder ausräumen?


    Erst jetzt bemerkt: Wenn Klaus die Strömungsanlage mit den ganzen Seitenwänden verwirklicht, dann könnte ich ja vielleicht doch meinen japanischen Korallengarten mit schwarzen Aquariumwänden verwirklichen. Den habe ich wegen einzuschäumender Technik schon abgeschrieben - oh jetzt wird es spannend.

  • jaja, so ist das mit dem Beckenrand!!!

    hier dann mal ohne Trennung der Fronttüren, ihr gebt ja nicht Ruhe :ylol

    aber so wird es ja eh nicht! Das Problem des Zusetzens der feinen Löcher (6mm)?? sehe ich auch. Man mus die Platte wechseln können bzw. heruasziehen. Oder die ganze Box für Wartungszwecke entfernen können. Ich sehe das auch als eins der wesentlichen Probleme, und dann wie verkleiden?? Riffkeramik mit ganz vielen Löchern? Die sich dann auch zusetzten?? Hm....

  • Torsten .... nein, eine Stirnblende rettet die Fische nicht. nur eine Glasabdeckung. Und die geht auch ohne Stirnblende. Auflage nur rechts, links und hinten und alles sieht Klasse aus.

    Der Schmutz an der Wasserlinie ist bei gut bewegten Wasser nicht tragisch. Lässt sich auch mit einen täglichen Wisch entfernen ... um das zu verbergen und es mir zu ersparen, würde ich kein Brett vor der Stirn dulden :ylol oh, Ihr Praxisfetischisten ...

  • Wenn ich mich da mal einklinken darf -- Alles was mit Strömung zu tun hat ist für mich hoch interessant. Für mich stellt sich nun aber die Frage wie sollen die STRÖMUNGSBOXSEN oder gelocht geschlitzte Rohre den im Alltäglichen betrieb gewartet werden ??? Es wird doch wohl so sein das diese kleinen Öffnungen mit der zeit verschmutzen oder zuwachsen. Wie soll das gereinigt werden ??? Wenn dann das Beken schön eingewachsen ist, wird diese arbeit nicht einfacher........ Wenn ich da mal von mir ausgehe ist das eine arbeit die ich nur sehr ungerne machen möchte. Also ich meine die teile ausbauen zerlegen sauber machen zusammen bauen wider einbauen ( dabei noch was im Beken umschmeißen ) wieder einschalten...nee das muss anders gehen ....oder hab ich da einen Denkfehler ??? oder hat Klaus da schon was gebaut ???.....

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • @Stefan K ... ich glaube es ja nicht. Ihr kommt nicht weg, von den oben und unten begrenzten Türen. Warum? Die kann man doch von außen ganzflächig aufschlagen, egal ob da eine Wanne dahinter ist oder oben noch irgend etwas anderes. ... Ich begreife es nicht, was Dich da auch im zweiten Anlauf zu einer Türen-Verstümmelung zwingt ???

  • WEIL ICH KEINE ZEIT HABE UND ES MIR AUCH IM KOPF VORSTELLEN KANN!!! Wenn, dann mach ich es richtig, nicht in 5min. vielleicht ja doch heute abend. Aber dann könnte ich auch etwas anderes am Rechner planen und ein wenig Geld verdienen!!

  • Gerald, da hatten wir den gleichen Gedanken zur gleicher Zeit gepostet. Gut, dass ich mit meinem technisch ungeschulten Hirn nicht allein gegen die Technikträumer kämpfen muss :ylol

    Stramon, schön wärs, wenn das Leben so einfach wäre.

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