Armin, Jens, Jörg,
was meint ihr im Hinblick auf meine sterbenden SPS und LPS zu der Analyse meiner WW:
Armin, Jens, Jörg,
was meint ihr im Hinblick auf meine sterbenden SPS und LPS zu der Analyse meiner WW:
Hi Peter,
wo haste denn das viele Aluminium,Chrom und Kupfer her?
hi peter,
evtl. mal die spuris weglassen oder minimieren....
Hallo Peter,
ich will dich nicht enttäuschen, aber das sieht wieder wie so ein typisches ICP-OES
Messergebnis aus einem Labor, das noch nie zuvor Meerwasser gemessen hat, aus.
Sind die Nachweisgrenzen und Standardabweichungen angegeben ?
Mit welcher Verdünnung wurde gearbeitet ?
Wenn es , wie ich vermute, ICP-OES war, kannst du damit nur die Hauptelemente
messen, für Spurenelemente im Meerwasser ist die Methode nicht empfindlich genug.
Dass gerade Elemente wie Ca und Mg nicht angegeben sind, macht mich
noch skeptischer, denn die könntest du leicht selbst nachprüfen.
Wenn die Werte entgegen meiner Annahme belastbar wären, würde ich nach der
Ursache der Chrom und Cobaltwerte suchen.
Gruß Armin
Armin,
es ist ein Meerwasser Aquarianer der glücklicherweise Laborleiter eines großen Labores ist. Im Gespräche mit ihm hatten Jörg Kokott und ich schon das Gefühl er weis was er macht. Mg / Ca wurden absichtlich nicht gemessen da ich diese nicht in Auftrag gegeben habe.
Ich stelle mal die Antwort von Jörg Kokotte ein, da ich ihm gemailt hatte bevor ich gepostet hatte:
Hi Peter,
wenn die Werte stimmen, dann hast DU wohl ein kleines Problem...
Du hast ja mehr Chrom und Cobalt als andere Leute Phosphat im Becken
haben, wie gesagt, vorausgesetzt, die Werte stimmen.
So nur zur Relation: Was an Chrom bzw. Cobalt in Organotrace drin ist
bzw. täglich pro Liter Aquariumwasser dosiert wird, sind 0,1 µg/L, also
0,0001 mg/L.
Davon kannst Du rechnen wird knapp die Hälfte irgendwo ausfallen bzw.
abgeschäumt und/oder von Kohle gebunden, etc.
Du hast aber 0,074 mg/L Chrom drin, also 74 µg/L statt 0,1 µg/L.
Also nur vom Verhältnis her: zwischen 1 g und 740 g liegt doch ein
bisschen was an Verhältnis... nämlich 3/4 kg!!!
Du müsstest z.B. 480 Tage lang Organotrace dosieren und davon ausgehen,
dass alles Chrom, das in organotrace drin ist, auch im Wasser bleibt,
d.h. nicht von Tieren genutzt wird, nicht ausfällt, nicht abgeschäumt
wird, etc. Das ist ziemlich utopisch, aber wie gesagt, Du müsstest also
seit mehr als einem Jahr das Zeug sinnlos ins BEcken kippen, um auf
solch einen Wert zu kommen.
Chrom und Cobald, keine Ahnung , ob das irgendwo in Läufergruppen oder
sonstigen Sachen drin ist und sich rauslöst? Sieht aber irgendwie so
aus, als hättest Du da irgendwo einen Hund begraben...
Du könntest versuchen, massiv über Aktivkohle zu filtern und Ozon
dauerhaft laufen zu lassen, in der Hoffnung, dass Dir die Kohle das Zeug
rauszieht.
Zeolith könnte u.U. auch funktionieren, hab aber die Selektivitätsreihe
nicht mehr im Kopf.
Hi Peter,
früher hat man zur Schaumstabilisierung im Bier Kobalt genommen,
es findet sich auch in Verbindung mit Chrom in mancher blauen Farbe wieder.
Hast du Verbindungsleitungen uas Metall zwischen Aquarien oder nach Osmoseanlage ?
Cu Resa
HI
Die Frage stellt sich hier eher ob die Werte stimmen
hatte vor kurzem einen Kunden dem laut Labor-analyse bis zu 4,5 gramm Zinn angezeigt wurden ????
Gruss Claude
Hallo!
Ich keine Metallleitungen im AQ und meine Stellage wird mit dem selben Ausgangswasser betrieben ohne Probleme. Ich habe auch den Eindruck das es den Korallen besser geht, wenn ich einen Wasserwechsel mache. Werde nun wohl noch mal 500 Liter wechseln.
An Pumpen ist folgendes im Einsatz:
1 x Red Dreagon 12000
2 x Red Dragon 8000
1 x Red Dragon am internen BK Abschäumer
1 x Minipumpe von Oblamatik für den Verdunstunsgausgleich, diese Pumpe ist auch bereits seit vielen Monaten gegen eine Barwig Minipumpe ausgetauscht worden. Würde ich daher als Quelle auch ausschließen.
1 x Pumpe am Schuran Mulitfiler - dieser wurde auch erst angeschafft als die Probleme bereits lange vorhanden waren.
1x Eheim 1250 (?) am Schuran Kalkreaktor dieser ist aber 8 Monate aus gewesen ohne das eine Änderung erfolgt - daher schließe ich die Pumpe aus
Da auch der Schuran Schäumer vor kurzem gegen einen Bubbleking ausgetausch wurde, dürfte auch diese Pumpe als Quelle wegfallen.
Alle LS wurden bereits komplett ausgetauscht - daher liegt es nicht an den Steine.
Der Bodengrund wurde nur teilweise ausgetauscht, könnte daher als Quelle noch in Frage kommen.
Hallo,
in der Selektivität von Zeolith liegen Kupfer und Zink an 9 und 10 Stelle, Aluminium, Kobalt und Chrom sind nicht aufgeführt (zumindest bei dem was mir vorliegt).
Welches Salz verwendest du?
Grüße Henry
Ich fände eine Analyse des PU-Schaumes interessant und der Farbe, zur Versiegelung dieses Schaumes verwendet wird.
Vielleicht kann Klaus Jansen hierzu etwas sagen? Zum Beispiel ob immer die gleichen Materialien zum Einsatz kommen etc.
Hi Peter,
nach dem du so einiges bewegt hast um auf die Probleme zu kommen,
bleiben nur noch wenige Dinge :
-Schaum, laut Jansen unbedenklich, es stehen viele Becken damit
-evtl. Boosterpumpe, Wasser ist aber ok in der Stelage
-Sand, wie hoch ist er ?
-Biologische Ursachen, kann man nicht messen ![]()
meiner Meinung nach gibt es nur zwei
Möglichkeiten:
1. Stöpsel ziehen, bei einer verkurksten Biologie bringen WW erst ab 80% was
2. Bakterien ala Zeovit, hat schon manch todgeglaubte Becken gerettet
wenn das nichts helfen sollte würde ich den Schaum zur Untersuchung einschicken.
Cu resa
Hallo Peter,
nehmen wir einfach mal an, die Werte sind korrekt.
Du hättest dann 74 Mikrogramm Chrom und 65 Mikrogramm Kobalt pro Liter Wasser.
Kobalt ist weder im Marquardt (Toxikologie), noch im Sadiq(Toxic metal chem.
in mar. env.) als toxisches Schwermetalll aufgeführt. Die Toxizität von Chrom
ist von der Oxidationsstufe abhängig. Gibst du es als Chromat ins Becken, ist das
viel giftiger als wenn du metallisches Chrom zuführst. Trotzdem liegen die mir
bekannten toxischen Konzentrationen alle im MILLIgrammbereich.
Schau dir selbst mal ein paar Daten auf http://www.pesticideinfo.org an.
Aquarienwerte von Spurenelementen mit denen im Meerwasser zu vergleichen,
führt meist in die Irre.
Meine eigenen Messungen von Cr und Co in verschiedenen Meerwasserbecken
lagen bei etwa 5-10 Mikrogramm. Insofern hast du schon erhöhte Werte,
ob sie die Ursache der Probleme sind, ist aber überhaupt nicht sicher.
Gruß Armin
Noch ein praktischer Vorschlag :
Bei dem Verdacht auf Schwermetallanreicherung kann Aktivkohle helfen,
aber auch Eisen- oder Aluminiumoxyde (Phosphatadsorber), wenn sie im alkalischen Berech
(etwas Kalkwasser zudosieren), gefahren werden.
Kohle und Adsorber dann aber nur kurz verwenden !
Guten Morgen,
mir ist eben noch etwas eingefallen. Irgendwo habe ich mal gehört, daß das Wasser in unserer Gemeinde erhöhte Schwermetallwerte hat. Dazu kommt dann das ich eigentlich schon ewig Leitungswasser zum Verdunstungsausgleich und zum WW nehme. Nehmen wir mal an, das erhöhte Werte im Ausgangswasser vorhanden sind, dann würde ich doch mit dieser Vorgehensweise solche Werte Konzentrieren. Die Frage ist käme ich dann auf solche Werte?
Ich lasse gerade 440 Liter Osmosewasser einlaufen und bereite erstmal einen größeren WW vor, zudem werde ich erstmal wieder nur Osmosewasser zum Nachfüllen verwenden - schadet ja nicht, dauert nur ewig und ist nicht unbedingt Umwelt bewußt.
Armin
besten Dank für das nachforschen der Toxic Concentration. Natürlich kann ich auch nicht sagen ob es daran liegt, aber lansgam gehen mir die Möglichkeiten aus. Wir hatten auch schon an Limitierung gedacht und dann nach Berechnung von J.Kokott Nh4CL zudosiert, aber auch das brachte bis jetzt keine Änderung des Befundes. Die Korallen verlieren von untern her ihr Gewebe und / oder werden immer heller bis sie schließlich das Gewebe in Fetzen verlieren. Was auffällt, ist das es zuerst immer die dem Licht ausgesetzen Stellen befällt.
@Resa
Jörg brachte auch schon die Sanddichte ins Spiel. In der Stellage habe ich zum Teil 10cm, im betroffenen Hauptbecken dagegen nur Max 6. Die Stellage wird ohne Abschäumer, mit weniger WW, ohne Ozon, ohne Adsorber und ohne Spurenelemente etc gefahren. Natürlich könnte der höhere Sandgrund auch mehr binden ...
Hi Peter
Ich hab mal gehört ist gut... ![]()
Stelle es sicher, lass Dir die Werte geben. Euer Wasserwerk wird doch sicherlich auch Analysen haben..
Und wir hatten es mal schon, rein zur Sicherheit arbeiten wir seit nun etlichen Jahren nur noch mit Osmose und nachgeschalteten Reinstwasserfilter. Zumindest ein gewisser Schutz ist dann da gegenüber Leitungswasser.
Ich bin gespannt was rauskommt ! Wir sehen uns ja in gut einer woche.
Freu:-)
Moin Robert,
ja, das dachte ich auch und bin schon am forschen.
Mir ging es erstmal darum ob das in Theorie überhaupt sein kann, oder ob da schon für Trinkwasser Kritische Werte erreicht werden müssten und es daher unmöglich asl Quelle wäre.
Wie gesagt, ich stochere nun seit 3 Jahren im Nebel rum ohne das Problem zu finden
hallo,
ein kollege meinte gerade auch, es könnte an z.b. einem stahlwerk oder einem leiterkartenhersteller in der nachbarschaft liegen. Eventuell wäre auch eine schlecht verarbeitete oder veraltete wasserleitung als ursache möglich.
zum schaum: einzig der farbstoff wäre unter umständen gefährlich, so die zusammensetzung klaus nict bekannt ist (was ich nicht glaube). der schaum selber ist ja polyurethan, der tut nix.
kobalt ist, wie armin sagt ja unkritisch, aber in mehreren hartmetalllegierungen enthalten und nicht meerwasserfest. aluminium könnte eventuell von lampenhalterungen und/oder gehäusen ausblühen und ins becken fallen...
chrom und vanadium ? vielleicht hat klaus beim schäumen ja einen 12er maulschlüssel übersehen...
![]()
Hallo Alexander.
das Haus ist gerade mal 6 Jahre alt und wir leben auf dem Land - da ist ganz sicher keine Industrie irgendwo. Und wie gesagt die Problem sind nur in dem einen Becken - dummerweise das Hauptbecken ![]()
Es sind auch keine Oxidation an Lampen etc vorhanden die darauf schließen lassen, es wäre was ins Becken gefallen
Hallo Peter,
Es bleiben dir ja nicht mehr viele Schritte:
1.) Anfrage beim Wasserwerk bzgl. der Werte, vielleicht haben die in Belgien ja ebenso eine Auskunftspflicht wie in Deutschland.
2.) Austausch des Bodengrundes nachdem alles andere bereits getauscht wurde.
3.) Analyse des Schaumes oder des Lackes bzw. anderer Anbauteile am Aquarium die möglicherweise Kontakt zum Aquarienwasser haben, auch wenn es nur über Kondenswasser ist.
4.) Analyse der Raumluft, vielleicht gibt es Ausdünstungen?
Alles andere hast du ja bereits getauscht bzw. überprüft.
Gegen 1.) spricht ja eigentlich, dass du in den anderen Becken keine Probleme hast.
Nach Schritt 1.) bzw. 2.) solltest du natürlich das Wasser im Becken möglichst komplett tauschen oder ggf. die Tips von Armin befolgen (Kohle, Adsorber).
Ich hoffe jedenfalls und drück dir die Daumen, das du beim Wasserwerk bzw. durch den Austausch des Bodengrundes etwas erreichst.
Hallo Peter,
eine Info zu Trinkwasser :
In der aktuellen deutschen Trinkwasserverordnung hat Kobalt keinen Grenzwert.
Der Grenzwert für Chrom ist 50 Mikrogramm, also nur 24 Mikrogramm unter
dem Wert in deinem Becken.
Du kannst vorsichtshalber mal dein Leitungswasser untersuchen lassen, da sind
die Ergebnisse auch sicherlich belastbarer.
Aber vielleicht ist die Beobachtung mit dem Licht eher der richtige Ansatz,
da du mehrere Becken mit dem gleichen Leitungswasser betreibst.
Wie verhalten sich Korallen, die du von einem ins andere Becken umsetzt ?
Was ist anders am Licht im Hauptbecken ?
Viel Glück
Armin
Das mit dem Licht erinnertet mich an einen Artikel von Knop wo freie Radikale den Abtransport der Wtoffwechsel Produkte in der Korallle behinderten.
*Das folgende hat Jörg Kokott geschrieben, passiert wnne man als Mod statt Zitieren den Editieren Button erwischt: *
Hi,
dafür gibt es keinen Beweis, dass war wiederum eine Mutmassung von mir ihm (D. Knop) gegenüber, die wohl publikationswürdig war... Wie gesagt, sowas kann man messen, ich habs aber nicht gemessen und von daher...wieder nur Spekulation.
Das die Korallen von oben verbrutzeln wenn sie insgesamt ein Problem haben ist durchaus normal. Das ist nicht die Ursache Deines Problem, sondern entssteht dadurch, dass die Symbiosalgen, die normalerweise dass Licht
a) nutzen, und
b) abschwächen
in Deinen Korallen einfach absterben. Die Korallen können sich also gegenüber der Strahlung nicht mehr schützen und verbrennen dann leicht.
Jörg
hi peter,
wie oben schon geschrieben, lass doch einfach mal den spurikram raus und gib bei jedem wasserwechsel n eimer aus der stellage mit ins schaubecken.
am besten sofort mal 1 - 2 eimer voll austauschen, als sofortmassnahme.
egal ob die korallen braun werden.
wichtig ist, dass du das system wieder stabilisierst.
wenn wir im großen system probs mit zuwenig nährstoffen haben, gibts auch 50liter dreckwasser aus dem fischbecken zur düngung und alles ist wieder im lot.
Hallo,
armer Peter...hat echt ein Problem ![]()
Armin,
hast Du bei den Daten auf pesticideinfo.prg bei Korallen resp. Tieren oder bei Symbiodinium resp. Algen/Phytoplankton geschaut?
Leider gibt es für Symbiodinium (also Zooxanethellen) nur Angaben für Kupfer und Zink glaube ich wars, leider nicht für Al, Cr und Co.
Die Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen ist bei tierischen und pflanzlichen Zellen möglicherweise deutlich unterschiedlich.
Peters Phänomen beginnt symptomatisch mit einem Ausbleichen = Verlust an Symbiosealgen. Es muss also nicht sein, dass die Korallen selbst davon betroffen sind, sondern inderekt daran sterben, dass sie Symbiosealgen verlieren und dadurch nicht ausreichend ernährt werden. Gleichzeitig werden sie krankheitsanfälliger und gerade RT/brown jelly kann potentiell leichter auftreten.
Aber das sind nur Spekulationen hinsichtlich Deiner Aussage, dass Chrom bzw. Cobald erst im 1000stel g Berech toxisch wirken. Wie gesagt, reden wir hier über tierische oder pflanzliche Zellen?
Erwähnenswert ist sicherlich, dass Peter das Becken schon komplett mit neuen Steinen besetzt hat und durch andere zeitgleich erfolgte Massnahmen massiv in die BEckenbiologie eingegriffen hat. NUn sind die Probs dennoch wieder da, sympotmatisch identisch mit früher.
Es muss also
a) an seinem bzw. genau diesem Becken liegen (und nicht am Ausgangswasser)
b) mit einer Akkumulierung zu tun haben (da es einige Zeit gut war und nun sukkzessive wieder kommt).
Ups,
Peter, ich hab grad Deinen Beitrag oben editiert... ![]()
Das mit dem Licht erinnertet mich an einen Artikel von Knop wo freie Radikale den Abtransport der Wtoffwechsel Produkte in der Korallle behinderten.
Hi,
dafür gibt es keinen Beweis, dass war wiederum eine Mutmassung von mir ihm (D. Knop) gegenüber, die wohl publikationswürdig war... Wie gesagt, sowas kann man messen, ich habs aber nicht gemessen und von daher...wieder nur Spekulation.
Das die Korallen von oben verbrutzeln wenn sie insgesamt ein Problem haben ist durchaus normal. Das ist nicht die Ursache Deines Problem, sondern entssteht dadurch, dass die Symbiosalgen, die normalerweise dass Licht
a) nutzen, und
b) abschwächen
in Deinen Korallen einfach absterben. Die Korallen können sich also gegenüber der Strahlung nicht mehr schützen und verbrennen dann leicht.
Jörg
ZitatOriginal von Joerg Kokott
Es muss also
a) an seinem bzw. genau diesem Becken liegen (und nicht am Ausgangswasser)
b) mit einer Akkumulierung zu tun haben (da es einige Zeit gut war und nun sukkzessive wieder kommt).
Das ist eigentlich genau das was ich auch denke. Ich habe vor 10 Tagen 240 Liter gewechselt (Die Wasserprobe welche untersucht wurde, wurde vorher entnommen) und morgen werde ich erneut 450 Liter wechseln. Ich erwarte, das sich dann das ganze wieder fängt und für eine Wochen gut läuft. Es fällt einzig auf, das die Akkumulation offensichtlich immer schneller geht und die Zeitspanne bis zum "Erkranken" der Steinkorallen immer kürzer wird. Ich würde ja gerne nach dem WW nochmal eine neue Probe ziehen und testen lassen, aber der Test kostet jedes Mal 100.- und ich bin nicht sicher ob mir das wirklich helfen wird. Dann nach dem WW sollen die Porblem Werte natürlich besser sein.
Man könnte Theoretisch auch verdachstweise mal alle drei Red Dragon austauschen um diese als Fehlerquelle auszuschließen, aber ich habe nicht "zufällig" 3 andere hier rumliegen.
Den Austausch des kompletten Bodengrundes würde ich nur als letzte Möglichkeit versuchen, denn ich habe kein Möglichkeit alle Fisch auszulagern und möchte einen solchen starken Eingriff in die Biologie ungern mit den Fischen machen. Teilweise austauschen käme eigentlich nicht in Frage weil ich dann immer noch nicht 100% ausschließen kann das wirklich jedes Körnchen alter Bodengrund ausgetauscht wurde.
So, 450 Liter Wasser gewechselt und die Pumpen kontrolliert:
Rüchförderpumpe RD 8000 Metallwelle keine Riefen oder Zerfallserscheinungen die intern betriebene Pumpe und alle Anbauteile sind meines erachstens nach völlig OK.
Strömungspumpe RD12000 "rechts": Pumpe wird extern betrieben und verfügt über eine Keramikwelle - alles sieht auch hier völlig normal aus.
Strömungspumpe RD12000 "links": Pumpe wird extern betrieben und läßt sich leider nicht ausbauen. Bein Einbau wurde versäumt ein Absperrhahn an der Saugseite einzubauen und beim Absperrhahn and der Druckseite läßt sich die Verschraubung auf keiner Seite lösen. Da die Pumpe extrem ungünstig ein gebaut ist und nur demontiert werden kann wenn Kräfte auf die Tankverschraubung wirken, lassse ich die Finger davon.
Die Pumpe bleibt nun erst mal ausgeschaltet, um auch diese als Fehlerquelle auszumerzen.
Hallo Peter,
mal ein ganz unwissentschaftlicher Ansatz von mir:
1. währe es denkbar das durch die Kombination Leitungswasser + zusätzliche Spuris gewisse Elemente toxische Größenordnungen für Korallen / Symbiosealgen erreichen (deswegen in anderen Deiner Becken die Korallen überleben weil Du da vllt keine zusätzlichen Spuris dosierst?)
2. im Forum von Korallenzucht wird sehr oft vom ausbleichen/absterben von Korallen berichtet wenn das System sehr Nährstoffarm ist und dabei der Kalium-Wert zu niedrig ist - gesunken durch starke Abschäumung
Zitat T.Pohl aus dem Forum:
Kalium wird abgeschäumt je nach Modell sogar stark abgeschäumt, das ist Fakt. Die Adsorbtion durch unser ZEOvit ist fast nicht messbar und zu vernachlässigen.
Man sollte also die Schäumer so einstellen das sie sinnvoll arbeiten.
Wie schon Steffen schrieb hab ich einen meiner 500er BK's abgeschaltet und schalte ihn nur 2 mal die Woche jeweils nach den Importen ein, damit Spitzen von Schadstoffen schnell aus dem Wasser geholt werden.
Zitat Ende
Das waren nur mal 2 Ansätze von mir die auf dieses eine Becken zutreffen könnten und erklären warum es in den anderen Becken läuft.
Ich hoffe Du findest das Problem!
Gruß Rene
Hallo Jörg,
Symbiodinium sind leider nur auf Cu und Zn getestet in pesticedeinfo.
An sonstigen Dinoflagellaten kann ich nur anbieten :
Gleodinium 10-500, Gymnodinium 20-60.000 mg/L Cr
Wirkung : Populationsveränderungen, Dauer 2-6 Tage.
Es ist also schwierig, eine eindeutige Aussage zu machen.
@Réne: Ich habe als Vorbereitung auf meinen Vortrag in Sindelfingen einige
Becken auf Kalium getestet. Ich habe keines mit Kaliummangel gefunden.
Gruß Armin
ZitatOriginal von Armin Glaser
Ich habe als Vorbereitung auf meinen Vortrag in Sindelfingen einige
Becken auf Kalium getestet. Ich habe keines mit Kaliummangel gefunden.
Hi Armin,
hast du auch Zeovith-/Zeolithbecken untersucht? Beim Becken eines Bekannten (PO4/NO3 = NN) zeigte der Aqua Light Test knapp 400mg an. Bei meinem Aquarium (Zeolith, hoher Fischbesatz, PO4 = 0.01, NO3 0 2-5mg) zeigte der Aqua Light Test 250 mg an.
Hallo Klaus,
ich habe Zeolith einer anderen Marke getestet, Zeovit noch nicht.
Ich hab dir ne PN geschickt, wär super, wenn das noch vor Sifi klappen würde.
Gruß Armin
Rene,
gute Theorie, aber da ich 2 Jahre keine Spurenelemente dosiert habe, und die Probleme auftraten kann man das ausschließen.
kann man nicht einfach die zu untersuchenden materialien in aqua dest einlegen und das wasser dann nach einiger zeit prüfen ? oder meint ihr, die vermeintlich giftigen stoffe lösen sich nur durch einwirkung von seewasser aus ?
Hallo Alexander,
Häufig werden die Stoffe in dest. Wasser gar nicht abgegben. Sondern erst unter Ionendruck, also z.B. im Salzwasser. Dieses bezeichnet man, so weit ich mich recht erinnere, als Desorbtion.
Ein Beispiel ist Aktivkohle und Phosphate. Im dest Wasser wirst du kein PO4 messen, aber die gleich Kohle kann im Seewasser schon zu einem deutlichen Messwert führen.
Besser wäre also ein Test im Salzwasser und ein Test im dest. Wasser
Hallo Peter,
mal ganz doof, aber wirklich so passiert.
Vor Jahren hatte ein Bekannter ein ähnliches Problem. Es hat die Korallen zerlegt, später dann auch teilweise Fische. Es war lange nicht dahinterzukommen.
Der Auslöser war simpel. Es wurde zum Hantieren ein langer Greifarm aus dem Aquaristikbedarf genommen. dieser wurde aber nach der Arbeit in eine Metallwanne (Art Regenschrimständer) abgesetzt. Dort unten stand das abgelaufende Salzwasser und hatte durch Verdunstung eine schöne Konzentration. Und diese zerlegte von innen diesen Kübel. Von aussen war nichts zu sehen. Und jedesmal wenn das Teil zum Einsatz kam, wurden wohl nicht unerhebliche Mengen an Metallen etc. ins Becken eingebracht. Und je schlimmer es wurde, desto häufiger kam auch diese Zange zum Einsatz. Fataler Kreislauf.
Wenn man es jetzt liest, fasst man sich an den Kopf. Aber im täglichen Trott ist es lange Zeit nicht aufgefallen. Zumal es Jahrelang so gemacht wurde und nicht als Problem erkannt wurde.
Hi Frank,
ich habe aus diesem Grund sogar schon den Magentreiniger ausgetauscht - man weis ja nie...
Alle anderen Tools - gibt eigentlich nur die Eheim Kunstoffzange - werden in allen Becken meiner Anlage eingesetzt.
Aber ich bin für jede neue Idee dankbar, denn nach 3-4 Jahren mit dem Problem gehen einem langsam die Ideen aus.
Hast du das Becken schon komplett leer geräumt ? Vielleicht ist auch mal irgendwas reingefallen....
Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätt schon längst das komplette Becken geräumt und ganz neu angefangen... ![]()
Ich hoffe ich habe nichts überlesen, aber könnte es nicht am Kupfer als Cu+/Cu2+ liegen? Kupfer wirk auf niedere Lebewesen (Algen, Pilze, Bakterien) stark toxisch, deswegen werden z.B. Schiffe mit Kupferfarbe gestrichen.
Selbest wenn der Leitungswasserwert keinen Grenzwert überschreitet (1-2mg), könnte es nicht sein, dass sich Kupfer als Rieselkupfer im Becken angereichert hat? Oder reicht die oben genannte Konz. schon aus?
Gruss Benny
PS.: Mein erster Post, hoffe ich habe unrecht.
ZitatOriginal von Oliver Landwehr
Hast du das Becken schon komplett leer geräumt ? Vielleicht ist auch mal irgendwas reingefallen....Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätt schon längst das komplette Becken geräumt und ganz neu angefangen...
Olli,
Problem ist dabei das ich den Fischbesatz auch irgendwo unterbringen muss und meine Stellage für viele zu klein ist. Dazu kommt das wir siet 2 Jahren ein neues Hasu suchen und ich daher immer gedacht habe " machen wir mir dem Umzug" . Leider finden wir aber irgendwie nichts geeignetes.
Als ich alle Steine ausgetauscht habe, habe ich auch den Bodengrund mit der Mulmglocke bearbeitet. Größere Stücke hätte ich dabei vermutlich gefunden. Auch die Grabaktivität von Irregulären Seeigeln (6x), Sandseesternen (5x), Seegurken (3x) und einem Paar Alpheus hätten größere Stücke sicher schon mal hervorgebracht.
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