Hallo zusammen
Als wir vor einer Woche in Wien waren hat uns der dort grösste Händler erzählt das sie ein neues Gesetz haben, und sie nciht so recht wissen wie es weitergehen soll. Denn hier wurde, auch meiner Ansicht nach, ganz heftig übertrieben.
So soll es so sein das man bei grundeln (egal welche) mind. 300 Liter braucht. Bei Doktorfischen 1000 Liter, und bei Kaiserfischen egal welchen 5000 Liter.
Wie seht ihr das...
Ich persönlich finde es gut das man sich Gedanken macht, aber man hat hier eindeutig das Ziel übertroffen.
Beispiel 1 Grundeln:
Es gibt genug kleine Grundeln die nur wenige Zentimeter gross werden (Eviota und Trimma zum beispiel) die brauchen sicherlich keine 300 Liter um sich wohl zu fühlen.
Es gibt Grundeln die 15 cm gross werden, hier macht so was eher Sinn.
Beispiel 2: Doktorfische
Es gibt kleiner Zebrasoma oder Ctenoachetus Arten die kommen unter 1000 Liter Jahrelang gut zurecht. Es gibt wiederherum Arten wie Paracanthurus oder Zebrasoma (veliferum oder desjardini) die deutlich zu gross werden, von Naso ganz zu schweigen.
Auch hier hätte man manche Arten zulassen können, andere hätte ich sogar über die 1000 bzw. 5000 gestellt. Wie grosse Nasos.
Beispiel 3: Kaiser
Ein Pygoplites diacantus wird nun mal nicht so gross wie ein Pomacanthus paru. Beide darf man nur in 5000 Liter halten.
Der Händler muss das in einer Übergangsfrist im übrigen vorleben.
Wenn mich nicht alles tausäscht gilt die Angabe im übringen je Tier.
Das heisst drei Kaiser 3 x 5000. Hier bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher ob ich das richtig verstanden habe.
So gut ich gewisse Mindestanforderungen für die Halrung von Meerwasserfischen finde, hier ist man ein wenig zu weit gegangen..
Was sagt ihr dazu?
