Unser neues Hobby...

  • Sodele, endlich ein Update: Das Gestell ist fertig und steht unnivelliert rum :smiling_face:

    Man sieht recht gut die Anschlüsse für Abwasser, Bodenablauf, Strom und Frischwasser.

    Das Gestell ist übrigens aus Stahl, Format 40*80 und ist zweifach pulverbeschichtet (Grundierung und Weiss).

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Ja... Wir überlegen auch noch, aus Designgründen das Glas doch nicht bis zur Kante gehen zu lassen, sondern eine "Ablagekante" davor zu lassen, das wären dann nur 100*160. Eigentlich geplant ist ja 110*160.

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Hallo Alex

    Schöner Unterbau, aber eine Ablage würde ich nicht machen! 5cm je Seite bringt nicht viel und wenn du im Becken hantierst vertropft das nur.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Von der Kante würde ich abraten, die ist im 0,nix vollgestellt mit Zangen, Futterdosen und dann macht das reinigen keinen Spaß mehr und man hat Salzkrusten etc. :smiling_face:

    Du könntest höchstens die Kante Wasserdicht machen und dann als Ablauf für das Filterbecken nutzen, so dass das Wasser auf beiden Seiten seicht über die Frontscheibe läuft. Ist natürlich der Turbo für die Verdunstung *g*

  • @Stefan: Sonst hast Du keine Schmerzen ? :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Juhu,
    erstmal schönes Bad hast du Alex sied echt Klasse aus :winking_face:
    Ich würde es wie geplant machen, also 110cm Tief und keine Kante stehen lassen. Meld dich mal wens soweit ist oder du noch 2 Hände mehr zum Beckentragen brauchst :grinning_squinting_face: wird bestimmt ein Spaß.
    @ Stefan wie weit bist du eigentlich mit deinem Pott ? Wäre so eine schöne Ablaufkante nicht was für dein Projekt ? Dann kann Alex sich das ja nochmals Überlegen =)

    LG Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Hergo (8. August 2007 um 13:05)

  • Unter Garantie lasse ich das Becken aufstellen - das fasse ich nicht mit an :smiling_face: Am Ende bin ich Schuld, wenn es runterdonnert oder verkratzt...

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Nun bin ich gerade wieder dabei, am Becken weiterzumachen. Habe heute die Ausgleichsmasse für das Gestell geholt. Das werde ich wohl innerhalb der nächsten beiden Wochen fertighaben. Ein Problem bereitet mir noch die Beckenplanung bezüglich der Bohrungen. Die Grunddeko wird aus Keramik, die Strömung closed-loop. Ich plane nun 2 Kreise und weiß noch nicht so recht, wie ich sie verstecke. Die Freihandlinien deuten den späteren Aufbau an, das Becken wird nur von den großen Seiten einsehbar sein.

    Das Becken wird übrigens mit 99%iger Sicherheit 160*110*70 werden.

    Meinungen ?

  • Hallo Alex,
    1.-mich würde der bis zum Boden gezogene Ablaufkasten stören. Wenn diese Seite des Aquas eh am Holzbalken steht, wäre eine seitliche Durchführung der Rohre in einem 30x15x30cm Kasten oben angeklebt vollkommen genügen. Im Becken selbst ist dann bodenseitig eigentlich nichts (außer Aufbau), was einer vernünftigen Ringströmung entgegenstehen würde.
    So wie jetzt im Bild entstehen neben dem bodenseitigen Ablauf immer strömungstote Zonen.

    2.Hast du schon einmal daran gedacht, was deine Lochbohrungen für einen Aufwand unterseits an Verrohrung notwendig machen?
    Es kommt natürlich darauf an, wieviele Pumpen die Auslässe bedienen. Ich gehe mal von zweien aus.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Lochbohrungen in den Ecken (20-30cm eingerückt) am besten zu verrohren (und im Becken selbst zu kaschieren) sind, wenn sie unterseits mittig zwischen den Bohrungen pumpenseitig beschickt werden.
    Wenn du natürlich flexible PVC-Rohre verwendest, die nun in Mode kommen, kannst du treiben, was du willst :yidee ; denn dann brauchts fast keine Winkel und Bögen mehr. Jedoch würde mich persönlich dann aber auch die jetzige Anordnung der Lochbohrungen nicht glücklich machen.

    Servus
    Stefan

  • Ich dachte ich hätte gestern noch hier was geposted, aber scheinbar hat das wohl nicht geklappt. Die Idee von Stefan C. mit den Rohren seitlich hinaus ist nicht schlecht, die Frage ist nur ob der Balken das mitmacht und wie man die Verschraubungen dann anbringt.

    Ich würde mind. zwei Öffnungen für den Zulauf der RedDragon Pumpen pro Pumpe planen und dabei jeweils einen möglichst nah an der Ansaugöffnung der jeweils anderen Pumpe.

    Der Aufbau sieht schon ganz gut aus. Ich persönlich würde den linken Pfeiler schmaler und C-förmig gebogen weiter in das Becken führen und den rechten Pfeiler dann anders herum so, dass sich die Pfeiler ein Stück weit überlappen. Auf einer Seite dann im vorderen Bereich eine Säule, auf der anderen Seite eine sehr große Sandfläche. So wirkt das Becken von beiden Seiten unterschiedlich und man hat schräg von der Seite betrachtet eine recht tiefe Schlucht durch die man schauen kann, die aber nicht aus jedem Blickwinkel von vorne einsehbar ist. Darüber können wir ja auch mal persönlich schnacken.

    Zur Mitte hin würde ich die Pfeiler maximal 61% (1/Phi - goldene Schnitt Zahl) der Höhe einnehmen lassen, eher weniger (Korallen kommen ja auch noch dazu). Zum rechten Rand hin natürlich mehr (wegen des Schachtes auf der einen Seite der kaschiert werden möchte).

    Für mein Becken plane ich im oberen Bereich drei Auslassöffnungen für die Rückförderpumpe zur Bewegung der Oberfläche: vorne links und hinten rechts um dadurch eine Ringströmung zu erzeugen und den "Schmodder" auf der Oberfläche komplett zu erfassen und dann eine Öffnung die Diagonal in Richtung des Schachtes strömt damit der Schmodder dann auch in selbigem verschwindet und auch der Dreck in der Beckenmitte erfasst wird. Bei der Diagonalen bin ich mir noch nicht ganz sicher, da ja durch die closed-loop Pumpen auch noch Strömung von schräg unten gegen die Oberfläche drücken wird.

    Wegen der Verrohrung: Ich werde meine Pumpen Kopfüber unter das Becken hängen - Klaus Jansen hast dies in einem Thread mal so gezeigt - dann nehmen sie weniger Platz weg und die Vorrohrung ist einfacher. Zur Entkopplung gibt es spezielle Gummifüsse.

    Noch ein Wort zur Technik: Ich würde auf jedenfall einen Trockenschacht einplanen für Technik etc. Ein Kabelkanal versteckt im Holzbalken tut es natürlich auch. Oder du verkleidest den ganzen Balken mit, dann hast du links und rechts davon massig Platz z.B. auch für Futter, Wassertests etc.
    Außerdem mind. zwei Abläufe einplanen und einen Zulauf :smiling_face:

  • Ja, zwei Pumpen werden unter dem Becken hängen. Die Idee war, die geschlitzten Ansaugrohre im Riff zu verstecken, aber so, daß sie zu Reinigungsarbeiten nach oben herausgezogen werden können.

    Die beiden Auslässe sollten ebenfalls im Riff / Pfeiler sein und vielleicht sogar in verschiedenen Ebenen mehrere Auslässe haben (wenn Du verstehst, was ich meine) :smiling_face: Zum Verständnis nochmal ein Bild vom (fertigen) Unterbau, welcher die Verrohrung natürlich einschränkt.

    Die Pumpen sollten eigentlich auf kürzestem Weg direkt unter dem Becken verrohrt werden (hängend), damit der Technikbereich gut ausgenutzt werden kann. Meinst Du, er wäre besser, die Auslässe bei A und B zu plazieren ? Oder gleich mehrere Auslässe einplanen mit Kugelhähnen dran, um die Strömung nachher beeinflussen zu können ?

    Eine Verrohrung von der Seite würde mir auch gut gefallen, aber die Seite soll verkleidet werden. Ich möchte beim Balken keinen weiteren "Kasten" konstruieren müssen - meiner Frau gefällt die Option auch nicht und darauf muss ich auch Rücksicht nehmen :winking_face:

    Die Ansäuge werde ich nochmal tauschen, d.h. die Pumpe, welche rechts ausbläst, saugt links an und vice versa...

  • ... mit dem seitlich hinaus, ist so eine Sache. Lochbohrungen in die Seitenscheiben, oder Rückscheibe zu setzen, ist eine Sollbruchstelle. Ich kenne einige Aquarien, die geplatzt sind, wo ein anschließendes Sachverständigengutachten, die Lochbohrungen dafür verantwortlich gemacht hat. Ist eigentlich auch loglisch: .. die Scheiben stehen extrem unter Spannung durch den Wasserdruck. Jede Veränderung der unter Spannung stehenden Scheibe, geht auf Kosten der Statik. Da kann man dann auch gleich mit dem Diamant einen Strich ritzen. Lochbohrungen/Durchführungen gehören immer durch den Boden, es sei denn, man verwendet andere Konstruktionen, als Vollglasbecken, wie Beton-oder Verbundbauweisen.

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • schon klar, wenn ich was schreibe, dass es da immer ein Kontra gibt. :frowning_face:
    Nichts anderes bin ich gewohnt.
    Nur in meinem Beispiel fängt der Ablaufkasten mit seiner Verklebung die entstehenden Kräfte wieder ab.

    So wie bei mir gehen 10 Bohrungen durch eine 19cm Seitenscheibe, -mit Kasten. Ich war da auch etwas skeptisch, aber es fehlt nichts.
    Die restlichen Scheiben sind 2x12VSG.
    Und jetzt bitte den Kommentar, dass das eh alles Murks ist. :]

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    So wie bei mir gehen 10 Bohrungen durch eine 19cm Seitenscheibe, -mit Kasten.

    Da glaube ich gerne, dass das Hält egal wieviele Bohrungen. Ich glaube aber so dickes Glas wollte Alex nicht, eher 17,5-17,8cm dünnere Scheiben :grinning_squinting_face:

  • Stefan C.: Ich nehme Deine Idee aber gerne mit in die Diskussion auf, aber durch den Balken geht leider nicht, tragende Funktion. Und wie gesagt, rechts und links vom Balken soll nix hin... Aber der Schacht wird eh komplett verkleidet.

    @Stefan F.: Jo, so ähnlich soll der Aufbau auch werden, das habe ich nur Freihand so hingeschmiert, um halbswegs eine Vorstellung der Beckenfüllung zu bekommen...

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Zitat

    Original von Stefan F.

    Da glaube ich gerne, dass das Hält egal wieviele Bohrungen. Ich glaube aber so dickes Glas wollte Alex nicht, eher 17,5-17,8cm dünnere Scheiben :grinning_squinting_face:

    Muhahahaha :smiling_face: ein echt guter Schreibfehler :winking_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Zitat

    Original von Stefan F.

    Da glaube ich gerne, dass das Hält egal wieviele Bohrungen. Ich glaube aber so dickes Glas wollte Alex nicht, eher 17,5-17,8cm dünnere Scheiben :grinning_squinting_face:

    ...das habe ich vergessen, zu schreiben, bzw. hatte vorausgesetzt, dass es so verstanden wird:
    die seitlichen Bohrungen hängen natürlich von entsprechender Scheibendicke ab.
    Logisch ist auch, wenn eine oder 2 Bohrungen in der Mitte einer Scheibe gesetzt werden würden, ohne das Ganze durch irgendwelche stabilisierenden Maßnahmen abzufangen, würde wohl jede Scheibe, egal welche Stärke-, ihre Sollbruchstelle haben.

    Servus
    Stefan

  • Alex: Eine Bohrung in der Mitte unter dem Pfeiler kann auf jedenfall nicht schaden, IMHO besser als die Strömung nur von rechts oder links kommen zu lassen. Allerdings setzt man damit den Standort des Pfeilers natürlich schon fest. Wenn ich nicht weiter weiß, dann gehe ich immer gerne nach dem goldenen Schnitt Prinzip vor.

    Die goldene Zahl Phi = 1.61803399 (rund) - ich würde den Pfeiler auf einem der "starken Punkte" nach dem goldenen Schnitt plazieren. Das wäre der Punkt

    (lange Seite / Phi ; kurze Seite / Phi).

    Natürlich gibt es vier solcher Punkte die jeweils 60cm von einer der Seitenscheiben und 43cm von einer der langen Seiten entfernt sind. Nach dem "goldenen Schnitt" sind viele Proportionen in der Natur gestaltet, daher wirken solche Proportionen auf uns harmonisch. Hier findest du einige Beispiele wo der goldene Schnitt Grundlage zur Berechnung war: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt
    Insbesondere interessant ist dabei das Parthenon auf der Akropolis:

    sowie die Anordnung der Blätter einer Pflanze

    (möglicherweise eine gute Grundlage für die Anordnung von Terrassen eines Riffpfeilers)
    und die goldene Spirale

    (davon inspiriert übrigens auch das Logo des Zoo Osnabrück http://www.zoo-osnabrueck.de/)

  • Eine gute Idee, das werde ich mal berücksichtigen.

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Hallo zusammen,

    also ich würde nie wieder Bohrungen in eine Bodenscheibe machen.
    Finde das doch immer eine sehr ärgerliche Sache wenn das Becken gut läuft und so eine Dichtung rigentwann mal undicht wird. Vor allem dann, wenn die Rohre so frei und ohne Halt im Becken stehen.
    Dann muss alles ausgeräumt werden. Da finde ich Bohrungen in der Seitenscheibe kurz unterhalb des Wasserspiegels besser :smiling_face:

    Ich spreche da aus Erfahrung *g*

    Ansonsten siehts gut aus.

    Gruß
    Lars

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    [
    die seitlichen Bohrungen hängen natürlich von entsprechender Scheibendicke ab.
    Logisch ist auch, wenn eine oder 2 Bohrungen in der Mitte einer Scheibe gesetzt werden würden, ohne das Ganze durch irgendwelche stabilisierenden Maßnahmen abzufangen, würde wohl jede Scheibe, egal welche Stärke-, ihre Sollbruchstelle haben.

    Hi Stefan...
    Du weißt ja, von welchem Becken ich spreche.. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :wink ... naja... der hatte 40mm VSG-Glas... und es gab eines Nachts, ein unschönes Geräusch das wohl niemand hier im Forum erleben möchte.
    Das Ganze ist diesem Kunden sogar gleich zweimal hintereinander passiert. Zweimal 15.000 Liter Salzwasser im Haus. Zweimal Ganzglaskonstruktionen, davon einmal mit Edelstahlrahmen und Zugstreben oben.
    Lass mal, so just for Fun, von VEGLA die Scheibendicken berechnen und nur so, im Nebensatz erwähnst Du, dass Du Lochbohrungen in den Seitenscheiben oder Rückwand möchtest... und Du hörst deutlich am Telefon, wie der Vegla-Statiker den Kuli fallen läßt.. :ylol :ylol :ylol
    Nein, im Ernst : .. Lochbohrungen in den Seiten-und Rückscheiben, ist ein Anlagenbautechnischer Fauxpas. Das bei Dir nix passiert ist, liegt wahrscheinlich, dass Dein Becken, glaube ich, nicht so hoch ist: .. 1 Meter, oder so ?

    ...

    Zitat

    .schon klar, wenn ich was schreibe, dass es da immer ein Kontra gibt...

    Das Forum lebt von kontroversen Diskussionen. Das wäre ja richtig langweilig hier , wenn einer meint, immer Recht zu haben. Da bin ich keine Ausnahme.. :grinning_squinting_face: ... :thup

    Nur, wenn wie wir, tagtäglich mit Statik von Großbecken zu tun haben, (gegenwärtig planen wir drei Anlagen in Spanien, mit 100.000 Liter Inhalt,) bekommt man eine andere Sichtweise von dem, was so gemacht wird und was man besser sein lassen sollte. Wir haften mit unserem Privatvermögen im Schadensfalle eines Anlagenbruchs und schon aus diesem Grunde, würden wir niemals etwas bauen, was von den Glasherstellern, als Todsünde klassifiziert ist. Löcher in Seiten-und Rückwänden...

    Grüße .. Klaus, der, der mit StefanC. leidenschaftlich gern kontrovers diskutiert... ( das war ein Kompliment)

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen Das bei Dir nix passiert ist, liegt wahrscheinlich, dass Dein Becken, glaube ich, nicht so hoch ist: .. 1 Meter, oder so ?

    Alex plant ja auch nur 70cm Höhe. Sollte man denn bei Lochbohrungen in den Seitenscheiben diese aus dickerem Glas fertigen? Ansonsten wäre ja das Becken wie Alex es plant noch gerade in 12mm Glas zu machen wenn man z.B. dem Online-Rechner hier traut: http://www.aquarienbau-thiele.de

  • Der online rechner plant auch Becken in 200cm Höhe mit 19mm Glas.... Weiß nicht ob das geht, aber vorstellen kann ich es mir nicht...

    @Klaus: Das mit den seitlichen Bohrungen, gilt so etwas generell oder erst ab einer bestimmten Beckenhöhe und dem dadurch entstehenden Druck ?

    Gruß Oliver

  • Ja, das würde mich auch interessieren, denn ich habe 8 Stück davon :O

    Außerdem würde ich gerne wissen in wie fern der davor angebrachte "hängende Schacht" den Druck verändert/verteilt und die Scheibe stabilisiert.

    Mir wurde mal die Gesamt-Belastung der Zugstreben in meinem neuen Becken mit 60 kg angegeben.

    Gruß

    Henrik

  • Zitat

    Original von Stefan F.

    Alex plant ja auch nur 70cm Höhe. Sollte man denn bei Lochbohrungen in den Seitenscheiben diese aus dickerem Glas fertigen? Ansonsten wäre ja das Becken wie Alex es plant noch gerade in 12mm Glas zu machen wenn man z.B. dem Online-Rechner hier traut: http://www.aquarienbau-thiele.de

    Stefan....
    wer ein 70 cm hohes Becken mit 12 mm Glas bauen will, hat entweder eine gue Produkthaftpflichtversicherung oder wenig Ahnung von Beckenbau. Ich würde sofort den Beckenkleber wechseln, wenn man mir ein 70 cm hohes Becken mit 12er Floatglas, anbieten würde. An Alex seiner Stelle, würde ich 19er Bodenscheibe und 15er Wandstärke für die Gläser, nehmen. An der Glasstärke sparen, heißt an falscher Stelle sparen. Alles andere kann man austauschen, wenn man am falschen Ende gespart hat. Aber am Unterbau, Statik und Glasstärke sparen, ist defintiv am falschen Ende gespart...... :sense:

    @Oliver...
    Lochbohrungen in Seitenscheiben werden richtig zum Problem, ab 1 Meter Beckenhöhe, denn ab diesem Punkt, steigt die Druckbelastungskurve, steil nach oben.
    Aber auch generell würde ich keine Bohrungen in die aufrecht stehenden Gläsern machen. Der Onlinerechner ist nichts wert. Wer Sicherheit will, der sollte die Tabelle von Flachglas zur Hilfe nehmen. Und die sagt bei 200 cm Höhe, mit 4-seitigem Auflager 12 cm dicke Scheiben....

    @ Henrik....

    8 Löcher in den Scheiben .... :winking_face_with_tongue: wow.... wer macht denn sowas ? :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Ich kene nur einen Kollegen, der hängende Schächte verwendet und dem sind noch keine Becken geplatzt... :wink

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • @Klaus: Danke für die Antwort.

    Was macht man denn wenn man ein 100 oder 120cm hohes Becken hat, und das Technikbecken daneben auf gleicher Höhe stehen haben möchte ? geht ja dann gar nicht :frowning_face: oder wie ist es wenn man den Schacht außen am Becken hat ? so wie man es bei vielen Ami-Becken sehen kann ?!

    So in der Art glaube ich:

  • so,
    jetzt macht euch mal alle ins Hemd mit seitlichen Bohrungen.
    Mir gings doch nur darum, dass die elendiglichen Schächte in einem Becken nicht sein müssen. Was würde denn dagegen sprechen, stattdessen nur die Rohre stehen zu lassen und mit Keramik o.ä. zu verkleiden?
    In den Schächten wachsen und vermehren sich eh nur Glasrosen, schlüpfen Schnecken, hüpfen Fische.
    OK, Klaus macht einen Deckel drauf :grinning_squinting_face: .
    Das Argument der Umsetzung eines geräuschlosen Ablaufes oder der Einstellung des Wasserstandes ist sowieso dünn.

    Mit den seitlichen Bohrungen meinte ich auch nicht, eine Scheibe damit vollkommen zu perforieren. Klaus denkt da immer in etwas anderen Dimensionen.
    In dem Fall ginge es nur um 2 Bohrungen, welche durch einen umfangenden Miniablaufkasten stabilisiert werden würden.
    Ich habe dies jetzt schon viele Male bei Becken von Bekannten und Freunden realisiert/lassen.
    Ohne umfangende Maßnahme würde ich dies aber auch nie tun.

    Das Becken von Ilja Mäckel z.B. hat eben auch eine solche Konstruktion. Mir war schon etwas mulmig bei 12er Glasstärke und 70cm Höhe ( es war sein Wille) und ich habe leider auf den Beckenbau selbst keinen Einfluß gehabt :O.
    Aber 1. hat das Becken einen umlaufenden Glassteg und 2. ist der Minikasten in der Ecke platziert.
    Abgesehen davon würde ich mir selbst aber 70er Höhe nur in 15mm Glas fertigen lassen. Ich habs selbst auch gerne sicher. :winking_face:

    Henrik,
    wieso sollte der umgebende Schacht die Scheibe nicht stabilisieren?
    Die Funktion und Haltekraft des Silikons als Adhäsionskleber ist doch seit dessen Einführung milionenfach im rahmenlosen Glasbau bekannt.

    So,- und noch etwas zu den Bodenbohrungen. Wer meint zu glauben, das im Ganzglasbau eine perforierte Bodenscheibe weniger an Druck als eine Seitenscheibe zu halten hat, bitte um Meldung.
    I.d.R. ruht die Scheibe auf einer Unterkonstruktion, welche durch Längs-und Querstreben gesichert wird. Das Loch für die Bodendurchführung durch die Auflagefläche selbst ist etwa doppelt so groß als die der Aqua-Durchführung .
    Mir wäre es mulmig beim Gedanken, Bodendurchführungen nicht in unmittelbarer Nähe einer unterfangenden Strebe durchführen zu müssen.
    Alles an Löchern, die sich zur Mitte des Beckenbodens bewegen, würde ich persönlich nie machen wollen.
    Mein 1000er Becken hat 6 Löcher für Closed Loop im Boden. Aber alle wurden im Randbereich ausgeführt und dann entsprechend im Becken verrohrt. Das hält nun mittlerweile im 8.Jahr. 19er Bodescheibe, 15er Glas Stehwand bei 65cm Höhe. ...mit einem blöden Ablaufschacht :O .

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (10. September 2007 um 10:31)

  • Also hier mal eine aktualisierte Planung. Zu- und Abläufe 1 und 2 der beiden Strömungspumpen an den Seiten (oder wie auch immer man das später verrohrt), Filterzulauf und ein Spare jeweils auf dem goldenen Schnitt plaziert.

    Ist der Schacht groß genug ?

  • Also um ehrlich zu sein würde ich es so machen:

    Den Schacht etwas größer damit noch eine Bohrung für den Zulauf reinpasst. Die restlichen Bohrungen würde ich weg lassen und dann an die "Rückscheibe" zwei Osci-Motion mit 2 Streams hängen :winking_face: Ich würde mich durch die Bohrungen im Boden als zu sehr gebunden fühlen. Der Aufbau kann nur noch genau so werden wie man es sich anfangs vorgestellt hat. Obs dann aber wirklich aussieht ist ne andere Sache...
    Aber das war ja nicht die Frage :grinning_squinting_face:

    Gruß Oliver

  • Wofür sind denn die zwei Bohrungen im Schacht? Man sagt doch immer zwei Ablaufbohrungen (Hauptablauf der angestaut wird + Notablauf) und eine für den Zulauf? Das Rohr für den Zulauf muss ja über die Wasseroberfläche hinaus ragen, sonst läuft ja ggf. das Wasser von oben komplett in das Filterbecken bei Stromausfall.

    Außerdem würde ich immer noch zu einem Trockenschacht oder einer großen Bohrung zusätzlich mit eingelegtem Rohr, dass bis über den Beckenrand geht raten, als Kabelkanal, für Schläuche etc.

  • Also Olli,

    wenn Du mal mehr lesen würdest ( :grinning_squinting_face: ), wüsstest Du, dass das Becken ein Raumteiler ist und an einer Wand steht - also keine "Rückscheibe hat". Vor allem, was soll ich mit zwei Streams, wo da doch zwei RDII reinkommen ? Es geht doch darum, keine Technik mehr zu sehen...

    Da wo die Bohrungen hinkommen, ist eh das Riff. An den Seiten jeweils Wände, zwischen denen man hindurchschaut, dann weiter in der Mitte eine Säule (auf einem Rohr) und ein Riffausläufer bis zum anderen Rohr.

    @Stefan: Den Zulauf wollte ich ursprünglich in eine Säule bauen, welche bis nach oben geht - dort dann eine Entlüftung. Eventuell tausche ich aber auch einen Strömungsauslass mit dem Zulauf, das ist vermutlich besser - so kann ich den Zulauf am Rand ganz oben machen.

    Ein Trockenschacht ist Quatsch, zwischen Wand und Becken sind ca. 3cm Luft, da geht alles an Kabeln durch. Schläuche kommen keine nach oben. Die beiden Bohrungen im Schacht sind Notablauf und Ablauf. Einen zusätzlichen Ablauf in Bodennähe werde ich aufgrund der zu erwartenden Strömungsleistung wohl doch nicht einbauen, schließlich saugen die RDII ja auch in Bodennähe alles weg.

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

    2 Mal editiert, zuletzt von Alex G. (19. September 2007 um 09:48)

  • Hallo Alex

    Wie hast du den Ansaug der Strömung geplant? Du schreibst in Bodennähe, das heisst tief im Riff versteckte Ansaugkörbe, wo du nie mehr ran kommst, oder?

    Solche versteckte Ansaugkörbe sind meiner Meinung in drei Punkten problematisch:

    1. Ziemlich hohe Sogwirkung, kann für Tiere gefährlich werden.
    2. Bodengrund kann angesaugt werden, was für die Pumpen problematisch wreden kann.
    3. Reinigung fast unmöglich.

    Ich hatte damals beim Einrichten des 1000 Literbeckens ein horizontales, geschlitztes Rohr etwa 5cm über dem Sand versteckt hinter dem Mittelriff eingebaut. Das Resultat war, dass die Grundel mit den Sand im Maul immer wieder über das Rohr schwamm und ich dadurch die Pumpe nicht nur einmal öffnen musste.
    Ich hab's dann umgebaut, indem ich ein geschlitzes Standrohr eingesetzt habe, welches bis über die Wasseroberflache geführt wurde. Die Schlitze hörten ca 10cm über dem Boden auf. Dies hatte mehrere Vorteile:

    1. Die Sogwirkung wurde nicht verstärkt, auch wenn einmal eine Anemone auf die Schlitze gesessen ist, weil dadurch einfach der Wasserstand im Rohr gesunken ist und schlimmstenfalls etwas Luft angesaugt wurde. Gleiches passiert auch, wenn die Schlitze langsam zu wachsen.
    2. Zur Reinigung konnte das Rohr einfach gegen oben heraus gezogen werden.
    3. Es hatte keine horizontalen ansaugpartien mehr, wo die Grundeln hätte drüber schwimmen können.

    Eine Alternative zu den vielen im Boden verteilten Löcher wäre ein zweiteiliger Schacht. Im einen Teil Haupt-, Notablauf und Rücklaufleitung, im zweiten Teil die Strömungsverrohrung. Bei zwei ClosedLoop-Systemen bräuchte dies vier Löcher, zwei für die Saug- und zwei für die Druckleitungen. Die Druckleitungen werden über die Schachtkante hinunter und über dem Boden im Sand verlegt. Flexibilität wäre so auch einigermassen gewährleistet. Vergleiche auch die Lösung bei unserem neuen Becken: Link

    Edit: Alle die nach Völs kommen, können dies am 1000er Becken bei Markus anschauen :winking_face:

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (19. September 2007 um 10:28)

  • olli: Naja, aber die schaut genau in den Raum :smiling_face: Aber wie gesagt, da kommen eh keine Pumpen ins Becken...

    Ruedi: Nein, falsch verstanden :smiling_face: Auch ich baue Standrohre bis 10cm über den Sand komplett geschlitzt ein, die werden zu den beiden Sichtscheiben komplett von Keramik verdeckt (wie auf den Bildern weiter oben skizziert), so daß ich sie nach oben zur Reinigung entfernen kann. Ein zweiter Schacht oder ein größerer Schacht klaut mir zuviel Beckenvolumen. :smiling_face:

    Ansaug links und rechts hat den Vorteil, das Sediment an zwei Stellen rausgezogen wird und das Wasser sich tatsächlich bewegen muss :winking_face:

    Hast Du bei 4 Ansäugen im Schacht nicht das Problem, dass die Pumpen den Schacht leerziehen und dann ein Sturzbach entsteht ?

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex G. (19. September 2007 um 12:16)

  • Hallo Alex

    Ok. manchmal kann man einfach nicht alles nachlesen, -schauen :winking_face:

    Nein da passiert gar nichts, in diesem Teil des Schachtes, da sind ja die Kämme viel höher (kann man auf den Fotos schon sehen), steht das Wasser auf genau gleicher Höhe wie ausserhalb des Schachtes!

    Das mit dem Beckenvolumen, welches ein grösserer Schacht nimmt stimmt nur relativ ;). Denn wenn du um jedes Ansaugrohr einen Aufbau bis unter die Wasseroberfläche machen musst um diese zu verstecken braucht dies sicher insgesamt mehr Volumen!

    Nochwas: Für die Absaugung von Schwebeteilchen (späteres Sediment) ist es, glaube ich, wichtiger eine gut verteilte Strömung zu erreichen, als an mehreren Punkte abzusaugen. An solchen Ansäugen (wie ist eigentlich die Mehrzahl richtig von Ansaug???) herrscht eine sehr geringe Strömung, da Gesamtfläche Ansaugöffnungen um einiges grösser sind als jene am Auslass. Was also nicht durch die Strömung dorthin gelangt wird auch nicht abgesaugt. Es könnte auch strömungstechnische Kurzschlüsse zwischen Auslass und Ansaug entstehen. Dies ist nun aber etwas gesucht und rein theoretisch, aber nicht unmöglich.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (19. September 2007 um 12:33)

  • Ich würde sagen Ansaugstellen.

    Ruedi: Was hälst du von von folgenden Ideen um Anemonen zu schützen

    a.) Zwei geschlitzte Rohre im Becken die unter dem Becken zusammengeführt werden und zu einer Pumpe gehen.
    b.) um das geschlitzte Rohr in einigem Abstand noch ein Käfig aus Lichtrasterplatten, der verhindert, dass Anemonen mit ihrem Fuß direkt an das Rohr kommen können.


    Bei a.) müsste doch der Sog dann einfach den Weg des geringsten Wiederstandes nehmen, das wäre entsprechend das Rohr an dem keine Anemone sitzt. Bei b.) müsste das Wasser dann ebenfalls einen Leicht anderen Weg nehmen, da überall Wasser vorhanden ist dürfte die Kraft am Käfig äußerst gering sein, oder?

  • Danke Stefan, aber ich meine nicht die Stellen wo die Ans... sind, sondern den Ansaug selbst :winking_face:

    Ansäuge tönt schon saublöd :P, das kann es ja nicht sein!

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (19. September 2007 um 12:46)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!