Was wolltet Ihr immer mal aus der freien Wildbahn wissen?

  • Hi,

    ich habe in einer Woche die Möglichkeit eine Meeresbiologische Exkursion meiner Universität mitzumachen. Es geht nach El Quesir ans Rote Meer. Das ist super, aber noch nicht alles.

    Jeder Student hat in den 2 Wochen ein eigenes Feldexperiment zu machen bzw. ein Forschungsprojekt durchzuziehen. Das wird mal echt spannend. Man kann sich die Themen selbst aussuchen, ich hab' auch schon ein paar Ideen, es wird noch aufkommen ob die realisierbar sind. Ich suche weiter nach Inspiration :smiling_face:

    Drum dachte ich ich frag mal hier nach, was Ihr Euch schon immer mal gefragt habt, wie's im Riff draußen aussieht, bzw. ob was, das im AQ funktioniert in der Wildnis auch so ist. Nicht optisch, viele, die Tauchen, kennen das ja. Ich meine z.B. Verhalten, Vergesellschaftungen etc.

    Ein Besipiel: In diesem Kurs hat einmal ein Student den Zusammenhang zwischen der Zeichnung von Falterfischen und deren Partnerfindung entdeckt und bewiesen. Oder es gäbe viel mit Putzerfischen und -garnelen zu entdecken.

    Bin ja mal gespannt ob jemandem was einfällt...

  • Nette Sache... so eine Möglichkeit hätte ich auch gerne...

    Projektvorschlag:
    Wieviele Fische und Korallen kann man in 2 Wochen fangen / "ernten" und nach Hause schicken, bevor einem der Zoll hops nimmt... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    aber ernsthaft:
    Interessant wären auch naürliche Beobachtung, ob Anemonenfische nun in der Natur Symbionten oder Schmarotzer sind...

    Gruß Mike

    Who the f*** is General Failure, and why is he reading my harddisk ??

  • Zitat

    Original von Mike
    aber ernsthaft:
    Interessant wären auch naürliche Beobachtung, ob Anemonenfische nun in der Natur Symbionten oder Schmarotzer sind...

    Gruß Mike

    das wurde meines Wissens nach schon gemacht... die Anemonenfische sind einfach nur Schmarotzer, die die Anemone mehr schädigen, als das sie ihr nützen.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hi,

    interessant wäre auch, ob/wie häufig man im Meer Anemonenfische beobachten kann, die Ersatzpartner gewählt haben (Blasenkorallen, Lederkorallen etc.). Und vor allem, warum sie das getan haben.

    Viele Grüsse :wink
    Iza

  • Wie wäre es allgemein um die Bedingungen der optimalen vermehrung von Meerwasserfischen.

    Ob man sich da einen gezielten Typ herrausnimmt mal dahingestellt.
    Vermehrung im heimischen Aqua bzw. in Zuchtanlagen ist ja immer noch das größere Problem.

  • Hi Matthias,

    Mich würde interessieren, was auf einen Quadratmeter korallenbewachsenen Außenriff an Nahrung ankommt. Wann, wieviel, welche Arten, welche Größen usw. Denke, daß ist ein Experiment, das Du in zwei Wochen gut durchziehen könntest.

    Gruss
    Uwe

  • Also mich würde interessieren, was an Zooplankton in den Riffgebieten im Freiwasser in unmittelbarer Nähe der Riffe (so max. 1m von den Steinen entfernt, die Nach Bruthölen ausehen könnten) vorkommt, und die Dichte dieser Tiere pro Milliliter Wasser. Die Tiere, die grundsätzlich nur am Substrat kleben sind uninteressant. Dabei interessieren mich nur Tiere im Größenbereich von 2..250µm. Weiterhin würde mich noch interessieren, was diese Planktontierchen fressen.
    Ich denke mal solche studien wurden noch nicht so häufig gemacht. Zumindest wäre das etwas, was der Nachzucht von Fischen für die Aquaristik sehr helfen könnte

    PS: Einige lebende Exemplare der 50 am häufigsten vorkommenden freischwimmenden Planktontierchen könntest Du auch noch versuchen einfach mitzubringen, und sie hier vermehren (um sie zB. an mich abzugeben :D)

    MfG, Frank


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  • Wow, kaum gepostet, gehts schon rund! Ich bin begeistert!

    Mike  iXware,

    Soweit ich weiß ist das mit Symbiose/Parasitismus der Clowns immer noch nicht klar. Ich hab auch schon fast an da Schmarotzertum geglaubt, dann aber was Gegenteiliges gelesen (in Nature glaub ich).
    Aber eine gute Idee, müsste man sich überlegen wie man das an der Riffwand anstellt.

    @Izabella,

    das ist mal eine Idee! Wir habe ein paar Tage Zeit rumzuschnorcheln/tauchen und zu schauen, was uns interessiert. Wenn ich Clowns finde, die Ersatzpartner haben, dann ist das auf jeden Fall was tolles zum Untersuchen. Muss ich mal schauen welche Anemonen natürliche Symbiosepartner sind: E.quadricolor und H. magnifica, oder? (Im Roten Meer gibt es ja nur A. bicinctus der Einfachheit halber)

    @lars,

    Prinzipiell auch gut, allerdings muss man sich da tatsächlich bestimmte raussuchen, denn viele Fische laichen ja nur saisonal. Und jede Gruppe hat ja auch so ihre eigene Fortpflanzungsbiologie und braucht dementsprechend eigene Vorraussetzungen zum Laichen. Bei Clowns ist es ja ziemlich bekannt....welche Art fällt Dir denn ein?

    Uwe,

    das ist zeitlich echt gut machbar. Du meinst also, was aus dem offenen Meer anschwimmt? Ich überleg' mir mal wie das technisch gehen könnte...Schwierig ists halt mit dem Phytoplankton, das ja z.T. sehr klein ist *grübel*. Ein feinstes Netz von 1 qm an der Wand spannen und täglich 2x leeren...oh, oh, oh da brauch ich aber ein gutes Bestimmungsbuch für Plankton. Mal schauen...

  • Hi Steffen,

    das ist schon bekannt - ich kann es Dir jetzt leider nicht ganz genau begründen, warum das so ist, aber Nachts ist die Plaktondichte an der Wasseroberfläche höher als am Tage...

    aber mit deinem Vorschlag könnte man einfach meinen erweitern. eventuell kommen ja dann ganz andere Tierarten und -menge zum vorschein. Möglicherweise fressen ja die frischgeschlüpften Fischlarven in den ersten Lebenstagen eher in der Nacht als am Tage... das könnte man auch noch versucher herauszubekommen... aber ich glaube da das bei fast jeder Fischart anders sein kann, wäre das zu aufwändig

    MfG, Frank


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  • Zitat

    Original von Matthias Wucherer
    das ist zeitlich echt gut machbar. Du meinst also, was aus dem offenen Meer anschwimmt? Ich überleg' mir mal wie das technisch gehen könnte...Schwierig ists halt mit dem Phytoplankton, das ja z.T. sehr klein ist *grübel*. Ein feinstes Netz von 1 qm an der Wand spannen und täglich 2x leeren...oh, oh, oh da brauch ich aber ein gutes Bestimmungsbuch für Plankton. Mal schauen...

    kennst DU denn eins??? ich bin da auch schon seit einiger Zeit auf der Suche nach so einem Buch, nur leider kann ich kein bezahlbares finden... Ich weiß jetzt leider nicht mehr wie es heißt, aber es gibt wohl ein Buch über Plankton, das mit CD ausgeliefert wird und recht viele Tiere beschreibt, aber mit über 600€ für mich ein wenig zu teuer ist, daher habe ich mir auch den Namen nicht gemerkt...

    MfG, Frank


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  • Hi Matthias,

    Du brauchst wahrscheinlich mehrere Netze unterschiedlicher Maschenweiten voreinander. Schwierig, aber am interessantesten sind die ganz kleinen Weiten. Nanoplankton ist meiner persönlichen Meinung nach am häufigsten.

    Zweimal leeren scheint mir auch etwas wenig. Mindestens den Tag/Nacht- und den Ebbe/Flut-Zyklus solltest Du in der Auswertung unterscheiden können.

    Gruss
    Uwe

    .S. Für lebende Probenexemplare interessiert sich nicht nur Frank, sondern ein Haufen Leute aus dem MW.

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe Dolling (12. September 2005 um 18:45)

  • Hi Matthias et al.

    Die Planktonfrage würde mich auch interessieren. Das gefangene Plankton am besten gleich selektieren, was sich mit üblichen Methoden vermehren lässt und mitbringen :winking_face:

    Die Arbeit mit ganz feinen Netzen halte ich aber für problematisch. Schon ein 11µm Sieb verstopft im Gebrauch leider extrem schnell.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hallo Mathias,

    ist ja echt ein Traumjob :smiling_face:
    Das mit dem Plankton ist schon sehr interessant, aber technisch bestimmt schwierig.
    Mich würde mal dei Reviergrößen, vieleicht noch abhängig vom Biotop ((Futterangebot etc) sowie die Aggressioen inner- und zwischenartlich interessieren.

    Grüße
    Ulrike

  • hi mathias,

    nun, eine simple zählung, wie das verhältnis zwischen farbigen steinkorallen und bräunlichen ist.

    die anzahl der vorkommenden farbtöne bei welchen arten und in welcher tiefe.

    evtl. noch die haupthimmelsrichtung des jeweiligen riffabschnittes.

    :]

  • Zitat

    Original von Joe
    nun, eine simple zählung, wie das verhältnis zwischen farbigen steinkorallen und bräunlichen ist.

    Hi Joe,

    Wo gibts denn im natürlichen Riff braune Korallen ? Es sei denn, Du läßt die Lampe aus :D.

    Gruss
    Uwe

  • Zitat

    Original von iXware
    das ist schon bekannt - ich kann es Dir jetzt leider nicht ganz genau begründen, warum das so ist, aber Nachts ist die Plaktondichte an der Wasseroberfläche höher als am Tage...


    Weil sich die überwiegende Menge der heterotrophen Freiwasserorganismen (z.B. Fische) optisch orientiert und das Zooplankton dadurch nachts bessere Überlebenschancen hat und in Ruhe das Phytoplankton abweiden kann.

    Grüße
    Hanno

  • Zitat

    Original von Hanno
    Weil sich die überwiegende Menge der heterotrophen Freiwasserorganismen (z.B. Fische) optisch orientiert und das Zooplankton dadurch nachts bessere Überlebenschancen hat und in Ruhe das Phytoplankton abweiden kann.

    Lol. Tagsüber läßt die Fressmaschine nichts durch.

    Gruss
    Uwe

  • Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Lol. Tagsüber läßt die Fressmaschine nichts durch.


    Naja, nichts durchlassen ist falsch ausgedrückt. Es ist nicht so, dass tagsüber alles weggefressen und nachts neues Zeug angeschwemmt wird, sondern die ganzen Klein- und Kleinstlebewesen haben "gelernt" dass es nachts sicherer ist und durch Regulierung der eigenen Dichte auf- und abzusteigen.

    Grüße
    Hanno

  • Hi Matthias,

    ich hätt da auch noch was in Richtung Plankton und zwar, welche "Beute" die unterschiedlichen filtrierenden Tiere (hier im Besonderen Dendroneptheen und azoo. Gorgonien) machen? Interessant wäre auch die Größenverteilung des aufgenommenen Planktons und welche Art (z.B. bei Gorgonien) bei welcher Strömung (Geschwindigkeit, Ausrichtung, Lichtbeeinflussung) in der Natur wächst. Meist hört man nämlich als aquaristischen Tipp: stark angeströmt, was sich bei mir nicht für alle Arten bewahrheitet hat. Es gibt welche, die mögen eine ganz langsame, ruhige Strömung, sonst können sie das angebotene Futter gar nicht fangen.

    MfG Marcus

  • Zitat

    Original von Hanno


    Naja, nichts durchlassen ist falsch ausgedrückt. Es ist nicht so, dass tagsüber alles weggefressen und nachts neues Zeug angeschwemmt wird, sondern die ganzen Klein- und Kleinstlebewesen haben "gelernt" dass es nachts sicherer ist und durch Regulierung der eigenen Dichte auf- und abzusteigen.

    Hi Hanno,

    Sicher gibt es eine vertikale Bewegung bestimmter Planktonarten. Aber ich meine es so wie geschrieben. Plankton (und davon gibt es auch tagsüber eine Menge) kommt am Tage nicht durch die Fischmauer.

    Gruss
    Uwe

  • Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Wo gibts denn im natürlichen Riff braune Korallen ? Es sei denn, Du läßt die Lampe aus :D.

    hi uwe,

    gibts auch, oder unscheinbare semifarbigkeiten.

    ich war jetzt schon seit einigen jahren nicht mehr im riff und habe nur noch wage erinnerung, zwar eine recht farbige, aber in form einer kleinen statistik gäbs mal etwas nachlesbares..... :O

  • @Inken,

    Hi, wir kennen uns glaub' noch nicht.

    Das Forum wird ja immer wissenschaftlicher, jetzt mit et al.

    In meinem Exkursionsbericht schreibe ich dann, falls ein Thema gewählt wird, Wucherer, M.F. et al.(2005); (damit das Forum *g*)

    @all
    Das mit der Netzdichte ist richtig, wird das größte Problem sein.
    Das zu untersuchende Riff ist zwar leicht und vom Ufer begehbar, aber wie schon gesagt wurde, mindestens 4 mal Netz leeren (Sonne hoch, runter, Wasser hoch, runter) leeren müsste sein. Wie es dann mit der Machbarkeit aussieht, wenn der Tidenwechsel Nachts um 4 stattfindet, muss man schauen.

    Mit den Korallenfarben ist auch sehr interessant. Als ich das letzte Mal im Roten Meer war, ist mir schon auch aufgefallen, dass einige Braune dabei waren. Man müsste Farbigkeit in Bezug auf Lichteinfallswinkel, Strömung, Tiefe, Vergesellschaftung etc. korellieren. Auf jeden Fall eine super Idee!

    Allerdings, wenn man das Artspezifisch machen will, muss man die Arten ja auch erst mal auseinander halten...Ich kann gerade mal Gattungen unterscheiden, also Acropora von Montipora. Von Arten oder gar Varietäten ganz zu schweigen. Ich habe nur ein Korallenbuch (Borneman), aber das ist kein richtiger Bestimmungsschlüssel.

    Das Konzept der Vernetzten Evolution, in der vorletzten KORALLE vorgestellt, machts einem noch schwieriger....Ich glaub ich werd im Vorfeld einiges zu grübeln haben....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    mich würde es interessieren, wie hoch der Sauerstoffgehalt in 1 Meter Tiefe, oder im sp. in Ebbetümpeln ist, kurz bevor die Flut kommt ( Mikroalgenassimilation durch Sonenneinstrahlung... )

    Hi Klaus,

    Das ist doch mal wieder typisch "Süddeutscher". Kaum mit dem Zeh im Wasser :grinning_squinting_face:

    Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

    Lächelnde Grüße
    Uwe

    P.S. Für einen Norddeutschen sind alle jenseits der Elbe Süddeutsche. Aber deswegen nennt man uns ja auch Fischköppe ;).

  • Salam an alle,

    wir sind jetzt wieder von der Exkursion zurück, und ich muss Euch enttäuschen. Leider habe ich keinen Eurer Vorschläge direkt in meinem Projekt verfolgt.
    Ich habe simple Lernformen in Tridacna erforscht, Ergebnisse, wen's interessiert, per Mail (einfach PM schicken). Dauert aber noch, bin in der Auswertung.

    Rein subjektive Beobachtungen zu Euren Vorschlägen:

    - Braune Korallen habe ich keine gesehen. d.h. es gab braune Pocillopora damicornis, ich hatte aber eher den Eindruck als wäre das einen normale Farbmorphe. Keine braune Acropora o.ä.

    - Plankton war leider wirklich nicht bearbeitbar. Aber:
    a) Ich konnte auch die Tag/Nacht-Schwankungen beobachten. Diese sind sehr deutlich, nachts ist es wie Nebel. Ich habe 20 Minuten eines Nachttauchganges nur damit verbracht, die Lampe nach oben zu richten und in den Lichtkegel zu starren.
    b) Neben Kleinstlebewesen (gerade als solche auszumachen) und wenige Millimeter langen Garnelen fiel mir besonders auf, wie viele frei in der Wassersäule lebende Polychaeten (Borstenwürmer) es gibt.
    c) die Partikuläre Ernährung von Tridacna scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen, denn wir haben beobachtet, dass die allermeisten Muscheln nachts in halb geöffnetem Zustand "schlafen", also auch nicht reagieren (Licht, Berührung). Wenn sie es sich leisten können nachts, wenn massenhaft Plankton im Wasser schwirrt, nichts zu fressen, scheinen sie also absolut nicht darauf angewiesen zu sein. Das stellt Nährlösungen für Muscheln in Frage.
    d) Soweit ich meine mitgebrachte Wasserprobe zu Hause beurteilen konnte, stellen Copepoden einen Großteil des Zooplanktons dar. Zuchtbemühungen dahingehend sind also vielversprechend.

    Wie gesagt, alles keine gesicherten Aussagen, sondern persönliche Beobachtungen.
    - zwei Mädels habe die Verteilung der Farben von Tridacna untersucht. Deren Ergebnisse werde ich hier reinposten, sofern sie eine Aussage treffen können und mir die Erlaubnis dazu geben. Eines ist definitiv: die Farbe korreliert absolut nicht mit der Art! (Es waren T. squamosa und T. maxima da)


    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass das Mangrove Bay Resort (El Quseir) ein absolut perfektes Hotel für interessierte Taucher und schnorchelnde Aquarianer, die das Fingerspitzengefühl für die Natur haben, ist. Das Hausriff wurde mir nach 2 Wochen täglich mehrstündigem Schnorcheln immer noch nicht langweilig, da es sehr abwechlungsreich und intakt ist. Da das Hotel weder über Disko noch über Animation verfügt, besteht die Klientel nur aus interessierten Tauchern, die auch nichts am Riff zerstören. Alles in allem: top! (auch die Tauchbasis natürlich). Schön, dass es noch Riffe gibt, die nicht von Unterwasserbolldozern überrannt sind (siehe z.B. Hurghada)


    Jetzt weiß ich nichts mehr, wenn mir noch was einfällt, poste ich es noch...

  • Salam Matthias


    Zitat

    Original von Matthias Wucherer
    a) Ich konnte auch die Tag/Nacht-Schwankungen beobachten. Diese sind sehr deutlich, nachts ist es wie Nebel. Ich habe 20 Minuten eines Nachttauchganges nur damit verbracht, die Lampe nach oben zu richten und in den Lichtkegel zu starren.
    b) Neben Kleinstlebewesen (gerade als solche auszumachen) und wenige Millimeter langen Garnelen fiel mir besonders auf, wie viele frei in der Wassersäule lebende Polychaeten (Borstenwürmer) es gibt.
    .

    Schau Dir mal die folgenden Papers an, die koennten Dir beim Plankton weiterhelfen. Diese Autoren haben jahrelang an solchen Sachen gearbeitet und reichlich publiziert, die Papers haben viele Referenzen
    Holzman et al., 2005, Coral Reefs, 24, 75-85 und 87-94
    Near bottom depletion of zooplankton over coral reefs, part 1 und 2

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

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