Hallo,
welche Spurenelemente würdet ihr bei einen Weichkorallenbecken nehmen.
Gruß Gerald
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------300 Liter Weichkorallenbecken
Hallo,
welche Spurenelemente würdet ihr bei einen Weichkorallenbecken nehmen.
Gruß Gerald
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------300 Liter Weichkorallenbecken
Hallo,
Wie oft wechselst du denn Wasser und wieviel?
Wie stark ist dein Becken mit Korallen besetzt?
Bist du mit dem Wachstum soweit zufrieden?
Erkennst du Wachstumschübe oder stehen deine Korallen besser nach Wasserwechseln?
Gerade bei Weichkorallen kann man ja an den Farben nicht viel machen und wenn dein Wachstum ok ist, dann reicht sicher dein jetziger Wasserwechsel zur Spurenelementanreicherung aus.
Aber wenn du was ändern willst, dann probier doch die Ballingspuren aus.
Gerald,
wire Frank schon angemerkt hat, fehlen uns noch ein paar Angaben. Ich persönöich würde in einem solchen Becken 10 -15 % Wasserwechsel jede Woche machen und keine weiteren Spurenelemente hinzufügen.
Hallo,
ich mache 10% Wasserwechsel im Monat. Ich finde daß die Korallen gut dastehen.
Hier ist mal ein Bild.
Ich würd dann gar keine Spuren einsetzen.
Eingentlich benutzt man die ja nur um ein besseres Wachstum zu erzielen oder um z.B. bei Steinkorallen bessere Farben zu bekommen.
Dein Becken ist ja schon komplett zu ![]()
und wenn die gut stehen ist doch alles bestens.
Man darf ja nicht vergessen, daß auch übers Futter Spurenelemente zugeführt werden.
ich würde den Wasserwechsel einfach erhöhen , vielleicht einfach doppelt so oft , mehr nicht ...
Hallo Matthias,
warum?
hallo ,
ganz einfach , weil doppelter wasserwechsel auch doppelte suprenelementezugabe bedeutet ... und es ist einfach üblich mind. 5 % , besser 10 % pro woche zu wechseln ...
Ja gut, aber was sollte es bringen, denn wie er sagt stehen seine Tiere ja gut und das Wachstum ist wie man sieht ja auch in Ordnung.
Das heißt doch, daß er durch diese zustäzliche Arbeit und Kosten keinen Vorteil hätte.
Diese wöchentlichen Wasserwechselregeln mit 5%-10% find ich eh komisch, denn außer frischen Spurenelementen von denen viele 24h später schon nicht mehr bioverfügbar sind (Jod, Eisen,..) bringt so ein kleiner Wasserwechsel ja gar nichts.
Schadstoffe, wie Phosphat kann man so nicht entfernen und zu stark angereicherte Spurenelemente (z.B. Cu, Zn,..) kann man auch kaum herrausholen.
Ich mach da lieber direkt weniger Wasserwechsel, dann jedoch größere und dosier in der Zwischenzeit Spurenelemente dazu.
ZitatOriginal von FrankE
Ja gut, aber was sollte es bringen, denn wie er sagt stehen seine Tiere ja gut und das Wachstum ist wie man sieht ja auch in Ordnung.
Das heißt doch, daß er durch diese zustäzliche Arbeit und Kosten keinen Vorteil hätte.
Diese wöchentlichen Wasserwechselregeln mit 5%-10% find ich eh komisch, denn außer frischen Spurenelementen von denen viele 24h später schon nicht mehr bioverfügbar sind (Jod, Eisen,..) bringt so ein kleiner Wasserwechsel ja gar nichts.
Schadstoffe, wie Phosphat kann man so nicht entfernen und zu stark angereicherte Spurenelemente (z.B. Cu, Zn,..) kann man auch kaum herrausholen.
Ich mach da lieber direkt weniger Wasserwechsel, dann jedoch größere und dosier in der Zwischenzeit Spurenelemente dazu.
also ich weiß nicht obs so gut ist größere wasserwechsel zu machen , wenn man allein 10 % macht dann muss man bedenken dass man damit auch 10 % phosphat und nitrat rausfiltert da das neue wasser üblicherweise po4 und no3 frei ist ... es ist sicherlich besser 4 mal im monat 10 % WW zu machen als einmal im monat 40 % , das bringt das system sicherlich mehr aus dem gleichgewicht ...
wenn du so argumentierst dass es ihm nichts bringt da die korallen eh schon "so gut wie möglich" dastehen , dann brauch er sich über garnichts gedanken zu machen , auch nicht über erhöhte spurenelemente zugabe da es auch mit mehr spuris nicht besser als "perfekt" werden kann
achso und gerade deshalb weil die spuris 24 h danach nichtmehr verfügbar sind ists doch besser alle paar tage WW zu machen als einmal im monat ...
gruß ![]()
Hallo:-)
Ich bin absolut der Meinung von Peter!
Meine Erfahrungen "zwingen" mich dazu.....aus die Maus ;).
Zitatalso ich weiß nicht obs so gut ist größere wasserwechsel zu machen , wenn man allein 10 % macht dann muss man bedenken dass man damit auch 10 % phosphat und nitrat rausfiltert da das neue wasser üblicherweise po4 und no3 frei ist
Das mit den Schadstoffen ist ja noch ein anderes Thema.
Jemand bei dem sich z.B. Nitrat und Phosphat anreichert, der wird es auch mit 10% Wasserwechsel die Woche nicht schaffen diese auf guten Werten zu halten, der sollte sich z.B. lieber einen Algenfilter anbauen.
Ich hab mal schnell ein Beispiel in exel eingegeben.
Ausgang sind 50 mg/l Nitrat und links stehen die Wochen/Wasserwechsel mit 10%
1_____ 50,0
2_____ 45,0
3_____ 40,5
4_____ 36,5
5_____ 32,8
6_____ 29,5
7_____ 26,6
8_____ 23,9
9_____ 21,5
10____ 19,4
11____ 17,4
12____ 15,7
Daraus folgt, dass ich nach 12 Wochen, also drei Monaten erst bei 15,7mg/l Nitrat gelandet bin und das ganz ohne das dazukommende hinzuzurechnen!
Bei 5% Wasserwechsel kommt man auf 28,4 mg/l.
Wenn ich mit den 20% Wasserwechsel rechne komme ich immerhin auf 4,3 mg/l Nitrat.
Bei 25 % Wasserwechsel die Woche komme ich sogar auf 2,1mg/l runter.
Das zeigt ja deutlich das jeder auch nur etwas größere Wasserwechsel einen wesentlich höheren Nutzen bringt.
Diese gleiche Rechnung gilt natürlich auch andersrum zum verdünnen von sich angereicherten Spurenelementen.
Das ist auch der Grund warum im Süßwasser immer größere Wasserwechsel mit bis zu 70/80% gemacht werden.
Zitat... es ist sicherlich besser 4 mal im monat 10 % WW zu machen als einmal im monat 40 % , das bringt das system sicherlich mehr aus dem gleichgewicht ...
40% ist schon hart, aber 20 % sollten es schon sein.
Wenn man dann ein gutes Salz, wie Grotech nimmt geht das schon.
Man kann sich ja an diesen Oberwert rantasten um zu sehen, wann die Korallen zicken.
Zitatwenn du so argumentierst dass es ihm nichts bringt da die korallen eh schon "so gut wie möglich" dastehen , dann brauch er sich über garnichts gedanken zu machen , auch nicht über erhöhte spurenelemente zugabe da es auch mit mehr spuris nicht besser als "perfekt" werden kann
Genau.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass er keine Spurenelemente braucht.
Es ist doch Quatsch, dass alle versuchen immer was an ihrem Becken zu ändern, wenn schon alles super läuft.
Das mit den Spuren war nur auf das bezogen wie ich es mache.
Zitatachso und gerade deshalb weil die spuris 24 h danach nichtmehr verfügbar sind ists doch besser alle paar tage WW zu machen als einmal im monat ...
Nein eben nicht. ![]()
Es wird immer so getan, als ob die Spuren in frischem Salzwasser immer so toll ausgeglichen wären und Spurenelementmischungen irgenwas zusammen gebasteltes.
Es besteht aber prinzipiell gar kein Unterschied, ob ich eine fertige Spurenmischung zugebe oder die Spurenmischung die ins Salz gemischt worden ist.
Nur weiß ich was ich mit meiner Spurenmischung (Balling, Renke) ins Wasser kippe, bei den Salzmischungen weiß ich es nicht.
Diese enthalten viel zu hoch dosierte Spuren und bestimmt unterdosierte.
Noch ein Beispiel.
Zu dem wichtigsten Spurenelement gehört sicherlich Eisen.
Wenn du Eisen dem Wasser zudosiert ist diese jedoch in kürzester Zeit entweder chemisch (Eisenphosphat,..) oder biologisch (Plankton, Algen,..) gebunden oder wird im sauerstoffreichen Milieu schnell hochoxidiert (Fe++, Fe+++) und damit ist es nicht mehr bioverfügbar.
Genauso wie Jod dauernd zudosiert werden sollte, da es nicht lange verfügbar bleibt.
Wenn ich jetzt einen Wasserwechsel mache ist das, das selbe als wenn ich eine große Portion Spurenelement reinkippe und dann eine Woche gar nichts mache.
Das zuwenig Wasserwechsel betrieben wird kann man auch wunderbar an der Gelbfärbung des Wasser erkennen.
Das zeigt ja, daß trotz Wasserwechsels sich gewisse Stoffe im Überschuß ansammeln konnten.
Im Süßwasserbereich nennt man sowas "Altwasserbecken".
ZitatOriginal von FrankE
Es besteht aber prinzipiell gar kein Unterschied, ob ich eine fertige Spurenmischung zugebe oder die Spurenmischung die ins Salz gemischt worden ist.
Nur weiß ich was ich mit meiner Spurenmischung (Balling, Renke) ins Wasser kippe, bei den Salzmischungen weiß ich es nicht.
Diese enthalten viel zu hoch dosierte Spuren und bestimmt unterdosierte.
Hallo Frank:-)
Ist das wirklich dein Ernst?
Ich persönlich halte das für völlig falsch.....
Hi Torsten,
du mußt schon weiter ausholen, damit ich versteh was du meinst ![]()
ZitatOriginal von FrankE
Hi Torsten,du mußt schon weiter ausholen, damit ich versteh was du meinst
Hallo Frank:-)
Echt ;)?
Ich habe über fast zwanzig Jahre immer wieder Probleme mit den Spuris bekommen, erst seit ich nur noch mit Wasserwechseln arbeite (plus etwas Jod) und die Intensität erhöhe, wenn es Wachstums/Algenprobleme o.a. Sorgen gibt, läuft es soweit problemlos.....
Die Salzmischungen sind so hochwertig und ausgewogen geworden, dass ich deine Vermutung (zu viele Spuris) kaum verstehen kann.
Vor 20 Jahren war das noch ein wenig anders.
Es werden viele wunderbare Becken mit Spurigaben und weniger WW betrieben, aber ich habe damit mittelfristig immer Probleme bekommen.
Wobei mir das Wort "Spuri" zu allgemein gehalten ist, da ich Jod und Strontiumzugaben befürworte, nicht aber "wilde Mischungen", die ich nicht einschätzen, oder beurteilen kann.
also ich halte die aussage von franke auch in sich unschlüssig , ich bin auch der meinung dass es ein wesentlichen unterschied macht ob man spurenelemente per salz oder per flasche zugibt ... es hat sich nicht umsonst bei so vielen leuten bewährt WW zu machen , sonst würde sie nicht dabei bleiben , die erfolge sind ganz offensichtlich zu erkennen ... worin liegt deiner meinung nach sonst der vorteil eines WW ? wenn du meinst man kann spuris auch anders zugeben , phosphat und nitrat sinken nicht besonders ( da gebe ich dir auch recht , trotzdem kann man ab und zu mal mit großen WW solche probleme teilweise ausgleichen ) . 20 % halte ich definitif nicht für nötig und das macht auch keiner mit nem becken über 1000 liter, da wird man wirklich arm wenn man jede woche 200 liter auswechseln muss ...
ZitatDas zuwenig Wasserwechsel betrieben wird kann man auch wunderbar an der Gelbfärbung des Wasser erkennen.
also ich mach am großen becken in der woche 50 liter WW , was ca. 4 % entspricht , und das wasser ist wirklich kristallklar , klarer als unser leitungswasser ![]()
ZitatOriginal von Matthias Kapaun
....ich mach am großen becken in der woche 50 liter WW , was ca. 4 % entspricht , und das wasser ist wirklich kristallklar , klarer als unser leitungswasser
Hallo Matthias:-)
An der Stelle wird es schwierig. Es gibt soweit völlig identisch betriebene Becken, mal mit und mal ohne Gelbfärbung. Das kann schon mal (relativ) unabhängig vom Wasserwechselvolumen vorkommen.
an Torsten:
ZitatIch habe über fast zwanzig Jahre immer wieder Probleme mit den Spuris bekommen, erst seit ich NUR noch mit Wasserwechseln arbeite und die Intensität erhöhe, wenn es Wachstums/Algenprobleme o.a. Sorgen gibt, läuft es soweit problemlos.....
Dann hast du für dein Becken den richtigen Weg gefunden.
Aber wer mischt denn die Spuren in die Salze?
Z.B. Tropic Marin ist sicher eines der besten Salze. Die Leute von Tropic Marin stellen aber auch Spurenelemente her.
Wie bekannt können im Salz nur „trockene“ pulverförmige Spuren eingebracht werden in den drei verschiedenen Flüssigkeiten jedoch flüssige und löslich feste.
Oder meinst du, dass die bessere Spuren für ihre Salze und schlechtere oder unausgewogenere Mischungen für ihre Spurenmischungen verwenden?
ZitatDie Salzmischungen sind so hochwertig und ausgewogen geworden, dass ich deine Vermutung (zu viele Spuris) kaum verstehen kann.
Es sagt dir doch jeder als Argument, dass man mit 5% Wasserwechsel alle benötigen Spuren zuführt, da diese in den Salzmischungen bis zu 100 fach überdosiert sind.
Man kann es aber auch z.B. in dem Artikel „The Composition Of Several Synthetic Seawater Mixes” von Marlin Atkinson and Craig Bingman nachlesen.
z.B.
Kupfer
im Meerwasser 0,001
Tropic Marin 1,9
HW Marine Mix 3,0
Aluminium
Im Meerwasser 0,002
Kent 290
Tropic Marin 230
Zink
Im Meerwasser 0,001
HW Marine Mix 0.75
Coralife 0.90
…….
ZitatVor 20 Jahren war das noch ein wenig anders.
Es werden viele wundere Becken mit Spurigaben und weniger WW betrieben, aber ich habe damit mittelfristig immer Probleme bekommen.
Das wäre aber wahrscheinlich nicht passiert, wenn du diese wenigen Wasserwechsel einfach größer gemacht hättest, weil damit deine Werte immer wieder in Richtung normal gegangen wären.
ZitatWobei mir das Wort "Spuri" zu allgemein gehalten ist, da ich Jod und Strontiumzugaben befürworte, nicht aber "wilde Mischungen", die ich nicht einschätzen, oder beurteilen kann.
Dann nimm doch anstelle der wilden Mischungen die Spuren nach Balling oder Renke.
Aber selbst wenn du die offenbar "guten" Spurenmixe (QFI, Tropic,…) nimmst, können große Wasserwechsel sich ansammelnde Schwermetalle wieder runterbringen.
Ich benutze auch keine wilden Mischungen
sondern auch nur Balling und Renke.
an Matthias
Zitatalso ich halte die aussage von franke auch in sich unschlüssig , ich bin auch der meinung dass es ein wesentlichen unterschied macht ob man spurenelemente per salz oder per flasche zugibt ...
Ich seh da eher Vorteile auf Seite der Spurenelemente per Flasche.
Aber was ist unschlüssig?
Zitates hat sich nicht umsonst bei so vielen leuten bewährt WW zu machen , sonst würde sie nicht dabei bleiben , die erfolge sind ganz offensichtlich zu erkennen ...
Rieselfilter haben sich auch lange Zeit gehalten, nur weil es viele so machen ist das kein Argument.
Die schönsten Becken, die ich kenne dosieren alle Spurenelemente.
Zitatworin liegt deiner meinung nach sonst der vorteil eines WW ?
Im Zurechtrücken der Wasserwerte, Herausbringen von Hemmstoffen, …
Zitatwenn du meinst man kann spuris auch anders zugeben , phosphat und nitrat sinken nicht besonders ( da gebe ich dir auch recht , trotzdem kann man ab und zu mal mit großen WW solche probleme teilweise ausgleichen ) .
Wenn sie auf außergewöhnliche Ereignisse zurückgehen dann stimmt das.
Zitat20 % halte ich definitif nicht für nötig und das macht auch keiner mit nem becken über 1000 liter, da wird man wirklich arm wenn man jede woche 200 liter auswechseln muss ...
Denk ich auch. Aber es geht ja auch nur darum was das ideale wäre.
Große Wasserwechsel kosten halt Geld und viele WW sind arbeitsintensiv.
Bei einem kleineren Becken ist man deshalb wahrscheinlich besser dran nur alle paar Wochen Wasserwechsel zu machen und dann halt 20-25%.
Zitatalso ich mach am großen becken in der woche 50 liter WW , was ca. 4 % entspricht , und das wasser ist wirklich kristallklar , klarer als unser leitungswasser
Wenn du auf eine Seitenscheibe ein weißes Blatt Papier klebst ist es wenn du auf der anderen Seite durchschaust immer noch weiß? Filterst du dauernd über Kohle…
Der Grund liegt auf jeden Fall nicht in den 4% WW begründet.
Versteht mich nicht falsch, wenn ihr einen Weg für euer Becken gefunden habt ist das ja gut.
Es gibt ja immer verschiedene Wege sein Becken zu fahren
![]()
Hallo Frank:-)
Das ist der Punkt, an dem ich keine Lust mehr habe.(wirklich nicht böse, oder "angriffig" gemeint :))
Wir können uns natürlich über Gramms und Milligramms austauschen und das über Stunden. Wir werden kein Ergebnis finden, weil es immer ein Gegenargument geben wird. Ich schätze es durchaus, wenn du gewisse Rechnungen anstellst und deinen Weg gehst. Ich folge nur noch meinen persönlichen Erfahrungen.
Für meine Begriffe kann Meerwasseraquaristik viel einfacher sein, als manchmal dargestellt.
Was das Geld betrifft:
Das stimmt einfach nicht. Wenn ich die Wahnsinnstechnik mancher Zeitgenossen betrachte, incl. Spuri/Dosierpumpen e.t.c., kann ich nur sagen, dass ich nie so billig gefahren bin, wie mit den einfachen Wasserwechseln im Moment. Gerade die Aquarianer, deren Unterschrank einer Schaltzentrale eines AKW gleichkommt, erzählen mir regelmäßig etwas von den ach so teuren Wasserwechseln. Da lache ich mich schlapp! Die meisten Jungs sind schlicht zu faul mit den Eimern zu hantieren, wie ich immer wieder erfahren mußte. Für manche Männer scheint unser Hobby eher ein Spielzeugeisenbahnersatz zu sein. Es leuchten tausend Lämpchen, es wird Technik für 20000 Euro angeschafft, aber das Salz ist dann zu teuer? Was mir immer wieder auffällt, sind die oft tollen und gepflegten Aquarien der weiblichen Mitstreiterinnen, häufig nur mit elemtarster Technik und schlichten Wasserwechseln betrieben.
Warum funktioniert es da?
Ich habe das alles hinter mir (nein, nicht die Frauen ;)) und ich fahre sehr gut damit........die Wasserwechsel sind das A und O...für mich wohlgemerkt! Jeder soll ansonsten kippen und schütten, was er gern mag ;). Gänzlich ohne geht es ja auch nicht, das ist richtig.
So, damit warst du jetzt nicht mehr persönlich gemeint und auch niemand speziell aus dem Forum.....ich wollte es nur schon lange mal loswerden :).
Hallo
So wie ich das lese, bin ich scheinbar der Wasserwechselkönig ![]()
Ich wechsel 2x die Woche 120 - 210 Liter. Warum? Weil meine Becken dann einfach besser stehen. Ich vergleiche einen WW mit dem öffnen eines Fensters. Sicher kann man in einer stickigen Bude auch überleben, aber frische Luft bzw Wasser ist doch was feines
Weite Vorteile sehe ich darin, das ich öftermal den Steinaufbau mit absauge und so verhindere das sich der Müll absetzt.
Spruis o.ä. gebe ich nix zu, da ich nicht weiß was fehlt und ich einfach Angst hab etwas anzureichern was ich garnicht brauche oder was schadet. Ich halte WW für die beste und ausgewogenste Art der Spurizugabe.
Gruß Frank
Hallo Franky:-)
Ganz meine Meinung und super formuliert: Du König, ich Prinz ;)!
Hi Torsten ![]()
Gut, von mir aus lassen wir die Diskussion.
Ist aber echt schade, dass oft einfach nur die Sachen wiederholt werden, die alle sagen, ohne das mal überlegt wird, warum.
Mir brauchst du nichts von hochtechnisierten Becken zu erzählen ![]()
Ich habe kein Technikbecken, keinen Abschäumer, keinen Aquacomputer oder sonstige LF, pH Messgeräte…
Ich habe auch nur eine einzige gute Strömungspumpe.
Trotzdem wächst alles sehr gut und auch mit den Farben bin ich sehr zufrieden.
Die einzige Technik, die nicht üblich ist, ist meine Grotech TEC III zum Dosieren der Ballingflüssigkeiten.
Die brauch ich aber auch, da ich zur Zeit einen KH Abfall von 2 dKH pro Tag habe und so die Werte konstanter halten kann.
Ich bin auch nicht schnell eingeschnappt, gibt ja auch gar keinen Grund dafür.
Es gibt hier viel zu wenig richtige Diskussionen mit verschiedenen Meinungen.
Ich hör meistens immer nur die selben Ratschläge, wie z.B. dass man immer den größt möglichen Abschäumer nehmen soll… und keiner fragt mal genau warum.
Deshalb kam das hier ja zustande, eben weil ich mal nachgefragt habe.
Hallo Frank ![]()
Ich bin ja auch für Wasserwechsel, aber halt für größere Wasserwechsel als üblich.
Bei meinem Becken wird der alle drei Wochen gemacht und dann über 20% des Wasservolumens.
In der Zwischenzeit dosier ich halt Spurenelemente dazu.
Aber so oft wie du das machst – Respekt, dazu wär ich echt zu faul ![]()
Hallo
Mein Becken läuft jetzt seit nem haben Jahr. Nun habe ich mir Spuris von GroTech gekauft und na drei Anwendungen leider das totale Chaos in meinem Becken (braunen schmierigen Belag). Es sind Dino´s, ob es nen Zusammenhang gibt ist nicht klar. Aber da ich es jetzt nicht mehr zugebe und es sich etwas gebessert hat, nehme ich doch als Grund sie Spuris an.
Nun habe ich mir den spaß gemacht mal gegen zurechnen und komme mit nur
5% Wasserwechsel die Woche sogar billiger als mit Spuris selbst wenn ich auf 10% steigen würde, und im Salz sind eigentlich auch alle Sachen drin(laut Hersteller).
Wenn der Belag im Becken komplett weg gehen sollte, werde ich auch nur noch Wasserwechsel machen und die Spuris lassen.
Mit freundlichen Grüßen Attila
Hallo Frank
Mit mir kannst du unendlich disutieren
![]()
Was ich jetzt nicht ganz verstehe, warum machst du selten und dafür mehr WW?
So veränderst du auf einmal viel und dann gewisse Zeit wieder garnichts. Ist doch eigentlich logisch lieber regelmässig und dann nicht gleich soviel bzw abrubt zuändern. Oder? Wie willst du eigentlich wissen was du an Spuris brauchst? Da man das nicht messen kann, ist es ein Risiko das man sich eigentlich sparen kann.
Torsten (Prinz)
Ich mach das weil ich halt Futter ohne Ende reinkippe.
So wie du halt auch. Ich wollte mir das ja sparen und habe deshalb Wodka probiert. Das Ergebnis kennst du ja ![]()
Nochmal Frank
Ich finde nicht das das viel Arbeit ist. 4x 1kg Salz wiegen rein damit in 30 Liter Kanister....schüttel schüttel....10 Minuten wart....wieder schüttel schüttel....altes raus...neues rein. 20 Minuten is vergessen ![]()
Gruß Frank
Hallo Frank:-)
Ich bin auch nicht "eingeschnappt". Oh je, so schnell doch nicht, dafür bin ich ein viel zu erfahrener Krieger ;). Ich hatte ja auch geschrieben, dass du in Fragen Technik nicht wirklich gemeint warst, das Thema lag mir nur schon lange auf der Zunge....
Nein, ich habe nur gelernt, dass es manchmal einen Punkt gibt, an dem man sich argumentativ nur noch schwer nähert und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Hauptsache, wir treffen und beide in Rom ;).
Außerdem vertritt ja schon König Frank meine Meinung "vor Ort" :).
Hallo Frank
ZitatMit mir kannst du unendlich disutieren
Wenn nicht mir dir, mit wem denn sonst hier
![]()
ZitatWas ich jetzt nicht ganz verstehe, warum machst du selten und dafür mehr WW? So veränderst du auf einmal viel und dann gewisse Zeit wieder garnichts. Ist doch eigentlich logisch lieber regelmässig und dann nicht gleich soviel bzw abrubt zuändern. Oder? Wie willst du eigentlich wissen was du an Spuris brauchst? Da man das nicht messen kann, ist es ein Risiko das man sich eigentlich sparen kann.
Besser wäre es natürlich täglich kleine Wasserwechsel zu machen, so wie bei den Durchlaufbecken für Süßwasser, aber dafür würde man viel Technik brauchen.
Auch müsste man dann jede Menge Salzwasser da durchjagen, könnte aber die Spurenelemente weglassen.
Am Anfang hatte ich auch bei mir alle zwei Wochen WW gemacht, nur konnte ich keinen Unterschied erkennen, ob ich nur alle zwei oder drei Wochen Wasserwechsel machte.
Das ist eigentlich der einzige Grund, weil ich seh da keinen Sinn drin was zu machen was keine merkbaren Auswirkungen hat.
Nitrat und Phosphat sind auch nie nachzuweisen.
Ich könnte natürlich wöchentlich Wasser wechseln, nur hat man dann ja auch starke Wasserveränderungen.
Und ich glaub, dass diese Veränderungen ähnlich denen sind als wenn man den WW alle 3 Wochen macht.
Wichtig dabei ist es natürlich das Wasser so gut es geht anzupassen, also Temperatur, pH (Belüftung), Sauerstoff,…
Ich hab eine weinerische Poccilopora im Becken an der ich gut erkenne, wenn was im Becken nicht ok ist.
Wissen kann man nicht welche Spuren man braucht, deshalb mach ich neben dem Dosieren der Spuren ja die größeren Wasserwechsel (vielleicht bald versuchsweise 30-40%), dann brauch ich mir gar keine Gedanken zu machen mal was zu viel zudosiert zu haben.
Seitdem ich Spuren zugebe wachsen meine Korallen schneller und die Farben sind besser geworden.
Das würde wenn ich nur wöchentlich WW mache sicher nicht so gut laufen.
Schau mal bei Bernd Mohr, Jürgen Fuchs, Wensi,..
Die haben alle super bunte Steinkorallenaquarien ohne Zeovith und geben alle Spuren zu.
Torsten
![]()
Mir ist noch ein wichtiger Grund fürs Spurenzudosieren eingefallen.
Ab einer gewissen Menge an Korallen muß man einfach Spurenelemente zugeben.

ZitatOriginal von Frank Mohr
1kg Salz wiegen rein damit in 30 Liter Kanister....schüttel schüttel....10 Minuten wart....wieder schüttel schüttel
Wow, Du Kraftprotz
Ich bin gerade am überlegen ob die kleine Winz-Eheim mit 300l/h ausreicht das Wasser im 30l Kanister aufzulösen.
Hi Klaus,
ich habe eine 160L-Minispringbrunnenpumpe, die im großen TropicMarineimer für das Salzauflösen zuständig ist.... Dauert zwar ein bischen länger las mit ner 2000L Pumpe geht aber genauso gut...
hallo ,
versteh mich nicht falsch frank , aber irgendwie hört sich dein vorletzter beitrag an wie das gegenteil vom ersten ? !
hier sagst du zum thema 20 % wasserwechsel ...
ZitatAber es geht ja auch nur darum was das ideale wäre.
und das waren für dich 20 % ... du hast da gesagt dass es besser ist große zu machen als kleine ...
und hier
ZitatBesser wäre es natürlich täglich kleine Wasserwechsel zu machen
???
und zusätzlich ...
ZitatAm Anfang hatte ich auch bei mir alle zwei Wochen WW gemacht, nur konnte ich keinen Unterschied erkennen, ob ich nur alle zwei oder drei Wochen Wasserwechsel machte.
zum thema veränderungen durch WW
ZitatIch könnte natürlich wöchentlich Wasser wechseln, nur hat man dann ja auch starke Wasserveränderungen.
ZitatUnd ich glaub, dass diese Veränderungen ähnlich denen sind als wenn man den WW alle 3 Wochen macht.
aber das ist doch gerade das was du durch deine rechnung nachgewiesen hast , dass große WW deutlich stärkere veränderungen nach sich ziehen , bei kleinen können in der zwischenzeit schadstoffe wieder angereichert werden ...
Zitat(...) deshalb mach ich neben dem Dosieren der Spuren ja die größeren Wasserwechsel (vielleicht bald versuchsweise 30-40%), dann brauch ich mir gar keine Gedanken zu machen mal was zu viel zudosiert zu haben.
und anfangst hast du gesagt dass die spurenelemente im salz bis zu 100 fach angereichert sind , was heißen soll dass du mit 40% WW PLUS spuris doch total überdosierst ...
naja , das ganze hat mich halt nur gewundert ![]()
Hallo Frank,
den Bingman und Atkinson-Artikel kannst du, wie es aussieht, auch vergessen. Der einzige bis vor kurzem überhaupt ernstzunehmende und unabhängige Artikel hat mich von Anfang an verwundert, weil die Messungen im Spurenelemente-Bereich aussehen, also hätten alle Salz-Hersteller ihre Spurenelemente-Mischung vom gleichen Hersteller oder zumindest nach der gleichen Rezeptur gemischt.
Richard Harker, der in AAOM gegen den, zumindest sehe ich das als solchen, Unsinn von Shimek anschrieb, konnte ziemlich glaubhaft machen, dass die ganzen in dieser Untersuchung gemessenen Spurenelemente nichts anderes sind, als gemessenes Geräte-Rauschen. Das heißt es wurde nicht überprüft, ob es tatsächlich an dieser Stelle in der Aufzeichnung ein klares Signal gab, sondern es wurde vom Rechner ein Wert von X angegeben, wobei dieser Wert X lediglich dem Grundrauschen der Meßapparatur entsprach.
Sowohl Shimek als wohl auch Bingman und Atkinson vergleichen eigene oder fremde Messungen mit Daten aus anderen wissenschaftlichen Untersuchungen, z. B. von eigentlich uninteressanten hochozeanschen Wässern, anstatt in einer Messserie Messung gegen Messung zu setzen.
Richard Harker hat das endlich nachgeholt und fand beim Vergleich von Wässern aus Riffgebieten und einem künstlichen Meerwasser diese Abweichungen nicht!
Der Wert für Kupfer lag im "new tank" sogar unter "natural reefs"!
Nachzulesen hier.
Grüße
Hans-Werner
ZitatOriginal von KS
Wow, Du KraftprotzIch bin gerade am überlegen ob die kleine Winz-Eheim mit 300l/h ausreicht das Wasser im 30l Kanister aufzulösen.
Ich benutze die auch in meinen 68l Fässern zur Umwälzung beim Wasseransetzen, geht ganz gut, man braucht nur etwas mehr Geduld, wie vielleicht mit einer 3500l/h Pumpe
Normalerweise ist bei mir nach 15min das Wasser klar und gut durchmengt, auch mit der Winzpumpe.
Hallo Hans-Werner,
du schneidest einfach immer die interessantesten Themaen an,
das muss ich dir lassen.
Für die Bingman/Atkinson-Werte würde ich auch nicht meine Hand ins
Feuer legen und Harkers Kritik habe ich sehr interessiert gelesen. Aber so
ganz auf der Höhe der Technik ist der Gute leider nicht. Und dass er erst
den anderen vorwirft, sie könnten Meerwasser nicht richtig messen und
dann stolz verkündet, dass er seine Messungen nach EPA 200.7 durch-
geführt hat (dem US-Standard zur Messung von Spurenelementen in
SÜSSWASSER !), macht ihn auch nicht richtig vertrauenserweckend.
Du weißt, ich guck mir auch ab und zu mein Wasser mit dem Mikroskop
an
, und dass ich dabei mehr Spurenelemente finde als im Meerwasser,
ist vollkommen logisch.
Das ist für mich allein schon deswegen logisch, weil jeder Chemiker, der
Meerwasser mit extrem niedrigem Schwermetallgehalt verwenden will, den
NIST-Standard, also echtes Meerwasser verwendet, da ihm kein Hersteller
dieser Welt Salze anbieten kann, die so wenig Schwermetalle (auch
Spurenelemente genannt) enthalten.
Deshalb, und aus ein paar anderen zum Teil schon von anderen genannten
Gründen, gehöre auch ich der Gemeinde der Wasserwechlser an.
Und wenn ich statt Tropic Marin Spuris immer brav mein Tropic Marin
Meersalz verwende können wir doch beide damit leben ![]()
Gruß Armin
Hallo Armin,
es wäre sicher einmal sehr interessant, Wasser aus Riffgebieten mit deinem Mikroskop zu untersuchen. Ich denke, dass da vielleicht noch Überraschungen auftreten könnten. Auf Mauritius konnten, wenn ich mich recht erinnere, die Regenzeiten als Zonen mit erhöhtem Nickelgehalt in Poritesskeletten nachgewiesen werden. Abfluss von Land, Untergrund usw. dürften das Wasser in einigen Riffgebieten nicht wenig beeinflussen. Ich frage mich, ob es das Meerwasser bezüglich Spurenelemente im Küstenbereich überhaupt gibt.
Ein weiterer Punkt, der in der US-Diskussion genannt wurde, war Komplexierung.
Es gibt also für dich noch einiges zu tun, ich denke gerade in dem Bereich ![]()
Grüße
Hans-Werner.
Hallo Hans-Werner,
hatte gar nicht gesehen, daß du was geschrieben hattest, sorry !!
Mit Mattias hatte ich noch per PN weitergemacht.
Der Artikel, den du gepostet hast ist interessant und zeigt ja wieder ein ganz anderes Bild.
Fragwürdig ist aber, daß z.B. der "Phosphorus" im New und im Old Tank mit 0,02 und 0,03 nicht mit "durchschnittlich-belasteten" Aquarien verglichen werden kann.
Was Rückschlüsse auf die allgemeine Belastung seiner Becken zuläßt.
Auch bestehen seine Daten nur je aus einer Stichprobe von der die des Old Tanks 2 Jahre eingefrohren war ![]()
Jörg Kokott, Randy Holmes-Farley,.. gehen ja auch in ihren Artikeln davon aus, daß die Konzentration der Spuren in NSW wesentlich zu hoch sind.
Ich glaube aber, daß die Meisten sich bei den Konzentrationen in Aquarien auf die Untersuchungen von Shimek berufen.
Hallo Frank,
es gibt von Shimek bezüglich der Wasserzusammensetzung keine eigenen Untersuchungen. Shimek hat lediglich ein Schreckgespenst an die Wand gemalt. Dazu hat er ausschließlich fremde Daten aus verschiedenen Untersuchungen herangezogen. Er hat dann die Bingman&Atkinson-Daten mit Herstellerangaben verglichen. ![]()
Da die Artikelreihe von Anfang an auf Schwermetalle abgestellt war, konnten beim Bio-Test mit den Seeigellarven natürlich nur die Schwermetalle schuld sein. Vielleicht hätte aber eine schlichte pH-Wert-Messung der frisch angesetzten Meersalz-Lösungen einen ganz anderen Schluß nahegelegt.
Zudem halte ich es für etwas problematisch ausgerechnet das Old-Tank-Syndrome mit frisch angesetztem Meerwasser nachvollziehen zu wollen.
Sollte es beim frisch angesetzten Meerwasser tatsächlich an einer Schwermetall-Toxizität gelegen haben, legt das für das Old-Tank-Syndrome dann nicht eher eine Schwermetall-Verarmung nahe? Wenn es am Anfang giftig, nach einigen Wochen bis Jahren ok ist und dann sind die Bedingungen wiederum für die Tiere unzuträglich, sollte man dann davon ausgehen, dass das Beckenwasser zu den Ausgangsbedingungen zurückgekehrt ist, nachdem es sich vorübergehend davon entfernt hatte? ![]()
Wenn man etwas beweisen will, kann man alles beweisen. Für objektivere Beurteilungen gibt es Doppelblind-Studien.
![]()
Grüße
Hans-Werner
Hallo zusammen,
was ist denn das "old tank syndrom"?
MfG Marcus
Hallo Marcus,
"old tank syndrome" ist ein Name dafür, dass in einigen (vielen?) Becken nach einigen Jahren das Wachstum der Korallen stagniert und sie letztlich sogar absterben. Bisher ist die Ursache unklar und es hilft nur eine komplette Neueinrichtung des Beckens.
Ich denke als Ursache eher an Phosphate und Organisches, welche sich im Boden/Gestein/Mulm ablagern und im Wasser anreichern und letztlich das "ots" verursachen.
Grüße
Hans-Werner
ZitatOriginal von FrankE
Jörg Kokott, Randy Holmes-Farley,.. gehen ja auch in ihren Artikeln davon aus, daß die Konzentration der Spuren in NSW wesentlich zu hoch sind.Ich glaube aber, daß die Meisten sich bei den Konzentrationen in Aquarien auf die Untersuchungen von Shimek berufen.
Wobei ich lediglich die Aktualität (naja, ganz aktuell ist die Diskussion nicht) der betreffenden Publikationen genutzt habe, um das Thema Eisen/Spurenelemente umfassend zu behandeln. Letztlich stelle ich die Untersuchungen in meinen Artikeln weder in Frage, noch bestätige ich sie.
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