ZitatAlles anzeigenOriginal von Joerg Kokott
Resa,die Farbigkeit hat ja nix mit dem Zeolith zu tun, sondern hängt neben der
Beleuchtung (Strahlungsintensität und Spektrum) vom Ernährungszustand
der Korallen ab.Sicherlich bekommst du auch Farben ohne Zeolith hin vorausgesetz sind klar die genannten Parameter, bei der Zeovit Methode fütterst du auch deine Bakterien über Acetat wobei eine Bakterienpopulation extern. zugeführt wird um Bakterienplankton zu erzeugen allerdings bekommst du über das Zeolithgestein den letzten Kick der Farbigkeit , aber ich denke das sollche Erkentnisse nocht nicht vorliegen .
Es gibt ja auch genug Leute im Forum die über Zeovit filtern und trotzdem keine Farben haben , cih hoffe du verstehst worauf ich hinaus will.
Letztendlich habe ich noch keine Antwort über die Farbigkeit der Probanten bekommen
, habt ihr vorher / nachher Bilder ?
Je besser die Koralle ernährt ist, desto besser sind auch die Farben, weil
die Koralle mehr Energie in die "Farbproduktion" investieren kann.Je niedriger der Nährstoffgehalt im Wasser desto niedriger ist die
Zooxanthellendichte, desto besser kommen die Farben raus.
Ethanol/Wodka
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Andreas März -
22. Dezember 2003 um 14:48
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Hallo Stefan (kenny)!
ZitatEs gibt ja schon überlegungen dahingehend den Abschäumer mit Wodka Dosierung weiter zu reduzieren.
Oder wie Michael Mrutzek schrieb, ihn schließlich ganz abzustellen. Allerdings wird er zumindest anfänglich noch notwendig sein, so wie Robert auf korallenriff.de seine Erfahrungen beschrieb, denn da kam ja jede Menge "Dreck" (und Nährstoffe?) raus.Jetzt gleich Lobgesänge auf die Realisierung eines Natürlichen Systems zu singen, erscheint mir allerdings verfrüht. Wie "Schatzemann" schon einwarf, man sollte mal abwarten, bei wievielen Systemen sich auch ein langfristiger Effekt einstellt.
Außerdem kommt in den Postings von Jörg und den anderen, die sich mit dieser Thematik intensiver befaßt haben, ja der Hinweis nicht zu kurz, sehr sorgfältig die Effekte auf das laufende System zu beobachten und zu messen sowie bei der Dosierung sehr vorsichtig zu sein. Ich denke, daß leider bei ungenauer Anwendung hier ein großes Rückschlagpotential vorhanden ist (zu schnelle Absenkung etc.).
Aber trotzdem, dies könnte ein Meilenstein im Verständnis und der Verbesserung unserer Aquariensysteme sein.
Frohe Weihnachten,
Michael
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Hallo!
Wie sieht es mit den organischen Schwebstoffen im Wasser aus?
Werden die jetzt bereits im Becken von den vermehrten Bakterien "verarbeitet", oder muß die dann alle der Eiweßabschäumer entfernen?
Da ich die Methode ja im Fischbecken anwende und es heist, ich kann die Tiere auch stark füttern, wird auch die Belastung durch die Ausscheidungen der Tiere in form von Schwebeteilen steigen.
Vieln Dank für die Antwort,
Peter@Sabine:
ZitatWir waren zwischendurch mal auf 50ml bei Harrys Becken, bei mir bei 30ml
Und das bei einem 300 Liter Becken?
Wenn ich deine Dosierung übernehme und dann rechne komme ich ja bei deinen angegebenen 30ml auf über 70 Tage an dehnen du mit dem Wodka alle drei Tage zudosiert hast.
Ich dachte nicht, dass es so lange dauern kann, bis Nitrat bzw. Phosphat weg sind.Liege ich hier richtig mit meiner Rechnung, oder verstehe ich da was falsch?
Servus,
Peter -
Hallo Michael und alle Anderen
Logisch habe ich Langzeiterfahrungen und würde einen solchen Artikel nicht bringen, wenn ich dies nich über einen gewissen Zeitrahmen gemacht hätte.
Auch in dem Moment, wo ich selbst sicher war, habe ich noch nix geschrieben, sonder enge Freunde von mir und "Kanninchen" LOL gesucht, die diese Methode überprüften.Logisch, dass viel nicht viel hilft, sondern eher das viel viel Problem macht!!
Also...langsamm und mit der nötigen Ernsthaftigkeit!
Jedes Sytstem hat seinen eignen Schwellenwert und daher kann man nie eine allgmein gültige Anwendung oder Menge nennen. Auch die dann später anzuwendende Dauermenge richtet sich halt individuell nach der Futterbelastung des jeweiligen Systems.
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Zitat
Original von Resa
Es gibt ja auch genug Leute im Forum die über Zeovit filtern und trotzdem keine Farben haben , cih hoffe du verstehst worauf ich hinaus will.
Letztendlich habe ich noch keine Antwort über die Farbigkeit der Probanten bekommen
, habt ihr vorher / nachher Bilder?(Hast Du den Artikel im MWA nicht gelesen? Die Bildchen nicht angeschaut?
Den Thread hier nicht durchgelesen?Du kannst auch Backsteine oder Murmeln ins Technikbecken legen

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Hallo,
vorab möchte auch ich mich über den Artikel bzw. die von Michael geleistete Arbeit bedanken. Besonders bemerkenswert finde ich die offene Art wie er mit der Sache umgeht, er könnte ja auch den Wodka umfüllen und in Verbindung mit anderen Dingen gewinnbringend weiterveräußern, aber nein, in Zukunft kann er einen Teil seines Sortimentes (z.B. Po4-Absorber, Nitratfilter etc. ) streichen
also nochmals
und 
Aber trotzdem tauchen da mir einige Fragen auf, aber Ihr könnt es mir sicher erklären:
Wenn die Bakterienpopulation im Korallengewebe wächst müßte da nicht das Gewebe dunkler werden bzw. in welchem Verhältnis stehen diese Bakterien zu den Zooxanthellen im Korallengewebe, ich fürchte ich bring hier einige Dinge durcheinander, oder anders gefragt: Wir schaffen nun einerseits dieses sehr nährstoffarme Milieu aber andererseits bieten wir den Korallen mit dem "Bakterienplankton" eine ander Energiequelle, gibt es da nicht einen Wiederspruch, müßten jetzt die Korallen nicht dunkler werden ?(.
Ach ja, wie steht es jetzt mit der Spurenelementezugabe, soll diese, wie von Thomas Pohl propagiert, im nährstoffarmen Mileu stark reduziert werden?
Danke und Gruß
Henry
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Hallo Henry,
ZitatOriginal von Henry
gibt es da nicht einen Wiederspruch, müßten jetzt die Korallen nicht dunkler werden ?wieso müssten sie das? Mit dunkler meinst Du doch sicherlich brauner und nicht farbiger, oder hab ich da was falsch verstanden? Also ich hab bisher immer gedacht, wenn Korallen brauner werden, dann haben sie mehr Zooxantellen gebildet. Dieses wiederum ist auf ein höheres bzw. besseres Nährstoffangebot für die Zooxantellen (was ja letztendlich Algen sind) zurückzuführen. Aber gerade mit der Wodka-Methode wird das Nährstoffangebot für Algen reduziert, da ja weniger NO3 und PO4 zur Verfügung steht.
Dafür aber ernähren sich die Korallen durch die Bakterien. und wie Jörg bereits sagte:
ZitatJe besser die Koralle ernährt ist, desto besser sind auch die Farben, weil
die Koralle mehr Energie in die "Farbproduktion" investieren kann.Je niedriger der Nährstoffgehalt im Wasser desto niedriger ist die
Zooxanthellendichte, desto besser kommen die Farben raus. -
Zitat
Original von Peter Metzner
sabine:
Und das bei einem 300 Liter Becken?
Wenn ich deine Dosierung übernehme und dann rechne komme ich ja bei deinen angegebenen 30ml auf über 70 Tage an dehnen du mit dem Wodka alle drei Tage zudosiert hast.
Ich dachte nicht, dass es so lange dauern kann, bis Nitrat bzw. Phosphat weg sind.Liege ich hier richtig mit meiner Rechnung, oder verstehe ich da was falsch?
Servus,
PeterHallo Peter,
ich habe so ca. am 20. 10 damit angefangen, also kommt deine Rechnung fast hin. Ich muß zugeben, nachdem nach 4 Wochen der Nitrat immer noch nicht so sehr gesunken war ( bei Harry war er schon viel mehr gesunken) habe ich die Dosierung noch etwas gesteigert, was man aber eigentlich nicht braucht, es funktioniert, nur eben bei dem einen schneller, beim anderen langsamer. Man darf nicht erwarten, das man die Werte nach 2 Wochen schon unten hat. Bei mir war erst der Phosphatwert auf null, aber der Nitratwert hatte sich auf 25mg festgebissen. Erts Wochen später sank er dann relativ zügig dann auf aktuell 1mg/l.
Meine Gorgonien stehen gut, nur eine Acropora und meine Anemone tuen noch ein wenig beleidigt, aber sie haben sich schon etwas erholt. -
Zum Thema,
auif ARD läuft gerade ein Bericht zum Thema Vodkadosierung. Allerdings haeißt der Bericht "Nastrovie". Wird aber bestimmt interessant sein in Bezug auf unsere Diskussion!

Andreas!
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Hallo Andreas,
haste da bisher vielleicht was falsch verstanden?
Es geht darum, den Wodka ins Aquarium zu giessen, nicht ihn zu trinken, wenn man davor sitzt! 
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Hallo Sabine!
Na da bin ich schon gespannt wie lange ich brauche.
Die Werte in meinem Fischbecken sind zwar nicht so schlimm (ca. 12 Nitrat und 0,5 Phosphat). Aber so kann ich mich wenigstens realistisch auf den möglichen Zeitrahmen der Umstellung einstellen.Andreas:
Bin ich froh, dass es mit Wodka funktioniert. Ich hasse das Zeug. Bei Teq. oder Caipis würde für die armen Fischis sicher immer zuwenig überbleiben. Oder ich würde mit dem Rest nicht mehr ins Becken treffen! :-))Servus,
Peter -
Hallo,
Auch von mir meine Anerkennung für diese Aufklärungsarbeit an Michael und Jörg. Besonders wertvoll halte ich die Darstellung der Zusammenhänge und somit die Förderung des Verständnis für die Prozesse, die im "Ökosystem Aquarium" ablaufen. Was den Abschäumer angeht stehe ich jedoch auf dem Standpunkt, das dieser nach wie vor eine wichtige Funktion für unser Aquarium übernimmt. Schließlich geht es nicht nur darum den Orthophosphatgehalt und Stickstoffgehalt in der freien Wassersäule zu reduzieren, sondern auch darum organische Masse aus dem "geschlossen System Aquarium" zu entfernen.
Durch die verstärkte Zugabe von Trockenfutter etc. steigt die Biomasse im Aquarium (z.B. durch Filtrierer wie Schwämme...) permanent an. Wenn wir in unserem Aquarium durch tägliche Fütterung ständig organ. Masse zuführen ohne etwas aus dem System auch wieder zu entfernen, führt sämtliche Zufuhr zwangsläufig in ein Zuwachsen der Biomasse, die dann bald an Ihre räumlichen Grenzen (geschlossenes Aquariumsystem) stoßen wird. Eine erhöhte Biomasse ist auch auf einen erhöhten Zufuhr an Nährstoffen gebunden, womit sich ein grundsätzlich erhöhter Bedarf einstellt.
Ich möchte hier auf keinen Fall den echten Fortschritt, den ich in der kontrollierten Kohlenstoffversorgung bei Riffaquarien sehe in Frage stellen, den die Vorteile wie z.B. eine größere Artenvielfalt, kontrollierte Einstellung des "nährstoffgehaltes" der freien Wassersäule etc. sind einfach phänomenal. Man sollte in diesem Zusammenhang jedoch den Abschäumer als Gegenspieler der Biomasse jedoch nicht aus dem Auge verlieren. Letztendlich sind es alles Instrumente die sinnvoll eingesetzt werden sollten. Schön das wir einen großen Schritt weiter sind...Viele Grüße
Oliver -
Zitat
Original von brombeere
Hallo Andreas,haste da bisher vielleicht was falsch verstanden?
Es geht darum, den Wodka ins Aquarium zu giessen, nicht ihn zu trinken, wenn man davor sitzt! 
Aouch Du scheiseeee, un i *hicks* haaaab mia scho gewuwundertttt wie dat so schnellllllle klabben kann mid de döllle farbe *hicks*

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Ich habe übrigens gerade auch noch mit einigen anderen Aquarianern via Telefon über diese Diskussion gesprochen, dabei tauchten dann 2 Fragen auf.
1. Bezug zum testen und kontrollieren der Wasserparameter. Da ja vor einigen Postings die unterschiedlichen Messergebnise von z.B. Tetra zu Salifert angesprochen wurden und das Ergebnis für mich so aussieht, daß beide richtig messen, jedoch der eine MIT dem in z.B. Plankton enthaltenen Nitrat mist, der andere jedoch OHNE dieses. Von welchen Augangswert soll ich dann ausgehen? Und welcher Test ist dann der richtigere, der der das Plankton-NO3 mit misst oder der, der nur das im freien Wasser mist?
2. Der Plan bei dem System ist doch, daß die Nährstoffe im Wasser stark limitiert werden und die Korallen dann über div. Futtersorten (Staubfutter/Aminosäuren/Bakterienplankton/Plankton alg.) ernährt werden. Da stellt sich mir aber die Frage wo der`Unterschied liegt ob die Koralle Ihr Steak jetzt durch den Mund bekommt oder durch die Haut diffudiert? Können den die Zooxantellen die im Plankton gelösten Nährstoffe nicht auch verwenden?
Andreas!
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Hallo Kathrin,
klar ich meine mit "dunkler" ein braun werden des Korallengewebes, wobei ich hier offensichtlich den Fehler beging die Bakterien im Gewebe mit den Zooxanthellen gleichzusetzen.
Gruß Henry
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Oliver,
ich gebe Dir durchaus recht. Der Eiweißabschäumer ist eine wichtige
Komponente, und genau so steht es auch im Artikel drin.
Die Diskussion um die Abschäumung habe ich deshalb in diese Richtung
gelenkt, weil wir es durch die Bereitstellung von Bakterioplankton
im Aquarium ermöglichen können, die Nahrungskette auszuweiten. Je komplexer
diese Nahrungskette ist, desto mehr Nährstoffe können im Aquarium umgesetzt
werden, ohne das es z.B. anhand des Nitat oder Phosphatgehalts messbar ist.Und das ist letztlich unser Ziel.
Stickstoff wird über die Denitrifikation in gasförmiges Stickstoffgas
umgesetzt und entweicht automatisch aus dem System und geht verloren.Anders ist es sicherlich beim Phosphor. Was wir an Phosphor ins Aquarium
einbringen bleibt auch da drin. Nur wir gesagt können wir bei einem
komplexeren Nahrungsgefüge im Aquarium auch mehr Phosphat einbringen,
wir müssen es sogar, damit wir möglichst viele verschiedene Organismen
ernähren und gesund erhalten können.Bleibt bei abgeschaltetem Abschäumer zu viel Phosphat im Becken, wird
der Phosphatgehalt bei gleichbleibender Ethanoldosierung auch ansteigen.
Dann macht man für ein paar Tage den Abschäumer wieder an, zieht die
Bakterien mit samt ihrem Phosphat in der Biomasse raus und bringt
so das System wieder auf ein niedriges Phosphorlevel.Ich propagiere nicht, auf den Abschäumer zu verzichten. Aber wir haben
schon immer die negativen Aspekte der Eiweissabschäumung kritisch diskutiert,
nämlich die Entnahme von zu viel "Gutem" aus dem Aquarium.Letztlich ist die Eiweißabschäumung in meinen Augen in Zukunft mehr eine
Kontrollmöglichkeit als eine absolut unabdingbare Komponente die jeden
Tag angeschaltet sein muß.Vielleicht irre ich mich, ich sehe nur an Michael's Becken, dass es
ohne Abschäumer funktionert, und nicht erst seit gestern. Ab und zu
schaltet er den Abschäumer an, zieht ordentlich was aus dem Becken
raus und schaltet ihn dann wieder ab.Natürlich ist jedes Becken anders und muß anders betrieben werden. Von
daher gebe ich Dir recht, dass man die Abschäumung nicht grundsätzlich
als entbehrlich ansehen kann. Jeder muß es selbst rausbekommen, was
für das individuelle Becken am besten ist.Zum Korallenschleim: das Korallen ihren eigenen Schleim verdauen, ist
nur spekulativ, es ist noch nicht einmal hypothetisch, auch wenn ich
das ab und zu als Hypothese stehen lasse. Es gibt keinen experimentellen
Beweis dafür. Es findet sich auch nichts in der Wissenschaft darüber,
zumindest kann ich nichts darüber finden. Das ist eine Spekulation,
die von Aquarianern aufstellt wurde.Der Korallenschleim wird sehr wahrscheinlich kontinuierlich produziert
und abgegeben oder wieder aufgenommen, letzteres ist wie gesagt Spekulation.
Aber der Korallenschleim wird dadurch nicht dunkler. Bakterien (außer
photoautotrophen Bakterien) enthalten keine Photosynthesepigmente, die
eine Alge farbig macht. Bakterienzellen sind erstens sehr viel kleiner
als Algenzellen (es gibt Ausnahmen), und darüber hinaus sind sie
farblos. Deshalb sieht man keinen Effekt an den Korallen.Durch den Mangel an anorganischen Nährstoffen im Wasser werden die
Korallen heller, weil - wie beere sagte - die Zooxanthelledichte
abnimmt. -
Andreas,
zu Punkt 1: Ich würde bezüglich der Wodkadosierung den Test nehmen,
der weniger anzeigt, gleichzeitig aber beide immer wieder zum Test
nehmen. Wenn man Ethanol dosiert und den Test nimmt, der mehr anzeigt,
der aber nicht stimmt, dann erhöht man sehr wahrscheinlich die Wodka-
dosierung, obwohl man sie eigentlich senken müßte, weil kein Nitrat
mehr vorhanden ist. Wenn wirklich beide Test einen Abfall des Nitratgehaltes
zeigen, dann der erste (der z.B. 2 mg/L mißt) null anzeigt, der zweite,
der am Anfang 50 mg/L angezeigt hat, aber noch 15 mg/L mißt, dann würde
ich so vorgehen, dass ich die Wodkadosierung nicht erhöhe, sondern
abwarte, ob der Nitratgehalt mit dem anderen noch weiter fällt. Wenn ja,
dann ist es möglichlich, dass der 2. Test (mit ursprünglich 50mg/L)
das richtige anzeigt, aber einer sensitiveren Messmethodik folgt.Es kann aber auch sein, dass ein Test völlig im Eimer ist, und z.B.
immer 50 mg/L anzeigt. Daran kann man dann vielleicht erkennen, welcher
Test richtig und welcher falsch ist.Zu Punkt 2: Es ist nicht egal, ob ich ein ganzes Steak mit allem drum
und dran essen, oder ob ich mir ein Proteinpülverchen verabreiche, das
nur das Protein aus dem Steak enthält. Ein blöderes beispiel ist mir
gerade nicht eingefallen.In den letzten Jahren haben wir erkannt, dass es in der Natur nich
grunsätzlich so ist, dass die Zooxanthellen ihre Koralle ernährt. Es
ist mittlerweile so - zumindest kann ich das aus meine eigenen
Versuchen und Erfahrungen annehmen - dass die Koralle in bestimmten
Situationen eher die Algen ernährt als umgekehrt. Jeder Wissenschaftler
fragt sich jetzt, ob ich sie noch alle habe. Aber Fakt ist, dass
Korallen auch ohne die Photosynthese ihrer Korallen wachsen und Eier
produzieren können, wenn im Wasser genügend korallennahrung vorhanden
ist.Wir haben bisher nie die Korallen gefüttert, sondern mit guten
Lichtbedingungen und ein wenig Spurenelementen immer nur die
Zooxanthellen "gefüttert" und darauf gewartet, dass die Koralle von
den Algen genug zu fressen bekommt.Jetzt können wir den Spieß genau umdrehen. Wir können die Koralle mit
vielen verschiedenen Futtersorten ernähren, so wie sie es auch in der
Natur gewohnt ist. Dadurch bekommt die Koralle ein weitaus breiteres
Spektrum an wichtigen Nährstoffen, die sie sonst von den Algen nicht
bekommen würde. Man darf hier nie vergessen, dass die Koralle ein Tier
ist und fressen muß.Und das ist der Vorteil davon, wenn wir nun auf die heterotrophe
ernährung der Korallen schauen. Darüber hinaus, wer den Artikel von
Robert aufmerksam gelesen hat, der wird darin die Information gefunden
haben, dass unmittelbar nach der Staubfütterung auch Phosphat und Nitrat
messbar ist. Allerdings nur kurz, und diesen kurzen Moment kann die
Koralle auch wahrnehmen und Nitrat und Phosphat passiv aufnehmen.Dazu kommt, dass alle Fische Ammonium über die Kiemen ausscheiden.
Wenn sich ein Chromis aus Angst in einer Acropora versteckt, dann scheidet
dieser Fisch stressbedingt so viel Ammonium in direkter Korallenumgebung
aus, dass diese "Momentdüngung" den Tagesbedarf der Zooxanthellen abdecken
würde, vorausgesetzt es kommt alles Ammonium in das Korallengewebe rein.
Bitte nicht darauf festnageln, wie viel es ist, hab da keine Zahlen
vorliegen. Aber es ist eine nutzbare Ammoniumquelle. -
Würde das im Endeffekt nicht auch heißen das ich auch mit weniger Licht arbeiten könnte weil die Korallen sich anders ernähren

Damit meine ich nur so viel wie es braucht damit das ganze gut/hell aussieht aber nicht mehr so extremhell wie es für die Korallen sonst benötigt würde.
Oder sehe ich da was falsch

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Hallo Manfred,
genau der Gedanke kam mir eben auch, als ich die Antwort von Jörg gelesen habe. Bin mal gespannt, was er dazu sagt. Wenn dem wirklich so ist, ein sehr interessanter Denkansatz... spart möglicherweise enorm Kosten

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Zitat
Original von iXware
so nun bin ich total geschockt
ich habe mir gerade einen Tetra-Wassertest gekauft und der zeigt mir einen No3-Wert von 25mg/L, also 3 Test, 3 Werte - super, worauf kann ich mich nun verlassen????? so kann ich auf jeden Fall nicht mit der Wodka-zugabe anfangen....
Hi Frank,
nimm den Test der den niedrigsten Wert anzeigt

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ne, den dingern trau ich erst mal nicht mehr, ich werde genauso wie ich das beim Gesamtphosohat gemacht habe im Labor messen lassen - für 15€ ist das nicht zu teuer.... un das weiß ich welcher Test den besten Wert anzeigt.
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Nein, das mit dem weniger Licht funzt nicht. Aber schon gut gedacht,
und danke, dass Ihr meine ewig langen Beiträge noch bis zum Ende
durchlest
In Steinkorallen ist die Skelettbildung an die Photosynthese der
Zooxanthellen gekoppelt, was aber nicht direkt etwas mit der Ernährung
zu tun hat.Ausserdem werden die meisten farbigen Proteine neben bestimmten spektralen
Lichtbestandteilen durch hohe Strahlungsintensitäten induziert.Wer bunte Korallen will, braucht auch viel Licht. Darüber hinaus wird
bei niedrigen Strahlungsintensitäten auch von den Korallen aus die
Zooxanthellendichte hochgesetzt. Dunkles Aquarium = dunkel braune
Korallen. -
Hallo Jörg,
schade, an der Beleuchtung zu "sparen", hätte was gehabt

Deine Beiträge zu lesen macht Spass, also der Dank geht vielmehr an Dich!

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Zitat
Original von iXware
ne, den dingern trau ich erst mal nicht mehr, ich werde genauso wie ich das beim Gesamtphosohat gemacht habe im Labor messen lassen - für 15€ ist das nicht zu teuer.... un das weiß ich welcher Test den besten Wert anzeigt.Wo lässt Du Dein Wasser messen? Ic suche nämlich auch schon ein lange ein solches Institut, kann aber bei uns nichts finden. Unser Wasserwerk z.B. bietet soetwas nur für süßwasser an.
Andreas!
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Schau mal in die Anzeigen im MWA - unser Forumsmitglied Jörg Sarbacher z.B. bietet das an....
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Hallo Andreas,
ZitatOriginal von Andreas Pridzun
Wo lässt Du Dein Wasser messen? Ic suche nämlich auch schon ein lange ein solches Institut, kann aber bei uns nichts finden. Unser Wasserwerk z.B. bietet soetwas nur für süßwasser an.ich lasse die sachen in einen Labor für Umweltanalytik messen - die messen das Meerwasser mit den gleichen Methoden, mit denen sie auch Abwässer untersuchen ... die meisten Tests sind auch Meerwassergeeignet. Ich hab mit dem Chef von dem hiesigen Labor exta in der Beschreibung der Test nachgesehen ob sie auch für Meerwasser geeignet sind....
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Zitat
Zitat von Jörg,
Die Diskussion um die Abschäumung habe ich deshalb in diese Richtung gelenkt, weil wir es durch die Bereitstellung von Bakterioplankton
im Aquarium ermöglichen können, die Nahrungskette auszuweiten.Jörg,
das habe ich mir auch schon gedacht. Hierin sehe ich auch den größten Fortschritt, da ja auch in der Natur die Ernährung der Korallen immer auf mehereren Füßen gestellt ist. Wir erreichen jetzt eine "naturnähere" Ernährung (z.B. durch den erhöhten Anteill an partikulärerer Nahrung) und haben gleichzeitig auch noch die Wasserbelastung im Griff. Wir können nun auf günstige Weise die Artenfielfalt in unseren Aquarien deutlich steigern, womit das Hobby sicherlich noch interessanter wird. Mir kam es auch letztendlich nur darauf an, die Funktion des Abschäumers (als Entferner von organischer Masse auf dem System) nicht aus dem Auge zu verlieren, da Ihn sonst vielleicht zu viele euphorisch (durch die guten Wasserwerte) abgestellt hätten.Viele Grüße
Oliver -
hiho,
spannende sache, habe selten ein artikel so verschlungen

da ich gerade mein becken einfahre(3 wochen), frage ich mich ob es sinn macht in diesen statium den wodka anzuwenden?
die bakterien müssten sich doch genau so schnell vermähren und sich die einfahtzeit verkürzen, oder sehe ich da was falsch?.ein schönes fest euch allen.
cu marc -
Hast du denn Nitrat oder Phosphat Messbar so das du einen Anhaltspunkt hast zur Dosierung?
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naja, nitrat und nitrit volle kanne - phosphat habe ich noch nicht gemessen aber ich habe alle tests.
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Kannst es ja mal ausprobieren - außer die Spezialisten hier (Jörg/Michael) haben was dagegen einzuwenden. Aber fang mit ganz niedriger Dosierung an.
Hast du denn schon Tiere im Becken?
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lol.. nach 3 wochen, das wasser möchte ich nicht mal schlucken
ne ist nicht mein erstes becken.ist ein neuanfang nachdem mein altes durch stromausfall einen totalschaden nahm. *schnief*
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Hallo,
finde die Idee gar nicht schlecht, habe es einem Bekannten auch schon empfohlen.
Warum erst warten und die Bakterien in den frischen lebenden Steinen hungern lassen? -
Hallo liebe Meerwasseraquarianer,
ich möchte heute mit der Vodkadosierung beginnen,
doch meine Dosieranlage kann keine so kleinen Mengen dosieren.
Ich müßte den Vodka z.B. 3:1 verdünnen, geht das mit Leitungswasser
oder muss ich Destilat nehmen oder geht das überhaupt nicht.Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und
grüße vom verschneiten Bodensee -
Hallo Andreas,
Ethanol/Wodka läßt sich sehr gut mit Wasser mischen.
Wenn du als Nachfüllwasser nur Leitungswasser benutzt, wohl auch mit diesem.Wie sieht es mit den Ballinganwendern aus, könnte man es da auch mit zugeben? Erspart eine Dosierpumpe.
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Hallo,
kann mir jemand den Artikel einscannen und zumailen?
XXX@XXX.de (hat sich ja erledigt....)(bei uns gibt es die Zeitschrift nirgends)
thx
André
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Hallo Andre,
evtl. hilft Dir ja schon http://www.korallenriff.de/alkoholmethode.html,
weiter. Ebenso ist dort ein Link zum Verlag des MWAs.Gruss,
Ilja -
Hallo Andreas
Da viele der Dosierpumpen eben viel Dosieren, habe ich die im Artikel beschriebene genommen, zumal diese ein dauergeschmierten Schlauch hat und ewig hält.
Verdünnen: Logisch kann man °hicks° verdünnen( so wie schon geschrieben)
Abschäumer:
Auch ich will damit nicht rüber bringen, dass man ganz auf einen solchen verzichten kann....
Fakt ist, aber dass die Einsatzzeiten verringert werden können.Einfahrphase und Allohol...
Ja, warum nicht, denn es gibt nix, was dagegen sprechen würde. Immer vorrausgesetzt, man hält sich genau an die Anfangs einzusetztenden GRINGEN MENGEN.
Gerade in der Einlaufzeit sollte hier peinlich drauf geachtet werden.Ballingsalze und Allohol(°hicks°)
Bin bisher nie auf den Gedanken gekommen dies zu mischen. Da die Mengen gesteigert werden und man aber wohl gleichzeitig nicht auch die Ballingsalze steigert.
Daher ist dies wohl nicht so anwendbar( oder nur bedingt)
Problematisch kann es zudem werden, wenn die Behälter zu gross werden, denn hier kann der Alk verdunsten und die Lösung hat dann nicht mehr die 37,5/38 %
Dies ist zu beachten.
Man müsste also zumindest Gefäße nehmen aus denen der Alk nicht raus diffundieren kann. -
Andre hat POST, daher muss keiner etwas einscannen.
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na gut....habe mir eben moskovskaya gekauft, russisches desttilat hoffentlich werden die borstis nicht blind

aber wenn die russen eins können, dann wodka brennen.
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