• Hallo zusammen,

    Mein Mann möchte unter die Meerwasseraquarianer und hat sich nun ein „junges gebrauchtes“ Red Sea 525 XL gekauft. Es war bei den Vorbesitzern ein Coronaprojekt und stand jetzt 2 Monate trocken, insgesamt dürfte es 2/3 Jahre alt sein. An den Scheiben haben wir nun entdeckt, dass vermutlich mit dem fensterreiniger/Schaber immer zu tief ins Silikon gefahren worden ist, und dadurch sich die Silikonnaht leicht geöffnet hat, dadurch dass das Aquarium aber zwei Silikonfugen hat, wollten wir euch fragen, ob wir uns hier jetzt zu viel sorgen machen das das Aquarium undicht werden könnte oder nicht. Ist das vielleicht sogar völlig normal dass sich kleinerer Ablagerungen hier sammeln? Würde es reichen hier mit Silikon auszubessern, alles neu zu kleben oder gar ein komplett neues Becken zu kaufen? Oder machen wir uns unnötig sorgen? Habe Bilder angehängt, vielleicht kennt ihr euch hier besser aus 😊

  • Herzliches Willkommen im Forum


    Welchen Thread soll nun genutzt werden?

    Red Sea Becken sind generell bekannt für ihre schlechten Nähte. Ihr könnt schon probieren die Naht zu entfernen, reinigen und eine neue Naht einzuziehen, ist halt Aufwand würde aber der Stabilität definitiv helfen. Ggfs noch ne Sicherheitsleiste einziehen würde zusätzlich helfen.


    Ein neues Becken würde den Aufwand umgehen, aber ansich müsst ihr euch an einen AQ Bauer wenden. Nur der hat die Expertise das fachgerecht beurteilen zu können

    VG

    Chris

  • Vielen Dank,

    Habe versehentlich zwei mal den selben Thread eröffnet, dieser kann hier gerne genutzt werden.
    Weiß leider nicht wie ich den anderen lösche :yiih


    Wir haben uns das auch schon überlegt, betroffen ist auch bloß die sicherheitsnaht. Sicherheitsleistung hab ich noch nicht von gehört, aus was besteht diese? Vielen Dank 🙏 :wink

  • "Verstärkte Silikonnähte

    Glaseinlagen in den Silikonnähten verstärken die Nähte. Dieses Verfahren kann man vor allem bei Pool-Aquarien einsetzen um ihnen mehr Stabilität zu geben und für eine längere Haltbarkeit zu sorgen."


    Vom Leihen, so'n Stück Glasleiste die auf oder mit der Sicherheitsnaht verklebt wird, liefert zusätzlich Stabilität.

    VG

    Chris

  • Das ist erst einmal ein optisches Problem, mit dem man nicht wirklich glücklich wird.

    Ergo muss etwas geändert werden.

    Die logische Folge wäre nun eine neue Verklebung der Naht.

    Dazu müssten die alten Nähte entfernt werden und das Ganze neu verklebt werden.

    Das hat mehrere Vorteile.

    Erstens stören die Beschädigungen nicht mehr.

    Zweitens schützen jetzt Glasstreifen auf den Nähten vor Beschädigungen durch die Klinge etc.

    Drittens schafft jede professionelle Neuverklebung mehr Sicherheit, als das Becken im ursprünglichen Zustand. Gerade bei Becken von diesem Hersteller!

    Wenn mir kein Aquarienbauer in der Nachbarschaft bekannt wäre, würde ich mich an meinen Zoofachhändler wenden und über ihn Kontakt knüpfen.

    Möglicherweise sind ihm einige Fachleute in der Nähe geläufig, die diese Arbeit übernehmen können.

    Alles andere ist dann eine Kostenfrage.

    Wenn allerdings die Scheiben stark verkratzt sind, würde ich mir den Aufwand schenken und gleich

    ein neues Glas bestellen.

    Dann nicht von der Stange, sondern gefertigt nach meinen eigenen Vorstellungen.


    Gruss

    Hajo

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  • Es ist eine mühselige Plackerei, da wirklich auch sämtliche Reste entfernt werden müssen. Den groben Krempel mit einer Rasierklinge zu entfernen geht ganz schnell und sieht dann fast sauber aus, aber die vielen winzigen Reste zu säubern ist eine Schweinerei, die mich fast zur Weißglut gebracht hat.

    Selbst wenn man die Scheiben irgendwann nach vielen Stunden wieder sauber bekommen hat kann man eigentlich nur die Scheiben dann selbst verkleben, denn kein Glaser wird dafür geradestehen, dass man alles richtig gemacht und keine schlecht sichtbaren Schwachstellen verursacht hat oder eben die Naht sich löst, weil doch noch kaum sichtbare Reste oder Schmutzspuren auf dem Glas sind.

    Auch das notwendige Werkzeug für das Halten der Scheiben im richtigen Winkel und Abstand ist nicht ohne und ohne etwas Übung vorher wird das im Chaos enden, was wieder eine erneute Reinigung der Scheiben notwendig macht. Allein das nachträgliche Kleben meines Rucksackablaufs war zwar eine interessante Erfahrung, aber die Konsequenz daraus war, dass ich in Zukunft auf solche Arbeiten lieber verzichte und sie Profis überlasse.

    Deshalb entweder alles selbst von A bis Z oder neues Becken, so weh es auch tut. Selbst ein Reparaturkleben der Nähte ist nicht so einfach möglich, da man dafür wissen müsste, was genau für ein Kleber ursprünglich dafür verwendet wurde.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Mein Aquarienbauer lehnt sowas ab. Ein neues Becken kostet evti. etwas mehr und ist auf jeden Fall sicherer, wenn es nicht gerade von einer Firma mit bekannten Problemen ist.

    Ich würde die Finger von einer Aufarbeitung lassen.

    Gruß
    Burkhart

    2 Mal editiert, zuletzt von Fellnase (1. September 2024 um 23:33)

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