Fluch oder Segen? Korallenzucht auf Bali

  • Hallo zusammen,


    hier ein schönes Video von Neytrop. Ein kleiner Einblick zum Thema Nachhaltigkeit in der Meerwasseraquaristik. Interessant finde ich die interviewte Frau in der Mitte des Videos, die ganz klar sagt, dass sich hier die wenigsten um den Ozean und seine Bewohner als solche sorgen, sondern um deren Auskommen für sich und ihre Familien. Und da scheint die Korallenzucht und -entnahme indirekt zum Erhalt der Riffe beizutragen. Ist natürlich nur ein Eindruck, aber für mich nachvollziehbar.


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    Grüße


    Chris

  • Interessant finde ich die interviewte Frau in der Mitte des Videos, die ganz klar sagt, dass sich hier die wenigsten um den Ozean und seine Bewohner als solche sorgen, sondern um deren Auskommen für sich und ihre Familien.

    moin chris,


    wieso interessant?

    wer von den früchten der natur seit jeher lebt, wird doch nicht automatisch schützer der riffe.

    erst die restriktionen durch cites und daraus folgendem führt den sammler und jäger zu alternativen anbaumethoden.


    mit dem von dir erwähnten positiven effekt.

  • Hi Joe,


    interessant, weil es ehrlich ist. Die Frau fragte ja, ob sie ehrlich antworten soll oder für ein Image Video. Klar, überraschend ist das nicht.

    Aber halt kein "Ozean retten" bla bla.

    Grüße


    Chris

  • Unsere "entwickelten" Probleme sind deutlich auf einem anderen Niveau (nicht wertend gemeint), so dass sich Fischerfamilien in den "unterentwickelten" Ländern nicht die gleichen Fragen stellen: "Nachhaltigkeit" versus "bekomme ich heute abend etwas in den Kochtopf". Erst wenn durch Nachhaltigkeit der Inhalt des Kochtopfs regelmäßig und einigermaßen sicher füllt, wird ein Schuh daraus.

    Vor Jahren habe ich mal eine Doku gesehen über einen Südseestaat - Namen habe ich leider nicht mehr parat. Nach wirtschaftlich katastrophalen Jahren (Überfischung) konnte der Inselchef überzeugt werden, einen radikalen Plan durchzusetzen. Die Fischereirechte von Nicht-Inselbewohnern wurden gekündigt, 1/3 des Riffs wurde gesperrt, 1/3 für Tauchtourismus freigegeben und 1/3 für die einheimische Fischerei genutzt. Das Meutern war gewaltig. Nach wenigen Jahren setzte sich der Trend durch, dass in den Schutzzonen so viele Fische nachwuchsen, dass sie in die anderen Gebiete wandern mussten. Tourismus und einheimische Fischerei waren ab da gesichert. Wie es heute dort aussieht nach den verheerenden Korallenbleichen der letzten Jahre, weiß ich leider nicht.

    LG Burkhard

  • Moin,

    sitze gerade auf Cabilao, Philippinen. Geile Riffe, zwar mit manchen Zerstörungen durch den schweren Taifun im letzten Jahr, aber trotzdem sehr artenreich etc. Leider hört man beim Tauchen im Hintergrund die Explosionen vom Dynamitfischen von der Nachbarinsel.....

    Grüße
    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

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