Frostfutter aufgetaut - wie lange haltbar?

  • Hallo,

    da ich momentan noch sehr wenige Tiere im Bekcne habe, sind die Frostfutterblöcke aus meinen Tafeln zu viel, um auf einmal verfüttert zu werden. Daher mache ich es so:

    Block entnehmen, auftauen unter kaltem Wasser. 1/3 verfüttern, Rest im Kühlschrank auf einem Teller (mit Frischhaltefolie abgedeckt). Amnächsten Tag wieder 1/3 vom Teller nehmen, im Sieb abspülen und verfüttern, das gleiche am dritten Tag.

    Bisher gibt es keine Probleme, das Futter riecht auch nicht irgendwie faulig oder so. Lediglich die Farbe vom Mysis wird dunkler. Tiere verhalten sich völlig normal.

    Aber aufgrund des akt. Artemia-Threads bin ich mirt nicht ganz sicher, ob das so machbar ist. Was denkt Ihr? Sind 48 Std. im Kühlschrank vertretbar :confused_face:

    Gruß

    Gruß
    Sven

  • Wie viele und welche Fische hast du momentan?

    Was meinst du mit Blöcken? Welches Produkt? Welche Menge?

    Es gibt da vieles - z.B. die bekannten Blisterpäckchen mit Einzelwürfel, die ca. 1cm[H]3[/H] groß sind, oder die FFS, die 5x5cm haben.....

    Ich hab größere Packungen - die nehme ich aus der Kühltruhe, schneide meine benötigte Menge für eine Fütterung ab und der Rest kommt wieder in die TK....

  • Hallo Sensay,

    ich hab nur große Tafeln Artemia bzw. bei Mysis und Krill die kleineren Blöcke (aber keine Blister - denn da ist mir zu viel Wasser drinn). Daher schneide ich immer mit dem Messer den benötigten Anteil ab und taue es auf, so hab ich es immer frisch. Kannst aber im Prinzip auch die Blisterwürfel mit dem Messer teilen und den Rest eingefroren lassen. Dann stellt sich das problem erst gar nicht.

    Grüße

    Markus

    Hallo Stefan - warst ja noch schneller als ich :grinning_squinting_face:
    PS: fängst aber auch ganz nette Fische :D!

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (15. Oktober 2003 um 11:03)

  • Hallo Sensay,

    also ich taue immer nur soviel auf, wie ich auch wirklich verfüttere. Selbst anfangs, als ich nur sehr wenige Fische hatte und damit auch nur wenig Futter brauchte, hab ich das schon so gehandhabt. Heute ist es auch so, dass ich manchmal bei einer Mahlzeit mische und dann brauch ich bei 3-4 Sorten Futter auch nicht jedesmal einen ganzen Würfel. Dann wird eben von einem soviel abgeschnitten, wie ich denke, dass es ausreicht. Mit einem einigermassen scharfen Messer bekommt man das auch gefroren ganz gut ab (notfalls eben selber vorher frühstücken, damit genug Kraft da ist :grinning_squinting_face: ).

    Das Futter aufzutauen und dann längere Zeit stehen lassen war eigentlich immer schon ausgeschlossen für mich. Ich halte das auch so mit unseren Lebensmitteln, wenn diese aufgetaut wurden, müssen sie umgehend verbraucht bzw. zubereitet werden. Sie dann noch bis zu 2 Tgaen im Kühlschrank zu lassen, wäre mir zu gefährlich. Und das will ich auch nicht meinen Fischen zumuten.

    Abgesehen davon würden bei mir zuhause die Männer streiken, wenn ich eine Schüssel Artemia neben die Butter stelle :grinning_squinting_face:

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Ich rate dir zu Goldengate (auch wenn der ruf im Moment etwas leidert) dort kannst du dir so kleine Stücke abbrechen wie du brauchst.

    Bei einer "Tafe" mit Sollbruchstellen und ich denke das meinst du must du natürlich einen "Block" nehmen wenn du ihn nicht mit dem Messer teilen möchtest. Und Goldengate hat keine Sollbruchstellen.

  • Tja - im WWW bleibt nix geheim....
    Meine zweite Leidenschaft....

    Nochmals wegen Auftauen von Frostfutter: auf den Seiten von T. Zinn findet man irgendwo Infos, wie sich die Bakterienzahl (=Verwesung) beim Auftauen entwickelt.....

    Im Kühlschrank bei immerhin ca. 8 Grad würde ich mein Futter nur einen Tag aufbewahren.

    Bei kleinen Verpackungseinhaiten geht das aufteilen leichter - siehe GG 113g, da brichst du einfach was ab. Versuch das bloss nicht bei der 907g-Tafel... :face_with_tongue:

  • Hallo Kathrin,

    hast das mit dem abschneiden (gefroren) trefflich formuliert (Messer bzw. frühstücken) :grinning_squinting_face: - ist ne Bestätigung von Stefans und meiner Methode...
    Ist wirklich kein Problem das so zu machen. Mische auch immer mehrere Sorten und nehm halt entsprechende Stückchen.
    Komisch - bei mir würde die weibliche Seite streiken, wenn ich Artemien in den Kühlschrank geben würde :winking_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Stefan,

    Zitat

    Tja - im WWW bleibt nix geheim....
    Meine zweite Leidenschaft....

    teilst Du mit mehreren Aquarianern (Frank Mohr...)
    Als vom Bodensee gebürtig, bin ich da natürlich auch infiziert. Mein größter war allerdings "nur" ein Zander mit 50cm.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,
    ich taue immer eine großes Stück morgens auf, wasche es gründlich aus und gebe es in einen Becher mit Salzwasser. Noch ein paar Tropfen Vitamine oder Multisanostol hinzu und dann alles ab in den Kühlschrank. Der Becher wird über den Tag verteilt dann verfüttert.

    Grüße
    Michael

  • Hallo Markus,

    Zitat

    Original von MarkusK
    Komisch - bei mir würde die weibliche Seite streiken, wenn ich Artemien in den Kühlschrank geben würde :winking_face: :grinning_squinting_face:

    ich hab leider keine weibliche Unterstützung zuhause, muss mich gegen 3 Männer behaupten... gar nicht so einfach manchmal. Und Du glaubst gar nicht, wie empfindlich Männer sein können... grade, wenn es um ihr geliebtes Essen geht.... :grinning_squinting_face:

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Stephan: Hab auch die Blisterpäkchen mit ca. 1,5 x 1,5cm großen Würfeln. MArke weiss ich nicht genau, bin auf der Arbeit.

    Tiere: Bisher nur 4 Lysmata Putzergarnelen, 1 H.malu, div. Scheibenanemonen, 29 Einsiedler, 6 Turboschnecken und Kleinzeugs.

    Ansonsten okay, werde das dann auf einen Tag beschränken, dass sollte i.O. sein (hab mir die Bakterienentwicklung mal angeschaut).

    Bald kommen aber die ersten Fischlis, dann ist das Thema sowieso "gegessen" :smiling_face:

    Als nächstes Besorge ich mir Tafeln von GG.

    Gruß

    Gruß
    Sven

  • Hallo!

    Um der täglichen Schelte aus dem Wege zu gehen, habe ich mir einen kleinen Tiefkühler zugelegt. Da ich nun größere Mengen von Futter kaufen kann, ist der Preis auch entsprechend nieder, und die Kosten für Tiefkühler sowie Strom kommen wieder herein.

    Gruß

    Aquarius

  • Hallo zusammen,

    wir halten es etwa so wie Markus.
    Die Tafeln werden im gefrorenen Zustand in Würfel geschnitten und "eingetuppert" wieder ins Eis gelegt.
    In einer Dose mischen wir die Würfel, diese ist im Kühlfach in der Küche griffbereit zum Füttern.
    Der Rest liegt im Gefrierschrank im Keller.
    Von drei Kühlfächern habe ich eins für "Menschenessen", der Rest ist Fischfutter...
    Übrigens hatte ich mal zuviel Stinte aufgetaut und an den Paddelbarsch und die Muräne verfüttert.
    Was übrig war habe ich in Tupperware im Kühlschrank aufbewart.
    Am nächsten Tag wollten die beiden nichts davon wissen, keine Chance.
    Auch Fische haben da wohl ein feines "Näschen"

    Viele
    Grüße
    von
    Claudi

  • Hallo Sensay :smiling_face:

    Man sagt als Faustregel daß man das Futter ca. 12 Stunden im Kühlschrank aufbewahren kann bzw soll. So Thaler & Knop.

    Ich habe das problem mit der Menge nicht und kann von daher gut innerhalb 12 Stunden das dementsprechend Verfüttern. Wenn es mal wirklich bedeutend länger verweilt dann merk ich das Umgehend am Besatz der prompt nicht mehr so breitwillig ans Futter geht. Also sind da wohl schon erste Anzeichen für eine Minderung für die Fische feststellbar.

    Ganz Entscheidend ist sicher auch dein Besatz, der da sehr Individuell reagiert.

    ich würde das nicht mehr so praktizieren. Schneide die Portionen doch einfach mal als Vorrat kleiner, dann hast du auch tägl. Portionsmengen.

    Bedenke: Der Kühlschrank hilft nur Zersetzungsprozesse zu Verlangsamen das die Bakterien nicht ausreichend Arbeiten können. Er verhindert es aber nicht.

    Auch reagiert jedes Futter anders. Krill oder Lobstereier verderben sicher schneller wie Artemia. Wobei ich mir nach den Aktuellen Vorfällen auch nicht mehr so ganz sicher bin. Mehr dazu zum Thread "verdorbenes Artemia?!"

    Du solltest da wo du was bewirken kannst auch das möglichste Ausschöpfen, und von daher denke ich sollte man Frostfutter so kurz wie möglich Aufbewahren. Dies gilt auch für die Tiefkühltrue. Ich bestell lieber mehrmals pro Jahr und weniger, so ist man auf der sicheren Seite, denn es gibt immer wieder mal Fälle wo man nicht davor bewahrt wird und gegen die man nichts tun kann, also Vermeid ich da wo ich es kann.

    So meine Empfehlung :winking_face:


    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Hallo,

    ich kann auch immer wieder lesen, dass manche Frostfutter auftauen und dann diverse Sorten mischen und wieder einfrieren!
    Würde das nie machen. Tauen ja unser Fleisch auch nicht auf, geben es dann in den Fleischwolf und frieren das Hackfleisch dann wieder ein. (höchstens in weiterverarbeitetem sprich gekochtem Zustand). :confused_face:

    Früher hatte ich übrigens auch immer eine gewisse Ration Futter/Muscheln in einer speziell gekennzeichneten Tupperwaredose im Küchengefrierschrank (das wurde so geduldet) un den Rest im großen Schrank im Keller in einem eigenen Fach. Seit der Übersiedlung des Beckens ins Seniorenheim hab ich einen alten vorhandenen kleinen Gefrierschrank mit 40 Liter Inhalt dort in meinem Arbeitsraum aufgestellt und das ganze Futter drinn (kaufe auch immer größere Mengen - aber weil unser Händler nicht immer alles vorrätig hat).

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • hi leute,

    hi markus,

    schön ist zwar zugegebener maßen nicht wenn man frostfutter auftaut, mischt und dann wieder portionsweise einfriert, aber was soll man den machen wenn man 2 wochen im urlaub ist und die pfleger gar keine zeit bzw. auge dafür haben was die fischies an futter brauchen, da nehm ich aber lieber das risiko auf mich und mache futterportionen fertig und der "gehilfe" braucht dann nur noch den futterklumpen nehmen und in den futterring zu werfen und gut ist.

  • Hallo Uwe,

    schon klar.
    Aber ich hab mehreren Leuten im Seniorenheim gezeigt, wie das mit dem Futter richtig portionieren (Menge) und auftauen funktioniert - und die machen das alle jetzt bestens. Das ist ja nicht so schwer. Also hier klappt es tadellos und ich mach nicht mal mehr die Hälfte aller Fütterungen (morgens geht es wegen dem Frühdienst meist ja sowieso nicht und selbst Nachmittags ist das dann wenn ich zum Becken schaue schon gemacht worden - bleiben mir die freien Tage bzw. wenn ichs vorher anmelde dass ich füttern will :D)

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • hi markus,

    na du glücklicher, da siehst du mal was du für ein glück mit deinen beckenbeobachtern hast, meine taugen wirklich gerade mal zum verfüttern von vorgefertigten futterportionen.

    ps: aber es hat halt nicht jeder das glück das die leute die greifbar sind auch interesse an der sachen haben.

  • Hallo Sensay :smiling_face:

    Ich würde dieses vorgehen, so wie Du es beschreibst, nicht machen. Frostfutter sollte nach dem autauen in kurzer Zeit verfüttert werden.
    Sprich nach 20 bis 30 Minuten, besser noch eher. Nach 30 Minuten würde ich es nicht mehr nehmen.
    Die Gefahr ist einfach zu gross.
    Mach es doch so, brech ein Stück ab, tau das auf und verfüttere das nach ausreichemden Spülen (Phospahteintrag vermeiden)

    Noch war zur Info:
    wir hatten ja mal den Frostfutterautomat ausprobiert. Dazu gab es auch Untersuchungen des verwendeten Artemias:

    Auszug:

    Das Resultat der Untersuchung befindet sich in der Keimanzahl der Proben. Bei optimalen (Labor)Bedingungen verdoppelt sich die Keimanzahl schon nach ca. 20 Minuten.
    Bei uns fand eine Verdopplung der Keimzahl nach etwa 7 Tagen im FFA statt. Ausgangsmaterial: Golden Gate Artemia salina

    Das heisst soviel wie:

    Bei null bis zwei Grad kannst du gutes Artemia (golden gate - und wenn nicht fädig ) einige Tage halten, hast aber eine Verdoppelung der Keimzahl zum spät4estens 7. Tag. Bei 20 Grad aber hast du eine Verdopplung der Keime in 20 Minuten. Das geht dann so weiter bis in einigen Tagen das Futter vor Keimen nur so wimmelt.

    So bleibt für mich als Resumee:

    Nur Futter auftauen das man auch wirklich sofort verfüttert. ES mag eine Weile gut gehen, aber sicher für die Fische ist die beschriebene Vorgehensweise nicht.

  • Zitat

    Original von Thilo
    Hallo Zusammen :smiling_face:

    Soeben erreicht mich das erste Wirklich brauchbare! Und dem Wichtigkeitsgrad halber, werde ich das in einem neuen thread Einstellen um es gleich sichtbar Anzuzeigen im Forumseingang. Hoffe das ist Ok so.

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Hallo Thilo,

    vielleicht stelle ich mich ja auch dusslig an, aber irgendwie finde ich den Thread nicht, den Du angekündigt hast.... :confused_face:

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hi to All.
    Ich halt mich, so gut ich kann, von Gefrierfutter fern.
    Am schlimmsten find ich wenn die Frostkette schon beim Händler oder Transport unterbrochen wurde.
    Einer meiner Händler hatte einen Kühlschrankausfall über Nacht, hat sich aber anscheinend wenig dabei gedacht und das Futter wieder neu frieren lassen.
    (Ich hab übrigens schon bei einigen Händlern erlebt dass die Kühlschränke zeitweise im +gradbereich laufen)
    Nachdem ich anfangs nichts davon wusste und trotzdem das Gefrierfutter gekauft habe hatte mein Zwergkaiser 3 Tage lang eine Spitzenlebensmittelvergiftung und wäre fast abgekratzt.
    Ab und zu bleibt mir zwar nichts anderes über (wenn meine Lebend-Artemia grad nicht verfügbar sind) ich habe aber jedes einzelne Mal beim Verfüttern von Frostfutter Bauchschmerzen da man nie mit Sicherheit sagen kann dass die Gefrierkette nicht unterbrochen wurde und das Futter nicht bereits mit Keimen verseucht ist.
    Wenn ich es verfüttere dann jedenfalls nach Abschneiden der passenden Portion sofort, der Rest wandert dann wieder in mein -32grad Fach.
    lg
    Karl

    Juwel Vision 450l, 4xT5, Multiflotor 1000
    Nano 40l (Asylbecken für Krabben etc.)

  • Hi Coyote,

    Also die Ansätze sind schon gut von deiner Praxis, so Verfüttere ich auch an Lebendfutter was nur irgendwie geht. Ds ist aber auch mit Risiken Verbunden, da diese tiere nur so gut sind wie du Sie Fütterst bzw. was du Ihnen reichst und das kann manchmal sehr Schwer sein. Da kann man sich auch mal nene Parasit in das becken holen. Also gilt es div. Grundsätze zu beachten.

    Desweitern worst du um eine gesunde ernährung nicht Auszuschließen einfch div. Forstfuttersorten reichen müssen. Wähle Einfach den richtigen Händler. frosstfuttershop.de kann ich sehr Empfehlen. (Siehe Aktuelle Beiträge) da sind auch einige Im Forum die dort ebenfalls Kunde sind, und doch so scheint es gute erfahrungen gemacht haben.

    grüße Thlo :face_with_tongue:

  • Werde in Zukunft, sobald die ersten Fischlis drin sind, nur noch eine Ration auftauen und sofort verfüttern.

    Das mit den kleinen Portionen in der Tupper ist ne gute Idee.

    Bei meinen Garnelen dürfte es allerdings kein Problem sein die aufgetauten Mysis am nächsten Tag zu verfüttern, denn schlieslich sind Garnelen in der Natur auch Aasfresser (halbvergammelte Fische usw.).

    Gruß

    Gruß
    Sven

  • moin,

    nun, bei mir werden diverse futtersorten (mysis, artemia ,rote +, schwarze + weisse mü, krill ) aufgetaut, gemischt gereinigt und portionsweise wieder eingefrohren.

    seit jahren so praktiziert.

    fische sind gesund und munter, fressen wie bekloppt und sind tlw. uralt.

    die morgens aufgetaute tagesration wird im kühlschrank zwischengelagert und reicht bis zum abend - manchmal bis zum nächsten morgen.

    z.z. werden reste von 'unterbrochener' und wieder eingefrohrener kühlkette der sommermonate verfüttert.

    no prob - kein futterbröckchen erreicht je den bodengrund.

  • Whow...
    Wie Krass die Unterschiede doch immer wieder sind. Echt Interesant Joe, aber ich glaube dir das glatt und zwar seh ich als Hintergrund einfach eine saubere und zügige Verarbeitung von dir, und dann dürfte der Zersetzungsprozess wirklich minimal sein. Ausserdem ist die Idee echt Klase wenn man mal den Aufwand anchaut den meiner einer betreibt :winking_face_with_tongue:

    Weist Ja.. lebend Futter zig frostfuttersorten usw. Ws das tägl. zeit kostet.. mach es gerne und die Fische danken s mit prächtigen farben und gesundem Wachsen, aber manchmal würde ich auch gern einen "Superwürfel" Auftauen und dann bequaem qwieder zurück in den Kühlschrank bis zur Nächsten Fütterung.

    Glaube aber Leider trotzdem daß das nicht sehr viele Praktizieren, und ich ehrlichg esagt auch etwas Angst davor habe. Aber sicher eine Möglichkeit! Denke Aber Das Immunsystem der Fische, ist viel Widerstandsfähiger da die Tiere etwas gewöhnt sind und nicht nur fas steriles Futter die Tiere Empfindlich macht. hast diesbezüglich schon Beobachtungen machen können??

    grüße Thilo :face_with_tongue:

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