Cyanos ??????????? oder was ??

  • ja, stichwort mikroklima...

    infolge der abschattung der sich unter den cyanobelägen befindlichen flora und fauna wird diese stark in mitleidenschaft gezogen und so festigt sich das cyanomilieu noch mehr.

  • Hallo Joe,

    dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, weshalb das ständige Absaugen nötig ist. Es sind aber nicht nur die "Abschattungen", sondern vor allem die von den Cyanos abgegebenen Hemmstoffe mit denen sie andere Mikroorganismen verdrängen. In der Molekularbiologie wurden vor nicht allzu langer Zeit bei mehr als 2/3 der Cyanoarten spezielle Gene für die nichtribosonale Synthese von entsprechenden Peptiden nachgewiesen, welche als Hemmstoff wirken.

    Gruß

    Bernd

  • Hi
    Ach armin, ich Sauge seid Dezember fast täglich, spätestens alle 2 tage ab, meinst du nicht das reicht? Sie kommen trotzdem wieder, und ich habe 2 große aalgrundeln im Becken, die sitzen in ihrer Höhle und mehr nicht. Wenn ich es nicht schaffe abzusaugen rühre ich mit einem.löffel den.Boden durch, dadurch wird es aber eigentlich immer schlimmer da sich so alles noch schön verteilt.
    Ich nehme schon die ganzen Tips an, aber es hilft nichts.

    Mfg Norman.

  • Wie funzt das mit dem erdaufguss, hab ich schonmal was von.gehört.
    Mfg Norman.

  • Hallo Norman,

    dies ist eine uralte Methode Bakterien oder (spekulativ) auch Bakteriophagen ind Becken zu bringen. Manchmal klappt es damit tatsächlich, auch Cyanos loszuwerden.

    Man mischt einfach zwei bis drei Eßlöffel einer ungedüngten Gartenerde oder von einer Wiese in ein Gefäß mit Wasser, wartet dann bis sich die Erde abgesetzt und die Flüssigkeit etwas geklärt hat und gibt diese dann vosichtig, ohne Erde, ins Becken. Dies sollte man mehrfach mit Erde von verschiedenen Stellen versuchen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Norman,

    was hast du für schlecht erzogene Aalgrundeln?
    Bei mir gräbt ein einzelnes Exemplar mein 2,80 m Becken
    wöchentlich um. Und hat damit alle Cyanos vertrieben.

    Dann besorge dir noch ein paar grabende und Boden reinigende Tiere.
    Ich bin z.B. auch Fan von Holothuria atra. Aber das ist nicht jedermanns Sache...

    Gruß Armin

  • hi

    Ich denke ich muss erstmal den Bodengrund tauschen , der grobe ist wohl nicht so das optimale , sondern eher was für den Kalkreaktor .
    Aber könnt ihr mir eine empfehlung aussprehcne für richtig weißen sand ? also nicht beige oder so , sondern richtig weiß , und sollte ich da Livesand nehmen , oder ruhig toten sand und diesen animpfen ?

    Mfg Norman

  • habe ja schon alles dazu geschrieben.
    ich hab den, der ist echt weiß: http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.php?products_id=5060
    den musste vorher waschen! und selbst dann...er löst sich laaaangsam auf, das wasser ist sicherlich weniger klar als mit deinem jetzigen. die tiere findens optimal.
    evtl. gibts noch andere tipps, aber nimm keinen quarzsand oder son zeug.

  • Hi
    Also den auf keinen Fall, hatte einmal bodengrund welcher sich langsam aufgelöst hat und immer Calcium und Magnesium abgegeben hat, da hatte ich immer Probleme mit zu hohen werten, und richtig schneeweiß ist der nicht, ich hatte einmal richtig genialen livesand in meinem ersten 125l Becken, war wie Staub, der war gut, weiß nur nicht ob livesand so optimal ist für mein jetziges Becken?

    Mfg Norman

  • Hallo Norman,

    ich weiß nicht, ob Du mit einem feinen Sand tatsächlich gut beraten bist. Beide Sorten haben Vor- und Nachteile. Im allgemeinen geht man davon aus, dass sich im gröberen Bodengrund eine bessere Mikrobiologie entwickeln kann. Du hast ja auch schon geschrieben, dass es da bei Dir richtig wimmelt. Im feinen Sand können eher Faulstellen entstehen. Es gibt auch Grundelarten, die eher kiesigen Untergrund bevorzugen. Da Du nach Deinem Bericht auch regelmäßig durch Absaugen etc. im Bereich des Bodengrundes aktiv warst, hätten da Grundeln vermutlich auch nicht viel mehr bewirkt. Einen Zusammenhang zwischen der Körnung Deines Bodengrundes und der Cyanoproblematik sehe ich daher nicht.
    Früher hat man fast ausschließlich Muschelgrus oder Korallenkies verwendet. Mein Korallenkies befindet sich schon über 10 Jahre im Becken und Cyanoprobleme hatte ich da noch nie.

    Gruß

    Bernd

  • Hast du mal die fotos wirklich angeschaut? Was soll ne grundel damit tun? Jeden stein wie nen bonbon ablutschen? Seesterne kommen genausowenig damit klar. Das mit faulstellen ist ne legende...dann hat man was falsch gemacht...zb keine grundeln und seesterne und schnecken.


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  • Hi
    Also den auf keinen Fall, hatte einmal bodengrund welcher sich langsam aufgelöst hat und immer Calcium und Magnesium abgegeben hat, da hatte ich immer Probleme mit zu hohen werten, und richtig schneeweiß ist der nicht, ich hatte einmal richtig genialen livesand in meinem ersten 125l Becken, war wie Staub, der war gut, weiß nur nicht ob livesand so optimal ist für mein jetziges Becken?

    Mfg Norman


    Also nun denk echt mal drüber nach.Noch so eine Legende. Aragonit löst sich genauso schnell oder langsam auf wie dein jetziger Bodengrund auch...selbe Basis.
    Also ich hab dasecht viel in 2 Becken, eins >5 cm, eins sogar 10.
    Ich muss immer noch Nachdosieren, da spart man nix.

    In DSBs löst er wohl schneller, weil so die Theorie -Micro-Kalkreaktoren im Sand entstehen durch die spezielle Struktur. Also CO2-erzeugende Organismen in oberen Schichten.
    Die Tiere (Grundeln, Schnecken etc.) verhindern das allerdings und graben sich regelmäßig bis unten durch um saftige Leckerbissen da rauszuholen.

    Er ist auf jeden Fall weißer als Dein jetziger Boden (deutlich) und wirkt natürlich.

  • Hi

    Darüber muss ich nicht nachdenken das war bei mir so, und son Schrott kommt mir nicht wieder ins Becken, ich hatte argonit, und damit Mg werte über 1500 und ca über 500, nie wieder, nachdem der raus war hat sich alles eingependelt.

    Mfg Norman

  • Danm hattest du keinen angepassten besatz. Ich muss jeden tag nachdosieren trotz weniger korallen und weniger bodengrund ists nach mehr als 1 jahr auch nicht geworden

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk

  • Hi
    Wie kommst du darauf??? mein Becken war voll mit Korallen, Verbraucher waren genug da, das sieht man alleine daran das ich nachdem der Boden raus war ich täglich an die 400ml kh und 250ml ca nachdosieren musste, und der Boden war vielleicht 3 cm hoch.
    Bei mir war es so fertig aus, was bei dir geht muss nicht bei anderen klappen, und sicherlich hat der grobe bodengrund nichts mit cyanos Zutun, wie Bernd schon richtig sagt, da ist mehr leben drinnen als in.jeden feinen Sand.
    Mein.bekannter hat den gleichen Boden seid 15 Jahren im Becken, und nie cyanos gesehen.
    Und warum fängst du immer mit grundeln an, ich will gar keine Grabenden grundeln haben, davon mal abgesehen kommt kein einziger Fisch mehr ins Becken.
    Achso, z.b. Kanarienlippfische graben sich bei meinem bekannten übrigens auch in diesen Boden ein.
    Der einzige Grund ihn zu tauschen ist für mich die Optik, aber dann nicht gegen son beigen Boden wie du ihn vorschlägst, dann muss er schon richtig weiß sein. Sonst kann ich den auch behalten, denn hellen ist deiner auch nicht nachdem ich meinen durchgesaugt habe, du kannst die Oberfläche nicht gleichstellen mit den cyanobelägen.

    Mfg Norman

  • Hallo Norman, hallo zusammen,

    zum Thema Silber gibt es vom BUND eine Schrift . Hier S. 16, Umwelttoxizität.

    Norman, für mich sieht Dein Becken irgendwie "gestört" aus, was ich auf den umfangreichen Einsatz von Phosphatadsorbern zurückführe. Meines Erachtens herrscht da ein Nährstoff-Ungleichgewicht durch die Phosphatabsenkung. Dass Du sehr niedrige Phosphatkonzentrationen an oder unter der Nachweisgrenze hast und sogar verstärkt Cyanos, zeigt doch ganz klar, wo das Problem liegt. Mit den extrem niedrigen Phosphatkonzentrationen machst Du Deinen Korallen und anderen Konkurrenten der Cyanos das Leben schwer und verschaffst den Cyanos Vorteile. Du solltest versuchen, Phosphat nicht so stark über Phosphatadsorber sondern u. a. durch Veränderungen bei der Fütterung in den Griff zu bekommen.

    Bernd, scheinbar liest Du meine Beiträge nicht, ich habe schon wiederholt geschrieben, dass ich aus eigener Erfahrung Cyanos kenne, die am Nachmittag in den Bodengrund wandern (verschwinden) und sich am Morgen wieder langsam an der Bodenoberfläche ausbreiten. Auch in Foren wurden mitunter dieses Verhalten beschrieben. Scheinbar kennst Du noch nicht alle Verhaltensweisen, oder nach Deiner Theorie Stämme, der Cyanobakterien. Deshalb einfach zu behaupten, dann müssen es Dinos sein, erscheint mir nicht von sehr viel Verständnis geprägt.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hi,

    Besatz hat mehrere Dimensionen. Wer feinen Sand hat, sollte aus meiner Sicht auch grabende Tiere haben. Das meine ich dann mit falschem Besatz.
    Wer grabende Tiere hat (Grundeln, Seesterne, Schnecken), bei dem verhindern diese sowas wie Faulstellen oder auch Micro-Kalkreaktoren die wie beim DSB den Bodengrund schnell auflösen.
    Auch muss die Strömung angepasst sein, ausreichend viel ist sehr wichtig - sonst faules halt eher als bei Grobem, aber nicht zu viel, sonst gibts Sandsturm.

    Ansonsten, ich will Dich hier von nix überzeugen, klappt eh nicht, sieht man ja auch bei dem Fisch-Thread. Letzlich entscheidet jeder selbst und verantwortet es selbst. Wenn er Dir nicht weiß genug ist, ist das doch OK...ich meinte damit nicht weißer als rote Cyanos *kopfklatsch*

    Ich will nur dass jemand der hier vorbeigoogelt nicht auf falsche Ideen kommt.

    Dein Aragonit hätte sich Kiloweise (!) auflösen müssen, um für den Mg-Wert veantwortlich gewesen zu sein, das waren eher andere Gründe.
    Der Kalkbruch löst sich genauso schnell wie solch Aragonit wenn man keinen DSB hat - was grabende GBrundeln bei mir seit >1 Jahr selbst bei 10 cm wirkungsvoll verhindern.
    Grundeln & Seesterne mit so einem groben Bodengrund - das gehört in eine Kategorie, dessen Benamung ich um des Friedens willen lieber sein lasse.
    Auch die Meinung, in solch feinem Grund seien weniger Mikroorganismen, das ist absurd - wenn ich mir schau was die da alles an Würmern, Krebschen etc rausholen.

    Nochmal:
    Letztlich willst Du Cyanos loswerden...eine Möglichkeit die ich vorschlage sind grabende Tiere um kontinuirlich dagegenzuhalten. Der Vorschlag klappt jedoch nur mit vernünftigem Bodengrund.
    Nur feineren Bodengrund ohne solche Tiere - da kannste das Zeug von jetzt halt auch drinlassen, das wird nach hinten losgehen.

    Viele Grüße,
    André

  • Hallo Hans-Werner,

    was sollen da wieder Deine üblichen persönlichen Seitenhiebe???

    Erstens habe ich nie geschrieben, dass müssen Dinoflagellaten sein, sondern aufgrund seiner ursprünglichen Schilderung von einer hohen Wahrscheinlichkeit gesprochen.
    Zweitens habe ich ihm eine mikroskopische Abklärung empfohlen um Klarheit zu schaffen; eine allgemein empfohlene Maßnahme, da optische Diagnosen anhand von Fotos oder der Tatsache, dass häufig gemischte Beläge auftreten, bestimmt nicht verkehrt ist.

    Ja, ich kenne nicht alle Verhaltensweisen oder Stämme der Cyanobakterien. Dies habe ich auch noch nie behauptet. Im Gegensatz zu anderen Leuten halte ich mich nicht für allwissend. Der Kern meiner Überlegungen geht ja gerade von der Diversität der Cyanobakterien und der daraus folgenden unterschiedlichen Ansprüche und Verhaltensweisen aus. Dass nachts verschwindende und tagsüber wieder zunehmende Beläge meist auf Dinoflagellaten hindeuten, war bisher nirgends strittig.
    Aber bei sorgfältigem Lesen sollte inzwischen gekärt sein, dass Norman die wechselnden Verhältnisse auf seine Maßnahmen bezogen hat, weshalb Deine wandernden Cyanos hier wohl nicht von Relevanz sind.

    Der Sinn und Zweck eines Forums ist doch die Diskussion und der Erfahrungsaustausch. Warum müssen andere Auffassungen, die sich um Hilfen und Anregungen für Betroffene bemühen, immer mit einem gehässigen Unterton versehen werden? Eine ganze Reihe von ausgewiesenen Fachleuten spart sich hier inzwischen die Diskussion mit Dir.

    Gruß

    Bernd

  • HI

    Sorry Jungs aber ihr verwechselt hier wirklich etwas

    Korallebruch, echter Livesand der aus Korallensand oder Bruch entsteht ist Aragonit, dieses Minerals ist wie Calcit ein Calciumcarbonat, es löst sich hier kaum bis kein Magnesium hinaus.
    Der superweise Sand mancher Hersteller / Steine wie. z.B. der genannte ist aber Calcit bzw Dolomit bei dem eine Gemenge aus Calciumcarbonat/Magnesiumcarbonaten vorliegt.
    Dieses Mineral ist chemisch stabiler als Aragonit und daher löst es sich nicht in der Weise wie dies bei echtem Korallenbruch/Sand der Fall ist,
    Dann kommt noch dazu das Korallensand eine weit größere Oberfläche aufweist als dies der Calcit tut, Da Korallensand/Kalk Po4 bindend wirkt passiert dies erst mal in Korallensand schneller, daher auch der Tipp Sand teilweise mit dem Wasserwechsel austauschen.

    Bei der Frage ob es im Sand zu Faulstellen kommt oder nicht liegt an der Verfügbarkeit von Nitrat bzw Sauerstoff in den entsprechenden Bereichen, ist kein No3 mehr Verfügbar schalten die Bakterien auf Sulfatatmung um, das kann bereits in wenigen Millimetern Tiefe in Sand jedweder Art passieren oder einfach nur in Detritus Ecken, in solche Ecken gehen dann aber auch keine Seesterne oder Schnecken mehr rein.

    Gruss

  • Hallo,

    der Button zur Korrektur ist bei mir nicht mehr vorhanden. Da hat sich etwas verschoben. Richtig sollte es heißen...Zweitens habe ich ihm eine mikroskopische Abklärung empfohlen um Klarheit zu schafffen, eine allgemein empfohlene Maßnahme, die bestimmt nicht verkehrt ist, da optische Diagnosen anhand von Fotos oder aufgrund der Tatsache, dass häufig gemischte Belege auftreten, unzuverlässig sind.


  • Sorry Jungs aber ihr verwechselt hier wirklich etwas

    Hi,

    ja wer denn nun? Außer dass ich hätte schreiben sollen, dass sich sein Aragonit tonnenweise statt kg-weise auflösen müssen, um der Mg-Wert-verursacher zu sein, steht ja nix anderes hier. Deshalb muss man ja auch extra Mg-Granulat in den Kalkreaktor packen.
    Meine Grundeln gehen übrigens ganz klar in diese Ecken rein. Sie lieben dass und bauen jeden Tag Ihren Bau woanders unters Riff.
    Und nicht jede Sulfatatmungsstelle ist gleich eine - negativ belastete - Faulstelle. Manche bauen ja extra sowas ein, Stichwort DSB.

    Viele Grüße,
    André

  • Hallo,

    was heißt "...dann kommen so gut wie keine Cyanos raus..."? Wenn sie bei Blaulicht verschwinden, sind es offensichtlich keine Cyanobakterien, dann sind es höchstwahrscheinlich Dinoflagellaten! Hast Du sie überhaupt einmal mikroskopisch identifiziert?

    Gruß

    Bernd


    Hallo Hans-Werner,

    wenn Dir dies wichtig ist, dies hatte ich hierzu eingangs geschrieben und der Begriff "sicher" war im anderen Beitrag als "sicherlich" zu verstehen. Alles im Zusammenhang gelesen erspart Interpretationszweifel.

    Gruß

    Bernd

  • Hi

    Andre, genau es muss definitiv ein anderer Grund sein, deshalb war das Problem auch schlagartig gelöst nach dem entfernen von den bodengrund,  :O.
    So, wie auch immerwieder gesagt, ich habe die cyanos in Alkohol gelöst welcher sich sehr schnell rot gefärbt hat, somit ist doch klar das cyanos vorhanden sind. Auch wenn noch Dinos dabei sind istceinfach doch egal , ich muss doch trotzdem auch die cyanos loswerden.
    Und jetzt nochmal, was machen Grabende grundeln und Seesterne mehr als ich mit dem täglichen durchsaugen vom bodengrund.
    Und warum ist jetzt aufeinmal der po4 adsorber schuld??? Ich denke die po4 Depots sind schuld, die bekomme ich doch sobald ich die adsorber entferne. Ich füttere schon recht wenig, aber noch weniger ist fast nicht drinn, 2-3 Würfel Frost, morgens und abends etwas Granulat oder flockenfutter, und ein norialgen Blatt am tag, mehr gibt's doch gar nicht mehr, staubfutter für die Korallen gibt's auch schon seid kurzem nicht mehr, da Hans Werner mir ja gesagt hatte das bactobalance erreicht das gleiche.
    Es gibt doch genug Becken mit werten n.n., und die haben auch keine cyanos.
    Ich probiere jetzt den erdaufguss, und ich spritze seid gestern nun die microbe-lift baks direkt in den.Boden inklusive etwas Kohlenstoff.
    Das probiere ich jetzt erstmal, dann schauen wir weiter.
    Gestern abend habe ich erstmal alles ganz gründlich abgesaugt, das waren gut 100l wasserwechsel mit wieder neuem Salz, diesmal von dupla.

    Mfg Norman

  • Hi

    Andre, genau es muss definitiv ein anderer Grund sein, deshalb war das Problem auch schlagartig gelöst nach dem entfernen von den bodengrund, :O.
    ...
    Und jetzt nochmal, was machen Grabende grundeln und Seesterne mehr als ich mit dem täglichen durchsaugen vom bodengrund.
    ...

    Es ist chemischer Blödsinn, dass Dein Bodengrund allein durch das Auflösen des Aragonits 1500er Mg Werte allein verursacht. Ich hab das Zeug Dezikiloweise drin und muss Mg dosieren wie jeder andere auch. Analog muss ich Ca etc. zugeben, bei moderat vielen Korallen.

    Zu den Grundeln etc.: Die machen nix mehr, Du hast nur nach Tips gefragt. Viel Spaß beim täglichen Saugen, mehr gibts ja auch nicht sagen - out of Thread.

  • Das (05. April 12:07)

    Du hattest vom Verschwinden über Nacht und dem Neuauftauchen bei Tag berichtet. Das wären dann sicher Dinos.

    hat mit dem hier (03. April 19:13)

    was heißt "...dann kommen so gut wie keine Cyanos raus..."? Wenn sie bei Blaulicht verschwinden, sind es offensichtlich keine Cyanobakterien, dann sind es höchstwahrscheinlich Dinoflagellaten! Hast Du sie überhaupt einmal mikroskopisch identifiziert?

    nichts zu tun.

    Bernd, Du glaubst doch wohl Deinen Ausflüchten selbst nicht, hoffe ich. "Sicher" und "sicherlich" wäre hier das gleiche, da gibt es keinen Bedeutungs-Unterschied, aber wir sollten uns lieber nicht als Sprachexperten betätigen und uns mit Haarspalterei beschäftigen. Die zuerst zitierte Aussage steht so da und ist falsch, das kannst von mir sogar in diesem Thread nachlesen. Einfach mal schnell das Gegenteil behaupten und dann wieder was zurechtdrehen und dann auch noch schreiben, ich werde persönlich ...! So kenne ich dich.

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (7. April 2014 um 13:07)

  • Mein Gott, spar Dir doch dieses unnötige Theater. Wir sind doch nicht im Kindergarten. Wenn Du meine Ausführungen für Unsinn hälst, dann ignoriere sie und wenn Du mich falsch verstehen willst, dann kann ich damit auch leben. Diskussionen über den richtigen oder falschen Sprachgebrauch muss ich hier ganz bestimmt nicht führen. Sollte ich mich tatsächlich missverständlich ausgedrückt haben, im folgenden Beitrag war ja alles geklärt. Vor Dir hat in diesem Zusammenhang doch gar niemand etwas gewollt. Foren sind doch nicht dazu da, sich ständig an anderen Leuten abzureagieren.

    Ich schreibe meine Erfahrungen und Du Deine.

  • ... und weitere Ausflüchte!

    Bernd, es wäre ganz toll, wenn Du Dich mal an Deine eigenen Vorschläge halten würdest. Ich habe nur geschrieben, dass Deine zitierte Aussage falsch ist, ich kann mich auch selbst zitieren, wenn Du das möchtest, oder lies einfach nach. Du machst hier anhaltend den Affen.

    Im Übrigen werde ich auch weiterhin falschen Aussagen widersprechen, da brauchst Du mir keine Vorschriften machen wollen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Andre, dann erzähl mir mal genau woran es gelegen hat, weil alleine das rausschmeßen des Bodens hatte zur Folge das Mg und ca innerhalb sehr kurzer Zeit gefallen ist!! Und wenn du mir außer zu sagen das es Blödsinn ist nichts richtiges entgegenzubringen hast, ist deine eigene aussage nunmal in meinem Becken absoluter quatsch, denn es war nunmal so, was kapierst du daran nicht?? Warum sollte ich das behaupten wenns nicht so War, was bringt mir das?? Ich hatte nichts anderes getauscht, und der Boden war von dupla,

    Mfg Norman

  • Hans-Werner, was war falsch? Dass nachts verschwindende und morgens wieder auftauchende Beläge grundsätzlich eher auf Dinoflagellaten hindeuten? Dies findest Du sogar im FAQ Plagegeister, Teil 1, bei der Sichtprobe beschrieben. Dabei bleibe ich auch weiterhin, hat sich im konkreten Fall aber längst erledigt.
    Ich kann und will hier niemand Vorschriften machen; Deine Ansichten oder fragwürdigen Auseinandersetzungen mit anderen Leuten sind für mich auch nicht immer das gelbe vom Ei.
    Zur Sache trägt dies aber nichts mehr bei.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag

    Bernd

  • Hallo Norman,
    aus meiner Sicht,machs du vieles richtig,aber genau soviel wieder falsch.
    Nur ein Beispiel

    Gestern abend habe ich erstmal alles ganz gründlich abgesaugt, das waren gut 100l wasserwechsel mit wieder neuem Salz, diesmal von dupla.

    Irgend wo habe ich mal von Martin Kuhn gelesen,das Aquariumwasser soll nach dem Wechsel besser sein wie vorher. Ich frage mich ,ist es bei deinem Wasserwechsel anschließend besser? Keiner weiß es,aber Dreck haßt Du rauß geholt. Man könnte auch kleinere Wasserwechsel machen, und täglich den Bodengrund
    absaugen,Wasser abstehen lassen und wieder rein ins Becken. Und das
    allerwichtigste kein DRECK reinwerfen!


    Ruhe bewahren ,nicht soviel auf einmal machen und auch Du wirst ein schönes Becken bekommen.

    MfG
    Herbert

  • Ich hab hier auch ein Problem mit einem rot/lila Belag auf meinem toten Riffgestein und langsam geht es auf den Bodengrund über.
    Was ist das und wie kann ich das Zeug los werden?

    Wasserwerte
    Nitrit: 0,00

    Nitrat: 0,00

    Phosphat: 0,00

    PH: 8,0

    KH: 7,0

    Calcium: 470

    Magnesium: über 1500

  • Ja Becken läuft jetzt ca. 4 Wochen mit Lebendgestein.
    Korallen sind aber auch schon drin, will nur nicht das es über die Korallen geht usw.

    mfg Philipp

  • Ja Becken läuft jetzt ca. 4 Wochen mit Lebendgestein.
    Korallen sind aber auch schon drin, will nur nicht das es über die Korallen geht usw.


    na dann is licht aus schon schwieriger.
    dann eher absaugen soweit geht und abwarten. die gehen dann auch wieder.

  • Hallo Norman,

    nachdem ich die ganze Zeit mitgelesen habe, möchte ich meinen Tipp auch noch dazugeben.
    Die These von Bernd, dass ein grober Bodengrund eine bessere Mikrobiologie beherbergt, wird oft angenommen. Dass sich Faulstellen im feinen Sand befinden können, ist meist von der Pflege desselben abhängig. Hier können wir die Hilfe der grabenden Zunft in Anspruch nehmen oder besser selbst per Hand tätig werden. Manch einer versucht den feinen Sand mit ausgeklügelten Strömungsintervallen in Bewegung zu halten, in der Hoffnung, dass die Cyanos sich nicht so schnell, oder falls doch, dann nicht so zahlreich anheften können. Ich habe diese Methode nie ausprobiert. Sie klingt gut, aber ob das so auch immer funktioniert? Dafür wird eine kräftige laminare Strömung im Wechsel der Richtungen vorausgesetzt. Bei unseren verschieden Riffkonstrukten nicht immer optimal durchführbar.
    Das aber, was mir zum Thema „feiner Sand“ eingefallen ist, war mein damaliges Ziel durch Absaugen mit einem Minimum an Wasseraustausch die Cyanos zu entfernen. 2,5qm Bodenfläche plus Aufbauten war schon eine Hausnummer. Erst wurde der vorhandene grobe Bodengrund entfernt und gegen feinen Sand ausgetauscht. Natürlich bildeten sich etwas später wieder Cyanos. Jedoch das Absaugen der roten Pest ging jetzt leichter von der Hand. Die Steine und manche Koralle wurden per kleinem Luftschlauch abgesaugt und für den sandigen Boden erwies sich eine Schlauchnummer größer als bestes Werkzeug. Diese Schlauchgröße hat den Vorteil, dass mehr von den Cyanos und weniger Wasser und Bodengrund (feiner Sand!) abgezogen wird. Mit der Zeit hatte man es drauf nur die Cyanofladen zu erwischen, vielleicht noch ein wenig restlichen Sand. Dass große Wasserwechsel im Falle von Cyanos auch kontraproduktiv sein können, hat sich vielleicht schon herumgesprochen. Ist bei mir so gewesen. Die flächendeckenden Cyanos sind nach und nach weniger geworden. Bis sie verschwanden verging allerdings eine Zeit. Diese Zeit wurde mir aber durch das wesentlich effizientere Absaugen des fein gekörnten Sandes angenehmer gemacht. Kein Verstopfen des Schlauches durch grobes Material mehr, und die Menge an abgesaugtem Sand und Austauschwasser war auch deutlich geringer.
    Das ist beileibe kein Allheilmittel, sondern nur ein Vorschlag, das lästige (und leider notwendige) Absaugen zu erleichtern.
    Gruß
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • @Herbert, falls du alles gelesen hättest dann hättest du gelesen das ich sonst immer täglich abgesaugt habe, und somit auch nur wenig, das war ein erneuter versuch.

    Mfg Norman.

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