Hallo zusammen!
Nach dem Neustart im Februar hat sich mein Becken schon wieder ganz gut entwickelt. Die Fische hatten ihr Zwischenquartier alle gut überstanden, alles andere im Becken ist neu. Die SPS zeigen sehr schöne Farben und wachsen, allerdings nur langsam.
Und damit komme ich zu dem weniger erfreulichen Teil.
Auch in diesem Becken sprießen wieder die Kugelalgen in allen Ritzen. Vornehmlich natürlich da, wo ich nicht rankomme. Das Algenwachstum ist insgesamt recht stark; ein Seehase findet hier sein Auskommen ohne Zufütterung, was bei 300 Litern ja eher ungewöhnlich ist. Und das bei nicht vorhandenem Nitrat. Die Fotos zeigen den Stickstoffmangel anhand der Korallenfarben sehr gut, auch wenn die Farben nicht naturgetreu wiedergegeben werden.
Phosphat ist immer deutlich messbar, zur Zeit bei 0,06 mg/l, meistens etwas höher.
Inzwischen habe ich schon etliche LPS-Ableger ins Nano übergesiedelt, um sie vor dem Hungertod zu bewahren. Ich dosiere hin und wieder Stickstoff zu, wenn die Euphyllia ancora nicht mehr richtig öffnet. In letzter Zeit ist das immer häufiger der Fall. Ein kleiner Montipora-Ableger ist mir kürzlich verhungert. Man sieht ihn noch auf dem einen Bild rechts.
In dem Becken befinden sich 13 kleine bis mittelgroße Fische, die zweimal täglich gefüttert werden, bis sie nicht mehr fressen mögen. (Und manchmal noch ein bisschen mehr.)
Da ja an dem Besatz, der Fütterung und dem Algenwachstum zu sehen ist, dass im Prinzip genügend Nährstoffe vorhanden sein müssten, frage ich mich, wie ich vor allem den Stickstoff speziell den Korallen zugute kommen lassen kann, ohne dass die Kugelalgen davon profitieren. Mehr füttern bringt auch mehr Phosphat ins Becken, das möchte ich vermeiden.
Hat einer eine gute Idee?
