Technikbecken im Keller, Ablauf einstellen

  • Hallo,

    ich habe nach einem Umzug vor etwa einem Jahr die ganze Technik in den Keller ausgelagert. Rückförderung über eine Deltec-Pumpe (E-Flow 16), mit der ich absolut zufrieden bin.

    Zunächst hatte ich Ablegerbecken und Technikbecken in Reihe, was aus verschiedenen Gründen zu Problemen und schwankenden Wasserständen geführt hat (u.a. da Ablauf aus Ableger- ins Technikbecken zu flach war und nicht regelbar; Rücklauf aus Hauptbecken ins Ablegerbecken unter der Wasseroberfläche endete und dadurch durch die Füllhöhe im Ablegerbecken beeinflusst war... alles sehr kompliziert). Jetzt habe ich umgebaut, habe mir ein großes Technik- inklusive Ablegerbecken geklebt und bereue das aufgrund verschiedener Vorteile auch nicht. Probleme bereitet mir aber nach wie vor der Rücklauf :frowning_face: Aufgrund der Fallhöhe aus dem Hauptbecken (nehme ich an) kommt es zu Verwirbelungen, sobald etwas Luft mit im 40er Fallrohr ist, was ziemlich laut ist. Selbst bei Einsatz eines Durso machen sich die paar Bläschen recht deutlich geräuschtechnisch bemerkbar. Also habe ich unten ein PVC-Schrägsitzventil eingebaut, um das Wasser fein einstellbar anzustauen. Das klappt auch, aber es gelingt mir nicht, wirklich Stabilität hinzubekommen. Irgendwie ändert sich der Füllstand im Becken immer wieder, dadurch auch im Technikbecken... entweder zu viel oder zu wenig. Das macht das Nachfüllen mit Osmose schwierig. Irgendwie ist mir noch nicht die Erleuchtung gekommen.

    Wie macht ihr andern das, die ihr die Technik im Keller habt? Habt ihr einen bestimmten Verlauf eures Abflussrohrs? Eher viel oder eher wenig Rückförderung? Die Deltec E-Flow 16 macht schon ordentlich Druck, obwohl ich im Keller noch die Strömung für das ins Technikbecken integrierte Ablegerbecken, den Kohlefilter und die Kühlung abzweige. Lasse sie auf 150W laufen.

    Irgendwie muss das doch stabil zu bekommen sein... ich bin relativ ratlos!!

    LG, Martin

    2 Mal editiert, zuletzt von Martin Wagner (28. Juni 2013 um 19:22)

  • Hi,

    also die Geräusche kommen sicher durch die Fallgeschwindigkeit des Wassers zum Keller hin wobei natürlich Luft mitgezogen wird.
    Hast du mal probiert einen Bogen einzubauen ähnlich so wie bei einen Waschtischablauf der die Fallgescheindigkeit bremst ?

    LG Kai

  • Hi,

    sowas habe ich auch schon überlegt. Hat jemand das so im Einsatz? Es gab ja bereits ein paar Freds a la "Technik im Keller, alles super" .... da scheint es solche Probleme nicht gegeben zu haben. Ich wüsste zu gerne, weshalb :face_with_rolling_eyes:

    LG, Martin

  • fällt das Wasser ungebremst senkrecht wirst du sicher immer Probleme mit Geräusche bekommen, du müßtest schon bis zum Becken zurückstauen um das zu verhindern,
    oder du baust den Bogen schon im Überlaufschacht ein dann sollte eigentlich immer Wasser im Bogen stehen und es wird keine Luft mitgezogen

  • So hab ich es auch versucht... Bogen im Ablaufschacht, dieser endet in einem langen Kammrohr, das unten zu ist. So habe ich eine relativ große Eintrittsfläche und es wird trotzdem verhindert, dass Schnecken o.ä. runter stürzen und im Schrägsitz-Ventil unten landen.

    Aber das bringt für die Problematik leider nichts. Der Ablauf saugt so stark, dass entweder ein Geräusch am Kamm um den Ablaufschacht entsteht, wenn das Wasser in den Schacht fliesst oder als Steigerung der Ablauf den Schacht soweit leer saugt, bis er Luft zieht. Dann schlürft es besonders laut.

    Also hab ich angestaut von unten, was wiederum bedeutet, dass der Abfluss nicht mehr durch die über den Zulauf eingebrachte Wassermenge limitiert wird, sondern durch den Querschnitt im Feinventil. Und das ist mir gar nicht so recht, weil sehr störanfällig. Besser wäre ein System, das keine Luft zieht, aber dessen Abfluss durch die über die Rückförderung zugeführte Menge bestimmt/limitiert wird. In einem solchen System würde immer genau das abfliessen, was oben reinkommt, der Wasserstand wäre sehr stabil.

    Bei mir braucht nur nach der Fütterung eine Ladung Krill in den Maschen hängen, schon fliesst weniger ab und der Wasserstand im Becken steigt - etwas übertrieben geschildert. Letztlich ist es aber so. Manchmal weiss ich gar nicht, warum der Wasserstand jetzt grade wieder höher oder tiefer ist. Ich reguliere am Ventil unten nach und Stunden später ist es wieder anders.

    Passieren kann nicht viel, wenn es im Becken zu viel wird, kommt eben der Notablauf zum Einsatz. Aber trotzdem einfach nicht so, wie es sein soll. :frowning_face:

  • Hi Martin,

    obwohl ich im Keller noch die Strömung für das ins Technikbecken integrierte Ablegerbecken, den Kohlefilter und die Kühlung abzweige


    das könnte dir einen Teil deiner Probleme bereiten. Wenn du von der Rückförderpumpe was abzweigst und sich in der Abzweigung der Fliesswiderstand erhöht(zB Filter setzt sich zu) dann erhöht sich das Fördervolumen der Rückförderleitung.
    Eine andere Problemquelle ist das Filterrohr im Ablaufschacht. Jedes Fitzelchen an Dreck, welches da hängenbleibt ändert der Durchfluss. Die Aufgabe der Vorreinigung soll eigendlich der Kamm am Ablaufschacht übernehmen.

    Hast du nen Plan, Skizze,Fotos usw

    Gruss
    Rainer

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer S. (28. Juni 2013 um 19:45)

  • Kurze Anmerkung:
    Der Bogen unter´m Waschbecken ist ein Geruchsverschluß, keine "Fallbremse". Darin bleibt Wasser zurück, damit es nicht aus dem Abfluß stinkt.
    Will man fallendes Wasser bremsen geht dies am besten, indem man eine Richtungsänderung von senk- auf waagerecht und wieder zurück einbaut,eventuell nicht mit einer 90° Änderung, sondern 45° + kurzes Zwischenstück Rohr + nächster 45° Bogen. (Diese Variante gilt eigentlich nur für große Fallhöhen, nicht für nur eine Etage).
    Das allerdings aus der Abflusstechnik und entsprechenden Rohrdimensionen. Ob sich das auf ein 40er Rohr am TB übertragen lässt ist fraglich, aber vielleicht einen Versuch wert

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Schmagauke
    für teilgefüllte Rohre ist das sicherlich das Mittel der Wahl und auch beim vollgefüllten Rohr wird das Wasser dadurch nicht schneller, aber das Problem ist ja nicht das zu viel oder zu wenig Wasser abfliesst, sondern das der Durchfluss unmotiviert schwankt. Da bringt das nix.

    Gruss
    Rainer

  • Die Schwankungen zu beheben ist schwierig, ja.
    Ginge ja theoretisch nur, wenn man die Ablaufmenge exakt berechnen könnte und der Pumpe dann sagen könnte, wieviel sie fördern soll. Einen Monat und ein paar Ablagerungen später funktioniert es dann wieder nicht mehr.

    Idee für die Pumpenhersteller:
    Wie wäre es, eine Pumpe zu entwickeln, die den Wasserstand im TB misst und ihre Leistung elektronisch anpasst, um den Wasserstand zu halten?
    (Mein Becken plane ich auf Minimum, aber ich kann einen auf Technikfreak machen, wenn ich will :smiling_face: )

    Sollte sich das realisieren lassen, bin ich mit einer geschenkten Pumpe der Bauart als Dank für die Idee zufrieden :grinning_squinting_face:

    MfG
    Björn

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    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Du musst dann den Wasserstand im Schacht messen um die Ablaufgeräsche zu vermeiden.
    Ungefähr wie in dem Clip, den Torsten gefunden hat.
    Preisfrage: Wie sieht es dann mit der Osmosewassernachfüllung aus?

    Die Ablaufmenge zu regeln halte ich für geschickter.

  • Preisfrage: Wie sieht es dann mit der Osmosewassernachfüllung aus?

    Das hab habe ich vorhin nicht auf dem Radar gehabt :smiling_face:

    Werte Pumpenhersteller, beachtet mich besser nicht weiter (ähm, abgesehen von der Sache mit der geschenkten Pumpe natürlich :D)

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
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    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo Rainer,

    erstmal danke für die Überlegungen. Hab ich auch schon drüber nachgedacht. Zu den Abzweigungen von der Rückförderung: jede dieser drei Abzweigungen wird durch einen vorgeschalteten Kugelhahn reguliert. Zwei dieser Abzweigungen sind letztlich offene Rohre (Strömung ins Ablegerbecken, Durchfluss durch Kühler), nur eines (der Aktivkohlefilter) ist das nicht. Du hast recht, wenn sich der Widerstand ändert, ändert sich auch das Fördervolumen der Pumpe. Deshalb lass ich die Finger von den Regulierhähnen. Alles weitere wären dann eher sehr langsam fortschreitende Veränderungen (zusetzen), bei mir ändert sich das aber innerhalb von Stunden. Deshalb denke ich, dass es momentan daran eher nicht liegt.

    das könnte dir einen Teil deiner Probleme bereiten. Wenn du von der Rückförderpumpe was abzweigst und sich in der Abzweigung der Fliesswiderstand erhöht(zB Filter setzt sich zu) dann erhöht sich das Fördervolumen der Rückförderleitung.
    Eine andere Problemquelle ist das Filterrohr im Ablaufschacht. Jedes Fitzelchen an Dreck, welches da hängenbleibt ändert der Durchfluss. Die Aufgabe der Vorreinigung soll eigendlich der Kamm am Ablaufschacht übernehmen.


    Das Filterrohr im Ablaufschacht ist ca. 20cm lang... ist ein Kammrohr. Hatte zunächst einen offenen Ablauf, bis sich zweimal die Percnonkrabbe reingestürzt hat, die irgendwie den abgedeckten Ablaufschacht bezwungen hat und dann unten im Schrägsitzventil hängen geblieben ist. Da hat sich dann tatsächlich der Widerstand erhöht :face_with_tongue: Sie hat es jedes Mal überlebt. Aber ich hab dann erst ein Netz über das Abflussrohr gezogen mit dem Ergebnis, dass nach dem Füttern tatsächlich Krill drin hing und sich der Widerstand dadurch erhöht hat. Danach hab ich einen Bogen mit eben dem Kammrohr eingebaut. Das hat jetzt einen ausreichend großen Querschnitt, Füttern ist kein Problem mehr.

    Mich verunsichern wie gesagt diese relativ raschen Schwankungen bzw. ich denke, dass ich mich mit dem Schrägsitz-Ventil und dem Anstauen eben langsam an die durch die Rückförderung transportierte Menge rantaste, aber das nie ganz genau erreichen kann. Wäre der Ablauf insgesamt offen genug, dass die gesamte rückgeförderte Menge egal ob etwas mehr oder etwas weniger einigermassen geräuschlos abläuft, würde mir das viel mehr zusagen.

    Der Link den Torsten gepostet hat, ist tatsächlich vom Prinzip her ein möglicher Lösungsansatz, wobei meines Wissens für die von mir verwendete E-Flow 16 keine entsprechende Steuerungsmöglichkeit existiert... Man müsste ja an den Controller ran, der hat einen entsprechenden Eingang für die sog E-Box, mit der man Intervall, Nachtschaltung etc. regeln kann, aber man bräuchte ja hier eher seine eigene 'E-Box'...

    LG, Martin

    Einmal editiert, zuletzt von Martin Wagner (28. Juni 2013 um 20:55)

  • Hi Martin,

    hast du mal ein Bild vom Kammrohr. Ich bin mir nicht sicher ob ich mir das richtige darunten vorstelle. Bei deiner Pumpe sind 20 cm Kammrohr vielleicht nicht genug.

    Bevor du mit irgendeiner Regeltechnik arbeitest, mit all ihrer Störanfällligkeit, hast du evtl die Möglichkeit den Notablauf passend einzukürzen und das Wasser soweit aufzustauen das bei zuviel Wasser ein wenig den Notablauf geräuschlos runter geht.

    Gruss
    Rainer

  • Hi,

    das Kammrohr entspricht etwa so einem hier: Link

    Ich bin mal davon ausgegangen, dass das reicht, nachdem der Öffnungsquerschnitt ja größer ist als die Fläche von einem 40er Rohr.

    Du hast vollkommen recht, dass eine Regeltechnik allenfalls die zweitbeste Lösung wäre. Den Notablauf einzusetzen wäre eine Überlegung. Weiß nur nicht, wie der sich anhört...

    LG, Martin

  • Moin Martin,

    dein Kammrohr nennt zB Aquamedic Ablaufsieb, andere nennen das Schlitzrohr, aber es ist das Teil was ich vermutet habe.
    Auf die Querschnittsfläche kommt des Teiles zwar auch an, nur ist das nicht allein entscheidend.

    Den evtl negativen Einfluss des Siebes kannst du stark mindern indem du
    - ein grösseres Kammrohr verbaust
    - 2 Stück davon nimmst und mit 2 45°-Krümmern und einem Hosenrohr(Y-Verzweigung) verbaust

    ... wenn das Raumangebot es zulässt

    Gruss
    Rainer

  • Kurze Anmerkung:
    Der Bogen unter´m Waschbecken ist ein Geruchsverschluß, keine "Fallbremse". Darin bleibt Wasser zurück, damit es nicht aus dem Abfluß stinkt.
    Will man fallendes Wasser bremsen geht dies am besten, indem man eine Richtungsänderung von senk- auf waagerecht und wieder zurück einbaut,eventuell nicht mit einer 90° Änderung, sondern 45° + kurzes Zwischenstück Rohr + nächster 45° Bogen. (Diese Variante gilt eigentlich nur für große Fallhöhen, nicht für nur eine Etage).
    Das allerdings aus der Abflusstechnik und entsprechenden Rohrdimensionen. Ob sich das auf ein 40er Rohr am TB übertragen lässt ist fraglich, aber vielleicht einen Versuch wert


    Das der Bogen ein Geruchsverschluß ist ist sicher jeden hier klar, es ging lediglich um die Rohrführung und war nur ein Beispiel.
    Es ist nix anderes als du selber gerade beschrieben hast.


  • Es ist nix anderes als du selber gerade beschrieben hast.

    Oh doch.
    In einem Siphon hat man wesentlich schneller Ablagerungen bis hin zur Verstopfung als bei der Variante, die ich beschrieben habe.

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Moin zusammen,

    ein Siphon einzubauen ist sicher nicht die Lösung aber eine mögliche Ursache der vorliegenden Probleme.

    Wenn sich ein Luftposter in dem Siphon ansammelt wirkt sich dieses mindernd auf den Abfluss aus, wird dieses langsam wieder abgebaut, dann steigt der Durchsatz wieder.


    Gruss
    Rainer

  • Das hab habe ich vorhin nicht auf dem Radar gehabt :smiling_face:

    Werte Pumpenhersteller, beachtet mich besser nicht weiter (ähm, abgesehen von der Sache mit der geschenkten Pumpe natürlich :D)

    Hi Schmagauke,

    Schlage den Pumpenherstellern doch vor die Osmosewassernachfüllung über den Leitwert zu regeln.

    Gruss
    Rainer

  • Hi Schmagauke,

    Schlage den Pumpenherstellern doch vor die Osmosewassernachfüllung über den Leitwert zu regeln.

    Gruss
    Rainer

    Jaja, hab ja schon verstanden, daß die Ideen alle schon da waren :grinning_squinting_face:

    Von dem, was der ganze Kram an Strom frisst, kaufe ich mir nen Rührstab, zwei 1l Messbecher und stelle jemanden ein, der einen Messbecher von oben nach unten kippt, umrührt, dann einen von unten nach oben, umrührt, dann einen von oben nach unten, umrührt, dann einen von unten nach oben... 2000x pro Stunde.
    Wenn er es dabei mit dem Osmosewasser nicht auf die Reihe kriegt, drohe ich ihm mit Kündigung.
    So einfach ist das.
    Technik, pffft, so´n neumodischer Firlefanz.

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo Klaus,

    Hallo Martin,
    hast du einen Notüberlauf??

    ja, hab ich... das wär ohne nicht möglich.

    Hab leider immer noch keine wirklich gute Lösung für das Problem gefunden. Mich würde mal interessieren, wie es anderen geht, die die Technik im Keller haben bzw. was diejenigen z.B. für eine Wassermenge in der Stunde bewegen, ob und wie sie anstauen etc.

    Vielleicht nochmal das Durso-Konzept ... das funktioniert aus mir nicht ganz ersichtlichen Gründen bei mir dann ganz gut, wenn man die Luftzufuhr vollständig schliesst. Über die Luftzufuhr soll sich ja, wenn ich das richtig verstanden habe, die abfliessende Menge Wasser einstellen lassen. Warum auch immer. Wahrscheinlich führt mehr Luft zu weniger Abfluss. Sobald aber bei mir auch nur eine ganz kleine Menge Luftdabei ist, blubbert es aufgrund der Verwirbelungen im Fallrohr wieder ohne Ende. Ganz ohne Luft geht aber auch nicht, denn wenn es zu einem Stillstand der Strömungspumpe käme, stände im Durso eine Luftblase, die beim Wiederanlaufen verhindert, dass der Durso wieder Wasser zieht. Geht also auch nicht. Man könnte dann irgendwas basteln, was den Durso bei steigendem Wasserstand belüftet, damit er wieder anläuft... aber das ist alles so kompliziert, ich hätte halt doch gern eine ganz normale, einfache, funktionierende Ablauf-Lösung...

    Gruß, Martin

  • Hallo Martin,
    ich hab meine Technik auch im Keller und staue wie du über ein Schrägsitzventil an!
    Du kannst das genau so einstellen das das Wasser ganz leicht über den Notüberlauf in das Technikbecken geht.
    Du musst es nur langsam probieren,hat bei mir auch ein wenig gedauert da ich zu nervös am Hahn gedreht habe.
    Stell das Ventil ein und warte 10-15 Minuten bis du wieder weiter probierst!Dann klappt das schon.
    Es gibt für den Notüberlauf auch so ein Sieb das du oben Aufsteckst,das macht auch viel aus.

    Ich habe da auch mal eine Frage an dich,kannst du mir mal ein Bild von deinem Technikbecken schicken??
    Ich hab mein Ablegerbecken auch im Keller und wollte vielleicht auch ein Technik und Ablegerbecken in einem bauen.

    Gruß Klaus

  • Hallo Klaus,

    bisher hatte ich die Hoffnung, es ohne den Notablauf hinzubekommen, aber es wird wohl schwierig. Vielleicht kürze ich den ein und mache es dann so wie du (anstauen, bis ganz leicht Wasser über den Notablauf abfliesst).

    Ich habe jetzt ein paar Bilder gemacht von meinem Aufbau... ich konnte mir glücklicherweise die Scheiben von einem Freund schneiden lassen, sonst wäre es sicher sehr teuer geworden. Habe sie dann selbst geklebt, ewas mich aber Nerven gekostet hat. Würde das nächste Mal evt. einen Aquarienbauer kommen lassen. Aber hat geklappt, ist (zumindest bis heute) dicht :face_with_tongue:

    Was ich wollte: mit der ja durchaus potenten Deltec Eco Pumpe nicht nur die Rückförderung erledigen, sondern möglichst auch noch die anderen Zirkulationsaufgaben, also Ablegerkreislauf, Kühlung, Kohlefilter. Das funktioniert dann, wenn man es einmal einstellt und dann möglichst nichst mehr daran verstellt (wegen Rückfördermenge ins Hauptbecken). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich einen Vorteil bringt... hab für die ganzen Jobs jetzt nominell 140W am laufen (die Deltec), wobei man das sicher auch gut reduzieren könnte auf 100W oder 120W, ich habe aber im Hauptbecken eine Etage höher schon eine kräftige Fördermenge, was ich auch so wollte. Ist aufgrund der anderen Verbraucher von der tatsächlichen Menge für mich schwer zu schätzen, aber es bläst sehr ordentlich.

    Was ich außerdem wollte: ein geschlossenes Becken, also obendrauf Abdeckung, möglichst wenig Löcher. Habe deshalb alle Rohre über Durchführungen an den Seiten eingeführt, so dass die Verdunstung minimal ist. Das ist super, das würde ich wieder so machen. Keller endlich trocken :winking_face:

    Ich habe im Becken zwei große Wonderbags verbaut, die nutze ich seit Jahren und bin überzeugt, dass sie wirklich gute Dienste leisten... in meinem Aquarianer-Bekanntenkreis hat sich das durchgesetzt, aufgrund der positiven Erfahrungen. Ich wollte es dann besonders toll machen und habe die Verrohrung so gebaut, dass ich über einen Dreiwegehahn den einen, den anderen oder beide Wonderbags beströmen kann... wegen Wechsel, Standdauer etc.... das war unnötig, erst dachte ich, dass bei zwei Säcken insgesamt weniger Standzeit rauskommt, als wenn ich die Säcke nacheinander beströme... letztlich ist das aber nicht wirklich der Fall und war nur ein subjektiver Eindruck. Ich habe deshalb jetzt wieder beide Säcke gleichzeitig laufen. Außerdem war mir diesmal wichtig, dass man an alles gut rankommt, weil das früher echt genervt hat. Ist aber natürlich eine Platz- und Kostenfrage, was das verbaute Material, Wassermenge etc. angeht.

    Hier der Plan von vorne:

    Und hier von hinten:

    Und hier noch ein paar Bilder von der Umsetzung:

    Technik 01
    Technik 02
    Technik 03
    Technik 04

    Rücklauf über die Bohrungen rechts seitlich in zwei Wonderbags, davor Dreiwegehahn und Schrägsitzventil zum Anstauen. Als nächgstes über Kamm in Abschäumerabteil, von dort unten durch zur Rückförderpumpe. Abzweigung nach links ins Ablegerbecken, das über Kamm in Abschäumerabteil zurückläuft, außerdem nach rechts zum Aktivkohlefilter. Abzweigungen jeweils durch Kugelhähne geregelt. Außerhalb vom Becken noch Abzweig zum Kühler, der über seitliche Bohrung rechts in den hinteren Wonderbag zurückläuft.

    Becken ist oben durch zwei passgenaue Glasscheiben abgedeckt, die auf den Stegen aufliegen. Die Entscheidung, wie man das öffnet, hatte ich zunächst vertagt :winking_face: Schließlich ist mir aber doch eine gute Idee gekommen... sieht zwar improvisiert aus, funktioniert aber super: Habe einfach zwei Schnüre drunter durchgeführt, die hinten am Unterschrank befestigt sind und vorne raushängen. Damit kann ich die (trotz Zweiteilung wirklich schwere) Abdeckung anheben und an einem Haken an der Decke einhängen.

    LG, Martin

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