Balling-Light

  • Moin,

    ich nutze seit mein Becken steht, die Balling - Light Methode.
    Da mein Besatz mit Wirbellosen noch ziemlich gering ist, würde sich eine Dosierung mittels Dosierpumpe(n) meiner Meinung nach noch nicht lohnen.
    Ich mache alle zwei Wochen einen Teilwasserwechsel und gleiche bei dieser Gelegenheit manuell Calcium und Magnesium aus, wobei Magnesium nahezu Konstant bei 1300mg/l "stehen bleibt".
    Die Karbonathärte stelle ich noch täglich manuell ein. Meine Fragen an dieser Stelle, um welchen Wert dürfen Ca. und Mg. maximal auf einmal erhöht werden? Ist es normal das der Mg. Gehalt stagniert? (Wasserwechsel?)
    Und macht es Sinn, bei einer Fadenalgenplage die Spurenelemente weg zu lassen?

    MfG

    Mark

  • Hallo Mark

    Du kannst auch direkt über http://www.aquacalculator.com den dortigen Calculator nutzen.

    Das mit dem Magnesium ist normal, da musste dir noch keinen Kopf machen, Die Spurenelemente in diesem System
    haben sicher keinen Einfluss auf die Fadenalgen, lass dies nicht weg, Sie sind wichtig für das System.

    Gruss Claude

  • Ok,

    erst einmal danke für die Antworten, den Calculator nutze ich natürlich bereits.
    Meine Frage war, um wieviel mg/l darf ich den Ca. Mg. und KH-Wert AUF EINMAL erhöhen, da ich ja die Flüssigkeiten manuell dosiere und nicht automatisch über den Tag verteilt.
    Könnte es sein, das der Wuchs von Fadenalgen begünstigt wird, wenn man die besagten Werte, Ca. Mg. KH zu schnell anhebt?

    Gruß

    Mark

  • HI

    Ich stell die Werte möglichst immer gleich passend an, da ist es mir egal ob ich mal 50 mg Calcium auf einmal anheben muss, Natürlich versuche ich das aber zu vermeiden.

    Die Fadenalgen haben was mit deinem Nährstoffen und mangelnder Konkurrenz zu tun. ob du nun die Werte bisschen anhebst oder nicht spielt da keine Rolle.

    Gruss

  • Vielen Dank,

    dann ist mir zum Thema Balling-Light Methode schon mal gut weiter geholfen!

    Es stimmt, ich habe den Fadenalgen als Konkurrenz nicht viel entgegen zu bringen, da der Besatz an Wirbellosen für dieses Becken noch recht "dürftig"ist.
    Was währe denn, neben den Zooxanthellen, eine vernünftiger Gegenspieler zu Fadenalgen? Und was stimmt mit meinen Wasserwerten / Nährstoffen nicht?

    Salinität: 34 - 35psu
    Temp.: 24-26°C
    Ammonium/Ammoniak: 0,1mg/l
    Nitrit: 0,05mg/l
    Nitrat: 15mg/l
    Po4: 0,02mg/l
    PH - Wert: 8
    KH: 7-8
    Silikat: max. 0,1mg/l
    Calcium: 420mg/l
    Magnesium: 1300mg/l

    Danke und Gruß

    Mark

    Einmal editiert, zuletzt von ReefMark (24. Mai 2013 um 00:24)

  • HI
    Stell mal ein Bild ein um welche Algen es sich überhaupt handelt
    Das Becken ist noch recht neu ?
    Gruss

  • Moin Moin,

    stimmt das Becken ist noch recht frisch, steht erst seit knapp einem Jahr. Foto der Alge folgt im laufe des Tages.

    Mark

  • Hallo Wolfy,

    der Nitratwert in meinem Becken, war bis vor einigen Wochen nicht nachweisbar. Dann wurde mir der Tipp gegeben, dem Becken doch "etwas" Nitrat beizugeben.
    Jetzt hat der sich bei 15mg/l eingependelt was für mein bisheriges Verständnis nicht zuviel ist. Jetzt höre ich von Dir als Antwort, senke den Nitratwert. Auf welchen Wertsollte denn der sich einstellen? Das Fadenalgenwachstum hat auch bei einem nicht nachweisbaren Nitratwert begonnen.

    MfG

    Mark

  • Hallo Mark,

    Algen brauchen zum Überleben auf jeden Fall Nährstoffe im Wasser und dazu gehört auch das Nitrat und Phosphat. Was hast Du in deinem AQ für Nährstoffverbraucher bzw. lebende Algenfresser, man kann davon auf deinem Foto nichts sehen. Stelle bitte ein Foto mit einer Gesamtansicht ein damit man sieht was in deinem Becken vorhanden ist. Was dosierst du neben Balling-Light für Spurenelemente etc.? Wie lange ist das AQ schon in Betrieb? Wenn fast keine Verbraucher vorhanden sind braucht es auch keine zusätztlichen Spurenelemente, da reicht der von dir angegebene Teilwasserwechsel vollkommen aus. Du schreibst das du beim Teilwasserwechsel immer Ca und Mg ausgleichst, wie hoch ist der Verbrauch dieser beiden in zwei Wochen. Um wieviel ändert sich die Karbonathärte, welche Du ja täglich nachdosierst??? Wie lange ist die täglich Beleuchtungskeit?

    Gruss Wolfy

  • Hallo Wolfy,

    Algenfresser habe ich zwei Zebrasoma flavescens, ausserdem zwei Centropyge bispinosa. Des weiteren natürlich diverse Einsiedler und zwei Seesterne. Sind meines Wissens nach alles nur Aufwuchsalgenfresser, aber mit z.B. Seehasen hatte ich leider wenig Erfolg in letzter Zeit. Daher versuche ich bei jedem Wasserwechsel möglichst viele der Fadenalgen aus dem Becken zu entfernen. Praktisch als künstlichen Fraßdruck.
    Neben den zur Balling-Light Methode gehörenden Spurenelementen, werden keine zusätzlich gegeben. Das Aquarium ist jetzt seit ziemlich genau einem Jahr in Betrieb. In Form von Wirbellosen sind nur einige Ableger als Nährstoffverbraucher vorhanden, entsprechend gering ist auch der Verbrauch an Ca. und Mg. Wie gesagt, der Mg Wert ist jetzt seit einigen Wochen Konstant, an Ca. werden ca. 40mg/l innerhalb von zwei Wochen verbraucht. Die Karbonathärte verringert sich um etwa ein halbes Grad/Tag, die Beleuchtungszeit beträgt 11h/T5 und 10h/HQI.
    Erstmal danke für die Hilfe, ich hoffe Du/Ihr habt noch Tipps für mich auf Lager.
    Ich denke zwar, das bei Einsetzten einiger zusätzlicher Korallen das Problem recht schnell beendet ist, aber das geht eben nicht von heute auf morgen.

    Gruß

    Mark

  • Hallo Mark,

    so schlimm wie auf deinem Foto von gestern schaut es auf der Gesamtansicht eigentlich nicht aus. Verbraucher sind schon sehr wenig vorhanden, sodaß ich nicht einmal die Spurenelemente in den Balling-Lösungen dosieren würde. Du machtst ja auch alle 14 Tage einen Wasserwechsel, wo ja Spurenelemente zugeführt werden. Damit dürfte derzeit das Auslangen errreicht werden. Wie hast Du eigentlich den Nitratwert erhöht?? Ich finde das war keine guten Idee die man dir angegeben hat. Da Nitrat ja bekannterweise ein Algenförderer ist. So um 3-5 mg NO3 sind genug. Magnesium wird eigentlich sehr wenig verbraucht außer man hat einen entsprechenden Kalkrotalgenbewuchs und Korallenbesatz. Hast du einen Eiweißabschäumer in Betrieb und wenn ja wie ist dieser eingestellt?

    Hier ein neues Foto meines AQ welches jetzt 3 Jahre in Betrieb ist. Auch ich habe derzeit Probleme zwar nicht mit Algen aber mit Cyanos.

    Gruss Woilfy

  • Hi Wolfy,

    ich hatte ebenfalls die Idee, die Balling Spurenelemente rauszulassen. ExtremeCorals sagte, ich solle die auch weiterhin zugeben, da die das Algenwachstum nicht fördern würden und wichtig fürs System seien ( siehe weiter oben ).
    Den Nitratwert habe ich mit Stickstoff+ von AquaBiotica erhöht, scheinbar hab ich das etwas übertrieben, denn nun beginnen die Algen auch auf den Steinen zu wachsen, ausserdem habe ich Cyanos im Becken, welche sich vorher nicht haben sehen lassen.
    Mein Abschäumer läuft 12h in der Nacht, da ich am Tage Frostfutter zugebe und die Schaumproduktion dadurch nahezu auf Null geht. Der ist meines erachtens nach im gesunden Mittelfeld eingestellt, eben nicht zu nass und auch nicht zu trocken.
    Die Dosierung von Stickstoff+ habe ich vor Tagen eingestellt und morgen ist der nächste Wasserwechsel dran, mal sehen wie sich das mit den Algen weiter entwickelt. Ich denke das ich in nächste Zeit reichlich investieren werde um weitere Korallen einzubringen. Fällt natürlich schwer bei Fadenalgen und Cyanos, aber ich sehe sonst keinen Ausweg.
    Sag mir doch bitte mal welche Strömungsleistung Du im Beckln hast und womit diese produziert wird.

    MfG

    Mark

    Einmal editiert, zuletzt von ReefMark (25. Mai 2013 um 20:16)

  • Hallo Mark,

    ich habe 4 Tunze nanostream 6055 gesteuert über Tunze Wavecontroller 7096 Wellensimulation mit nächtlicher Reduzierung der Pumpenleistung auf 30-50 %.
    Ich füttere am Morgen etwas Flockenfutter, und am Abend Frostfutter langsam über etwa 1 Stunde verteilt (dafür nehme ich mir die Zeit). Trotzdem ist mein Abschäumer immer in Betrieb.

    NO3=2-3 mg und PO4=0,01 diese Werte eigentlich schon über Monate konstant.

    Gruss Wolfy

  • Hallo Mark,

    dein Becken ist noch relativ frisch. Außerdem ist der Bestand an Korallen noch mehr als dürftig. Das Wachstum der Fadenalgen resultiert aus meiner Sicht daraus, dass du noch zu viele freie Siedlungsflächen hast, die die Algen natürlich gerne nutzen. Das Problem bei Fadenalgen ist, dass sie auch bei guten Wasserwerten wachsen, wenn keine Konkurrenz ihnen den Platz und die Nährstoffe streitig macht.
    Für meinen Geschmack braucht es im jetzigen Zustand deines Beckens keine Zusätze und erst recht keine Spurenelemente. Die wenigen Korallen bekommen alles notwendige aus einem regelmäßig durchgeführten Wasserwechsel. Am besten wöchentlich. So sparst du eine Menge Geld, die du dann in schöne Korallenableger investieren kannst. :winking_face:
    Parallel solltest du regelmäßig die vorhandenen und nachwachsenden Fadenalgen mit einer Pinzette o. ä. abzupfen.

    Wenn es mein Becken wäre, würde ich:
    1. alle Zusätze weglassen, Wasserwerte kontrollieren, ggf. Calcium+Magnesium anpassen
    2. wöchentlicher, regelmäßiger ! Wasserwechsel von 2,5%
    3. Fadenalgen von Hand zupfen und zupfen und zupfen. Diese langen Fäden fressen weder Schnecken, noch Einsiedler, noch Zebrasoma
    4. Korallenbestand deutlich aufstocken (um die Kosten im Rahmen zu halten, stell doch eine Anfrage ins Suche-Board. Es gibt doch genug Leute, die auch günstig ihre gut wachsenden Korallen teilen würden)

    Und dann wird das. =) Nicht von heute auf morgen, aber Weihnachten kannst du dich schon über dein hübsches Riff freuen. :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Ina

  • Hallo Ina

    Sorry aber deine Aussage ist falsch, Fadenalgen dieser Art zeigen immer eine Eutrophierung vor allem in Bezug zu Phosphaten an. Nur weil diese nicht nachweisbar sind heisst das nicht das sie nicht da sind.


    Du musst schauen das du dein Becken voll bekommst, dein PH Wert erhöhst und zudem Sand und Steine Stück für Stück austauscht damit du das Po4 auch aus dem Becken bekommst. eine zeitgleiche Anwendung von Adsorbern ist hilfreich, zudem solltest auch mal den Schäumer prüfen ob er fürs Becken geeignet ist.
    Gruss Claude

  • Hallo Ina,

    Zitat

    Original von Ina Fischer
    Die wenigen Korallen bekommen alles notwendige aus einem regelmäßig durchgeführten Wasserwechsel.

    Das schreibst Du immer, und jedesmal frage ich mich, woher Du das weißt? Die Fadenalgen ziehen bei dem Dominanzwachstum keine Spurenelemente raus, die den Korallen dann fehlen? Und die Bakterien in seinem Becken verbrauchen auch keine Spurenelemente?

    Zitat

    Am besten wöchentlich. So sparst du eine Menge Geld, die du dann in schöne Korallenableger investieren kannst. :winking_face:

    Ein Wasserwechsel kostet viel Geld! Da ist jede Spurenelementlösung billiger und arbeitet gezielter und spezifischer.

    Sorry, Claude, dass ich hier in Deinem Board rumtobe, aber das würde mich mal interessieren. Hoffe, das ist okay!?

    Grüße
    Jörg

    H Hersteller

  • Hallo Jörg

    Kein Probs schreib was du denkst. Ich weis ehrlich gesagt auch nicht was mancher Tipp hier soll. Hier sind einfach über Monate zuviele Nährstoffe rein und das wars, raus damit, einige neue Lebende Steine , neuer Sand , und besetzten und das Problem ist vom Tisch.
    Die Spurenelemente um die es ging sind für die Balling Light Methode wichtig und es macht überhaupt keinen Sinn diese nun nicht zu dosieren.

    Gruss

  • Hallo zusammen ,

    @ Jörg

    naja , natürlich kostet wasserwechsel geld , aber kann man sich das einsparen , wenn man spuris zugibt ?

    @ Claude

    woher folgerst du , das dem becken zuviele nährstoffe zugefügt wurden , nitrat war immerhin bei nn , bevor es zudosiert wurde (=eutrophierung) , phosphat mag ja möglich sein ist vorhanden ,deshalb braucht man sich aber nicht gleich einen neuen as kaufen

    ich würde in diesem becken auch keine spuris dosieren , die algen die da drin sind , bringen meiner ansicht nach kein defizit zustande , und die paar korallen , die da sind ,schon gar nicht
    wenn da wirklich phosphat in den steinen oder sand ist , und das dosierte nitrat nicht weg ist , gibt das ein mit zusätzlicher spurizugabe ein paradies für algen , und zwar in erster linie für die schäbbigen :winking_face:

    guckt doch mal die eingestellten bilder an , die steine sehen doch gut aus , die algen sitzen hauptsächlich an den pumpen (wieviel phosphat mag da wohl eingelagert sein :D) und oben im becken , wo viel licht ist :winking_face:

    ansonsten bin ich natürlich einig , da sollten mehr korallen rein , am besten weiche , die schnell wachsen

    mfg

    Thomas

  • Ein Wasserwechsel kostet viel Geld! Da ist jede Spurenelementlösung billiger und arbeitet gezielter und spezifischer.


    ... was zu beweisen wäre!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo Thomas

    Wie ich schon geschrieben habe, sollten dem Becken auch keine zusätzlichen Spuren zudosiert werden, Die zum Balling Light gehörenden Elemente sollte aber in die Lösung. Dies ist wichtig.

    Ich habe bisher nur das erste Bild gesehen , das zweite sieht schon lange nicht mehr so schlimm aus da haste recht

    Wenn der Schäumer wegen Frofu zusammenbricht dann würde ich als erstes an den rangehen, nur weiss ich ja nicht welcher es ist, aber es ist ein effektiver Weg

    Gerade an Pumpen, bestimmten Kunststoffen und Weichmacher lagern sich entsprechende Stoffe ab
    daher ist das schon normal.

    Gruss

  • Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Zu beweisen wäre doch mal, das man mit dem Wasserwechsel ausreichend Spurenelemente nachdosiert, wie es immer so schön von vielen Leuten behauptet wird...

    Hallo Joerg ,

    naja man weiss es eben nie so ganz genau , Armin Glaser hat ja in seinem buch eine langjährige messung seines aqua publiziert , das nur mit ww , ohne zus.spuris , betriben wurde , und so gut wie alle gemessenen werte lagen deutlich ÜBER dem niveau natürlichen meerwassers , was messungen von anderen aquas bestätigte.

    es kommt eben auf das becken an , ob eine zugabe sinnvoll ist oder nicht , das hier aufgezeigte ist meiner meinung nach ein paradebeispiel dafür , wo es keinen sinn macht
    allzu oft wird versucht , andere probleme mit spurizugaben zu lösen , was dann häufig nach hinten losgeht

    @ Claude

    welche spuris sind denn bei bei balling light so wichtig zuzugeben, woher weiss man denn, das diese sonst im becken fehlen ?

  • Hi Thomas,

    ja, wenn es sein eigenes Becken war, dann hatte wenn ich mich recht erinnere Armin auch 1 mg/L Phosphat im Wasser. Wenn man den Mikronährstoffgehalt mit dem Makronährstoffgehalt in Relation setzt, dann passen die Messwerte auch wieder zusammen. Wenn er die Angaben aus dem Meer mit dem Faktor für die Phosphatanreicherung hochgerechnet hätte, würden da auch andere Werte stehen.

    Warum haben denn Spurenelementlösungen oft einen positiven Effekt auf das Aquariensystem, wenn auf der anderen Seite argumentiert wird, dass alles im Salz vorhanden ist?

    Von meinem Ansatz her sollte ein Meersalz so sauber wie möglich sein, dann kann man mit einer Spurenelementlösung gezielt Nährstoffe zudosieren.

    Wichtig ist, dass man immer den individuellen Fall anschaut.

    Ich habe Ina mit Claudes Einverständnis angesprochen und würde gerne genau von ihr wissen, warum Sie in jedem Fall und für jedes Becken immer wieder das gleiche sagt. Es wird hier leider immer auf Herstellern wie Claude oder auch mir rumgehackt und in genau diesem Fall von Ina als Mitglied des Forenteams in Claudes eigenem Forum davon abgeraten, seine Produkte zu nutzen. Das finde ich schonmal nicht okay, das muss aber Claude wissen, wie er darauf reagiert. Was aber die Salzhersteller in ihre Sachen reinmischen, und das niemand im Handel freiwillig einem Kunden zu weniger Wasserwechsel raten würde, weil das schlecht fürs Geschäft ist, das ist im Rahmen von Inas low-budget Aquaristik aber völlig okay? Hmm. Ich wundere mich da immer sehr drüber, warum hier bei zwei Produkten mit wie behauptet theoretisch gleicher Zielsetzung mit zweierlei Mass gemessen wird.

    Jörg

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Ich habe Ina mit Claudes Einverständnis angesprochen und würde gerne genau von ihr wissen, warum Sie in jedem Fall und für jedes Becken immer wieder das gleiche sagt. Es wird hier leider immer auf Herstellern wie Claude oder auch mir rumgehackt und in genau diesem Fall von Ina als Mitglied des Forenteams in Claudes eigenem Forum davon abgeraten, seine Produkte zu nutzen.

    Also Jörg, um eins mal klarzustellen: Ich hacke weder auf dir noch auf Claude noch auf deinen oder seinen oder den Produkten von sonst jemandem herum! Ich rate auch nicht davon ab, die Produkte von dir oder von Claude zu benutzen. Das ist niemals meine Intention. Wenn es bei Claude den Anschein gemacht hat, dann entschuldige ich mich dafür.

    Ich weiß nur, dass es für Anfänger einfach total verwirrend ist, wenn das Aquarium Probleme macht und die verschiedensten Ratschläge kommen. Ich beschreibe dann einfach nur, was ICH machen würde, wenn es MEIN Becken wäre. Weder verunglimpfe ich Produkte von irgend jemanden, noch habe ich die Weisheit mit Löffeln gefressen. Tausend Wege führen nach Rom und die Diskussion für oder gegen diesen oder jenen Zusatz wird bis ans Ende der Zeit geführt werden. Das gleiche gilt für Technikbecken ja oder nein oder Löwenzahn, Gurke und Salat für Doktorfische ja oder nein.

    Ich mache regelmäßige Wasserwechsel und benutze keine Zusätze. Das liegt aber an mir und meiner persönlichen Art meine Becken zu führen. Jeder hat einen anderen Anspruch bzw. ein anderes Ziel. Meine Becken laufen ohne größeres Zutun, alle Fische sind gesund, meine Korallen wachsen und ich habe relativ wenig Arbeit. Als Bauingenieurin mit einem entsprechend ausgefüllten Tagesablauf habe ich leider nicht die Zeit, mich den ganzen Tag nur um meine Becken zu kümmern. So gerne wie ich das täte, muss ich das Geld für meine Low-Budget-Aquaristik auch irgendwie verdienen. =)

    Meine Wasserwerte sind seit 2,5 Jahren konstant. Das ist meine Erfahrung, die ich hier wiedergebe. Das bedeutet nicht, dass ich auf jemandem aus dem Forum herumhacke.

    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    ...das ist im Rahmen von Inas low-budget Aquaristik aber völlig okay? Hmm. Ich wundere mich da immer sehr drüber, warum hier bei zwei Produkten mit wie behauptet theoretisch gleicher Zielsetzung mit zweierlei Mass gemessen wird.


    Ich messe nicht mit zweierlei Maß. Ich schildere, wie ich das betreffende Becken führen würde, wenn es meins wäre. Was der einzelne für sein Becken daraus zieht liegt außerhalb meiner Macht. Ich kann nur Tipps geben.
    Für mich ist immer das Ziel, ein langfristig stabil stehendes Becken zu schaffen. Das kann sowohl mit als auch ohne die Zugabe von Spurenelementen erfolgen. Das ist eine Frage der Einstellung. Nur für einen Weg sollte man sich auf lange Sicht entscheiden. Und damit hat der Anfänger aufgrund der verschiedenen Empfehlungen häufig Probleme.

    Claude, es tut mir leid, wenn du das Gefühl hattest, dass ich deine Produkte negativ darstelle. Das war und ist niemals mein Ziel.
    Sorry dafür.

    Viele Grüße,
    Ina

  • Hallo Joerg ,

    von phosphat steht da nichts , aber o.k. , zu hohen phosphatwerten passen die hohen spuriwerte ,wieso ist das relevant ,darum geht es doch hier gar nicht ?
    Oder gibt es da eine automatik (noch nie gehöhrt , lerne aber gerne dazu) , das ein hoher phosphatwert zu erhöhten spuriwerten führt ?
    Ich kann aber auch in diesem falle nicht sehen , das dies eine rolle spielen könnte,( nicht einmal theoretisch )
    Armins messung zeigen , das durchaus mit ww (zumindest) genügend spuris zugefügt werden.(können)
    Was sich mit meinen und anderens erfahrungen deckt.

    Was natürtlich nicht heissen muss , das eine spurizugabe in JEDM falle überflüssig ist , das muss man eben an dem jeweiligem becken , von technik und bestaz, ,abhängig machen.

    Was meersalze angeht , so wissen wir , das sie im besten falle so sauber wie bezahlbar sind , aber nie so sauber wie möglich , weil das zu teuer wäre ...

    Ich arbeite auch nicht mit spuris (hat mir immer nur probs mit cyanos gebracht) , ich betreibe aber nun seit einigen monaten ein becken ausschliesslich mit natürlichem meerwasser (an mir verdienen noch nicht einmal die salzhersteller :D) , bin aber mal gespannt , wann und ob es da ev.mal eng wird.

    mfg

    Thomas

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    3 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (27. Mai 2013 um 14:06)

  • HI,


    es gibt kaum schöne Becken, welche ohne Spurenelemente auskommen. Es gibt aber einige schöne Becken, bei denen wird fast kein Wasserwechsel gemacht. Wenn du die Po4 und Stickstoff reduzierst, haben die Algen schlecht Karten. Nur mit Wasserwechsel wird dein Becken nicht schöner.

    Gruß,
    Dietmar

    283x130x87

  • Entschuldige, Ina, das mit dem Rumhacken war jetzt nicht auf Dich bezogen, sondern verallgemeinert. Das Wort "Wundermittel" wird allerdings auch von Dir regelmäßig und gerne geschrieben, und die Art und Weise, wie Du mit dem Wort umgehst, implizierst Du beim Leser, dass Du hier nur Geldmacherei vermutest, und das finde ich nicht ganz fair. Egal, das wird hier offtopic und ist eben auch nicht mein Board.

    Meine Frage selbst hast Du aber immer noch nicht beantwortet. Das Dein Becken so gut läuft, wie Du es mit sicherlich gutem Geschick und Erfahrung betreibst, stelle ich Dir nicht in Abrede. Es gibt aber auch Aquarianer, darunter auch neueinsteigende Anwender, die sehr extreme Filtermethoden betreiben und ohne eine Zudosierung einfach nicht funktionieren. Es gibt Meersalzmischungen, die nur sehr geringe Spurenmetallverunreinigungen aufweisen, damit ist der Wasserwechsel hinsichtlich einer Nährstoffversorgung sogar eher kontraproduktiv.

    Zu dem Aquarium hier, um das es eigentlich ja geht, spielt eine grundlegende Mikronährstoffversorgung sehr wohl eine wichtige Rolle. Die muss aber von der Dosis her angemessen und konstant sein, und das ist das, was Claude sagt. Ein Wasserwechsel mit einer von mir aus an dieser Stelle angenommenen Spurenelementdosis, liefert nach Deiner Arbeitsroutine einmal die Woche schlagartig Nährstoffe. Wichtig wäre aber, dass das täglich geschieht, in einer entsprechend geringen aber verfügbaren Dosis, weil dadurch die Korallen auch auf der Höhe ihrer physiologischen Leistungsfähgikeit bleiben.

    Natürlich muss Konkurrenz geschaffen werden, da ist Deine Empfehlung absolut richtig und zwingend notwendig, gleichzeitig muss aber gewährleistet sein, dass die Korallen versorgt sind. Nur dadurch können sie kompetitiv genug sein, um die Algen langfristig zu verdrängen. Auch wenn natürlich die Algen mit von der Spurenelementdosierung profitieren, wäre es ein falscher Ansatz, die Algen "auszuhungern", weil darunter auch die Korallen leider und sich eben nicht durchsetzen können. Ich denke, dass Claude hier ähnlicher Ansicht ist.

    Jörg

    H Hersteller

  • Hi Dietmar ,

    du hast nicht ganz unrecht , nun kommt es wieder drauf an , wie definiert man "ein schönes becken" ?

    Normalerweise sind damit riffbecken mit starkem korallenbesatz gemeint,mit grossen stöcken , die schnell wachsen , wobei am licht selten gespart wird.Normalerweise gepaart mit anderer kräftiger technik.
    Das sind beispiele , wo spuris sinn machen .

    Es ist aber doch nicht so , das man nur genügend spuris in sein becken reinkippen muss , damit es mal "schön" wird ?

    mfg

    Thomas

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (27. Mai 2013 um 14:20)

  • Zitat

    Original von Thomas Engelsvon phosphat steht da nichts , aber o.k. , zu hohen phosphatwerten passen die hohen spuriwerte ,wieso ist das relevant ,darum geht es doch hier gar nicht ?
    Oder gibt es da eine automatik (noch nie gehöhrt , lerne aber gerne dazu) , das ein hoher phosphatwert zu erhöhten spuriwerten führt ?

    Hi Thomas,
    wenn Du das Buch vorliegen hast, schau mal bitte die Seite links neben der Tabelle (S. 126), da steht von Armin geschrieben folgendes:

    "[...] Hierzu wird der Phosphatgehalt eines Organismus, im Beispiel eine Diatomee, mit seinem Gehalt an Spurenelementen in Beziehung gesetzt. Niedriges Phosphatangebot hieße in diesem Fall auch niedriges Spurenelementangebot."

    Und das gilt auch umgekehrt. Armin diskutiert in diesem Rahmen das Redfield-Verhältnis, was ich zwar überhaupt nicht mag, aber egal, es geht um die Verfügbarkeit von Nährstoffen, und nicht darum, ob und auf welchem Niveau sie messbar sind. Je höher der Stickstoff und Phosphorgehalt ist, desto schneller limitieren Spurenelemente das Wachstum. Wenn Du z.B. viel Phosphat hast, dann machst Du es Algen und Korallen schwer, wenn Du Stickstoff runterziehst. Oder umgekehrt, wenn Phosphat niedrig ist und Du Stickstoff dosierst, dann erzeugst Du auch eine Blockade in der Nährstoffverfügbarkeit, obwohl Du noch das limitierende Nährelement nachweisen kannst. Und so stellen sich auch diese Verhältnisse zwischen Makro- und Mikronährstoffgehalt ein.

    Das Armin eben den Makronährstoffgehalt in seiner publizierten Analyse nicht darstellt, ist auch nicht korrekt, weil es eben genau wie hier passiert absolute Werte miteinander vergleicht. Ich weiss nur von Armin selbst, dass er immer in seinem Becken hohe Werte hatte, und ich glaube auch aus einem Vortag von ihm zu wissen, dass das sein eigenes Aquarium war.

    Grüße
    Jörg

    H Hersteller

  • Hallo Joerg ,

    ich habe mir das natürlich schon genau angeschaut , bevor ich es zitiert habe :winking_face:

    das was du dazu schreibst , ist aber auch nur ein beispiel/erklärung , unter welchen voraussetzungen was warum und wie passiert , in diesem falle immerhin in einem funktionierendes becken ( ? nehm ich mal an ,das Armin kein mistbecken über mehrere jahre betreibt , auch wenn der phosphatgehalt reichlich hoch war ) ,ohne spurizugabe ausser ww.

    Wie würde es denn in einem solchem becken MIT spurizugabe aussehen ?

    mfg

    Thomas

  • Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Entschuldige, Ina, das mit dem Rumhacken war jetzt nicht auf Dich bezogen, sondern verallgemeinert. Das Wort "Wundermittel" wird allerdings auch von Dir regelmäßig und gerne geschrieben, und die Art und Weise, wie Du mit dem Wort umgehst, implizierst Du beim Leser, dass Du hier nur Geldmacherei vermutest, und das finde ich nicht ganz fair.


    Jörg, ich vermute hier keine "Geldmacherei". Ich weiß, dass viele tolle Becken mit einem ausgeklügelten Spurenelemente-System wunderbar laufen. Das stelle ich nun wiederrum nicht in Abrede. Ich kann bei diesem Thema nur nicht mitreden. Ich habe mich eben entschieden, meine Becken erst einmal ohne Zusätze zu betreiben. Ich sperre mich nicht dagegen, wenn ich es für notwendig erachte, auf bestimmte Mittel zurückzugreifen. Bis jetzt habe ich aber noch keinen Anlass gesehen. Dieses hängt sicherlich mit verschiedenen Faktoren zusammen: Zusammenstellung des Korallenbesatzes, Fischbesatz, Art und Menge der Fischfütterung...

    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Es gibt aber auch Aquarianer, darunter auch neueinsteigende Anwender, die sehr extreme Filtermethoden betreiben und ohne eine Zudosierung einfach nicht funktionieren. Es gibt Meersalzmischungen, die nur sehr geringe Spurenmetallverunreinigungen aufweisen, damit ist der Wasserwechsel hinsichtlich einer Nährstoffversorgung sogar eher kontraproduktiv.


    Dem habe ich nichts hinzuzufügen.


    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Natürlich muss Konkurrenz geschaffen werden, da ist Deine Empfehlung absolut richtig und zwingend notwendig, gleichzeitig muss aber gewährleistet sein, dass die Korallen versorgt sind. Nur dadurch können sie kompetitiv genug sein, um die Algen langfristig zu verdrängen. Auch wenn natürlich die Algen mit von der Spurenelementdosierung profitieren, wäre es ein falscher Ansatz, die Algen "auszuhungern", weil darunter auch die Korallen leider und sich eben nicht durchsetzen können.


    Ich würde die Algen in dem Sinne nicht aushungern, sondern verdrängen wollen. Einmal durch künstlichen Fraßdruck durch den menschlichen Eingriff (Auszupfen) und die Erhöhung des Korallenbestandes, um eben die Dominanz der Fadenalgen langsam aber sicher zu schmälern.

    Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass du dich bitte nicht immer durch mich angegriffen fühlst. Jeder hat seine Philisophie an die Sache heran zu gehen. Das ist doch das wunderbare. Ich habe mich für einen Weg entschieden, du für einen anderen. Jeder dieser Wege hat seine Berechtigung, wenn das Ergebnis stimmt. Auch bzw. gerade durch Diskussionen wie die vorangegangene werden Anfänger eine Menge lernen.

    Friede? :smiling_face_with_sunglasses:

    Viele Grüße,
    Ina

  • Zitat

    Original von Ina Fischer
    Für mich ist immer das Ziel, ein langfristig stabil stehendes Becken zu schaffen. Das kann sowohl mit als auch ohne die Zugabe von Spurenelementen erfolgen. Das ist eine Frage der Einstellung. Nur für einen Weg sollte man sich auf lange Sicht entscheiden. Und damit hat der Anfänger aufgrund der verschiedenen Empfehlungen häufig Probleme.

    Hallo Ina ,

    das sehe ich ein bischen anders , was anfangs durchaus oft noch mit ww regulierbar ist , kann auf lange sicht durchaus knapp werden , und deshalb sollte man durchaus mehrere wege offenhalten und sich nicht auf ein ding versteifen :winking_face:

    es ist im grunde wie mit balkonpflanzen , wenn man sie umtopft , wachsen sie erstmal ne zeitlang gut , am ende muss man aber doch düngen , oder man kommt aus dem umtopfen nicht mehr heraus :grinning_squinting_face:

    mfg

    thomas

  • Zitat

    Original von Thomas Engels
    Wie würde es denn in einem solchem becken MIT spurizugabe aussehen ?

    Wenn sich bestimmte Parameter wie Färbung oder was auch immer mit einer Spurenelementzugabe trotz dieses analytischen Befunds verbessern, dann würde das dafür sprechen, dass die Mikonährelemente oder Spurenmetalle in einer schlecht verwertbaren Form vorliegen, und die aus der Spurenelementlösung eben wirksamer sind. An sonsten erkennt man Spurenelementüberdosierungen ja immer sehr schnell an einer Gewebeeindunklung, Entwicklung von Algen, Scheibenbelag, etc. Das kann man ja pauschal nicht sagen, was passiert wäre, wenn Armin dann auch noch Spurenelemente dosiert hätte. Armin hatte glaube ich bei seinem Becken auch Abschäumeradsorbat gemessen und konnte hier vermehrt Eisen feststellen. Seine Schlußfolgerung war: Abschäumer ziehen Eisen aus dem Becken. Für sein Becken stimmte das, weil bei einem hohen Phosphatgehalt Eisen leicht ausfällt und eben in partikulärer Form abgeschäumt wird. In anderen Becken hätte sich das ggf. nicht so dargestellt. In der Wissenschaft sind Messungen und Dikussionen darüber immer relativ zu betrachten und stellen sich in Abhängigkeit von den experimentellen Rahmenbedingungen in einem spezifischen Fall eben so dar. Das heißt aber nicht, dass es immer so ist.

    Das alles kommt aber auf die Frage, wie sie hier schon formuliert wurde, an, was ein schönes Riffaquarium ist? Garantiert hat Armin bei 1 mg/L Phosphat keine hellweiße Acropora echinata mit roten Spitzen gepflegt. Aber das muss man ja auch nicht. Ich weiß von einer lila Stylophora, die unter diesen Bedingungen in seinem Becken gut wuchs.

    Mein ursprünglicher Punkt ging auf die auf mich absolut wirkende Aussage von Ina zurück, dass ein regelmäßiger Wasserwechsel alle notwendigen Stoffe dosiert. Und das will ich nicht so stehenlassen. Es gibt die alten Untersuchungen von Shimek mit sehr variablen Spurenmetallkonzentrationen in Meersalzmischungen, die bis heute in der Form nicht mehr durchgeführt wurden. Die Hersteller machen ihre eigenen Analysen, die sie aber eben nicht veröffentlichen. Ich weiß nicht, welches Salz und welches Ausgangswasser Armin damals benutzt hat. Und hier ist zumindest im Buch nur eine Analyse dargestellt, die doch überhaupt nicht grundsätzlich auf andere Becken übertragen werden können.

    Manche Aquarien sind volldekoriert mit Wandverkleidungen, in anderen Becken stehen nur zwei Säulen, darüber ergibt sich doch schon ein komplett unterschiedlicher Bedarf.

    Jörg

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von Ina Fischer
    Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass du dich bitte nicht immer durch mich angegriffen fühlst. Jeder hat seine Philisophie an die Sache heran zu gehen. Das ist doch das wunderbare. Ich habe mich für einen Weg entschieden, du für einen anderen. Jeder dieser Wege hat seine Berechtigung, wenn das Ergebnis stimmt. Auch bzw. gerade durch Diskussionen wie die vorangegangene werden Anfänger eine Menge lernen.

    Friede? :smiling_face_with_sunglasses:

    Viele Grüße,
    Ina

    Ina,
    natürlich haben wir Frieden, nur weil man mal diskutiert, heißt das doch nicht, dass gleich Unfriede herrscht. Mir lag das eben schon mehrfach quer im Magen und jetzt habe ich es halt mal angesprochen, und danke Claude auch dafür, dass das hier bei ihm passiert. Und auf das von Dir Gesagte können wir uns natürlich gerne einigen. Nichts für ungut. Ich würde mir von Dir gerne wünschen, dass Du nicht grunsätzlich davon ausgehst, dass alle Aquarien so funktionieren wie Deins. Auch Neueinsteiger können Riffaquarien haben, die einen Spurenelementmangel aufweisen. Die Notwendigkeit einer Spurenelementdosierung ergibt sich schließlich nicht darüber, wie erfahren oder unerfahren ein Anwender ist.

    Liebe Grüße
    Jörg

    H Hersteller

  • Moin,

    ich freue mich ja, das meine Anfragen hier eine so lebhafte Diskussion hervorgerufen haben. Allerdings sollte es nicht das Ziel sein, das hier in irgendeiner Form ein "Streit" vom Zaun gebrochen wird...

    Bei mir sind jetzt auch fast alle Klarheiten beseitigt. :ylol

    Erstmal @ Claude, als Abschäumer nutze ich einen BubbleMagus BM155 pro. Der erfüllt m.E. nach sehr gut seinen Dienst. Das bei Gabe von Frostfutter die Schaumbildung zusammenbrechen kann, lässt sich einschlägiger Literatur ja mehrfach entnehmen. Da dies bei meinem Becken der Fall ist, läuft dieser nur Nachts.
    Ich werde den Balling - Light Lösungen auch weiterhin die Spurenelemente zugeben, da ich jetzt einen Kanister OHNE getestet habe. Und die Algen sind nicht mehr und auch nicht weniger geworden.

    Ich denke mit einem 15%igen Teilwasserwechsel alle zwei bis drei Wochen kann man nichts falsch machen oder? Dabei werden selbstverständlich so viele der Algen wie möglich mit entfernt, um einen künstlichen Fraßdruck zu erzeugen.

    Auch meinen Korallenbestand werde ich zeitnah um einiges aufstocken...

    Allerdings gibts es für mich derzeit keine Option, den Sand und mein komplettes Lebendgestein, wenn auch nur nach und nach, auszutauschen. Dies ist meiner Meinung nach einer der dramatischsten ( und nebenbei auch teuersten )Eingriffe in so ein Biotop und ich denke es sollte auch ohne diesen Schritt möglich sein, ein erfolgreiches Becken zu betreiben.

    Wie gesagt, der Korallenbestand wird demnächst stark anwachsen, da werde ich sicher auch auf Claudes Seite hängen bleiben. Vielen Dank erst einmal für Eure Hilfe und Mühe!

    Gruß Mark

  • Hallo Claude ,

    warum um gottes willen soll er denn den vorhandenen korallenbesatz entfernen ?

    und die steine , die noch nicht einmal ein jahr stehen ,und überhaupt nicht veralgt sind ?

    das der nährstoffeintrag höher als der austrag ist , dürfte an der zugabe von nitrat liegen , alles andere sind doch nur spekulationen ... das die schaumbildung vom as zeitweise zusammenbricht , dürfte am fettgehalt des futters liegen , deshalb kann der as doch rundum laufen, egal welche marke

    die spuris , die bei balling light folgen , sind auch nicht ganz ohne (zumindest der beschreibung nach)

    am besten noch reichlich ww dazu machen - nicht schwer zu erkennen , wem hier in der summe deiner ratschläge am besten gedient ist ...

    Gruss

    Thomas

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (27. Mai 2013 um 19:12)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!