Literzahl für Rückförderpumpe

  • Hallo,

    mich würden Eure Meinungen interessieren. Welche Literzahl sollte eine Rückförderpumpe für mein neues Becken 80 x 80 x 70 cm insofern ca. 448 Liter haben.
    Verrohrung druckseitig ist entweder 32 oder 25 iger Rohr geplant.
    Rücklauf 50 und Notablauf 32 iger Rohr.

    Die Steighöhe zwischen Pumpe und Auslauf wird ca. 160 cm betragen.

    Ich besitze noch eine 6500 Red Dragon, von meinem alten Becken. Würde diese passen, oder sollte ich besser auf eine 3500 oder 5000 Mini Red Dragon umsatteln.

    Im Becken werde ich 2 x 6055 von Tunze intervallgesteuert und eine 6045 von Tunze einsetzen.

    Gruß
    Guido

  • Hi Guido

    Ich würde die RD 6500 weiter benutzen, und Druckseitig einen Kugelhahn
    zum regulieren einbauen.

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • OK, dann werde ich wohl die RD 6500 nutzen.
    Aber dann mal anders gefragt. Wieviel Liter sind denn sinnvoll über die Rückförderpumpe zu fördern. Ich meine natürlich gezogen auf mein Becken mit 448 Liter.
    Oder einfach per Gefühl, wenn die Strömung im Becken am Auslass zu stark sein sollte ?

    Gruß

    Guido

  • Hallo Guido

    Sinnvoll sind mE. je nach Besatz und Abschäumer 3-4x der Beckeninhalt.

    Gruss
    Lidia

  • Das doppelte von der AS Pumpenleistung, mehr macht ökonomisch keinen Sinn.
    Ist allerdings wie bei Dir schon eine RD 6500 vorhanden, dann setz diese ein.

    mfG Jörg

  • entweder du drosselst die Pumpe oder setzt einen kleineren Läufer ein. Mit voller Leistung wird der Notablauf auf jeden Fall zu klein sein.
    Druckseite 32, sollte bei der 6.5er nicht kleiner sein. Ich würde bei dem kleinen Becken überlegen den Auslauf im Becken zu teilen dann kannste die Strömung besser verteilen.

  • Hi,

    1,60 m Steighöhe? Echt? Da ist die Drossel ja fast eingebaut :winking_face:
    Ich würde da nix begrenzen und allenfalls beim Einlauf ins Becken der Strahl aufsplitten. Nimm 32er für die Strecke und Bögen statt Winkel.

    Und der Notablauf reicht locker, bei der Steighöhe...außerdem dürfte der Hauptablauf nie komplett zu sein. Das wird wohl reichen:
    Heber Fördermenge in m³/h = ca. 50.000 x (Höhendifferenz in m x Radius in m)².

    Das mit dem Abschäumer sehe ich auch anders...umso mehr Umlauf Du hast, umso mehr Dreck führt man am Abschäumer vorbei. Klar, es ist eine Abwägung mit Energieverbrauch.


    Viele Grüße,
    André

    2 Mal editiert, zuletzt von andrePankraz (24. Dezember 2012 um 09:14)

  • ich habe selbige Pumpe im Einsatz mit einem 50er Ablauf bei einer Förderhöhe von 1,55m und kann nur von der Praxis berichten.
    Aber soll jeder selber seine Hütte fluten :wink

  • das mit dem Schäumer ist schon ok. Und wenn mehr am Ansaugstutzen vorbei kommt ist das gut aber wenn die Pumpe das nicht einsaugen kann geht es wieder ins Becken zurück ! Einziger Vorteil liegt beim Energielieferanten, denn der freut sich über jeden Verbraucher.

  • Das ist totaler Quatsch, bei 1 Meter Höhe schafft 40er über 11k l/h, sebst aufgetestet. Die Formal schätzt nur ab, aber passt schon.
    Bei 1,60 hoch und 32er kommste auf 28k l/h...jaja, fluten. Du hast wahrscheinlich auch 50er Glas. :winking_face:

  • Hallo!

    Um nochmal auf die Frage mit der Rückförderung zurück zu kommen.
    Ich hatte ein gebrauchtes Becken gekauft. Ich habe eine EHEIM compact 5000+ als Rückförderung die auf voller Leistung läuft.

    Mein Zulauf ist ein 25er Rohr und der Ablauf "nur" ein 32er Rohr. Ich habe einen ZAC Pegel Plus, der die Rückförderpumpe abschaltet, wenn ein bestimmter Pegel erreicht ist, da ich keinen Notablauf habe.

    Die Röckförderpumpe kann ich drosseln, diese läuft aber im Moment voll. Wenn das ergonomisch keinen Sinn macht, dann könnte ich diese ja drosseln, oder?
    Ich habe halt PO4-Absorber, den Abschäumer und einen Pelletfilter im TB.

    Dann wäre auch der Ablauf etwas ruhiger, da er oft Luft zieht und es im Technikbecken dann das Blubbern gibt. Ablauf ist schon mit Kugelhahn angestaut, aber einmal geregelt, dass es leise ist, ist am nächsten Tag wieder anders, so dass man wieder nachregeln könnte. Das nervt auf Dauer.

    Freue mich auf Infos. Vielen Dank!

  • Hi Paulie,

    ein 32er Rohr reicht normalerweise bei 5k als Ablauf bei 1m aus sofern Du da keine weiteren Querschnittsverengungen drin hast.

    Was allerdings ungünstig ist:
    - Du hast einen Kugelhahn statt einem Schrägsitzabsperrhahn / Membranventil. Der ist zu grob für Feinregulierungen.
    - Du hast keinen Notablauf, der ist nicht nur für die "Not" da (wo Du Ersatz hast) sondern auch um einen geräuschlosen Ablauf für hohe Literzahlen hinzubekommen. Der Notablauf bietet Dir die Möglichkeit, eine Art oberen Anschlag für Deinen Wasserstand zu bilden, sodass immer etwas dort reinläuft und Du damit den Wasserstand nicht ganz so fein nachregeln musst.

    Beides in Kombination führt zusammen mit 5000 l/h zu Deinen Problemen, viel Spaß :winking_face:
    Bei etwa <3000 l/h kannst Du Dir mit Dingen wie Durso usw. behelfen, aber selbst dort ist es eine Fummelei.

    Ich würde 2 Dinge machen:
    Sowas hier nutzen: http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.php?products_id=6852
    Statt einem Kugelhahn an einer möglichst tiefen Stelle vor Technikbecken sowas: http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.php?products_id=6920 (evtl. lieber eine Nummer größer nehmen und verjüngen)

    Das Problem ist, von Deinem 32er bleiben dann noch weniger über und es könnte eng werden bei 5000 l bei <1m Höhendifferenz.

    Viele Grüße,
    André

    2 Mal editiert, zuletzt von andrePankraz (26. Dezember 2012 um 20:38)

  • ich würde mich bei der Durchlaufmenge im Technikbecken an der Literleistung der AS Pumpe orientieren.
    Mehr macht keinen Sinn, verschwendet nur Strom. Strömung im Becken kann man mit weniger Energieaufwand gut lösen.
    Die Ablaufmenge bzw. das Fassungsvermögen des Ablaufes ist auch abhängig von dem Druck der auf den Ablauf wirkt.
    Wenn Du jetzt den Hauptablauf an der Wasseroberfläche hast oder einen Durso zur Verhinderung von Ablaufgeräuschen
    verwendest, wird der Druck nicht ausreichen um die Wassermenge zu erfassen damit steigt der Pegel an und das BEcken läuft entweder über oder die Pumpe zieht Luft je nach Technikbecken.. Zudem bilden sich noch allerlei Röhrenwürmer etc. im Aulauf der zu einer weiteren Reduktion der Durchlaufmenge führt.
    Ob du die Pumpe auf der Druckseite mit einem Kugelhahn oder Membranventil in der Leistung reduzierst spielt keine Rolle.
    Die Kontrolle über einen Pegelwächter zu betreiben ist auch möglich. Ich würde versuchen die möglichen Fehlerquellen
    auch auf technischer Seite so weit wie eben möglich zu reduzieren.
    Die Ablaufverrohrung mit Notüberlauf macht keinen Sinn zumindest aus meiner Sicht nicht. Dann lieber eine Überlaufbox mit der du den Hauptablauf darstellst und den vorhandenen als Notablauf umfunktionieren.

  • Hi Paul

    Pankraz hat Dir diese Seite empfohlen ( http://www.shop-meeresaquaristik.de/prod...roducts_id=6852)

    das würde ich Dir auch vorschlagen, und Deine Eheim soweit drosseln, das der Ablauf dies ohne
    Probleme schafft.

    Gruß Ewald

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    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

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