Tm Np-bacto-balance

  • Hallo zusammen,
    nun tut sich bei mir auch wieder etwas. Leider zeigt sich bei mir nun auch ein sehr rascher Gewebeverlust bei Acropora. Das Bild ist gleich zu dem von Bernd. Es betrifft eine Koralle die seit ein paar Wochen bei mir ist und einen leichten Transport Schäden hatte ( aufgehellt durch Kälte). Sie wuchs eigentlich recht gut an und bekam wieder Farbe. Nun ist innerhalb von 2 Tagen fast nichts mehr da. :confused_face:
    Wenn ich meinen Test glauben darf, hab ich immer noch kein nachweisbares Nitrat im Becken. Bacto Dosierung aktuell 1,1 ml. Seit heute automatisch dosiert.

    Grüße
    Björn

  • Hi,
    Ich habe die Koralle zerlegt und die heilen Teile neu aufgeklebt. Mal abwarten. Anbei Bilder von der Koralle und dem Kalkskelett. Hab es auch einmal gegen Papier aufgenommen damit die Farbe besser zur Geltung kommt.

    Viele Grüße,
    Björn

  • Hallo Björn,

    das entspricht dem, was ich oben schon versucht habe zu zeigen, dunkles Braun, grünes Skelett.

    Ich zeige mal ein paar Korallen aus einem neu eingerichteten Becken, die sind bei uns teilweise deutlich heller geworden als in den alten Anlagen, vermutlich, weil die Mikrobiologie noch nicht so weit entwickelt ist wie in einer Anlage, die schon mehr als 10 Jahre steht.

    Aufnamen unter LED (Bilder 3 und 4) und HQI 250 W. Mir gefallen die Farben, auch wenn die Montipora in hellem Lachsrosa erscheint. Die meisten Korallen wurden erst vor kurzem mit einer Fliesensäge oder einem Universalwerkzeug ("Dremel") geteilt.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hi Hans-Werner,
    Die Farbe vom Gewebe ist etwas künstlich da man sonst kaum was erkennen konnte. Eigentlich ist die Koralle viel heller. Aber das Skelett ist wirklich grün, was man aber erst außerhalb des Beckens bemerkt. Ich dachte ich versuche das möglichst zu dokumentieren. Hoffentlich kann ich noch was retten. :frowning_face:

    VG
    Björn

    Edit: Das Gewebe ging über 48 h verloren. Heisst das die Algen siedeln so schnell dort oder waren schon dort?

    Einmal editiert, zuletzt von Nestor (17. Februar 2013 um 21:00)

  • Hallo Hans-Werner,

    was ist denn deine Vermutung, wodurch das Absterben der Korallen verursacht wird? Der Thread ist inzwischen aufgrund seiner Länge für den Leser unüberschaubar, aber ich vermute, dass du die dir zugetragenen Daten miteinander abgleichst. Gibt es Parallelen zwischen den betroffenen Becken, sodass man eine Empfehlung geben könnte, für welche Becken das Bacto-Balance eher nicht geeignet ist?

    Grüße
    Ingrid

    PS: Nach Rückgängigmachen der Dosiserhöhung hat sich das Polypenbild im kleinen Becken wieder verbessert.

  • Hallo Ingrid,

    im Grunde hat sich an meiner Einschätzung gegenüber der bisher geäußerten nichts geändert. Ich habe nur wenig Informationen, die über diesen Thread hinausgehen.
    Bei Bernds Korallen ist der Gewebsrückgang weitgehend zum Stillstand gekommen, Nitrat hat er jetzt bei 2 mg/l und Phosphat bei 0,05 mg/l. Ich denke, er sollte beim Nitrat noch weiter heruntergehen um hier zu einem Gleichgewicht zu kommen ohne Phosphat noch mehr zu erhöhen.

    Bei Björns Koralle kann man unter einem weißen Rand eine grüne Verfärbung sehen, auf einer Abbildung von Bernd sehe ich das Gleiche.

    Ich persönlich kenne exakt das gleiche Phänomen vom Einsetzen von Korallen in Aquarien mit wenig Phosphat und viel Nitrat, da ich im Jura-Museum die Aquarien bewusst so gefahren habe. Die betroffenen Korallen sind überwiegend schnellwachsende ästige Korallen, insbesondere bei Acropora-Arten ist eine dunkle, opake Färbung mit hoher Zooxanthellendichte im Gewebe typisch. Auch wenn die Korallen nicht braun sondern farbig sind, haben sie keinesfalls die transparente Farbe, wie man sie bei den Montiporas auf meinen Bildern sieht.

    Da die Ursache für die Probleme also eine rasche Absenkung der Phosphatkonzentration ist, werde ich ausprobieren, wie man diese eingrenzen kann. Dabei sollte es aber möglich bleiben, diese niedrige Phosphatkonzentration zu erreichen jedoch langsamer. In diese Richtung gehen meine Versuche.

    Im Moment kann ich nur dringend davon abraten, zusätzlich zum NP-BACTO-BALANCE Nitrat, Ammonium oder Aminosäuren zu dosieren wenn Phosphat unter 0,1 mg/l ist. Lediglich wenn Phosphat einseitig sehr hoch ist, wäre das eine Option.

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (18. Februar 2013 um 12:34)

  • Hallo zusammen,

    was ich versuche zu verstehen ist, wieso es erst nach 6-8 Wochen nun dazu kommt. In dieser Zeit ist die Koralle ja gewachsen, hat also ein Skelett im "nährstoffarmen" System gebildet. Wieso stirbt es dann auch? Eine Art Diffusion? Mikrobieller Bewuchs am Skelett durch welchen sich das Gewebe löst etc.?! Ich weiß gar nicht in wie weit das noch Forschungsgegenstand ist, mich interessiert es nur. :winking_face:

    Versteht es bitte nicht als provokant, nur wenn jemand Bacto Balance einsetzt, dann vielleicht eben genau zur Nährstoffsenkung. Wenn diese aber nun diesen Prozess in Gang setzt, dann wäre die Anwendung doch eingentlich in solchen Becken kontraindiziert, oder nicht?

    Viele Grüße,
    Björn

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Da die Ursache für die Probleme also eine rasche Absenkung der Phosphatkonzentration ist, werde ich ausprobieren, wie man diese eingrenzen kann. Dabei sollte es aber möglich bleiben, diese niedrige Phosphatkonzentration zu erreichen jedoch langsamer. In diese Richtung gehen meine Versuche.


    Hallo Hans-Werner,

    damit hast du meine Erfahrungen, die ich dir ausführlich dokumentiert hatte, aber nicht eingeschlossen. Und auch dieser Thread legt doch eher andere Schlüsse nahe:

    Verschlechterung nach Dosierung von Bacto Balance

    Wäre es nicht besser, auch für andere Theorien offen zu sein? Was spricht denn dagegen, anzunehmen, dass die Bakterien unverhältnismäßig von dem Mittel profitieren und die Ernährung der Korallen dabei zu kurz kommt?

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    ich bin ganz offen. Alleine, ich sehe kein wirklichen Anzeichen für eine mikrobiologische Beteiligung. Es wurde beispielsweise nicht von Brown Jelly berichtet, m. E. typisch für einen mikrobioligschen Angriff auf Korallen. Dagegen sagt mir meine Erfahrung, die Bilder sehen nach nährstoffreich gewachsenen Korallen aus. Dieser knubbelige Wuchs auf den ersten beiden Bildern, da kann man das Phosphat doch förmlich sehen und spüren, so empfinde ich es zumindest.
    Dann finden sich immer wieder diese grünen Skelette. Vielleicht sind das nun keine Cyanos sondern Bohralgen, die sehen auch so ähnlich aus, glaube ich. Das wäre zumindest eine mikrobiologische Beteiligung. Aber meine Erfahrungen dazu habe ich geschildert.

    Aber wo siehst Du ein Überhandnehmen von Bakterien? Es wird nicht von einem Zusammenhang zwischen Belägen an Scheiben und absterbenden Korallen berichtet. Woher nimmst Du Anhaltspunkte für bakterielle Ursache? Müssten dann die erkrankten Korallen infektiös sein, so wie bei manchen bakteriellen Erkrankungen in Riffen, oder nimmst Du ein allgemeines Überhandnehmen von Bakterien an? Welche Anzeichen siehst Du dafür?

    Tatsächlich hatte ich mit dieser Kohlenstoffquelle weit weniger Beläge an den Scheiben als mit anderen Kohlenstoffquellen und Anzeichen für eine bakterielle Schädigung der Korallen habe ich noch bei keiner Kohlenstoffquelle gesehen.
    Die oben gezeigten Korallen stehen in einem neu eingerichteten Becken, das alles andere als mikrobiologisch stabil und "gereift" ist, kein Anzeichen für eine bakterielle Erkrankung. Weshalb sollte ich Bakterien als Ursache annehmen?

    Gruße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,


    ich hab auch seit ca. 2 Monaten auf euer System umgestellt. Bis jetzt lief alles super aus meiner Sicht. Ich habe bis zur Maximaldosierung von 1ml/100L hochgefahren. Zusätzlich dosier ich das PRO Coral A- Elements neben Nyos Aminos und Coral Nektar.

    Jetzt habe ich in den letzten Tagen weiße Flecken bei meiner Montipora festgestellt. Polypen sind aber am restlichen Gewebe offen, beim Anblasen mit Wasser hat sich das Gewebe fetzenartig gelöst. Hinzu kommt dass sich in letzter Zeit solche grauen Algenbüschel wie im Bild bilden. Phosphat und Nitrat sind n.n.

    Kann dies mit der zu hohen Dosierung von 2ml auf ca. 200L zusammenhängt? Hab die Dosierung bereits seit 2 Tagen halbiert, mal sehen wie es sich entwickelt. (Bilder sind nur schnell keknippst und nicht optimiert, hoffe man kann was erkennen)

    Danke schonmal für Deinen Support, ist echt klasse was ich hier lesen konnte.

    Edit: noch ein zusätzliches Bild vom Polypenbil der roten Monti und der Stylophora Milka

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Es wurde beispielsweise nicht von Brown Jelly berichtet, m. E. typisch für einen mikrobioligschen Angriff auf Korallen. [...]
    Aber wo siehst Du ein Überhandnehmen von Bakterien?


    Hallo Hans-Werner,

    da du dich meiner Deutung, dass es sich in meinem Becken um RTN handelte, nicht anschließen magst, mir aber andererseits auch keine Erklärung für das Korallensterben geben kannst, habe ich einen Diskussionsthread dazu gestartet. Hier in diesem Thread würde es sonst zu unübersichtlich werden.

    Dokumentation eines Beckenverfalls

    Diskussion zum Beckenverfall

    Vielleicht hast du ja Lust, dich an der Diskussion zu beteiligen.

    An die anderen: Hans-Werner wurde am 4. Februar von mir per PN von meinen Problemen in Kenntnis gesetzt. Er hat im weiteren Verlauf auch einen großen Teil der Bilder zugeschickt bekommen. Die Problematik ist ihm also bekannt gewesen.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Sledi,

    die Aminosäuren halte ich, wie schon mehrfach geschrieben, für sehr ungünstig.

    Befindet sich die Montipora schon länger im Becken?

    Wie sind KH, Nitrat und Phosphat bei Dir?

    Hallo Bernd,

    ich bin nicht gewillt, den Tonfall, den Du anschlägst, weiter hinzunehmen, nicht hier. Wäre ich nicht der Meinung, man sollte das Produkt vorsichtig dosieren, würde ich nicht Deine anderen Beiträge stehen lassen.

    Hallo Ingrid,

    weshalb folge ich Deiner Vermutung nicht?

    Wie oben schon geschrieben, kenne ich die Kohlenstoffquelle schon länger und es hat sich gezeigt, dass sie gerade bakterielle Biofilme recht gering fördert.

    Dafür, dass die Probleme durch das Herunterfahren von Phosphat verursacht werden, gibt es hingegen sehr gute Anhaltspunkte, ausreichend, um ein Denkmodell zu konstruieren. Das Wachstum von Korallen wird in hohem Maße von Phosphat beeinflusst und zwar positiv, wie auch hier in wissenschaftlichen Versuchen belegt wird. Meine Erfahrungen sind aus einem niedrigeren Bereich, entsprechen dem aber: Korallen wachsen um so langsamer an der Spitze, je niedriger die Phosphatkonzentration ist. Bei hoher oder unausgewogen hoher Phosphatkonzentration wird das Skelett porös, dünn und brüchig, wobei auch andere Faktoren hineinspielen, die mit der biochemischen Kalkbildung an den Spitzen ästiger Korallen zu tun haben. Das Dickenwachstum und die Skelettdichte der Korallen scheinen mir hingegen durch die Nitratassimilation durch die Zooxanthellen, bei der OH[h]-[/h]-Ionen entstehen, gefördert zu werden.
    An der Basis der Koralle ist die Nitratassimilation durch Zooxanthellen lichtbedingt geringer, deshalb sind die Bedingungen ähnlich wie an der hellen Spitze. Hier ist der Gewebserhalt auch phosphatabhängig weil es sonst zu einer "Matrixablösung" kommt, fetziger Gewebsverlust.
    Diese Matrixablösung wird dadurch bedingt, dass im Skelett mehr Phosphat gespeichert ist als vom Gewebe für den Erhalt und Neuaufbau von Skelettmaterial kommt. Stickstoff, insbesondere in der Form von Ammonium und Aminosäuren verstärken diese Matrixablösung indem sie die Nitratassimilation verringern und, zumindest in Form von Ammonium, sogar Protonen, also Säure, produzieren. Es wird so in sensiblen Bereichen kein Skelett mehr aufgebaut sondern noch abgebaut, Ursache der Matrixablösung.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    wenn ich mich gerade nicht vertue, dann haben fast alle, die sich im Moment mit Problemen melden, einen sehr niedrigen oder nicht nachweisbaren Nitratgehalt. Ist denn etwas über die nötige Ammoniumkonzentration bekannt, damit sich diese Ablösung bemerkbar macht? Soll heissen, können wir diese mit unseren Reagenzien zu Hause überhaupt messen? Sollte man sich dann über den Fischbestand und dessen Fütterung Gedanken machen? Oder bildet sich schleichend ein mikrobieller Flaschenhals, was die Nitrifikationsleistung betrifft, so dass langsam Ammonium aufläuft.
    Ich "denke hier laut"... denn eigentlich weiß ich selbst nicht, wie man sowas in einen heterogenen Gebilde wie in einem Aquarium bestimmen sollte.

    Viele Grüße,
    Björn

    P.S.: Meine Koralle ist heute wahrscheinlich reif für die Tonne! :frowning_face:

  • Hallo Björn,

    wie schon mehrfach geschrieben, ist es gar nicht relevant, Nitrat messen zu können da es unter Praxisbedingungen keine Stickstofflimitation gibt. Eine Aminosäuren-, Ammonium- oder Nitratzufuhr ist nur bei wirklich erhöhten Phosphatkonzentrationen, z. B. durch Korallenkalk-Reaktoren, zur Phosphatabsenkung in Erwägung zu ziehen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner


    Hallo Bernd,

    ich bin nicht gewillt, den Tonfall, den Du anschlägst, weiter hinzunehmen, nicht hier. Wäre ich nicht der Meinung, man sollte das Produkt vorsichtig dosieren, würde ich nicht Deine anderen Beiträge stehen lassen.

    Hallo,

    jetzt fällt mir erst auf, dass hier kritische Beiträge gelöscht werden. Dies sagt alles.

    Gruß

    Bernd

  • Ja, Bernd, Du bist der Erste, von dem jemals auf diesem Herstellerboard ein Beitrag gelöscht wurde, das will schon was heißen. Wenn man wissen will, weshalb, braucht man sich nur Deine anderen derzeitigen Beiträge anzuschauen. Ich werde übrigens damit fortfahren, wenn Du bei Deiner Art bleibst. Tob Dich woanders aus, ich gebe Dir kein Forum.

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (19. Februar 2013 um 14:02)

  • hallo hans werner

    du schreibst
    ... ist es gar nicht relevant, Nitrat messen zu können da es unter Praxisbedingungen keine Stickstofflimitation gibt. Eine Aminosäuren-, Ammonium- oder Nitratzufuhr ist nur bei wirklich erhöhten Phosphatkonzentrationen, z. B. durch Korallenkalk-Reaktoren, zur Phosphatabsenkung in Erwägung zu ziehen.

    das bedeutet selbst wenn man mit einem nitratfilter arbeitet kann man den stickstoff dem becken nicht vollständig entziehen ?
    oder hab ich da was falsch verstanden ?

    lg stephan

  • Hallo Stephan,

    das ist im Prinzip richtig. Ein Nitratfilter kann (Name!) nur Nitrat entziehen. Nitrat ist aber normalerweise, wenn nicht in mineralischer Form zugeführt, das Endprodukt der Nitrifikation. Logischerweise baut ein Nitratfilter kein Ammonium ab sonder eher noch Ammonium auf, da es auch eine Nitratreduktion bis zum Ammonium gibt. Hinzu kommt, dass auch Denitrifikanten eine Mindestmenge an Nitrat benötigen um es für die Atmung zu nutzen.

    Folglich kannst Du mit einem Nitratfilter den Korallen nicht genug Stickstoff entziehen um die Korallen in eine Stickstofflimitation zu führen. Wenn Du das machen willst, musst Du schon einen Zeolithfilter nehmen. Der kann u. U. das Ammonium so schnell entfernen, dass die Korallen keine Zeit haben, sich umzustellen, falls sie das überhaupt komplett können. Ohne Zeolithfilter werden ein paar Fische immer genug Ammonium ausscheiden, um die Korallen mit N zu versorgen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Prima, Peter,

    ich habe Dein Doppelposting ebenfalls herausgenommen, jetzt ist keines mehr da.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner
    ich wollte mich hier raushalten, aber deine Art mit dem Umgang von geschädigten Menschen/Korallen zwingt mich förmlich dazu hier meine Erfahrungen zu schreiben.
    Als erstes möchte ich noch mal auf die Produktbeschreibung hinweisen:
    Tropic Marin ® NP-BACTO-BALANCE fördert mit seiner Mischung von ausgewählten organischen Verbindungen und geeigneten anorganischen Nährstoffen den Einbau von Nitrat und Phosphat in zusätzliche Biomasse.Dadurch werden Nitrat und Phosphat im Wasser abgesenkt und die Farbausprägung sowie das Wachstum der Korallen, Schwämme und anderer Filtrierer verbessert.Gleichzeitig wird einer Nitrat- oder Phosphatmangelsituation vorgebeugt und das Nitrat-Phosphat-Verhältnis günstig beeinflusst.Dabei hat sich gezeigt, dass auch Cyanobakterien- und Fadenalgenwuchs zurückgedrängt werden kann während Kalkrotalgen-Wachstum gefördert wird verhindert Mangelerscheinungen für Korallen verhindert ein Ausbleichen von Korallen für optimale Farben bei Korallen für optimales Wachstum bei Korallen stärkt das Gleichgewicht im Becken führt Nährstoffe im ausgewogenen Verhältnis zu Stockstoff, Phosphor, organische Kohlenstoffe, Spurenelemente und VitaminePackungsinhalt: 500mlDosierung: max. 1ml auf 100 Liter Wasser täglich.Im Normalfall sollte die Dosierung sogar noch niedriger sein. Eine Überdosierung wäre nicht empfehlenswert
    Ich selber habe durch diesen Hype aus Neugier dieses Produkt NP-BACTO-BALANCE in einem meiner Anlagen getestet, erst verlief alles gut. Dann nach recht kurzer Zeit bemerkte ich, dass die blauen Monti-Platten weiß wurden, blaue Acropora anfingen ihr Gewebe zu verlieren, ebenso sehr helle Arcoporas und die grünen Aroporas von unten her weiß wurden.
    Ich habe dann blitzschnell einen großen Wasserwechsel gemacht. Da ich das Glück habe noch zwei andere Systeme mit gut 1000Liter Wasser zu besitzen, habe ich dann zwischen den Anlagen das Wasser hin und her gepumpt ( vermischt ).
    Selbst in meinem Hauptbecken hat es dann dazu geführt, dass zwei Acropora blau und grüne Tischkoralle den Geist aufgegeben haben.
    Ich habe dann zusätzlich sango nutri-complete dosiert und die Farben die vorher total verblasten, haben sich wieder erholt.
    Meinen Schaden, leider auch tote Tiere, konnte ich so auf 4 große und ca. 10 mittlere Korallen reduzieren, nur leider hat nicht jeder Aquarianer die gleichen Möglichkeiten wie ich zur Verfügung.
    Du solltest mal bedenken, dass der normale Durchschnittsaquarianer sich auf die Produktbeschreibung und ev. auf den Namen der Firma verlässt !!!
    Gruß
    Peter
    PS: Ich werde diese Meine Meinung auch im Thread von IngridR veröffentlichen, sorry.

  • Hallo Peter,

    warum entscheidest Du Dich nicht für eine Stelle? Und was soll die Entschuldigung oder für was steht Dein "Sorry"?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner,
    weil es so meine Art ist, bzw. gepostet wurde, dass negative Einträge gelöscht wurden.

    Aber jetzt noch mal zur Produktbeschreibung, wie soll ein Durchschnittsaquarianer wie ich auf solche Reaktionen der Beckenbiologie kommen ?
    Gruß
    Peter

  • Hallo Peter,

    zunächst mal, wo hast Du diese Produktbeschreibung her. Die ist doch nicht direkt von der Verpackung oder von uns?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hi,

    auf die Gefahr hin, dass ich dich in den Wahnsinn treibe mit meiner Fragerei .... :grinning_squinting_face:

    Aber ich versteh es immer noch nicht so ganz. Ist es besser von einem Nitrat/Ammonium Verhältnis zu reden? Ich hab Schwierigkeiten mir suizidale SPS vorzustellen, die Ammonium verstoffwechseln, um so der Bürde der Immobilisation zu entkommen ... :O
    Ist die Triebkraft der Ammonium-Verstoffwechselung nun der sinkende Phosphat-Wert, wenn Nitrat eh nicht limitierend wird? Ich will immer etwas messen, um es zu modellieren und zu verstehen. Aktuell hab ich keinen wirklichen Ansatzpunkt, weil das alles rech wirr auf mich wirkt.

    Ich hoffe es bleibt weiterhin sachlich hier, wobei ich den Frust mancher Korallengeschädigter verstehe. Das ist jetzt gerade ne ziemlich blöde Situation!

    Beste Grüße,
    Björn

  • Björn,

    die Korallen verstoffwechseln immer Ammonium, schon mal, weil Ammonium im Riff mindestens ebenso hoch oder niedrig konzentriert ist wie Nitrat und zum anderen, weil sie Ammonium sogar besser anreichern können als Nitrat. Es ist also eher von einer bevorzugten Assimilation von Ammonium zu sprechen und danach kommt das Nitrat. Deswegen reagieren Korallen auch bei plötzlichem Ammoniumentzug so negativ.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner
    hab ich von Korallenzucht.at kopiert, da ich auf eurer Seite so schnell nichts gefunden habe.

    Hier noch mal original von der Flasche:
    Die Nährstoffverhältnisse für die Niederen Tiere des Riffaquariums, also Korallen, Schwämme und andere sind ideal, wenn Nitrat und Phoshat nur in niedrigsten Konzentrationen vorliegen und gleichzeitig ein Ungleichgewicht zwischen Nitrat und Phoshat vermieden wird, Tropic Marin NP-BACTO-Balance fördert mit seiner Mischung von ausgewählten organischen Verbindungen und geeigneten anorganischen Nährstoffen den Einbau von Nitrat und Phosphat in zusätzliche Biomasse. Dadurch werden Nitrat und Phosphat im Wasser abgesenkt unddie Farbausprägung sowie das Wachstum der Korallen, Schwämme und andere Filtierer verbesset. Gleichzeitig wird einer Nitrat- oder Phoshatmangelsituation vorgebeugt und das Nitrat-Phosphat-Verhältniss günstig beeinflusst. Besonders erfolgreich lassen sich Nitrat und Phosphat auf niedrigstem Niveau stabilisieren, wenn Tropc Marin NP-BACTO-BALANCE mit Tropic Marin NP-BACTO-Pallets eingesetz werden.

    Gruß
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von peterthalmann (19. Februar 2013 um 15:10)

  • Hallo Peter,

    nächste Frage: Wie lange hast Du NP-BB zugeführt und in welcher Dosierung? Du gibst 0 Information in Deinem Posting.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hi,

    ja das macht Sinn, gibt ja genug Fische dort... mir will das mit dem Matrix-Effekt, den du oben beschreibst nicht in den Kopf. Wenn sie sogar bevorzugt das verstoffwechseln, was zur Auflösung von Kalk führen kann, wie geht das dann gut. Da hänge ich gerade. Wo gehen die Protonen dann hin? Das hast du ja oben geschrieben oder verstehe ich das gerade einfach nur falsch.

    Viele Grüße

  • Hallo Hans Werner
    genauso wie es auf der Flasche unter Anwendung steht.
    Anwendung:
    Beginnen Sie mit 0,25 ml je 100L Beckenwasser täglich. Jeweils 2 Wochen kann die Dosierung um 0,25 ml je 100l Beckenwasser erhöht werde.

    Nur so weit ist es bei mir gar nicht gekommen ???
    Gruß
    Peter

  • Hallo Peter,

    es fällt mir ziemlich schwer, zu glauben, dass alleine die Anfangsdosierung zu diesen Verlusten geführt hat. Da war kein anderes Mittel im Spiel?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner
    nein, wie gesagt, ich habe ein Hauptbecken 1100Liter und zwei getrennte Ableger-Anlagen je ca. 1000Liter.
    In einer habe ich es Ablegeranlage habe ich es getestet und selbst nachdem ich den Wasserwechsel gemacht habe und unter den drei Anlagen das Wasser untereinander gewechselt habe, habe ich in der Hauptanlage eine große blaue Acropora und eine grüne Tischkoralle verloren. In der zweiten Ablegeanlage haben 2/3 der Montipora digitata recht zügig ihr Gewebe verloren.
    Gruß
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von peterthalmann (19. Februar 2013 um 15:43)

  • Ok, Peter,

    Du führst keine anderen Mittel zu und bist mal eben auf einen Hype aufgesprungen anstatt dessen Verlauf abzuwarten. :confused_face:

    Ich halte Montipora digitata für eine ziemlich robuste Koralle, wo ich schon einiges falsch machen muss. Ich denke nicht, dass Deine Ergebnisse woanders reproduzierbar sind. Ich habe Bruchstücke von Montipora digitata in unseren Versuchsanlagen abgebrochen und auf den Boden gelegt und sie sind teilweise auch noch mit Sand bedeckt worden und sie haben das alles überlebt. Alleine mit dem NP-BACTO-BALANCE sind Deine Erfahrungen m. E. nicht zu erklären.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner,
    doch ich führe in jeder Anlage jeden Tag einen Liter Phythplankton zu.
    Du willst mir und den anderen Foenmitgliedern jetzt sagen, dass es zu 100% nicht an BB gelegen haben kann ?
    Deshalb wollte ich mich eigentlich aus diesem Thema raushalten, da du ja anscheinend keine anderen Meinungen oder Beckenbiologien zulässt.
    Gruß
    Peter

  • Hallo,

    das bringt doch alles niemanden weiter ! Ein MW-Aquarium hat doch so viele Variablen und jeder dreht an anderen. Ich finde, man sollte das alles mal systematisieren.

    Ich finde beispielsweise den "Anamnesebogen" auf der Sangokai-Homepage ziemlich gut. Wenn Hans-Werner etwas Ähnliches entwirft und dann "Vermeintlich-NP-Bacto Balance-Geschädigte" solch einen Bogen "ausfüllen" (bzw. die Angaben im Beitrag posten), kann Hans-Werner doch viel besser und zielorientierter eine Analyse vornehmen. Davon hätten dann alle etwas !

    Alles andere ist doch nur Rätsel raten, was vielleicht möglicherweise von einigen auch so gewollt ist ...


    Beste Grüße

    Naif

  • Hallo Peter,

    das ist richtig, das würde ich eigentlich bei der Anfangsdosierung ausschließen, es sei denn, es ist etwas ziemlich im Argen oder, wie Du es genau dazu ausdrückst:

    Zitat

    Original von peterthalmann
    aber in diesem Fall würden sich sonst auch Probleme die es ev. in manchen Becken gibt nicht bemerkbar machen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Peter,
    du gibst nur Phytoplankton zu und machst Wasserwechsel? Wie machst Du das so ohne Balling oder Kalki das die Korallen wachsen, die verbrauchten Elemente müssen doch ergänzt werden. Sorry :smiling_face:
    LG Jens

    Onlinebesteller
    Becken:70x60x55, ATI Hybrid LED Powermodul 4x24Watt T5+1x75Watt LED, 2x MP10ESw, Tunze 9004 ohne TB

  • Hi,

    ich finde wir sollten mal sachlich bleiben und froh sein wenn Leute wie Hans Werner hier Rede und Antwort stehen ....ich hab mich durch den langen Beitrag gekämpft weil ich auch seit kurzem BB dosiere.....ich kann mich nicht an eine Frage erinnern die unbeantwortet geblieben ist - versucht wurde zu helfen....

    Ich habe bevor ich BB dosiert habe auch Produkte von anderen Namenhaften Herstellern probiert die genauso wie Hans Werner von Ihrem Produkt überzeugt waren ....allein funtioniert/ geholfen haben sie bei mir nicht...bei vielen anderen Usern habe ich gelesen das es wunderbar geklappt hat....warum bei mir nicht konnte ich nicht nachvollziehen - aber wie wir ja alle wissen "Jedes Becken ist anderst"....

    Auch sind mir in der Zeit einige LPS abgestorben - aber die Schuld bei den Mittel zu suchen wäre mir zu einfach....bei den komplexen biologischen Vorgängen die sich in unseren kleinen Riffaquarien abspielen gibt es so viele Komponenten die mit eine Rolle spielen - und wenn man dann nicht alle Hintergründe / Fakten weiss ist es einfach fast unmöglich die Ursache dingfest zu machen.....

    Meine Meinung...

    Hoffe trotzdem weiterhin auf eine sachliche Diskusion hier.....

    Gruß

    Bernd

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Peter,

    wie Du sicher schon gemerkt hast, bin ich überzeugt, dass Bilder mehr sagen als 1000 Worte. Man kann die Situation einfach viel besser beurteilen als aus einer unvollständigen oder gar selektiven Darstellung.
    Sicher hast Du schon damit gerechnet, dass ich Dich nach Bildern frage und bist gespannt wie ein Flitzebogen. Dann schieß mal los und zeige ein paar Bilder von den geschädigten Korallen.

    Gruß

    Hans-Werner

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