Wodkamethode + Phosphatabsorber

  • Hai zusammen,

    ich habe folgendes Problem.

    Ich betreibe zurzeit die Wodkamethode ca. 6 Monate.
    Ich gebe täglich 6ml Wodka in mein 900 Liter Becken .

    Habe folgende Wasserwerte:

    Nitrat 5-10
    Phosphat 0.16
    Nitrit 0
    Mg 1300
    Ca 400
    Dichte 1.023
    PH 7.8
    KH 8
    Temperatur 25°C

    Das Becken steht auch soweit gut da außer das ich Algenwachstum habe und meine Anemone geht nicht so richtig auf und hat dünne Tentakeln. Dies denke ich liegt an dem Phpsphat Wert.
    Nun meine Frage, soll ich die Wodkadosierung erhöhen oder zusätzlich einen Phosphatabsorber benutzen.
    Oder wie würdet Ihr mit dieser Situation umgehen?

    Danke für eure Tipps

    LG
    Johannes

  • Hi Johannes,

    ich persönlich würde noch ein wenig den Ethanolanteil erhöhen, ganz langsam alle paar Tage 0,5 ml mehr. Dabei aber auch die Werte im Auge halten, was eher sinkt. No3 oder Po4 oder gar beides zusammen was das optimum wäre. Dann schauen wie sich das entwickelt

  • Hallo Johannes,

    ich denke man sollte erstmal die Quelle suchen;)

    * welche Filtermedien (Watte, Matte, BioBälle etc.)
    * welche Filtertechnik ?
    * Besatz + Fütterung
    * Leitungswasseraufbereitung (wie gemacht und kontrolliert?)
    * womit Wasserwerte gemessen und wie verifiziert?

    hast Du mal Bilder


    mfg Chris

  • Wie alt ist das becken, welche fische sind drin, hälst du SPS?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • So hier noch ein paar Details:

    - 11 Fische (Doktor, Anemonen, Grundel usw.) im Becken
    - keine SPS (möchte ich aber in der Zukunft halten)
    - Das Becken läuft jetzt ca. 3/4 Jahr
    - Abschäumer, Aktivkohle
    - Fütterung nur Flockenfutter
    - Osmoseanlage
    - alles mit neuen Test durchgeführt und von einem Freund gegenmessen lassen


    Habe noch 1000ml TIMO phosSTOP hier und werde 500ml jetzt mal in das Becken hängen.
    Wodka werde ich erst mal so lassen.

  • Hi,

    wie Robert geschrieben hat würde ich zum einem den Ethanolanteil erhöhen und die Werte beachten. Ich denke du würdest so um die 15ml pro tag brauchen. Das andere ist das du bereits bei verhältnismäßig kleinen Besatz um einen Phospat Adsorber nicht (Absorber)herum kommen wirst. das PO4 ist immer wieder unterschätzt. Insbesondere wenn aus heiterem Himmel irgendwelche Depots aufbrechen. Mit einem Adsorber bist du da ziemlich gut abgesichert.

    Gruß Micha

  • Hi Micha,

    du sagst, PO4 wird unterschätzt. Das ist richtig. Andererseits werden PO4 Adsorber in meinen augen überbewertet. Die power die du mit einer richtigen ethanoldosierung hinkriegst, liegt auf jedenfall über dem, was ein adsorber schlucken kann. Ich spreche hier von erfahrung mit großen fischen und gleichzeitiger haltung heikler korallen.

    Das becken hat 900 liter, otty gab grad an 11 fische zu haben. Otty darf man fragen welche fische du in welcher größe hast? Anders ist die aussage über PO4 produzenten schwer zu treffen.

    BTW 15ml täglich auf 900 liter ist eine pauschalaussage, für die Micha ausgepeitscht werden sollte :face_with_tongue: :uzi:
    Ich habe ca 1400 liter und dosiere momentan 4,8ml vodka und halte unter anderem 2 naso elegans. Der PO4 ist unter 0,1 und sinkt stetig bei dreimal täglicher fütterung, einem miniriff und wenigen verbrauchern in form von korallen.

    "Die depots aus heiterem himmel": der artikel "nährstoffarm oder nährstoffreich" von jörg kokott bringt es hier auf den punkt und beschreibt messbare und nicht messbare faktoren bzgl nährstoffe im aquarium, zu denen auch PO4 gehört. Ich glaube kaum, dass ein adsorber hier helfen kann.


    Übrigens kann mir jemand sagen, ob dieses diakat b besser ist, als z.b. ultra power phos? Was habt ihr für erfahrungen hiermit?

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  • Hi IP,

    wenn ich dein Post richtig verstehe ist die Dosis von 4,8 ml als Dosis von Anfang an festgelegt. Respekt.

    ich habe eine Einschätzung genannt und keine feste Angabe gemacht. Jedes Becken ist anderes und dennoch sind immer wieder kehrende Regeln zu beobachten.

    IP es folgen BASICS:

    Damit der PO4 Gehalt bei Johannes sinkt, nach eventueller Depotfindung, muss der Ethanolanteil erst mal steigen, damit entsprechend mehr Baks sich bilden können. Die momentane Dosierung ist offensichtlich zu gering. Daher schätze ich das so ein, das der PO4 Gehalt erst auf wünschenswerte Mengen sinken wird, wenn wohl eine tägliche Dosis bei rund 15 ml liegt. Das können auch 12 oder 20 ml sein. Wenn der PO4 Gehalt dann auf dem Level ist, den Johannes haben will, senkt mann die Dosis auch langsam wieder, bis die Nährstoffe wieder leicht ansteigen. Dann die Dosis erneut um etwa 1ml anheben und das Becken ist für die Wodka Methode eingestellt. Muss aber logischerweise ständig kontrolliert werden.

    Im übrigen wäre ein PO4 Gehalt von 0,1 schon sehr heftig für ein LPS / SPS Becken, in dem die ersten Korallenarten bereits ihr Wachstum einstellen könnten. Da du ja unter 0,1 liegst sind das ja top.

    Ich selber selber bringe derzeit etwa 10 ml Wodka in meiner 1200 Liter Anlage pro Tag ein, Filter parallel auch über ca 1 bis 1,5 Liter Biopeletts und habe 2 Liter Diaktat ständig im Einsatz (austausch circa alle 8 Wochen). Somit liegt der Po4 bei mir von nicht nachweißbar bis maximal 0,03. Nitrit und Nitrat nicht nachweißbar. Besatz derzeit etwa 25 Fische von 5 cm bis zu 20 cm. Täglich 3 mal Frostfutter und 2 mal Flockenfutter am Tag.

    Deine Fragestellung ob das Diaktat B (Filtergranulat.de) oder das ultra power phos (Fauna Marin) besser ist kann keiner so beantworten. Höchstens subjektiv aber nicht objektiv.

    Beides sind gute und empfehlenswerte Adsorber. Du musst dich mit den Angaben der einzelnen Adsorber vertraut machen, z.B. was die einzelnen Adsorber an Substanzen und Mengen aufnehmen und wie sie zu Händeln sind. Dann kannst du für dich entscheiden, welcher zu dir, deinem System oder Geldbeutel besser passt. In mein System passt besser Diaktat B

    Gruß Micha

  • Hallo Johannes,

    weil ich es erst wieder die Tage hatte.........
    schnapp Dir mal etwas von der Kohle, dazu etwas Osmosewasser mal für ~1h stehen lassen -> davon davon mal den PO4 Wert gemessen :thup
    mit etwas Glück kippst Du aus den Latschen :ylol

    mfg Chris

  • Ganz kurz wieso ich bei korallensterben, PO4, Vodka usw so vorsichtig reagiere:

    Ich habe STN, sprich meine korallen sterben langsam ab. Grund wurde anfangs keiner gefunden, aber es wurde von meinen beckenverkäufer über osmose diskutiert, PH werte, und und und. Vor allem wurde der vodka verteufelt, "deine fische sterben von heute auf morgen einfach so" usw.

    Mittlerweile bin ich dem problem auf die schliche gekommen, es war eine verkettung von ursachen. Dies resultierte in einer optimalen ausgangslage für algen (höhere), und einer schlechteren für korallen (SPS). Hauptsächlich bin ich über jörg kokotts bericht und anschliessend mit seiner hilfe dem problem auf die schliche gekommen. Ich werde hierzu noch nen bericht schreiben, sobald ich bei 0,01 PO4 und merklichem korallenwachstum angekommen bin. Hoffentlich erreich ich das ziel auch :wink

    Kurz zu deinen aussagen.

    Zitat

    Original von Micha W.
    wenn ich dein Post richtig verstehe ist die Dosis von 4,8 ml als Dosis von Anfang an festgelegt. Respekt.


    -> ne ne ist sie nicht, aber wenn die 3ml langsam überschritten sind, geht der wert immer stärker runter.

    Zitat


    ich habe eine Einschätzung genannt und keine feste Angabe gemacht. Jedes Becken ist anderes und dennoch sind immer wieder kehrende Regeln zu beobachten.


    -> da stimm ich dir zu, aber 15 ml ist bei 900 litern inhalt ne harte annahme^^

    Zitat


    Im übrigen wäre ein PO4 Gehalt von 0,1 schon sehr heftig für ein LPS / SPS Becken, in dem die ersten Korallenarten bereits ihr Wachstum einstellen könnten. Da du ja unter 0,1 liegst sind das ja top.


    -> Für LPS und weiche ist 0,1 volkommen ok, solang nitrat auch in einem bestimmten verhältnis ist. Bei SPS stimm ich zu, da gehts unter 0,1 erst langsam mit wachstum los.


    Zitat


    Ich selber selber bringe derzeit etwa 10 ml Wodka in meiner 1200 Liter Anlage pro Tag ein, Filter parallel auch über ca 1 bis 1,5 Liter Biopeletts und habe 2 Liter Diaktat ständig im Einsatz (austausch circa alle 8 Wochen). Somit liegt der Po4 bei mir von nicht nachweißbar bis maximal 0,03. Nitrit und Nitrat nicht nachweißbar. Besatz derzeit etwa 25 Fische von 5 cm bis zu 20 cm. Täglich 3 mal Frostfutter und 2 mal Flockenfutter am Tag.


    -> leider sagt das nichts über das aus, was ich meine. Ich seh hier keine angabe wieviel verbraucher von nährstoffen du hast. Angenommen Ottys aquarium ist voller sps, dann kannste dir die meisten adsorber sparen, da die korallen selber einen gehörigen teil an nährstoffen abnehmen. Hat Otty ein algenrefugium mit vor oder nachgeschalteter technik, ergibt das wieder eine andere ausgangslage. Je optimaler man ein system fährt, umso weniger vodka brauchst du. Ich nähere mich mit 0,3 ml dosissteigerung alle 2 tage an den für mich optimalen wert an. Dabei fällt der PO4 wert konstant schnell, während adsorber es bis zu einem wert von 0,1 schnell schaffen, danach aber sehr sehr lange brauchen um auf 0,01 zu kommen.

    Momentan sinds 4,8 ml vodka auf 1400 liter, unter den fischen sind 2 nasos und 3 soldatenfische als starkverbraucher zu listen.
    Was ich sagen will, ist dass Otty sehr sehr sehr sehr sehr langsam mit einer steigerung des vodkas arbeiten soll. Du kannst auch mal die dosierung halbieren, um zu sehen wie das becken reagiert. Aber ohne angaben oder fotos vom besatz an fischen und niederen, kann man finde ich keine aussage über vodka machen :smiling_face:


    Zitat


    In mein System passt besser Diaktat B


    -> Warum, was war für dich ausschlaggebend? Ich hab ultrapowerphos in nem fliesbettfilter, das ist ok, aber es reisst mich preislich gesehen nicht vom hocker.

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  • Hallo zusammen,

    Zitat

    schnapp Dir mal etwas von der Kohle, dazu etwas Osmosewasser mal für ~1h stehen lassen -> davon davon mal den PO4 Wert gemessen

    da geb ich Chris völlig recht!! Ist mir eben auch gerade passiert bei 2 kleineren Versuchswürfel:
    ich nahm billige China-Kohle, die durch die grobe Pressung für meine Mini-Würfel optimal schien ..
    innert wenigen Wochen waren beide (zuvor völlig einwandfrei laufende) Becken vollkommen von
    Fadenalgen überwachsen; Kaum rausgenommen gings steil bergab mit Phos und Algen!
    Ich habe mich schon gefragt, wie ich das nachweisen könnte .. Darum bin ich super froh über den
    Tipp mit Osmosewasser + Kohle und dem Stehen lassen!

    @Wodka: Da ich mein Hauptbecken mit 800l ebenfalls seit 2 Jahren konstant mit knapp 4 ml Wodka über den
    Tag verteilt zugebe, ( und dies bei mir mit einem Lindenholz Knop-Abschäumer), würde es mir bei 15ml
    mehr als mulmig bei doch moderaten Nitratwerten von Johannes !
    und viel weiter runter als 5 ml Nitrat ist auch nicht so mein Ding! - mein Becken reagiert schon mit + 1 ml Wodka pro Tag zusätzlich ! Also Vorsicht!

    Ich denke den Phosphatwert mit einem guten Test (da gibt es nur wenige!) überprüfen und nochmals staunen!
    (bei Kohle und Absorber nur Markenware einsetzen!!). Bei P04 von 0.16 würde ich sowieso Absorber einsetzen!

    lg Marcel

  • Deswegen nimmt man auch keine Chinakohle^^
    Stell mal nen geigerzähler dazu, vielleich schägt der aus :ylol

    Ich kann die kohle von Jörg Kokotts Sangokai empfehlen, da is nikks drin.

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  • guten Morgen Ihr Zwei,

    Zitat

    bei Kohle und Absorber nur Markenware einsetzen!!....Deswegen nimmt man auch keine Chinakohle......

    bei PO4 Adsorber kann man eigentlich bei der Wahl seines Herstellers nicht sooooo viel falsch machen.
    Bei der Kohle hingegen schon und das sieht man leider oft eben nicht dem Hersteller oder dem Preisschild an, da heißt es nur messen und testen.

    Auf so ein Ding muss man dann erstmal kommen, ein sehr guter Freund von mir hatte ein PO4 Problem am ~1400er Liter Becken, dass kam jedoch nur sporadisch und in Intervallen. Wer geht davon aus, dass~250ml (in diesem Fall Billiganbieter) bei diesen Wasservolumen den PO4 Wert um 0,2mg/ltr Dauerhaft anheben kann.

    Am Wochenende hatte ich einen neuen Aquarianer bei mir, der ebenso von Filterung, Besatz, Futter und co eigentlich sehr gut aufgestellt war, aber erhebliche Probleme mit PO4 hatte.
    Er hatte von einem namenhaften Hersteller die selbe Menge Kohle (~200ml) im Einsatz und das bei einem 300ltr Becken. Der Rowa Test flockte bei mir aus..................

    Also jetzt keine Panik bekommen, sondern grundsätzlichl messen und testen, wenn das Zeug erheblich PO4 einträgt, dann am besten (und wenn möglich) mit dem Hersteller in Kontakt treten. (vor allem dann wenn MW Tauglichkeit auf der Produktbeschreibung atestiert wird!)

    mfg Chris

  • Hi zusammen

    also entweder oder.

    Entweder langsam die Wodkadosis erhöhen (bei gleichzeitiger Überwachung der Werte No3 und Po4 auf ihre Reaktion) Denn nicht jeder Wert geht gleichermassen nach unten und bleibt stehen. Sollte das so sein das Nitrat sinkt , Po4 aber nicht, dann sollte man im ersten Step in der Tat mit einem Po4 Adsorber nachhelfen. Das aber erst dann, wenn eine kleine angemessene und wohl durchdachte Erhöhung der Dosierung in 0,5 ml Schritten gemacht wurde. Gerde die langsame Erhöhung ist hier aus meiner Erfahrung heraus wichtig. Auch soll sich so ein Becken und die darin lebenden Tiere auf die Werteverschiebung anpassen können. Da hilft das schnelle runterfahren meist wenig, bzw. kann sogar zum Problem werden. Aber wieso auch schnell, man hat doch alle Zeit der Welt das langsam zu machen. Denn in der Regel haben sich alle tiere die darin leben an die derzeitigen Werte gewöhnt. Und so wild ist ein solcher Po4 Wert auch nicht um in Aktionismus zu verfallen.

  • billige China-Kohle

    In diesem Fall kann die Industrie aus dem Land des Lächelns nichts dafür. Es gibt nämlich wasserdampfaktivierte und phosphorsäureaktivierte Kohle.

    Der HERSTELLER weiß in jedem Fall, wie er es gemacht hat, aber bis die Kohle im Aquarienladen landet, gibt es zu viele Zwischenhändler. Also lieber selbst testen oder zumindest den Händler fragen!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hi zusammen

    zwar schon alt aber vielleicht ganz interessant wie oder bzw. was wir so messen konnten bei diversen Kohlen.

    http://www.korallenriff.de/artikel/530_Ak…r-Aquarium.html

    Dennoch erachte ich den Eintrag von Phosphat als eher gering im Vergleich zu einem gut mit Fischen besetzen Becken :smiling_face: Außer es ist halt wirlich eine absolute Mistkohle. Eine die der Meerwasser Markt verkauft, sollte in der Regel das Problem nicht mit sich bringen.

  • Zitat

    Original von Mainriff®
    guten Morgen Ihr Zwei,


    .....
    Also jetzt keine Panik bekommen, sondern grundsätzlichl messen und testen, wenn das Zeug erheblich PO4 einträgt, dann am besten (und wenn möglich) mit dem Hersteller in Kontakt treten. (vor allem dann wenn MW Tauglichkeit auf der Produktbeschreibung atestiert wird!)

    mfg Chris

    Hallo CHirs!

    Hast Du Vergleichswerte?
    Wie viel Wasser, wie viel Kohle, welche Werte sind bei guter Kohle normal?

  • Hallo nochmals,

    Auf Grund von Torsten's Posting, habe ich mir überlegt, ob ich vielleicht doch nicht zu voreilig
    dies auf ein Land gemüntzt habe! (Zudem kann ich mich an die komischen Zeichen erinnern, der Karton ist aber
    weggeschmissen, und vielleicht kommt es ja gar nicht aus China! Deshalb möchte ich mich für diese Äusserung entschuldigen! :yrf )

    Ich wollte für mich dann einen Vergleichswert/Testwert schaffen - aber dieser sollte möglichst einfach sein und doch für mich einen Hinweis geben, ob Kohle i.O. ist oder nicht.
    Deshalb machte ich:
    1 x Expresso-Tasse mit Kohle, die Kohle "wasche" ich genau 2x mit Osmosewasser durch,
    4 dl. Osmosewasser in kl. Kübel, 12 Std. warten und dann testen ...

    Die schwarze Kohle zischte ohne viel Abrieb,
    die braune, war hart und gab nur viel Abrieb!

    Ups- die "Braunkohle" konnte ich gar nicht richtig messen, da das Wasser immer noch verschmutzt war
    (habe keinen Partikelfilter) - aber der PO4 liegt nur leicht über der andere Kohle. Aber ist ein massiver Abrieb da!
    Die andere Kohle ergab einen Wert zwischen 0.14 und 0.18 PO4 (Gilbers). Osmosewasser testete ich zur Sicherheit auch, aber sicher < 0.01 !

    Ergebnis war für mich etwas ernüchternd! 0.16 PO4 ist doch viel! Aber auf 4 dl ? nach 12 Std. ?
    Habe jetzt das Osmosewasser abgelassen und möchte in 12 Std. nochmals das mit 4 dl. nachgesetzte Osmosewasser nachmessen ...

    Chris, deshalb wäre ich ebenfalls an Vergleichswerten interessiert!

    Da ich noch sehr feine Kohle (Grösse) von einem anderen Meerwasser-Produkt-Anbieter habe, messe ich
    bei Gelegenheit nach.


    Gruss Marcel

  • Hallo Marcel,

    für vernünftige Messungen bzw. annähernd genaue Ergebnisse kann Dir sicher ein Chemiker gut weiter helfen (Armin!?)
    Das Verhältnis muss passen, bzw. rechne die eingesetzte Menge auf z.B. 1Liter Osmowasser runter

    mit Laboranalysen kann ich Dir leider nicht dienlich sein! Ich kann Dir in zwei Fällen bestätigen, dass ein erheblicher Effekt bei normaler und z.T. geringer Kohleanwendung spürbar wurde! Nach absetzen der Kohle und einem Wasserwechsel normalisierte sich der PO4 Wert in beiden Fällen wieder.....

    mfg Chris

  • Gut dann fass ichs mal zusammen:

    der grund, warum das problembecken nicht gut steht, ist die kohle?

    Sag mal wollt ihr mich ver***? :face_with_tongue: :wink :ylol

    Das einzige was jetzt noch fehlt ist: kauf dir nen zeolithfilter, dann wird alles super^^

    :grinning_squinting_face: iP!!

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    Einmal editiert, zuletzt von iP (15. März 2012 um 18:45)

  • Hallo

    Zeolithfilter ? wer braucht den sowas ?

    Das Berliner-System mit anständigem DSB Sand etwas Aktiv-Kohle und Ruh is !

  • Hallo Atha,

    ne sicher nicht, mein Spezi kommt am Samstag wieder, wenn der noch von der Kohle hat, schicke ich Dir was zu, dann kannst Du es selber testen :winking_face_with_tongue:

    und Klaus, viele Wege führen nach Rom;)
    man kann mit dem ZeoFilter 1a die Nährstoffe gering und nachweisbar fahren oder eben NO³ und PO4 limitieren um dann die Korallen extern zu zufüttern

    Das geht bei einem DSB eben nicht und all zu oft wir das DSB überdimensioniert und man sieht sich einer NO³Limitierung ausgesetzt. PO4 wird im Gegenzug nicht mit abgebaut und wenn der Fisch/Besatz dann mehr produziert, als abgebaut wird, hat man dann eben im Laufe der Zeit so seine Probleme mit ausschließlich anaeroben Filtern :loudly_crying_face:

    mfg Chris

  • Habe jetzt das Osmosewasser abgelassen und möchte in 12 Std. nochmals das mit 4 dl. nachgesetzte Osmosewasser nachmessen ...

    Das wäre mal interessant!

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  • Hallo Marcel,

    wenn du bei einer Espressotasse Kohle auf 400 ml Wasser einen Phosphatwert von um die 0,16 mg/l hast,
    dann ist das doch ein prima Wert! Da du nicht 25 kg Kohle in ein 1000 Liter Aquariumk kippst, ist der Phosphateintrag
    durch diese Kohle kaum mehr als der eines Fischpupses.

    Gruß Armin

  • so schauts aus, die kohle ist sicher nicht das problem. Meine kohle hat unter 4mg/kg. Bedeutet: setze ich in ein 100 liter aquarium 1kg kohle ein, dann hätte ich bei völliger Rauslösung einen Phosphatgehalt von maximal 0,04 mg/L.
    Mit jeder fischfütterung trägt man mehr ein.

    Kann mir mal jemand verraten was ihr alle gegen trockenfutter habt?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Trockenfutter ist einer der massivsten Phosphatquellen. Weit aus mehr als bei Frostfutter.

    Gruß Micha

  • Hm ich hab meins getestet und da tut sich nikks? Oder kommt das erst nachm kacken? :grinning_squinting_face:

    Bisher war die brutalste PO4 quelle die ich gefunden habe diese algen vom chinaladen. Weisst schon sushi und so. Tu die mal zu nem test der wird schwarz, nicht blau :grinning_squinting_face:

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Und zur kohle nochmal: also wenn nicht eine tonne PO4 in einem liter kohle gelöst ist, sollte das eine sehr sehr vernachlässigbare PO4 quelle sein.

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hi IP,

    der undifferenzierten Aussage von Micha möchte ich widersprechen. Wenn Krill als Frostfutter verfüttert wird oder Krill gefiergetrocknet,
    gemahlen und in Flockenform gebracht wird, dann bleibt der Phosphorgehalt der Trockenmasse gleich.
    Der Unterschied ist der Wassergehalt.
    Weitere Zahlen dazu gibst hier: http://www.advancedaquarist.com/2012/3/chemistry
    Weil aber immer PI-mal-Auge gefüttert wird und der Wassergehalt von ca 90% im Frostfutter nicht berücksichtigt wird,
    wird mit Trockenfutter meist überfüttert.
    Die Futtermenge die ein Fisch benötigt ist dem Aquarianer im Regelfall eh nicht bekannt.

    Der Einzelhandel lobt Frostfutter in den Himmel, weil Frostfutter durch den Expressversand im Internet eher teuer ist.
    Du sollst also alle paar Wochen in den Laden kommen und kaufen anstatt dir gutes Trockenfutter übers Internet zu bestellen.
    Frostfutter hat übrigens sehr schnell ein Verkeimungsproblem.

    Allerdings gibt es auch Trockenfutter der Qualitätsstufe "beschi.. ist noch gelogen" aus tierischen Nebenerzeugnissen(Blutmehl,Fleischmehl)
    und angeblich hochwertigen planzlichen Bestandteilen wie Klee, Luzerne, Soja.... Solches Futter hat eine schlechtere Verwertungsquote bei Fischen,
    es muss also mehr gefüttert werden und von hohen Phosphorgehalten ist auch auszugehen. Diese Futterbestandteile sind auch teilweise in
    Kraftfutter für Rinder oder im Schweinefutter. Dort sind sie aber erheblich billiger.
    Einige Trockenfutter sind auch am Geruch von Hundefutter nicht zu unterscheiden.

    R.

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer S. (24. März 2012 um 07:26)

  • Hallo Rainer,

    danke für dein Posting!

    Ich nutze Omega One Marine Pellets und kann kein PO4 messen, wenn ich die kügelchen in den PO4 test gebe. Allerdings kanns natürlich sein, dass man sie zig stunden lang auflösen muss. Trotzdem macht auch das keinen sinn, da ein fisch sie frisst und recht schnell umwandelt, die dinger liegen ja auch nicht 24 stunden im aquarium rum.

    VG,

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hi IP,

    ich sprach von Flockenfutter und nicht von Peletts.... Peletts sind fast immer zu 100 % für Meerwasser Fische gemacht.
    Flockenfutter ist Grund auf seiner Herstellungsverfahren sehr stark mit Po4 belastet.

    Und Peletts ist kein Flockenfutter das zu Peletts gepresst wurde.....

    Gruß Micha

  • Zitat

    Original von Micha W.
    Hi IP,

    ich sprach von Flockenfutter und nicht von Peletts....

    Korrinthenkackermodus an:

    Zitat

    Original von Micha W.
    Trockenfutter ist einer der massivsten Phosphatquellen. Weit aus mehr als bei Frostfutter.


    :face_with_tongue: :face_with_tongue: :face_with_tongue:


    Nikks für ungut :winking_face:

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