Algen vs. Landpflanzen... aus: Alternative zu Norialgen?

  • Zitat

    Original von Gwynnedd

    hier fehlt leider der Beweis für eine so kategorische Aussage.
    Vor allem, wenn das ganze seit 20 Jahren praktiziert wir, ohne dass es zu einem signifikanten Anstieg von Krankheiten oder Mangelerscheinungen führt.

    Ist die Feststellung, dass es grundsätzlich Unterschiede in der Zusammensetzung von Rotalgen, Braunalgen, Grünalgen und Landpflanzen gibt, kein Beweis? Und dass in der Microflora des Darmes von Fischen Arten und Gattungen vorkommen, die auf Alginate und andere spezielle Kohlenhydrate wie Carrageen oder Agar-Agar +/- spezialisiert sind und eben aufgrund dieser speziellen Kohlenhydrate im Darm dominieren und eben keine opportunistischen Keime? Oder dass bei genau diesen Fischarten und -gattungen Koprophagie weit verbreitet ist, um genau diese Keime und die von ihnen gebildeten Stoffe wie Vitamine aufzunehmen?

    Was zu beweisen wäre, wäre, dass Landpflanzen für die Ernährung der Fische gleichwertig sind und dafür bedürfte es entsprechender Versuche, die scheinbar noch nicht gemacht worden sind.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Bernd,

    wo siehst Du da Doppelmoral? Unser Futter enthält Meeresalgen, Löwenzahn nicht! Meeresalgen enthalten auch Cellulose, also ist dem Fisch oder den Bakterien Cellulose nicht fremd aber Löwenzahn enthält eben Stoffe nicht, die in Meeresalgen enthalten sind.
    Für etwas Abwechslung mag Löwenzahn ja geeignet sein aber es ist eben kein Ersatz.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    die Doppelmoral sehe ich darin, dass Du Dich hier so vehement gegen pflanzliche Zusatzkost verkämpfst, die nicht aus Algen besteht, obwohl sich diese ja nicht nur auf Löwenzahn bezieht, sondern auf die ganze Palette unterschiedlicher Pflanzenkost, die jahrelang erfolgreich verfüttert wurde, im Futter der von Dir vertretenen Firma aber auch jede Menge pflanzliche Inhaltsstoffe vertreten sind, die eben auch von Landpflanzen stammen. Darin sehe ich zwar kein echtes Problem, sehr wohl aber in den immer wieder vertretenen Aquaristikmärchen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Bernd,

    den Standpunkt, den Du mir unterstellst, kann ich aus meinen Postings nicht herauslesen. Ich habe nicht den Standpunkt vertreten, dass Landpflanzen schädlich seine, wo liest Du das.

    Nochmal klar herausgearbeit, meine Standpunkte sind:

    Die natürliche Nahrung von Algen- und Aufwuchsfresser besteht (u. A.) aus Algen und nicht aus Pflanzen.

    Landpflanzen sind kein gleichwertiger Ersatz für Meeresalgen, da es Inhaltsstoffe gibt, die nur die Meeresalgen bieten können.

    Landpflanzen können die Lochkrankheit nicht verhindern. Es gab Becken mit Pflanzenfütterung wo dennoch Lochkrankheit aufgetreten ist.

    Ich habe begründet, weshalb ich das so sehe, z. B. mit der sehr speziellen Darmflora der Fische usw..

    An darüber hinausgehenden Überinterpretationen bin ich nicht Schuld, oder findest Du klaren Aussagen, die über die hier gemachten hinausgehen?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Im Gegenteil Bernd,
    mit seinen Ausführungen sehe ich eher das eine Kombination nicht verkehrt ist.
    Wohl aber und diese Meinung vertrete ich auch das eine AUSSCHLIEßLICHE Ernährung über Landpflanzen nicht förderlich ist.
    In eurem Futter gibst ja auch an sind Algen enthalten von daher das was ich meine Vorteile beider Gattungen also ob meer ob land vereint.

    Vllt sollte ich es in meinen Worten mal sagen wie ich Hans Werners Beiträge sehe.

    Eine Ausschließliche Ernährung ohne Algen Produkte ist nicht so toll.
    Eine Ausschließliche Ernährung mit Ortsüblichen Algen und Aufwuchs ist sehr erstrebenswert aber im Regelfall auch nicht zu bewerkstelligen.
    Daher ein Kompromiss, Algen und Landpflanzen kombiniert macht Fisch satt und gibt zum Teil auch natürliche Nahrungsquellen.

    (Ps nur wie ich seine Beiträge interpretiere)

    LG Matze

  • Hallo Rainer,

    werde ich mir später anschauen. Der Fisch mit seiner Darmflora gilt als relativ offenes System, nach dem, was ich gelesen habe. Die Bakterien werden weitgehend aus der Umwelt aufgenommen und verlassen den Fisch hinten wieder. Zwischendurch finden sie im Fisch etwas besondere Umweltbedingungen. Das ist auch der Grund, weshalb ich der Meinung bin, mit Probiotika könnte man beim Ex- und Import mehr erreichen als mit Antibiotika, die nur resistente pathogene Keime "erzeugen".

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner


    werde ich mir später anschauen. Der Fisch mit seiner Darmflora gilt als relativ offenes System, nach dem, was ich gelesen habe. Die Bakterien werden weitgehend aus der Umwelt aufgenommen und verlassen den Fisch hinten wieder.

    Hallo Hans-Werner,

    warum sollten dann die Fische keine Bakterien in ihrer Darmflora aufnehmen können, die ihnen die Verwertung von "Landpflanzen" ermöglichen? Die langjährigen Erfahrungen der Gesunderhaltung mit "Grünzeug" sprechen doch für diese Anpassung.

    Gruß

    Bernd

    Ps.: Bezüglich Lochkrankheit, habe ich da etwas verpasst? War bei mir seit 1977 (erster Palettendoktor im Becken) nie ein Thema. Dies scheint mir doch ein rechter "Nebenkriegsschauplatz" im Zusammenhang mit "Grünzeugfütterung" zu sein.

  • Zitat

    Original von Koberstaedt
    Ps.: Bezüglich Lochkrankheit, habe ich da etwas verpasst? War bei mir seit 1977 (erster Palettendoktor im Becken) nie ein Thema. Dies scheint mir doch ein rechter "Nebenkriegsschauplatz" im Zusammenhang mit "Grünzeugfütterung" zu sein.

    War aber eine der Motivationen für die Grünzeugsfütterung! Tja, haste was verpasst! Vielleicht schlecht informiert?

    Das mit den Bakterien scheint aber schwierig zu sein. :face_with_rolling_eyes: Wenn es anderes Futter ist, dann sind es andere Bakterien und wahrscheinlich auch andere Nährstoffe, die von den Bakterien produziert werden.
    Oder meinst Du, es ist so, egal was man vorne reinwirft, hinten kommt immer das gleich raus?

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (6. August 2010 um 17:54)

  • Zitat

    Original von ChristophKlose
    HAI

    naja JOE, und auf welcher Seite stehst DU, oder fütterst Du nur Karnivor :ylol

    und Reinhard, der Haupbestandteil von Nori Algen sind Rotalgen meist der Gattung Porphyra (Yezoensis / Tenera)
    -> http://www.google.de/images?hl=de&u…hyra&tbs=isch:1

    nun meine Frage: ''wer hat in der Natur schon unsere Aquarienfische Löwenzahn fressen gesehn'' :face_with_rolling_eyes:
    Ich könnte das den ganzen Tag so machen :winking_face_with_tongue:

    mfg Chris

    Hallo Chris!
    Die Algen die unsere Doktoren im Meer fressen sind Großteils so klein das man beim zusehen gar nichts erkennen kann.
    Groß Algenblätter im Riff gibt es nicht.

    Ich sehe den Wert des zusätzlichen Grünfutters in der Beschäftigung beim Fressen und das Füllen des Magens zur Unterdrückung von Hungergefühlen und damit Aggressionen.
    Und so gesehen ist eine schlechte Verdaulichkeit sogar vom Vorteil.
    Einige Vitamine werden wohl auch hängen bleiben.
    Ich kenne niemanden der Löwenzahn und Co. als Hauptfutter Verwendet.
    Kenne auch keinen Bericht im dem das Zufüttern von Grünzeug als Hauptfutter gemeint ist.

    In meinem Umfeld gibt es einen Palettendoktor mit 25 und einen Weisskehl mit 27 Jahren.
    Beide Kerngesund und die Besitzer haben von Nori und Wakame noch nie etwas gehört.

  • Hallo Rainer,

    interessante Links, vielen Dank.
    Die Seminararbeit von Frau Reder kannt ich schon, hatte sie aber schon wieder vergessen, man behält nur die Inhalte +/- gut.
    Die Aussagen im Video-Link sind mir völlig neu. Obwohl ich schon einiges über Fischernährung in der Aquakultur gelesen habe, Bücher wie Artikel, waren mir die Widerstände in der Ernährung der Fische mit Pflanzenproteinen neu. Insbesondere hätte ich nicht gedacht, dass es einen Unterschied Macht, ob ich Kartoffelprotein, Sojaprotein oder Rapsprotein füttere. Woran liegt das? Verdaulichkeit der Eiweiße? Aminosäurezusammensetzung?
    Es scheint aber zu bestätigen, dass es nicht ohne weiteres möglich ist, andere als die natürliche Nahrung zu verfüttern. Wenn man dann noch weiß wie groß die biochemischen Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Algenabteilungen und -klassen und zu den Pflanzen sind, kommt man noch mehr ins Grübeln, ob Landpflanzen für die Ernährung von Meerwasserfischen und insbesondere von Algenfressern geeignet sind.
    Für mich spricht das wieder einmal dafür, dass die Theorie die genaue Beobachtung bestätigt.

    Gruß

    Hans-Werner

  • HAI Reinhard,

    das die Doc's im Riff kaum Makroalgen zu sehen bekommen, weiß ich :winking_face:
    (zumindest in noch intakten Teilen :winking_face_with_tongue: ) , es geht mir auch nicht darum, sondern das die Tiere sich im Laufe der Evolution an diese Bioverfügbarkeit gewöhnt und vor allem angepasst haben. Man ''kann'' nicht ''Löwenzahn'' und Algen auf eine Stufe setzen. Hans Werner hat schon erklärt was und warum das nicht zusammen passt. (Kannst auch gerne mal noch die Links welche ich auf Seite 1 reingesetzt habe, man weiter gehen, das allein ist nur ein Anhaltspunkt und sicher keine allgemein verbindliche Tatsache!)

    Wenn Du einen Doc schon einmal quer ''sch...'' gesehen hast, wo der Löwenzahn fast so wieder rauskam wie er rein ging ziehst Du andere Rückschlüsse.... :winking_face_with_tongue:


    Was ich einfach wirklich nicht verstehe, ich rede doch hier nicht davon das Algen als alleinige Hauptkost stehen sollten, sondern einfach nur das man Algen -> dem Grünfutter vor zu ziehen ist. Warum kann man das im Zeitalter 2.0 nicht verstehen oder akzeptieren? Mach mal bitte einen Eigenversuch, schnapp die mal ein Stück Löwenzahn, reibe es mal schön kräftig in deinen Händen und dann nimm mal einen Bissen, das ist Ernst gemeint. Ich hoffe das die Bitterstoffe zum Nach- und Umdenken geben.......


    Ein Paletti ist (eigentlich) rein Karnivor;)


    Nachdem immer wieder die Argumente ausbleiben, nun auch die direkte Frage an Dich, warum sollte ich das ''Nebenfutter'' Löwenzahn und Co, den Algen vorziehen und bringe mir bitte ein Argument und keine Aussage wie , das wird aber gerne gefressen. Bisher blieben sämtliche Fragen danach grundsätzlich und ohne wirkliches Argument im Raum offen.
    Könnte es daran liegen das wir die Antwort schon kennen, Sie aber nicht eingestehen wollen!??!?!?

    Zitat

    Nori und Wakame noch nie etwas gehört.


    Schade und Traurig zu gleich, sollte das nun Vorbildfunktion haben? :frowning_face:

    mfg Chris

    Einmal editiert, zuletzt von ChristophKlose (6. August 2010 um 22:07)

  • Hallo Chris!

    Ich habe Dir doch die Begründung geliefert.
    Ist sie Deiner selektiven Wahrnehmung entgangen?

    Ich habe 8 Jahre ohne Probleme alles mögliche zusätzlich gefüttert.
    Und wenn ich jetzt Fische hätte die das wollen und damit wohl auch brauchen würde ich es wieder machen.
    Die letzten Tage klemmt wieder ein Stück Zucchini im Becken. Frisch aus dem Garten und Bio.
    Aber meine beiden Doc's können oder wollen damit nichts anfangen. Nur der restlich Besatz nagt etwas daran herum. Auch gut, bekommen sie eben länger wieder nichts zusätzlich.

    Ist doch alles kein Problem.
    Nur Du tust so als ob hier jemand die tägliche Fütterung mit Schokolade empfehlen würde.

  • Sorry Hans-Werner,

    aber ich habe doch immer mehr den Eindruck, dass Du zu jener Fraktion gehörst, die Probleme definieren, die zuvor niemand hatte. Bleibt mir die Frage ob aus echtem wissenschaftlichen Interesse, aus "Tierliebe" oder geht`s ums Geschäft? Beiträge oder Fragen, die Deinen Ansätzen widersprechen, werden weitgehend ignoriert, ansonsten argumentierst Du mit "könnte", "wahrscheinlich" und selektiven Quellen. Vermutungen werden dann zum angeblichen wissenschaftlichen Beweis, Beobachtungen anderer und empirische Werte werden abqualifiziert.
    Dass schon seit Wilkens, de Graaf, Debelius und Co. pflanzliche Zusatznahrung verabreicht wurde, hatte nichts - wie von Dir behauptet - mit der Lochkrankheit zu tun, sondern war schlicht als Ergänzung zum tierischen Futter bestimmt. Ich habe diese Bücher alle noch, sie waren Quellen meines Beginns mit der Meeresaquaristik, als noch nicht der Markt Meinungen machte.
    Dass sich karnivor ernährende Fische mit Pflanzenproteinen schwer tun dürften, überrascht wohl wenig. Frische, natürliche Algen oder Tange sind - dies bestreitet kein Mensch - sicher ein hervorragendes Zusatzfutter, aber erwiesen nicht unbedingt notwendig. Dass aber geröstete oder getrocknete "Sushialgen" aus asiatischen Zuchtanstalten notwendig sind, um Aufwuchsfressern, die in ganz anderen Regionen uns vielleicht eher unbekannte Mikroalgen aufnehmen, spekulativ notwendige Nährstoffe zuzuführen - wobei Du die üblichen, überwiegend tierischen Hauptfutterquellen übergehst- oder um "Lochkrankheiten" zu verhindern (die kaum noch eine Rolle spielen), mag annehmen wer möchte. Über gegenteilige Erfahrungen haben hier ja mehr wie genug Forenmitglieder geschrieben.
    Eine letzte Anmerkung: Gib einem frisch importierten, noch nicht von einem "schlecht informierten" Aquarianer falsch erzogenen Doktorfisch getrocknete Norialgen oder ein Blatt frisches "Grünzeug" ins Becken und schau was er zuerst frißt. Bei mir gehen sie da noch lieber gleich ans Trockenfutter Deiner Firma als an Algenmumien, vermutlich weil sie halt auch schlecht informiert sind.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Bernd,

    unser Trockenfutter ist doch noch gar nicht auf dem Markt. ?
    Dass Du jetzt unterstellst, ich würde Beiträge ignorieren finden ich nett. Ich glaube, ich war nicht derjenige, der Beiträge völlig uminterpretiert hat.

    Weshalb sollte es mir um´s Geschäft gehen? Bekomme ich deswegen mehr Gehalt? Verkaufen wir Nori oder andere Algen? Sorry, geht´s noch absurder?

    Und wer stellt Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen ein, die zwar die Mehrheit scheinbar geflissentlich ignoriert, aber was solls ....

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner


    unser Trockenfutter ist doch noch gar nicht auf dem Markt. ?

    Nun, da kann ich Dir wenigstens einmal recht geben, das Trockfutter stammt von der Konkurrenz,wieder "schlecht informiert", bitte tausendmal um Entschuldigung, ansonsten aber ???

    Gruß

    Bernd

  • Moin Hans-Werner,
    mich erstaunte erstmal die Tatsache, dass es möglich ist karnivore Fische vegetarisch zu ernähren, zumindest es gewisse Zeit lang. Hohe Lebenserwartung ist wohl nicht das Ziel.
    Über die Bedeutung der Bakterien im Fischdarm hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht, dass die Biozönose im Fischdarm manipulierbar ist ebenso.

    Sind Eingewöhnungschwierigkeiten auch Anpassungsprobleme der Darmflora?

    Wenn Armin schreibt, dass er Löwenzahn verfüttert und das es den Fisch gut geht, glaube ich es ihn und er wird es auch beurteilen können.
    Ich stelle mir aber die Frage: Trotz oder wegen?
    Wenn man sich die Inhaltstoffe von Löwenzahn, von den es laut floraweb.de immerhin rund 258 Arten (=deutschsprache Namen) in Mitteleuropa gibt, ansieht, tendiere ich zu "trotz".
    Die Wurzel des Löwenzahnes wird von Wühlmäusen gefressen, die Blüte wird vom Rehwild verbissen, die Samen vom Distelfink gesammelt, aber das Blatt anscheinend will kein einheimisches Tier. Ich konnte z.B. keine Schmetterlingsraupe recherschieren, die Löwenzahnbätter frisst.
    Unsere einheimische Natur will die Bätter anscheinend nicht, aber im Aquarium sollen sie sinnvoll sein?
    Der einzige Organismus, den ich kenne, der sich für Löwenzahnblätter interessiert ist ein Schildkrötenzüchter. Er schätzt Löwenzahn, da dieser sehr wenig Eiweiss enthält, welches in höherer Konzentration bei griechischen Landschildköten Deformationen des Rückenpanzers verursacht.
    Wenn die Altvorderen Löwenzahn empfohlen haben mag der geringe Einweissgehalt eine Rolle gespielt haben, schliesslich empfahl man ja auch einen Fettgehalt von 20% und eher geringe Eiweissgehalte um die Wasserbelastung durch Stickstoff gering zu halten. Das sieht man heute ja auch anders.
    Fortschritt muss man zulassen wollen.


    schönes WE
    Rainer

  • Zitat

    Original von Rainer S.

    Die Wurzel des Löwenzahnes wird von Wühlmäusen gefressen, die Blüte wird vom Rehwild verbissen, die Samen vom Distelfink gesammelt, aber das Blatt anscheinend will kein einheimisches Tier. Ich konnte z.B. keine Schmetterlingsraupe recherschieren, die Löwenzahnbätter frisst.

    Ich esse ab und zu Löwenzahnblätter (und lutsche an den Blüten). Bin aber nicht sicher, ob ich als einheimisch zähle. Ausserdem ist es nicht meine Hauptnahrung (bevorzuge Sushi :smiling_face: ). Es gibt nicht sehr viel anderes Gründzeugs draussen, dass man als Mensch sinnvoll essen kann: Grass kan man nicht kauen und verdauen, Kräuter haben in der Regel einen viel zu starken Geschwack, ausser bei Linden sind die Blätter aller anderen Bäume auch schwer geniessbar. Und Mohnblütenblätter kribbeln immer so auf der Zunge...

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Die Seitenlinienerosion wird hier in Zusammenhang mit Nitrat gebracht, was mir persönlich auch nachvollziehbarer erscheint als ein Zusammenhang mit der Ernährung.

    Grüße

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,
    autsch.... :grinning_squinting_face:
    woher wird das kumulierende Nitrat im Wasser wohl kommen, wenn nicht mit der ursächlichen Fütterung der Fische ?

    wenn ich den Artikel lese (ich verfolge selten links, da sie d.ö. nicht funktionieren oder der Seitenaufbau ewig dauert) liegt für mich die Lösung eigentlich auf der Hand.

    PS:
    schon mal Nitrat eines Supermarkt-Kopfsalates , zumeist Herkunft aus NL in Gewächshauskultur gemessen?
    Das wäre Wasser auf deine Mühlen.

    Im übrigen hat der Thread nur mehr herzlich wenig mit der Ursprungsfrage zu tun.

    Servus
    Stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan C. (7. August 2010 um 13:16)

  • Zitat

    Die Wurzel des Löwenzahnes wird von Wühlmäusen gefressen, die Blüte wird vom Rehwild verbissen, die Samen vom Distelfink gesammelt, aber das Blatt anscheinend will kein einheimisches Tier. Ich konnte z.B. keine Schmetterlingsraupe recherschieren, die Löwenzahnbätter frisst.


    Hallo Rainer,
    wenn ich vor die Haustüre schaue, sehe ich ganz profane Kühe am Tag, Feldhasen in der Dämmerung, welche sich über das Grünzeug hermachen. Ausschliesslich die jungen Blätter picken bei uns die Fasanen.
    Die alten Blätter bleiben stehen.
    Die fressen aber auch die Fische nicht, denn sie machen sich nur aus dem ersten Mai-/Juni Löwenz. mit den zarten Blättern etwas.
    Und hier nehmen sich selbst meine Hepatus nicht aus, welche im übrigen Algenblätter jedweder Herkunft verschmähen.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (7. August 2010 um 12:16)

  • Hallo Rainer,

    das mit dem Löwenzahn hast Du vielleicht etwas zu eng gesehen. Löwenzahn steht nur als Beispiel für die Vielzahl des als Pflanzenzusatzfutter neben Algen verabreichten. Lt. Wilken, Klausewitz, Debelius. de Graaf und anderen z.B. auch Wasserlinsen, Salat (ungespritzt), Spinat, weiche Wasserpflanzen etc..

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Rainer, hallo zusammen,

    Karnickel fressen auch Löwenzahn, so unbeliebt dürfte er also gar nicht sein. Das ist aber nicht der springende Punkt, der kommt später.
    Kohl und andere Gartengenüsse sind auch aus heimischen Wildkräutern gezüchtet worden, Brennesseln werden als Wildgemüse gegessen, ebenso Giersch und manches andere. Feldsalat ist auch +/- ein Wildkraut.

    Mit den Proteinen, weshalb soll das nicht gehen. Das was Pflanzen am meisten vom Fleisch unterscheided ist der geringe Proteingehalt. Wenn ich aber das Protein aus den Pflanzen extrahiere, weshalb sollen die Proteine nicht für Fleischfresser geeignet sein. Meines Wissens geht es in dem Link um Pflanzenproteine, nicht um Pflanzenfutter im Sinne von vollständigen Pflanzen. Proteine bestehen bei Tieren wie bei Pflanzen aus den 20 proteinogenen Aminosäuren, bei den Pflanzen sind aber gewisse "Ungleichgewichte" die Regel, deshalb gelten viele Pflanzenproteine als weniger wertvoll als Rindfleisch, Casein oder ähnliche tierische Proteine. Einseitige, unausgewogene tierische Proteine sind z. B. Gelatine.

    Der springende Punkt ist für mich, dass Algen und Pflanzen nicht wirklich viel miteinander zu tun haben. Pflanzen haben biochemisch Ähnlichkeiten mit einigen Grünalgen. Braunalgen und Rotalgen weichen in vielen Punkten sehr stark von Pflanzen ab, nicht nur in den Proteinen aber mit einiger Sicherheit auch in den Proteinen. Viel stärker weichen sie aber in den Gerüstsubstanzen und den Reservestoffen, meist Kohlenhydraten, ab.

    Wenn es so klar ist, dass man Fleischfresser nicht mit Pflanzenproteinen ernähren kann, weshalb sollte es weniger klar sein, dass man Algenfresser nicht mit Pflanzen ernähren kann?

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    Hallo Hans-Werner,
    autsch.... :grinning_squinting_face:
    woher wird das kumulierende Nitrat im Wasser wohl kommen, wenn nicht mit der ursächlichen Fütterung der Fische ?

    wenn ich den Artikel lese (ich verfolge selten links, da sie d.ö. nicht funktionieren oder der Seitenaufbau ewig dauert) liegt für mich die Lösung eigentlich auf der Hand.

    PS:
    schon mal Nitrat eines Supermarkt-Kopfsalates , zumeist Herkunft aus NL in Gewächshauskultur gemessen?
    Das wäre Wasser auf deine Mühlen.

    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Das Nitrat stammt aus den Aminosäuren der Proteine. Dort ist es aber noch kein Nitrat sondern es sind die Aminogruppen der Aminosäuren. Werden hohe Proteingehalte gefüttert und die Proteine von den Fischen zur Energiegewinnung verbrannt fällt im Stoffwechsel aus den Aminogruppen Ammonium an. Dieses Ammonium wird von den nitrifizierenden Bakterien noch als Energiequelle genutzt und zu Nitrat "verbrannt". Das Nitrat reichert sich im Wasser an.
    Die paar mg Nitrat aus dem Salat, egal ob das jetzt 10, 30, 100 oder 200 mg/kg Nitrat sind, spielen keine Rolle. Man wirft ja nicht Kiloweise Futter in Aquarium. Selbst wenn ich 1 kg Salat mit 200 mg/kg Nitrat auf 1000 l gebe, bleiben davon gerade mal 0,2 mg/l übrig, wenn es sich auf die 1000 l verteilt.

    Es geht übrigens immer noch um die Frage, ob man Algen durch Pflanzen ersetzen kann. Ein anderer möglicher Ersatz für Algen fällt mir eigentlich nicht ein.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Moin,
    ich habe gestern abend nachgesehen. Wir haben wegen der langen Trockenheit nach der ersten Mad und dem Regen der letzten Wochen auschliesslich frischen jungen Löwenzahn.
    Pferdeweide: Löwenzahn ist so beliebt wie Distel, Brennnessel, Wiesenampfer und Jakobsgreiskraut.
    Mähwiese an einer Stelle mit hohen Niederwilddichte: Frass an Scharfgabe, Gräsern, wilder Möhre, Weissklee. Löwenzahn zu 100% unberührt.
    Charolais-Rinder: Löwenzahn ohne Frassspuren.
    Bentheimer Schweine: Löwenzahn ohne Frassspuren, Ein angebotenes Blatt wird verschmäht.
    Eigenversuch: Alle Inhaltsstoffe sind herauszuschmecken; es schmeckt nach nix!
    Über Klee, Luzerne, Kohl, Spinat, Weizenkleie in Fischfutter kann man sich unterhalten.

    Gruss Rainer

  • Moin Hans-Werner,
    ob Karnickel Löwenzahn fressen werde ich später beim Nachbarn(Züchter) nachfragen. Vieleicht seh ich auch noch unsern Jäger, den kann ich auch noch fragen, ob er ein Wildtier kennt, welches Löwenzahnblätter frisst. Diverse Gemüse sind evtl sinnvoll im Tank, aber Löwenzahn hat einen Nährwert von nahe NULL.

    Mein bisheriger Kenntnisstand bezüglich Pflanzenproteine in der Aquakultur war, dass man deren Konzentration im Futter nicht beliebig erhöhen kann. Den Link hatte ich eigentlich als Argument bzw Beispiel -für- die Anpassungsfähigkeit von Fischen inkl ihrer Darmflora gesendet.
    Da geht es aber um Konzentrate aus Pflanzenteilen, also Kartoffeleiweiss aus der Knolle, Sojaeiweiss aus der Bohne....
    Substitution tierischer Eiweisse durch planzliche Eiweiss ist also machbar.


    Wenn es um blättrige Nahrung geht:
    Blätter terrestrischer Pflanzen enthalten als Gerüststoff Zellulose. Das ist purer Ballast. Terrestrische Pflanzen enthalten in der Blattmasse eher wenig Eiweiss, wenn es mal mehr ist, kennen wir die Planze als Futterpflanze, Klee, Luzerne. Algen erheblich mehr.
    Reservestoffe in der Blattmasse von Pflanzen in unseren Breiten ? Und ich Blödmann ess die Knollen und Früchte.
    Hans-Werner, ich glaube wir sind uns einig:
    Weder Wegdiskutieren noch Hineindiskutieren von Inhaltsstoffen ist nicht machbar.

    Gruss
    Rainer

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer S. (8. August 2010 um 09:05)

  • Hallo Rainer,

    ein typischer Reservestoff der Pflanzen ist Stärke. Sie wird schon in den Chloroplasten gebildet, kommt also in allen Blättern vor.

    Cellulose ist nicht bei allen Tieren ein reiner Ballaststoff. Es gibt zwar meines Wissens keine Tiere, die Cellulasen selbst bilden, dafür hat aber die Darmflora aller dieser Tiere, in deren Ernährung Cellulose eine größere Rolle spielt, eine sehr wichtige Rolle bei der Ernährung. Termiten sind so ein Fall, wo die Ernährung fast ausschließlich aus Cellulose, Hemicellulosen und Lignin besteht und Rindviecher und andere Wiederkäufer sind eine weitere Gruppe, die die cellulosereichen Gräser nur mit ihrer Darmflora verdauen können. Diese Tiere leben überwiegend von ihren Symbiosebakterien, was sich in den Fettsäuren niederschlägt: Die gesättigten Fettsäuren werden in erster Linie aus den kurzen Fettsäuren der Pansenfermentation (Essig-, Propion- und Buttersäure) aufgebaut.
    Auch in den Links ist von Cellulasen bei den besprochenen Rifffischen die Rede, da Cellulose auch in Algen vorkommt und ebenfalls von der symbiotischen Darmflora der Algenfresser gespalten und verarbeitet wird.

    Eigentlich ist es egal, weshalb Du den Link eingestellt hast, er sagt für mich genau das Gegenteil aus. Nicht einmal, wenn man die Proteine herausgreift, sind Fische sonderlich anpassungsfähig. Die Proteine haben nicht sonderlich viel mit der Darmflora zu tun außer, dass die Proteine der symbiotischen Darmflora eine wichtige Proteinquelle für die Algen- Holz- und Grasfresser sind. Proteine werden ganz einfach von den normalen Verdauungsenzymen abgebaut, die jedes Tier überwiegend selbst bildet. Proteine sind Polypeptide und die entsprechenden Verdauungsenzyme sind die Peptidasen und Proteinasen. Die so gewonnenen Aminosäuren werden entweder zum Aufbau von Körpersubstanz, Proteinen, verwendet oder zu Energiegewinnung "verbrannt".
    Wofür die Darmflora bei den erwähnten Tieren notwendig ist, ist ganz eindeutig nicht der Abbau der Proteine sondern der Abbau der Gerüstsubstanzen, wie Cellulose, Alginat, Agar, Carrageen und anderen. Und gerade bei den Algen kommen eine ganze Reihe von Gerüstsubstanzen (aber auch ein paar Reservestoffe) vor, die sehr speziell sind. Diese Gerüstsubstanzen können nur von einer begrenzten Anzahl von marinen Bakterien aufgeschlossen werden, recht bedeutsam darunter die Vibrionaceae. Dass nicht sonderlich viele Bakterien Agar abbauen können, sieht man schon daran, dass Agar der Standard-Gelbildner zum Verfestigen mikrobiologischer Nährböden ist. Bakterien, die Agar abbauen können, verflüssigen die agarbasierten Nährböden.
    Verfüttert man nun den Fischen Pflanzen, die als Gerüstsubstanzen keine dieser Algen-Gerüststoffe aufweisen, muss das zu einer Verschiebung bei der Darmflora führen, was folgen für die Ernährung des Fisches und die Besiedelung des Darmes mit pathogenen Keimen haben kann. Da du in der Landwirschaft scheinbar einigermaßen bewandert bist, könntest Du wissen, dass antibiotische Wirkungen auch in der Ernährung von Nutztieren eine Rolle spielen. Auch die symbiotische Darmflora sichert ihre Dominanz mit Antibiotika.

    Gruß

    Hans-Werner

    2 Mal editiert, zuletzt von Hans-Werner (8. August 2010 um 11:10)

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    ... dafür hat aber die Darmflora aller dieser Tiere, in deren Ernährung Cellulose eine größere Rolle spielt, eine sehr wichtige Rolle bei der Ernährung. Termiten sind so ein Fall, wo die Ernährung fast ausschließlich aus Cellulose, Hemicellulosen und Lignin besteht ...

    Ich dachte Termiten benutzen die Cellulose nur als Futtermittel für ihre Pilzkulturen?

  • Nö, Corinna, sehe ich nicht so. Ich glaube nicht, dass die Erfahrungen von Dir oder von mir zu den ersten Treffern bei Google gehören.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Mag sein, aber das kam eben ein wenig ruppig rüber. :winking_face: :frowning_face:

    Finde die Diskussion übrigens sehr interessant und bin auf eure weiteren Ausführungen zu dem Thema gespannt.

    LG Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Hallo Hans-Werner,

    ein typischer Reservestoff der Pflanzen ist Stärke. Sie wird schon in den Chloroplasten gebildet, kommt also in allen Blättern vor.

    Das ein Produkt in geringer Konzentration am Produktionsort vorkommt ist mir klar.Ansonsten Teile ich die Meinung von Wikipedia:
    Zitat:
    Endlich tritt in den Epidermiszellen einiger höherer Pflanzen eine mit Iod sich blau oder rötlich färbende Substanz in gelöster Form auf, die lösliche Stärke. In allen übrigen Fällen ist das Auftreten der Stärke in der beschriebenen Körnerform die Regel. Sehr reich an Stärke sind die zur Reservestoffspeicherung dienenden Gewebe der Samen, Knollen, Zwiebeln und Rhizome sowie die Holzstrahlen und das Holzparenchym im Holzkörper der Bäume.
    Zitatende

    Zum Thema der vegetarischen Forellen hab ich noch eine Datei auf dem Rechner, die ich mir gerne per mail zuschicken würde. Vieleicht kennst du den Text schon , vieleicht auch nicht.

    In der Landwirtschaft gibt 2 Richtungen. Die einen halten ihr Vieh möglichst steril im Stall und die Antibiotika bringt der Tierarzt und die anderen halten ihre Tiere artgerecht und machen sich da keinen Kopf drum.

    Da es ursprünglich um Fische und Nori ging würde ich die öffentliche Diskusion hier gerne langsam auslaufen lassen.
    Den Rest können wir bei Bedarf gerne im September in HH besprechen.

    Gruss
    Rainer

  • Hallo Rainer,

    ich denke, dass jede Pflanzenzelle Reservestoffe benötigt. Womit sollte sie sonst bei Nacht ihren Energiebedarf decken?
    Dass Organe, die speziell zur Speicherung von Reservestoffen angelegt sind, mehr davon enthalten, ist irgendwie logisch.
    Darum ging es aber nicht, sondern darum, dass Du nebenbei erwähnte Reservestoffe in Zweifel gezogen hast und die Erwähnung von mir eigentlich vornhemlich auf die Algen bezogen war.
    Ich habe den Eindruck, hier geht es meist um Widerspruch um des Widerspruchs Willen und nicht darum, dass man tatsächlich etwas besser weiß.

    Nicht speziell auf Dich bezogen, aber, wollte man sich tatsächlich Wissen aneignen, um die Fische besser pflegen zu können und um zu verstehen, was im Aquarium vor sich geht, dann würde man doch Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen folgen und nicht weiterhin mit Halbwissen und Nichtwissen glänzen, oder? Ich kapier den ganzen Thread nicht ganz. Jemand macht sich Arbeit, echtes Wissen zusammenzusuchen und den Leuten ist es eigentlich egal. Wenn sich jemand seit 20 Jahren für Biochemie und Fischernährung interessiert und sich sowohl theoretisch wie praktisch damit auseinandersetzt, könnte man vielleicht etwas lernen, aber scheinbar ist es wichtiger, Standpunkte und Verhaltensweisen nicht zu überdenken und starr weiter zu vertreten.
    Naja, und von "signifikant" zu sprechen, wenn es nicht einmal einen Vergleich gegeben hat ... ?(?
    Mir kommt der ganze Thread ballaballa vor und ich werde mir überlegen in so einen Quatsch weiterhin Zeit zu investieren. Den Fischen scheint es wenig zu bringen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • ... und dazu noch oberbescheuerte Unterstellungen, muss man sich eigentlich nicht antun!

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