Jod im Flotat ?

  • Hallo nochmal,

    danke für deine Nachricht. Ich sehe KOnfrontation nie als Hilfreich für die Sache.

    Die Notwendigkeit von WW steht für mich ausser Frage. Joe zähle ich zu den Praktikern hier im Forum auf dessen Hinweise es sich für viele Newcomer unbedingt lohnt zu hören!

    Kalium zähle ich nicht zu den Spuris und ich sehe in dem Bereich auch keine Möglichkeit grössere Probleme die manche mit ihren Riffbecken haben zu beseitigen.

    Der Wert von Spuri Mischungen liegt nicht nur im Material sondern auch in der Info zum Produkt, praxisgerechter Verpackung und guter "Anwenderbetreuung" (was eigentlich nur TM durch H-W´s enormes Engagement bietet)

    Du hast recht, die Fachzeitschriften haben nicht immer Key Artikel welche die Ausgabe lohnen. Aber manches mal ist es auch ein kleiner Beitrag von einem Leser, der den Preis der Zeitschrift wett macht. Eine Ausgabe bietet halt mehr was einen interessiert, die nächste weniger, aber unterm strich habe ich immer wieder was nützliches an INfos gefunden - und wenn es ein Hinweis war wie man es nicht machen sollte :smiling_face:

  • Hallo, ich auch nochmal,

    es wurde ja auch die Frage nach der braunen Farbe und den Polyphenolen aufgeworfen.
    Da ich gerne Sachen hinterfrage, zunächst einmal die Frage, stammt die braune Farbe überhaupt von Polyphenolen oder sind es nicht vielleicht andere Verbindungen?
    Wenn es tatsächlich Polyphenole sein sollten, woher stammen sie? Wir haben für gewöhnlich weder größere Mengen Braunalgen noch Lignin (Holzstoff) im Becken.
    Wenn es keine Polyphenole sind, was ist es dann, vielleicht Carotinoide? Die wären zumindest mit Mikro- und Makroalgen und Bakterien leicht erklärbar.
    Wie könnte man das herausbekommen? Mit einem UV/Vis-Spektrometer oder gibt es dafür eine bessere Methodik und wer hätte dazu Zugang?
    Gibt es gegen diese "Gelbstoffe" andere Vorgehensweisen. Das wurde schon angesprochen, am einfachsten mit Kohle, aber auch andere Adsorber, UV und Ozon sind wirksam, jedoch mit mehr (erwünschten oder unterwünschten) Nebenwirkungen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Philipp,

    falls man nur mal nach typischen Absorptionsmustern mit einem Spektrophotometer suchen will, würde sich einfaches Verdünnen mit UO-Wasser anbieten.

    Dieser Artikel kommt auf Grund von Untersuchungen zu der Aussage, dass Eiweiße bei der "Eiweißabschäumung" überhaupt keine Rolle spielen. Ich glaube ein früherer Artikel in einem deutschen Magazin kam auch schon zu der gleichen Aussage. Folglich spielt das auch für den Iodaustrag eher keine Rolle.

    Mit Sicherheit werden aber EPS an Blasen adsorbiert und vom Abschäumer abgeschäumt, so werden nämlich mitunter diese Substanzen für Untersuchungen aus dem Meerwasser angereichert. EPS sind für gewöhnlich Schleime oder Gele, die von Algen und Bakterien (und Korallen?!) produziert werden. Wenn sich also mehr Iod als Fluor im Flotat findet, dann vielleicht eher, weil Mikroalgen Iod stärker anreichern.

    Wenn wir also annehmen, dass es einfach Mikroalgen und Bakterien sind, die samt ihren EPS im Flotat landen, dann wäre es naheliegend, anzunehmen, dass die braune Farbe einfach von einem Gemisch von Chlorphyll, Carotinoiden und vielleicht noch von den spezifischen Cyano-Farbstoffen ist.

    Und dann stellt sich irgendwann die Frage, für was ist Abschäumung gut? Und, ist sie immer gut oder vielleicht auch manchmal nicht, z. B. bei der Ernährung von Filtrierern?

    Gruß

    Hans-Werner

  • ... ach ja, Armin schreibt das auch, dass im Flotat wohl Eiweiße keine große Rolle spielen können, dafür aber wohl eher Bakterien, Planktonalgen und partikuläre Eisen- und Manganhydroxide.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Und dann stellt sich irgendwann die Frage, für was ist Abschäumung gut? Und, ist sie immer gut oder vielleicht auch manchmal nicht, z. B. bei der Ernährung von Filtrierern?

    Hallo Hans-Werner

    Klar, ich denke auch dass man Sinn und Unsinn des AS immer im Einzelfall bewerten muss. Ich beobachte halt bei mir in einem stark mit Fischen und SPS besetzten Becken dass wohl durch einen verbesserten Gasaustausch geringere PH Schwankungen zwischen Tag und Nacht sind. Und das obwohl ich mit viel Strömung und starker Oberflächenbewegung arbeite.

    Ich habe ja mein Technikbecken als Refugium für unterschiedliche Algen und Filtrierer umgemünzt. Und ich könnte jetzt seit einem 3/4 Jahr nicht sagen dass diesbezüglich die Filtrierer unter der Abschäumung leiden würden. Im Gegenteil, es gedeihen viele Schwämme, Röhrenwürmer und ne Goldseescheide.
    Allerdings fahre ich den AS sehr trocken.

    Weiters sehe ich einen Nutzen des AS uA für die Gesundheit der Fische, wenn es stimmt was in einem MA Artikel mal geschrieben wurde dass der AS für eine geringe Keimzahl im Freiwasser sorgt (zusammen sicherlich mit Muscheln Schwämmen und Korallen).

    Ich habe das Gefühl als würde bei regelmässiger Fütterung mit Schwebefutter und beim Vorhandensein von viel natürlichem Plankton durch Vermehrungsprodukte der Insassen, trotz Abschäumung noch genug für die Suspensionsfresser übrig bleiben.

    Den wesentlichen Nachteil,l des AS sehe ich im Austrag von Spurenelementen. In manchen Fällen könnte das vielleicht aber auch ein Vorteil sein :winking_face:

    Ich hab auch schon Versuche ohne AS gemacht, das ist aber in Hose gegangen. Dies würde vielleicht mit halb soviel Fischen und ohne Tubastrea sowie tägliche Filtriererfütterung funtionieren.
    Ich für meinen Teil und mit meinem Besatz dosiere lieber Spuries als auf den AS zu verzichten. Wobei in jungen Becken möglicherweise ein ausreichender WW für die Spuri Versorgung reicht - beim mir nicht.

    Die Frage mit dem Jod in Bezug auf den AS ist mir gekommen, weil verschiedene Tiere deutlich besser stehen seit ich wieder Lugol zugebe, wie ich das schon vor 10 Jahren immer gemacht habe.

    Und zwar in einer Dosierung die ich eigentlich als zu hoch gedacht hätte. Aber hier im Board bin ich auf einen Beitrag gestossen der von ca. 1 Tropfen pro 100L Wasser und Tag spricht. Ich geb bei 500L aktuell 2 Tropfen zu, zusätzlich zur Halogenlösung von TM, die ich über Ballingflüssigkeit zudosiere.

  • Nabend zusammen,

    lieber Hans-Werner, du machst ja einer Baustelle nach der anderen auf. Nach deinem Wissensdurst und deiner Schlagzahl zu urteilen, scheinst du erst 15 Jahre alt zu sein.

    Fossa&NilsenBd1S109 nennen Phenoldrivate und Indole als Gelbstoffe. Die Phenolquelle in Becken hab ich noch nicht gefunden. Indole? Der Geruch des Flotats spricht nicht dagegen.

    Das Eiweisse bei der Abschäumung keine Rolle spielen ist zu erwarten. Abschäumer arbeiten nach dem Prinzip der Flotation und nicht der "Protinosisation" oder so. Einzig und allein entscheidend ist das Vorhandensein amphiphiler Substanzen. Ohne diese geht da nix. Ob das jetzt Eiweisse sind oder nicht ist fäkalegal. Bei der Reinigung von biologisch belastetem Wasser sind das idR andere Substanzen und weniger die Eiweisse.
    Die mit den amphiphilen Substanzen behafteten Blasen binden erst anschliessend andere Partikel/Moleküle, aber keine Ionen. Ionen entfernt man nur gelöst im Wasser des Flotats. Ein Abschäumer ist somit keine Entsalzungsanlage! Ein Abschäumer lädt auch nix statisch auf. Pneumatische Elektrolyse geht nicht!
    Was einige Abschäumer evtl können ist Plankton zerstören. Irgendwo in den Weiten des Internets hatte ich ne Seite gefunden, wo das jemand rausgefunden hat, hab aber den Link verloren und finde sie nicht wieder.
    Daher kurz aus dem Gedächnis:
    Die Person kam auch die gute Idee die Algen einer Algenkultur durch Abschäumung zu konzentrieren um das Wasser einer Zooplanktonkultur nicht so zu versauen, Dünger zu sparen und Rückstellkulturen zu gewinnen. Je nach Abschäumer waren die Rückstellkulturen tot oder nutzbar.

    Zellinhalte für buntes Wasser verantwortlich zu machen klingt erstmal nicht verkehrt.

    schönen Abned noch,
    der Horst

  • Zitat

    Ich hab auch schon Versuche ohne AS gemacht, das ist aber in Hose gegangen. Dies würde vielleicht mit halb soviel Fischen und ohne Tubastrea sowie tägliche Filtriererfütterung funtionieren.
    Ich für meinen Teil und mit meinem Besatz dosiere lieber Spuries als auf den AS zu verzichten. Wobei in jungen Becken möglicherweise ein ausreichender WW für die Spuri Versorgung reicht - beim mir nicht

    Sehe ich fast genau so, aber der Artikel von H-W stellt doch etwas anderes dar.
    Was ich sehr verblüffent finde.



    HvH keine Ahnung über was Du schreibst. Aber zu den Ionen. Eine Aktivitätskonstante
    und ein Dissoziationsgleichgewicht ist Dir ein Begriff oder ?


    MfG Philipp

    P.s. Glaub mir basische Indole möchtest Du nicht riechen ab einer Luftkonzentration > 0,05 promille.

    P.p.s. Protinosisation = Mehlspeis zum umhengen und wenn Du reinbeisst, klingelt's. Oder ?

  • Hallo zusammen,

    langsam kann ich wieder erahnen, um was die Diskussion eigentlich geht. Zwischendurch hatte das der unsachliche
    Disput zwischen Horst und Philipp verhindert.

    Die das Wasser gelb färbenden Stoffe sind primär Fulvinsäuren. Das sind Abbauprodukte, deren Ursprung
    hauptsächlich abgestorbene Bakterien sind. Sie lassen sich nicht abschäumen, aber durch Aktivkohle entfernen
    oder durch Ozon zerstören.

    Fulvinsäuren binden Metalle (so wie auch Eiweiße Metalle oder Halogene binden (nicht lösen!) können) und machen
    sie dadurch weniger bioverfügbar. Beim Aktivkohleeinsatz werden diese Metalle aus dem Aquarium entfernt, beim
    Ozoneinsatz können sie durch die Zerstörung der Fulvinsäuren freigesetzt, sozusagen aktiviert, werden.

    Nochmal zur Iodabschäumbarkeit: Bei der Zugabe von Betaisodonna oder einem anderen PVP-Iod empfiehlt es sich,
    den Abschäumer eine Weile abzuschalten oder besser den Schaumtopf abzunehmen, da sonst ein Teil des PVP
    und damit des Iods im Abschäumer landet. Bei Lugolscher Lösung besteht dieses Problem nicht. Dafür ist dort die
    Gefahr einer Überdosierung größer.

    Gruß Armin

  • Ok Armin das macht Sinn, dann habe ich nur eine Frage, da ich diese Fulvinsäuren nicht sogut
    beurteilen kann, bzw. welche genau vorliegt. Werden diese durch UV-Klärer zerstört, durch
    dessen Strahlungseinwirkung oder reicht das minimal gebildete Ozon durch den UV-C-Klärer aus ?

    Weil 2 Tage nach Inbetriebnahme war das Becken kaum noch gelbstichig, auf eine Durchsichtslänge von 90cm.

    Ich hab mir auch noch mal Deinen Artikel von 02/09 durchgelesen, ich verstehe das so wie auch
    im Artikel von H-W das die Abschäumung durch Proteine kaum beeinflusst wird, sie aber trotzdem
    abgeführt werden, auch wenn sie die Abschäumung nicht fördern, müssten sie dennnoch
    Schwermetalle transportieren können oder habe ich das missverstanden ?


    MfG Philipp

  • Hallo Armin,

    interessante Aussage zu den Fulvinsäuren (gehört glaube ich zu den wasserlöslichen Polyphenolen). Das hast Du durch eigene gaschromatographische Messungen herausgefunden oder aus der Literatur?

    Gruß

    Hans-Werner

    Ach ja, bitte mal wörtlich nehmen: Für was (wofür) Abschäumung gut ist, nicht ob!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (6. Februar 2010 um 10:24)

  • Ich weis nicht ob die Quelle hilft, interessant ist die aber schon.
    http://betterlifeshop.com/pages/wissen/w…te4_fulvin.html

    Die UV-stabilität hab ich mir gerade selbst beantwortet.
    http://www.io-warnemuende.de/tl_files/staff…Huminstoffe.pdf


    MfG Philipp

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Philipp,

    lies doch mal was g´scheits zum Thema Fulvinsäuren. Wo nimmst Du denn so einen Quark her, jeden Tag ´ne Kanne Torftee und Du wirst/bleibst gesund :ylol. War mir auch neu, dass ich Torftee in den Adern habe, bin scheinbar schlecht informiert.

    Gruß

    Hans-Werner

    Jo die Quelle kann was :thup

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    ... und noch die Basics zu Kolloiden.

    Naja ganz nett, aber das nichts neues und die Beschreibung der Oberflächenladungen
    an Partikeln geht noch von einer etwas älteren Theorie aus, die hier aber reicht.

    Was sie da mit der TXm anstellen ist aber spannend.

    Noch etwas zur Arbeit über die Fulvinsäuren, auf Seite 70 suggeriert mir die Autorin
    aber, das potentielle Vorläuferstoffe für Fulvinsäuren auch Lipide, Protine und Blätter(Algen)
    sein können. Trifft es dann nicht sehrwohl zu das ein AS indirekt die Bildung von Gelbstoffen
    unterdrückt, obwohl er die gelösten Fulvin- Huminsäuren selber nicht mehr entfernen kann ?


    MfG Philipp

  • Tach zusammen,
    Dank an Armin für die frühzeitige Zerstörung der Indol-Hypothese.
    Dank an Hans-Werner für den Link zum Artikel.

    Wie alle mitbekommen haben geht es um einen Leistungvergleich von Abschäumern und damit auch ihrer Konzepte.
    Der erste Schlüsselsatz lautet:"We published a paper on skimmer performance in the January 2009..."
    link =http://www.advancedaquarist.com/2009/1/aafeature2
    Den sollte man lesen um den von Hans-Werner verlinkten zu verstehen.

    Zitate daraus:

    "The bubbles themselves are the key, as they provide an air-water interface that is particularly favorable for adsorption of certain kinds of organic molecules. Not all organic molecules are susceptible to this type of capture; in fact, only those molecules that have distinct hydrophilic (= water loving) and hydrophobic (= water hating) sub-regions attach tightly to this surface. The hydrophilic portion of the molecule remains in the water, but the hydrophobic portion is forced out of the water and into the air space of the bubble."

    "The skimming process does not remove atoms/molecules that are strictly polar and readily dissolve in water, such as some organics, salts, inorganic phosphate, carbonate, etc."

    Also keine multiphasen-elektrostatisch-pneumatisch-elektrolytischen Protinosisationeffekte. Das ist alles kompletter Multiphasen-Schwachsinn!

    Flotation ist ein in der Abwasserreinigung schon lange bekanntes Verfahren, imho als belüfteter Emscherbrunnen erstmals in Deutschland im praktischen Einsatz, anschiessend ausreichend erforscht und seine Wirkungweise erkannt. Statische Aufladung der Blasen wurde nicht gefunden, warscheinlich auch nicht gesucht, weil sie nicht vorhanden sein kann. Es fehlt erstens die Apperatur zu Ladungstrennung und zweitens wären die Orte des Elektronenüberschusses und des Elektronendefizites leitend durch Wasser verbunden, was für einen sofortiges Rückfluss der Elektronen sorgen würde. Das ist Schulwissen Sekundarstufe 1.
    Schon die alte Griechen amüsierten sich dadurch, dass sie Bernstein (auf griechisch Elektron) an ihrer Kleidung rieben und mit dem statisch aufgeladenen Bernstein leichte Gegenstände bewegten. Mit nasser Kleidung geht das nicht. Das Wissen ist wahrscheinlich weit über 2000 Jahre alt.
    Wir brauchen also keine Ausbildung als CTA, eher scheint hinderlich zu sein. Erklärungmodelle auf Basis der "Elektrostatik" sind,waren falsch und werden immer falsch sein. Ionen kommen praktisch nicht abhanden, die Elektronenbilanz des Flotats ist ausgeglichen, ein Erdung des Abschäumers hat keinen Einfluss auf seine Funktion.
    Die Verfahrenstechnik der Flotation ist keine Chemie sondern Physik. Diskusionen über Ionendurchmesser, Diffusion durch nicht vorhandene Membranen, etc haben hier das Thema verfehlt.

    Das physikalisches Grundwissen hier angefeindet wird und man krude Thesen hier lieber hört erschüttert mich.
    Bin ich denn als einziger hier zur Schule gegangen? Habe ich als einziges im Physikunterricht den Versuch mit Katzenfell, Glasstab und nicht zu vergessen dem Gummihandschuh gesehen.
    Warum wird so ein Schwachsinn hier gedultet?

    Der Artikel zeigt sehr schön, das Abschäumer eher banale Konstruktionen sind. Alle Konzepte liefern keine signifikanten Unterschiede untereinander. Laminare oder eher turbolente Schaumführung sind egal. Riesiger konstruktiver Aufwand bei der Ausführung der Schaumkammern wird nicht wirklich belohnt. Es ist fast unmöglich einen untauglichen Abschäumer zu bauen.

    Schaumbildung zu unterdrücken wenn Wasser belüftet wird, ist ein eher Problem, da die Beseitigung des Flotats/Schwimmschlammes(so heisst der Schaum in dicker Form ausserhalb eines Aquariums) das Vorhalten einer anderen Fördertechnik erzwingt (Anschaffungskosten,Wartungskosten,Betriebskosten). Schwimmschlämme, gebildet durch Faulgasblasen, in 3-Kammersystemen wurden früher manuell beseitig. Keine schöne Aufgabe.

    Der Testbericht beleuchtet leider nur die Leistung-Anschaffungskosten-Verhältnis und nicht Lärmemissionen, laufende Kosten wie Energie und Verschleissteile sowie die Wartungsfreundlichkeit. Wie wichtig die Wartung/Reinigung ist zeigt die Grafik unterhalb Figure 4
    http://www.advancedaquarist.com/2010/1/aafeatu…um/image021.jpg . Dort sieht man sehr schön den 7 Tagerhythmus bei Betrachtung der Einzelwerte. In Relation zu den Testergenisse der Abschäumer heisst das: Der gut gewartete schlechteste Abschäumer ist besser als ein schlecht gewarteter Guter.

    Ohne Zweifel ist das ein sehr guter Artikel!

    Wenn man vorwärts kommen will, sollte man sich weniger Bären aufbinden lassen, da diese einen Ballast darstellen.
    Wer seinen Wissendurst löschen will, sollte kein faules Wasser trinken.

    schöner WE
    der Horst

  • Hallo Horst,

    eine meiner Meinung nach sehr klare und deutliche Aussage :thup. Zwar sind meine Kenntnisse der Chemie und der Physik viel zu bescheiden, um der vorausgegangenen Diskussion wirklich folgen zu können, aber Deine Feststellung deckt sich voll mit meinen langjährigen" Erfahrungen" als Hobbybastler(neudeutsch:Learning by doing). Meine zugegeben optisch wenig anspruchsvollen Konstrukte aus greifbarem Material aus dem Baumarkt waren nicht weniger Leistungsstark als hochtechnisierte Produkte bei mir bekannten Aquarianern. Damit will ich deren Sinn nicht bestreiten - meine Krücken wollte ich auch nicht im Wohnzimmer haben - aber es geht eben tatsächlich auch viel weniger aufwendig und vieles scheint mir teure Pseudotechnik.


    Gruß

    Bernd

  • Zitat

    Original von H. van Hamkempke
    Flotation ist ein in der Abwasserreinigung schon lange bekanntes Verfahren, imho als belüfteter Emscherbrunnen erstmals in Deutschland im praktischen Einsatz, anschiessend ausreichend erforscht und seine Wirkungweise erkannt.

    Hey, Horst,

    Du hast oben gemeint, ich verwende abgekürzte Anglizismen, was ich gar nicht tue, und EPS habe ich erklärt, aber was für einen Sinn ergibt in diesem Satz imho (in my honest opinion, meiner ehrlichen Meinung nach)??? Imho ist imho da etwas daneben weil Du keine subjektive Meinung äußerst.

    Gruß

    Hans-Werner

  • ich kenn imho so indem h für humble und nicht honest steht .... bescheidene meinung statt ehrliche

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (6. Februar 2010 um 18:30)

  • Hallo zusammen,

    da hat sich ja schon wieder einiges angesammelt :smiling_face:

    @philipp: Unsere UV-Reaktoren sind normalerwese zu schwach, um organische Verbndungen aufzuspalten, da müsste das Wasser schon SEHR langsam durchfließen.
    Natürlich behalten Proteine ihre gebundenen Metalle, wenn sie abgeschäumt werden. Wenn sie entfernt werden,
    dann werden die Metalle mitentfernt. Es ist übrigens nicht so, dass Proteine gar nicht zur Schaumbildung beitragen.
    Sie sind nur nicht die Hauptverantwortlichen.

    @Hans-Werner: Da musste ich nichts herausfinden. Das ist in der Literatur häufig genug belegt.

    Horst: Die Welt ist manchmal doch komplizierter, als es einem in der Schule beigebracht wird. Natürlich gibt
    es Ladungen, z.B. an Oberflächen, die sich nicht einfach wieder ausgleichen. Phosphatadsorber sind z.B.
    bei niedrigen pH-Werten positiv, bei hohen negativ geladen.

    Auch die Aussage in dem zitierten Abschäumerartikel, dass polare Moleküle gar nicht absgeschäumt werden, ist
    eine zu grobe Vereinfachung und damit falsch. Sie können zwar nichts zur Schaumbildung beitragen, sich aber mit
    den polaren Enden der Tenside verbinden oder chelatiert werden. Und werden dann mit abgeschäumt.

    Gruß Armin

  • Hallo Armin,

    ich hoffe Du meinst nicht die aquaristische Literatur, wo immer schön einer vom anderen abgeschrieben hat und nie etwas untersucht worden ist. Wer hat das ermittelt?

    OK, von mir aus humble, passt genauso wenig. Ich benutze es idR nicht :D!

    Gruß

    Hans-Werner

  • So habe ich das bei Dir wie auch in H-W's Quelle verstanden, woran meinst Du liegt dann,
    die Klärung, weil AB Aq. M. hat ja eine UV-Einheit die auch Ozon generieren soll, daher meine Vermutung.


    Also

    Fakt 1.
    Ein dynamisches Multiphasensystem stellt im einfachsten Fall ein bewegtes Gemisch aus z.B. Öl, Wasser
    und Bitumen, das wäre der Fall das sich alle beteiligten Stoffe schwer bis gar nicht mischen.

    Fakt 2
    Wie Armin sagt und ich Dir mit dem Maßstab näherbringen wollte, gibt es eine Menge
    Landung an Grenzflächen, die teils auch statischer Natur sind, sie sind halt nur sehr viel
    schwächer und nicht umbedingt offensichtlich.
    (Stichwort ist da Zetapotential und elektrostatische diffuse Doppelschicht)

    Fakt 3.
    Eine Luftblase deren Oberfläche mit organischen Stoffen belegt ist, stellt eine Membran dar,
    gegen über wem sei mal dahin gestellt.

    Fakt 4.
    Ionenradien haben etwas mit der Molekülstruktur zu tun und wenn ein größeres geladenes Teilchen
    halt besser z.B. chelatisiert wird als ein kleineres, dann weil z.B. mehr chelatisierende Gruppen platz finden.

    Ich weis nicht wo Du das alles ausbuddelst, aber ich hab z.B. immer noch keine Antwort auf
    meine Fragen, was Du ja als unhöflich erachtest. Und um Ladungen zu verteilen und zu trennen
    muss nicht zwingend eine Apparatur vorhanden sein, manchmal reicht auch einfach nur eine
    treibende Kraft, die nicht zwingend macroskopisch ist.

    Neben bei brauch man dazu gar keine CTA Ausbildung, da geb ich Dir vollkommen recht.


    MfG Philipp

  • Hallo zusammen

    Nach dem ich mir den Thread zum xten mal durchgelesen habe und teilweise immer noch Bahnhof verstehe, ist die eigentliche Frage: "Was ich in dem Artikel nicht gefunden hab´ was ist mit den Halogenen, wie Jod und Fluor. Werden auch diese in erhöhtem Masse ausgetragen?" nicht, bis auf Armins seine Aussagen, beantwortet worden. Die Diskussion wie sie hier geführt wird, erweckt in mir den Eindruck, ich habe Recht, und sonst keiner. Ist es vielleicht auch möglich, das ein "normaler Aquarianer" solche Diskussionen verstehen darf? Wenn nicht möchte ich doch darum bitten, dass ihr eure Konflikte untereinander per PN oder Mail klärt. Chemie und Biologie schön und gut, aber bitte so dass es jeder versteht.

    Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
    Ich entscheide mich für den Mut.

    Gruß Harald

  • Zitat

    Original von Harald E.
    Die Diskussion wie sie hier geführt wird, erweckt in mir den Eindruck, ich habe Recht, und sonst keiner.

    Hallo Harald, da gebe ich Dir eingeschränkt Recht. Eingeschränkt deshalb, weil ich diesen Stil besonders bei einem der Diskutanten zu erkennen meine. Allerdings stelle ich mir die Frage nach dem Auslöser der Emotion in diesem Thread!? Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich nach und wenn ich anderer Meinung bin, stelle ich diese dar. Allerdings verzichte ich dabei auf qualitative Aussagen wie mangelnde Schulbildung oder "Sextanerwissen". Diese (versuchten) Schüsse unterhalb der Gürtellinie erwecken in mir lediglich den Eindruck der Unsicherheit des "um sich schlagenden" Diskussionsteilnehmers oder einfach den einer unangenehmen Diskussionskultur desselben. Das eine bedauere ich mit einer Portion Mitleid, das andere meide ich. Keinesfalls überzeugen sie mich.

    Zitat

    Original von Harald E.
    Ist es vielleicht auch möglich, das ein "normaler Aquarianer" solche Diskussionen verstehen darf? Wenn nicht möchte ich doch darum bitten, dass ihr eure Konflikte untereinander per PN oder Mail klärt. Chemie und Biologie schön und gut, aber bitte so dass es jeder versteht.

    Da wiederum bin ich anderer Meinung. Ich zähle mich durchaus zu den "Normalos", aber solche Gespräche machen klar, was man alles nicht versteht! :O Ich finde das durchaus sehr interessant. Weit spannender als die x-te HQI vs.T5 vs. LED-Frage. Und man will ja auch Ziele haben... :ylol
    Davon ab würde es eine Auseinandersetzung per PN/Mail garantiert nicht geben. So ein Forum hat etwas sozialdynamisches und das trägt den Disput... :smiling_face_with_sunglasses:

    Viele Grüße und eine weiterhin angeregte Diskussion, Ben

  • Ben der Auslöser ist ganz einfach, HvH kommt hier an, empört sich über die fehlende Antwort
    von mir gegenüber Armin, mit der er mal gar nichts am Hut hat und "flamed" irgend eine
    Rechtschreibbeschwerde. x Antworten später beschwert er sich für H-W. das ich da
    einfach antworte, deswegen die Foreninquisition:wink .

    Dann habe ich dargestellt das ich in meine Ausbildung ein Test bezüglich Hühnereiweiß
    und Halogensalzen durchgeführt habe, darauf gibt's zurück, man brauch keine CTA
    Ausbildung, Sekundarstufe I reicht da aus. Keine Ahnung was für ihn an Bildung
    wichtig ist oder wo er steht, ich geb Dir aber recht das solche Sachen unnötig sind.

    Ich hab ihn ja schon mal gefragt, was sein Problem sei, darauf bekomme ich keine
    Antwort, mein Problem ist einfach sein Ton.


    Harald die Antwort ist zur Zeit, wir wissen es nicht genau, da Armin noch am testen ist
    oder erst noch testen will, alles andere ist Spekulation im Bezug auf die Halogene,
    Vermutungen wurden ja geäußert.

    Zu den Spurenmetallen hat Hans-Werner ja nun etwas Licht ins Dunkel gebracht,
    und das Thema Gelbstoffe wurde auch beleuchtet.

    Ben zu dem "Bedauern", kann ich nicht immer, hin und wieder darf man auch zurück meckern :face_with_tongue: .


    MfG Philipp

  • [Ouote]Nach dem ich mir den Thread zum xten mal durchgelesen habe und teilweise immer noch Bahnhof verstehe, ist die eigentliche Frage: "Was ich in dem Artikel nicht gefunden hab´ was ist mit den Halogenen, wie Jod und Fluor. Werden auch diese in erhöhtem Masse ausgetragen?" nicht, bis auf Armins seine Aussagen, beantwortet worden. [/Ouote]

    Du hast nicht ganz unrecht. Bezüglich meiner anfänglichen FRage, muss man schon das Fleisch an den Knochen des Threads suchen :winking_face:

    Aber immerhin ist zusätzlich zu den Antworten von Armin, der wohl schon einiges weis was er bisher nicht publiziert hat :winking_face: noch der eine oder andere Aspekt, im Zusammenhang mit der Wirkung des AS beleuchtet worden. Diese Punkte gingen zwar über meine Frage hinaus, sind aber vielleicht auch nicht ganz uninteressant.

    Jedenfalls macht der Thread deutlich, dass es sich durchaus lohnt, dass Armin die Sache mal genauer unter die Lupe nimmt, denn es schein wohl einiges Interesse dran zu bestehen und gleichzeitig wenig echte praktische Erfahrung vorhanden zu sein. Also beeil dich Armin, welchen MA dürfen wir uns vormerken? :-))

  • Hallo,

    falls noch jemanden interessiert, was die oberflächenaktiven Substanzen (suface active substances SAS) im natürlichen Meerwasser sind, wo sie herkommen und somit, was wahrscheinlich auch im Aquarium im Abschäumer landet, der sollte diesem Link folgen.
    Kurz zusammengefasst, konnte die Menge der SAS in einem antarktischen Wirbel durch Düngung mit Eisensulfat auf ein Mehrfaches erhöht werden. Quelle der SAS war eine Diatomeenblüte und die SAS waren vorwiegend EPS der Diatomeen, vor der Düngung vor allem neutrale Polysaccharide und beim Zusammenbrechen der Diatomeenblüte auch Anteile von sauren Polysacchariden und Lipiden.

    Armin

    würde ich eine Flasche guten Wein einer Herkunft seiner Wahl in Sindelfingen spendieren, wenn er nachweisen oder zumindest überzeugend glaubhaft machen kann, dass die farbbestimmende Komponente im Flotat Fulvinsäuren sind. Zwar gehören Fulvinsäuren zu den oberflächenaktiven Substanzen, ich bezweifle aber, dass sie in ausreichender Menge im Meerwasseraquarium produziert werden, um das Flotat derart einzufärben. Bis dahin sind das für mich Chlorophylle, Carotinoide und Phycobilline.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Ich würde sagen im Meerwasserbecken, wird man je nach Fauna auch andere Flotate bekommen,
    was nun im Meer bestimmed ist würde ich mal von der Jahreszeit abhängig machen, bzw. von
    der Microfauna die Verläufersubstanzen zerlegen können.

    Interessant ist der Artikel aber schon, nur das dort viel Algenabbaustoffe zu finden sind,
    ist ja jetzt nicht die große Überraschung.


    MfG Philipp

  • Zitat

    Kurz zusammengefasst, konnte die Menge der SAS in einem antarktischen Wirbel durch Düngung mit Eisensulfat auf ein Mehrfaches erhöht werden. Quelle der SAS war eine Diatomeenblüte und die SAS waren vorwiegend EPS der Diatomeen, vor der Düngung vor allem neutrale Polysaccharide und beim Zusammenbrechen der Diatomeenblüte auch Anteile von sauren Polysacchariden und Lipiden.

    Hallo Hans-Werner

    Unterm Strich würde das bedeuten. Abschäumer helfen gegen Algenblüten und alles ander was unerwünscht ist - und das Maß an oberflächenaktiven Substanzen erhöht :winking_face:

    Und je mehr Spuries ich zugebe um so mehr sind im Schäumertopf, jedoch über den Umweg durch Algen und Bakterien, die aber wiederum als Korallen und Filtriererfutter eine Zeit lang zur Verfügung stehen. Zumal ja in dem Amitest deutlich wurde dass der AB nicht mehr als 30 bis max. 40 % der vorhandenen organischen Substanz überhaupt erfassen kann, sehe ich damit in Bezug auf die Spuri Versogung keine erfolgsverhindernde direkte Reduzierung durch den AB. Oder übersehe ich was ?

    Nachteilig könnte es aus meiner Sicht sein wenn die Spuris in zu langen Zeitintervallen zugegeben werden und somit nicht permanent zur Verfügung stehen, weil sie schnell in Biomasse eingebaut werden. Wie schnell das geht kann man beispielhaft am KOhlenstoff des Wodka sehen. Hier wäre dann die Frage, wie lange können es die SPS etc. ohne ausreichende Spuri versorgung aushalten, bevor sie negativ reagieren.

  • So ganz einfach ist das nicht. Nur auf Deine Frage wie lange SPS/LPS etc. das aushalten,
    dazu gibt es ja Messungen* und ich kann mich grau erinnern, das die Wachstums-
    quote ziemlich schnell reduziert, aber der Erhalt sehr lang gewährleistet ist, denn entweder
    betreibst Du durch Balling unbewusst Spurenzugabe und/oder mit dem Wasserwechsel sowie so.

    Ich denke es geht wirklich um die Frage wie viel und wie schnell ein AS die Spuris austrägt,
    nicht darum das er das Wasser im Becken komplett Spurenmetall frei bekommt, dann dürftest
    Du eine ganze Weile lang nichts machen, wenn Du nun die Länge "dieser Weile" wissen
    möchtest, müsste ich passen.


    MfG Philipp

    *
    Die sich mit Spurenelementkonzentrationen im Meerwasser beschäftigen
    und gleichzeitig optisch die Tiere begutachtet, ich habe die als *pdf gehabt.
    H-W kennst Du die?

    Das sind ettliche C / t Diagramme von Spurenelementen und 10 -20 Fotos
    mit Korallenpolypen und Wachstumsfortschritten.

  • Hallo Michael,

    die Untersuchung von Armin zu den Spurenelementen wirft verschiedene Fragen auf. Leider ist sein Artikel unvollständig, als er, soweit ich erinnere (ich habe ihn nicht hier), nur die Anreicherungsfaktoren für die Spurenelemente präsentiert, nicht aber die absoluten Konzentrationen. Weshalb wird Mangan viel stärker angereichert als andere Spurenelemente? Liegt es an der hohen Präsenz im Aquarium? Oder verhält es sich so, dass der Abschäumer die Spurenelemente-Verhältnisse zuungunsten des Mangan verschiebt, was sehr ungünstig wäre und eine evtentuell hemmende oder toxische Wirkung von Kupfer verstärken würde.

    Die nächste Frage ist, wenn die SAS im Aquarium selbst produziert werden, weshalb die Abschäumung in manchen Aquarium zum Stillstand kommt. Sie kommt sicher nie oder in den seltensten Fällen wegen Stickstoff oder Phosphat zum Stillstand, sondern möglicherweise gerade wegen der Verschiebung bei den Spurenelementen.

    Natürlich können nur dann Spurenelemente abgeschäumt werden, wenn sie im Becken sind. Wären keine Spurenelemente im Becken, hätte eine organische Kohlenstoffzufuhr keinen effekt außer einer Anreicherung von organischem Kohlenstoff im Wasser. Ohne Spurenelemente kein Planktonalgenwachstum, kein Bakterienwachstum und keine aquarienbürtigen SAS, die abgeschäumt werden können.

    Eine echte Dinoflagellatenblüte schafft ein Abschäumer nach meiner Erfahrung nicht.

    Hier noch ein interessanter Link mit vielen Daten.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Philipp,

    ich kenne keine Arbeit, wo das Korallenwachstum ins Verhältnis zum Korallenwachstum gesetzt wird. Das dürfte auch nicht ganz einfach sein, da die Verhältnisse der Spurenelemente untereinander sehr wichtig sind.
    Du hast sie als PDF File gehabt, hast sie aber nicht mehr?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Philipp,

    ich kenne keine Arbeit, wo das Korallenwachstum ins Verhältnis zum Korallenwachstum gesetzt wird. Das dürfte auch nicht ganz einfach sein, da die Verhältnisse der Spurenelemente untereinander sehr wichtig sind.
    Du hast sie als PDF File gehabt, hast sie aber nicht mehr?

    Gruß

    Hans-Werner

    Ja, die war super ich muss noch mal suchen im I-net, die haben beobachtet wie sich Spurenelemete
    auf Wachstum und Erhaltung auswirken, mir sind bei einem Laptopcrash mal 1,3 GB Daten
    abgerauscht und ich hab sie auch nicht wieder bekommen, weil die Miniplatte einen Headcrash hatte.

    Vllt. finde ich sie ..


    MfG Philipp

  • Hallo Hans-Werner,

    ich würde nie etwas behaupten, das nur in der aquaristischen Literatur erwähnt ist. In deren Einschätzung sind wir uns einig.
    Zu den Ausnahmen gehört beispielsweise Spotte, aber auch den zitiere ich nur wenn er sich in Übereinstmmung
    mit anderen Untersuchungen befindet.

    Bei den Gelbstoffen (so heißen die Huminstoffe auf englisch :grinning_squinting_face: ) sind sich Spotte und der Rest der Welt einig.
    Dass deine These mit den Chlorophyllen, Phycobilinen und Carotinoiden nicht stimmt, kannst du mit einem einfachen
    VIS-Spektralscan nachweisen. Du hättest auch Schwierigkeiten, damit den richtigen Gelbton hinzubekommen.
    Davon abgesehen sind diese Substanzen nicht refraktär, sie würden schnell von Bakterien zersetzt werden.

    Stell schon mal den Wein kalt :wink

    Den Grund für die Anreicherung von Eisen und Mangen hatte ich schon im MA-Artikel erwähnt:
    Durch die geringe Löslichkeit bilden sich Oxidkolloide, die sehr leicht (mechanisch) abgeschäumt werden.

    Gruß Armin

  • Ok, Armin,

    was hättest Du denn gerne, roten oder weißen, Spanien, Frankreich ..., Rioja, Bordeaux? :smiling_face:

    Ich werde mal einen Spektralscan probieren, wenn es keine Fulvinsäuren sind, trinke ich den Wein selbst ;).

    Gruß

    Hans-Werner

  • Armin,

    kannst Du etwas vorschlagen, um eventuell vorhandene Gemische aufzutrennen? Ich habe es mit der gleichen Menge Alkohol probiert, um eventuell vorhandenes Chlorophyll zu extrahieren. Dadurch haben sich Flocken gebildet, die sedimentiert sind. Hast Du eine Idee, was das ist?

    Gruß

    Hans-Werner

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