Nitrat schießt in die höhe

  • Hallo leute. Ich habe ein kleines großes Problem. seit kurzen fängt mein nitratwert an in die höhe zu schießen. einen erkennbaren rund dafür gibt es aber nicht. Ich bin nun schon bei 25g/ml angekommen, und merke es auch schon an meine Acroporen. Die fangen langsam an von unten abzusterben. kann mir jemand nen tip geben woran es mit dem wert liegen könnte, und wie ich meine Acroporen retten kann?

    Gruß Ricardo

  • Hallo Ricardo,

    ohne weitere Angaben zu Deiner Anlage etc. wird Dir hier niemand weiterhelfen können.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Also, ich habe ein 450 literbecken. Als filter wird das berliner system verwendet und ich habe im tb einen abschäumer den DOC Skimmer 9005. Im becken befinden sich ca 80 kg lebendgestein, und es sind 5 cromis, 2 nemos, 1 mandarinfisch, 1 gramma, 3 garnelen und etliche 100 schnecken drin (eigene nachzucht). Die wasserwerte betrugen vor dem anstieg.: PH= 8,3
    KH= zwischen 7 und 8
    NO2= 0
    NO3=0-2
    NH4=0
    PO4=0
    CA= 470
    MG= 1470
    SI=0
    SR= 6-10.
    Habe vor 2 monaten den bodengrund(Korallenbruch) gegen livesand ausgetauscht, und 3 Fische entfernt.
    Wenn noch irgendwelche daten benötigt werden einfach posten.

    Einmal editiert, zuletzt von bispinosa (20. Februar 2009 um 21:24)

  • Hallöchen Ricardo.

    Die Ursachen können vielfältiger Natur sein.

    In welcher Ecke Berlins bist du ansässig und wer ist dein Händler des "Vertrauens"

    Kannst uns auch gerne unter 03304-207140 anbimmeln.


    Gruß,
    Bert

  • ja habe ich. betreibe es aber schon seit jahren so, und habe gute erfahrungen damit gemacht. wechsele ihn 1x im jahr aus

  • Hallo,

    Da hast du das Problem schon. Solche Schwämme "können" sich zu mit der Zeit zu wahren Nitratschleudern entwickeln.

    Den Schwamm austauschen oder öfter reinigen.

    Gruß Thomas

  • Hallo,

    ja solche Schwämme mind. alle paar Tage auswaschen....

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Am nachfüllwasser kann es nicht liegen, da es osmoewasser ist. Habe das wasser auch als erstes vermutet, und mal getestet. Nichts nachweisbar. Zu den filtermatten kann ich nur sagen, das ich sie regelmäßig reinige, und nach einem Jahr austausche. Letztes mal im Januar. Habe aber schon schöne Tips von bert bekommen, die ich erstmal versuchenwerde.

    Einmal editiert, zuletzt von bispinosa (21. Februar 2009 um 23:31)

  • Hallöchen @ all.

    Anfänglich hatten wir den ganzen Schmodder, wie Filtermatten, Tonröllchen und Korallenbruch im Technikbecken und im Ablaufschacht.
    Halt naiv so übernommen, wie die Anlage auch - vor dem Umzug zu uns - betrieben wurde.

    Auf Anraten eines Fereinsfreundes (und heutigen Berliner Händlers) wurde das ganze Zeugs entfernt.

    Die Nitratwerte, die nach dem Umzug dreistellig waren, sanken.

    Da wir einige "U-Boote" im Becken hatten/haben und unsere Fütterungsraten auch nicht als gering anzusehen waren (Manche fragten ob das ein Beckenbesatz von werdenden Kugelfischen darstellt) lagen unsere Nitratwerte meistens noch zwischen 50-70.

    Nach dem wohldosierten Einsatz von Zeolith-Steinen, dem Hinzusetzen von diversen Weichkorallen und einer verringerten Fütterungsmenge liegen wir weitgehend konstant zwischen 15-20.

    Die Filtermatten haben wir nur stückchenweise an noch zwei Stellen im Einsatz. Als Spritzschutz, dort wo das Wasser aus dem Becken in das Technikbecken ankommt (und wo sich viele kleine Filtrierer angesiedelt haben) und ein Teilstück welches unter einer der beiden Rückförderpumpen liegt und als Dämpfer dient.

  • @Bert

    Hallo. Ich habe alles so gemacht, wie du es gesagt hast, und anfangs ging der Wert auch runter ( auf 10 mg/l). Gestern habe ich wieder gemessen, und mußte mit entsetzen feststellen das der Wert wieder bei 25mg/l liegt. Meinst du ich soll die Filtermaten aus dem Becken nehmen? Wenn ja, was kann ich alternativ da einsetzen um den dreck zurück zu halten.


    Gruß Ricardo

  • Hallo Ricardo,
    kannst Du Trennwände in das TB stellen? Das verringert die Strömungsgeschwindigkeit und der Dreck hat Zeit sich abzusetzen bevor das Wasser zur Rückförderung kommt.
    Nimm die Matten raus, dann geht auch Dein Nitrat runter.

    Gruss
    Mario

    Einmal editiert, zuletzt von crashboy (1. März 2009 um 02:12)

  • Hallo,

    warum sollen Schwämme, Watte usw Nitratschleudern sein?

    Behauptet wird es oft, aber ist das belegbar? Kann das jemand erklären? Gibt es einen Link dazu?

    Gruß
    Norbert

  • Hallo Norbert,

    ich als Laie habe mir das so zusammengereimt:

    Filterschwämme usw. bieten eine ideale Siedlungsfläche für Nitritbakterien (Ammoniak zu Nitrit) und Nitratbakterien (Nitrit zu Nitrat), da sich in den Schwämmen viel organisches Material ansammeln kann. Bei der Zersetzung dieses Materials entsteht Ammoniak und mit Hilfe von Sauerstoff beginnt damit der Kreislauf.

    Einmal editiert, zuletzt von Claudia B (1. März 2009 um 15:00)

  • Hallo Claudia,

    das ist also eine zusätzliche Siedlungsfläche für aerobe Bakterien die wunderbar ihre Arbeit verrichten.

    Das kann also nicht das Problem für erhöhte Nitratwerte sein.

    Die Frage ist: warum wird Nitrat nicht weiter abgebaut, und wo wird Nitrat abgebaut?

    Also ist die Siedlungsfläche für anaerobe Bakterien zu klein um mit dem Nitrat fertig zu werden.

    Die Lösung wäre zusätzliche anaerobe Siedlungfläche zu schaffen in Form von einem DSB.

    Wenn man die ganzen Schwämme rausholt reichert sich doch in der Vorstufen etwas anderes an, aber das Problem ist damit nicht gelöst.

    Die Aussage daß Schwämme und Wtte im Filter nichts verloren haben ist hiermit falsch.

    Korrigiert mich falls ich mich irre.

    Gruß
    Norbert

  • Hallo Norbert,

    also wenn ich jetzt keinen Gedankenfehler mache, dann sollten die Vorstufen im Idealfall abgeschäumt werden, wenn nun ein Schwamm im Becken ist, siedeln dort genug Bekterien die ausreichend umspült werden, um Nitrat zu produzieren, soweit liegst du richtig, nun kommt aber das Problem, denn zum Nitratabbau benötigt man anaerobe Zonen die in kaum einem normalen Schwamm auftreten werden.
    Daher wird das Nitrat nicht oder nur unzureichend abgebaut.
    Also reichert sich Nitrat an, das ohne Schwamm schon längst in Form von Proteinen abgeschäumt worden wäre.

    Ich hoffe ich habe da jetzt nicht verwechselt, aus dem Süßwasser bin ich ja gegenteiliges gewohnt, da verwendet man ja am besten diese wunderbaren Hamburger Mattenfilter)

    Gruß
    Benjamin

    Einmal editiert, zuletzt von Benjaminb (1. März 2009 um 16:21)

  • Hallo Norbert,

    siehs mal so:

    Hat man die Filter nicht befinden sich Nitrifizierer und Denitrifizierer idealerweise im Gleichgewicht.
    Hat man die Filter, muss man für zusätzliche anerobe Zonen sorgen um das Gleichgewicht wieder herzustellen, meinetwegen mittels DSB.

    Erreicht man damit wieder einen Ausgleich ist alles gut, aber heutzutage haben die wenigsten Becken ein DSB und somit führt ein Filterschwamm zu erhöhten Nitratwerten, die nicht mal eben so aufgefangen werden können.

    Der beste Weg, meiner Meinung nach, ist der von Benjamin geschilderte. Den "Schmodder" erst gar nicht ansammeln im Becken.

    Edit:

    Was mir dazu noch einfällt:
    Natürlich gibt es Becken, die mit Filterschwämmen laufen oder eben ein DSB haben (was ja ebenfalls zu Problemen führen kann). Aber meistens haben diese Becken sich mit der Zeit so eingefahren, dass das System an sich stabil ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Claudia B (1. März 2009 um 16:57)

  • Hallo,

    versuchen wir mal zusammenzufassen,

    was der Abschäumer nicht packt muß von den Baks in den aeroben Bereich (Deko,Schwamm usw) abgebaut werden

    Nitrat wird also nicht produziert, es ist nur eine Zwischenstufe im Abbauprozess.

    Verringer ich meine aerobe Siedlungsfläche indem ich die Schwämme raushole reichert sich Nitrit an, womit zwar mein Nitrat sinkt aber das Problem nicht löst.

    Logisch daß es in einem Schwamm keinen anaeroben Bereich gibt.
    Den muß man sich schaffen, im Aqua oder im Filterbecken.

    Es muß nicht unbedingt ein DSB sein. Größere Gesteinbrocken sind auch nichts anderes, haupsache Sauerstoffarm.

    Deswegen bin ich der Meinung daß Becken mit einem ausreichend dimensionierten DSB oder Steinaufbau weniger Probleme haben als Becken mit nur ein paar Säulen wo sich überwiegend aerobe Zonen bilden.

    Gruß
    Norbert

  • Zitat

    Original von treser

    Verringer ich meine aerobe Siedlungsfläche indem ich die Schwämme raushole reichert sich Nitrit an, womit zwar mein Nitrat sinkt aber das Problem nicht löst.

    Gruß
    Norbert

    Hallo nochmal,

    nein,... in aeroben Zonen wird sowohl Nitrit als auch Nitrat produziert.

  • Hi,

    ich glaube hier wird gerade etwas missverstanden. Ich versuchs mal so übersichtlich wie möglich:

    Aerobe Zone (z.B. Schwamm):

    NH[t]4[/t][h]+[/h] --> Nitrit --> Nitrat -->

    Anaerobe Zone (z.B.: DSB; Wodkafilter; MM...):

    --> Nitrat --> N[t]2[/t]

    Gruß
    Benjamin

  • lsoich habe jetzt die Schwämme erstmal entfernt, und werde mal zushen we sich das ganze jetzt verhält. Sollte der Nitratwert sinken, weiß ich ganz genau, das es an den Schwämmen liegt. Ich verstehe nur nicht, das es jatzt auf einmal gekommen ist, da ich das becken ja schon seit jahren so fahre. eigentlich müßten ca 80 kg lebendgestein im 450 literbecken auch ausreichen um das nitrat abzubauen.

  • Hallo,

    Nitrit und Nitrat werden aber von unterschiedlichen Bakterien abgebaut, Nitrosomas und Nitrobakter.
    Ich gehe davon aus daß die Baks (Nitrobakter) die für den Nitatabbau zuständig sind in Schwämmen überwiegen.

    Wenn ich nun die Schwämme raushol, wird schon mal weniger Nitrit zu Nitrat umgewandelt.

    Was passiert aber mit den ganzen Futterresten, Fischausscheidungen usw?

    Wenn man theoretisch ein Becken ohne aerobe Siedlungsfläche sondern nur mit einem DSB einrichten würde, hätte man kein Nitrat?
    Theoretisch richtig, aber nur weil der Stickstoffkreislauf im aeroben Bereich nicht richtig funktionieren würde.

    Darum bin ich der Meinung daß es nicht der richtige Weg ist aerobe Siedlugsfläche zu verkleinern, sondern die Anaerobe zu vergrößern.

    Gründe warum Nitat steigen könnte:
    Abschäumer holt weniger raus
    Futtermenge ist ehöht worden
    Toter Fisch
    Gammelstellen

    Mit dieser zusätzlichen Belastung werden die Baks im aeroben Bereich spielend fertig, nur die anaeroben Baks schaffen es nicht das steigende Nitrat schnell genug abzubauen, warum auch immer.

    Ich hab doch keinen Denkfehler, oder? :wink

    Gruß
    Norbert

  • Hallo Norbert,

    meiner Meinung nach hast Du einen Denkfehler.

    Zitat

    Ich gehe davon aus daß die Baks (Nitrobakter) die für den Nitatabbau zuständig sind in Schwämmen überwiegen.

    In Schwämmen wird kein Nitrat abgebaut, sondern produziert. (siehe Benjamins Posting) Gammel - Ammonium - Nitrit - Nitrat

    Dann kommen die anaeroben Zonen ins Spiel, in denen Nitrat abgebaut werden kann.

  • Halo Claudia,

    oooo, da hast Du recht, die sind natürlich im anaeroben Bereich. :smiling_face:

    in Schwämmen sind denke ich überwiegend Nitromas Baks die Nitrit zu Nitrat abbauen.

    der Rest müßte aber stimmen.

    Gruß
    Norbert

    2 Mal editiert, zuletzt von treser (2. März 2009 um 10:38)

  • Hallo Norbert,

    das Problem der stark durchströmten Filtermatten ist folgendes:

    Da hier nur eine aerobe Zone vorhanden ist, kann Stickstoff nur zu Ammonium, Nitrit und Nitrat verarbeitet werden.
    Spätestens das Nitrat wird dann ins freie Wasser abgegeben, wo es sich erst einmal anreichert und erst wenn es
    irgendwo eine anaerobe Zone erreicht abgebaut werden kann.

    Im Bodengrund und in porösen Steinen sind die Verhältnisse ganz anders: Hier wird außen Nitrat produziert und direkt
    nach innen weitergegeben, wo es zu Stickstoffgas weiterverarbeitet wird. So gelangt kein freies Nitrat ins Wasser.

    Gruß Armin

  • Hallo @ all,

    als ich mir die letzten Beiträge so durchgelesen habe, kam mir der Gedanke ob nicht der in der Süßwasseraquaristik eingesetzte Wodkafilter auch hier gute Dienste leisten könnte?
    Gibt es da schon Erfahrungen?

    Gruß
    Benjamin

  • Zitat

    Original von treser
    der Rest müßte aber stimmen.


    Hallo Norbert,

    ich glaube, der wichtigste Aspekt ist nur von Benjamin mal kurz angesprochen worden und dann untergegangen.

    Anfangs liegt der "Dreck" als langkettiges Eiweiß oder Fett oder was auch immer vor. Stickstoff und Kohlenstoff sind in langen Ketten gebunden. Um das aufzuspalten, ist jede Menge Sauerstoff nötig. Diesen Schritt vermeidet man aber besser, da die langkettigen Moleküle noch gut abschäumbar sind.

    Wenn einen bakteriellen Abbau mit massig Sauerstoff einmal hatte, lassen sich die daraus entstehenden kurzen Moleküle schon deutlich schlechter abschäumen.

    Also insgesamt: mit den Filtermatten sabotiert man den Abschäumer. Die Eiweiße werden zerlegt, bevor sie vom Abschäumer erwischt werden.

    Das ist meine Theorie/Meinung zu der Sache.

    Gruß
    Stefan

  • Hallo

    Nun Wodkafilter kenn ich jetzt nicht, es gibt aber eine Wodkamethode wo man den Wodka direkt ins Becken gibt um den nitratabbauenden Bakterien eine weitere Kohlenstoffquelle zur Verfügung zu stellen, natürlich auch anderen Bakterien.

    Gruss Thomas

  • Hallo,

    danke für die Antworten.

    Wenn also jemand Filtermatten verwendet sollte der Abschäumer davor und das DSB danach sein um einen optimalen Nitratabbau zu erreichen.

    Gruß
    Norbert

  • Hallo,

    Zitat

    Nun Wodkafilter kenn ich jetzt nicht, es gibt aber eine Wodkamethode wo man den Wodka direkt ins Becken gibt um den nitratabbauenden Bakterien eine weitere Kohlenstoffquelle zur Verfügung zu stellen, natürlich auch anderen Bakterien.

    Die Methode kenne ich, aber sie schafft keine anaeroben Zonen, dies tut ein Wodkafilter jedoch, daher könnte ich mir vorstellen das dieser auch eine Lösung sein könnte. Da die Durchflussmengen jedoch sehr niedrig sein müssen, ist genau ab zu schätzen wie effektiv die ganze Methode dann noch ist.

    Zum Grundprinzip des Wodkafilters: Einen Topffilter als Bypass an einen bestehenden Filterkreislauf anschließen, und nur wenig Wasser pro Stunde in den Filterkreislauf des Wodkafilters zuführen, mittels T.Stücken und Schläuchen wird das Wasser viele Male durch den Filter geleitet und somit verahmt er sehr schnell an Sauerstoff, dem wenigen ausgetauschten Wasser wird der Sauerstoff auch sehr schnell entzogen. (Es muss aber täglich etwas Wodka in den Filter geleitet werden. z.B. über Spritze oder Schlauchpumpe). Ich hoffe das war jetzt nachvollziehbar.

    Gruß
    Benjamin

  • Zitat

    Original von treser
    Wenn also jemand Filtermatten verwendet sollte der Abschäumer davor und das DSB danach sein um einen optimalen Nitratabbau zu erreichen.


    Hi Norbert,

    theoretisch ja. Aber bei einem Abschäumerdurchlauf wird ja nicht alles Eiweiß entfernt. Ich denke nicht, dass man den Ablauf in der Praxis so genau steuern kann.

    Bei mir geht es sowieso nicht, da sich permanent alles immer durchmischt. Ich habe also keinen definierten Fluss des Wassers durch den Technikbereich.

    Die Frage ist aber auch, welchen Vorteil die mechanische Filterung überhaupt bietet. Ich komme seit Jahren ohne aus. Ok, ich hab immer recht viele Schwebstoffe im Becken. Aber da wird sich der eine oder andere Filtrierer sicher drüber freuen. Nur beim Fotografieren ist das manchmal lästig.

    Ohne mechanische Filterung lagert sich natürlich Mulm ab. Deshalb sind eine Grundel, 3 grabende Seesterne und einige Sanddollar im Hauptbecken. Im Technikbecken liegen einige lebende Steine. Unter denen fängt sich der Mulm, von Zeit zu Zeit sauge ich den ab. Nur für das neue Ablegerbecken muss ich mir noch Tiere gegen Mulm und Algen suchen. Diese biologischen Methoden kommen meiner natürlichen Faulheit sehr entgegen. Die Reinigung von Filtermatten alle paar Tage würde mir dagegen eher wenig Freude machen :winking_face:

    Gruß
    Stefan

  • Hallo,

    ich verstehe nicht warum einige Nitratprobleme durch Filterschwämme bekommen und andere nicht.
    Ich habe an meiner Förderpumpe eine Wattepatrone dran, und habe keine Nitratprobleme. Die Watte wechsel ich erst wenn die Förderleistung nachläßt, so alle 6 bis 8 Wochen.
    Es gibt auch genug Aquas die mit Topffilter laufen und auch funktionieren.

    Ich kann es mir nur so erklären daß diese Aquas genügend anaerobe Zonen haben.

    Oder gibt es eine andere Erklärung dafür?

    Gruß
    Norbert

  • Lieber Norbert

    Die Antwort auf deine
    Frage hast du schon mehrmals bekommen.Lese alles in Ruhe durch und du verstehst es.

    Andernfalls lese mal Ratgeber Meerwasserchemie von Armin Glaser.

    Schönen Abend noch

    Herbert

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