Der Gau schlechthin

  • Hallo,

    nicht dass es schon gereicht hätte, als mir vor ca. 8 Wochen durch einen Technikausfall im RSM der nahezu gesamte Tierbestand verstorben ist, durfte ich heute abend gegen 23 Uhr nach meiner Rückkehr aus Basel 12 (!) verstorbene Fische in meinem Hauptbecken beklagen.

    Völlig perplex habe ich sofort die gesamte Technik überprüft. Strömung funktionierte, Abschäumer lief, Temperatur war OK, aber...die Förderpumpe war tot. Nach deren Ausbau bemerkte ich einen mechanischen Verschluss an der Ansaugseite. Irgend ein schleimartiger Propfen, hatte sich vor das Ansauggitter gelegt und den Durchfluss vollständig zum Erliegen gebracht. Vermutlich kam es zum totalen Sauerstoffmangel und zur vermehrten Bildung möglicher toxischer Substanzen. Was sich genau vor die Pumpe gesetzt hat, konnte ich nicht identifizieren. Ausgesehen hat es wie eine sich auflösende Quadricolor, aber das ist nur eine Vermutung.

    Alle Fische, außer den Barschen und den Grundeln, haben dies nicht überlebt.

    Meine Frau hatte nichts bemerkt. Nach ihrer Angabe waren noch ca. 1 Stunde zuvor, bei der letzten Fütterung, alle Tiere sichtlich wohlauf.

    Die Pumpe verrichtet nun wieder ihren Dienst. Zusätzlich habe ich sofort EasyLife in höherer Konzentration dosiert, unterstützend über Kohle gefiltert und einen 10%-igen WW durchgeführt.

    Vermutlich wird morgen noch der ein oder andere Fisch dazukommen. Somit hat es durch diesen Gau 3/4 meines Fischbesatzes elendig dahingerafft :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: 8o.

    Mir wurde zweimal in kürzester Zeit und mit voller Wucht vor Augen geführt, wie abhängig wir doch von funktionierender Technik sind. Was für eine ***böses Wort***.

  • Guten Morgen Ralf.

    Das sind ja bittere Pillen und es tut mir richtig doll leid um deine Tiere.

    Wir haben zur Vermeidung / Verringerung der Möglichkeiten sicherheitshalber - und zur Erhöhung der Umwälzung zwei Förderpumpen, die über je ein eigenes Rohr und über je einen anderen Stromkreis arbeiten.
    Somit ist bei einem Ausfall einer Pumpe das Risiko und die Folgen entsprechend gemindert.

    Vorher hatten wir auch nur eine OR6500 am arbeiten und der Gedanke "was ist wenn da einmal etwas ausfällt" war immer gegenwärtig.
    Nun ist "nur noch" eine USV fehlend, die auch den anderen noch sicherheitsrelevanten Punkt ausmacht.

    Kopf hoch, auch wenn das sicherlich leichter geschrieben als umgesetzt werden kann.

    Grüße,
    Bert

  • Hallo Ralf,

    tut mir leid das zu lesen. Kann mir gut vorstellen wie du dich gefühlt hast.


    Zitat

    Original von RalfG
    Irgend ein schleimartiger Propfen, hatte sich vor das Ansauggitter gelegt und den Durchfluss vollständig zum Erliegen gebracht. Vermutlich kam es zum totalen Sauerstoffmangel und zur vermehrten Bildung möglicher toxischer Substanzen. Was sich genau vor die Pumpe gesetzt hat, konnte ich nicht identifizieren. Ausgesehen hat es wie eine sich auflösende Quadricolor, aber das ist nur eine Vermutung.

    Ich vermute die Anemone ist gewandert ...

    Zitat

    Original von RalfG
    Meine Frau hatte nichts bemerkt. Nach ihrer Angabe waren noch ca. 1 Stunde zuvor, bei der letzten Fütterung, alle Tiere sichtlich wohlauf.

    Ja, das habe ich früher auch schon gehört. Meist ist es einfach so das dem "Aquarium-pflegendem-Partner" einfach das erfahrene Auge fehlt um zu erkennen das es irgendwo ein Problem gibt.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Oh man das ist ja ne tolle Überraschung wenn man nach Hause kommt...Tut mir ech Leid für Dich und deine Fische..Da kann man doch mal sehen das nicht nur die strömungpumpen reichen..

    MFG Pepe

  • Hallo Ralf

    Üble Beschehrung ist das! :loudly_crying_face:

    Ja die Anemonen können soetwas schon auslösen, ähnliches muss aber nicht immer die gleiche Auswirkung haben. So hatte ich vor längerer Zeit auch schon einen Zwischenfall mit einer Anemonen wo ich dachte, das hätte den ganzen Bestand dahinraffen können, die Anemone war bis zur Unkenntlichkeit gehäckselt, aber überlebte und einen, wo sich die Anemone nur ein paar Tentakeln verletzte. Im ersten Fall passierte gar nichts ausser dass das Wasser trübe war und die Fische etwas erhöhte Atemfrequenz zeigten. Im zweiten Fall hatte ich bis auf die Grundeln, den Aldabrensis, die Clownies und einen Paletti alle Fische verloren!

    Aber was mich mehr enttäuscht ist, dass du wohl in Basel warst und uns nicht besucht hast! :wink :winking_face:

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Hallo ihr,

    danke für eure Kommentare.

    Heute morgen habe ich mir einen aktuellen Überblick verschafft. Zu den bereits gestern verstorbenen Fischen, kam noch ein weiterer hinzu. So sind es in Summe nun 13 Fische. Erstaunlicherweise haben alle Barsche, Lippfische, Grundeln und ein Schleimfisch, dieses Desaster unbeschadet überstanden. Auch die Wirbellosen zeigen keinerlei negative Anzeichen. Die Korallen verhalten sich unauffällig und stehen wie vor dem Zwischenfall.

    @Bert
    Eine zweite Pumpe mit eigenem Kreislauf als Redundanz scheint eine feine Sache. Ich fürchte nur, ich bekomme ein zweites Rohr nicht mehr durchgeführt. Hätten wir bzw. hätte Susi es nur wenige Zeit früher bemerken können, wäre vermutlich das Schlimmste zu verhindern gewesen. Das Sterben der Tiere muss innerhalb wenigster Minuten abgelaufen sein, unmittelbar bevor ich nach Hause kam.

    Peter
    Deine Vermutung dürfte zutreffen. Als Massnahme haben meine Frau und ich nun beschlossen, dass sie einen Crash-Kurs in Aquarientechnik erhält. Selbst wenn sie es bemerkt hätte, sie hätte nach eigenen Angaben nicht gewusst, was sie dann hätte tun sollen.

    Ruedi
    Ich hatte mir schon länger überlegt, meinen Fischbestand zu verändern, vorallem weil einige Fische für mein Becken doch schon sehr gross geworden sind. Dass meine Gedanken auf diese brutale Art und Weise nun Realität wurden, ist blanke Ironie pur.
    Ich saß gestern mehrere Stunden beim Notar in Basel. Mir war gar nicht bewusst, dass ihr in der Umgebung wohnt. Aber ein nächstes mal kommt wieder :winking_face:

  • Hallo Ralf

    Eine halbe Stunde von Basel weg Richtung Bern, für ein nächstes Mal!
    Wir haben auch zwei Gästezimmer :winking_face:

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • HI Ralf,

    so ein Mist !!!!


    Aber der einzige Trost , der aber auch nicht wirklich tröstet ist , dass Du nicht allein bist.


    In meinen 12 Jahren Meerwassseraquaristik hatte ich schon alle (mir bekannten)Krisen. 11 Jahre war ich stolz noch kein Fischsterben gehabt zu haben.Das hatte sich Anfang des Jahres zu 95% erledigt.

    Kopf hoch ,
    alles Gute
    und trotzdem schöne Weihnachtstage
    Dietmar

    283x130x87

  • Hi Ralf,

    erst mal mein Beileid zu der üblen Sache. Kann ich durchaus nachempfinden, was du gerade durchmachst. Nicht wenige hören nach solchen Rückschlägen auf.
    Ich würde grundsätzlich immer bei wichtigen Komponenten und wenn der Wert der Aquarienanlage, ein gewisses Limit überschreitet, Reserveteile lagern. Wenn die Hauptförderpumpe ausfällt, steht der Wasserkreislauf und wenn die Beleuchtung ausfällt, kann man 1-2 Tag ohne Licht auskommen. Ich würde daher grundsätzlich immer raten, zur Not auf gebrauchte Artikel zurück zu greifen, die man mitunter, günstig im Web, bekommen kann.
    Im Bezug auf Hauptwasserkreisläufe, verrohren wir grundsätzlich die Anlagen immer mit zwei z.B. 2 x 6000er Pumpen, als mit einer 12.000er. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide 6000er ausfallen ist ungleich geringer, als wenn eine 12000er stehenbleibt. Steht eine 6er ist immer noch eine 6er da, die die Förderaufgaben, übernimmt. So ist zumindest gewährleistet, dass der Hauptwasser-Kreislauf, nicht zum erliegen kommt.
    Das Argument, zwei kleine Pumpen kosten mehr als eine große, sollte ab einem gewissen Wert der Aquarienanlage und dem Besatz, nicht als Kriterium dienen. Oft sind Korallen und Fische auch mit persönlichem Wert behaftet, der in Euro nicht zu messen ist.
    Gerade im Bezug bei einer Neuanlage, sollte man zumindest Reservewasserkreisläufe, einplanen. Es ist sogar technisch möglich, zwei Pumpen an ein Rohr zu hängen, mit elektr. Ventilen und einer Überwachungsvorrichtung. Fällt Pumpe eins aus, schaltet ein Relais und aktiviert die zweite Pumpe. Die Reservepumpe muss aber in regelmäßigen Abständen mal angeworfen werden, damit der ausfallende Kalk diese nicht komplett blockiert.

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hi,

    danke euch beiden.

    Dietmar
    Der Gedanke ging mir auch schon durch den Kopf. "Jetzt befinde ich mich in guter Gesellschaft, dachte ich mir". Meine Frau meinte, wie sowas nur passieren könne. Ich sagte zu ihr, glaub ja nicht, dass wir die einzigsten sind. Das ist schon vielen widerfahren. Aber wie du schon sagst, das ist nur ein geringer Trost.

    @Klaus
    Keine Sorge. Rückschläge spornen mich erst recht an. Ich bin Kummer gewöhnt :D.
    Mit deiner Beschreibung hast du absolut recht. Man sollte tatsächlich von den wichtigsten Gerätschaften entsprechende Ersatz- bzw. Reserveteile vorrätig haben. Da werde ich wohl was tun müssen. Bedenklich ist nur, dass, selbst wenn ich eine Ersatzpumpe gehabt hätte, es meiner Frau vermutlich trotzdem nicht rechtzeitig aufgefallen wäre. Das heisst, primär wäre tatsächlich eine entsprechende Überwachungsvorrichtung erforderlich. Wenn man dann noch über die entsprechenden Reservegeräte verfügt, käme das einem nahezu perfekten Zustand gleich. Stellt sich mir nur die Frage, wie ich diese Überwachungsvorrichtung herstelle.

  • Hi Ralf.

    Wenn die Möglichkeit bestünde hinter dem Becken eine außerhalb liegende, geeignet dimensionierte , Zuleitung zu verlegen, so wäre es doch eine Variante einem derartigen Vorfall entgegenzusteuern.
    In diesem Fall würde die Rohrleitung zwar von oberhalb in das Becken geführt werden, was aber auch seine Vorteile haben kann.
    Die Verrohrung und die Arbeit wären in jedem Fall in einem besseren Verhältnis stehend als der erfolgte Verlust.

    Gruß,
    Bert

  • Hi

    schöne Sch..... !

    dabei hätte dir ein Cent - Artikel die Fische retten können....

    - ein simpler, grosser Ansaugkorb/Filter am Pumpeneinlass... und der hätte sich nicht mehr zusetzen können...

    Sowas in der Art:

    Bilder

    Mfg

    Benny ><))°>

    http://www.benjamin-schatz.com

    - 136x66x60 - ATI Powercone 250i
    - Maxspect 420W
    [size=10][color=#0000cc]- Balling Light, Riffkeramik, Live Sand

    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Hi Benny,

    diesen habe ich vor meiner Abschäumer Pumpe (Aqua Bee). An die Tunze Förderpumpe meine ich, passt sowas nicht. Zumindest nicht, wenn es keine Bastellösung sein soll. Aber du hast recht, kleine Lösung, grosse Wirkung.

  • Ralf...

    man sollte grundsätzlich immer sehr lange Schlitzrohe verwenden. Wenn Du kurze Ansaugkörbe verwendest, kommt kein Tier von den Schlitzen weg, weil auf kurzem Weg die Ansaugkraft zu stark ist. Wahre Todesfallen !
    Wir verwenden immer einen sog. Ansaugkasten, der komplett geschlossen ist und verteilen so die Ansaugkräfte der Pumpe, auf eine möglichst große Anzahl von Schlitzrohren. Von so einer Konstruktion, kann sogar eine Anemone sich wieder befreien......


    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Ralf,


    Schau doch mal bei Tunze auf der HP vorbei : 1073.096 Schlitzkörper


    Trotzdem schade um deinen Bestand, bloß den Kopf nicht hängen lassen.

    Gruss
    Olaf

  • Hallo!
    Kann es wirklich solche Auswirkungen wie hier haben, wenn die Rückförderung ausfällt, aber eigentlich ausreichend Strömung im Aq. vorhanden ist?

  • Hallo,

    @Olaf
    Danke, werd ich machen. Vielleicht gibts ja doch eine Herstellerlösung und ich wusste das nur nicht :winking_face_with_tongue:

    Horst
    Also bei mir hatte es diese Auswirkungen. Ich hatte um 7:00 Uhr bei funktionierender Förderpumpe das Haus verlassen und kam um 23:00 Uhr wieder zurück. Das waren max. 16 Stunden. Das Ausmaß habe ich ja beschrieben, trotz noch laufender Strömungspumpen im Hauptbecken. Schon bemerkenswert, wenn auch tragisch.

  • @Klaus,

    da die wenigsten ihre Anemonen in der Black Box halten verstehe ich den Sinn deines Postings nicht ? Keiner wird sich 4 Schlitzrohre ins Becken bauen wollen. Bei mir ist auch schon eine Crispa in den Schlitzkörper der in der Rückwand eingeschäumt ist gezogen worden. Glücklicherweise nur ein Teil und ich habe es sofort bemerkt ... meine Freundin hatte es nicht gesehen.

    Ralf
    Crash Kurs ist super wichtig, dann noch alle Stecker richtig gelabled haben .... aber im Ernstfall musst du das ganze per Telefon Koordinieren ... gar nicht so einfach. Ein von der "Aquaristik betroffener Partner" (Zitat eines betroffenen :wink Frank) wird leider nie das geschulte Auge entwickeln das wir uns manchmal über Jahre angeeignet haben.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Ralf & Bert!
    Ich glaube es euch ja.:) Es wundert mich halt nur, da es doch einige gibt, die z.b. den Abschäumer nur nachts laufen lassen. Und, was die Filterung betrifft: Außer dem AS "filtert" hier nichts...Da müsste ich mir also schon Gedanken machen, wenn der mal ausfällt, aber andere schalten ihn absichtlich ab? Das ist der Punkt, den ich nicht verstehe.

  • Hallo Ralf!
    erstmal auch von meiner Seite ein sehr mitfühlender Gruß!
    Hatte vor ca. 5 Jahren ein ähnliches Erlebnis mit meinem 800l Becken.
    Es gibt soviele möglichkeiten, wo trotz Redunanz etwas passieren kann...


    Zitat

    Original von RalfG

    @Bert
    Eine zweite Pumpe mit eigenem Kreislauf als Redundanz scheint eine feine Sache.

    ich hatte damals eine komplette Redunanz. Einmal im Monat habe ich einen Stromausfall simuliert. Und was war, als er denn endlich da war?
    sch... war! in eines der beiden Rückschlagventile hatte sich ein Kiesel geklemmt... und das genau an dem Tag, wo keiner zuhause war ( Urlaub) 6 Stunden Später waren 450l über das TB auf dem Boden.... nur hatten bei mir das alle Tiere überlebt.... nur meine damalige Ehe nicht :thup :thup :thup

    Viele Grüße
    Norman

  • Hallo,

    danke für eure Vorschläge.

    Mal was anderes an unsere Spezialisten :D.

    Besteht die Möglichkeit oder gar die Gefahr, da sich ja nun ein ganz wesentlicher Teil der Fische, vornehmlich die Grössten, nicht mehr in meinem Becken befindet, dass sich nun die Biomasse deutlich verringert und somit die Beckenbiologie nachhaltig aus den Fugen gerät? Sind dadurch womöglich auch noch meine Korallen bedroht?

    Ich würde ja in absehbarer Zeit nachsetzen wollen, aber abgesehen von den Weihnachtsferien der meisten Händler, traue ich mich auch nicht so richtig zu dieser kalten Jahreszeit per Lenbendtierversand zu bestellen.
    Soll heissen, es kann schon noch dauern, bis wieder entsprechende Tiere in das Becken einziehen werden.

    Was meint ihr dazu?

    Einmal editiert, zuletzt von RalfG (21. Dezember 2008 um 21:02)

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    @Klaus,
    da die wenigsten ihre Anemonen in der Black Box halten verstehe ich den Sinn deines Postings nicht ? Keiner wird sich 4 Schlitzrohre ins Becken bauen wollen. Bei mir ist auch schon eine Crispa in den Schlitzkörper der in der Rückwand eingeschäumt ist gezogen worden.

    Peter...

    klar, aber beim CL-sollte man auch die Ansaugöffnungen im Becken selbst, auf mehrere Schlitzkörper verteilen.... machen wir heute so...

    Grüße ...Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Ralf,

    zuerst mal mein Beileid zu der Katastrophe, die dir passiert ist.

    Die Ursache ist mir allerdings noch nicht klar. Nur deine Rückförderpumpe war ausgefallen, nicht die Strömungspumpen? Und das tagsüber? Da kann ich mir einen Sauerstoffmangel einfach nicht vorstellen.

    Was war das Schleimiges an deiner Pumpenansaugung? Kann das ein toxisches Tier (Seegurke, Seeapfel)
    gewesen sein? Das wäre für mich die einzige logische Erklärung.

    Gruß Armin

  • Hallo Ralf,

    ich sehe den Thread erst jetzt, sonst hätte ich sicher schon eher geschrieben wei leid es mir tut. :frowning_face:

    Ich habe ja auch vor einigen Jahren fast meinen gesamten Bestand verloren (von 15 auf 3) und der Beckenbiologie hat es nicht geschadet. Das Becken lief fast ein Jahr sehr gut (nur mit diesen drei Tieren) und wäre ich nicht so blöd gewesen es nach diesem Jahr komplett umzubauen hätte ich niemals mit Bryopsis zu tun gehabt (so meine Vermutung). Fütterung und Abschäumung sollten natürlich an die neuen Verhältnisse angepasst werden, aber das brauche ich Dir ja nicht zu schreiben.

    LG Claudia

  • Hi,

    Armin
    Was soll ich sagen? Es ist lediglich eine Vermutung. Auf Grund des sehr schnellen Verlaufs (des Sterbens), kam ich schlussendlich nur zu der Annahme, dass es sich entweder um eine Hypoxie oder eine Art Vergiftung handeln musste. Und nein, es waren weder Seegurken oder Seeäpfel im Becken.

    Claudia
    Tja, so ist es halt. Ich hab die Futtermengen natürlich schon reduziert und beobachte nun genau, ob sich die Korallen verändern

    Einmal editiert, zuletzt von RalfG (22. Dezember 2008 um 00:15)

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