• Hallo Linda,

    Zitat

    wobei ich gelesen hab, dass bei der Auswahl auch noch das bevorzugte Substrat der Pflanzen zu berücksichtigen ist.

    Das ist das Problem, auch die kleinen Arten brauchen mind. 10 bis 15 cm hohe Schlammschichten, die lange eingefahren werden müssen, angeblich mindestens 1 Jahr. Und selbst dann ist die Haltung meist nicht von langer Dauer. Wäre aber schon wenn du über deine Erfahrungen diesbezüglich berichten würdest.

    Gruß
    Benjamin

  • Zitat

    Original von Claudia B
    Hallo Linda,

    ... ich finde Du solltest Deinen Bericht mit einem oder mehreren der schönen Fotos vom Becken "vervollständigen". Ich finde nämlich das ist eine tolle Spielwiese für die Pferdchen und mal wieder was ganz anderes. :thup


    Hallo Claudia & all,

    gestern hab ich ein paar aktuelle Fotos auf placetogo.to geladen. Da ist auch eins dabei von der Pferdekoppel wie sie jetzt ausschaut. Weil's da aber eigentlich um das neue Phytoplanktonbecken geht und ich beide Aquarien auf das Bild bekommen wollte sieht man vom Pferdebecken keine Details. Die folgen demnächst.

    Tatsache ist, dass ich seit dem Einzug der Jungpferdchen deutlich mehr füttere, und das macht sich auch bemerkbar. Zunächst leider erstmal im Auftreten Roter Cyanos (die waren sehr flott da), aber nun auch im beschleunigten Wachstum der Caulerpa.

    Bei der Messung hab ich noch keine Veränderung des Nitratwertes festgestellt, aber der Nährstoffanstieg wird wohl die Ursache für die Veränderung sein. Deshalb hab ich vor ein paar Tagen ein Phytoplanktonaquarium aufgestellt, das mit dem Pferdebecken verbunden ist. Gefiltert wird das Phytobecken mit einem kleinen Eheim-Außenfilter. Beim Rücklauf hab ich 2 Abzweigungen eingebaut: Eine zum Pferdebecken, die Andere ist vorgesehen für den geplanten Mangrovenfilter.

    Wenn ich den Bypass zur Pferdekoppel morgens eine Stunde lang offen lass, ist das Wasser dort deutlich grün, was nicht nur der Wasserqualität zugute kommen dürfte sondern auch den Kleinlebewesen. Abends ist das Wasser nämlich wieder kristallklar.

    Die Idee mit dem Schwebealgenbecken hab ich übrigens abgeschaut von einem Beitrag hier im Forum und bin ganz begeistert davon :ylol Heut hol ich mir von einem Bekannten ein paar Guppies, die die grüne Suppe hoffentlich freihalten werden von Brachionus und Copepoden, die zufällig den Weg dorthin gefunden haben.

    Damit ich's nicht vergess: Den Jungpferden geht's augenscheinlich ganz gut, und ich kann's gar nicht oft genug sagen: Campino ist nicht wiederzuerkennen! Einzelhaft dürfte für Seepferde tatsächlich eine Folter sein.

    Was mir ein bissl Sorgen macht ist der Umstand, dass eins der Mädchen öfter heftig atmet (sieht aus als ob es sich am Futter verkutzt hätte). Es ist auch etwas zarter als die anderen drei Jungspunde. Aber vom Verhalten ist es nicht auffällig und bei gutem Appetit. Der 'Husten' ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen, es hat sich nix verändert.

    Wie geht es denn den anderen Zwergseepferdchenhaltern mit ihren Tieren?

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Linda,

    bei mir sind die 5 Beckengenossen / - innen für Fips auch eingezogen. Es sind einfach wunderbare Seepferdchen und die erste hat auch schon einen Namen "Vicky". Sie hat nämlich zwei Hörner wie ein Wickingerhelm.

    Weil seit dem 24. Juni unsere Seepferdchen-Ausstellung regelmäßig geöffnet ist siehe http://www.seepferdchen.visselhoevede.de, kann ich mit diesen und meinen Riesen-Seepferdchen wunderbar darstellen, dass Seepferdchen ungleich Seepferdchen ist.

    Und die Besucher bewundern alle diese Seepferdchen und staunen einfach nur über die Artenvielfalt.

    Nächste Woche wird das Nordseebecken für unser Nordsee-Seepferdchen "Fritzchen" geliefert. Ich bin gespannt, bis wann dieses so gut eingelaufen ist, dass wir ihn präsentieren können.

    Aber ich bin ganz vom Thema abgekommen.

    Ich halte die Hippocampus zosterae gemeinsam mit Gorgonien, Scheibenanemonen und Algen, einer Schnecke, den kleinen Schlangensternen. Wichtig beim Einsetzen dieser Beckengenossen war uns, dass die Steine absolut frei von Borstenwürmern sind. Dadurch war die Auswahl etwas eingeschränkt.

    Diese Beckengenossen sind seit über drei Monaten mit im Becken und besonders die Gorgonie ist als Sitzplatz extrem beliebt.

    Einen Abschäumer habe ich weggelassen und regle dies über häufigeren Wasserwechsel. Dass die Kleinen mit einer 150-Liter-Pumpe im 30-Liter-Becken klar kommen und gemütlich herumschwimmen (wenn sie schwimmen) hatte ich nicht gerechnet.

    So, nun ist es an der Zeit, dass sie für Nachnwuchs sorgen. Ich bin richtig gespannt, welche Jungtiere größer sind.

    Viele Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

    Einmal editiert, zuletzt von SeepferdchenDr (3. Juli 2009 um 13:42)

  • Hallo Elena,

    dein Fips war ja, wenn ich mich richtig erinnern, auch ein paar Wochen allein. Hast du ebenfalls Änderungen in seinem Verhalten bemerkt seit die Jungpferdchen eingezogen sind?

    Vicky ist ein passender Name :smiling_face: Eine von meinen 2 Girls hat auch ein richtiges Geweih, schaut süß aus. Und die andere Kleine hat Kopffortsätze ähnlich einer Krone, ich werd sie in Anlehnung an Peter Schmiedels Prinzessin Krönchen nennen. Für die Burschen hab ich noch keine Namen. Sie schauen beide aus wie Klone von Campino.

    Aber wichtiger als die Namensgebung scheint mir, dass die Pferdchen sich wohl fühlen, dass es mit Nachwuchs klappt, und dass der auch groß wird. Das wünsch ich uns und den Andern.

    Ich hab heut als ich vom Büro nach Haus gekommen bin wieder nach der kleinen Asthmatikerin gesehen. Mir gefällt die heftige Atmung ganz und gar nicht. Könnte es sein, dass Cryptocarion irritans im Spiel ist? Soviel ich über die Biologie dieses Erregers weiß kann ich mir das nicht recht vorstellen. Aber ich werde halt mal die Artemien ein paar Tage lang mit Vitaminsirup und Knoblauch präparieren. Das hat bei den Zwerggrundeln auf Anhieb geholfen.

    Vielleicht sind auch die zahlreichen Turbellarien schuld. Gegen die hab ich leider noch kein wirksames Mittel gefunden. Chemie lehn ich ab, und Fische sind als Nahrungskonkurrenz in der Pferdekoppel auch nicht willkommen. (Obwohl ich die Zwerggrundeln im Verdacht hab, dass sie mit den Strudelwürmern im Mini-Riffbecken aufgeräumt haben. Dort seh ich nämlich keine einzige Turbellarie mehr.)

    Im Anhang schick ich ein paar Fotos von heute Morgen mit. Man kann ganz gut die Cyanos erkennen. Sie sehen wirklich hässlich aus auf den abgestorbenen Caulerpafetzen, aber ich möcht schauen, wie sich die Sache entwickelt ohne dass ich eingreif. DieTiere scheint es nicht zu stören, im Gegenteil: Sie halten sich gern auch an den weißlichen Pflanzenresten fest und sind dann wegen der Tarnfärbung und der Körperanhängsel fast nicht sichtbar.

    Die Wasserwerte sind tadellos. Hab grad eben gemessen: NO3 (Tetra) nicht nachweisbar, PO4 (Salifert) ebenfalls unter der Nachweisgrenze. Und schließlich erkennt man auf den Fotos auch, dass die Caulerpa wieder sprießt aus den mit Cyanos bewachsenen abgestorbenen Resten. Das System wird sich hoffentlich bald wieder stabilisieren.

    Ebenfalls gut erkennen kann man einen gelblichen Schleimpropfen, der aus einem Caulerpasproß herausgekommen ist. Ich hab ihn zum Großteil abgesaugt (und er ist tagsüber nicht wieder gewachsen), würd aber gern wissen, was das gewesen sein könnte.

    Ich hoff, dass ich euch net fadisier, aber für mich hat das Zosterae-Projekt eine ganz besondere Bedeutung, und weil ich mit Meerwasser noch nicht wirklich viel Erfahrung hab, erwähn ich vielleicht Dinge, die für langjährige RiffaquarianerInnen selbstverständlich sind.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hi,

    dürfte das "Blutplasma" der caulerpa gewesen sein. Die dichten damit das "Leck" im Rhizom ab damit nicht die gesamte Pflanze ausblutet.

    mfg Uwe

  • Hallo Linda,

    eine schöne Wiese. Wie findest Du da alle Kleinen?

    Das einzige, was mir auffällt und unter Umständen problematisch werden kann,
    ist der Schiefer. Denn dort sind oft Einschlüsse von Metall.
    Im Gegensatz zu einem Süßwasser-Aquarium ist von Schiefer oder sonstigen Steinen beim Meerwasseraquarium abzuraten.

    Das Husten kann auch ein quer steckendes Sandkörnchen und dadurch erschwertes Atmen sein.
    Auf die Ferne ist dies natürlich ein Raten.

    Auf jeden Fall viel Erfolg.

    Unser Fips war vor der Ankunft der neuen Seepferdchen eher ruhig an seiner Stamm-Gorgonie.
    Jetzt ist er mehr im Becken unterwegs und sitzt mal hier und da.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Zitat

    Original von SeepferdchenDr
    Wie findest Du da alle Kleinen?


    Hallo Elena,

    das ist das Kuriose: Es dauert keine Minute. Aber es sind ja auch nur 5 :smiling_face:

    Zitat

    Das einzige, was mir auffällt und unter Umständen problematisch werden kann,
    ist der Schiefer. Denn dort sind oft Einschlüsse von Metall.
    Im Gegensatz zu einem Süßwasser-Aquarium ist von Schiefer oder sonstigen Steinen beim Meerwasseraquarium abzuraten.


    Das Becken besteht in dieser Form (abgesehen von den Caulerpas, an deren Stelle standen früher die Fadenalgenpolster) seit bald 2 Jahren, und die Steine (Schiefer und Serpentin) hatte ich zuvor schon z.T. 20 Jahre in Süßwasseraquarien.

    Mir ist schon klar, dass Salzwasser wesentlich aggressiver ist - wie würden sich denn Metallbelastungen bemerkbar machen? Wirbellose Tiere reagieren normalerweise rasch auf sowas. Die Hawaiigarnelen und Schnecken (sie wohnen ja schon seit einem Jahr in dem Aquarium) zeigen aber keine Auffälligkeiten.

    Zitat

    Das Husten kann auch ein quer steckendes Sandkörnchen und dadurch erschwertes Atmen sein.
    Auf die Ferne ist dies natürlich ein Raten.


    Jetzt zum Beispiel atmet sie ganz ruhig. Vielleicht mach ich mir zuviel Gedanken.

    Zitat

    Unser Fips war vor der Ankunft der neuen Seepferdchen eher ruhig an seiner Stamm-Gorgonie.
    Jetzt ist er mehr im Becken unterwegs und sitzt mal hier und da.


    Wie Campino. Schön! :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

  • Zitat

    Original von use
    dürfte das "Blutplasma" der caulerpa gewesen sein. Die dichten damit das "Leck" im Rhizom ab damit nicht die gesamte Pflanze ausblutet.


    Hallo Uwe,

    das klingt eigentlich recht einleuchtend. Seltsam ist nur, dass ich in diesem Becken seit Wochen keine Caulerpa geerntet hab.

    Negative Auswirkungen sind jedenfalls nicht aufgetreten, damit bin ich schon mal zufrieden.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Zitat


    Das Becken besteht in dieser Form (abgesehen von den Caulerpas, an deren Stelle standen früher die Fadenalgenpolster) seit bald 2 Jahren, und die Steine (Schiefer und Serpentin) hatte ich zuvor schon z.T. 20 Jahre in Süßwasseraquarien.

    Mir ist schon klar, dass Salzwasser wesentlich aggressiver ist - wie würden sich denn Metallbelastungen bemerkbar machen? Wirbellose Tiere reagieren normalerweise rasch auf sowas. Die Hawaiigarnelen und Schnecken (sie wohnen ja schon seit einem Jahr in dem Aquarium) zeigen aber keine Auffälligkeiten.

    Salzwasser löst viele Stoffe anders. Dass die Steine jahrelang im Süßwasseraquarium waren, dürfte wenig ändern.
    Es kann auch eine allmähliche Anhebung der Belastungsstoffe geben - bei Kupfer reagieren die niederen Tiere sehr schnell.

    Ich bin hier überfragt, ob bei einer sichtbaren oder merkbaren Veränderung schon zu viele Schäden vorliegen. Jedenfalls gibt es immer wieder Warnungen und ich selbst habe schon meine negativen Erfahrungen damit hinter mir. Es ist nur ein lieb gemeinter Rat.

    Ich glaube, hier im Forum gibt es mehrere, die Dir das besser erklären können.
    Vielleicht beim Thema Wasserchemie.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Hi,

    mit Schiefer kenn ich mich leider nicht aus woraus der ist und was drinnen eingeschlossen sein könnte.
    Ich habe aber einen Bekannten bei dem immer die Steinkorallen innerhalb von tagen eingegangen sind. Und das trotz optimaler Wasserwerte von dem was mit den Tröppeltests halt meßbar ist. Irgendwann nach Jahren Weichkorallen fiel ihm dann ein das er in der Rückwand ein paar Lavasteine mit verbaut hatte. Kaum war die Rückwand raus ließen sich in dem Becken auch Steinkorallen halten.

    Nur mal so als gedankenhilfe.

    mfg Uwe

  • Hallo,
    so wie die Platten (hell) aussehen, dürften sie aus Gneis bestehen. Es ist unter Druck entstandenes Sedimentgestein aus Feldspat und Quarz. Also für MW eigentlich unbedenklich.
    Die rotbraunen Steine hinter den Caulerpas sehen etwas verdächtiger aus.

    Servus
    Stefan

  • Hallo ihr,

    vielen Dank für eure Antworten!

    Die rotbraunen Steine im Hintergrund sind Lavabrocken, die ich für die Hawaiigarnelen eingebracht hab. Die Garnelen lieben die Verstecke in den Steinhaufen. Nach Uwes Erfahrungsbericht möcht ich die Lava aber demnächst austauschen gegen totes Riffgestein.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo ihr,

    verfolge euren Thread schon ne ganze Weile zugegebener Maßen etwas Neidisch :yrf

    Kann leider im Moment wegen dem Aufwand keine Pferdchen halten.

    Aber da einige von euch auf der Suche waren nach Pferdchen dieser Gattung, dachte ich ich teile euch zumindest meine
    Entdeckung mit:
    bei http://www.pro-marin.de sind seit gestern die Pferdchen zur Bestellung freigeschaltet...

    Hatte sie selbst bei Patrick auch schon bewundert sind super süß und top fit...

    Hoffe der ein oder andere von euch kann sich seinen Wunsch erfüllen!

    LG
    Daniela

  • Hallo Daniela,

    süß mögen Sie ja sein, aber sooooo klein. Ich habe Sie auch vor ein paar Wochen erstmals bei Patrick gesehen ... kaum größer als 4 Wochen alte Reidies.
    Du kommst aus Dillenburg .... hmmmm , da muß ich morgen auch hin ... die wollen mir ne Schraube aus dem gebrochenen Bein drehen :frowning_face:

    Gruß
    Ralf

  • Hallo,

    wenn noch jemand Zwerge sucht, ich hätte auch noch welche abzugeben.

    Gruss

    Andi

  • Hallo Tom,

    herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

    Bei meinen Zwergerln, die ich von Andi bekommen hab, ist es noch nicht so weit, ich rechne aber in den nächsten Tagen mit dem Wurf. Vor allem mein alter Hengst schaut aus als ob er bald platzen würde, bei Andis Junghengsten bin ich mir nicht so sicher, dass sie schon tragen.

    Jedenfalls bin ich neugierig, wie es mit der Aufzucht gehen wird.

    Liebe Grüße
    Linda
    *die ganz unglücklich ist, weil grad heute in der Früh die Caulerpa zu 'blühen' begonnen hat und sie fast den gesamten Algenbestand entfernen musste*

  • Hallo Tom,

    gratuliere. Wie groß sind die Kleinen denn wirklich?

    Ich hoffe, dass es die nächsten Tage bei mir auch so weit ist.

    Meinen Fips habe ich heute erstmals beim Balzen mit Vicky überrascht.
    Die anderen beiden haben sich am 11.7. gepaart.

    Ich bin wirklich gespannt.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Die kleinen sind wirklich winzig, ich schätze mal vorsichtig auf max. 5 mm. Sobald irgendein fremder Gegenstand ins Wasser eingetaucht wird (Pipette zum füttern etc.) ist erstmal Flucht angesagt :grinning_squinting_face: . Die kleinen sind richtig fix und alle ausnahmslos schneeweiss. Täglich gibts jetzt 2 x Reefpods, direkt aus der Tüte (Das "Monsterbecken" ist ja auch an die gesamte Anlage angeschlossen) Heute nacht erwarte ich Ocellaris und frenatus Nachwuchs, so hat man immer zu tun. :face_with_tongue: Wenn man keine Arbeit hat macht man sich welche. Nein, im Ernst, das ganze macht richtig Spass und ist eine richtige Herausforderung.

  • Hallo ihr,

    vor 9 Tage war's auch bei mir so weit: Campino hat 10 Fohlen zur Welt gebracht.

    Sie waren wie Thomas schreibt schneeweiß, allerdings hätt ich sie doch um die Hälte größer geschätzt als 5 mm, ungefähr 7-8 mm. Vielleicht liegt's auch daran, dass der Hengst doch schon erwachsen ist, die Stute aber halbwüchsig, und sie deshalb nur auf 10 Eier ins Ziel gebracht hat (einen Eiklumpen hab ich am Tag der Paarung ja auf dem Boden gefunden).

    Vor ein paar Tagen dann hat sich ein Teil der Fohlen umgefärbt und ist jetzt perfekt getarnt. Obwohl das Becken nach dem Absterben eines Großteils meiner Caulerpa vorderhand noch sehr kahl ist, ist es unmöglich, mehr als 5 oder 6 Fohlen zugleich ausfindig zu machen. Mag sein, dass es zuletzt doch auch zu Ausfällen gekommen ist. Ich kann's nicht sagen.

    Aber ich freu mich über den Fortschritt, den die - sichtbaren - Kinder machen. Die Kleinen sind sehr vital, haben einen Riesenappetit und wachsen wie die Rüben auf dem Feld.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS an die LeserInnen des Riffaquaristkforum.at: Sorry für's Crossposting :smiling_face:

  • Hi Linda,
    Du sollst doch keine Palmwedel ins Becken hängen :face_with_tongue:

    Sind entzückend die kleinen.

    LG,
    Wolfgang

    Man muss wissen, bis wohin man zuweit gehen kann!
    reefdesign.eu

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang_Suchy (31. Juli 2009 um 23:05)

  • So mal wieder was von den Benelux Pferden :grinning_squinting_face:

    Sieht aus als haben unsere Haussitter fast ohne Fische Erfahrung einen SUPER Job gemacht. Nicht nur sind alle Fische noch da, ca. 300 Jungfische (1 Mo alt) wurden ohne Verluste gemästet und auch die Pferde wurden super mit lebenden Nauplien versorgt. Alles fit und Munter. Aber immer noch Probleme mit Hydroit Polypen. Habe zwar nun das Flatworm Exit das helfen soll, traue mich aber nicht das im Pferde Becken anzuwenden. Auch einige Glasrosen haben vom Futter Angebot partizipiert ...

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    ich habe mich aus Verzweiflung vor Jahren daran gewagt, ein Mittel bei Seepferdchen zu geben, das gegen Polypen, Würmer und Schnecken sein sollte ohne Fische zu schädigen.
    Leider wussten meine Seepferdchen damals nicht, dass sie Fische waren.
    Alle Fische außer den Seepferdchen überlebten die Prozedur.

    Vielleicht hast Du ja eine Möglichkeit, Dein Mittel anzuwenden, wenn keine Pferdchen im Becken sind, dann das Wasser komplett zu tauschen und erst später wieder die Pferdchen einzusetzen.

    Ist das eine machbare Idee?

    Viele Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

    Einmal editiert, zuletzt von SeepferdchenDr (15. August 2009 um 08:10)

  • Elena,

    genau wegen den gleichen Bedenken habe ich es noch nicht versucht. Aber jemand in USA hat genau das Mittel mit Zosterae erfolgreich verwendet. Dennoch zögere ich ...

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Gestern habe ich das erste wirklich Kranke Zosterae gefunden. Ein adultes Männchen mit geschwollener Bruttasche das bereist an der Oberfläche treibt und sich nicht mehr festhalten kann. Bei der Größe ist natürlich nichts mit raus massieren etc.

    Die Frage an euch ist, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das dies eine ansteckend Sache ist?
    Sollte ich das Tier besser separieren?
    Wie euthanasiert ihr den Seepferde ?

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    ich glaube niemand kann mit Sicherheit sagen ob es ansteckend ist, denn die Gasblasenkrankheit ist ja nur ein Sammelbegriff für mehrere unbekannte Ursachen mit den selben Symptomen.
    Ich würde das Tier separieren und mit Diamox behandeln, auch wenn ich vermute das die Reserven eines so kleinen Tiere nicht ausreichen werden.

    Über die richtige Tötungsmethode habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, der Genickschnitt würde wohl mit einer Enthauptung gleich zu setzen sein. Kopf einschlagen ist bei so kleinen Tieren auch nicht lecker. Vielleicht kannst du CO2 gesättigtes Wasser verwenden?
    Ich habe mein Männchen damals vom Tierarzt einschläfern lassen, aber nur weil wir eh schon in der Praxis waren.

    Gruß
    Benjamin

  • Hi Peter,

    ich habe durch ein derartiges Symptom meinen Zosterae-Gesamtbesatz verloren. Allerdings war nicht nur die Bruttasche sondern der gesamte Bauchraum geschwollen und rötlich - letztendlich auch bei den Weibchen.
    Zeigt es auch Zuckungen?

    Aber auch bei reidis etc. war nie immer nur ein Tier betroffen, wenn es zur Brutbeutelentzündung kam.

    Ich würde das Tier auf alle Fälle separieren.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
    ________________________________

    Nur was Menschen kennen, können sie lieben.
    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Peter,

    tut mir leid wegen der Bauchhöhlenentzündung. Ich hoffe, das kleine ist kein Todeskandidat.

    Andi:
    wunderschöne Bilder!!


    @all
    hier mal ein kleines Video von den NZ. Ein Fohlen ist mit 5 Wochen noch immer weiß, das andere braun gemustert wie die von Linda. Leider ist es genauso kamerascheu wie das angustus Fohlen drunter.
    http://www.youtube.com/watch?v=fiJSdYH-sn4

    (Ich weiß, mit den Bildeinstellungen mu7ss ich noch etwas üben :winking_face:

  • Hallo Peter,

    wie oft machst Du in Deinem Becken wie viel Wasserwechsel?
    Ich überlege nämlich zur Zeit, warum in manchen Anlagen dieses Problem auftaucht, in anderen nicht.
    Vielleicht bekommt man ja endlich eine heiße Spur.

    Meine H. zosterae haben jetzt das zweite Mal Nachwuchs. Die ersten Jungtiere sind schon komplett ungefärbt, die anderen erst drei Tage alten noch schneeweiß.

    Somit bin ich auch stolze "Zwergen-Mama".

    Viele Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Hallo Peter,

    hatte auch ein Tier mit aufgeblähter Bruttasche !! Habe eine Spritze mit dünner Nadel genommen und die Bauchtasche mit Silberkolloidem wasser gespült. habe das zwei Tage gemacht dann war er wieder fit.
    Wenn Du mt der Nadel ganz vorsichtig von oben reingehst, merkst Du schon wie die Luft entweicht. Das Tier hat sogar wieder Junge bekommen. Ich glaube es liegt an der Wasserqualität.
    Gruss
    Andi

  • Hi Andi,

    Silber hat bekanntermaßen Antibakterielle Eigenschaften. Ich habe aber nur Silbernuggets :grinning_squinting_face: Damit geht das Pferd zwar auch unter, aber ich glaub nicht das es hilft. Hat das Silberkolloide Wasser eine gängige Handelsbezeichnung mit der eine Apotheke etwas anfangen kann?

    Diamox wirkt bei Beutelentzündung nicht. Hab ich schon probiert. Bei mir haben mal Refobacin Augentropfen geholfen. Die enthalten ein leichtes Antibiotikum.
    Ich denke die Beutelentzündung ist Ansteckend nur in soweit, das angegriffene Tiere davon betroffen werden das sich die Bakteriendichte allgemein zu stark erhöht hat.

    mfg Uwe

  • Hallo Use
    stelle das kolloidale Silber selber her. Mit einem Ionic Pulser, da werden zwei Silberstäbe unter geringem Strom gesetzt, diese stehen im Wasser und geben dann Silber an das Wasser ab. Zeit und menge des Wassers geben dann die Konzentration. Ich nehme es selber bei Erkältung oder änlichem. Gib einfach mal kolloidale Silber in die Suche da findest Du jede menge. Man kann es auch direckt ins Aquarium geben.
    Gruss
    Andi

  • Hi,

    Danke, na dann werd ich mal suchen.

    mfg Uwe

    Einmal editiert, zuletzt von use (25. August 2009 um 23:12)

  • Hallo,

    so nun zum dritten mal alle Pferde evakuiert. Die Mini Quallen und ihre Vorstadien sind wieder überall. Diesmal alle Pferde (ca 25. viel weniger als ich dachte ...) in eine 30x15x15 Becken umgesiedelt und im Würfel Flatworm Exit dosiert. Schauen wir mal ob es wirkt. Sonst muss ich es erneut neu Einrichten.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    so lange war ich nicht mehr hier aber ich habe mit Begeisterung diesen Thread gelesen und die Bilder auf mich wirken lassen...

    Ein tolles Projekt.....wer weiß meine Pferdchenzeit kommt vielleicht auch einmal wieder.
    Drücke Dir fest die Daumen....

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!