Rechtsicherheit beim Fischkauf

  • Hallo Herr Knop,

    ich stimme Ihnen zu. Man muss vor allem versuchen, die Situation für die verkauften Tiere zu verbessern.
    Ich denke aber, dass eine angemessene Haftung des Händlers, die dem Kunden bewußt ist und die er ggf. auch einfordert, dafür ein sehr wirksames Mittel ist. Denn auch teure Tiere geben keine unbedingte Sicherheit, dass die Tiere ordungsgemäß gehältert wurden, es wird immer Händler geben, die einfach nur mehr Profit machen wollen.
    Ein weiteres Mittel wäre natürlich auch ein entsprechendes Zertifikat, dessen Einhaltung regelmäßig überprüft wird, wie es schon vorgeschlagen wurde.

    Viele Grüße!
    Maria

    PS: Es gibt es bzgl. des Tierkaufs noch einige rechtliche Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem der Unterschied zwischen einer Sache und eines Tieres, macht, wegen der Geltung der Vorschriften für beide Fälle, viele Probleme. Ich habe versucht, die Rechtslage einfach darzustellen, um etwas Licht in den Dschungel zu bringen, mein Beitrag ist daher natürlich nicht vollständig. Dies wäre auch gar nicht möglich, da es für eine rechtliche Beurteilung immer auf den Einzelfall ankommt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Meerjungfrau (17. April 2007 um 19:34)

  • Hi ,

    damit es jetzt hier nicht allzu totenstill wird...ich trau mich drauf zu antworten , da ich sowieso nie die Wahl habe hier , einen von mir erwünschten Fisch irgendwo billiger zu bekommen - ich bin gewohnt , den Preis zu zahlen , der verlangt wird (oder eben auf den Kauf zu verzichten) ,da es normalerweise eh keine Alternative
    gibt.Deshalb muss ich auch dazu bereit sein , Wucherpreise (nach Euren Verhältnissen)zu bezahlen , was aber leider überhaupt keine Garantie dafür ist , das das Tier vernünftig gefangen/gehältert/transportiert wurde.
    Ich stimme dem Artikel ansonsten voll zu , und bin auch dazu bereit , den Preis dafür zu bezahlen ,der für gute
    Behandlung der Ware nötig ist , aber wie kann ich wirklich wissen , das dies auch dem Tier zugute kam ?
    Das hierbei die Chancen besser stehen als bei Billigangeboten , ist verständlich, der Rest bleibt aber letzendlich doch
    Vertrauenssache ?
    Das angesprochene allzu menschliche Verhalten bei den Kunden , die alles möglichst billig haben wollen ,kann ja durchaus auch bei Händlern Anklang finden , wenn die Kunden plötzlich jeden Preis bezahlen ?-
    nur etwas umgedreht : Wenn Händler Sowieso x Euro für Fisch X nehmen kann , und alle Kunden bezahlen das , wieso soll ich ihn dann billiger verkaufen ?
    Man muss eben als Kunde die Spreu vom Weizen trennen können ,was Händler angeht , und das ist ja gar nicht so einfach , allein
    mit dem Geldbeutel glaube ich eigentlich nicht , das dies möglich ist , obwohl , wie gesagt ,grundsätzlich
    immer
    den niedrigsten Preis bezahlen zu wollen , bringt natürlich keine Qualität zu stande.
    Meine Erfahrung ist aber , das die Qualität leider nicht immer unbedingt mit dem Preis zusammenhängt - es dauert leider auch meistens eine Weile , bis man das als Kunde herausgefunden hat.

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (17. April 2007 um 19:38)

  • Herr Knop hat prinzipiell recht. Anderseits, wer garantiert mir dass der teuerer Fisch wirklich bessere Behandlung gekriegt hat? Ich habe schon mal die Chance gehabt zu erfahren dass manche Handler mit 100% oder sogar mehr die Tiere verkaufen als sie gekauft haben. Also, bin nicht sicher wie viele Artikel generell (sei es Radio oder Fisch) mit soviel Gewinn verkauft werden und ich meine nur der Gewinn zwischen Großhandel -> kleiner Laden und nicht über den Gewinn der gesamten Kette. Wenn was Herr Knop sagt stimmt dass der Preis grossteil durch die Flugfrachtkosten bestimmt wird, dann stimmt in diesem Sinne was er sagt was die Preise angeht nur in dem wenn Einkaufspreis z.B. bei einem 18EUR Fisch 9EUR war und daraus 7EUR Frachtkosten. Dann wird durch 100% Gewinn 14 EUR Frachtkosten (7x2) und der Fisch in sich (2x2). Also ich weiss es nicht... Es gibt genug Sachen wo man mit 10-30% als Gewinnprozent gearbeitet wird und immer noch Qualität geliefert. Natürlich hängt ab von dem Verkaufsvolumen ab. Einer der 2 Fische die Woche verkauft kann mit einem 10-30% sich nicht mal die Anlagekosten abdecken. Keine Ahnung... Ich kenne ein Paar Handler die wirklich sauteuer sind und wo er das billigste gekauft hat und auch nicht wirklich sich um die Fisch kümmert. Wenn ich den Fisch von ihm kaufe, dann wird er sehen dass es geht und wird es weiter machen und sogar unter Umstände den Fisch teuerer demnächst Verkaufen da er bemerkt hat dass der Preis ein cooles Marketing Trick ist... Ich weiss nicht wieso alle glauben dass Qualität mit einem kleineren Preis nicht zu kriegen ist. Ich kann mich erinnern dass mein Monitor vor 2 Jahren 3 mal so viel gekostet hat als am Anfang. Meint jemand wirklich dass es jetzt schlechter von der Qualität ist? Nein, der Handler hat eine Möglichkeit gefunden um das gleiche mit weniger Kosten herzustellen. Wenn ein Handler immer den teueren Preis kriegt was er verlangt, ist gar kein Druck um sich zu verbessern. Der richtige Weg meiner Ansicht nach wäre Regeln und Kontrollen für die Handler zu schafen um sicher zu stellen dass die Tiere richtig behandelt werden.

    Gruß,
    Adrian

    Einmal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (17. April 2007 um 20:18)

  • Zitat

    Nein, der Handler hat eine Möglichkeit gefunden um das gleiche mit weniger Kosten herzustellen. Wenn ein Handler immer den teueren Preis kriegt was er verlangt, ist gar kein Druck um sich zu verbessern.


    Damit hast du es eigentlich bestätigt. Denn klar kann man einen Monitor billiger produzieren ( stichwort billiiglohnländer )
    Aber bei Tieren kann man die Herstellung wohl kaum ändern. Die Zukunft für billigere Tiere liegt bei Nachzuchten die an weit über 50% schlupf und Überlebens ran reichen sollten ( da wird sich in zukunft sicher mehr tun ) denn dort fallen teure Frachtkosten weg. Aber ich muss ehrlich sagen auch wir haben meerschweinchen oder auch mäuse gekauft die kurz nach dem sie zuhause waren gestorben sind ( wir haben auch nich reklamiert ) Denn wie Herr Knop schon sagt die Gründe für einen Ausfall sind zu flexibel und undurchsichtig um jemanden die Schuld zu geben ausser dem lieben Gott wer an ihn glaubt!

    Mit ausfällen ist leider gottes unser Hobby verflucht und es wird sich jedenfalls momentan nicht vermeiden lassen. Wo die Gründe dafür liegen steht auf einem anderen Blatt!
    Nur bitte macht nicht noch mehr Bürokratie als es eh schon gibt! Denn dieser Bürokratie Wahnsinn bringt nur jedesmal neue Probleme und macht nicht wirklich alles besser wie es meist auf den ersten blick aussieht!
    Wie viele schon bemerkt haben der Markt reguliert sich selbst!

    Dennoch an Herrn Knopp, ich habe es zwar in meiner Ausbildung auch mal gelernt "wer billig kauft kauft zweimal" nur ist dieser Leitsatz zum glück nicht mehr zeitgemäß!

    Liebe Grüße und beruhigt eure Gemüter

    Matze

  • Naja, ich habe auch nicht gesagt dass die Tiere billger hergestellt werden. Aber z.B. besser Fangstationen, Zuchten, Anlagen die sich günstiger betreiben lassen, usw. Wenn man immer zahlt was verlangt wird, unter umstände wird der Lieferant vielleicht sich bemühen um die Kosten zu senken, aber dann um sich die Taschen voll zu machen. Wenn er unter den Preisdruck steht, wird er die Kosten senken um die Fische verkaufen zu können.

    Und wieso mehr Bürokratie? Vielleicht mehr als jetzt in diesem Bereich. Es sind genügend Industriegebiete (mittlerweile sogar die Mehrheit) die unter Normen und strengen Kontrollen liegen. Ich sehe das nicht unbeding als Problem, sondern sicher stellen dass es nicht an der falschen Stelle gespart wird. Du möchtest bestimmt sicher Sein das der Kabel bei deinem Aufzug gewisse Normen erfüllt und nicht dass du deutlich schneller plötlich runter gehst da jemand an der Qualität gespart hat...

    Gruß,
    Adrian

  • ... und übrigens, billiglohnländer ist es nicht immer. Die Technologien entwickeln sich so dass sie weniger Energie z.B. verbrauchen, dass sie mit einem Werk mehrere Monitore hergestellt werden, usw. Wenn man nur bei der Handarbeit gespart hätte und keine efizientere Technologien eingesetzt, würde z.B. VW immer noch 20 Auto im Jahr bauen mit dem Wolfsburger Werk...

    Gruß,
    Adrian

    Einmal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (17. April 2007 um 20:56)

  • Nein bei Sicherheitsrelevanten sachen sicherlich nicht! Jedoch wird der Bürokratie Wahnsinn auf bald alles umgeschlagen und das ist unnötig und blockiert! Da die Händler oder teilweise auch Hersteller jetzt mehr protokollieren und dokumentieren und weiß der Teufel was noch alles mehr machen müssen ohne wirklich nachweisen zu können das ist so wie es ist ( krasses Beispiel Fleischskandale ) Aber all das kostet Geld und das muss der Verbraucher löhnen ohne einen nutzen davon zu haben.

    Somit wird auch immer mehr dafür getan das sich leute nicht selbstständig machen bzw auch gar nicht können weil die Kosten zu hoch sind. Weiß nicht in anderen Ländern funktioniert es doch auch warum muss die EU Amerika mit den Gesetzes Blödsinn folgen? Auch sieht man ja an diesem Thread da gibts ein Gesetzt aber es taugt nichts weils a keiner versteht und b dennoch auslegungssache ist bzw sogar noch c ein Richter das ausser Kraft setzen kann weil er es wie bei b noch anders auffasst
    das bringt keine Rechtssicherheit sondern massive Verunsicherung!

    LG Matze ( bin jetzt dr house schaun *g* )

  • Hallo Adrian,

    Hr. Knop hat nicht gesagt, daß Du den teuersten Fisch kaufen sollst. Stattdessen hat er gesagt, daß Du nicht einfach den billigsten kaufen sollst.

    Als Aquarianer einen erfahrenen Händler zu finden, egal ob als Laden oder Online, ist nicht einfach. Du findest aber z.B. hier im Forum genügend Hinweise, mit wem gute Erfahrungen gemacht worden sind. Und wenn Du dann Deine Händler hast, dann bleib bei Ihnen, auch wenn Du anderswo ein paar Euro sparen könntest. Diese paar Euro können dann die Händler in die Verbesserung der Lieferquellen und Lieferwege stecken. Das geht aber nur mit Stamm- und nicht mit Laufkundschaft.

    Wir leben in einem freien Land mit freien Bürgern, d.h. Menschen, die selber die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen. Und wenn man einen Fehler gemacht hat (Fisch selber getötet, beim falschen Händler bestellt, usw., usw.), dann zieht man daraus die Konsequenzen und wälzt es nicht einfach auf andere ab.

    Und all denen, die nach immer mehr gesetzlichen Regelungen rufen, sei gesagt, daß das nicht nur zu immer höheren Preisen für alle führt, sondern auch dazu, daß "Otto-Normalbürger" aufgrund mangelnder Fachnachweise bald überhaupt kein Aquarium mehr betreiben darf.

    Ich persönlich finde eine solche Entwicklung nicht gut, befürchte aber, daß in Deutschland die bereits kräftig stattfindende Entmündigung aufgrund der Wünsche der Mehrheit schnell weiter voranschreiten wird.

    LG
    Uwe

  • Hallo!

    Ich stimme Daniel Knops Einschätzung sowohl aus juristischer als auch aquaristischer Sicht voll zu. Dass das Gewährleistungsrecht durch seine Anwendung auf lebende Tiere im Gesetzesvollzug noch viel mehr Probleme bereitet als bei "echten Sachen", habe ich in mehreren voranstehenden Beiträgen versucht zu vermitteln. Gleichwohl hat Maria natürlich recht: So ist halt die blanke bundesdeutsche Gesetzeslage, mit der sowohl die Händler als auch die Aquarianer (als auch die Gerichte) leben müssen, ob sie uns gefällt oder nicht.

    Der zweite Komplex aber erscheint mir viel wichtiger: Wie kann man auf beiden Seiten dafür Sorgen, dass leidige und für alle Beteiligten unbefriedigende Gewährleistungsfragen gar nicht entstehen? D. Knop hat m. E. den Weg aufgezeigt und das deckt sich mit den Fragen, die ich oben aufgeworfen habe. Sind wir bereit, die "Qualität" eines Tieres an den Fang-, Transport- und Haltungsmethoden zu messen statt an seinem (möglichst niedrigen) Preis? Können wir widerstehen, wenn Tiere offensichtlich verramscht werden oder wir selber im Zweifel sind, ob wir sie dauerhaft halten können? Selbst bei optimalen Bedingungen wird es immer noch eine Reihe "Mängelfälle" geben, aber es werden viel weniger sein und über diese wenigen kann man sich dann vielleicht auch leichter verständigen. Und dabei geht es natürlich nicht darum, einfach die Preise hochzusetzen! Selbstverständlich bietet ein hoher Preis allein keine Gewähr für ordentliche Herkunft und Behandlung des Tieres. Aber höhere oder zumindest "vernünftige" Preise werden schlichtweg erforderlich sein, um einigermaßen Qualität zu erhalten. Billigstpreise dagegen bieten eher die Gewähr für Probleme - erst im Aquarium und dann vielleicht sogar vor Gericht.

    In diesem Zusammenhang finde ich es auch einmal lobenswert, dass sich die "Koralle" diesen Themen mit der Reihe um die MAC-Zertifizierung bereits annimmt (auch wenn das sicher noch nicht richtig rund läuft). Ich hoffe, diese Artikel werden genau so intensiv gelesen wie die Vorstellung von Neuheiten und die Werbeanzeigen.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Ohne kontrolle wird es keine Qualität geben, punkt. Das ein Tier bis zu unseren AQs überlebt hat und vielleicht auch bei uns drinne noch eine weile es tut, bedeutet nicht dass es artgerecht gehalten wird und dass er nicht "gequellt" ist/worden ist. Das die Tiere überlebt haben ist kein Beweis über die Qualität der Behandlung. Kontrolle ohne eine Definition was Qualität ist und wie sie erreiht wird macht keinen Sinn. In welcher Form diese Definition(en) sein werden ist wurst. Können Gesetze sein oder auch Standards wie z.B. die ISO. Man kann es durch den Staat zwingen (Gesetze) oder dei Kundschaft endscheiden dürfen durch die Standards. Wenn ich angefordert wäre Sachkunde zu lernen bevor ich Fische halten darf (und auch andere Tiere) hätte ich persöhnlich nichts dagegen. Es sind bestimmt mehrere Tiere zu Hause aus unwissen gequellt als die Tierversuche aus der Medizin und Kosmetik Industrie. Wenn einer nicht in der Lage ist seine Tiere artgerecht zu halten, sollte er auch keine Tiere besitzen dürfen. Die Idee mit "einfach durch Markt regeln lassen" funktioniert nicht. Wie viele Fleischesser z.B. interessiert ob das Tier artgerecht geschlachtet worden ist oder nicht? Keiner... Daher die Gesetze die verbieten dass jeder seine Tiere alleine schlachtet ohne eine entsprechende Ausbildung gemacht zu haben. Wie ich schon mal gesagt habe, ich musste 6 Wochen 2-3mal die Woche je 3 Stunden einen Angelkurs besuchen um in Deutschland angeln zu dürfen. Ich fand es prima und im ernst! Da lernt man inklusive wie man ein Fisch artgerecht tötet da gesetzlich nicht jeder das darf. Wo ist das Problem? Ich habe 125EUR Bezahlt + 25EUR Prüfungsgebühren und musste die Zeit investieren. Na und?!? War einmal und wars schon. Der Otto-Normalbürger der sich ein Aquarium leistet wird sich wohl auch einen Fachkurs leisten können. Daher ist das für mich kein Argument. Wenn er die Prüfung nicht besteht, ist er vielleicht einfach nicht in der Lage ein Tier halten zu können. Sehe wiederum kein Problem, und sogar besser. Solche Personen töten aus Unwissen Tiere einfach um sonst oder aus spaß. Was angeln angeht, z.B. darf man nicht aus Spaß angeln, sondern man darf angeln nur wenn man dem Fisch eine sinnvolle Verwertung zukommen lässt. Egal... Ich rege mich hier um sonst auf... Ich würde vorschlagen erstmal Standards einführen und jeder der seinen Gewissen sauber haben möchte wird nur noch bei den Handler kaufen die die Standardzertifizierung haben. Das hat erstmal keine Auswirkung auf den Otto-Normal Bürger, und dann darf dieser erstmal Tiere auf Fliessband kaufen und töten nur weil er keine Ahnung hat... Und vor jemand etwas in die Richtung sagt, ich suche bereits so einen Fachkurs um ihn zu folgen (habe sogar in diesem Thread bereits gefragt wo ich so einen Kurs finden kann)!

    Gruß,
    Adrian

  • Ein sehr intressantes Thema.. dazu kann ich gern auch mal einen Fall dazu beitragen, dass man bei einem Fischkauf, nicht völlig rechtlos ist.
    Es betrifft einen Fall, der einige Jahre zurückliegt:
    wir haben im Auftrag eines Kunden bei einem Fischgroßhändler im nahen Ausland, zwei Pärchen Dubolays ( Australische Kaiserfische) besorgt. Diese Paare sind in relativ kurzer Zeit, nacheinander verendet. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Großhändler bereits einen sehr schlechten Ruf, was die Haltbarkeit seiner Fische, anbelangte. Man machte Giftfänge für die hohe Mortalitäsrate, verantwortlich. Der Kunde hat sich dann direkt an den Großhändler gewandt und um Ersatz gebeten. Dieser wurde verweigert und dem Kunden mitgeteilt, er habe wohl schlechtes Wasser. Dass wiederum hat den Kunden so verärgert, dass er postwendend die eingefrorenen Fische nach München, in ein Fischbakteriologisches Institut sandte und dieses um Untersuchung nach der Todesursache, beauftragte. Das Gutachten habe ich dann in Kopie erhalten : ... die Tiere sind an einer Übermedikamentierung von Antibiotischen Mitteln, hier im Besonderen, Tetracyclin und Phloraphenicol (oder so ähnlich?) gestorben. Die Leber, Nieren und das Nervensystem waren so geschädigt, dass die Tiere bereits zum Tode verurteilt waren, bevor sie verkauft wurden. Dieses Gutachten, hat ein, ich glaube er hieß Dr. Scheinert, erstellt und diente in einem darauffolgendem Gerichtsverfahren als Beweismittel. Ich habe dann später gehört, dass der Großhändler, Schadenerssatz leisten mußte. Der Großhändler war auch als extrem billig bekannt. Somit kann ich auch nur Herrn Knops Aufforderung unterstützen, nicht immer den billigsten Fisch zu kaufen, sondern da, wo die Beratung und das Allgemeinbild, stimmt. Ich möchte an dieser Stelle nur mal den Flammen-Zwergkaiser, Centropyge Loricolus, erwähnen.... in den frühen 90er Jahren ein Fisch, ohne jede Probleme.. Ein teurer und seltener Fisch.. dann plötzlich, eine wahre Schwemme... der Preis verfiel extrem und von da ab, waren die Loriculus nicht mehr haltbar. Warum ? Sie wurden nur noch mit Nervengift gefangen (Natriumcyanid ?) und später beim Zwischenhändler, gekupfert, damit keine Pünktchen auftraten. Wenn ein Loricolus schon Kupfer sieht, ist er hin.... beim Kauf sieht der astrein aus, kein Pilz, keine Punkte.... aber er ist bereits tot, auch wenn er noch schwimmt.


    Grüße .... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Hr. Knop hat nicht gesagt, daß Du den teuersten Fisch kaufen sollst. Stattdessen hat er gesagt, daß Du nicht einfach den billigsten kaufen sollst.


    Hi,
    hier wird aber fälschlicherweise suggeriert daß teuer gleichzeitig gute Qualität bedeutet. Dies stimmt sio aber nicht. Die Preise im Herkunftsland schwanken bei den Exporteuren nur minimal und die restlichen Kosten (Fracht, Zoll, Tierbeschau usw.) sind auch gleich. Die Tierpreise in den Herkunftsländern sind übrigens seit Jahren stabil (Ausnahmen: Großkaiser, Steinkorallen). Hier entsteht schon mal kein großer Unterschied in den Stückpreisen. Vielmehr entstehen die versch. Preise durch Einkauf beim Großhändler bzw. Selbstimport (Hier gibt es Importagenturen bei denen der Fisch/Koralle teurer ist als im guten Großhandel :D.) und die Kalkulation des Einzelhändlers. Der eine Händler rechnet mit 100% Gewinn und der nächste mit 400% obwohl seine Tiere vielleicht eine schlechtere Qualität haben. Also nix mit Teuer=Gut und Billig=Schlecht
    Aber ich gebe H. Knop trotzdem Recht. MCM z.B. hat für mich mit die beste Qualität bei seinen Tieren und ist deswegen nicht unbedingt teurer als andere Großhändler. Er ist aber auch regelmäßig bei seinen Lieferanten vor Ort und hat diese gezielt ausgesucht.

    @Klaus,
    der Großhändler war ja auch berüchtigt für seine 10.-DM Zebrasoma flavescens die nur wenige Wochen lebten. Das ging damals ja auch durch die Aquaristikpresse. Es ist für mich aber verwunderlich daß der Großhändler Schadenersatz leisten mußte. Der Großhändler hatte ja einen Vertrag mit Dir und nicht mit dem Endkunden. Als Kunde kann ich nur meinen Vertragspartner verantwortlich machen und nicht dessen Lieferanten.

  • @KlausS..
    ja, wir meinen den gleichen Großhändler.. die 10.- DM-Flavescens-Geschichte kenn ich auch noch... :wink

    @Fischersatz .. ich habe die Fische nicht verkauft, ich habe sie nur transportiert/mitgenommen weil wir an dem Tag grad da waren um LS abzuholen. so hat der Kunde sich 500 km Fahrt gespart.. Der Kunde hat die Boxen direkt bei unserer Ankunft in Köln, abgeholt. Ich war also nur das Transportunternehmen. Die Anlage für den Kunden haben wir gebaut, aber Lebendwarengeschäfte haben wir grundsätzlich nie gemacht..

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    ja, wir meinen den gleichen Großhändler.. die 10.- DM-Flavescens-Geschichte kenn ich auch noch... :wink
    ***Leo Gessert hat das damals publik gemacht. Ich war zu der Zeit ja auch öfters bei diesem Großhändler. Trotz des gelben Wassers habe ich dummerweise Fische von ihm gekauft und keiner hat länger als ein paar Wochen überlebt :frowning_face:

    @Fischersatz .. ich habe die Fische nicht verkauft, ich habe sie nur transportiert/mitgenommen weil wir an dem Tag grad da waren um LS abzuholen. so hat der Kunde sich 500 km Fahrt gespart.. Der Kunde hat die Boxen direkt bei unserer Ankunft in Köln, abgeholt. Ich war also nur das Transportunternehmen. Die Anlage für den Kunden haben wir gebaut, aber Lebendwarengeschäfte haben wir grundsätzlich nie gemacht..
    ****OK. das hat sich oben anders gelesen.

  • Hi nochmal ,

    ja wenn ich solche Geschichten höhre , muss ich doch Adrian recht geben und frage mich auch, wieso die Metzger alles dokumentieren müssen , was in die Wurst kommt , während (Aquarien-)Fischhändler alles ins Wasser kippen dürfen , was sie wollen , nur damit sich die Ware gerade eben noch soeben verkaufen lässt ?Wie soll man denn sowas alles als Kunde wissen können ? Händler wie aus dieser Geschichte haben nichts anderes als ein Gerichtsverfahren verdient...

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (18. April 2007 um 01:05)

  • Thomas...
    ....IHR... habt es in der Hand. Gehen 10 Mann zu einem Händler und sagen : ... wir geben Dir 20.- Euro mehr, pro Loricolus, aber Du garantierst uns, dass die Zwergkaiser Gift-und Kupferfrei Gefangen/gehältert wurden.
    Der Händler gibt das an seinen Importeur weiter, dieser an seine Fangstation.
    Was glaubst Du, wie schnell die Cyanidflaschen ausgemustert und die Handnetze wieder eingeführt werden...

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (18. April 2007 um 01:28)

  • mein(e)Händler führt/führen keine loricolus , die sind zu teuer...oder selten geworden , weil sie in den 90'ern verheizt wurden ...
    den letzten (und Einzigen), den ich hier im Geschäft gesehen habe(in 6 Jahren) ,kostete 200 € ,womit der gefangen
    wurde ,würd' ich keine Wette drauf eingehen...da würd's natürlich auf 20 € mehr oder weniger auch nicht drauf ankommen , wichtig wär' schon ,wo die dann blieben...

  • ... und "wenn man alles Dokumentiert wird es teurer" heisst es. Ja, vielleicht, aber dann weisst man zu mindest wieso die Fische teuer sind. Wenn durch Dokumentieren z.B. ein Fisch 50% teuerer wird, dann ist es immer noch günstiger als 3 Fische gleicher Art nacheinander kaufen und in spätestens einige Wochen sie sind tot. Schon mit dem 2ten gekauften Fisch (auch wenn der diesmal überlebt) hat man bereits den doppelten Preis bezahlt. Wenn man dazu den Fisch in einem OnlineShop gekauft hat, hat wahrscheinlich sogar mehr bezahlt da die Transportkosten noch dazu kommen. Also wir sparen wieder an das falschen Ende... Man kauft heut zu Tage ein Fisch und denkt "es ist ein Fisch egal wie er behandelt worden ist". Falsch! Ich kenne Firmen die "normale Preise" haben. Also keine billige und sie machen nichts anderes als die import Fische in die eigene Anlage schmeissen und wenn eine Bestellung kommt und die Fische bis dahin überlebt haben werden sie einfach an Kunden weiter geschickt. Als gegenbeispel mein Handler (der der ca. 70 Km entfernt ist), packt die Fische in einzelne Becken (tiere gleicher Art können im gleichen Becken sein) so dass man sie beobachten kann, behandelt sie für Würmer und Krankheiten falls vorhanden, gewöhnt sie am Frostfutter vor er sie verkauft (habe schon mal erzählt dass er mir einen Fisch nicht verkaufen wollte da der Fisch noch nicht am Ersatzfutter ging), macht auch die kostenlose Beratung (auch telefonisch), usw. Da er sich sogar mehr Aufwand mit den Fischen macht als andere Handler würde man erwarten dass bei ihm die Tiere teuerer werden. Wiederum falsch! Die preise seiner Fische sind um die 20 bis 30% günstiger als im OnlineShops. Dann geht doch mit der Qualität und günstig! Mir ist kein einziges Tier das ich bei ihm gekauft habe eingegangen, bis auf ein Lippfisch der mit dem Kopf gegen die Abdeckung gesprungen ist, aber da kann der Handler auch nichts dafür. Er kann die Fische nicht beibringen dass sie solche Dummheiten nicht tuen sollen. :winking_face: Naja, er sagt immer dass er das nicht für Profit macht, sondern weil es ihm spaß macht, aber egal. Wer nur nach Geld guckt und die Tiere sch... egal sind hat meiner Ansicht nach in diesem Geschäft nichts verloren und sollte Pommes mit Mayo verkaufen.

    Und nochmal auf die Idee zu kommen was Fachwissen pflicht für den normalen Otto-Bürger angeht... Spätestens bei dem 10ten Fisch der aus eigenes Unwissen eingegangen ist, hat der gutte Otto mehr aus dem Fenster geschmissen als wenn er einen Fachkurs verfolgt hätte... Man muss nicht unbedingt Meeresbiologe Ausbildung als Pflicht machen. Aber ein minimum definieren was man wissen soll um Tiere haben zu dürfen. Daher hier spart man unter Umständen wieder an das falschen Ende...

    Gruß,
    Adrian

    2 Mal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (18. April 2007 um 09:30)

  • Huhu,
    das Hauptproblem bei Fischen ist doch, das man sie nur nach ihrem aussehen kaufen kann. Es ist ja nicht so das ein Giftfang sich optisch von anderen unterscheidet. Diese Tiere fressen meist sehr gut, sehen rund aus und nach 6 Wochen geht es dann steil bergab.. die Tiere fallen einfach von heute auf morgen tot um weil sich die Innereien auflösen. Jede Tierlieferung kommt unter anderen Bedingungen in D an, da hat man dann einmal eine Sendung von den eigentlich super stehenden Malediven Tieren und beim nächsten mal dann fallen sie beim fressen um. Die Ursache hierfür ist in den meisten Fällen schon beim Fang/Import der Tiere nach D zu suchen. Dann müsste sich in diesem Fall der Kunde an den Händler der Händler an den Großhändler und dieser wiederum an den Importeur wenden....
    Wären alle Lieferungen aus einem speziellen Fanggebiet schlecht, dann wüsste man, das man dort keine Tiere mehr kauft aber so ist das eben nun mal leider nicht! Sicher gibt es Gebiete wo man von vornherein besser die Finger lässt. Die "Qualitäsunterschiede" schwanken sehr stark. Dann gibt es eben Händler die die Tiere schnell verkaufen wollen, damit die Verlustrate nicht zu hoch wird oder Händler die diese Tiere erst einmal behalten und weiterhin beobachten um Ihren Kunden sowas nicht anzubieten.
    Denkt Ihr wirklich das man bei Tieren eine gleichbleibende Qualität garantiert ab Ursprungsland? Da gibt es doch schon das erste Problem das sich die Flugzeiten verschieben können, die Tiere zum Teil am Flughafen in den Boxen rum stehen... dann ist so ein Fisch unter schlechten umständen mal 2-3 Tage unterwegs. Eine Situation die sich natürlich niemand wünscht die aber immer mal passiert/passieren kann.
    Da kann der Fisch mit dem Netz gefangen worden sein, gut verpackt worden sein und trotzdem kommt er in einem schlechten Zustand hier an! Hier müsste dann bereits im Großhandel die Sendung separiert werden zur weiteren Beobachtung. Bei Direktimporten hat dann der entsprechende Händler diese Sorgfaltspflicht.
    Leider ist nicht jeder dazu bereit, diese Tiere kosten Platz, Zeit, und Geld.....

    Das schlimmste was ich mal bei einem Händler erlebt habe (was dort Standarteingewöhnung ist) war, die Ankunft einer Tiersendung. Die Boxen wurden geöffnet mit einer Schere wurde wahrlos in die Tüten gestochen (ich habe mich gewundert das dabei die Tiere nicht abgestochen wurden) und dann mindestens 5 Meter durch die Luft fliegend in ein Aquarium GEWORFEN! Dort schwammen dann die Fische in Korallenbecken mit dem Loch in der Tüte mit dem Fischwasser was sich mit dem Korallenwasser schön vermischt hat..... Da es zur Mittagspause war, bekommen die Kunden sowas selten mit...

    Andere Situation: Kunde kommt ins Geschäft und möchte Fische kaufen, H: wie groß ist Ihr Aquarium K: 210 Liter, H:Wie ist Ihr Besatz? K:2 Doktoren 1 blauer und ein gelber, 3 demoisellen, 2 lippfische und noch ein paar andere.... H: Das ist alles in 210 Liter? K: Ja, dann ist Ihr Aquarium schon überbesetzt bitte kaufen sie keine neuen Fische dazu, wie sind Ihre Wasserwerte? Was für einen Abschäumer haben sie, Wasserwerte sind alle in Ordnung und Abschäumer brauche ich nicht sagte mir ein anderer Händler.........
    H ?????????????????????????????????
    Nächstes mal kommt Kunde will Fische kaufen und hat auf die Frage nach Besatz noch mehr im Aqua...
    diesmal mit Wasser zum testen Nitrat 80 mg PO4 5 mg! und will eine Anemone kaufen....
    Es gibt also auch Kunden die Beratungsresistent sind!!! Dann soll der Händler für Verluste in Geltung gebracht werden können? auch mit Wasserproben kann man vertuschen dann wird einfach frisch angesetztes Wasser mitgebracht um den Händler was falsches vorzutäuschen....

    Adrian manche Vereine bieten so eine Prüfung an, eine richtige Sachkundeprüfung nach §11 bedarf etwas mehr, theoretische, praktische und mündliche Prüfung sind hier gefragt, wobei ich sage muss das §11 nicht wirklich etwas zum Wissen/handeln aussagt.... siehe Beispiel oben...

  • Hi Iris,

    Ich wollte dir eine PN schicken aber kann irgendwie nicht (der PN Button fehlt einfach). Was für Vereine haben solchen Kurse? Aquaristikvereine in der Nähe haben wir entweder keine oder ich finde keine... Müssen die Handler solche Kurse gemacht haben um als Handler aktiv sein zu dürfen? Dann könnte ich vielleicht einen Handler in der Nähe fragen wo er seine Prüfung abgelegt hat...

    Gruß,
    Adrian

    P.S. Du weisst wen ich als Handler so gelobt habe. :winking_face: Wollte da auch keinen Namen nennen da ich keine Werbung machen darf. :smiling_face: Daher Werbung nur wenn einer explizit per PN oder Email fragt. :grinning_squinting_face: Gruß ihn bitte von mir. :wink Sobald ich mit dem Kilometerzahl bei meinem Firmenleasingwagen wieder im Grünbereich bin, komme ich nochmal vorbei. :thup

  • Hallo an alle, warum bitten wir nicht den Händler, uns den Fisch z.B Doktorfisch den wir wir gerne kaufen möchten, vier Wochen gegen einen kleinen Mehrkostenbetrag zwischenzuhältern ? Wenn der Fisch nach vier Wochen bei dem Händler immer noch lebt kann man ihn wohl bedenkenlos kaufen und auf die Gewährleistung verzichten. Ich würde das sofort unterschreiben.
    Ich kenne bis jetzt keinen Händler der auf diesen meinen Wunsch eingegangen ist. Mit allen erdenklichen Ausreden. Warum wohl ??? Weil sie der eigenen zu verkaufenden Ware nicht trauen!!!!!
    Also was tun ? Vieleicht ist es doch sinnvoll, dem Händler mal die Rechtslage aufzuzeigen und sich wohl meinen Vorschlag mit den vier Wochen zu überlegen . Resüme: Er wird mir sicherlich keine Fische mehr verkaufen wollen. Aber wenn sich ein solches Verhalten und Kundenwusch durchsetzen lässt, hätten wir schon sehr viel erreicht.
    Deshalb wäre es sehr sinnvoll, das die Rechtslage einmal in Aquarienzeitschriften veröffentlicht wird und sich diese in den Köpfen der Aquarianer speichert. Nur so kann die Masse Druck machen.

  • Hallo Adrian,
    jede Person die mit Wirbeltieren handelt muss den §11 haben, dies ist die Erlaubnis zum/zur Handel, Zucht oder zur Schaustellung von/mit Wirbeltieren. Ich habe den §11 damals bei unserem Amtsveterinär ablegen müssen, schriftlich, mündlich und praktisch. Du kannst beim ZZF oder bei der Niedersächsischen Umweltbehörde nachfragen wo solche Kurse statt finden. Allerdings sind sie etwas teurer als ein Angelschein :D....
    Mitlerweil dürfte die Kosten dafür bei 900-1000 Euro liegen, wenn man die richtige Sachkundeprüfung macht.
    Ich habe damals für Süsswasser/Meerwasser/Reptilien/Vögel nebst Psittakose und Nager knappe 500 DM gezahlt.

    schau mal hier gibt es noch was
    http://www.sachkundenachweis.de/

  • Hi Iris,

    Danke dir für den Link! Wie kann ich dich denn erreichen wenn ich dir kein PN schicken kann? Gilt die Emailadresse von deiner Homepage?

    Wolfgang: :confused_face: Ist das nicht der gleiche Link was Iris bereits ein Eintrag nach oben geschrieben hat? :confused_face: Danke dir auch trotzdem.

    Ich werde Probieren bei der Umweltbehörde zu fragen. Vielleicht gibt es auch die abgespeckte Version für Endverbraucher/Tierhalter. Um Händler zu sein warte ich erstmal Erfahrung sammeln und auf die Rente. :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Adrian

    Einmal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (18. April 2007 um 13:58)

  • Hallo Adrian!

    Zitat

    Ist das nicht der gleiche Link was Iris bereits ein Eintrag nach oben geschrieben hat?

    Natürlich, das habe ich ganz übersehen :wink. Der VDA-Sachkundenachweis IST meines Wissens die abgespeckte Version für Hobbyaquarianer, also NICHT die Prüfung nach § 11 TierSchG.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo an alle, ich gebe hier mal die Meinung eines mir bekannten Aquarianers weiter.

    Sehr gut die Diskussion die hier entfacht wurde und hoffentlich zu positivem Ergebnis führt.
    Diese überaus interessanten Berichte beleuchten in anschaulicher Weise die Problematik beim Fischkauf. Aus der Perspektive des Käufers und des Verkäufers. Der Großhändler wird weniger beachtet.

    Je nach Betrachtungsweise kann gesagt werden. Alle haben ein bisschen Recht.

    Natürlich wird die Angelegenheit sehr komplex, wenn davon ausgegangen wird, dass das Tier „erst“ nach 6 Monaten verstirbt. In dieser Zeit können viele, nicht geplante Ereignisse eintreten.
    Zusätzliche Verwirrung stiften unzählige Beispiele wie das einer Hausfrau in Amerika, die ihre Katze in der Mikrowelle trocknen wollte und dann den Mikrowellenhersteller für deren Tod verantwortlich machte (und vor Gericht Recht bekam).

    Um die Sache zu vereinfachen sollte man Sonderfälle ausklammern und hier erstmal den „Normalfall“ unter die Lupe nehmen. Dieser Fall setzt den mündigen Bürger voraus. Der mündige Bürger besitzt die Kompetenz einen Fisch zu kaufen und von a nach b zu transportieren. Wenn ich dem Verkäufer einen Vertrauensvorschuss gewähre, sollte dies auch umgekehrt gelten.

    Im Schadensfalle sollte der Händler der Erste sein, der lückenlos beweisen kann, dass er alles richtig gemacht hat. Dies geht nur mit Hilfe einer funktionierenden Qualitätsicherung. Danach betrachten wir uns den Käufer.

    Der leidgeprüfte Kunde möchte dass sich seine Investition lohnt und der Fisch zu seiner Freude überlebt. Also wird er billigerweise alles unternehmen um das Tier gesund nach Hause zu bringen und zu integrieren.
    Den Fisch, der zum Kauf auserkoren wurde wird sicherlich genauer in Augenschein genommen.
    Da nicht jeder Kunde Experte in der Beurteilung vom Zustand des Tieres ist, muss dem Verkäufer ein Vertrauensvorschuss gewährt werden. Wenn dieser erklärt (oder behauptet), dass der Fisch in guter Verfassung ist wird ihm dies in der Regel erstmal geglaubt.

    Erfahrungsgemäß sterben die meisten Fische kurze Zeit nach dem Kauf. In der ersten Woche dürfte die Sterblichkeitsrate am höchsten sein. Je länger der Fisch ab Kaufdatum durch hält, desto größer seine Chancen alt zu werden. Wer könnte hier mal eine Statistik erheben um verlässliche Zahlen zu erhalten.

    Es ist in der Tat letztendlich nicht einwandfrei nachzuweisen wer für den Schaden verantwortlich ist. Gerade deshalb muss von den Fachleuten -Händler, Großhändler- einwandfrei die Qualität der Ware nachgewiesen werden.

    Fakten und Fragen
    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, dass etwas Gutes, qualitativ hochwertiges, billig verkauft werden kann. (Siehe Anhang -John Rustin-)

    Gilt dies auch beim Kauf von Fischen. Wer sagt, dass der teure Fisch sicherer ist. Ich habe 2 Fische -holocanthus ciliaris- a100€ gekauft. Einer überlebte 2 Tage, der andere keine Woche. Habe ich da zu wenig Geld investiert?

    Was sind geeignete Fangmethoden? Ich habe bisher von Experten nur Negativbeispiele gehört.

    Der Händler will (muss) Geld verdienen. Wollen wir das nicht alle. Für unser verdientes Geld hätten wir gerne gute, einwandfreie Ware. Billige Ware muss nicht schlecht sein. Der Händler der billiger verkauft erzählt voller Stolz, dass er günstiger einkauft. So argumentiert Aldi auch.

    Für gute Ware bin ich bereit etwas mehr zu bezahlen, wenn ich sicher bin, dafür qualitativ gute Ware zu erhalten.

    Bei Hotels sagen die Anzahl der Sterne etwas über deren Qualität aus. Wie kann ich die Q. Eines Händlers erkennen?

    Die Qualität, die Händler gerne anpreisen sind Lippenbekenntnisse. Keiner konnte mir diese bisher plausibel beweisen. Sie kaufen beim Großhändler gerade so viel ein, wie in kurzer Zeit verkauft werden kann. Warum? Weil er das Problem kennt und das Risiko an den Kunden weiter gibt. Der Händler weiß aus Erfahrung, das seine Ware risikoreich ist.

    Wenn Händler und Kunde aber alles richtig gemacht haben stellt sich die Frage:
    Warum sterben trotzdem so viele Tiere. (Fangmethoden, Transport, ungenügende Zeit für die Zwischenhälterung)

    Die Wurzel des Übels liegt offensichtlich in einem anderen Bereich.

    Um nachhaltig Zufriedenheit zu schaffen kommen wir an einem funktionierenden Qualitätsystem nicht vorbei


    John Rustin (1819-1900), englischer Kunstkritiker, Sozialökonom und Sozialreformer:

    »Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist gefährlich, zu wenig zu bezahlen. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Wenn man zu viel bezahlt, verliert man etwas Geld, das ist alles. Wenn man dagegen zu wenig bezahlt, verliert man manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
    Nimmt man das niedrigste Angebot an, muss man für das Risiko, das man eingeht, etwas hinzurechnen. Und wenn man dies tut, so hat man auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.«

  • Hi Pauliii

    ................also doch nur noch Fische kaufen die nach MAC angeboten werden.


    Zitat

    Original von Pauliii

    Erfahrungsgemäß sterben die meisten Fische kurze Zeit nach dem Kauf. In der ersten Woche dürfte die Sterblichkeitsrate am höchsten sein. Je länger der Fisch ab Kaufdatum durch hält, desto größer seine Chancen alt zu werden. Wer könnte hier mal eine Statistik erheben um verlässliche Zahlen zu erhalten.

    Na ja das ist doch das Problem.
    Wir haben angefangen und bieten im Lexikon an das die User das Anschaffungsdatum und das Todesdatum (oder auch Abgabedatum) eintragen um über Jahre mal ein paar Zahlen zu bekommen wie lange Fische so halten. apropo: Ich muss unseren Supergau noch eintragen...


    Beispiel: Unser Putzerlippfische ist mittlerweile 6 Jahre alt.
    Unser gelber Dok ist 12 Jahre alt...
    Andere Fische werden auch 20 Jahre....

    Das ganze wird leider nicht so gut genutzt wie man es sich wünschen würde.
    Wer sich das mal anschauen möchte, geht auf ein Tier im Lexikon, unter dem Kommentar findet man die Möglichkeit seinen Bestand einzutragen, ob man davon Nachzuchten hat, aber auch um dort ein Datum des Kaufes des Tieres einzutragen.
    Es wird sicher Jahre dauern um hier Daten zu sammeln, aber es ist eine erst Möglichkeit.

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    ................also doch nur noch Fische kaufen die nach MAC angeboten werden.


    HUHU :grinning_squinting_face:

    zu meiner Verteidigung, Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, aber->
    so schön und edel der Grundgedanke von ''MAC'' auch gerne sein mag, für mich pers. ist das nichts anderes als die moderne Form der organisierten (MW:D ) Mafia;)

    welcher normal denkende Händler begibt sich freiwillig in die totale Abhängigkeit von so einem ''Verein'', welcher auf lange Sicht den kompletten Export der jew. Regionen steuern will->

    ERGO sind die Händler zu 100% abhängig was Preisvorgaben/Importe angeht, wer (im Umkehrschluss) es sich mit MAC verscherzt kann seinen Laden dicht machen

    Sicher sind qualitativ hochwertige Fische eine super Sache, nur obliegt das dem Händler(und dem Kunden!!!) hier bei entsprechenden Mängeln entgegen zu steuern!
    (Wer ist Heute noch so blauäugig und denkt an das GUTE im Menschen, ''die'' sind auf Kohle und der Ausbauung ihrer Stellung im Markt aus, nicht mehr und nicht weniger!)

    mfg Chris
    ps-> Robert nicht sauer sein, wenn ich Dir jetzt auf die Füsse getreten bin

    Einmal editiert, zuletzt von ChristophKlose (19. April 2007 um 10:07)

  • So... Wegen Sachkunde... Da ich mittlerweile eine Antwort von der VDA (Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V.) habe versuche hier eine abgekürzte Version zu schreiben.

    Es gibt eine vorgeschriebene Prüfung nach §11 für die die:
    a.. gewerbsmäßig Wirbeltiere halten oder züchten
    b.. mit Wirbeltieren handeln
    c.. Tiere zur Schau stellen
    d.. Tiere für Schauzwecke zur Verfügung stellen.

    Dazu gibt es noch eine Prüfung für Liebhaber die freiwillig ist.

    Die Prüfung für Liebhaber kostet 20EUR für VDA Mitglieder und 50EUR für Nichtmitglieder. Für Liebhaber darf man nicht mehr als 5 falsche Antworten aus 48 bei der Prüfung haben. Für die "Profi" muss man 100 EUR für für VDA Mitglieder bzw. 200EUR für Nichtmitglieder. Die Profi dürfen nicht mehr als 5 falsche Antworten aus 96 Fragen haben. Die Unterlagen kosten 60 EUR für VDA Mitglieder und 65 für nicht Mitglieder. Verpackung und Versand der Unterlagen 6,50 EUR.

    Soweit ich es verstanden habe, muss man nicht unbedingt eine Schulung machen wenn man mit den Unterlagen klar kommt. Ob das auch für die "Profi"/"Pflichtige" gilt, habe ich aus deren Antwort nicht wirklich verstanden... Jedenfalls, die Kosten sind nicht der Weltuntergang wie manche es dargestellt haben. Lernen wirds wohl einiges sein da aussage war dass die Unterlagen ca. 4Kg sind. :winking_face_with_tongue: Die Sachkunden gibt es für Süßwasseraquaristik, Meerwasseraquaristik und Terraristik. Für jede gibt es eine getrennte Prüfung. Ich lasse mir die Unterlagen schon schicken...

    Gruß,
    Adrian

  • Hi Christoph

    Nur mal so ne Frage.... vielleicht weisst du ja mehr wie ich .

    Wie kommst du da drauf das die MAC das steuern will?
    Meines Wissens (und wir haben ja auch einige Artikel über die MAC auf der Seite), geht es nicht darum etwas zu Steuern, sondern eher darum das Händler, Grosshändler, Fänger etc) die sich nach MAC Standard richten wollen, einen Besuch eines Prüfers bekommen, der sich dann von den Fangmethoden, Hälterungsanalgen etc. überzeugt.

    Ich wäre für Aufklärung recht dankbar, da ich bisher von einer guten Sache bei der MAC ausgeangen bin. Zumindest habe ich den sehr positiven Eindruck nach allem bisher gelesenen und gehörten der MAC

    Hier zwei Berichte die ich auf die schnelle gefunden habe:

    Wer oder was ist die MAC, was macht die MAC? Zertifikate für einen zuverlässigen, ethisch vertretbaren Handel mit Tieren für das Meerwasseraquarium [von Paul Holthus und Svein A. Fossa]

    Die MAC News 1. Quartal 2003
    übersetzt aus dem Englischen von Peter Schmiedel

  • HUHU ROBERT

    wie so oft im Leben hört es sich gut an und ohne den ''Betreibern von MAC'' zu nahe treten zu wollen, aus purer Nächstenliebe wird das nicht gemacht!(Womit finanziert sich MAC, u.a. über diese Zertifikate :face_with_rolling_eyes: )

    MAC unterliegt nicht dem ''STAAT''(egal welchem), wer überwacht also MAC??? (ein fundamentaler Bestandteil der Kontrolle fehlt also!)

    Im Endeffekt kann MAC schalten und walten wie es beliebt, es können ergo Zertifikate wahllos verteilt werden, einzelne Bereiche des Exports damit wegbrechen und somit wäre eine Monopolstellung von MAC an Exportländern geschaffen (ein Schelm wer böses denkt;) )

    Sorry Robert aber allein schon die Frequentierung der Händler in Deutschland zeigt doch eindeutig das dieser ''Verein'' alles andere als seriös bei diesen ankommt!


    mfg Chris

  • Hallo Robert , hallo Christoph ,

    Ich gebe euch ja Beiden etwas recht , ich glaub's auch nicht bevor ich es sehe , aber wenn das System funktionieren würde , wär' wohl nichts dagegen einzuwenden ?
    Auf der anderen Seite , wenn man z.B. an Zustände in der Lebensmittelindustrie denkt - noch nie gab es soviel Kontrolle , Zertifizierung ,Vorschriften , Qualitätsstandarde und dergleichen , und noch nie gab es soviel Skandale zum selbem Thema wie heute...
    Auf der anderen Seite - wenn es diese nicht geben würde , würden ja noch mehr Halunken ungestraft machen können ,was sie wollten !

  • moin,

    kleine anmerkung zu meinem rochen.

    war heute in der th und es wurden 3 ankerwürmer unter narkose entfernt.

    händler angerufen, ihm die sachlage erklärt und sofort einigung erziehlt.
    keinerlei probleme :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hallo Thomas!

    Zitat

    und noch nie gab es soviel Skandale zum selbem Thema wie heute...

    Nun, es kann ja sein, dass es die Zustände immer schon (oder noch viel schlimmer) gab, diese aber durch die genannten Maßnahmen erst aufgedeckt wurden oder sich die Öffentlichkeit jetzt erst dafür interessiert. Das ist wie in der Kriminologie: Eine Steigerung der Deliktszahlen kann auch darauf zurückzuführen sein, dass die Polizei besser geworden ist und mehr aufklärt.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von ChristophKlose
    Sorry Robert aber allein schon die Frequentierung der Händler in Deutschland zeigt doch eindeutig das dieser ''Verein'' alles andere als seriös bei diesen ankommt!

    hi christoph,

    nun, wir verkaufen zwar keine fische allerdings denke ich, da die mac-geschichte für den üblichen händler einen mehraufwand bedeutet und dadurch kosten vorab verursacht, dies der erste grund sein wird, warum nur wenige dieser mac zertifizierung folgen.

    ausserdem ist der mensch träge und wahrscheinlich wird die mac-zertifizierung keinen umsatzplus garantieren.

    die tiere sind zwar gesunder und teurer, weniger verluste an fischen, allerdings wird unter dem strich dadurch kein cent mehr in der kasse überig bleiben.

    daraus ist ersichtlich, was vielen der umgang mit der kreatur wert ist.

    es gab und gibt allerdings auch fischehändler, die nur wenige, aber gesunde fische in ihren anlagen pflegen und nicht dem oftmals gerade bei den grossen ketten zu beobachtenden usus von vollgepferchten verkaufbecken folgen.

    darüber sollte mal berichtet werden - dass diese händler mehr umsatz machen und sich daraufhin die spreu vom weizen trennt.

    als h&s hier in unserer gegend seinen vorbildlichen lebendverkauf einstellte, kamen viele und wollten uns bereden, eine fischverkaufsanlage zu installieren - weil man nicht mehr wusste, wo man sonst noch gesunde fische kaufen könne.

    allerdings ist es auch bedenklich, wenn u.u. eine gruppierung um mac ggfls. eine marktposition erlangt, dass
    preise diktiert werden können.

    es ist allerdings unumgänglich, die fangstationen von einem sorgfältigeren umgang mit den, für diese länder eigentlich üblichen, "speisefischen " zu überzeugen.

  • Hallo,

    mich würde mal interessieren, ob es irgendwo eine Liste der MAC-zertifizierten Händler gibt??

    Ich hab dieses Zertifikat nämlich noch nie bei einem Händler gesehen (bzw. vielleicht ist es mir auch nicht aufgefallen).

    Prinzipiell finde ich, ist die MAC-Initiative eine gute Sache. Klar gibt es Kontrollproblem, aber auf ein Gesetz, dass eine Kontrolle durch eine neutrale Behörde regelt, müsste man lange warten. Mein Eindruck ist auch, dass diese Initiative von Aquarianern ins Leben gerufen wurde, denen die Tiere am Herzen liegen und die nicht auf eine Machtstellung aus sind.

    Viele Grüße
    Maria

  • Was MAC angeht verstehe nicht wieso es unbedingt von Staat überwacht sein soll. MAC hat klare, offene Vorschriften wonach die Zertifizierung läuft. Wenn MAC einem Handler der die Vorschriften erfühlt, den Zertifikat nicht teilt, kann der Handler die MAC Leute anklagen. Wenn der Handler recht hat, wird er den Zertifikat bekommen und die Gerichtkosten wird MAC tragen müssen. Sehe nicht wo das Problem ist, und wieso es nicht funktionieren soll oder Mafia artig sein soll wenn es nicht unter Staatskontrolle liegt?!? :face_with_rolling_eyes:

    Gruß,
    Adrian

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