Qualität von Salz bisher falsch beurteilt?

  • Hallo Leute,

    ich muss jetzt mal hier eine Frage stellen, die mich von Zeit zu Zeit immer mal wieder beschäftigt.
    Hintergrund meiner Gedanken sind die Messungen von Ronald Shimek in diesem Bericht.

    http://209.85.135.104/search?q=cache…de&ct=clnk&cd=6

    Demnachzufolge würden bei verschiedenen Salzen, die durchaus momentan zu den anerkannten gehören, unter anderem Schwermetallbelastungen über das Wechselwasser in das Aquarium hineingebracht, die dann zu geringen Populationen von Mikroorgansimen zu führen scheinen.
    Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, welches Salz nach den in diesem Bericht angelegten Kriterien das Beste wäre? ich tue das öfters, nur scheinen selbst Hersteller dazu keine Angaben machen zu können bzw. zu wollen. Ich habe dazu bereits Hersteller angeschrieben, aber bekomme in diesem Fall nicht das zu hören was ich gerne hören möchte.
    Was meint ihr dazu?

    R.Shimek:
    Mit anderen Worten, es gibt Salze, die das Überleben der Organismen weit besser garantieren, und diese haben eine signifikant niedrigere Schwermetallkonzentrationen als solche Mischungen, deren Konzentrationen in den Werbetexten beschönigend als "wertvolle Spurenelemente" angepriesen werden

    Hat von euch jemand die hier positiv getesteten Salze in Verwendung? Wie sind eure erfahrungen?
    Vor allem den Marinemix Bioassay Formulation würde mich interessieren...;)

    ev. wird das ja eine rege Diskussion. :grinning_squinting_face:

    Gruß Tobi

    2 Mal editiert, zuletzt von Tobias Gloge (28. Januar 2007 um 17:27)

  • Hallo Steffen,

    auf die angebliche Agressivität von frisch angesetztem Meerwasser wollte ich eigentlich nicht hinaus...;)
    Ob der Artikel alt ist ,spielt doch eigentlich auch keine nennenswerte Rolle.
    Was mich interessiert sind ndie schlussfolgerungen die man daraus ziehen könnte.

    Gruß Tobi

  • Sagen wir mal so:

    Wenn der Artikel wichtige Erkenntnisse beinhaltet hätte
    wären diese inzwischen bestimmt schon ausgiebig diskutiert worden
    und einige Hersteller hätten evtl. darauf reagiert.

    der link von Ilja spiegelt aber auch ganz gut meine Meinung zu dem Thema wider,
    das heisst aber nicht dass hier nicht nochmal eine Diskussion dazu stattfinden kann.

    nur zu :wink

  • Zitat

    Original von Tobias Gloge
    Ob der Artikel alt ist ,spielt doch eigentlich auch keine nennenswerte Rolle.

    hi tobias,

    nun, aber sicher. zumindest was die getesteten salzsorten angeht.
    die entwicklung bleibt ja nicht stehen.

    wünschenswert wären tatsächlich neue erkenntnisse.

    im allgemeinen wird ja schon seit jahren propagiert, bei wasserwechseln
    unterschiedliche salzsorten zu verwenden um irgendwelche mängel
    auszugleichen.

  • Hallo Tobias

    Hmmm, nun ja, der Herr Dr Shimek hat nun mal seine Meinung zu dem Thema, und ein Haufen Leute hat eine andere Meinung. Ist schon irgendwie komisch, dass er der einzige ist, der jemals mit Schwermetallen solche Probleme hatte. Angeblich ist Tropic Marin ja eine wahre Todesmischung wenn man Herrn Dr. Shimek glaubt. Aber warum sehen dann die Becken in Deutschland (viele benutzen Tropic) in so vielen Faellen um so vieles besser aus als die Becken in den USA? Welche Aussagekraft haben Studien mit Seeigellarven in Bezug auf Korallen? Wer zuechtet Seeigel?
    Warum schneiden in den meisten Tests von Herrn Dr. Shimek Produkte aus den USA um so vieles besser ab als solche aus dem Ausland?
    Fragen ueber Fragen

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo alle zusammen,

    ich kann nur beurteilen was ich an Fakten kenne, und bisher wurde versucht die Fakten die Shimek gebracht hat durch Meinungen zu wiederlegen. So funktioniert das aber nicht...;)
    Wie ich sehe scheint in diesem Punkt aber relativ wenig an wissenschaftlichem Material zu existieren, so das die Wahl des Salzes wiederum in die Rubrik der Aquarienphilosophien fallen dürfte. Schade eigentlich...;)


    Zitat

    Original von Jens Kallmeyer
    Aber warum sehen dann die Becken in Deutschland (viele benutzen Tropic) in so vielen Faellen um so vieles besser aus als die Becken in den USA? Welche Aussagekraft haben Studien mit Seeigellarven in Bezug auf Korallen? Wer zuechtet Seeigel?

    Hallo Jens,

    Ist es richtig ein gut aussehendes Becken als problemfrei anzusehen? Das wäre ja schon eine weitere Diskussion wert... :grinning_squinting_face:
    Könnte es nicht sein, das Wuchsprobleme von Seeigellarven darauf hindeuten, daß auch andere Mikroorganismen, Larven usw. evtl. geschädigt werden könnten?
    Ich denke mir auch immer:"lass mal, wird schon nicht so schlimm sein" , dennoch kostet es auf der anderen Seite nicht wirklich viel Geld die Salzsorte zu wechseln. Und damit meine ich keine zufällige Auswahl verschiedener Salzsorten, sondern ein Wechsel zwischen Sorten die hier eher wenig Schwermetalleinträge vornehmen.

    Gruß Tobi

    Einmal editiert, zuletzt von Tobias Gloge (29. Januar 2007 um 16:19)

  • Hi!

    Da gebe ich dir sicher recht das mann doch etwas auf sich alleine gestelt ist mit der Salzwahl!

    Aber ich z.B. nehme deit längerer Zeit nur noch Reef Crystal Salz! Das hat mein Lehrmeister schon vor 6 Jahren genommen!

    Seine Nachzuchten bzw Becken kann man im AQ Garten Unterföhrung begutachten!!

    Was will ich mehr als dass Fische biblisches Alter erreichen wie mein Lori Erstbesatz etc..

  • Hallo Christian,

    das Dumme ist leider das man selbst bei direkten Anfragen an die Hersteller keine Aussagen bekommt. Das ist die eigentliche Krux des ganzen. Es kann doch nicht so schwer sein ein Salz, das man in den Handel bringt, einfach mal labortechnisch auf Herz und Nieren durchtesten zu lassen.
    Wenn ich mir überlege was ich da an Antworten bekommen habe... :winking_face:

    Gruß Tobi

  • Zitat

    Original von Tobias Gloge
    Es kann doch nicht so schwer sein ein Salz, das man in den Handel bringt, einfach mal labortechnisch auf Herz und Nieren durchtesten zu lassen.

    hi tobi,

    der hersteller weiss garantiert, was drin ist.....

  • gibts gerade für kleines geld in der ebucht

    hat daß schon mal jemand probiert ?

    Da kann ja schlecht mehr Schwermetall als in echt drin sein?

    thomas

  • Zitat

    Original von Joe

    der hersteller weiss garantiert, was drin ist.....

    moin,

    das bezweifele ich, ansonsten wäre es eine frechheit, nicht mit den daten rauszurücken.
    und, ehrlich gesagt, vor allem die werte bei kupfer und blei geben mir massiv zu denken :winking_face_with_tongue:

    es ist ja nicht so, dß die zusammensetzung schon jeden in die lage versetzt, das salz nachzumachen :winking_face:

    irgendwie ist das eine frechheit/arroganz der hersteller, und man sollte ev. geschlossen auf diese daten dringen. dann spätestens trennt sich die spreu vom weizen!!!

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von ThoMi
    hat daß schon mal jemand probiert ?
    Da kann ja schlecht mehr Schwermetall als in echt drin sein?

    Hi Thomas,
    da ist außer Kochsalz auch sonst nur wenig drin. :grinning_squinting_face:

    wenn Meerwasser verdunstet, fallen zuerst die schwerlöslichen Anteile aus. Die Reihenfolge ist Kalk, Gips und Anhydrit, Kochsalz, dann zum Schluß Kalisalze. Das Problem ist jetzt, dass in einer solchen Salzmischung die ursprünglich im Wasser gelösten Salze nun in einer Form vorliegen, die nicht mehr gut wasserlöslich ist. Das Kalk ist CaCO[t]3[/t], normalerweise die Füllung von Kalkreaktoren, löslich nur bei niedrigen pH-Werten. Gips und Anhydrit sind Calciumsulfat, CaSO[t]4[/t]. Gips ist nur sehr schwer löslich in Wasser (ca. 2 g/l).

    Die Datenblätter auf der Website von bluewatersalt sprechen auch eine deutliche Sprache und disqualifizieren das Salz für die Korallenhaltung:
    in einem Kilogramm des Natur-Salzes sind beispielsweise 1,9 Gramm Calcium und 12,9 Gramm Magnesium enthalten. Geht man jetzt von 40 Gramm pro Liter fertigem Aquarienwassers aus, dann enthält dies gerade mal 76 mg Calcium bzw. 516 mg Magnesium. Die Werte natürlichen Meerwassers belaufen sich auf ca. 420 mg/l Ca und 1300 mg/l Mg. Fast genauso erbärmlich sieht es auch mit anderen Elementen aus, z.B. Strontium. Im NMW sind ca. 8 mg/l drin, in obiger Suppe aber nur 2,5 mg/l, vom natürlichen Kaliumgehalt bleibt gerade mal die Hälfte übrig.

  • Zitat

    Original von mbb
    das bezweifele ich, ansonsten wäre es eine frechheit, nicht mit den daten rauszurücken.
    und, ehrlich gesagt, vor allem die werte bei kupfer und blei geben mir massiv zu denken :winking_face_with_tongue:

    ...

    dass die grossen hersteller der meersalze nicht wissen, was drin ist, ist m.e. mehr als weit hergeholt.

    selbst wenn obige elemente erhöht vorhanden sind, scheinen unsere anlagen wohl kein problem damit zu haben.

    und selbst wenn du datenblätter bekommst, wer garantiert dir denn, das die dann stimmen. :face_with_rolling_eyes:

  • Zitat

    Original von Joe
    selbst wenn obige elemente erhöht vorhanden sind, scheinen unsere anlagen wohl kein problem damit zu haben.

    *****wie du richtig schreibst, scheinen :winking_face: wer sagt denn, das nicht viele abstürze darauf zurückzuführen sind? mir erscheint zumindest logisch (wobei ich da absolut kein spezialist bin! ), daß sich derartig gefährliche elemente im lauf der zeit anreichern können. und wenn die angaben stimmen, ich kann es nicht kontrollieren, ist die überdosierung schon massiv :winking_face_with_tongue:

    und selbst wenn du datenblätter bekommst, wer garantiert dir denn, das die dann stimmen. :face_with_rolling_eyes:

    na, ich hoffe doch, die hersteller, ansonsten würden sie sich durchaus mit problemen auseinander setzen müssen. :winking_face: vermutlich haben sie mit ihrem undefinierbaren gemisch genau davor angst!

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Tobias Gloge
    Hallo alle zusammen,

    ich kann nur beurteilen was ich an Fakten kenne, und bisher wurde versucht die Fakten die Shimek gebracht hat durch Meinungen zu wiederlegen. So funktioniert das aber nicht...;)

    Hallo Tobias

    Das Problem liegt IMO nicht darin, das hier Fakten und Meinungen aufeinandertreffen , sondern an den sogenannten Fakten selber. Wenn ein anderer Autor als Shimek diesen Artikel gebracht haette, dann saehe das fuer mich schon ganz anders aus.

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo Jens,

    ich bin mir nicht sicher weshalb Shimek im Verruf steht, aber ist in irgendeiner Form eine Gegenstudie bekannt? Oder weshalb sollte man annehmen das die Studien gefälscht seien?
    Ich finde, unabhängig von Shimeks Person, die ganze Sache nicht uninteressant. Die Erkenntnisse verbleiben ja nicht zwangsläufig auf dem heutigen Stand. Eventuell ist das ja eine Möglichkeit sein System zu verbessern. Zumindest lohnt es sich IMHO darüber zu sprechen oder was meinst du?

    Hai Joe,

    Zitat

    Original von Joe
    [
    selbst wenn obige elemente erhöht vorhanden sind, scheinen unsere anlagen wohl kein problem damit zu haben.

    Das führt eigentlich zu einem weiteren Punkt der mir in diesem Zusammenhang durch den Kopf geht.
    Beurteilen wir unsere Aquarien nach den richtigen Gesichtspunkten?
    Woran erkennen wir denn einen intakten Mikrokosmos, bzw. warum sehen wir nur die Korallenfarbe und das Wachstum? Wer hat sich denn bisher wirklich mit der Kleintierfauna ausseinandergesetzt? Ich kann mir durchaus vorstellen , das hier noch unerschöpfte Ressourcen liegen...
    Möglicherweise stimmt ja nur die theorie von Shimek, auch wenn man die Tests aufgrund möglicher Ungenauigkeiten anzweifelt?

    Gruß Tobi

  • ich bin mir nicht sicher weshalb Shimek im Verruf steht, aber ist in irgendeiner Form eine Gegenstudie bekannt? Oder weshalb sollte man annehmen das die Studien gefälscht seien?

    Blos weil einer im Labor mal ein paar Seeigellarven umgebracht hat, kann es ja nicht sein, daß dewegen Produkte in Verruf geraten, mit denen man seit Jahrzehnten tolle Meeresaquarien betreibt.
    Sowas passiert in tausend Labors auf der Welt jeden Tag und wer schon mal selbst "Wissenschaft" betrieben hat, weiß auch, warum. Die Tierhaltung in einem Labor hat so überhaupt gar nichts mit dem zu tun, was wir wollen.

    Auf der anderen Seite heißt das natürlich nicht, daß auch ein Salzhersteller mal Probleme haben kann und sich die eine oder andere Sorte als zwischenzeitlich geeigneter herausstellt.

    Original von mbb
    das bezweifele ich, ansonsten wäre es eine frechheit, nicht mit den daten rauszurücken.
    und, ehrlich gesagt, vor allem die werte bei kupfer und blei geben mir massiv zu denken

    Ich galube nicht, daß irgendweiner hier beurteilen kann, welche Werte einem Massiv zu denken geben sollen. Niemand außer dem Hersteller weiß, in welcher Verbindung diese Elemente vorliegen und wie sie in Lösung gehen. Abgesehen davon kippen die meisten Aquarianer so viele Spurenelemente in ihre Becken, daß man solch einen Ausgangswert auch ernstlich relativieren muß. Und da gibt´s deutlich weniger Angaben über Inhaltsstoffe, als beim Salz!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo zusammen,

    in dieser Studie kommt unser Salz nicht vor, also lassen wir das mal bei Seite.

    Aber: Shimek vergleicht eine alte Studie, die im Verdacht steht, Geräterauschen als Spurenelementgehalte wiedergegeben zu haben, mit Herstellerangaben. Klar kann man als Hersteller ganz locker irgendwelche Zahlen angeben, die gut wirken, die Frage ist halt, ob sie stimmen.

    Im Konkurrenz-Internetmagazin AAOM wurde z. B. die Inland-Reef-Study veröffentlicht, die schon wieder ein ganz anderes Bild ergab, es gab Artikel von Hovanek, der allerdings eines der betroffenen Salze vertritt, es gab Vergleiche altes Becken - neues Becken usw.. Also, dieser Artikel hat eine sehr gute und fruchtbare Diskussion ausgelöst ....

    ... aber: Warum sollte ich Tiere in 100% frischem Meerwasser erbrüten wollen? Wer macht sowas?
    Die Seeigel-Larven haben nicht gesagt: "Es sind die Schwermetalle, die uns umbringen." Das ist eine reine Spekulation von Shimek und seine alte Phobie. Vielleicht war´s einfach der pH, oder sonstwas ....

    Warum sollte mit frisch angesetztem Meerwasser eine Aussage über Old-Tank-Syndrome möglich sein?

    Es gibt da berechtigte Zweifel an Shimek´s Veröffentlichung, die z. T. nicht von der Hand zu weisen sind und die mindestens genauso gut belegt sind.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo,

    @Hans-Werner

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Die Seeigel-Larven haben nicht gesagt: "Es sind die Schwermetalle, die uns umbringen." Das ist eine reine Spekulation von Shimek und seine alte Phobie. Vielleicht war´s einfach der pH, oder sonstwas ....

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Es gibt da berechtigte Zweifel an Shimek´s Veröffentlichung, die z. T. nicht von der Hand zu weisen sind und die mindestens genauso gut belegt sind.

    Wo sind denn diese Belege? Möglicherweise habe ich dazu ja nicht alle Infos aber dann klärt mich auf...;)
    Aber keine Angst ich bin keiner der jetzt alles umwerfen will wegen einer Studie. Ich weiß selber das Studien schnell aus der Hand gezaubert sind, aber solange etwas nicht wiederlegt wurde, gilt es zumindest als nicht ausgeschlossen, und somit ist es IMHO durchaus eine Überlegung wert.

    Zitat


    Blos weil einer im Labor mal ein paar Seeigellarven umgebracht hat, kann es ja nicht sein, daß dewegen Produkte in Verruf geraten, mit denen man seit Jahrzehnten tolle Meeresaquarien betreibt.

    Das ist doch der Lauf der Zeit das alte Produkte durch neue ersetzt werden. Welche heute noch gängigen Mittel sind eigentlich schon Jahrzehnte auf dem Markt? Hat man nicht vor 20 Jahren noch mit Kupferpfennig handtiert und werden nicht auch heute schon die salzsorten öfters modifiziert?

    Zitat


    Sowas passiert in tausend Labors auf der Welt jeden Tag und wer schon mal selbst "Wissenschaft" betrieben hat, weiß auch, warum. Die Tierhaltung in einem Labor hat so überhaupt gar nichts mit dem zu tun, was wir wollen.

    Das verstehe ich nicht so ganz was du damit meinst. Ich will da jetzt nicht falsches reininterpretieren.


    Gruß Tobi

    2 Mal editiert, zuletzt von Tobias Gloge (30. Januar 2007 um 14:25)

  • Zitat

    Original von Tobias Gloge
    Das führt eigentlich zu einem weiteren Punkt der mir in diesem Zusammenhang durch den Kopf geht.
    Beurteilen wir unsere Aquarien nach den richtigen Gesichtspunkten?
    Woran erkennen wir denn einen intakten Mikrokosmos, bzw. warum sehen wir nur die Korallenfarbe und das Wachstum? Wer hat sich denn bisher wirklich mit der Kleintierfauna ausseinandergesetzt? Ich kann mir durchaus vorstellen , das hier noch unerschöpfte Ressourcen liegen...

    hallo tobias,

    nun, mit diesen überlegungen gehst du ja schon einen schritt weiter.....so in richtung der dauerhaften pflege von filtrierern, partikelfängern etc.

    die jetzige, mögliche kleinfauna und flora ist auf jeden fall ausreichend, um den ansprüchen unserer z. z. pflegbaren schürtzlinge zu gewährleisten.

    in bezug auf hans-werners laboraussage: die riffaquaristik ist eine aus der praxisi hervorgegangene "wissenschaft" die schon viele theoretiker auf den unerklärbaren holzweg geschickt hat.

  • Hallo Tobias,

    hier ein Beispiel für meine Aussagen, hier ein weiteres, vom Rest weiß ich jetzt die Autoren nicht auswendig, weshalb ich sie auf die Schnelle nicht herbeizaubern kann. Aber alleine diese Ergebnisse sind schon mal was.

    Grüße

    Hans-Werner

  • ... und hier, und hier und hier.
    Dann gibt´s noch einen von Sekha 2003 usw. Zusammen mit den zitierten Stellen reicht das, um eine Weile Lesestoff zu haben.

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (30. Januar 2007 um 16:28)

  • Hallo,

    Zitat

    Original von Joe
    die jetzige, mögliche kleinfauna und flora ist auf jeden fall ausreichend, um den ansprüchen unserer z. z. pflegbaren schürtzlinge zu gewährleisten.

    das denke ich auch, dennoch macht man sich so seine Gedanken.

    Zitat


    in bezug auf hans-werners laboraussage: die riffaquaristik ist eine aus der praxisi hervorgegangene "wissenschaft" die schon viele theoretiker auf den unerklärbaren holzweg geschickt hat.

    das kann durchaus sein... :grinning_squinting_face:


    @Hans-Werner

    Danke für die links, ich werde mich morgen mal durchlesen...;)

    Gruß Tobi

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!