• Hallo zusammen,

    mein Becken plagen nun schon seit geraumer Zeit diese nervigen Algen. Bisher probiert:

    - 4 Blumenkohlsackschnecken: nach 4 Wochen alle Schnecken verschwunden
    - Algenex 4 Wochen: wurde besser, allerdings wurden auch Korallen langsam geschädigt
    - Rupfen etc.: kommen immer wieder nach

    Nun möchte ich zur Radikalkur greifen: kompletter Lichtentzug UND Algenex. Ich befürchte, dass meine Korallen darunter stark leiden werden und werde daher einige in ein anderes Becken umsetzen, für die großen Lederkorallen habe ich aber nicht genügend Platz.

    Frage an Euch: hat das schon wer so versucht? Wenn ja, wie lange, welches Ergebnis?

    Ich weiss sonst echt nicht mehr wie ich das Zeugs komplett weg bekomme, ein Fuchsgesicht kommt wegen Beckengröße und aktuellem Besatz nicht in Frage ... .

    Viele Grüße, Christian

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    2 Mal editiert, zuletzt von Christian Knab (2. Januar 2007 um 17:33)

  • Hallo Christian,

    Zu Algenex kann ich Dir nichts weiter sagen - bin zwar nicht zimperlich damit aber ich setze es höchstens mal für eine Woche ein. (nicht gegen Bryopsis)

    Bryopsis hatte ich in meinem alten Becken auch mal aber durch regelmäßiges zupfen, abbürsten und durch niedrighalten der Nährstoffwerte sind sie fast ganz verschwunden. Den Rest hat eine Blumenkohlschnecke dann völlig und restlos entfernt. Die kamen dann nichtmehr wieder.

    Hast du vllt Lippfische oder sonstwas das die Schnecken frißt ?
    Wie sind Deine Nährstoffwerte, wielange läuft Dein Becken schon und waren das alles frische lebende Steine ?

    Gruß Rene

  • ich bekomme die Biester auch nicht mehr los,
    sie wachsen ausschließlich ganz oben auf meiner künstlichen Riffwand (Schachtverkleidung).
    Die Trdachia Crispata war nach kurzer Zeit tot und auch als sie noch gelebt hatte konnte man keinen
    Fortschritt sehen.

    Nitrat und Phosphat sind quasi nicht nachweisbar, scheint die Alge aber nicht zu stören.
    Ich habe mich inzwischen einfach damit abgefunden einen Algenfilter im Hauptbecken zu betreiben :winking_face:
    Das aber natürlich auch nur weil sie an der Stelle nicht besonders stören.

    Ich habe sogar mal das Wasser 20 cm abgelassen und die Algen 2h im trockenen gelassen und sogar noch mit Calciumhydroxid behandelt. Nach ner Woche kamen sie wieder und sehen heute wieder aus als wäre nichts geschehen. :face_with_tongue:

  • Hi,

    nun ich habe ebenfalls ein Problem mit Bryopsis!

    Zitat

    - 4 Blumenkohlsackschnecken: nach 4 Wochen alle Schnecken verschwunden


    ...ja so war es bei mir auch!
    -Stein raus und Abbürsten... Sinnlos, wächst wieder!
    -Blaue Schmimmgarnelen... leider auch kein Erfolg! :yrf
    -Algenex ... nach 6 Wochen Notabbruch und schwere Schäden an Korallen!
    -Blackmollys versucht... Eingewöhnen ans Wasser ist kein Problem, aber mit der Strömung sind sie überfordert!

    mmh... ok Bryopsis hat gewonnen! Ich habe keine Idee mehr.
    Mein Trost, ich habe ja paar schöne Fische drin und die Werte für Korallen optimal zu halten ist wohl das Sinnvollste!
    Zumindest bis ich eine Lösung finde, oder sich von selbst was ändert.

    Gruss Sven

  • Zitat

    Original von Sven B.
    -Blackmollys versucht... Eingewöhnen ans Wasser ist kein Problem, aber mit der Strömung sind sie überfordert!

    *****strömung ist eigentlich das kleinere problen, sie fressen keine bryopsis :winking_face:

    Gruss Sven

    ansonsten halte ich das ganze für ein problem schlechter steine!

    in meinem alten becken wuchs bryopsis nur auf einigen wenigen steinen und pvc 8o, sie hat nie auf das ganze becken übergegriffen, sondern blieb "an ihrem platz", und das über jahre und bei sehr starkem wachstum (wöchentliche ernte so 0,3- 0,4l) !

    im neuen becken hab ich einen alten ls-stein, der ist total voll, auf keinem einzigen neuen stein wächst sie!

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von mbb
    ansonsten halte ich das ganze für ein problem schlechter steine!


    ...

    eben nicht.

    bei steffen wachsen sie auf künstlicher riffwand, bei uns am pvc-ablaufkamm oder einströmrohr oder glasscheibe....

    wenns nur wenige stellen sind, würd ich mit der chemischen keule nicht danach schlagen.

    mechanisches ausrupfen macht sie mürbe und ab und an grast der seeigel u.äh. über die freigerupften
    stellen und gut is.

    meistens :face_with_rolling_eyes:

  • moin,joe

    wie erklärst du dir dann, daß bei mir die alge nie ihren platz verlassen hat und wucherte?

    ich weiß, ist ein heißes thema mit sehr unterschiedlichen erfahrungen, ich kann aber nur meine eigenen kommentieren ;):

    riffkeramik: keine alge
    neues ls:keine alge
    alter ls-stein: total zugewachsen mit ca 2cm langen bryopsis, den die igel ab und zu reduzieren

    mfg
    michael

  • moin michael,

    wenn irgendwo mal nest bryosis wächst, bedeutet das doch nicht automatisch, das
    das ganze becken damit verseucht wird.

    auch bei leuten mit neuem lebendgestein wachsen bryopsis.

  • moin,joe

    da hast du ja auch sicher recht, kann ja ein fauler stein sein :winking_face:

    aber wenn über jahre bryopsis nur an festen stellen wächst und auch im neuen becken nur der alte stein betroffen ist, macht man sich halt seine gadanken :face_with_rolling_eyes:

    alle anderen algen breiten sich im aqua hemmungslos aus, wenn die bedingungen stimmen, denk nur mal an kugelalgen, die nehmen auf spezielles substrat überhaupt keine rücksicht :frowning_face:

    dann mach doch mal einen alternativen vorschlag, taste ja auch im dunkeln und versuche, mir eine erklärung dafür zusammenzubasteln :winking_face:

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Joe
    moin michael,

    wenn irgendwo mal nest bryosis wächst, bedeutet das doch nicht automatisch, das
    das ganze becken damit verseucht wird.

    auch bei leuten mit neuem lebendgestein wachsen bryopsis.


    ...kann ich nur bestädigen! Vermutung: Bryopsis mag Nitrit im Wasser ist normal keins, aber im Stein selbst wird doch Nitrat abgebaut.

    Auf Steine ist normal ein Biofilm (Bakterien) die den Zugriff erschweren. Das Nest Bryopsis hält die Stelle aber besetzt!

    Gruss Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sven B. (2. Januar 2007 um 20:42)

  • Zitat

    Original von mbb
    dann mach doch mal einen alternativen vorschlag, taste ja auch im dunkeln und versuche, mir eine erklärung dafür zusammenzubasteln :winking_face:

    ...

    je länger ich dabei bin und je mehr ich so mitbekomme, um so undurchsichtiger wird das ganze.

    genau so gut kann man die frage stellen: warum wachsen sie bei uns auf der scheibe und nicht auf dem lebendgestein.

    solange solches nicht klar beantwortet werden kann, sind annahmen wie der alte, verseuchte stein nur
    strohhalme, an die man sich versucht zu halten. ( oder um vermeintlich was schlaues von sich zu geben. nix ist schlimmer für den keksperten, als wenn er die schultern zucken muss).

    früher, und auch heute noch ab und an wird bei einer fadenalgenplage sofort ein zu hoher p04 + no3-wert prognostiziert.was solls auch anderes sein... wird dann ermittelt, dass absolut nullwerte vorhanden sind, gehts locker mit den vermutungen weiter: dann ist im substrat po4 eingelagert...etc.-etc.....

    in deinem falle: warum entferntst du dann nicht den lebendstein und die faule stelle ist beseitigt.

    bei einem stein von plage zu sprechen, ist m.e. auch etwas übertrieben. :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Joe
    solange solches nicht klar beantwortet werden kann, sind annahmen wie der alte, verseuchte stein nur
    strohhalme, an die man sich versucht zu halten. ( oder um vermeintlich was schlaues von sich zu geben. nix ist schlimmer für den keksperten, als wenn er die schultern zucken muss).

    *****nunja, mache die erfahrung seit gut 20j, immer die gleiche symptomatik, in unterschiedlichen becken.
    da du auch keine bessere erklärung hast, iß deine kekse am besten selber :winking_face_with_tongue:

    in deinem falle: warum entferntst du dann nicht den lebendstein und die faule stelle ist beseitigt.

    bei einem stein von plage zu sprechen, ist m.e. auch etwas übertrieben. :smiling_face:

    *****ich hab doch nicht von ner plage gesprochen, hab das nur als beispiel zur beantwortung der frage und zur untermauerung meiner theorie gebracht.

    mfg
    michael

  • Hmm also verseuchte Steine könnens nicht sein, denn das Zeugs hat an der Beckenrückwand vom Percula angefangen. Inzwischen aber leider auch schon die Riffkeramik in Angriff genommen, sogar auf einem Schneckenhaus einer lebenden Schnecke ist was drauf! Ich will das Zeugs weg haben.

    Wasserwerte:

    MG: 1380
    Calcium: 360
    PO4: 0,1
    NO3: 10
    PH: 8,2

    Alle meine (Stein)Korallen wuchsen (vor Algenex) sehr gut, Balling Methode gemacht. Das habe ich jetzt natürlich erst mal eingestellt.

    Lippis oder so habe ich keine, bzgl. Schnecken habe die Pumpen im Verdacht ... .

    Hat denn noch keiner mal die Kombi aus Lichtentzug und Algenex gemacht?

    Viele Grüße, Christian

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    Einmal editiert, zuletzt von Christian Knab (2. Januar 2007 um 22:35)

  • Zitat

    Original von Christian Knab
    Hat denn noch keiner mal die Kombi aus Lichtentzug und Algenex gemacht?

    Viele Grüße, Christian

    moin,

    das wird vermutlich die korallen viel massiver treffen als die algen :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hmm genau das ist die Frage ... . Steinis nehme ich raus, es wären "nur" 2 Lederkorallen drin. Von denen mache ich auch noch Ableger, sicherheitshalber.

    Viele Grüße, Christian

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  • Hi Christian,

    hatte auch diese nette Algen und kämpfte 12 Monate mit Ihnen. Schnecken, AlgenEx , weiniger Licht
    nichts half bis ich die Steine die Hauptsächlich betroffen waren mit einer Eisensäge entsorgt habe.

    Danach Nährsofflimitierung - nun ist Ruhe. Mehr kann ich leider auch nicht beisteuern. Was ich aber
    gelernt habe ist - sofost reagieren. Wer anfängt zu zupfen hat verloren. Meine Meinung halt.

    Liebe Grüsse und ein tolles Jahr 2007 wünscht,

    Hans-Jörg

  • Hallo zusammen,

    es gibt meines Wissens nach nur 3 erfolgversprechende Möglichkeiten:

    1. Tridachia Crispata einsetzen
    2. betroffene Stellen mit heißem Wasser behandeln
    3. Stein aus dem Becken nehmen und schockfrosten

    Gruß Georg

  • Hallo,

    ich habe auch lange mir dieser Alge gekämpft und heute noch kleine Stellen am Überlauf wo leider kein Fressfeind hinkommt.

    Meine Erfahrungen:

    * Siganus fressen die Algen nur wenn man vorher die großen Büschel abrupft. Die Reste werden dann gerne gefressen. Leider birgt das aber Gefahr siehe nächster Punkt

    * Abrupfen ist meist sehr gefährlich da winzige Burchstücke ausreichen um eine neue Kolonie zu Gründen

    * Die Crispata hilft shcon, ist aber leider zu doof um zu erkennen das sie von der Strömung in die Pumpe gezogen wird. Meine Schnecken sidn fürher oder später alle geschreddert worden

    * Ich habe die Besatz an kleinen Algen fressenden Schnecken massive erhöht und sie scheinen nun auch dafür zu Sorgen, das keine mehr Nachwachsen

    * Blanchieren hilft auch gut, aber oftmals kommen die Algen an der gleichen Stelle wieder. Das überbrühen eigent sich besonderst für Kunststoffteile.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • bei mir wuchsen die Bryopsis im alten Becken zeitweise fast flächendeckend, eine einzige
    Crispata brachte damals Abhilfe (oder es war einfach Zufall)
    Die selben Steine hab ich alle mitgenommen ins neue Becken aber dort ist dann wie gesagt nur die Riffwand betroffen und die auch nur sehr lokal begrenzt. Die größte Gefahr hierbei ist momentan dass mir das Zeug den Ablaufkamm zuwächst, aber der ist zum Glück sehr breit und das dauert lang bis ich wieder eingreifen muss.

    In der Riffwand bleibt strömungsbedingt immer recht viel Dreck hängen den ich immer wieder mal wegwedle, dort könnte also durchaus lokal Nitrit vorhanden sein. Ist aber auch nur ne Vermutung.

    Ich glaub ich lass heute nochmal Wasser ab und setze sie nochmal an die Luft. :base:

  • gesagt getan:

    Zusätzlich habe ich noch eine Eheim Compact ins Becken gehängt mit der ich jetzt die Dreckablagerungen an der Riffwand regelmäßig wegblasen möchte.

    mal sehen ob es das jetzt bringt :face_with_rolling_eyes:

  • Hallo,

    um Missverständnisse gleich zu vermeiden : ich bin auch kein Bryopsisfan, und weiß nur zu gut,
    dass die Mistviecher gerne Steinkorallen überwuchern, wenn man kurz mal nicht aufpasst.

    Aber ich habe einen "Waffenstillstandsvertrag" mit ihnen geschlossen : Sie wachsen in bestimmten Regionen
    und ich ernte sie einmal die Woche ab, was ein hervorragender Nährstoffaustrag (v.a. PO4) ist.

    Das das gar kein schlechter Zustand ist, habe ich erfahren, als ich mal einigen Schnecken, Seehasen und Einsiedler
    einsetzte, die sich darüber her machten. Dadurch konnte ich die Phosphate nicht mehr austragen, sie wurden
    remineralisiert und der PO4-Wert im Becken verdoppelte sich innerhalb weniger Tage. War nicht gerade toll
    für meine Steinkorallen.

    Gruß Armin

    Gruß Armin

  • Hi Steffen,

    das könnte ein Bild aus meinem Becken sein ... . Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass diese Algen Strömung lieben, mal sehen ob das mit der Pumpe eine gute Idee ist.

    Ich werde dann mal die kein Licht/Algenexkombi antesten ... irgendwie muss man die Algen doch loswerden können!?!

    Viele Grüße, Christian

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  • Zitat

    Original von Christian Knab
    Hi Steffen,

    das könnte ein Bild aus meinem Becken sein ... . Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass diese Algen Strömung lieben, mal sehen ob das mit der Pumpe eine gute Idee ist.

    Ich werde dann mal die kein Licht/Algenexkombi antesten ... irgendwie muss man die Algen doch loswerden können!?!

    Viele Grüße, Christian

    Hi,

    leider kann ich das bestädigen... Bryopsis liebt Strömung!
    Kein Licht/Algenex ist ein Versuch der nicht mit dem "normalen" Besatz möglich ist. Das macht zu viel Schaden!

    Ich würde da noch eine andere Möglichkeit sehen, die aber ebenfalls nicht einfach so geht.
    Licht reduzieren und ganz wenig Strömung. Algenex ewentuell zur Schädigung der Alge und das Problem wird von roten Cyanos beseitigt. Diese überziehen die Bryopsis und fressen sie auf. Übrig gleibt ein grauer zäher Schlamm.
    Nun es ist schon sehr gewagt und fraglich... aber ich habe es so schon oft beobachten können. Bryopsis wird von Cyanos angegriffen.

    Ich möchte es nur als meine Beobachtung hier anführen! Ob das gezielt machbar ist, ist eine andere Frage.

    Gruss Sven

  • Moin,

    hatte auch welche an einem einzigen Stein. Hab da leichtsinnigerweise auch dran 'gezupft' befor ich 2 Blumenkohlsackschnecken eingesetzt habe. Die haben an dem Stein innerhalb kürzester Zeit 'klar Schiff gemacht' (hatte die Algen aber soweit es ging abgezupft), leider sind mir bei der Abzupfaktion wohl trotz sorgsamer Arbeit paar entwischt, nun wächst die Alge prima am Ablaufkamm.

    Bin mir noch unsicher ob ich an der Stelle die Schnecken einsetzen kann oder ob sie gleich im Refugium landen ...

    Gruß

    Carsten

    AQ 200x70x70
    3x250W HQI E40, 2xATI 80W T5, 2x1,3W LED, M.licht TB 120x50x40 - Miracle-Mud-Filter, Förderpumpe Red Dragon 8000, Strömungspumpen:Tunze 8500 und 6500

  • Hi
    hab auch so meine Pobs mt den Bryopsis. Hab den größten Teil mit Ph erhöhung bis 8.7 (durch kalkwasser) vernichtet, aber auf 3 Steinen ,der rückwand und einzelnen schnecken vermehren die sich wie die Pest. Sollte sich bis mitte des Jahres keine Besserung einstellen werde ich alles im Becken entsorgen(außer Fische und Krebstiere) und mit neuem Becken und Riffkeramik neu anfangen. Fast zwei Jahre sind genug des Algenkampfes.
    Durch die Kalkwasserbeh. sind meine PO4 Werte natürlich nur noch förderlicher für Algen geworden. Alles ein Kreislauf halt.

  • Hallöchen,

    bevor die Glasrosenplage bei uns einsetzte, kämpften wir auch täglich mit Bryopsis, über Monate. Wirklich geholfen hat bei mir:

    - Steine (ohne Korallen o.ä.) bedecken / umdrehen
    - Algen nur manuell entfernen, wenn große Büschel gewachsen sind (lassen sich super entfernen)
    - Seehase einsetzen (hat die kurzen Stellen alle weggefressen)

    Seit ich diese 3 Komponenten längere Zeit angewendet habe, sind die Bryopsis langsam aber sicher verschwunden. Jetzt hab ich keine mehr.

    Viel Glück!!!

    Grüße,
    Theresa

  • Das Problem an einem Seehasen wäre dass mein Becken ausser den Bryopsis und Kalkrotalgen nichts an Algen zu bieten hat. Wenn der Seehase die Bryopsis verschmähen würde hätte er eigentlich nichts zu fressen ausser den dünnen grünen Belägen auf den Scheiben etc.

    Optimal wäre es mal einen Seehasen zu leihen den ich dann zurückgeben könnte.
    Vielleicht bastel ich mir auch was um die Stellen zuzudecken, sollte halt den Kamm nicht verstopfen.

  • Hi Steffen,

    ein Seehase ausleihen... :grinning_squinting_face: Nein der hilft nicht bei Bryopsis. Das Zeug mag der nicht!

    Noch sieht es bei dir recht begrenzt aus mit der Plage!

    Ich bin nun aber am verzweifeln. Was ich auch alles versucht habe... damit habe ich es nur verschlimmert!

    Leider! :blauesauge: Nun stehe ich vor der Wahl zuzusehen wie meine Korallen von der Bryosis langsam umgebracht werden... oder ich tue sie mit Algenex gleich mit EXEN.
    Ich weis mir echt keinen Rat mehr!!! :weinen:

    Das einzige was mich vom Gedanken "Aufgabe" abhält sind die Fische und... Denen ist die Alge sowieso egal.

    Gruss Sven

  • Ich weiß garnicht was da so schwer sein soll, hier mal ein Vorschlag:

    #Beleuchtung alles so lassen damit die Korallen die Oberhand behalten
    #Algenex normale Anwendung für ca 2 Wochen um das Algenwachstum allgemein zu behindern
    #direkt zu Beginn der Behandlung alles an Bryopsis manuell entfernen was geht
    #je nach Beckengröße und Befall 1 bis X von diesen Blumenkohlschnecken rein und die
    Strömungspumpen sichern (zb mit Gaze oder so...)

    Wenn keine Bryopsis mehr da sind verhungern die Schnecken natürlich.

    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…enschnecke.html


    Gruß Rene

    2 Mal editiert, zuletzt von René Klose (5. Januar 2007 um 17:00)

  • Genau, dankeschön, Joe - meiner ist "stinknormal" und frisst sie gerne. Habe auch nicht viele Algen im Becken, aber meiner frisst auch Noris und es geht ihm (wie ich das halt beurteilen kann :)) gut.

    ToiToi und Sven "ein Seehase ausleihen... Nein der hilft nicht bei Bryopsis. Das Zeug mag der nicht!" - eine wirklich unqualifizierte Aussage.

    Grüße,
    Theresa

  • herrschaften kakt ech doch nich direkt hier an!!!!!!!!!!!!!!die ienen meinen es so die anderen eben so....selber ausprobieren und gut is....:)

    alles wird gut. sodele wünsche noch nen feinen abend und nen guten start ins wochenende.

  • Zitat

    Original von Joe

    hi sven,

    der übliche seehase frisst üblicherweise auch bryopsis.

    moin,

    sorry, muß da sven rechtgeben.

    hab schon etliche hasen gehalten, keiner ging an bryopsis.

    auch meine jetzigen zwei ignorieren sie völlig, zumindest wenn sie eine länge hat, daß man sie als solche erkennen kann.

    ich hab allerdings auch schon von bryopsisfressenden hasen gehöhrt, nur gesehen hab ich es noch nicht,

    mfg
    michael

  • er nu wieder.... :face_with_rolling_eyes:

    hi michael,

    ähm, wie kannst du sven "recht" geben wenn du gleichzeitig davon erzählst, schon von
    bryosisfressenden hasen gehört zu haben... :confused_face:

    vielleicht hast du ja nicht den "üblichen" seehasen. :]

    da wir solche selbst schon zur bekämpfung erfolgreich eingesetzt haben und auch kunden offensichtlich ergebnisse erzielen, wäre mal zu analysieren, warum deine keine fressen.

    was fressen sie denn bei dir?

  • meine fressen nur den kurzen aufwuchs auf steinen, fenster etc, halt diese einfachen, hellgrünen fadenalgen. hab in einigen vorherigen threads schon beschrieben, daß ich z.b. in meinem pferdchenbecken diese algen extra mit jod und eisen gedüngt habe, damit meine große seekuh( ca. 25cm ) genug zu fressen hat!


    p.s.: hier mal ein bild eines "unüblichen" hasen

  • Zitat

    Original von mbb

    ***** gehts auch mal ohne dein gestänkere :winking_face_with_tongue:

    meine fressen nur den kurzen aufwuchs auf steinen, fenster etc, halt diese einfachen, hellgrünen fadenalgen. hab in einigen vorherigen threads schon beschrieben, daß ich z.b. in meinem pferdchenbecken diese algen extra mit jod und eisen gedüngt habe, damit meine große seekuh( ca. 25cm ) genug zu fressen hat![/quote]

    ...

    auch noch humorlos! :winking_face_with_tongue:

    scherz beiseite, kurzer aufwuchs ernährt normalerweise auf dauer keine hasen. sie werden hinfällig - sind sie sowieso bei längerer hungerperiode nach/durch den export/import und rühren aufgrund eines langsamen dahinsiechens gar nichts mehr an. auch keinen besten bryopsisaufwuchs.

    mit deiner fressmaschine solltest du aufgrund ihres gesunden hungers die bryossis angehen können.

    biete ihr mal welche an.

  • Zitat

    Original von Joe
    kurzer aufwuchs ernährt normalerweise auf dauer keine hasen. sie werden hinfällig - sind sie sowieso bei längerer hungerperiode nach/durch den export/import und rühren aufgrund eines langsamen dahinsiechens gar nichts mehr an. auch keinen besten bryopsisaufwuchs.

    mit deiner fressmaschine solltest du aufgrund ihres gesunden hungers die bryossis angehen können.

    biete ihr mal welche an.

    nunja, meine kuh ist mit dem futter jetzt so 4-5? jahre ernährt worden und von 4cm auf ihre jetzige größe herangewachsen, lebte die meiste zeit in einem 200l-becken :winking_face: dort wurde alles andere an algen, auch rotalgen, getrocknete algen aller art, ulva usw, ignoriert.

    im großen habe ich jetzt zwei hasen und einen stein mit bryopsis, gleiches spiel, beide hasen ignorieren die alge, werd den stein also rausschmeißen :loudly_crying_face:

    mfg
    michael

  • Hi,

    mbb ja es ist auch meine Erfahrung! Natürlich habe ich auch Seehasen versucht und nicht nur einen.
    Keiner ging an Bryopsis, obwohl es keine weiteren Algen in ausreichender Menge im Becken gibt.

    Ich habe noch keinen Beweis gesehen wo ein Seehase wirklich Bryopsis frißt!

    Oder um es anders zu sagen... es gibt ja Grünalgen die fast so aussehen und die tut er fressen!

    Nein ich möchte nix unterstellen...

    Zitat

    der übliche seehase frisst üblicherweise auch bryopsis.


    SCHÖN WÄRE ES JA! Ich werde keine mehr Verheizen nur weil jemand sagt... ja die fressen Bryopsis!

    Ja nun stehe ich immer noch da und hoffe auf eine Lösung! Es muss eine geben! Denn selbst wenn man alles Sichtbare gründlich entfernt und mit Bürste den Stein blank schruppt... sie wächst wieder an der selben Stelle.
    Algenex tut auch nur Korallen und Bryopsis schädigen! Erholen tuen sich Korallen um einiges langsamer wie die Alge! Algenex habe ich noch ein paar Flaschen da, aber gegen Bryopsis bringt es wenig Erfolg.

    Gruss Sven

  • es war einmal...
    vor nun schon vielen Jahren, alles stand prächtig,
    Korallen wie Bryopsis :] .
    Dachte mir, was im Teichbereich hilft, kann für Meerwasser nicht so schädlich sein.
    Strömung abgeschaltet und das weiße grobkörnige Pülverchen ,-keine Ahnung, wie das geheissen hatte, das Schild war zwischenzeitlich abgefallen, nur die Anwendung wußte ich noch-, in die Algennester rieseln lassen. Erst wurden sie gelb, dann stiegen Gasblasen auf und binnen einer Stunde war nichts mehr da. Ich habs zwischen Korallenbeständen angewandt, ohne irgendeinen Schaden. Die Bryopsis wurden einfach wegoxidiert.
    Folgeschäden gabs auch keine.
    Seit Jahren habe ich keine Probleme mehr mit dieser Algenart. Bin aber auch vorsichtiger geworden. Solche Steine bei einem Import sortiere ich bei ersten Anzeichen sofort aus,-schlechte Qualität.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (6. Januar 2007 um 11:29)

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