Hi,
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Mal so folgende Gedanken zu dem Thema: Entacmaea vermehren sich überwiegend durch Teilung, d.h. Tiere, die durch Teilung entstanden sind, werden sich auch nicht gegenseitig vernesseln- weshalb auch, sie nehmen sich ja nicht als getrennte Organismen wahr, da sie genetisch gleich sind.
Korrekt.
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Das schließt jedoch nicht aus, dass Mutationen auftreten, sodass es dann innerhalb der sich asexuell fortpflanzenden Art mehrere unterschiedliche Linien mit unterschiedlichem Genotyp und Phänotyp gibt;
Wobei sich Mutationen in somatischen Zellen ja nicht unbedingt auf den ganzen Ramet ausbreiten müssen. Parthenogenese/Selbstung ist da auch was anderes als Teilung, da sich das ganze Individuum aus einer Zelle entwickelt.
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zumal ja eine gelegentliche Rekombination der Gene auch nicht ausgeschlossen ist, sofern diese Art auch sexuelle Linien enthält.
Im Aquarium kann man das schon ziemlich ausschließen denke ich.
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Soll heißen: Je näher die Tiere genetisch aneinander sind, umso weniger werden sie sich auch vernesseln.
Das kann man, glaube ich, nicht so sagen.
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Dass sie es trotzdem tun, heißt nicht, dass sie anderen Arten angehören, sondern lediglich, dass sie anderen Linien angehören. Ähnlich dürfte es mit der Teilungsfreudigkeit sein.
Man kann daraus nur sagen, dass sie nicht Rameten mit identischer Genexpression sind. Ausserdem hängt zumindest die Teilungsfreudigkeit auch noch von äußeren Faktoren ab (behaupte ich jetzt einfach mal so :D).
Und wie gesagt: all das berührt die Frage, ob es sich um verschiedene Arten handelt, nicht (die organismischen Eigenschaften spielen bei der systematischen Analyse quasi keine Rolle mehr). Aber das hast ja selbst geschrieben.
Grüße
Hanno