Wodka

  • Hallo Freunde,

    im Beitrag von hergo wird die Wodkazugabe ohne den gleichnamigen Filter zur Nitratsenkung empfohlen. Da habe ich wohl was verpaßt?! Ich benutze seit 3 Monaten Vanillinzucker ohne wesentlichen erfolg. Gibt es zum Wodka schon einschlägige erfahrungen zur Dosierung, Gefährlichkeit......und wer von euch tut ES?

    Gruß Birger

  • Hi,
    Vodka mit Vanillinzucken und nem Schuß Ananassaft ergibt fast einen brauchbaren Cocktail ;).
    Im Ernst:
    Ich verzichte lieber auf solche Zusätze und versuche Verbraucher für das überschüssige Nitrat ins Becken zu bringen.
    Sehr geegnet sind da sämtliche Leder- und ein paar Weichkorallen.
    Später könen dann auch robuste Steinkorallen eingebracht werden.
    Soweit jedenfalls meine (nach 4 Jahren zugegeben eher spärlichen) Erfahrungen......


    Prost
    Alex

    PS: Ums komplett zu manchen.....Vodka,Ananassaft,O-Saft,Kokossirup und Vanillezucker.....fertig is der Flying Känguru (Rezept etwas verändert)

  • Tolle Antwort wenn man Barkeeper werden will :grinning_squinting_face: nein mal im Ernst Vanillinzucker,Wodka oder Honig dienen als Kohlenstoffquelle um die Bakterien zu Füttern, die wiederum sollen ja im Zusammenhang mit der Fütterung Nitrat verbrauchen.Zum Thema Verbraucher(Korallen):Was nützt es Dir diese Tiere einzusetzen und sie gehen nicht auf oder Sterben, also verbrauchen sie auch nix.Weil eben einige Wasserparameter wie z.b. Nitrat nicht stimmen.
    Was man dabei sagen muss, die Sache ist nicht ganz ungefährlich.Eine Überdosierung(Trübes Wasser ist das Anzeichen davon)bei der direkten Zugabe ins Aqua ohne Filter hat eine Bakterienexplosion zur Folge und kann Dir, wenn dein System nicht stabil ist dieses ganz schnell Zerschießen(eigene Erfahrung ist damals aber mit Filter passiert).

    Gruß Stefan

  • Hallo Birger,
    ich rate Dir dringlichst die Homepage von Lars Sebralla zu besuchen. Dort findest Du ausführliche Informationen über den schon viel diskutierten Wodkafilter.
    Ich selbst hatte ihn lange Zeit und auch erfolgreich in Betrieb. Doch so einfach ist das nicht, denn er braucht sehr wohl ein gutes Auge und viel Pflege, da kann ich ein Lied davon singen.

    Weiters rate ich Dir dringend ab Experimente mit Vanillin durchzuführen. Auch Wodka irgendwie und ein bisschen zuzuführen, bringt dich ganz sicher nicht ans Ziel.

    Das ist nicht böse gemeint, aber es soll eine Warnung mit guten Grund sein :winking_face:

    LG aus Wien
    Robert M.

    2 Mal editiert, zuletzt von Robert M. (2. Oktober 2003 um 18:29)

  • Hallo,

    als ob Lars S. die Wodkazugabe erfunden haette...

    Lars hat die beiden Topffilter zusammengebastelt, ja, aber das
    Toppfilter-Ding wuerde ich meinem ärgsten Feind nicht ans Becken haengen.

    Wenn man Wodka direkt ins Aquarium gibt, hat das langfristig den gleichen
    Effekt wie dieser Filter, ist nur ungefährlicher und absolut unaufwendig.

    Und wenn man mal Ethanol zu viel dosiert, dann ist das auch nicht gleich
    tragisch, wenn eine Bakterienblüte an den Scheiben oder auch an den
    Steinen entspeht. Dann schäumt man gut ab und am nächsten Tag ist der
    Spuk vorbei. Ich würde allerdings nicht eine halbe Flasche auf einmal
    ins Becken kippen, dann ist man's selbst schuld.

    Und Wodka, Acetat oder Honig sind auch keine "Mittelchen". Filterbakterien
    sind i.d.R. (nicht immer!) heterotroph, d.h. sie brauchen was zum fressen.
    Und Fische und Korallen füttert man schliesslich auch.

    Da kann man sich schon eher über den Sinn und Unsinn von Spurenelementen
    streiten, bevor man den Sinn von Kohlenstoffquellen für heterotrophe
    Bakterien in Frage stellt.

    H Hersteller

  • Hallo Jörg,

    genauso sehe ich das auch. :grinning_squinting_face:

    Ich gebe auch Wodka zu(tropfenweise).
    Und manchmal bekommt mein Cola-Glas auch was ab ;).

    Mein Nitrat ist innerhalb wenniger Wochen von 50 auf 10 runter.


    Grüße aus Mainz

    Markus

  • Hi Jörg,
    war hier mal Thema. Bakterienblüte nach Alkoholzugabe und dann exitus :angry_face:

    Nachtrag: Das war im alten Forum Anfang 2001

    Einmal editiert, zuletzt von KS (3. Oktober 2003 um 14:51)

  • Hallo zusammen,
    die Sache mit der Kohlenstoffzugabe (sei es mit Vanillezucker oder Alkohol) kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Vor ein paar Monaten gab es einen Tread, der von Vanillezucker handelte (zur NO3 Senkung). Also entschloss ich mich einen Eigenversuch (nach Anleitung aus dem Forum) zu machen. Kurz gesagt, ich habe immer noch was davon!! Nänmlich tierisch viele Schmieralgen. Nach 3maliger Zugabe sind die wie aus dem nichts gekommen und haben sich blendend vermehrt, alles war total überwuchert. Aber so langsam fängt sich mein Becken wieder. Da ich während der Zuckerlösungszugabe keine anderen Dinge am Becken verändert habe (nichtmal Wasserwechsel oder sowas) denke ich, dass das der Auslöser war. Da ich eigentlich recht vorischtig bin, hatte ich sogar die Lösung unterdosiert. Tja, ich werde wohl nichts dergleichen mehr versuchen!!

    MfG Marcus

  • Grüß Gott, sehr geehrte Damen und Herren,

    das aquarium ist gegen anfang 2001 gekippt, wie es der Herr Schatz schon angedeutet hat.

    Das lag an dem hervorragenden händlertipp, die bakterien zu bekämpfen, indem man chloramphenicol benutzt. Da dieses mittel im Meerwasser nur schlecht lösbar ist, hat er den tipp gegeben, ein glas voll vodka zu nehmen und darin 1 gramm antibiotika pro 100 liter wasser zu lösen.

    Der effekt stellte sich stellte sich ca. 2 stunden nach zugabe ein:

    1. wasser wurde trüb
    2. wasser wurde trüber und schäumte
    3. wasser wurde noch trüber (sichtweite 3 cm) und schäumte noch mehr

    Letztendlich hatte ich einen einzigen großen nitratfilter gehabt.
    Die rettungsmaßnahmen waren nicht sonderlich einfach, denn es hat mich völlig unerwartet getroffen (wie solls auch anders sein). Kein salz im haus, kein leeres ersatzbecken, etc.
    Das war die größte katastrophe in meiner aquariumlaufzeit, obwohl der verlust eigentlich nicht allzu hoch war. Trotzdem ist der aufwand so große gewesen (steine reinigen bzw. wegschmeissen, neuer sandn wasser aufsetzen, etc).

    Ob das auf den alk oder das antibiotikum zurückzuführen war, weiss ich nicht.

    Viele Grüße,

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hi iP,

    da muß man nicht mehr viel zu sagen... Dem Händler sollte man vielleicht
    mal sagen, was er da für Sachen empfielt. Chloramphenicol ist potentiell
    krebserregend, bzw. es kann zu einer aplastischen Anämie führen, eine
    Krankheit, bei der dem Körper akut die Fähigkeit verloren geht,
    rote Blutkörperchen zu bilden. Und das kann dann gerade weg in eine
    Leukämie übergehen.

    Finde ich nicht gerade lustig :frowning_face:

    Ich weiß nicht, was manche auf Ideen kommen.

    Mit Chloramphenicol haust Du Dir gerade mal schnell alle Bakterien
    im Aquarium um, das ist dann kein Wunder, wenn das Wasser anfängt
    zu schäumen, wenn Trillionen von Bakterienzellen auf einmal
    den Geist aufgeben. Das hat mit einem Glas Wodka nix zu tun.

    H Hersteller

  • Hi Jörg,

    die zweite möglichkeit ist aber auch, dass das chloramphenicol bestimmte bakterienarten vernichtet hat, und nur wenige resistente arten überlebt haben. Diese haben sich durch den heftigen nährstoffüberschuss gewaltig vermehrt, was auch die reaktionszeit von 2 stunden erklärt. Ich halte diese vermutung für genauso möglich. Dann wäre auch der vodka im spiel gewesen!

    Über den händler sage ich nix, der wird sowieso bald dicht machen...

    Viele Grüße,

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Zitat

    Original von iP
    Hi Jörg,

    die zweite möglichkeit ist aber auch, dass das chloramphenicol bestimmte
    bakterienarten vernichtet hat, und nur wenige resistente arten überlebt haben.

    Viele Grüße,

    Wenn wir schon im Aquarium chloramphenicolresistente Stämme haben, dann will
    ich nicht wissen, was in unseren Trink- und Abwässern so alles rumschwimmt...
    Glaub da eher nicht dran, bin aber pharmakologisch bzw. medizinsch
    nicht so bewandert.

    Wenn Dir der Händler das Zeug auch noch besorgt hat, dann kann er wohl
    wirklich schnell dicht machen. Ansonsten sollte man das vielleicht
    stillschweigend übergehen, woher Du es hattest. Steht nicht
    umsonst auf der Liste.

    So, ich hau mich hetzt aufs Ohr, ist fast halb vier morgens...

    H Hersteller

  • Hallö,

    erst mal Danke für eure Tips, vieleicht wäre noch so ne Art Dosierung nicht schlecht. Ergänzend kann ich anmerken, daß ich einige Verbraucher im Becken habe (Weiche und Steinis), sie wachsen aber kaum, was ich auf den Nitratwert zurückführe, der teils bei 50 liegt. Durch die Zuckerzugabe ist er nur moderat gefallen und Zeovit hat über ein Jahr nur einen geringeren Verbrauch an Phosphatabsorbern gebracht. Die Korallen haben sich nicht wesentlich verändert. Es kann wahrscheinlich nur das letzte Quentchen PO4 und NO3 rauszwirbeln und so aus guten Werten supergute machen, was dann zu den buntesten korallen seit Verkündung der Zehn Gebote führt.
    Nochmal zum Chloramphenicol. Das hat definitiv zig tausendmal mehr Menschenleben gerettet als getötet. Die von Jörg erwähnten Nebenwirkungen wie aplastische Anämie etc. sind durch alle Antibiotika und viele andere Medikamente möglich und nur in der Häufigkeit eine besonderheit des Medikamentes. Natürliche Resistenzen von Keimen gibt es ebenfalls für absolut jedes Antibiotikum und teilweise sind diese vorhersehbare Eigenschaften einer bestimmten bakterienfamilie oder auch nur eines spezifischen Stammes. Ich denke auch der Zusatz vieler anderer Antibiotika direkt in das Biologische System Aquarium würde zum Gau führen ähnlich dem Abwurf eines Massenvernichtungsmittels über einer Großstadt.

    Gruß Birger

  • Hallo Birger :smiling_face:


    Es wurde ja schon vieles genannt, Kohlenstoffquelle etc.

    Ich habe schon vieles versucht, teils liegt es lange zurück, Sei es Honig, oder Wodka, oder Zuckerwasser etc.

    letztlich ist es alles eines Sache der Menge, sowie der Belastung und der Kontinuität. Zum Beispiel brachte eine ganze Fl. Woda nichts. jeden Tag 1 ml auf 700 Liter Wasser...

    Die Frage ist doch immer die, das man so was nie übertreiben sollte. Und die zweite Frage ist dann, das dies vermutlich dann zuviele machen würden. Daher, besser wie schon gehabt die Ursache des ganzen Bekämpfen... und ein wenig mehr Wasserwechsel.

    Letztlich benutzt du dein ganzes Becken als Nitratiflter....

  • Hallo Birger,

    klar es funktioniert. Das ist aber auch seit langem bekannt. Genauso wie die anderen "Fütterungen".

    Aber...

    es erfordert eine sehr genaue Beobachtung damit die Dosierung für genau dieses Becken gefunden wird. Und mit soviel Beobachtung und daraus resultierenden Rückschlüssen wird so etwas eigentlich gar nicht mehr benötigt.

    Das betrifft eigentlich alle Systeme die auf biologischen Grundlagen funktioneren.

    Die Hauptursachen für Nitratanstieg sind doch eigentlich auch bekannt:

    1. falsche / unzureichende Filtertechnik
    2. Überbesatz
    3. schlechtes Lebendgestein ( häufiger als man glaubt )
    4. haltlose Fütterungen ( 2 mal viel anstatt 6 mal wenig)

    Bei Dosierangaben für irgendwelche Mittel bekomme ich immer so ein komisches Gefühl. Ich selber vermeide so etwas nach Möglichkeit.

    Woher weiß der Ratgebende ( auch in diesem Forum) oder der Produzent wie mein Becken aussieht? Wie ich füttere, wie das biologische Potential des Beckens ist usw.

    Bei käuflichen Produkten ist die Dosierung garantiert so gerning angegeben, das es wahrscheinlich in 50% aller Fälle unterdosiert ist. Alleine aus Sicherheit und das ist auch richtig so. Nach dem Motto "Es hat zumindest keinen Schaden angerichtet".

    Bei Forumsempfehlungen wird die Angabe wahrscheinlich die obere Marke erreichen.

    Letzendlich kannst Du mit beiden nichts anfangen.

    Bei der externen Fütterung von Bakterien wird ja versucht eine Limitierung aufzuheben. Diese Limitierung gilt dann aber nicht nur für eine Art von Bakterien. Das wird sehr häufig verschwiegen. Wenn diese Limitierung aufgehoben wird, können auch andere Organismen daraus ihre Vorteile ziehen. In einem Beitrag ist anscheinend so etwas ja auch passiert.

    Alles in allem stehe ich solchen Versuchen eher skeptisch gegenüber. Einige Aquarianer haben so etwas mit Fingerspitzengefühl im Griff, andere nicht ( ohne Vorwurf ). Daraus eine allgemein gültige Empfehlung zu machen ist sicherlich falsch. Der Allgemeinheit sollte davon besser abgeraten werden.

    Und , weil es gerade zum Thema passt. Der Hype mit irgendwelchen Nitrat und Posphatwerten mit Nulltendenz kann man mitmachen, muß man aber nicht. Bei einigen Korallen muß man Top-Werte haben, es ist nur die Frage ob man solche Korallen halten muß.
    Wenn ich meine Wasserwerte hier poste fallen garantiert einige Leser ins Komma. Trotzdem steht das Becken sehr gut. Aber der allgemeine Besatz ist daraufhin auch angepasst - wobei ich auch gestehen muß, dieses Becken ist ein Sonderfall wegen Testzwecken.
    Aber nichts desto Trotz zeigt es das es auch mit relativ hohen Werten gut funktionieren kann. Und mir kommt es auch nicht mehr in den Sinn Wodka/ Schwefel/ Zucker/ Honig oder Sonstiges im Becken zu entsorgen.

    Ich weiß, mit diesem Beitrag liege ich zur Zeit nicht im Trend. Aber es gibt garantiert mehr Becken mit 30 mg/l Nitrat als Becken mit 2 mgl/l.

    Nur steht keiner mehr dazu.

  • Birger,

    es geht nicht darum, dass es auch Menschenleben gerettet hat, sondern
    darum, dass es in die Hände eines Mediziners gehört, und nicht in
    das Fisch-Apothekerschränkchen im Aquariumunterschrank. Und das
    gilt wie Du selbst sagst nicht nur für Chloramphenicol.

    Ich finde es durchaus gerechtfertigt, bei solchen Medikamenten
    mögliche Nebenwirkungen auch beim Anwender klar aufzuzeigen, einfach um
    abzuschrecken, sowas zu benutzen, und nicht zu schreiben, dass eine
    chloramphenicol-induzierte aplastische Anämie nicht unbedingt die Folge
    sein muss. Natürlich muss sie das nicht sein.

    Schlimm genug das man in manchen Aquarienbüchern
    überhaupt davon liest, dass es zur Behandlung bestimmter Krankheiten
    im Aquarium geeignet ist.

    Man muss aber nur ein bischen zuviel Kaffee getrunken haben und die Dose
    mit dem Antibiotikum runterfallen lassen, das reicht, um einiges von
    dem Zeug über die Atemwege aufzunehmen. Da fallen mir übrigens noch
    ganz andere Szenarien ein. Ich will nicht wissen, wie viele Aquarianer
    sich mit Calciumhydroxid-Pulver ihre Lunge zerschandeln, weil sie nicht
    wissen, wie man richtig mit Chemikalien umgeht.

    Aber das ist auch etwas vom Thema weg.

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von Frank D

    Ich weiß, mit diesem Beitrag liege ich zur Zeit nicht im Trend. Aber es gibt garantiert mehr Becken mit 30 mg/l Nitrat als Becken mit 2 mgl/l.

    Nur steht keiner mehr dazu.

    Ich dachte der Trend geht eher zu einem ausgewogenen Redfield Verhältniss mit moderaten Nitratwerten von 10 - 20 mg/l

    Es ist glaube ich kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Farbigkeit z.B. von Acroporas und dem Nitratwert zu sehen. Ich habe schon eine Acropora valida gesehen die sich von braun nach blau/lila umgefärbt hat obwohl das Beckenwasser etwas Nitrat hatte.

    Zitat

    Original von Birger Bida
    und Zeovit hat über ein Jahr nur einen geringeren Verbrauch an Phosphatabsorbern gebracht.

    Ich habe selber mal mit Zeovit gearbeitet und außer einer merklich gestiegenen Durchsichtigkeit des Wassers (die übrigens alleine schon für eine Farbsteigerung ausreicht durch die höhere Lichtintensität) hab ich nichts positives festellen können. Ich habe den Versuch abgebrochen aus Angst das Zeovit könnte evtl. selektiv Stoffe aus dem Wasser entfernen die eigentlich erwünscht sind, die wir aber nicht genau messen können.

    Einmal editiert, zuletzt von kenny (4. Oktober 2003 um 09:03)

  • Hallo,


    ich sehe es natürlich ähnlich. Mir geht es um das ausgewogenen Verhältnis. Mein Becken läuf ja auch ganz gut nur mit dem Korallenwachstum bin ich nicht zufrieden. Da ich ein Fan von LPS bin brauche ich die Megawerte garnicht. Ich führe aber meine bisherigen Verlußte auf das ungenügende Wachstum u/o Regenerationspotential hierdurch zurück.
    WW mach ich in 2x10% im Monat. I
    ch habe als Jugendsünden 2 Großverbraucher im Becken (veliferum und Bäumchenlippfisch). Meine ersten Fische vor 4 Jahren. Den doktor werde ich vieleicht doch abgeben, aber nur in Gute Hände, als Geschenk oder im Tausch.

    @Jörg
    Abschrecken ist gut. In Russland holen sich die Leute sowas als Kiloware aus der Apotheke und futtern das bei jedem Eiterpickel, abartig.
    Aber auch in vielen anderen Ländern wird sowas noch regelhaft benutzt. Auch in Deutschland gibt es noch präparate für verzweifelte Fälle mit multiresistenzen.
    Über die CaOH2 Inhalation gibt es viele, insbesondere Experimentelle Arbeiten an Tieren, da die Schlafmänner das Zeugs als Atemkalk zur CO2 Extraktion benutzen.

    Gruß birger

  • Hallo allerseits,

    ich wollte hier nur mal reinwerfen, dass ich von fachkundiger Seite davon abgeraten wurde, solch einen Nitratfilter auf Alkoholbasis einzusetzen. Diese Filter sollen schwer kontrollierbar (dosierbar?) sein, ggf. umkippen können und das Ergebnis wäre dann, dass dieser Filter Giftbrühe statt Reinigung verursacht ... bis zum Umkipen des Biotops und verenden der Tiere ...

    (diesen rat bekam ich vor zwei Jahren, vielleicht haben sich ja da Ansichten / Erfahrungen geändert?! ...)


    Gruß Gino

    200(l)x70(h)x80(t)cm, Giesemann 3x150W HQI + 2x80W ATI T5 blue, 2xTunze 2002/1xTunze stream 6100, Hauptfilter 160x60x60cm, Aqua medic Turboflotor 5000baby, IKS, ...

    Einmal editiert, zuletzt von Gino Golinelli (15. Oktober 2003 um 22:47)

  • hi gino,


    nun,im schlimmsten fall kann das passieren.

    ein beginner sollte sich da m.e. mit dem einsatz zürückhalten und/oder sich der gefahr voll bewust sein.

    trotztdem gibt es etliche betreiber von wodkafiltern, die diese mit erfolg und genügend wissen darüber einsetzen.

    im gleichen zuge müssen schwefelfilter genannt werden, die auch den supergau im schlimmsten fall hervorrufen können.

    solche filtersysteme erfordern eine ständige aufmerksamkeit des aquarianers.

    oft sind diese systeme die letzte rettung vor der kapitulation vor mega nitratwerten.

    es gibt die erfahrung, dass nach dem reduzieren des nitrats und abbau des filters, sich der no3wert nicht mehr erhöht hat.

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