Hilfe, Top und Fit über Nacht Tod

  • Hallo,

    war lange nicht hier, brauch Eure Hilfe.
    Neuer ( 4 Tage) Pyco super Tier Gesund ,Futter fest, bildschön. Am Abend der Boss und Star im Becken und am Morgen Tod.
    Alle anderen Insassen rund und Gesund.
    Verstehe die Welt nicht mehr. Wasser, Einrichtung und Technik einwandfrei.
    Hat jemand ein Verdacht oder gleiche Erfahrungen ?

    Besatz : 6 Zwergkaiser
    1 Palettendoc.
    1 Fledermaus
    1 Weißbandgarnele
    Schnecken, Seeigel, Eisiedler, Lederkorallen, Schwämme, Sccheibenanemonen, Weichkorallen
    500 Liter Becken

    Bedanke mich

    gruß siggi :angry_face:

  • Hallo Siggi,

    wie groß war denn der Pygoplites diacanthus und welche 6 Zwergkaiser hast Du drin? Ich könnte mir schon vorstellen, dass diese dem neuen zugesetzt haben.
    Mein beiden C. argi würden in 750 Litern keinen neuen Kaiser dulden und verhalten sich auch sonst zu jedem Neuzugang eklig, und das sind noch die kleinsten Zwergkaiser, die es gibt.

    Also bei 500 Litern und dann 7 Kaiserfischen .... Zum Rest des Besatzes schweige ich mal.

    VG,
    Bernhard

  • Hallo zusammen,

    "Am Abend der Boss und Star im Becken" steht eigentlich für eine gesunde Portion Durchsetzungsvermögen. Beissereien hätten auch bemerkt werden muessen.
    Deswegen würde ich Aggressionen seitens der Zwerge ausschliessen. Vielleicht am ersten Tag, aber selten noch am 4.Tag.
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hi Hajo,


    muß Dir recht geben. 4 Tage, sofort gefressen ohne Stress keine Reibereien alt eingerichtet Becken mit Mikrofauna äußerlich top zustand verhalten super also Perfekt. Größe ca. 10 cm.
    500 liter für 6 klein Kaiser alle nicht größer als 6 cm. Auch Paletten klein, bei wachsen steht ein riesen Großraumaquarium zu Verfügung (450x400x180 cm) müßte doch reichen, für alle die immer nur meinen
    Beckengröße zu klein.
    Deshalb stehe ich vor ein rätsel, als wenn über Nacht die Hand Gottes ins Becken fuhr und nur den Pyco wollte mir unbegreiflich. bin seit mein 10 Lebensjahr Aquarianer :loudly_crying_face: .
    Für ernstgemeinte Hilfe wäre ich Dankbar.

    Gruß an alle

    Siggi

  • Hallo Siggi,
    ein ähnliches Problem hatte ich schon mal mit einem Zwergkaiser. Anfangs hat er gefressen und ein paar Tage später war er tot. Ich vermute dass es Spätschäden der Fangmethoden oder des Transportes waren. Ich habe dann den Händler gewechselt. Ich kann aber auch nur Vermutungen anstellen.

    Grüße
    Lutz

  • Hi Lutz,

    hatte auch schon an Giftfang gedacht. aber über Nacht, so schnell.
    Der Pyco wurde beim Händler über eine Woche Fit gemacht so kam er dann zu mir und wie gesagt 4 Tage alles super.
    Müßen dann sehr verspätete Spätfolgen gewesen sein ( Leberversagen ) aber ohne Ankündigung ?

    Händler war Transmarine noch nie solche Probleme gehabt. Bei mir im Umkreis leider keine Händler.

    Schönen Tag

    siggi

  • Hallo Siggi,

    ich kann dir bei deinem Problem leider nicht helfen, aber auch wenn es Off-Topic ist MUSS ich dich das fragen:

    Hast du das 450x400x180 Becken bei dir zu Hause stehen :winking_face_with_tongue: das wäre ja der absolute Oberhammer. Gibt es da Bilder von oder arbeitest du in einem Zoo oder Fachgeschäft wo ein solches Becken steht?

    Da braucht man ja zum reinigen oder Korallensetzen wirklich eine Badehose :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße
    Sebastian

  • Hallo Siggi,
    bei mir war der Verlauf ähnlich wie bei dir:
    http://meerwasserforum.info/index.php?page…9816&highlight=
    leider werden wir die Todesursache nicht sicher bestimmen können, ich möchte auch nicht dem Händler die Schuld geben. Als Aquarianer kann man nur UV installieren und evt. mal einen anderen Händler versuchen. Es ist nicht schön wenn es sich wie ein Glücksspiel anfühlt, aber der Fischkauf ist bei (Zwerg-)Kaiserfischen mit einem Risiko verbunden. Alle anderen Arten die ich sonst hatte haben immer überlebt.

    Grüße
    Lutz

  • Hallo,
    Lutz und Sebastian


    Mein großes Becken ist eigentlich ein alter Wirtschaftsraum (war früher Öltank und Heizung ) dicht gemacht und geflutet.
    Pyco ist doch kein Zwerg Kaiser.

    Werde zum späteren Zeitpunkt mein Bautagebuch mit Bildern euch zeigen, bin jedoch zur Zeit Gesundheitlich nicht gut drauf.
    Ich bin Kaiserfisch Liebhaber und Allgemein mehr auf Fische spezialisiert. Zur Zeit betreibe ich 3 Becken zum groß ziehen und habe fast alle Großkaiser im Raumbecken.
    Ein Pyco habe ich seit 5 Jahren und wollte ihn verpaaren.

    Dachte durch Umweltorganisationen, Information der Fischfänger, modernere Fang Ausrüstung sei das Cyanit fangen fast unterbunden worden.

    gehe jetzt Frühstücken bis bald

    siggi :smiling_face:

  • Hallo Siggi,

    aufgrund deiner etwas dünnen Aussage ist es schier unmöglich eine genaue Diagnose stellen zu können. Bis auf die Tatsache, dass der Fisch sich durchsetzen konnte, ist weder eine Verletzung noch krankhaftes Verhalten bekannt. Oder es ist übersehen worden?
    Ferndiagnosen in puncto Fischsterben verlaufen oft im Sande, weil mit jeder neuen Vermutung die Irritation immer grösser wird und damit der Nebel immer dichter.
    Ich will auch nicht hinterfragen, wo und auf welche Art dieser Fisch erworben wurde. Da ergeben sich dann ganz andere Gedankengänge....
    Beim Erwerb eines Fisches, insbesondere von Falter- und Kaiserfischen, darf man sich nicht auf eine oberflächliche Begutachtung verlassen. Meist ist man dann später ganz verlassen. Die Sicht auf das Tier im Becken des Händlers bekommt eine ganz andere Qualität, wenn man sich mit Fischkrankheiten und ihren vielschichtigen Symptomen auskennt. Selbst wenn der erste flüchtige Beschau keine Auffälligkeiten erkennen lässt, können zu einem späteren Zeitpunkt diese im heimischen Becken noch auftreten. Nur erkennen muss man sie rechtzeitig.
    Der Kauf eines sensiblen und recht empfindlichen Kaiserfisches ist immer mit einem hohen Risiko verbunden. Schon gar, wenn sich dieses Tier erst kurze Zeit im Becken des Händlers aufhält. Auch der Shop-Versand birgt eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle!!! Aus diesen Gründen plädiere ich immer wieder für ein Übergangsbecken (diese Zeit sollt eigentlich beim Händler durchlaufen werden), um in den Fällen von Infektionskrankheiten optimal eingreifen zu können. Soweit sie denn in den Bereich der Infektionen einzuordnen sind.
    Für Giftfänge gilt das auch. Aber als Ergebnis haben wir hier mutmassliche organische Schäden, die primär vorhanden sind, aber oft durch Sekundärinfektionen (Schwächeinfektionen), wie Ichthyo o.ä. überdeckt werden.
    Da man in solchen Fällen machtlos ist, darf man auch getrost den Händler auf den Prüfstand stellen. Auch mehr Transparenz auf dem Wege zwischen Fang und Verkaufstheke würde helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn an Altersschwäche ist das Tier bestimmt nicht gestorben.
    Wie du berichtest, ist das Milieu im Becken first class. In solchen Diskussionen kommen bei Fischkrankheiten immer wieder Zweifel hoch, die mancherorts auch berechtigt sind. Deswegen ist Verlässlichkeit in solchen Diskussionen die erste Voraussetzung. Sonst kann man die Aussagen nicht ernst nehmen. Ich nehme es einmal an, da sich die übrige Gesellschaft doch bester Gesundheit erfreut. Wenn das Ableben des Diacanthus aber einen infektiösen Hintergrund hatte (der nicht bemerkt wurde), wird man dies bald am Verhalten der anderen Fische ablesen können.

    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hi Hajo,

    Du hast so ziemlich in allem recht aber in 40 Jahren Meerwasseraquaristik habe ich so ein rasanten Verlust eines Tieres nie gehabt.
    Sicher kann ich nicht in den Fisch hineinschauen aber glaub mir der war top vom verhalten, aussehen, fress verhalten, sozial eingebürgert. Deshalb sehe ich von einer Erkrankung völlig ab.
    Habe das Becken auf Kriechströme, Vergiftung untersucht . Ergebnis perfektes für uns verfügbares mini Biotop.
    Beispiel : mein Maculosus 14 Jahre von sehr klein bis jetzt 45 cm Größe. Wird nur in Groß Aquarien erzielt. Ich stamme aus Berlin wo ich eng mit dem Berliner Aquarium zusammen gearbeitet habe und deshalb doch einiges an Erfahrung sammeln konnte. Jedoch sind mir solche Todesfälle nur als Unfall jeglicher art oder durch fress feinde vorgekommen.
    Wie schon gesagt werde ich Euch mit Informationen und Bildern meiner Anlage nach Gesundheitsverbesserung zu Vergnügung stellen.


    Gruß
    siggi

  • Hi Hajo,

    Du hast so ziemlich in allem recht aber in 40 Jahren Meerwasseraquaristik habe ich so ein rasanten Verlust eines Tieres nie gehabt.
    Sicher kann ich nicht in den Fisch hineinschauen aber glaub mir der war top vom verhalten, aussehen, fress verhalten, sozial eingebürgert. Deshalb sehe ich von einer Erkrankung völlig ab.


    Gruß
    siggi


    Siggi,

    das sehe ich ueberhaupt nicht so! Nur weil oberflaechlich betrachtet alles in Ordnung scheint, koennen wir einen Organschaden auf diesem Weg kaum ausschliessen. Obwohl zuerst agil und fresslustig, kann man tags darauf das Ergebnis auf dem Beckengrund liegen sehen. Dieser vorher nicht erkennbare "Unfall" wird dann zu einer Ueberraschung, weil man optisch nichts zuordnen kann. Sie ist aber nicht so selten, als dass ein Aquarianer mit mehr als 40 jähriger Erfahrung sie völlig vom Tisch wischen könnte. Einige solcher Fälle sind anderen und auch mir selbst im Laufe der vielen Jahre untergekommen. Ich kann mich noch gut an ein Paar Loriculus erinnern. Zwei Tage im Becken. Dann beide Tiere am selben Tag hin. Vom Choati will ich gar nicht reden.... Je sensibler ein Fisch und je länger der Transportweg, desto kleiner ist die Ueberlebenschance. Was an verendeten Tieren vorher aussortiert wird, bekommen wir selten mit. Leider ist der Kauf von Fischen immer noch ein Risiko. Das sollte man bei jedem Erwerb bedenken. Ich selbst habe auch einen ganz ordentlichen Bestand. Aber trotz Uebergangbecken immer bei Neuankoemmlingen die Sorge im Nacken, etwas übersehen zu haben. Und ich betreibe dieses Prozedere auch nicht erst ein paar Jahre. Mich überrascht in dieser Hinsicht eigentlich kaum etwas. Doch vielleicht immer wieder das blinde Gottvertrauen in einen gesunden Fisch?
    Gruss
    Hajo

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    (Mark Twain)

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  • Doch vielleicht immer wieder das blinde Gottvertrauen in einen gesunden Fisch?

    moin hajo,

    ja, was bleibt einem sonst auch übrig?

    wer lage genug dabei ist, kennt solche plötzlichen todesfälle.

    manchmal nach monaten - hier nach 4 tagen.

    es trifft eigentlich auch immer die gleichen kandidaten, ist aber glücklicherweise nicht die regel.

  • Hajo,

    so lernt man immer noch etwas dazu muss eben über die Jahre immer glück gehabt haben.
    Kennst Du ein guten Händler im Umkreis Süd Niedersachsen aussehr Lempke?


    siggi

  • Hallo Joe,

    sicherlich sind die versteckten Schäden nicht die Regel. Ich wehre mich nur gegen die Behauptung, dass so etwas nicht sein kann.
    Ausserdem ist es für ein ungeübten Auge verhältnismäßig schwer, selbst Cryptocarion zu erkennen. Vom kleineren Bruder ganz
    zu schweigen.... So etwas im Anfangsstadium auf einer Flosse oder Fischhaut auszumachen, bedarf schon einiger Übung. Ueberhaupt
    bei den gedeckten Farben der Fische. Z. B. beim Flavescens wird so etwas leicht übersehen. Und gerade dieser Fisch ist sehr beliebt.
    Gruss
    Hajo

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  • Hajo,

    so lernt man immer noch etwas dazu muss eben über die Jahre immer glück gehabt haben.
    Kennst Du ein guten Händler im Umkreis Süd Niedersachsen aussehr Lempke?


    siggi


    Siggi,

    mit einer Bewertung halte ich mich wohlweislich da zurück.

    Gruss
    Hajo

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  • sicherlich sind die versteckten Schäden nicht die Regel. Ich wehre mich nur gegen die Behauptung, dass so etwas nicht sein kann.
    Ausserdem ist es für ein ungeübten Auge verhältnismäßig schwer, selbst Cryptocarion zu erkennen. Vom kleineren Bruder ganz
    zu schweigen.... So etwas im Anfangsstadium auf einer Flosse oder Fischhaut auszumachen, bedarf schon einiger Übung. Ueberhaupt
    bei den gedeckten Farben der Fische. Z. B. beim Flavescens wird so etwas leicht übersehen. Und gerade dieser Fisch ist sehr beliebt.

    moin hajo,

    ja, das ist aber etwas anderes und cryptobefallene - selbst wenn unsichtbar - kippen nicht fressend von heute auf morgen um.

    m. e. hat es auch in solchen fällen immer etwas mit einer unterschielichen "bakterien/viren?-gewöhnung" zu tun, mal die berüchtigten schädigungen duch giftfänge oder medicamentenmissbrauch
    (kupfern) abgesehen.

    sieht man in fällen, wo superstehende fische aus privatbecken aufgrund von "übergröße" o. äh. in best-stehende andere becken gegeben werden und die dann anfangen zu kränkeln.

  • m. e. hat es auch in solchen fällen immer etwas mit einer unterschielichen "bakterien/viren?-gewöhnung" zu tun, mal die berüchtigten schädigungen duch giftfänge oder medicament

    sieht man in fällen, wo superstehende fische aus privatbecken aufgrund von "übergröße" o. äh. in best-stehende andere becken gegeben werden und die dann anfangen zu kränkeln.

    Ja, nicht nur kränkeln, sondern auch oft den Löffel abgeben.

    Gruss
    Hajo

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  • Hi, an alle

    vielen Dank der Anteilnahme leider kam für mich nichts neues. Alle Eure Anführungen sind natürlich auch in meinen Kopf.
    Dachte einer mit Neuen Erkenntnissen wäre unter Euch.
    Vielen Dank
    Gruß

    siggi

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