Hallo Armin,
das wäre aber eigentlich ein Grund mehr, Schwermetalle gezielt zu dosieren, nämlich vor allem die, die verbraucht werden, und die Wasserwechsel eher zu reduzieren. Aber es gibt das seltsame Phänomen, dass sich manche Tiere und Algen in den frisch eingerichteten Becken besser halten als in älteren Becken, wo sich flächendeckend eine Mikrobiologie entwickelt hat, die bioverfügbare organische Substanzen in wenig bioverfügbare organische Substanzen, insbesondere auch Bio-Chelatoren, umbaut.
Es gibt ja Beschreibungen von experimentellen Schwermetall-, speziell Kupfervergiftungen, an Blumentieren und dabei wurde festgestellt, dass sich die Polypen zusammenziehen. Zeige mir Korallen aus einem nicht mit Schwermetallen vergifteten Becken, die so ein Polypenbild haben, wie die hier gezeigten Ergebnisse jahrelanger "empirischer Schwermetallvergiftung". Zugegeben, es gab noch andere Maßnahmen.
Wenn man sowohl empirisch als auch untersuchungstechnisch nix tut, um auch andere Möglichkeiten zuzulassen, klar, dann kann nur das eine Ergebnis herauskommen, das man zulässt.
Gruß
Hans-Werner
