Erfahrung mit Cyano Control

  • Wenn die Wodka-Dosierung im Becken also so verwerflich ist, wie soll dann der Alkoholabhängige" ohne Verlust seiner Tiere aus dieser Methode aussteigen, um auf andere Art - sei es Pellets , Zeo usw. ? Oder anders gefragt, wie mache ich die Entziehungskur und steige in eine andere Methode ein ?
    Gruß Edith

  • die dosis macht das gift .... einfach zu pauschalisieren nitrobacter würde durch ethanol gehemmt halte ich für nicht richtig.

    ethanol 70%ig hemmt alle bakterien, benutzt man auch als desinfektionsmittel ... nur über die konzentrationen, die da ins becken gelangen denke ich lachen auch die nitrobacter.

    gewohnheitsmässige anwedung, geringe dosis, falsche anwendung usw. und das gilt nicht nur für antiobiotika können auch resistenzen nach sich ziehen

  • Hallo Gernot

    Nein es geht hier nicht um die Dosis sondern um die Tatsache das Nitrobacter seinen Kohlenstoff über Co2 bezieht und ihn die Zugaben an Kohlenstoffquellen wie es bei Vodka der Fall ist hemmt. Wird ein Teil der Denitrifikationskette dauerhaft gehemmt ist dies eben nicht gut. Sicherlich spielt letztlich die Zugabemenge eine Rolle , ich gehe aber von der normalen , langsam steigenden Zugaben in einem normalen Riffaquarium aus.

  • Zitat

    Original von Micha W.


    Exakte Kontrolle der Dosierung, somit auch eine exaktere Steuerung der Vorgänge. Kein anderes System bietet das.
    Durch die Funktionsweise des Denitrators ist eine sehr niedrige Dosierung möglich, mit wesentlich höherer Effizienz (meine und wohl auch die Erfahrung von Armin), gegenüber der Dosierung" ins Wasser Kippen" oder klassischer Nitrtratfilter. Die Baks sind keinen Nährstoffschwankungen unterlegen und arbeiten daher kontinuierlich und müssen sich nicht ständig umstellen.. Wodurch sich keine schädlichen Produkte wie Schwefelwasserstoff usw bilden.

    dem kann ich nicht zustimmen. ich hatte nach dem artikel auch ein filter gebastelt einen mit 5 liter inhalt und einen mit 25 liter inhalt. bei beiden hatte ich schwefelwasserstoff als resultat, aufgrund der dosierung, dabei hatte ich die alklösung sogar aufs doppelte verdünnt, um eben die tropfen noch besser dosieren zu können (8 tr/min ist eben schwerer einzustellen als 16).

    das problem war zum einem der durchfluss, der sich ständig änderte durch bakterienwuchs in den leitungen zum anderen halte ich die infusionsschläuche für eine dauerhafte einstellung der tropfmenge ungeeignet. wer schon mal im Krankenhaus lag weiss, dass die schwester die ständig nachregulieren muss, nur wird da nicht mit so geringen mengen wie z.b. 8 tropfen/min gearbeitet und daher nichts ins gewicht fällt. d.h. man bzw ich musste mehr zeit damit verbringen durchfluss und tropfenzahl zu kontrollieren als wenn ich den kram einfach ins becken habe tropfen lassen. und selbst bei ständiger kontrolle hatte ich schwups 2 mal schwefelwasserstoff (und einiges gehimmelt an korallen) (jaja lag sicher an ungeduld bla bla)

    und was besagt, dass der gesammte alkohol im filter verwurstelt wird und nichts davon ins becken gelangt, schleisslich ist es kein geschlossener kreislauf? eben, nichts besagt es, also kann ichs gleich ins becken kippen .... es gab dazu ja einen thread und meine fragen diesbezüglich blieben von armin unbeantwortet.

    mag sein, das ihr bzw andere es besser unter kontrolle habt/haben mit der dosierung und ich einfach zu blöd bin, ich rate auch keinem zu dem filter oder davon ab, jeder soll damit seine eigenen erfahrungen machen und die oben geschilderten sind eben meine. ich mach nen großen bogen um diesen filter und es funktioniert auch prächtig ohne.

    was die koninuierlichkeit betrifft kannst du die menge auch direkt ins becken tropfen lassen, was ich tue, nur hast du da keine gefahr von schwefelwasserstoff, bzw. sie ist wesentlich geringer als in so nem filter (selbst armin hatte schwefelwasserstoff in seinem artikel)

  • hallo claude

    zu ner hemmung der gesamtmenge sei es bakterien enzyme oder sonst was kommt es immer nur ab einer gewissen dosis, sei sie kompetetiv, nicht kompetetiv, allosterisch irreversibel oder reversibel usw. nach deiner aussage würde zum beispiel extrem betrachtet ein molekül ethanol genügen, um die kette zu hemmen

    anders ausgedrückt würde jeder der alkohol trinkt einen pathologischen leberschaden bekommen nach deiner theorie und nicht nur der, der damit über die stränge schlägt

    um nochmal auf nitrobacter zu kommen ... wenn von (zahlen aus der luft gegriffen) milliarden von nitrobacter im becken durch die geringe menge 15% gehemmt werden interessiert das kein schwein und zerstört die kette keineswegs.

    da nitrobacter ja nitrit zu nitrat oxidiert würde eine zerstörung dieser ja bedeuten, das irgendwann kein nitrat mehr gebildet wird und die kette beim nitrit stehen bleibt, aber von nem massiven nitritproblem in diesem zusammenhang hab ich noch nichts vernommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (8. November 2012 um 20:47)

  • Hallo Gernot,

    sorry, dass ich deinen Thread zum Wodkafilter übersehen habe, aber wir können die Diskussion hoffentlich noch nachholen.

    Da ich kein Freund unkontrollierter Eingriffe ins Aquarium bin, wollte ich die direkte Wodkazugabe vermeiden. Ich
    glaube wirklich nicht, dass dabei Fische sterben, aber die Tatsache, dass ich dann keine Kontrolle darüber habe,
    welche Bakterien von der Kohlenstoffquelle profitieren, motivierte mich, mir den altbekannten Wodkafilter genauer
    anzuschauen. Daraus entstand dann die Idee, diesen zu optimieren.

    Wenn er richtig betrieben wird, dann wird der allergrößte Teil des Wodkas im Filter verbraucht. Auch ohne Ethanolmessung
    ist das an den fehlenden Bakterienfilmen außerhalb des Filters sichtbar. Kritisch ist nur, dass ein minimaler Durchfluss
    nicht unterschritten werden darf, sonst kommt es, wie bei jedem geschlossenen Filter, zu Schwefelwasserstoffbildung.

    Die Verstopfung durch Bakterienwuchs wirkt sich nur deshalb so leicht aus, weil die Pumpen in den Topffiltern oft
    sehr schwachbrüstig sind. Eine Konstruktion mit einer kräftigeren Pumpe verhindert dieses Problem.

    Gernot, wenn du nochmal einen Versuch wagen willst, steh ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

    Gruß Armin

  • Moin Gernot,

    Claudes Aussage, Nitrobacter seien nicht in der Lage Nitrit zu oxidieren wenn eine andere Kohlenstoffquelle anwesend sein, ist falsch.
    Nitrobacter sind auch chemoorganotroph, also benutzen auch organische Substanzen als Kohlenstoffquelle ausser CO2.
    Sonst würde das Belebtschlammverfahren in Kläranlagen nicht funktionieren. Evtl auftretende steigende Nitritbelastungen haben andere Gründe.

    Gruss
    Rainer

  • Hallo Rainer

    Sorry aber ist sie nicht ! ich sagte das sie davon gehemmt werden, ich habe nicht gesagt das diese abgetötet werden. Die Untersuchung der Wirkung wurde bei der Entwicklung verschiedener Bakterienpräparate/Zugabestoffe genauestens untersucht. Ich habe keinerlei Zweifel daran das die Aussagen und Ergebnisse von Hersteller und Zuchtfirmen dieser Bakterienpräparate falsch sind.

    Wenn die Wodka Methode so wie von Jörg beschrieben eingesetzt wird hab ich ja kein Problem mit, es geht ja auch nicht darum hier von schwarz und weiss zu reden, Es geht darum das viele Aquarien im Laufe der Zeit Probleme bekommen meist liegt dies daran das die Dosiermengen entsprechend steigen und auf Dauer diese Probleme auftreten.
    Um bei zukünftigen Produkten diese Probleme zu beseitigen wurde dies in Fermentern getestet.

    Es liegen in Aquarien ja auch andere Stoffkombinationen vor wie dies in Belebtschlamm der Fall ist und selbst hier wird ausdrücklich über die Notwendigkeit von Co2 geschrieben.

    Gruss Claude

  • Zitat

    Original von Niesmuschel


    dem kann ich nicht zustimmen. ich hatte nach dem artikel auch ein filter gebastelt einen mit 5 liter inhalt und einen mit 25 liter inhalt. bei beiden hatte ich schwefelwasserstoff als resultat, aufgrund der dosierung, dabei hatte ich die alklösung sogar aufs doppelte verdünnt, um eben die tropfen noch besser dosieren zu können (8 tr/min ist eben schwerer einzustellen als 16).

    Hi,

    ich Dosiere mit einer Dosierpumpe. Exakter wird man nicht Dosieren wollen.


    Zitat

    Original von Niesmuschel
    das problem war zum einem der durchfluss, der sich ständig änderte durch bakterienwuchs in den leitungen zum anderen halte ich die infusionsschläuche für eine dauerhafte einstellung der tropfmenge ungeeignet. wer schon mal im Krankenhaus lag weiss, dass die schwester die ständig nachregulieren muss, nur wird da nicht mit so geringen mengen wie z.b. 8 tropfen/min gearbeitet und daher nichts ins gewicht fällt. d.h. man bzw ich musste mehr zeit damit verbringen durchfluss und tropfenzahl zu kontrollieren als wenn ich den kram einfach ins becken habe tropfen lassen. und selbst bei ständiger kontrolle hatte ich schwups 2 mal schwefelwasserstoff (und einiges gehimmelt an korallen) (jaja lag sicher an ungeduld bla bla)

    Hier wirft du zwei Sachen durcheinander. Zum eine die Dosiermenge zum anderen den die Durchflussmenge. Ist die Durchflussmenge zu gering entsteht in der tat H2S. Das Problem der genauen Dosierung habe ich ja mit der Dosieranlage behoben. Wenn man die Durchflussmenge Manuel reguliert ist es am Anfang recht aufwendig durch ständiges regulieren einen konstanten Durchfluss zu bekommen, bis sich alles eingependelt hat. Ich versorge mit einer externen Deltec Pumpe ein Algenrefugium. Davon habe ich einen Abzweig zum Filter gelegt und kann somit mit ohne Schwankungen einen Durchfluss bei meinen Filter (Volumen 12,5 Liter Brutto) von 250 ml die Minute mit Hilfe eines Membranventils zu gewährleisten. wie Armin es ja gesagt hat, sind die pumpen der Topffilter nicht gerade die Powermaschinen. Aber um den Kreislauf im Schwung zu halten innerhalb des Filters recht diese bei mir locker aus.


    Zitat

    Original von Niesmuschel
    und was besagt, dass der gesammte alkohol im filter verwurstelt wird und nichts davon ins becken gelangt, schleisslich ist es kein geschlossener kreislauf? eben, nichts besagt es, also kann ichs gleich ins becken kippen .... es gab dazu ja einen thread und meine fragen diesbezüglich blieben von armin unbeantwortet.

    mag sein, das ihr bzw andere es besser unter kontrolle habt/haben mit der dosierung und ich einfach zu blöd bin, ich rate auch keinem zu dem filter oder davon ab, jeder soll damit seine eigenen erfahrungen machen und die oben geschilderten sind eben meine. ich mach nen großen bogen um diesen filter und es funktioniert auch prächtig ohne.

    Es ist doch super das dein Becken ohne diesen Filter gut läuft. Wenn ein System gut läuft würde ich nichts daran ändern. Armin hat die Erfahrung gemacht, das in seinem Becken nach gut 10 Jahren auf einmal der Nitrat stark anstieg bei gleicher Filterung. Bei mir war der Einsatz von Biopellets definitiv Negativ. Daher habe ich die Idee von Armin übernommen und bin begeistert. Aber es muss in der Tat wohl durchdacht werden.


    Zitat

    Original von Niesmuschel
    was die koninuierlichkeit betrifft kannst du die menge auch direkt ins becken tropfen lassen, was ich tue, nur hast du da keine gefahr von schwefelwasserstoff, bzw. sie ist wesentlich geringer als in so nem filter (selbst armin hatte schwefelwasserstoff in seinem artikel)


    Hier muss ich dich leider auch noch mal korrigieren. Es macht einen sehr großen unterschied zwischen Ethanol ins Becken kippen (Sauerstoff reiche Umgebung) oder der aeroben Umgebung eines Filters in dem jeder Sauerstoff fehlt und die Bacs das Nitrat ganz und viel effektiver aufspalten.

    Ich gebe dir recht, dass diese Art der Filterung eine feine Einstellung braucht und mal wider das Universal GEN des Meerwasseraquarianers namens Geduld. Wenn dieser Filter eingelaufen ist, ist er extrem effektiv und dazu in meinen Augen sehr sehr sicher gegenüber der bisher herkömmlichen Nitrat und Schwefel Nitrat Filtern.
    desweiteren werden die im Becken angesiedelten Bacs so gut wie gar nicht beeinflusst, was uns ja Claude versucht zu sagen mit der Unterbrechung der Stickstoffketten usw.

    Eine weitere Sicherung gen H2S ist die Möglichkeit das aus dem Filter laufende Wasser direkt in den AS zu geben. damit wäre eine weitere eventuelle Gefahr gebannt.

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (9. November 2012 um 10:17)

  • Hallo zusammen.
    also ich muß sagen das ich die Wodkamethode seit Juni ´07 bis Februar ´12 betrieben habe und das ganze mit guten Erfolgen.
    Mein Nitratwert war immer so an die 1-2 mg/l und PO4 war immer so an die 0,03mg/l.
    Mal mußte ich weniger Wodka dosieren ,mal etwas mehr um die Werte so zu halten. Dosiert habe ich immer zwischen 6-8 ml auf 1000Liter.
    Als ich mich dann im Februar diesen Jahres dafür entschieden habe mein Becken auf die ZEOvit umzustellen und über einen Zeitraum von 8 Wochen den Wodka langsam absetzte um wöchentlich 1ml bis ich dann bei 0ml Zugabe ankam,dachte ich das ist ja einfach sein Becken umzustellen.
    Einige Wochen später habe ich dann mal PO4 gemessen und hatte einen Wert von über 1,5! Das kam davon das sich das PO4 wo sich die Jahre über im Bodengrund und in den Gestein gebunden hat,dann auf einen Schlag freisetzte. Im April oder Mai ging dann das Fische sterben los und einige Korallen haben sich auch verabschiedet.
    Wodka ist meiner Ansicht nach bzw. einiger Nachfragen an bekannten eine Kohlenstoffquelle die nicht nur gute Baks vermehrt. Es ist eine schnelle Lösung NO3 und PO4 zu senken,aber wenn man wieder mit aufhören will oder mit aufhört selbst über einen längeren Zeitraum des absetzens bekommt man zu über 95% die Quittung darüber das das PO4 nicht entfernt wird,sondern nur im Bodengrund und in den Steinen gebunden wird und es dann schlagartig zurück kommt und eben ein sterben von Fischen hervorruft. Ich selbst werde in Zukunft diese Methode nicht mehr betreiben da ich meine (negativen) Erfahrungen gemacht habe.

    Mittlerweile ist mein NO3 und mein PO4 mit dem ZEOvit System bei NO3 nn und PO4 unter 0,024(ROWA TEST) eher null angekommen. Ich kann ein Wachstum feststellen das ich zuvor mit der Wodkamethode nicht hatte trotz das die Korallen auch gesund aussahen.
    Wodka bzw. Ethanol gehört einfach nicht in ein Aquarium. Das ist da fehl am Platz.

    Gruß Berndi

  • Rainer

    claude sagte nicht nitrit würde nicht mehr oxidiert.

    micha eine dosierpumpe ist da natürlich eine feine sache, nur zum testen hielt ich mich an den artikel mit infusionsbesteck, und infusionsbesteck halt ich für eine genaue dosierung in der größenodnung für nicht wirklich genau genug.
    eine dosierpunpe ist natürlich eine ganz andere liga.

    ich finde nicht, dass ich etwas durcheinenader werfe. die dosierung in den filter mag von der durchflussmenge unabhängig sein. die dosierung, die auf die baks im filter wirkt, aber nicht. das wäre pharmakologie und führt hier zu weit, denke das kann man als laie nicht so auf die schnelle verstehen. hat was mit verteilung eines stoffes usw zu tun. ist ja auch nicht so wichtig, denn was den schwefelwasserstoff anbelangt, spielen beide eine rolle, da sind wir uns ja einig.

    wie gesagt ich verteufel den filter nicht, ich bin mir sicher, dass er bei dir und auch bei armin und auch bei anderen sehr gut funktioniert. ich rate ja auch weder zum filter noch dazu ihn nicht zu verwenden
    ich hatte mit der dosierung halt meine probleme und stellte fest ich verbrachte zu viel zeit den filter zu kontrollieren, dabei sollte er ja zeit ersparen.
    wenn man natürlich die modifikationen betreibt die du einsetzt und weitere technik einsetzt, wie dosierpumpe und durchflusspumpe bin ich überzeugt ist der filter eine feine sache, nur mit dem filter des artikels hat es dann nicht mehr viel gemeinsam, ausser dem filter und der schleife

    was die effiktivität oder besser gesagt die schnelligkeit betrifft hast du absolut recht, im filter haben wir natürlich forciert anaerobe verhältnisse, die im aquarium im geringerem maße auftreten .... nur das resultat bleibt trotzdem das gleiche, die nitratsenkung .... mit filter geht es schneller, unbestritten! ... gar so schnell bis zum schwefelwasserstoff ... nur, mir persönlich ist es herzlich egal, ob ich für meine nitratsenkung etwas länger brauche, und wenn ich bei der erhaltungsdosis angelangt bin gibt es ohnehin keine zeitersparnis mehr

    aber mal ehrlich, dein wodkafilter und der des artikels haben wie gesagt nur noch den filtertopf und schleife gemeinsam, daher ist es eigentlich unnötig darüber zu sprechen, ich spreche von artikelfilter und du von deinem getunten system, bei dem ich tatsächlich davon ausegeh, dass es ein sicheres system ist ... was ich beim artikelfilter nicht bin

    Armin

    schon ok, ehrlich, aber ich bin vom filter kuriert, ich bezweifel nicht, dass die benutzung genauso geübt sein muss wie z.b. ein wassertest. da ich da von ausgehe, dass du die nötige routine dazu hast und auch du h2s bildung hattest, wenn auch nur einmal laut artikel, ist es für mich zu risikobehaftet.
    es gibt wie gesagt auch nichts was für mich für den filter spricht, ausser vielleicht zeitersparnis, wenn man die nötige routine gefunden hat BZW die modifikationen betreibt wie sie z.b. micha getan hat
    das argument (laut artikel,meine mich zu erinneren das argument wäre gefallen, wenn nicht, sorry), dass man eine bakterienkulturen gezielter fördert und unerwünschte bakterien, gar pathogene, dem futter damit entzieht teile ich nicht so ganz, pathogene und erwünschte hocken dann genauso im filter wie im aquarium. je nachdem. auch baks haben verdrängungsstrategien, wie korallen auch, und können selbst einen super laufenen filter mit dichter besiedelung von erwünschten keimen zu nichte machen. genauso wie eine gesunde darmflora durch wenige pathogene keime durcheinander gewürfelt wird

    vielleicht hab ich etwas übersehen?

    betreibst du den filter noch laut artikel, oder hast du inzwischen die gleichen modifikationen laufen wie micha?

    2 Mal editiert, zuletzt von Niesmuschel (9. November 2012 um 13:26)

  • Berndi

    fische sterben nicht von einem phosphatanstieg auf 1,5
    auch hört sich deine erfahrung so an als würde ethanol über die baks phosphat ins substrat einbauen.
    ethanol entfernt sehr wohl phosphat, damit meine ich nicht dass sich keine phosphatdepots bilden können, die können sich bilden ob du wodka dosierst oder auch nicht. die entfernung über ethanol wirkt über bildung von biomasse (baks), die dann abgeschäumt werden oder von filtrierern verwurstelt werden, wobei dann das phosphat aber immer noch im system bleibt. phosphat wird nicht abgebaut.

    du hast zeovit eingesetzts und gleichzeitig ethanol reduziert, oder erst ethanol reduziert auf null und dann zeovit eingesetzt?

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (9. November 2012 um 13:37)

  • Hallo zusammen,

    der Thread läuft jetzt schon so lange unter Ethanoldosierung/Ethanolreaktor, vielleicht sollte man ihn teilen. Mit der Überschrift hat das mittlerweile recht wenig zu tun.

    Hallo Corinna :wink

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Gernot.
    Ich habe natürlich erst den Wodka abgesetzt und dannach angefangen das Zeovitsystem zu fahren.
    Dabei habe ich anfangs nur 1Liter Zeovit in den Zeolithfilter statt 2Liter und habe den Durchfluß auch erstmal auf 400Liter anstatt 800Liter eingestellt. Das ganze lies ich 6 Wochen so laufen und nach dem 1. Zeolithwechsel kamen dann 2Liter in den Filter und der wurde auf 800Liter Durchfluß eingestellt

  • Zitat

    Original von Niesmuschel
    die entfernung über ethanol wirkt über bildung von biomasse (baks),


    Hi,
    das gilt aber nur für den Fall der Dosierung ohne den sauerstoffarmen Filterkreis. Im Wodkafliter wird das Ntirat "veratmet":

    Gruß Matthias

    Groß-/Kleinschreibung ist unwichtig?
    Hilft den armen Vögeln.
    Hilft den Armen vögeln.

    Einmal editiert, zuletzt von sacki (9. November 2012 um 15:50)

  • sacki das ist richtig. mein posting diesbezüglich bezog sich auch auf berndi, der benutzte so ein filter nicht, ich gebe zu das war nicht eindeutig erkenntlich.

  • Hallo Zusammen,

    ich kann/konnte den Thread nicht entsprechend teilen und warte auf Christians Unterstützung. =)

    Bitte hier dem Thema entsprechend weiter "Erfahrungen zu Cyano-Control" diskutieren.

    Die Wodkadosierung wird - falls möglich - ausgegliedert.

    Gernot hat hier Versuch Wodkareaktor
    noch Fragen, evtl. könnt ihr in seinem Thread weiter helfen?

    Sorry für die Umstände!
    Liebe Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

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