Neues salziges Meer im Schwarzwald

  • Hallo zusammen,

    mein Name ist Jochen, ich bin 30 Jahre alt und wohne in dem kleinen Städtchen Neubulach (unweit von größeren Städten wie Calw, Sindelfingen oder Tübingen...).
    Von Beruf beschäftige ich mich nach meinem Maschinenbaustudium nun seit 5 Jahren mit dem Bereich der Strömungssimulation und bin in Projekte größerer Firmen im Süddeutschen Raum eingebunden.

    Ca. 10 Jahre pflegte ich ein kleines Süßwasserbecken mit den typischen Verdächtigen wie Guppys, Mollys.... Nach einer längeren Pause hat mich vor ca. 3 Jahren zum ersten Mal das Thema der Meerwasseraquaristik gepackt und nicht mehr los gelassen.
    Einige Bücher, das 1x1 der Meerwasseraquaristik und das Forum als stiller Leser waren meine Begleiter. Außerdem hatte ich schon vor Jahren einen Mailkontakt mit R. Roxlau (Fragen von meiner Seite und Antworten von seiner) und mit C. Schuhmacher hin und wieder einen Ansprechpartner vor Ort.
    Grund für die relativ lange Planungsphase waren hauptsächlich andere Gründe wie Beruf, Umzug, Heirat...

    Jetzt haben sich meine Beckenpläne verwirklicht und seit etwas mehr als 8 Wochen hab ich ein kleines salziges Meer im Wohnzimmer stehen.

  • Hier die Eckdaten:
    - Aquarium: 130x50x50 mit abgetrenntem verkleideten hinteren Eck für Teile der Technik. Das Becken wurde in einen Holzschrank eingebaut mit Sichtschutz für Lampe und Technikbereich. Das Bodenglas des Beckens wurde mit Hilfe von Plexiglas ausgelegt und somit geschützt.
    - Lampe: 6x54 Watt T5-Röhren (3xblau und 3xweiß)
    - Heizer: 200 Watt Jäger
    - Abschäumer: DocScimmer 9005
    - 2 Strömungspumpen: Tunze NanoStream 6025 & 6045 (2500l/h & 4500l/h)
    - Mechanischer Filter: AquaMedic mit Filterschwamm (1000l/h) vorrausichtlich nur für die Einfahrphase.

    Aufgrund unserer Altbauwohnung wurde die Lastverteilung über zwei Stockwerke realisiert.
    Einmal wurde das Becken an einer Wand mit langgezogenem Sockel, auf dem noch weitere Möbelstücke stehen, gestellt welcher die Last verteilt. Zweitens mit Hilfe von Stahl-U-Profil unter dem Schrank/Becken und Stahlseilen links und rechts vom Becken werden Teile der Last auf 4 starke Balken im unbewohnten oberen Dachbodengeschoß verteilt.

    Bisherige Einrichtung:
    - Das Becken wurde zunächst mit totem Riffgestein aufgebaut und dann noch mit ca 15Kg lebenden Steinen erweitert.
    - Der Sand besteht zu 50% aus feinem Riffbruch und zu 50% aus lebendem Sand.
    - Für das Wasser wurde Leitungswasser verwendet.

    Was bisher geschah:
    - Nach kurzer Zeit wurden die ersten starken braunen Beläge an Steinen und auf dem Sand entdeckt. Diese Kieselalgen gingen nach einigen Tagen bzw. Wochen wieder deutlich zurück.
    - Parallel zur Kieselalgenphase wuchsen auch längere Fäden. Allerdings sind es nicht viele und sie sind mehr weiß wie von mir erwartet grün- ich würde sagen das ist bei mir keine "Plage".
    Diese Fadenalgenzeit dauert nun schon seit mindestens 4 Wochen ohne dass sich viel verändert.

    Einmal editiert, zuletzt von |jochen| (16. Oktober 2009 um 18:48)

  • Hallo Jochen,

    herzlich Willkommen unter den Schreibenden hier im Forum

    Dein Aufbau gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn das richtig besetzt ist, schaut das bestimmt toll aus.

    Von den Fadenalgen kann ich nicht wirklich viel erkennen. Was hältst du davon, ein paar Algenfresser einzusetzen? (Schnecken wie Neritas oder Turbos und ein paar kleinbleibende Einsiedler)

    Ich bin auch der Meinung, dass du langsam anfangen kannst, die ersten robusten Korallen einzusetzen. In Frage kommen Weichkorallen, Lederkorallen aber auch Scheiben- und Krustenanemonen. Das stabilisiert das System.

    Welche Besatz hast du denn generell geplant?


    Viele Grüße und viel Spaß hier weiterhin,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
    http://www.seaspirits.de
    ________________________________

    Nur was Menschen kennen, können sie lieben.
    Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.

  • Hier mal noch mein Leitungswasserwerte die ich vom Rathaus bekam.
    Was natürlich aus dem Hahn kommt ist wieder etwas anderes.

    - pH-Wert: 8,52 (bei10°C)
    - Gesamthärte: 3,1 °dH
    - Carbonhärte: 2,6 °dH

    Kationen:
    - Calcium 11mg/l
    - Magnesium 6,7 mg/l
    - Natrium 6,2 mg/l
    - Kalium 1,6 mg/l
    - Eisen 0,0002
    - Mangan >0,006
    - Ammonium >0,02

    Anionen:
    - Hydrocarbonat 57 mg/l
    - Chlorid 11,8 mg/l
    - Sulfat 4 mg/l
    - Nitrat 3,3 mg/l
    - Nitrit >0,01 mg/l
    - Phosphat 0,21 mg/l


    Gibt es hier etwas vorauf ich achten sollte, da ich ja mein Salzwasser direkt mit dem Leitungswasser ansetzte.


    Gruß Jochen

  • Hallo Jochen,

    Phosphat scheint mir ein wenig zu hoch und interessant wäre noch der Silikatwert. Ein zu hoher Silikatwert kann zu Kieselalgen führen. Ich würd über die Anschaffung einer Osmoseanlage nachdenken. Dann bist du auf der sicheren Seite.

    P.S.: den Aufbau find ich klasse :thup

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hi,

    danke für die Antwort. Über das Silikat hab ich leider keine Angabe. Grundsätzlich reden bei uns immer alle davon, dass wir ein sehr gutes Wasser haben, sehr weich und sowas wie Kalk im z.B. Wasserkocher kennen wir gar nicht. Wasserkocher entkalken - kenn ich nicht!

    Diese Tatsache ist, wenn ich an Steinkorallen denke, aber eher nicht so gut, oder?

    Gruß Jochen

  • Hier mal noch zwei Bilder aus dem Becken. Was könnte das jeweils sein?

    Im ersten Bild geht es mir um die zwei blauen, durchsichtigen "Blasen" in der Bildmitte. Sieht aus, wie wenn Wasser durch den Körper gepumt wird.
    Im zweiten Bild ebenfalls in der Bildmitte sieht es aus wie ein Röhrenwurm.



    Gruß Jochen

  • Hallo Jochen,

    gute Trinkwasserqualität hat über die Eignung für ein Meerwasseraquarium überhaupt nichts zu sagen. Mir wäre der Phosphatwert auch zu hoch. Der Silikatwert ist nicht angegeben, weil er für Trinkwasser keine Rolle spielt. Bei uns ist er allerdings so hoch, dass von vornherein die Anschaffung einer Osmoseanlage anstand.

    Zu deinen Bestimmungsbildern: Auf dem ersten Bild vermute ich Seescheiden. Schau einmal hier rein, da gibt es viele unterschiedlich aussehende Arten:

    Seescheiden

    Und mit dem Röhrenwurm aus dem zweiten Bild liegst du wohl richtig. Die genaue Art lässt sich kaum bestimmen.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Jochen,

    wenns danach ginge würden mir hier in München die Korallen aus dem Becken wachsen bei dem Kalkgehalt. Wasserkocher musst du hier alle 2 Wochen entkalken.

    Ich kann dir wirklich nur eine Osmoseanlage mit nachgeschaltetem Silikatfilter ans Herz legen. Damit erzeugst du quasi destillliertes Wasser. Der Calciumgehalt regelt sich dann über das Salz das du reingibst und ggf. über die Ballingmethode. Die Investition rechnet sich auf alle Fälle sie wird dir den Einstieg in dieses tolle Hobby wesentlich erleichtern und dir einige Probleme ersparen.

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hey danke Stefan,

    ich werd mir die Sache mit der Osmoseanlage und nachgeschaltetem Silikatfilter durch den Kopf gehen lassen.

    Wenn ich mir deine Signatur ansehe haben wir neben der ähnlichen Beckengröße auch ähnliche Technik im Becken. Hast du irgendwo Bilder von deinem Becken die ich mir mal ansehen könnte?

    Gruß und gute Nacht
    Jochen

  • Hallo Jochen,

    dein Aufbaub gefällt mir auch sehr gut! Welchen Besatz planst du denn?

    Zum Thema Leitungswasser. Wir haben hier ein super Leitungswasser für MW. Viel Kalk aber kaum Nitrat und Phosphat. Silikat im Winter schon eher. Aber ohne Osmosewasser würde ich nicht mehr fahren.
    Man muss bedenken, dass man damit ständig verdunstetes Wasser nachfüllen muss, es verdunstet aber nur das reine Wasser, d.h. man reichert das Beckenwasser totz geringer Werte im Leitungswasser ständig mit den Nährstoffen an.

    Gruß
    Pascal

  • Hallo Jochen

    Sieht doch sehr gut aus :grinning_squinting_face:

    Ich sehe das genauso wie Sabine. Ohne das du das Becken langsam anfängst zu besetzen, wird da nicht mehr viel passieren. Ich würde wie empfohlen mit ein paar Schnecken und Einsiedlern anfangen, sowie ein paar Scheiben- und/oder Krustenanemonen und Weich-/Lederkorallen einsetzen. Bei den Weich- und Lederkorallen bitte vorsichtig in der Auswahl sein, diese wachsen oft sehr schnell und können dir nachher den Platz für eher gewünschte Korallen zubauen.

    Bezüglich des Leitungswassers wäre mir der PO4 Wert ebenfalls viel zu hoch. Silikat wäre noch wichtig, das kannst du ja mal messen. Bei uns in Berlin ist das Leitungswasser ebenfalls super, jedoch ist der Silikatwert im Winter oft >50, so das wir letztlich doch eine Osmose mit nachgeschaltetem Mischbettharzfilter angeschafft haben. Bei den Calcium und Magnesiumwerten wird du eh nicht ob hin kommen, per Balling oder anderweitig nachzudosieren.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo Pascal,

    den Besatz hab ich mir noch nicht vollständig überlegt.
    Sicher werden wie Sabine und Rüdiger vorgeschlagen haben als nächstes ein paar Einsiedler und Schnecken ins Becken einziehen. Daraufhin dann die ersten einfach zu haltenden Scheiben-, und Krustenanemonen, Weich-, und Lederkorallen. Mit den Steinkorallen will ich mir noch etwas Zeit lassen.

    Später hoffe ich auf eine schöne Anemone mit typischem Anemonenbewohner. Ausserdem faszinieren mich Schlangenseestrene und auf ein paar weitere Fische freue ich mich dann auch noch.

    Mir ist für den Anfang allerdings wichtig dass es funktioniert und werde aus dem Grund lieber langsam besetzen. Die Fischdichte werde ich nicht zu dicht gestalten um die Belastung fürs Becken nicht zu groß werden zu lassen.

    @ Rüdiger...
    Schön, dass du dich geschrieben hast. Dir hab ich vor einiger Zeit per Mail die ersten Fragen gestellt. Vieleicht kannst du dich noch erinnern.... :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Jochen

    Einmal editiert, zuletzt von |jochen| (18. Oktober 2009 um 18:13)

  • Zitat

    Original von |jochen|
    Ausserdem faszinieren mich Schlangenseestrene und auf ein paar weitere Fische freue ich mich dann auch noch.

    Also sowohl meine ganzen kleinen und vor allem der große faszinieren vor allem durch Rumliegen und Nichtstun :grinning_squinting_face:

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Hallo zusammen,

    hier mal wieder zwei Bilder von den neuesten Lebewesen in meinem Becken.
    Auf eure Empfehlung sind nun 5 Einsiedler, 5 Schnecken, ein Ableger einer Krustenanemone (Zoanthus bluestar), ein Lederkorallenableger und eine größere Weichkoralle (Sinularia).

    Auf Bild zwei hab ich dann noch mit dem roten Pfeil einen kleinen "Gast" markiert. Glasrose???

    Danke für euer Mithilfe
    Gruß Jochen


  • Hallo,

    also mit meinem spärlichen Wissen kann ich sagen das es keine Glasrose ist. Hab es auch drin. Wächst sogar auf einer Schnecke. Nur was es genau ist. Hab auf meine Seite die mit Leipzig auch ein Bld von drin...

    MfG

  • Hi,

    danke für die schnelle Antwort.
    Bin mir da aber wirklich nicht so ganz sicher und hab noch einmal ein größeres Bild gemacht...

    Gibt es weitere Meinungen ???

    Danke... Jochen


  • HI

    Doch ich muss dir leider sagen es ist eine Glasrose bitte enferne sie so schnell wie möglich aber ohne sie zu zerfetzen. Viel Spaß noch bei diesem tollen Hobby

  • Das sieht aber doch sehr nach einer Glasrose aus.

    Ich würde versuchen es mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem mit einem Stück von dem Stein herauszubrechen. Am besten außerhalb des Aquariums. Sie darf aber nicht kaputt gehen, da sie sich sonst vermehrt.


    MfG.: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

    Einmal editiert, zuletzt von Insektivor212 (20. Oktober 2009 um 21:26)

  • Guten Abend Thorben,


    :] =) es heißt nicnt Schraubenzieher sondern Schraubendreher.

    Was ist dann ein Schuhanzieher ? :face_with_tongue:

    :winking_face: gruß Gerd

  • Hallo Jochen
    Ich will ja nicht dumm schnakken, aber immer mit der Ruhe,
    brauchst net gleich den Werkzeugkoffer holen. :grinning_squinting_face:
    Bei mir im Becken hatte ich auch nen paar Glasrosen erst eine
    und dann wurden es immer mehr bis so ca. 15 Stück.
    Dann habe ich mir 2 Wurdemannis (Garnelen) gekauft und
    siehe da die Glasrosen waren binnen 2 Wochen verschwunden.
    Es wurden auch bis heute keine wiederendeckt.

    Also las die Tiere im Becken.
    Gruß Boris

    Einmal editiert, zuletzt von Boris_ (20. Oktober 2009 um 21:48)

  • Hallo Gerd, lach Dich ruhig schlapp.

    Komischerweise weiß bei uns in der Firma jeder, was ich meine; lach.
    Aber bei Deiner Ironie standen mir sogar die Lachtränen im Auge, nachdem ich darüber nachgedacht habe.
    Aber da ist was dran; hast ja recht.


    Ich habe übrigens auch nicht alle Glasrosen mechanisch entfernen können, und daher habe ich mir eine Wurdemanni besorgt. Diese vertilgte sofort die kleinen Glasrosen, aber nicht die großen. Also habe ich die großen herausgebrochen.
    Aus Vorsicht würde ich also versuchen diese kleine vorab zu entfernen.


    MfG.: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

    Einmal editiert, zuletzt von Insektivor212 (20. Oktober 2009 um 21:53)

  • So...nun dann mal vielen Dank!
    Dann dürfte es wohl sicher eine Glasrose sein.

    Ob ich nun einen Schraubendreher, Schraubenzeiher oder eine tierische Hilfe in Form einer beschriebenen Garnele verwende werde ich mir überlegen.

    Interessant sind die komplett unterschiedlichen Erfahrungen. Von möglichst schnellem reagieren zu nichts überstürzen. Mechanisches rausbrechen bis zu tierischer "sanfter" Entfernung...

    Ich denk jeder hatte seine eigenen Gründe und Erfahrungen... Hauptsache sie sind dann weg :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Jochen

  • Hallo Jochen,

    über kurz oder lang wirst Du ziemlich sicher sowieso mehr im Becken haben, das Erscheinen von Glasrosen lässt sich kaum vermeiden (außer Du legst das Aquarium wieder trocken).
    Du kannst in diesem Fall auch etwas zwei Komponentenkleber nehmen und das Loch damit zukleben.

    Irgendwann wirst DU aber wohl um Fressfeinde nicht rumkommen.

    Grüße

    Markus

    PS:
    zum "Entfernungswerkzeug" :grinning_squinting_face:
    laut Duden:
    Schrau|ben|zie|her, der; -s, -: Werkzeug, das aus einem vorne spatelförmig abgeflachten stählernen Stift mit Handgriff besteht ...
    Schrau|ben|dre|her, der (Fachspr.): Schraubenzieher.

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Ich würde auch 2-4 wurdemannis einsetzen. Die sieht man kaum, weil sie nachtaktiv sind und sie vertilgen die kleinen Glasrosen. Wenn die zu groß für die Garnelen werden, dann musst du sie machanisch entfernen und wenn du Pech hast können die Dinger zu einer richtigen Plage werden!
    Ich hab bei mir nur noch vereinzelt welche drin, weil ich 4 wurdemannis drin habe. Eine Zeit lang waren auch die Steine fast übersäht mich den Dingern. Also das wäre mein Tipp!

    Ich komme übrigens aus Calw, ist ja in der Nähe! Ich kann dir gern ein bisschen was abgeben, wenn du magst! Gerade Weichkorallen wachsen wie wild. Aber auch Scheibenanemonen könntest du haben. Außerdem eine Quadricolor-Anemone. Die teilen sich bei mir ab und zu.
    Meld dich einfach, wenn dein Becken soweit ist!

    Vielleicht kannst du mir eine PN schicken wo du deine Sachen kaufst, dann kann ich dir vielleicht noch Tipps wegen Händlern geben in der Umgebung! Ich warte also mal auf ne PN von dir :winking_face:


    Viele Grüße, Paul

  • Zitat

    Original von Paulie
    Vielleicht kannst du mir eine PN schicken wo du deine Sachen kaufst, dann kann ich dir vielleicht noch Tipps wegen Händlern geben in der Umgebung! Ich warte also mal auf ne PN von dir :winking_face:
    Viele Grüße, Paul

    Hi Paulie,

    hab mich sehr über deinen Eintrag gefreut und würde mich sehr gern mit dir mal austauschen und von deinen Erfahrungen lernen... Da ich "noch" keine PN schreiben kann hab ich dich über deine ICQ-Nummer kontaktiert. Hoffe das ist auch ok für dich.

    Um PN schreiben zu können, eine Signatur zu haben und mein Profil bearbeiten zu können muß ich wohl Premiummitglied werden, oder?

    Wünsche noch nen schönen Tag...
    Gruß Jochen

  • mal wieder ein paar Bilder ....

    Dank Paulie, seiner Frau und ihrem tollen Becken wurde der Besatz um ein paar Ableger und eine wunderschöne Anemone erweitert. Ich meld mich in den nächsten Tagen noch bei euch wegen der noch ausstehenden Scheibenanemone... Ich hab es natürlich nicht vergessen - ist gerade nur etwas viel bei mir... 8).

  • Nun noch ein Frage zu meinen Wasserwerten und den notwendigen Maßnahmen.

    Nach der Anfangsphase ohne Wasserwechsel wurde nun auch der erste Wasserwechsel durchgeführt und die Wasserwerte mit RedSea und Salifert gemessen.

    Red Sea:
    Ammoniak: 0
    Nitrit: 0,05
    Nitrat 0
    pH-Wert: 8

    Salifert:
    Phosphat: 0
    Silicat: 0
    Nitrit: 0
    Nitrat 0
    pH-Wert: 7,7
    Karbonhärte: 7,4
    Calzium: 340
    Magnesium: 1050

    - Erstaunlich ist für mich der nicht nachweisbare Phosphatwert, ob wohl das Leitungswasser was ich verwende laut Rathaus 0,21 hat ???
    - Karbonhärte und pH-Wert am unteren Ende ???
    - Magnesium und Calcium deutlich zu gering ???

    Wie sollte ich nun genau vorgehen?
    - Magnesium- und Calciumchlorid hätte ich um eine Stammlösung anzusetzen.
    - Wie und bis zu welchem Wert sollte die Karbonhärte angehoben werden?

    Bin über alle Infos zu diesen Fragen dankbar...

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