update von mein Weißkehldoktor

  • Zitat

    keine Gelbstoffe und Huminsäuren und dann noch abwechslungsreiches Futter
    dann gehts denen auch richtig gut


    Huminsäuren ? ....oha :face_with_rolling_eyes: ; was ist schief gelaufen?
    ...und ich dachte immer, der Fisch ist für Meerwasser. :winking_face_with_tongue:

    Omega3 :winking_face: hast du beim Futter vergessen . :wink

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (2. Juli 2009 um 23:50)

  • Zitat

    Original von Lightgear
    Also 1. ein Becken ohne Ichtyo/Odium Erreger ist auf diesem Erdball nicht existent,
    ob die Krankheit ausbricht, ist eine Frage der Verfassung der Fisches bzw. der Wasser-
    qualität.


    Zumindest was den Pünktchenerreger Cryptocarion angeht, den kann man aus dem Becken verbannen!
    Wie es mit Oodium ist kann ich nicht sicher sagen. Bei den Pünktchen glauben auch alle der Fisch würde sie nur bekommen, wenn er schwach ist. Das fördert zwar den Ausbruch der Krankheit, aber wenn kein Erreger im Becken ist, dann bekommt er auch keine Pünktchen. (Beispiel-Aussage: "Er hatte keine Pünktchen, aber ist trotzdem nach einigen Tagen gestorben")
    Aber ich weiche wohl vom Thema ab.


    Fauna Marin

    Laut den Haltungsempfehlungen hier im Forum sind die Leucosternon in den Wintermonaten "besser".
    Gibt da wohl auch unterschiedliche Meinungen!?

    Viele Grüße!

  • Also das latente vorhanden sein solcher Erreger ist immer gegeben,
    ich hab mal ein Becken steril eingefahren und die Wasserwert
    nur über Absorber korrigiert und dann hab ich ein Fisch nach 4 Wochen
    zum Test besetzt und der hat dann wohl ichty mitgebracht.

    Steril einfahren heisst, 60L Becken in Alufolie eingepackt und
    24 T5 UV-C Röhre 24 Stunden 28 Tage drüber gehabt und es war kein
    Kies drin, das Wasser wurd mit Osmosewasser generiert,
    Wasserwerte passten, Fisch rein -> Ichty.

    Wenn dein Besatz solche Fauna mitbringt ist das immer vorhanden und
    ein "frisch" gekaufter importierter Fisch wird wohl im Meer keine sterile Umgebung haben.

    Ich würde sagen diese "verbannen" geht kaum, erst recht nicht wenn dein Becken
    + 3000m² belegbare Oberfläche hat, das sollte bei einem 160L Becken der Fall sein,
    wenn man 20kg Kies/Sand und 10kg LS rechnet.

    Und "Kupfern" gilt nicht, das kann keiner machen im Korallenbecken. Damit mich
    keiner erschlägt postuliere ich mal, die Chance Ichtyo-Erregerfrei zu sein, liegt
    bei <1%.

    Hat die Schleimhaut Defekte, bekommt der Fisch etwas, wenn die 100% in Ordnung
    wäre, bekäm der Fisch auch keinen Parasiten.


    MfG Philipp

  • HI Stefan

    Naja komm du weisst was gemeint ist
    ausserdem bin ich davon ausgegangen das sich das so langsam rumgresprochen hat
    was in ein gutes Futter gehört :winking_face:

    Ausserdem wars spät und viel zu heis

    Ändern tut die Diskussion eh nichts, Es wird kaum dazu führen das es weniger Tiere
    zu eng gehalten werden.

    Na wenn es im lex so steht :winking_face: , ich weiss jedenfalls wann und wo ich meine Tiere kaufe
    damit das was wird.

    Gruss Claude

  • Naja wenn der die Tiere umsalzt, kurz in Dichte 1.045 setzt (5Min), dann 30 Min 1mg/l Kupfert und
    dann im UV-C geklärten Becken hält, sollte man die <1% hin bekommen, das Problem
    sind dann Läden ohne Kescherdesinfikation, wovon es einige gibt und die blosse
    Hand des Händlers stellt meist das größte Problem dar, Handdesinfikation ist in
    einigen Läden ein Fremdwort, wenn es um sensitive Fische geht.

    Gerade empfinliche Fische kann man außerdem nach der langen Reise nicht so vorbehandeln,
    dann kippen die um, und wenn die Tiere im Hälterungsbecken sind will ich mir ja nicht die
    Filterbakterien killen, damit hab ich immer etwas drin.

    Und auch einen Weiskehl kann man nicht so vorbehandeln, das er Erreger frei ist,
    wenn er Frisch aus dem Flieger kommt, dann hätte man den Ausfall von 5% auf
    +75% erhöht und das würde ich nicht den Tieren zuliebe wollen und finaziell
    kann sich das keiner Leisten, seit dem das Wort "Internetversand" relevant ist.


    MfG Philipp

  • Entschuldigung,
    aus dem letzten post und der Beschreibung der Fischbehandlung mit/gegen/für etwas verstehe ich den Sinn nicht.

    Wenn der Fisch nach der Reise beim Händler ankommt, ist er ausgehungert und hat eine nahezu kaputte Darmflora.
    Das betrifft aber Fische aller Arten.
    Wenn tatsächlich wie beschrieben, die Fische behandelt werden würden, wäre die Mortalitätsrate selbst bei unempfindlicheren Fischarten, -auch mit perfekter Kondition-, wohl bei 100%.
    Der I-Netz-Handel kann kaum am Problem des unbedarften Halters mit unzulänglichen Bedingungen Schuld haben. Gute Händler (ob Netz oder Straße) haben Leucos (und auch andere Fische) zu Zeiten, in denen die Fische die notwendige Kondition haben, im Angebot.
    Kunde will aber natürlich ganzjährig den Fisch haben und so ist es ein leichtes, wieder auf Handel und dessen Hälterung einzudreschen, wenn Fisch wieder einmal verreckt ist. :angry_face:

    Eigentlich hat die entstandene Farce (wie jedesmal, wenn es um Leucosternon geht) nichts mehr mit dem Threadtitel oder dem Sinn des Erstellers zu tun. Der freut sich über seinen gesunden Weißkehl und gut ist es.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (3. Juli 2009 um 09:25)

  • Na, dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben, vielleicht interessiert es jemanden.

    Die Leucos sind elende Stenkerer. Wollen immer der Boss im Becken sein. Sie attakieren sogar mächtigere Kaiser. Sie wissen scheinbar, dass sie eine gefährliche Waffe haben.
    Fühlt sich ein Leucos als Chef im Becken wird man lange Freunde an ihn haben. Dann ist er nach meiner Erfahrung auch nicht empfindlicher. Muss er sich jedoch ständig behaupten stresst es ihn so sehr, dass er früh oder später die Flossen streckt ...

    Obwohl Leucos in der Natur oft in Schwärmen auftreten kann man sie nicht zu mehreren halten. Das geht nicht lange gut. Es kommt immer wieder zu Machtkämpfen untereinander. Und die Streithähne können sich dann nicht aus dem Weg schwimmen - auch nicht in einem 3-Meter-Becken. Sie fechten und streiten auch in der Natur heftig. Mann kann das im Schwarm an den vielen Fechtwunden sehen. Aber auch immer live beobachten.

    Leucos waren auch mein schönstes Unterwasser-Erlebnis (bis auf die Großfischerlebnisse)
    Ich sahs vor 30 Jahren am Strand von Villingil (Malediven). Wollte am Nachmittag nur ein wenig Schnorcheln. Ich rutschte mit Maske und Schnorchel immer tiefer ins Wasser. Einfach so - das Treiben ansehen. Bis nur noch der Schnorchel oben rausschaute (geht natürlich nur mit Bleigurt). Nach einiger Zeit sah ich in der Ferne einen riesigen Leucosschwarm der langsam auf mich zukam. Wenige Minuten später sahs ich mittendrin. Um mich herum nur Fischleiber ... Diesen Moment habe ich bis heute nicht vergessen.

    Heinz

  • Zumindest bei der Pünktchenkrankheit ist es so, dass man sie ausrotten kann. Das ist aber nicht einfach.

    Die Fische, die die Krankheit überstehen haben einen Schutz, der sich über einige Monate hält.
    Mit einer guten UVC werden die Erreger abgetötet und man hat nach 6-8 Wochen (wenn man bei keinem einzigen Fisch ein Pünktchen sieht) die Krankheit ausgerottet, da sie keinen Wirt mehr hat, weil die Fische im Becken einen Imunschutz aufgebaut haben.

    Das einige Fischarten mehr und andere weniger anfällig sind und einige die Krankheit schnell überstehen und andere langsamer oder gar nicht, dass ist natürlich auch der Fall.

    Ich denke jeder hat dazu eben seine Meinung. Ich habe mir meine gebildet, nachdem ich viel Austausch mit unserem Krankheitenspezi Torsten Sause hatte und er hat diese Gegebenheiten im Labor untersucht.


    Aber wie schon erwähnt hat diese Sache ja nichts mit dem eigentlich Sinn des Threads zu tun. Hier freut sich der Ersteller über einen schönen Fisch. Und wir hoffen doch alle, dass er noch viele Jahre Freude an ihm haben wird!


    Wo ich bei vielen Jahren bin.... wie lange lebt ein Fisch eigentlich???

    Es ist ja schon so, dass man bei ausgewachsenen Tieren nie so genau weiß wie alt sie sind, wenn man sie bekommt, aber ich behaupte mal, dass man doch sehr oft ein junges Tier bekommt, wenn man eines kauft, da die Tiere meistens nicht ausgewachsen sind, die im Handel erhältlich sind.

    Wie lange muss der Fisch also leben, damit man weiß, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist. Sieht man das daran, dass er irgendwann einfach tot ist obwohl er vorher gut fraß usw. oder gibt es bei Fischen auch so etwas wie "Altersanzeichen"?

    Gruß, Paul

    Einmal editiert, zuletzt von Paulie (5. Juli 2009 um 00:44)

  • Zitat

    Original von Paulie
    Wo ich bei vielen Jahren bin.... wie lange lebt ein Fisch eigentlich???

    das kommt auf die Art/Gattung an. :grinning_squinting_face:

    Bei Süßwasserfischen weiß ich, dass es extreme Unterschiede gibt. Killis 1-2 Jahre, Welse Decaden.

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

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