Mikroskop bei Lidl

  • Hallo,

    Lidl leitet leider um zu einer Seite wo man die PLZ angeben muss, da Lidel stellenweise Regional unterschiedliche Angebote hat.

    Um an das Mikroskop zu kommen muss man sich durchhangeln. Oben im Menü befindet sich ein Bild mit Überaschungen ab Donnerstag. Dort ist das Mikroskop zu finden.

    Hab es mir mal angesehen. Die meisten Mikroskope die ich bisher hatte hatte eine Vergrößerung bis 1024 fach. Das hat nur 400 fach und digital dann vis 1600 fach. Bei der digitalen Vergrößerung ist ist zu beachten dass u.U die qualität und schärfe der Bilder darunter leiden.
    Weis jetzt aber nicht ob nicht 400 fach schon für unsere Zwecke ausreicht.

    Christian A.

    Webmaster / Administrator


    80x80x80 cm, ca. 500 Liter, 1x 400 Watt HQI, 2x 24 Watt T5, 2x Tunze Stream, ZC Cyclon AS 1500, Technikbecken mit ca. 80 L netto, Förderpumpe 3000 l/h


    Marubis e.V.

  • Hallo zusammen,

    ich muss die Angaben von Christian etwa korrigieren:

    Die Objektive sind 4x, 10x und 40x und die Okulare sind 5x Weitfeld und 16x. Damit ergibt sich eine max. Vergrößerung von 640x. Durch eine weitere Linse (Barlow-Linse?) wird die Vergrößerung noch einmal verdoppelt, was aber eher eine "leere Vergrößerung" ist, die nur das Bildfeld verkleinert aber keine neuen Details bringt.
    Ansonsten sind gute Vergrößerungen über 800x nur mit Öl-Immersionsobjektven machbar.
    Die Qualität des Markenmikroskopes ist gut, für den Preis sehr gut. Ein Bild durch so ein Mikroskop gibt´s hier.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo zusammen,

    ich muss die Angaben von Christian etwa korrigieren:

    Die Objektive sind 4x, 10x und 40x und die Okulare sind 5x Weitfeld und 16x. Damit ergibt sich eine max. Vergrößerung von 640x. Durch eine weitere Linse (Barlow-Linse?) wird die Vergrößerung noch einmal verdoppelt, was aber eher eine "leere Vergrößerung" ist, die nur das Bildfeld verkleinert aber keine neuen Details bringt.
    Ansonsten sind gute Vergrößerungen über 800x nur mit Öl-Immersionsobjektven machbar.
    Die Qualität des Markenmikroskopes ist gut, für den Preis sehr gut. Ein Bild durch so ein Mikroskop gibt´s hier.

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,

    ich habe nur die Angaben von Lidl wiedergegeben.

    EDIT: Ich seh gerade dass du auf ein anders Mikroskop verweist. Bei Lidl ist eines der neuartigen LCD-Mikroskope im Angebot. Siehe Link von Schiwo, das dürfte es sein.

    Christian A.

    Webmaster / Administrator


    80x80x80 cm, ca. 500 Liter, 1x 400 Watt HQI, 2x 24 Watt T5, 2x Tunze Stream, ZC Cyclon AS 1500, Technikbecken mit ca. 80 L netto, Förderpumpe 3000 l/h


    Marubis e.V.

  • Hallo Christian,

    der Thread heisst zwar Aldi-Mikroskop, aber das Posting ist zum Lidl-Mikroskop.

    Wenn ich dem Link folge, bekomme ich das Mikroskop angezeigt, dass ich hier stehen habe (Bresser Biolux LED-Mikroskop) und da steht nichts von digitaler Vergrößerung.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hans-Werner, ich habe es Dir markiert :winking_face:

    Bilder

    Christian A.

    Webmaster / Administrator


    80x80x80 cm, ca. 500 Liter, 1x 400 Watt HQI, 2x 24 Watt T5, 2x Tunze Stream, ZC Cyclon AS 1500, Technikbecken mit ca. 80 L netto, Förderpumpe 3000 l/h


    Marubis e.V.

  • Also mit diesen Dingern wirst Du wohl nicht glücklich. Alles was über 400x geht, dürften die Billigoptiken wohl nicht mehr auflösen!

    Kaufe Dir lieber ein gutes altes DDR Zeiss Jena Gerät bei Ebay, da hast Du wesentlich mehr davon!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo Hans-Werner,

    das erklärt einiges :grinning_squinting_face:

    Hat scheinbar seinen Sinn warum man nach der PLZ befragt wird.

    Christian A.

    Webmaster / Administrator


    80x80x80 cm, ca. 500 Liter, 1x 400 Watt HQI, 2x 24 Watt T5, 2x Tunze Stream, ZC Cyclon AS 1500, Technikbecken mit ca. 80 L netto, Förderpumpe 3000 l/h


    Marubis e.V.

  • Hallo zusammen,

    mit dem Mikroskop kann man sicher mal ein paar Einzeller unter dem Mikroskop betrachten oder sich selbst als Fischdoktor versuchen.
    Für den Preis kann man aber wirklich nicht viel falsch machen aber auch nicht verlangen.

    Wenn man demgegenüber den Preis für ein einfaches Schüler- oder Labormikroskop vergleicht bekommt man da noch nichtmal ein kleines Okular.

    Der Tip mit dem gebrauchten Jena Zeiss ist sicher besser und man hat was für's (halbe) Leben.
    Zumindest wird man beim durchgucken nicht seekrank.

    Gruß

    Kappe

  • Na das von Hans Werner sieht ja schon mal wenigstens wie ein Mikroskop aus, wobei das natürlich noch nichts über die Qualität der Optik sagt.

    Es hängt ja auch immer davon ab, was man mit so einem Gerät machen will.
    Wenn es allerdings nicht mal zur Identifikation von Schmieralgen taugt, wäre es auch rausgeworfenes Geld!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • hi,
    Ich habe es letztes Jahr verpasst mir das von Aldi oder Lidl (sind etwa gleich) zu kaufen. im Internet fand ich eins bei Penny,reduziert von 49€ auf 19€.Habs mir gekauft.Der Aufbau ist fast gleich.Einziges Manko,es hat keine vernünftige Lichtscheibe unten,und von oben nur eine Taschenlampe.Ferner keinen einstellbaren Tisch.Für meien Anwendungen der Algenerkennung und Fotosmachen fürs Forum reichts gerade.
    Lieber das von Lidl oder Aldi.
    Gruß Stephan.

    140x60x60,200er MWT-Abschäumer.,OR3500,Tunze6025+6060 ,20W-UV,4xT5(Aqua-conect),Technikbecken

  • Hallo zusammen,

    das von Lidl ist ein Bresser-Markenmikroskop, hat eine anständige Optik und ist einfach zu bedienen. Die LED dürfte eine langlebige Lichtquelle sein. Der Qualitätsunterschied zu Geräten für den zehnfachen Preis ist bemerkenswert gering. Die Optik ist besser als die des "russichen Forschungsmikroskops" von Lomo. Ich weiß zwar nicht, wie die das machen eine solche Optik so preiswert anzubieten aber man sieht es auch an dem verlinkten Bild.
    Das Aldi-Mikroskop ist meines Wissens vergleichsweise schlecht.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo zusammen,

    dass dieses Mikroskop für 50 Euro kein rausgeschmissenes Geld ist, kann man wirklich nicht sagen.
    Zum Vergleich möchte ich hier aber noch eine Aufnahme mit einem etwas höherpreisigen Mikroskop zeigen.

    Dabei handelt es sich um einen Parasit in der Kieme eines Gouramis der mit 200facher Vergrößerung aufgenommen wurde.

    Es möge jeder selbst sehen und entscheiden.

    Gruß

    Kappe

  • Hallo Kappe,

    die erschreckende Qualität des Bildes oben liegt an der geringen Auflösung der mitgelieferten Kamera! Das optische Bild des optischen Mikroskopes ist ganz erheblich besser!
    Allerdings hast Du ein hervorragendes Mikroskop und eine Kamera mit sehr guter Auflösung, vermutlich auch Köhlersche Beleuchtung eingestellt. Da ist der Normalaquarianer eher überfordert. Folge mal meinem Link. Evtl. werde ich auch noch ein Bild mit einer Kamera im Megapixel-Bereich einstellen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo zusammen,

    angehängt ein Bild mit einer kompakten Digitalcamera durch das Okular des Lidl-Mikroskops. Leider konnte ich mit dieser Digi nur ca. 1/10 des Bilddurchmesser fotografieren. Ich glaube, mit einer anderen Digi meiner Tochter ging das besser. Durch die zusätzliche Vergrößerung werden die farbigen Ränder störend sichtbar, da es sich natürlich um normale Objektive des Mikroskops handelt und nicht um Achromaten. Bei der normalen optischen Betrachtung fallen diese nicht auf, das Bild ist ja viel weniger vergrößert und umfangreicher.
    Ich glaube man sieht auf jeden Fall, dass die Auflösung nicht schlecht ist.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Sooo,

    habe jetzt mal unsere Firmenkamera Samsung Digimax S 500 mitgebracht. Mit der kann man, im Gegensatz zu den Superzoom-Kameras, das Bild durch das 16x Okular recht gut fotografieren. Was bei den Bildern sichtbar wird ist
    - Sie sind schon deutlich besser, als oben das mit der mitgelieferten Mikroskopkamera
    - Im Zentrum, wo man normalerweise das zu betrachtende Objekt platziert, ist kaum eine chromatische Aberration (farbige Säume) sichtbar.
    - Das Bild ist für normale Objektive (weder Achromaten noch Apochromaten) typisch: kräftige Farbsäume am Rand.
    - Die Schärfe ist nicht allzu hoch, ein 16x Okular produziert bereits leere Vergrößerung, meines Wissens ist die maximale sinnvolle Okularvergrößerung bei 12,5x. Das Bild wirkt durch das 5x Okular wesentlich schärfer und kontrastreicher, ich kann es aber wegen des geringen Blickwinkels nicht gut fotografieren.
    - Die Bilder sind mit dem 10x (Fuß/Tarsus der Fliege) und 40x (nur Spitze des Fußes/Praetarsus) Objektiv aufgenommen.
    - Zum Bestimmen von Algen ist das Mikroskop problemlos verwendbar.

    Das Bild von Kappe ist mit einem hervorragenden Mikroskop, vermutlich für mehrere 1000 Euro aufgenommen mit hervorragenden Objektiven und entsprechender Beleuchtungseinrichtung. Ich denke, er hat auch ein spezielles Kontrastverfahren benutzt (Interferenzkontrast), da sich gleichfarbige Objekte gut voneinander abheben. Es wäre eigentlich ganz schön, wenn er dazu noch etwas schreiben würde.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    Du hast natürlich vollkommen Recht, dass das Bild von mir etwas unfair ins Rennen geworfen wurde und Äpfel mit Birnen vergleicht.
    Es wurde mit einer "ordentlichen" Mikroskopkamera auf einem Olympus BH-2 mit Phasenkontrast aufgenommen.
    Nur um mal eben zu gucken was da so im Wassertropfen schwimmt, ist mit diesem Mikroskop natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
    Nichtsdestotrotz gibt es aber den Eindruck und die Leistungsfähigkeit eines Labormikroskopes für um die 1500,- Euro beim direkten Arbeiten ganz gut wieder.
    Ich habe bisher durch so einige Mikroskope geguckt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass Mikroskope für nur wenige Euro entweder sehr (Leistungs-)eingeschränkt sind oder ziemlich schnell Augenkrebs machen. Länger als 10 Minuten möchte ich jedenfalls nicht dadurch gucken müssen.
    Daher meine Empfehlung lieber ein gutes gebrauchtes Markenmikroskop (Nikon, Zeiss, Olympus, etc.) für Lehrzwecke ersteigern oder es lieber sein lassen.

    Gruß

    Kappe

  • Hallo Kappe,

    ok, damit hast Du bedingt recht. Wie gesagt, ist es immerhin ein Bresser Markenmikroskop, was einen erheblich höheren empfohlenen VK-Preis hat, es entspricht in etwa dem Bresser Erudit. Mit dem Kreuztisch kann der Objektträger vernünftig bewegt werden und wie gesagt, eine Oscillatoria oder eine Prorocentrum erkennt man allemal damit. Die Optik ist m. E. deutlich besser als bei den sonstigen Spielzeugmikroskopen dieser Preisklasse.

    Ein Labormikroskop ist natürlich eine feine Sache, wenn man sich wirklich für das Mikroskopieren interessiert, aber alleine mit einem beweglichen Kondensor habe ich schon eine zweite Möglichkeiten neben den Objektiven, das Präparat oder sogar das Mikroskop zu beschädigen.
    Und mal ehrlich, Dein Objektiv, mit dem Du diese Aufnahme gemacht hast, sind bei den 1500 Euro noch nicht dabei ;).

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    also mit dem Kondensor habe ich noch nie einen Objektträger geschrottet und bei einem Labormikroskop ist in der Regel eine Sperrschraube vorhanden, die das Herabdrehen der der Objektive limitiert. Das das Objektiv mit dem ich fotografiert habe natürlich nicht bei einem Mikroskop für 1500 Euro dabei ist, habe ich nicht behaupten wollen. Man hat aber einen vergleichbaren "Seheindruck" bei den Standardobjektiven dieser Labormikroskop-Klasse. Diesen Eindruck in einem Bild zu fixieren ist jedoch deutlich schwieriger und bedingt noch besserer Objektive.

    Nochmal zurück zu dem Lidl-Gerät. Auch wenn es ein Markennamen trägt muss noch lange nicht die Qualität entsprechend sein. Im Digitalkameramarkt steht auf vielen Kameras der Name einer angesehenen Linsenschmiede, dass die Obtik tatsächlich von denen ist möchte ich mal ganz kleinlaut bezweifeln. Vergleichbares vermute ich mal auch hier.

    Wie dem auch sei, nun mag jeder für sich entscheiden, ob ihm die Qualität des Bresser reicht oder er doch nach etwas anderem strebt.

    Gruß und frohes Mikroskopieren

    Kappe

  • Hallo Kappe,

    wie gesagt, ich stimme Dir im Prinzip in allem zu, aber um ein Labormikroskop richtig zu bedienen, muss man sich wirklich für das Mikroskopieren interessieren und auch etwas Zeit darein investieren und möglichst ein paar Bücher dazu lesen. Stimmst Du mir da zu?
    Ich habe ja selbst ein besseres Mikroskop, finde aber diese Billigvariante gar nicht so schlecht, um an der Arbeit schnell mal ein paar Proben durchzumustern, ohne einen Kondensor einzustellen etc..
    Und natürlich gilt, dass der optische Eindruck wegen des selektiven Sehens immer eine Ecke besser ist als das Foto auch für meine Bilder. Man konzentriert sich auf die Bildmitte und die Farbränder fallen gar nicht so auf.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    wir sind auf einer Linie.
    Mehr muss man dazu nicht mehr sagen.

    Gruß und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Kappe

  • Danke, Kappe,

    wünsche gleichfalls gut gerutscht zu sein und alles Gute für 2009!

    Hans-Werner

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