• Hallo Knut,

    4 von 24 ist immer noch besser als ein Totalverlust, vor allem unter den gegebenen Umständen. Die 2 auf dem Foto schauen beide gut aus. Ich wünsch dir halt, dass die Geschlechterverteilung günstig ist auch im Hinblick auf den Bestand an Adulten.

    Und natürlich, dass es in ein paar Wochen wieder Nachwuchs gibt. Nicht zuviele auf einmal, damit sie ausreichend gutes Essen bekommen und der Bestand kontinuierlich steigt.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Knut,

    unter den Umständen - Betreuung so winziger Lebewesen durch eine weniger erfahrene Vertretung - ist das doch ein gutes Ergebnis. Vor allem wichtig: Es kommen welche durch.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Liebe Freunde der Seegrasponies,

    ich freu mich über ein frühes Weihnachtsgeschenk, und das gleich aus mehreren Gründen :smiling_face:

    Erstens haben meine Ponies zum ersten Mal in der Winterpause zwischen November und Februar für Nachwuchs gesorgt.

    Zweitens sind die Schwebegrundeln nicht die ultimativen Fohlenesser, als die ich sie schon verdächtigt hatte.(Edit: Das ist - ohne überheblich zu sein zu wollen - sogar die positivste Neuigkeit :))

    Und drittens freu ich mich, dass zumindest eins meiner Hengsterln aus dem Altbestand noch Kinder austragen kann. Wer die Mutter ist werd ich wohl in ein paar Wochen erahnen können, sofern alles gut geht mit der Aufzucht :smiling_face:

    Eins der Neonate hab ich schon in der Früh beim Füttern entdeckt, es saß in der Gorgonie nahe der Wasseroberfläche. Leider hatte ich nicht mehr die Zeit, mich um ein Ausweichquartier zu kümmern. In dem für solche Überraschungen vorgesehenen 12 Liter-Becken haben sich Turbellarien etabliert, und nach der traurigen Erfahrung vom Spätsommer (da ist ein Fohlen unmittelbar nach der versehentlichen Aufnahme eines ungeeigneten Futtertiers gestorben) wollt ich jetzt nix riskieren.

    Als ich vom Büro nach Haus gekommen bin habe ich gar nicht mehr damit gerechnet, das Fohlen von in der Früh noch lebend vorzufinden. War aber doch so, und ein zweites hab ich dann auch noch im Caulerpagestrüpp entdeckt.

    Die 2 sind recht groß, was drauf schließen lässt, dass der Wurf klein war und ich mit viel mehr Babies nicht zu rechnen brauch.

    Aber das ist mir sogar sehr Recht, denn die beiden Fohlen sind in eine 5 Liter-Copepodenbox übersiedelt, die ich kurzerhand mit einem Eheim Liberty 100 ausgestattet hab. Je weniger Babies, desto länger kommen die aus mit den dort wohnenden Krebsln.

    Nett wär's natürlich schon, wenn die zwei Christkindln zu hübschen kräftigen Seegraspferdchen heranwüchsen.

    Ich bin ja sicher, dass die Community allen, die derzeit Ponynachwuchs haben, die Daumen drückt :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

  • Sehr schön!

    Habe heute die sechs Racker ins Elternbecken entlassen. Somit habe ich keins verloren. Vielleicht ist doch etwas an der Aufzucht mit Tisbe und Nitokras dran. Ich habe ja kein Seepferdchen verloren.

    Erwarte täglich neuen Nachwuchs. Das Männchen scheint zu platzen. Das Tisbebecken erholt sich gerade ganz gut. Das Nitokrabecken sieht gut aus.

    Das Tisbebecken wird auf 25l erweitert.

    Gruß
    Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von Anfänger2 (21. Dezember 2012 um 20:43)

  • Zitat

    Das Tisbebecken wird auf 25l erweitert.


    Gut so, Frank! Und ein zweites gleich dazu! :smiling_face:

    Ohne Spaß: In meiner Wohnung stehen derzeit sage und schreibe 9 Copepodenwanndln à 12 Liter und eins mit 5 Litern rum - alles nur wegen der Ponies. Dafür hab ich momentan ruhige Nächte mit erholsamem Schlaf.

    Die Aufzucht der Fohlen mit (substratgebundenen) Copepoden hat - davon bin ich überzeugt - 2 entscheidende Vorteile gegenüber Artemianauplien: Der höhere Nährwert (v.a. wenn die Copepoden gut gefüttert werden), und zweitens genügt eine geringe Futterdichte. Das reduziert die Infektionsgefahr durch pathogene Keime und senkt den Arbeitsaufwand.

    Ich wünsch dir weiterhin Erfolg mit den Ponies und hoff auf neue Nachzuchterfolge demnächst in diesem Theater.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Na gut, Frank, das ist ein Argument :smiling_face:

    Aber du züchtest ja auch noch andere Seepferdchenarten, brauchst du da zu Beginn nicht auch Copepoden? Ich pfleg zwar selber keine, hab aber einmal einen Schwung Reidi-Neonate gesehen, die waren um einiges kleiner als neugeborenen Seegrasponies! Und viele noch dazu.

    Ich beneide ja alle, die ein Haus besitzen und so genug Platz haben für umfangreiche Lebendfutterzuchten. Andererseits bin ich ganz froh, dass ich keins mehr hab, denn der Tag hat ja trotzdem nur 24 Stunden, und man muss auch schauen, woher das Geld kommt für das Hobby, gell? Ich glaub, so ähnlich hasst du das ohnehin auch ausgedrückt.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Community!

    Bei der Gelegenheit: Ich hab heut in meiner Tisbenbox 3 Fohlen gesehen! Das hat mich schon ein bissl überrascht, weil ich gestern gedacht hab, es wären nur 2, und eins hätt ich beim ersten Fangversuch mit dem Netz nicht erwischt. Heute saßen aber drei in dem Buschen Meersalat und hatten ein schön gefülltes Bäucherl.

    Ja, und grad eben hab ich in der Pferdekoppel noch ein viertes Fohlen entdeckt. Das freut mich ja überhaupt riesig, denn damit ist erwiesen, dass Coryphopterus personatus - im Gegensatz zu den zuletzt geäußerten Bedenken - als Gesellschaft für die Ponies doch taugt =)

    Dadurch ist tatsächlich eine Limitierung der Flohkrebse möglich geworden. Zwar haben die Grundeln auch kräftig aufgeräumt unter den tropischen Mysis, trotzdem krieg ich langsam das Gefühl, endlich am Ziel angekommen zu sein: H. zosterae in einem naturnahen Becken zu halten ohne Probleme mit Hydroiden und Gammarus, ohne Cyanoplage, und mit einem täglichen Arbeitsaufwand, der sich auf die Fütterung morgens und abends mit Copepoden und angereicherten Artemianauplien beschränkt.

    Der wöchentliche Wasserwechsel von 10 Litern ist weder der Rede wert noch wär er unbedingt nötig, weil die Wasserqualität dank der Bepflanzung quasi von allein gut bleibt.

    Ich glaub, dass die Haltung der Seegrasponies auf diese Weise für viele Interessenten machbar wird - ohne den hohen Zusatzaufwand für die Aufrechterhaltung der Wasserqualität und die Eliminierung ungebetener Gäste.

    Dass es endlich wieder gute Nachrichten gibt auch von ihr freut ganz besonders
    Linda :smiling_face:

  • Hallo,
    das Jahr geht zu Ende und ich möchte eine erste Bilanz meiner nun halbjährigen Zuchtbemühungen von H. zosterae ziehen:
    Die Kernaussage lautet: Die Zucht ist relativ einfach, falls man gesunde Elterntiere besitzt bzw. erhält. Aber die Aufzucht ist von viel mehr Schwierigkeiten begleitet, als es in der Literatur den Anschein hat.

    Die Aufzucht gelingt sowohl mit frisch geschlüpften als auch mit angereicherten Artemia Nauplien.

    Mit dem Wachstum war ich jedenfalls bei beiden Methoden zufrieden.
    Bei wachsender Besatzdichte bzw. mit der Zunahme der Futterdichte beginnen die Probleme.

    Aufgrund der geringen Größe der Hälterungsbecken bzw. Aufzuchtbehälter setze ich keine UV Strahler ein. Sollte es Geräte geben, die für kleinste Nanobecken geeignet sind, so nehme ich gern Hinweise auf Hersteller bzw. Anbieter entgegen. Der Einsatz von UV Entkeimern könnte sicherlich Fortschritte bei meiner Zuchtmethode bringen.
    Das mittlerweile betriebene Anreichern hat sicherlich Verbesserungen bei der Aufzucht gebracht. Der zweimal tägliche Wechsel des Aufzuchtwassers bewirkt gleichzeitig ein Spülen der Nauplien und damit eine Reduktion der Keimzahl. Seit der Zeit der Umstellung auf die von Angi empfohlene Anreicherungsmethode hat es keine Verluste mehr gegeben.

    Der Einsatz von Copepoden bei der Aufzucht und Haltung von H. zosterae wäre wünschenswert und könnte sicherlich viele Verluste vermeiden helfen. Allerdings liegt meine Copepodenzucht nach einigen Entnahmen völlig am Boden. Dies zu verbessern bzw. überhaupt erst richtig zum Einsatz zu bringen, wird die Hauptaufgabe in 2013 werden.

    @ Linda: Es freut mich, dass du deinem Ziel ein Stück näher gekommen bist. Es zeigt, dass Beharrlichkeit der einzige Weg zu dauerhaftem Erfolg darstellt. Es wird doch noch länger als angenommen dauern, bis ich endlich Bilder von einem eigenen naturnahen Aquarium mit zahlreichen H. zosterae machen kann.

    @ Linda und Elena: Es ist sehr nett, dass ihr mich aufmuntern wollt. Allerdings genügt es meinen Ansprüchen, die ich mir selber formuliere nicht, nur 4 von 24 Neonaten aufgezogen zu haben. Als erfahrener Seewasseraquarianer und Fischzüchter hätte ich doch mit einer höheren Quote gerechnet. Allerdings hat die von mir gelesene Literatur auch nicht eindringlich genug vor den aus der Artemiafütterung entstehenden Problemen gewarnt. Die gängige Hygiene betreibe ich immer bei der Fütterung. Das Maß, welches ich nun aufwende, grenzt schon an Verhältnisse, die auf einer Intensivstation herrschen. Ich hoffe, durch Copepodenfütterung wieder zu einem normalen Maß zurück kehren zu können. Allerdings ist die Beschaffung ausreichender Copepoden ein gesondertes Thema.

    Zum Abschluss füge ich noch einige Bilder der jungen Pferdchen im Alter von 8 Wochen an. Man sieht, dass 2 Exemplare einen deutlichen Wachstumsvorsprung haben. Die aktuelle Färbung unterscheidet sich doch erheblich von der der Eltern ( siehe Seite 50 und 52 in diesem Thread ).

    MfG
    Knut

  • 7 kleine Zosterae sind in Bremen geboren! Habe anscheinend nur kleine Wurfgrößen. Mein zweite Wurf.
    Vom letzten Wurf leben noch fünf!
    Gruß
    Frank

    Edith meint: Es sind Zwölf! Sie kommen nach alt bewährter Methode nun ins Nitokra- Becken!

    6 Mal editiert, zuletzt von Anfänger2 (27. Dezember 2012 um 10:10)

  • Hallo Frank, hallo Knut!

    Frank: 12 Stück sind nicht wenig. Ich wünsch dir, dass du sie auch so gut durchbringst wie die ersten 6 (oder halt jetzt 5).

    Knut: Ich glaub dir gern, dass deine Ansprüche höher sind. Aber erstens ist es ja doch eine für dich neue Fischart, die nicht so schnell vergleichbar ist mit anderen, und zweitens waren die Begleitumstände nicht grad günstig.

    Ganz allgemein: Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich meinen Bestand erhalten und vielleicht irgendwann mal Tiere tauschen kann wegen des Genpools und allenfalls zum Ausgleich der Geschlechterverteilung. Ich hatte schon mal 40 Tiere und keine Ahnung, was ich mit weiteren Würfen tun sollte. Dass es nach einer recht radikalen Abgabeaktion dann plötzlich in das andere Extrem ausgeschlagen hat war einfach Pech.

    Um große Nachkommenzahlen (zu denen H.zosterae ohne Zweifel fähig ist und dabei den Guppies nicht nachsteht) aufzuziehen fehlt mir der Platz für die Futterhaltung - und vor allem die Nachfrage am Markt. Speziell bei uns in Österreich gibt es nur ganz wenige Leute, die sich für die Seegrasponies interessieren und auch in der Lage scheinen, sie entsprechend zu versorgen.

    Bei euch in D mag die Lage noch etwas anders sein. Ich war 2009 auch froh, dass mit Andi (Mela) jemand die Ponies im größeren Stil gezüchtet hat, sonst hätt ich keine Zuchtgruppe zusammenbekommen.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Ich hab heut eins der Hollandmädels vor die Kamera bekommen. Das passiert sehr selten. Entweder sind sie im Gestrüpp gar nicht zu entdecken, oder der Winkel ist so ungünstig, dass die Kamera nicht scharfstellen kann. Aber wie schon früher erwähnt: Jede Sichtung - auch von den Grundeln - wird damit zum Erlebnis :smiling_face:

    PPS/Edit: Und ja - die Neuen haben jetzt zum Teil Cirrhi ausgebildet! Vornehmlich die 2 grünen, aber die zu fotografieren ist mir leider noch nicht gelungen.

  • Es sind letztendlich dreizehn! Acht gebe ich am Wochenende an einen Neuhalter, der auf einem Berg Tisbe sitzt. Die anderen gebe ich nach zwei Wochen ab. Ich kann diesen Wurf nicht auch noch vernünftig ernähren.

    Ich habe jetzt selbst neun Tiere. Hoffentlich sind die fünf aus dem alten Wurf nicht nur Mädels.
    Gruß
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Anfänger2 (27. Dezember 2012 um 19:33)

  • Zitat

    Original von Reinhard Seidl
    Was ist das weiße vorne am Boden auf den Bildern?


    Hallo Reinhard,

    das ist mein (gar nicht) geheimes Rezept für die Förderung der Kleinorganismen - die gebrauchten Stopfen der Algen-Schüttelkulturen :smiling_face:

    Die sind aus Zellstoff und damit eine prima Kohlenstoffquelle. Zuerst hab ich sie in den Copepodenboxen probiert, jetzt verwend ich sie auch in der Pferdekoppel und bei den Hawaiigarnelen. Sie werden sehr rasch von substratgebundenen Bakterien besiedelt und somit zu einem Tummelplatz für Tisbe & Co.. Bei ausreichender Sauerstoffzufuhr entwickeln sich offenbar hauptsächlich Nitrifikanten. Das hat etwa bei den Futterzuchtboxen zu einer längeren Standzeit ohne Cyanobakterien geführt. Bei unzureichender O2-Zufuhr gedeihen halt auch Schwefelbakterien, aber die werden erstens von den Kleinkrebsen ebenfalls vernascht, und zweitens kriegt man schnell ein Gefühl dafür, ob's passt oder nicht. Da reicht die gelegentliche Geruchsprobe.

    In den gut beströmten Aquarien besteht dieses Risiko ohnehin nicht, und alle Pflanzenesser, angefangen von den Schnecken bis zu den Einsiedlerkrebsen freuen sich über das Zubrot aus Zellstoff. Binnen weniger Tage ist so ein Stopfen restlos aufgegessen.

    Ausschauen tun sie halt nicht besonders attraktiv, nur tun das die 2 Filterschwämme und die mittels Diffusor optimierte Bodenströmung (das mit Kalkrotalgen bewachsene Kastl links vorne im Becken) auch nicht. Aber für die Beckenbiologie sind sie ein Hit.

    Liebe Grüße
    Linda
    *die sich über Reinhards Anteilnahme besonders freut ;)*

  • Zitat

    Original von Anfänger2
    Es sind letztendlich dreizehn! Acht gebe ich am Wochenende an einen Neuhalter, der auf einem Berg Tisbe sitzt. Die anderen gebe ich nach zwei Wochen ab. Ich kann diesen Wurf nicht auch noch vernünftig ernähren.

    Das ist eine g'scheite Entscheidung. Hoffentlich hat der Neuhalter (Anfänger3? :)) eine gleich gute Hand wie du.

    Zitat

    Ich habe jetzt selbst neun Tiere. Hoffentlich sind die fünf aus dem alten Wurf nicht nur Mädels.


    Das wünsch ich dir. Dem Anschein nach verfärben sich die ersten Nachzuchtgenerationen der Neuimporte nicht so schnell geschlechterspezifisch wie der noch bei Elena und mir vorhandene Bestand aus dem Import 2008.

    Durch die trübe Wand der Plastikbox kann ich jetzt schon erkennen, dass beim Wurf von der vergangenen Woche zumindest 1 Hengsterl dabei ist - es ist kohlrabenschwarz. Die sonst für Seepferdchen typischen Geschlechtsmerkmale sind meist erst nach 3 Monaten halbwegs sicher zu erkennen.

    Aber im Augenblick ist ja vor allem wichtig, dass sich ein solider Grundbestand entwickelt. Nur Mädels oder nur Burschen wirst schon nicht haben.

    Das hofft zumindest
    Linda

  • Anfänger ist er nur mit dieser Spezies. Er hält Reidi und andere Arten! Das wichtigste für mich war, das er viele Tisbe hat.

    Es sind noch alle am Leben! Mit Copepoden scheint zumindest das Aufziehen seinen Schrecken verloren zu haben.

    Gruß
    Frank

  • Hallo Community,

    die 4 Fohlen vom 21.12. hab ich heute in eine größere Copepodenbox übersiedelt. Dem Anschein nach sind es 3 Burschen und 1 Mädchen. Wie gewohnt haben die Kinder nach einer Woche mit der Umfärbung begonnen. Drei sind schwarz, eins ist beige geblieben. Viel besser hätt ich's nicht treffen können, denn im Augenblick - die Hollandmädels eingerechnet - hab ich ja einen Frauenüberschuss.

    Allerdings glaub ich, dass die Mutter des aktuellen Nachwuchses die Stute aus dem Altbestand ist. Erstens, weil die Umfärbung wie bisher erfolgt ist (was ja bei den Neuimporten nicht zutrifft), und zweitens, weil die Alten im direkten Vergleich deutlich graziler sind als die Neuen. Gestern Abend hatten sich 2 Burschen und 2 Mädels zu einem Sitin verabredet (leider im Algengestrüpp an der Rückwand, deshalb nicht einfach zu fotografieren), da erkennt man, denk ich, recht gut den Unterschied v.a. gegenüber Methusalem, der sich auf gleicher Höhe befindet. Edit: Die Stute ganz rechts ist die vom Altbestand. Ihr im Vergleich zur Nachbarin aus Holland viel zarterer Körper ist auf dem Foto leider nicht so gut zu erkennen, aber ansatzweise die Hörndln :smiling_face:

    Ich bin also weiterhin gespannt, ob es zu Paarungen der Newbies mit den alteingesessenen Männern kommt. Tatsache ist, dass die Neuzugänge den Rhythmus schon mal gehörig durcheinander gebracht haben. Das abendliche Zusammentreffen gestern könnte auch mit einer Eiübergabe geendet haben.

    Aber wie auch Frank schon erkannt hat: Mit genügend Copepoden ist die Aufzucht einer kleinen Fohlengruppe nicht wirklich schwierig. Also schaun wir mal.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Super, freut mich!

    Heute sind acht umgezogen. Ich hoffe, es geht gut! Fünf ziehe ich noch größer. Diese gebe ich ebenfalls ab. Der Abnehmer steht schon fest!

    Somit lebt der ganze Wurf noch. Das Männchen balzt schon wieder!

    Gruß
    Frank

    Edith meint: Somit ist meine Bilanz positiv. Fünf Erwachsene und ein Jungtier sind verstorben. Aus dem ersten Wurf leben noch Fünf und aus dem zweiten alle dreizehn.

    Einmal editiert, zuletzt von Anfänger2 (31. Dezember 2012 um 12:45)

  • Hallo Linda,

    ich freue mich sehr für dich, dass das Jahr 2012 noch so erfolgreich endet.

    Derzeit beobachte ich regelmäßig die Temperatur in der Indian River Lagoon, um ein Konzept für die winterliche Temperaturabsenkung zu entwickeln. Dabei stellt sich heraus, die Werte schwanken derzeit zwischen 18,5 und 22,5 Grad C. Ich denke, bei mir werden es wohl 22 Grad werden. Die Extremwerte wird man im Aquarium wohl nicht unbedingt nachvollziehen müssen.

    Gleichzeitig gibt mir die Winterpause Zeit und Gelegenheit, die Dekoration im Aquarium zu ändern. Naturnah wird es noch nicht werden. Allerdings soll es farbiger zugehen. Ein bekannter amerikanischer Züchter verwendet gelb orange Plastikpflanzen. Die habe ich nun auch auftreiben können.
    Mein Mann aus Stamm 1 hat bereits auf die Neugestaltung reagiert und seine Farbe deutlich zu einem gelb-grün geändert. Das sieht viel freundlicher aus. Sein bevorzugtes Weibchen ist wesentlich konservativer und hat bisher ihre hell braune Färbung beibehalten.

    @ Frank: Super, dass die Verbreitung von H. zosterae in Gang kommt. Aufgrund meines Damenüberschusses bin ich an 2 - 3 Männern interessiert. Möglicherweise kannst du sie beim nächsten Wurf für mich reservieren.

    Viel Erfolg auch in 2013

    wünscht

    Knut

  • Hallo Knut,

    fein, dass du die Seite des Smithonian Institute mit der Messdatenreihe ausfindig gemacht hast! Die Kenntnis der Verhältnisse im natürlichen Habitat unserer Tiere ist ausgesprochen wertvoll für die Haltung.

    Die winterliche Temperaturabsenkung im natürlichen Lebensraum wird wohl der Grund sein, warum meine Pferdchen bisher zwischen November und Februar pausiert haben, jetzt aber noch so munter sind. Wir haben in Wien heuer einen außergewöhnlich milden Jahresausklang, und obwohl die Pferdekoppel in Bodennähe aufgestellt ist und sich unter meiner Wohnung die Hofeinfahrt befindet, ist das Wasser noch 23° warm.

    Falls sich jetzt noch ein Wurf ergibt werd ich nicht traurig sein, aber an sich gönn ich den Ponies die gewohnte Erholungspause.

    Die Box mit den jetzigen Jungspunden ist in einem Kastl untergebracht, da ist das Wasser auch wegen der Beleuchtung bedeutend wärmer. Das merkt man auch am Wachstum der Kinder. Sie sind jetzt 10 Tage alt und haben an Größe schon deutlich zugelegt.

    Im Anhang zeig ich euch ein Foto von der größeren Copepodenbox, in der sie jetzt wohnen. Trotz der spartanischen Einrichtung tu ich mir wegen meines Augenproblems sehr schwer, sie zu finden. Einer der Burschen ist halbwegs gut zu erkennen, das schräg dahinter befindliche Mädchen leider gar net. Das liegt wohl auch an dem Buschen ausgeblühter Caulerpa serrulata, die ich als Substrat für die Copepoden mit übersiedelt hab. Obwohl's nicht sehr appetitlich aussieht fühlen sich die Pferdchen in dem verrottenden Pflanzenmaterial ausgesprochen wohl. Ich bin überzeugt, dass der Grund dafür die Bakterienrasen sind und mit ihnen die Tisben.

    An sich müsste sich sowas ja auch bei dir auf den Kunststoffpflanzen etablieren. Wobei mir die Beschreibung gefällt, wie sich deine Seegraschamäleons tarnen :smiling_face:

    Wenn du mal einen braunen Hintergrund brauchst schick ich dir gern einen Binkel von der verrottenden Caulerpa :smiling_face:

    Ansonstes wünsch auch ich allen Seegrasponyfreunden ein gutes Jahr 2013, auf dass es zumindest nicht schlechter wird als das heurige.

    Liebe Grüße
    Linda
    *die sich sehr freut, dass jetzt auch hier sowas wie ein Netzwerk entsteht*

  • @ Knut
    Wenn ich es herausfinde, können wir darüber reden. Halte selbst nur neun Tiere. Drei Weibchen und ein Männchen plus fünf Nachwuchstiere (erster Wurf). Ich hoffe es sind Männchen dabei. Mehr kann ich leider nicht vernünftig ernähren.

    Die Achte (zweiter Wurf) sind wohlbehalten angekommen und fressen Tisbe. Das hat also wohl geklappt.
    Die verbleibenden Fünf (zweiter Wurf) ziehe ich noch ca. 10 Tage hoch und dann gebe ich sie auch ab. Mit Tisbe bekomme ich anscheinend die Würfe hoch.

    Allen weiterhin viel Erfolg!
    Gruß
    Frank

  • Besteht wieder Hoffnung?

    Gruß
    Frank

    P.S. Der zweite Wurf ist komplett weg. Schon komisch! Den ersten Wurf werde ich mal sehen, ob die Geschlechter nun bestimmbar sind.

    Einmal editiert, zuletzt von Anfänger2 (11. Januar 2013 um 11:52)

  • Hallo Frank,

    dem Anschein nach besteht Hoffnung, ja :smiling_face:

    Hoffentlich klappt's damit besser als beim letzten Mal. Heißt das, dass auch die Fohlen bei dem anderen Halter gestorben sind? Das wär schon seltsam.

    Auch ich hab eine schlechte Nachricht: Vor ein paar Tagen in der Früh hab ich den neuerlich tragenden Hengst abgemagert und augenscheinlich schon sehr schwach im vorderen Bereich des Beckens entdeckt. Als ich nachmittags vom Büro nach Haus gekommen bin, war unterhalb dieser Stelle nur mehr ein Knäuel Schlangensterne, Schnecken und Borstenwürmer zu sehen. Keine Ahnung, woran das Tier gestorben ist. Vielleicht waren es doch Darmparasiten, die sich aus irgendeinem Grund bei diesem Pony letal ausgewirkt haben. Eine Schwangerschaft zehrt ja an den Kräften.

    Damit ist auch die Chance auf neuerlichen Nachwuchs in meiner Koppel vertagt. Ich bin froh, dass es den 4 Fohlen vom letzten Wurf in der Aufzuchtbox gut geht.

    Man sieht wieder einmal, dass die Seegraspferdchen immer für Überraschungen gut sind.

    Also wie gesagt: Alles Gute dem werdenen Vater und seinem Pfleger!

    Liebe Grüße
    Linda

  • Bei mir sind nur zwei verstorben im 25l Tisbe-Becken! Im 12l Tisbe-Becken kein Verlust!


    Die acht sind fit! Die drei anderen habe ich erst gestern mit tisbe ausgeliefert. Die waren auch fit.

    Wieso es nicht im 25l Tisbebecken klappt (beide beheizt, belüftet, voller Tisbe, die gleichen Kabelbinder zum festhalten, ... ), weiß ich nicht! Da nächste Mal nur noch das 12l Tisbebecken! Beim ersten Wurf habe ich bis Heute nur ein Tier verloren und dass nach dem diese ins Elternbecken gezogen sind. Im Elternbecken sind zur Zeit 3 adulte Weibchen und das Männchen sowie die fünf aus dem ersten Wurf (davon drei Weibchen der Rest könnten Männchen sein, werde ich heute nochmals versuchen zu bestimmen)

    Was ich und der andere festgestellt haben, ist dass die anscheinend unterschiedlich schnell wachsen bei identischem Futter.

    Beiden Lebendfutterbecken sind wieder mit neuen Tisbe vollgepackt worden. Zusätzlich wurde mit Phytoplankton Futter reingebracht. Der Herr könnte also wieder loslegen!

    Halymenia floresia sind ins Zosteraebecken eingezogen. Diese blöden Cyanos werde ich einfach nicht los. Die Jungtiere sind gleich an die Alge gegangen. Vor Flohkrebsen habe ich nicht so viel Angst, da die Neonate für mindestens zwei Wochen in dem anderen Becken leben. Dies hat sich vom Grundsatz bewährt. Die Copepodendichte ist halt ganz anders.

    Gruß
    Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von Anfänger2 (11. Januar 2013 um 16:35)

  • Linda, hattest Recht! :grinning_squinting_face:

    In Bremen gibt es wieder sieben Neonate! Die gehen komplett Richtung Magdeburg an meinen Copepodenlieferanten! Dann habe ich für zwei neue Halter gesorgt.

    Gruß
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Anfänger2 (15. Januar 2013 um 07:19)

  • Na fein, Frank!

    Wenn's der Copepodenlieferant ist, werden die ihm nicht so schnell ausgehen :smiling_face:

    Es scheint diesmal wieder was zu werden mit der Verbreitung der Seegrasponies.

    Bin neugierig wie's weitergeht.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: In Wien ist gestern 1 Fohlen zur Welt gekommen. (Zumindest hab ich nur dieses eine entdeckt im Gestrüpp der Pferdekoppel.) Es wohnt jetzt bei seinen 4 Geschwisterm vom letzten Wurf im Plastikwanndl.

  • Ja, wobei ich ja ein wenig schummel, weil bei mir bekommen sie ja die ersten beiden Wochen nur Tisbe. Dies wird wohl auch der Grund sein, warum bei mir die Verluste recht gering sind. Auch danach sind sie sehr stabil. Dann gibt es auch Artemia. Die ersten Halter aus diesem Thread haben ja ausschließlich Artemia verfüttert.

    Gruß
    Frank

  • Hallo,

    an dieser Stelle möchte ich nun mein Erstgeborenes ( Stamm 01/ Wurf 01 / Nr. 01 ) im Alter von 12 Wochen vorstellen.

    Die Fütterung wurde auf Copepoden umgetsellt, die ich derzeit in 90 ml Portionsbeuteln beziehe. Über dem Kopf von 01/ 01/ 01 sieht man ein solches Futtertier schwimmen. Um von Lieferschwankungen unabhängig zu werden, nicht mehr so häufig so weit fahren zu müssen, um das Futter abzuholen und den Ernährungsgrad der Copepoden zu verbessern, habe ich begonnen, eine eigene kleine Copepodenzucht zu installieren. Später dazu mehr.

    Mit der Zucht von H. zosterae hatte ich begonnen, nachdem ich einige Nachzucht Zwerge in USA gesehen und mich der Anblick nicht mehr loshelassen hatte. Ausreichend Literatur hatte ich bereits vorher gelesen und Erfahrungen mit H. reidi gesammelt, sodass dem Start eigentlich nichts im Wege stand.
    Allerdings bin ich enttäuscht, dass in der Literatur ( nicht hier im Forum ) so wenig über die Gefahren der reinen Artemia Fütterung berichtet wird. In den Standardwerken wird zwar auch auf Erkrankungen eingegangen aber das seuchenartige Auftreten von Vibriosen, auf die man kaum Zeit hat zu reagieren, werden nicht erwähnt.

    Erst die Umstellung auf angereicherte Artemien, die mehrere Tage alt sind und jeden Tag 2- und mehrfach gespült werden, hat eine Trendwende erzielt. Eine weitere Verbesserung bringt hoffentlich das Verfüttern von Copepoden.

    Allerdings war nach meiner Erfahrung die Wachstumsrate der Pferdchen beim Verfüttern von ganz frisch geschlüpften Artemia Nauplien am besten. Durch Eigenzucht bzw. Anreicherung der Copepoden versuche ich nun wieder auf diesen Stand zu kommen.

    MfG

    Knut

  • Hallo Knut,

    ich freu mich sehr, dass sich deine Erfahrungen so genau mit meinen decken.

    Die Kleine auf dem aktuellen Foto ist so ein Wesen, in das ich mich glatt verlieben könnte (wenn ich's nicht eh schon wär in die Seegrasponies :))

    Meine 4 Christkindln können die calanoiden Copepoden aus den Portionsbeuteln auch schon essen, was die Versorgung bedeutend leichter macht. Übrigens: Diese Copepoden halten bei Zimmertemperatur ausgesprochen gut in den 20 Liter-Wannen (2 Liter/Portion) und bei sparsamer Fütterung mit Schwebealgen (Nannochloropsis, Rhodo-/Cryptomonas und Arthrospira). Damit bleiben sie bis zur nächsten Lieferung zwei Wochen lang nahrhaft und wertvoll.

    Zusätzlich geb ich meinen Ponies auch angereicherte Artemianauplien zu essen, aber halt in weitaus bescheidenerer Menge als man es gemeinhin liest in der Literatur und in den Foren. Vom 'im Futter Stehen' halt ich nix. Aber damit wiederhol ich mich.

    Auch meine Pferdchen essen die Salinenkrebse mit Begeisterung, ich seh keinen Grund, ihnen dieses Futter grundsätzlich vorzuenthalten.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Mal meine Erfahrung mit Copepoden:

    Tisbe beheizen 25° Grad, schwach belüften und Spirulinaflakes, Mulm nicht entfernen

    Tiggerpods nicht beheizen, keine Belüftung nötig, Mulm nicht entfernen Futter Spirulina + Frostmysis
    ohne "Fleisch" wird das nichts! Achtung Tiggerpods erst zwei Wochen nach der Geburt der Seepferdchen verfüttern!

    Nitokra (kamen bei mir nicht so gut, weil zu Substrat gebunden?) nicht beheizen, schwach belüften und Spirulina, Mulm nicht entfernen.

    Meine Weibchen gehen auch an Mysis, wohl nicht vermehrbar.

    Gruß
    Frank

  • Ja, Frank, Mulm entfern ich in den Futterzuchtboxen nur, wenn's zuviel wird. Eine dünne Schicht von ein paar Millimeter ist gut für die Bakterien.

    Für noch wichtiger halt ich sparsame Beleuchtung und Wasser- bzw. Substratumwälzung. Mit Wolfgang S. hab ich im Österreichischen Riffaquaristikforum sogar einmal eine Rührwerkkonstruktion diskutiert. Der Prototyp hat auch funktioniert, aber weiter getan hab ich damit dann doch nicht. In jeder Futterbox schwimmt ein Aräometer, und es reicht, damit 2x täglich kräftig umzurühren.

    Ja, und Moina salina sind bei meinen Ponies ebenfalls äußerst beliebt als Futter. Sie füttere ich nahezu ausschließlich mit lebender Spirulina und einer weiteren - viel kleineren - grünen Cyanobakterienart sowie mit Pollenkörnern.

    Indoor ist diese Zucht halt leider nicht rasend produktiv, aber von Mai bis September im Garten explodiert sie meist regelrecht.

    Das wollt ich dir noch mitgeben - falls du die Möglichkeit einer Freilandkultur hast.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Wobei wir uns von den Gründern dieses Threads ja alle immer mehr entfernen.

    Mit Copepoden haben anscheinend alle gute Erfahrungen gesammelt.

    Mysis glaube ich ist auch hilfreich. Das Becken wimmelte vor Mysis, bis die Weibchen diesen Snack erkannten. Nun werde ich mal Mysis nachsetzten. Mal sehen was passiert.

    Outdoor werde ich auch mal probieren.

    Gruß
    Frnak

  • Hallo Frank,

    die kleinen Ostseemysis gibt's auch in Portionsbeuteln, hin und wieder find ich sie sogar als Beifang bei den calanoiden Copepoden. Im Herbst konnte ich in einer Futterbox eine 'Massenvermehrung' der Schwebegarnelen beobachten, aber grundsätzlich sind sie ohne großen Aufwand nicht produktiv nachzuziehen. Wolfgang nennt sie launig 'Mühsis'.

    Aber sie halten recht gut im Pferdchenbecken und sind damit ein prima Zubrot für adulte Ponies. Wenn mein Copepodenhändler welche bekommen hat, nehm ich auch immer eine oder zwei Portionen mit.

    Zitat

    Wobei wir uns von den Gründern dieses Threads ja alle immer mehr entfernen.


    Das seh ich gar nicht so. Dass Copepoden die bessere Wahl sind wirde nie infrage gestellt. Nur sind Artemianauplien halt wesentlich leichter in beliebiger Menge zu beschaffen, und lange Zeit galt es ja als Evangelium, dass man die Pferdchen vor lauter Futter gar nimmer sehen darf. Die Folgen waren Infektionen und eine Massenvermehrung der Hydroiden, die unter diesen Umständen zwangsläufig passiert.

    Aber genau deshalb - weil der die Erkenntnisse der vergangenen Jahre beinhaltet - find ich diesen Thread so gut. Auch wenn er wegen seiner Länge kaum mehr verkraftbar ist für Newcomer: Wenn man ihn einmal halbwegs kennt findet man die Highlights schon.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Ah ja, noch was: Heut hab ich ein zweites Baby in der Gorgonie im Pferdchenbecken gefunden und es ebenfalls umquartiert in die Box. Das von gestern gefällt mir leider nicht gut. Möglicherweise hab ich es beim Herausfangen verletzt :frowning_face:

    Einmal mehr freu ich mich aber über die Schwebegrundeln, die ja doch immer zumindest ein paar Fohlen hochkommen lassen. Das ist eine ganz tolle Erfahrung.

    Flohkrebse seh ich übrigens keine mehr in der Koppel. Das heißt zwar nicht, dass auch gar keine mehr da sind, aber die für die Ponies gefährliche Massenvermehrung der Gammariden ist - wohl dank der Grundeln - somit Geschichte.

    Dafür hab ich jetzt die Schlangensterne im Verdacht, dass sie einerseits den Tisbenbestand dezimiert haben und andererseits - weil sie jetzt ebenfalls in Massen vorhanden sind - Neonate fangen und vertilgen können. Das wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit auf eine groß angelegte manuelle Limitierungsaktion hinauslaufen oder überhaupt auf ein neuerliches StartUp der Koppel :frowning_face: Carnivore Krabbe kommt mir keine ins Becken, aber eventuell versuch ich's wieder mit GGvJ, die ich als harmlose Genossen für die Ponies in Erinnerung hab. Wenn ich Glück hab, mögen die zumindest juvenile Schlangensterne zum Essen gern.

    Im Anhang schick ich euch zwei Fotos von heute - leider wie immer nicht scharf zu kriegen durch das milchige Plastik. Zwischen den beiden Würfen liegen grad mal dreieinhalb Wochen! Die 4 älteren Fohlen sind von der Größe her schon semiadult und beginnen, die geschlechtstypischen Unterschiede auszubilden. Das Mädchen bekommt auch schon hübsche Cirrhi - ich bin total happy.

    Eine derartige Rasanz bei der Entwicklung hab ich in der Vergangenheit noch nie festgestellt.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Das Neugeborene ist auf dem zweiten Foto links oben von der Mitte zu sehen.

  • Hallo liebe Zwergerl Freunde,

    es freut mich zu lesen, dass einige doch meine Empfehlung, Mysis ins Becken zu setzen, umgesetzt haben. Die hochwertige Nahrung steigert sichtlich die Lebensfreude der kleinen Racker und ihre Fertilität.

    Auch freut es mich sehr zu lesen, dass offensichtlich viele Tiere des neuen Imports durch Josh in gute Hände gekommen sind und damit hoffentlich langfristig Zuchtstämme hier aufgebaut werden.

    Weiter so. Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Glück.


    lg Angi

  • Hallo Ihrs,

    war eine Weile nicht da aber es freut mich sehr hier so schöne Nachrichten zu lesen.

    Meine Tisben wollen zur Zeit nicht so dolle. Hatte mir Medusen eingeschleppt und danach waren sie fast alle.
    Also verworfen und neu angesetzt. :confused_face:
    Meine Tiggers muss ich regelmäßig verschenken, denen kann scheinbar nichts anhaben.

    Wie zieht Ihr die "Mühsis" so gut? Bei mir hat das leider nicht geklappt.

    Zum Glück habe ich noch keine Pferdchen und damit den Futterbeschaffungs-Streß noch nicht wirklich aber
    Frank wenn das bei Dir so gut weitergeht würde ich mich gerne als potentielle Abnehmerin anmelden wollen. :smiling_face_with_sunglasses:
    Bremen ist ja von Berlin nicht soooo weit entfernt.

    Liebe Grüße !

    Anke

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