"Mindestaufwand" zur Pflege von einem Paar Amphiprion Ocellaris

  • Hi,

    wollte nur auch nochmal sagen das so eine Anemone ganz schön viel Platz in einem 112l Becken einnehmen kann. Für einige Weiche und Lederkorallen ist aber immer noch Platz. Meine bleiben eigentlich auch immer in, an, um die Anemone. Wobei sie bei mir natürlich nicht viele andere Möglichkeiten haben.
    Da es hier ja nur immer um ein Pärchen geht ist mir eingefallen das ich mal folgendes Aquarium gesehen habe. Das steht/stand in Oceanischen Institut von Monaco. Weiß zwar nicht mehr wie groß es war. Es war eine Säule mit ca. 1,5m Durchmesser. Ein bisschen mehr wie nur ein Pärchen :winking_face:

    Gruß,
    Christian

    Edit: Damals hatte ich noch kein Aquarium. Ich habe deshalb auf das Aquarium nicht aufgepasst. Damals fand ich es nur irgendwie beeindruckend. Kann mir jetzt auch nur schwer vorstellen wie das ganze über längere Zeit funktionieren kann.

  • Hallo Christian!

    Zitat:
    Edit: Damals hatte ich noch kein Aquarium. Ich habe deshalb auf das Aquarium nicht aufgepasst. Damals fand ich es nur irgendwie beeindruckend. Kann mir jetzt auch nur schwer vorstellen wie das ganze über längere Zeit funktionieren kann.

    Warum soll das nicht funktionieren.
    Die Pumpen dort täglich einige 100.000 Liter Mittelmeerwasser durch Ihre Anlagen.
    Können also füttern so viel Sie wollen und haben kein Problem mit den Wasserwerten.

  • Zitat

    Original von Reinhard Seidl
    Können also füttern so viel Sie wollen und haben kein Problem mit den Wasserwerten.

    moin,

    ich vermute mal, das ist das einzige, womit die tiere keine probleme haben

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von mbb

    je größer jedoch das premnas- weibchen wurde, um so mehr dehnte sie ihre ausflüge durchs becken aus.
    da an anderen stellen des beckens auch noch anemonen stehen, wurden diese langsam, aber sicher auch zum revier erklärt. heute schwimmt sie auch viel frei zwischen den anemonen und nutzt das gesamte becken, während das deutlich schwächere ocellaris- paar sich darauf beschränkt, seine anemone zu verteidigen.

    Hi ,

    Wie sieht das denn eigentlich aus mit deinen Feuerfischen ? Stellen die nicht auch eine reelle Bedrohung für die Occelaris dar , wenn diese mal etwas weitere " Ausflüge " risikieren würden ?
    Dann dürften wir annehmen , das die Ocellaris auch dann noch "schön zu Hause " bleiben würden , wenn keine konkurrierenden Premnas im Becken wären ...

  • Zitat

    Original von Thomas Engels

    Wie sieht das denn eigentlich aus mit deinen Feuerfischen ? Stellen die nicht auch eine reelle Bedrohung für die Occelaris dar ...

    theoretisch ja, praktisch nein.

    einmal im becken etablierte fische werden normalerweise nicht gefressen, die ersten tage sind aber zugegebenermaßen kritisch, da muß man am ball bleiben.

    mfg
    michael

  • Moin moin,

    Nur nochmal zur Erläuterung des von mir gebrachten Beispieles, das weder nur auf Karpfen zutrifft noch gegen die anderen angesprochenen Meinungen spricht, insbesondere auch jener, die dagegen sind(eben vielleicht vorher über ein Argument nachdenken, bevor man sich dagegen ausspricht)...

    Das Wachstum der Fische wurde laut Institut durch gewisse Ausscheidungsprodukte der Tiere selbst gehemmt- je höher die Konzentration, umso geringer das Wachstum der Tiere. Dies hat eben den Sinn, dass die Tiere in kleineren Gewässern nicht zu groß werden bzw. sie sich auch bei Überbevölkerung nicht unbedingt selbst behindern.
    DAS erklärt in der Natur die Unterschiede von Fischen in unterschiedlichen Gewässern, auch deine Hechte, Michael.

    Im Aquarium bedingt das auch eine Anpassung, die ich in dem Falle allerdings wiederum zweifelhaft finde, da jene Überkonzentration dieser Stoffe oft durch mangelnde Pflege des Beckens oder Überbesatz bedingt ist- das System Aquarium ist ja deutlich kleiner als ein natürliches Gewässer, dementsprechend können sich solche Stoffe auch im Aquarium besser ansammeln.
    Gut erkennen kann man das eigentlich an den typischen "Kinderzimmeraquarien", bei denen die Guppys(oder beliebige andere Fische) nach einiger Zeit verkümmerte Winzformen bilden. Nimmt man jedoch so ein kleines Tier und setzt es in ein richtig gepflegtes Becken, kann man sheen, wie der Fisch sehr wohl noch zulegt.
    Das gleiche gilt auch für Fische, die man vom Aquarium in den Teich setzt, von einem kleineren Becken in ein größeres oder auch von Fischen, die man aus einem besetzten Becken in eines mit geringerem Besatz oder gar ein frisches, das ohne Fischbesatz eingefahren wurde.

    Von daher kann bei einer Anpassung an die Beckengröße nur indirekt die Rede sein, denn mit 2-3 Wasserwechseln pro Tag(übertrieben) kriegt man auch 30cm-Fische in 30cm-Becken hin. Andere Faktoren wie Dominanz und Ernährung spielen natürlich auch da mit hinein(so etwa beim beliebtesten Beispiel für Anpassungen(auch Süßwasser): Glyptoperichthys gibbiceps. Der bildet auch Krüppelformen aufgrund falscher Ernährung...), aber im wesentlichen hat die Bewegungsfreiheit wenig damit zu tun.

  • Hallo ,

    Da wirst du zwar zu grossen Teilen Recht haben , auf alle Fische passt das aber meiner Meinung nach auch nicht.J
    jedenfalls nicht auf Lachse (auch wenn jetzt dieser Vergleich wieder seine Gegner hat :wink)
    Deren Grösse ist durchaus der Grösse des Flusses angepasst , in dem sie zum Laichen aufsteigen .
    Da sie dort keine Nahrung mehr aufnehmen , sind Ausscheidungen auch kein Problem (welche ja sowieso fortlaufend weggespült würden)
    Aber auch sonst glaube ich nicht , das jeder Fisch , der im Aquarium nicht seine Endgrösse erreicht , mit wiedrigen Wasserwerten zu kämpfen hat , die meisten von uns kommen doch gut mit wöchentlichem Wechsel hin , und der dient immer seltener dazu , Schadstoffe zu entfernen...
    Das Zwergformen bei Extremfällen in schlecht gefahrenen Becken die Regel sind , kann ich mir dagegen gut vorstellen.

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (25. Oktober 2008 um 20:48)

  • Zitat

    Original von Jannes Freiberg
    DAS erklärt in der Natur die Unterschiede von Fischen in unterschiedlichen Gewässern, auch deine Hechte, Michael.

    moin,

    eben nicht :winking_face:

    das trifft auf friedfische zu, die so ihren bestand regulieren und ist bekannt.

    der hecht regelt seinen bestand aber anders, der frißt sich gegenseitig auf :grinning_squinting_face:

    mfg
    michael

  • Liebe Diskussionsteilnehmer
    Tut mir einen Gefallen und äußert euch auch in diesem threat
    Ich habe keine Lust der einzige Spielverderber zu sein....
    Lars

  • Hallo liebes Forum,

    als einfacher Mitleser in diesem Forum möchte ich auch mal meinen bescheidenen Senf zu diesem Thema hinzufügen =). Meine persönliche Meinung ist : Egal wie sich Anemonen Fische ( oder auch andere Arten ) in einem mit einer oder mehreren Anemonen ( oder auch LPS / SPS ) besetzten Becken bewegen ... es sind immer noch individuelle Lebewesen. Jedes reagiert anders, genau wie bei uns Menschen. Einige von uns sind mit einem 30 qm Arpartment zufrieden, andere wollen im eigenen großen Haus leben. Leider können wir unsere Fische nicht fragen ob sie mit der Größe Ihrer Unterkunft zufrieden sind ! Da wir niemals eine Antwort erhalten werden, kann es eigentlich nur eine richtige Schlußfolgerung geben ! Das Becken so groß wie möglich, und dann den Fischen überlassen wie viel Schwimmraum Sie davon nutzen möchten :smiling_face:

    Fazit : Eigentlich kann Niemand, wissenschaftlich den geforderten Lebensraum für eine andere Art belegen.

    Eins noch an die Angler :grinning_squinting_face: Wenn ich einen 50 cm langen Hecht in einem nur 50 mal 50 Meter langen Teich aussetzte und Ihn täglich mit Rotaugen versorge .............. dann wird sich das Kerlchen nach 10 Jahren zu einem Kapiatalen entwickeln :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Salzige Grüße und ein schönes Wochenende
    Mike

  • Zitat

    Original von aquarianer33
    Fazit : Eigentlich kann Niemand, wissenschaftlich den geforderten Lebensraum für eine andere Art belegen.

    hi,

    das hat mit wissenschaft nicht wirklich was zu tun....

    solche erkenntnisse stammen nur aus beobachtungen.

    u. u. auch aus wissenschaftlichen :smiling_face:

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