Mangroven

  • Hallo liebes Forum.

    ich möchte Eure Meinung / Erfahrung von Mangroven im Filterkreislauf eines MW Becken hören.

    Nette Grüße
    Micha

  • Hallo!

    NOCH keine Erfahrung damit, bekomme meine jedoch in Kürze (5 Rote, 3 Orientalische, ~40-50cm), sind noch beim Umgewöhnen von Süß auf Salz bei einem Wiener Züchter.
    Im Netz gibts leider relativ wenig dazu, allerdings eine sehr aufschlußreiche Publikation von Julian Sprung - hab ich als PDF rumliegen.

    Freut mich aber, daß es hier User gibt, die Mangroven pflegen :]!

    mfG,

    Christian

  • Hallo,

    mich würden auch konkrete Erfahrungen über den Nutzen von Mangroven als "Filter" interessieren.

    Uwe:
    Stehen deine in einem reinen Mangrovenbecken oder sind die an einen Kreislauf mit einem Meerwasseraquarium angeschlossen bzw. leben da auch Tiere in dem Mangrovenbecken?

    Und noch was: Gibt's eigentlich Leute, die Mangroven-"Samen" schon mal im Ausland bestellt haben, z.B. hier: http://www.riverzoofarm.com/plants.htm?

    Würde mich interessieren. wie das so geklappt hat (Exporteur, Transport, Zoll, Qualität usw.). Die Preise da sind ja offenbar unschlagbar, auch wenn da noch Transportkosten usw. drauf kommen. Nur die Mindestbestellmenge ist recht heftig für einen einzelnen Aquarianer...

    Grüße, Florian

  • Hi
    noch nicht selber aber ich kenne da jemanden -- der arme WOHNT auf Mangroven -- rechnet sich nicht!!

  • Hi,

    der Nutzen soll wohl eher gering sein was den Phosphataustrag und so betrifft. Ich hatte mich mal vor ein paar Jahren informiert. Gekaufte Samen (?!) sind bei mir nix geworden. Hab aus Thailand 3 Sorten mitgebracht, davon sind 2/3 angegangen.

    Gruß Bi

  • Hallo,

    hier ein Auszug aus den FAQ's der obengenannten Publikation von J. Sprung:

    Q . How many mangroves per gallon should I use if I want to realize their benefit for
    water filtration?

    A . Despite claims to the contrary, one or two mangroves will have no noticeable
    affect on water chemistry parameters such as the nitrate and phosphate level, even in
    a small aquarium. Mangroves remove these nutrients from the water more slowly
    than faster growing algae do. Nevertheless, it is possible and quite interesting to set
    up an effective mangrove filter system employing a small "forest" of mangroves. For
    small aquariums (10 to 30 gallons) a quantity of approximately one mangrove per
    gallon placed in an illuminated filter chamber attached to the aquarium will work well
    as a nitrate and phosphate filter. For larger aquariums (50 to 200 gallons) a quantity
    of one mangrove per two gallons may be sufficient. If you are patient and have the
    room to grow them, a much smaller quantity of older, larger trees will also function
    well in an attached mangrove filter tank.

    Also frei übersetzt übern Daumen gerechnet bedeutet das bei einem 500-Liter Becken (~130 gal):
    ca. 60-70 Mangroven - ein ganz hübscher Wald ;); leider ist ist keine Aussage über die Größe der
    Mangroven vorhanden, wahrscheinlich reicht auch eine, wenn sie 30 Meter hoch ist :D.

    LG,

    Christian

  • Zitat

    Original von Stefan F.
    Für Phosphatfilterung würde ich eher auf Pflanzen setzen, die massiv wachsen - also Algen :smiling_face:

    ...wenn die mit Algen bewachsene Fläche dementsprechend gross ist, könnte es sogar mit dem Phosphataustrag funktionieren :grinning_squinting_face: ;

    Servus
    Stefan

  • Hallo Stefan,

    ja eine entsprechende Fläche vorausgesetzt, Algenfilter mit Caulerpa funktionieren ja recht gut in der Praxis (bei einigen jedenalls). Ich denke so 1m² / 1000 Liter Beckenvolumen ist eine angemessene Größe. Jedenfalls haben ca. 300cm² bei meinem 300 Liter Becken gut ihren Dienst versehen.

  • Moin Moin,

    meinst du mangroven.de ? Bei dem Händler wollte ich auch bestellen.

    Nette Grüße
    Mike

  • Moin Moin,

    mir stellt sich gleich die nächste Frage. Was wäre der beste Bodengrund für einen Mangrovenfilter ?
    Auf mangroven.de stellen viele MW Aquarianer Ihre Mangroven direkt ins Hauptbecken.

    Nette Grüße
    Mike

  • Zitat

    Original von aquarianer33
    mir stellt sich gleich die nächste Frage. Was wäre der beste Bodengrund für einen Mangrovenfilter ?

    moin,

    ein dsb

    mfg
    michael

  • Hi,

    meine Mangoven sind zwischen 10 und 4 Jahren alt und es sind so 10 oder 12 Arten. Welche steht bei http://www.Mangrove.at . Paul weiß das besser als ich. Pflanzgrund am besten Miracle Mud oder ähnliches. Ich habe meine in Plexiglashydrotöpfen stehen da man die so einmal monatlich abduschen sollte um die Blätter sauberzuhalten. Sonst werfen die zuviele Blätter ab und verstauben zu schnell. Der Wurzelballen sollte dabei nicht soviel Süßwasser abbekommen. Manche Arten vertragen das nicht, andere stört es gar nicht. Das Mangrovenbecken hängt direkt im Filterkreislauf und ist gleichzeitig so etwas ähnliches wie ein MM-Filter. Der Nährstoffabbau ist nicht sehr hoch. Ist auch logisch weil Mangroven langsam wachsen und die Nährstoffe ja in Biomasse gebunden werden muß. Also ein 200l-Becken würden meine Mangroven leersaugen, aber 300 Dauer-AA-machende Seepferde bekommen die nicht mal ansatzweise in den Griff :grinning_squinting_face: Magnesium sollte man im Auge behalten, aber soo schlimm ist es auch nicht. Allerdings ziehen sie das Magnesium ungleichmäßig. Warum habe ich noch nicht rausbekommen. Hängt wohl mit der Verdunstung und dem Salzgehalt des Wassers zusammen.

    mfg Uwe

    Einmal editiert, zuletzt von use (16. April 2008 um 00:45)

  • Hallo Uwe,

    also wenn ich dein Bild auf Mangroven.at mit dem anderen Bild von dir vergleiche .... würde ich doch sagen die sind schon ganz schön gewachsen :thup :thup :thup

    Die Idee mit den Hydrokultur Töpfen finde ich ebenfalls super einfallsreich :smiling_face: Aber ich habe noch nie welche aus Plexiglas gesehen.

    Ich hab ein Filterbecken mit 25 cm Höhe und 120cm Länge mit Überlauf. Wie hoch würdest du den Bodengrund wählen ? Und welche Beleuchtung ? Ich dachte da so an 38 Watt T5.

    Nette Grüße
    Michael

  • Hi,

    die Höhe des Bodengrundes kommt darauf an wie groß die Mangrove ist. Ich habe so 20cm. da ist dann oben noch 1cm wasser übern Mud. Die Plexiglastöpfe sind eigenbau. Ein passendes Stück Rohr, Bodenplatte aufkleben und ein paar Löcher reinbohren. Bei wenigeren großen Löchern, wenn man zu faul zum Bohren ist :D, dann innen mit Gaze ausschlagen.

    mfg Uwe

  • Hallo Uwe,

    danke für deine Tipps :thup Ich halt dich auf dem laufenen wie es weiter geht.

    Nette Grüße Michael

  • Moin Moin,

    an alle Mangroven Fans.

    Also Becken ist jetzt an die Wand genagelt :grinning_squinting_face: Größe : 120 Lang, 25 Hoch und 17 Tief. Material Acrylglas mit Überlaufschacht und Bohrung. Hab natürlich gleich zwei Fehler gemacht. :loudly_crying_face: Den ersten bei der Bestellung des Beckens. Hab die Bohrung für den Ablauf falsch berechnet. Das war vielleicht eine scheiß schleiferei bis der Aquariumanschluss endlich durch die Bohrung ging :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: Den zweiten hab ich dann gemacht .......... in dem ich anfängerhaft die Löcher für das Regal gebohrt habe :smiling_face_with_sunglasses: :smiling_face_with_sunglasses: 8). Na ja, das konnte ich noch gerade so ausgleichen :winking_face:

    Zur Einrichtung :
    Nach Euren Tipps ... DSB =) ... habe ich mich für 10 bis 12 cm Live Sand entschieden. Somit bleiben noch ca 10 cm Wassersäüle um auch Caulerpa und auch zwei oder drei kleine Einsiedlerkrebse zu halten. Förderpumpe ist eine kleine Eheim mit 300 Litern. Mal sehen ob das reicht.

    So an alle die mir schon geantwortet haben ...... kein Beitrag ohne Frage von mir :grinning_squinting_face:

    Ich stehe immer noch vor der Frage der Beleuchtung ? :loudly_crying_face:

    So, anbei noch ein Bild des leeren Beckens ... Fortsetzung folgt =)

  • hi aquarianer33,

    ich will ja nicht negativ sein, aber ich hoffe du weisst was du tust. :yrf Das sieht mir ein bisschen gefaehlich aus. Nicht das dein Wald irgendwann auf deine Fische runterkracht...

  • Hi,

    ich hab sylvana aquastar und beim kleinen Becken Tageslicht und eine 67er Röhre. wachsen gut. T5 ist nicht nötig außer du willst die Altröhren noch verwenden können. Live sand ist eher Beschiss. nimm normalen und mach bloß eine Tüte rein Und/oder hol dir was zum animpfen von anderen. Das Geld kann man besser investieren. Ein DSB lebt von der Strömung. also bei hoher Algenmasse und nur förderpumpe in seiner ursprünglichen Wirkung fraglich... Und du solltest Zu und ablauf an den verschiedenen Beckenenden haben- hast du doch oder???
    Falls du mal nach Westpolen kommst kannst du 2 Mangroven haben, schon mit Blätters. Schönes WE
    Gruß Bi

  • Hi,

    der Wasserdurchsatz ist zu viel wenig. Ich jag durch meins 6000l/h und finde das eigentlich zu wenig.

    Wo ist Dein Notüberlauf? Gerade solche Filter neigen leicht dazu das der Ablauf verstopft weil sich ein Algenbündel/Mangrovenblatt meint davor ablagern zu müssen :winking_face:

    Wenn Du in das Becken 10cm Sand einfüllst und dann noch Wasser dazu brauchst Du wahrscheinlich nur noch zu niesen damit Dir das Becken von der Wand fällt.

    mfg Uwe

  • Moin,

    ihr solltet euch nach der Traglast der Regale erkundigen. Es passen maximal 51 Liter Wasser hinein, macht also ca. 51kg Gewicht (ich habe das Volumen nach den außenmaßen berechnet und das Acryl müsste ja eigentlich noch abgerechnet werden, allerdings zählt das Gewicht des Acryls natürlich auch). Dann noch der Sand, der ja schwerer ist als Wasser, also sicherlich 75kg an Gewicht. Das wären dann schon 25kg pro Haken.
    Lange schrauben mit den richtigen Dübeln in der Wand tragen bestimmt so ein Gewicht, nur die Regalhaken sehen tatsächlich etwas fragil aus.

  • Moin Moin,

    vielen Dank für Eure Ratschläge und Warnungen.

    Ich schätze das komplette Endgewicht so um die 60 bis 65 Kilo. Da durch den Überlauf das Wasser ja nicht bis ganz Oberkannte steht. Jeder Regal Träger ist laut Baumarkt mit 50 kG ( Mindestens ) zertifiziert. Mach also bei 3 Trägern 150 Kilo. Das ganze ist mit 3 Schienen ( ebfalls Min 50 KG ) mit jeweils 3 langen Spezial Dübeln in der Wand verschraubt.

    Sollte es runterfallen :loudly_crying_face: unter mir hat ein Anwalt sein Büro :grinning_squinting_face: der kann mich dann gleichzeitig anklagen und auch vertreten :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ......... spart so Wege und Zeit :grinning_squinting_face:

    Was den Notablauf betrifft .... schätze das hab ich verschlafen :loudly_crying_face: Vorallem dann, wenn ich Caulerpa einsetzten möchte.

    Was den Durchlauf betrifft ....... habt Ihr alle Recht. Viel zu wenig ...... denke halt ab und zu immer noch in Süßwasser Dimensionen.

    Liebe Grüße

  • Hi,

    ich kenne das Regalsystem. Hatte ich selber. Das Belastungsgewicht schafft das schon, aber die Seitenstabilität ist bei der einfachen Ausführung recht bescheiden. Die doppelausführung ist da besser.
    Den Notüberlauf kannst Du ja noch einbauen. In Plexiglas nachträglich ein Loch zu bohren ist ja kein Problem.

    mfg Uwe

  • Hallo,

    Zitat

    Original von use


    ich kenne das Regalsystem. Hatte ich selber. Das Belastungsgewicht schafft das schon, aber die Seitenstabilität ist bei der einfachen Ausführung recht bescheiden. Die doppelausführung ist da besser.

    oder man nimmt die anschraubbaren Regalhaken. Gehen mit dem jetzigen Schienensystem und verleihen der ganzen Konstruktion, so man genügend Schrauben von unten ins Regel geschraubt hat, schon genügend Seitenstabilität.

    Viele Grüße aus OL
    Paula

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